Preis für Kleinplakate in Bern vergeben

Die Promotionsfirma und Kleinplakatgesellschaft Passive Attack hat zusammen mit dem Ausgehmagazin Bewegungsmelder den Best on Wall Award, einen Preis für kulturelle Kleinplakate, vergeben. Ausgewählt wurden die besten der letzten zehn Jahre.

Die Promotionsfirma und Kleinplakatgesellschaft Passive Attack hat zusammen mit dem Ausgehmagazin Bewegungsmelder den Best on Wall Award, einen Preis für kulturelle Kleinplakate, vergeben. In der Kategorie Einzelplakat gewinnt die Reithalle Bern mit einem Plakat zum Auftritt des russischen DJs Vadim vom 6. Februar 2000. Gestaltet wurde das Plakat vom Berner Philip Thöni aus Bern. In der Kategorie Plakatserie wurde das Stadttheater Bern für seine Plakate zu den Aufführungen der Spielzeit 2006/2007 ausgezeichnet. Die sechsteilige Serie wurde vom Grafik- und Design-Studio Flag aus Zürich gestaltet. Preisübergabe ist am 12. Dezember 2008 in der Dampfzentrale Bern.
Der Preis wurde aufgrund des 10-jährigen Bestehens von Passive Attack und des Bewegungsmelders vergeben. Aus rund 1’000 Plakaten wurden circa 150 Kleinplakate selektioniert und einer Jury vorgelegt. Zur Jury gehörten: Roland Fischbacher, Leiter Studiengang visuelle Kommunikation Hochschule der Künste Bern, Christoph Reichenau, ehemaliger Kultursekretär der Stadt Bern, Gonca Kuleli, Kommunikation Zentrum Paul Klee Bern, Karin Minger, Kunsthalle Bern, Urs Heer, Achtung! Werbeagentur Bern, Michael Röhrenbach, Reithalle Bern, Heimito Reinhardt, Art Director Bewegungsmelder, Silvio Brügger, freischaffender Grafiker Bern.

DJ Vadim

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Stadttheater Bern

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Ruf Lanz: Schwitzen für Sportartikel des Sport Factory Outlets

Ein etwas zu dicker Herr, der sich einen viel zu engen Skianzug zwängt? Das kann passieren, wenn die Sportartikel so billig sind, dass man sich schon mal einen Fehleinkauf leistet. So dramatisiert von Ruf Lanz für den Sport-Factory-Outlet.

Für den Sport-Factory-Outlet im Bally-Areal in Schönenwerd hat Ruf Lanz ein Model ganz schön zum Schwitzen gebracht: Um die Botschaft zu dramatisieren, dass aufgrund der tiefen Preise des Outlets jedermann Profi-Skiausrüstungen kaufen kann, hat die Zürcher Agentur einen nicht ganz schlanken Wintersportler in den hautengen Anzug der Schweizer Skinati gesteckt. Mit dem Claim «Da fühlt sich jeder wie ein Profi» soll auf die topaktuellen Winterausrüstungen der Verkaufsstelle hingewiesen werden, wie es in einer Mitteilung heisst.
Ruf Lanz wirbt seit 2002 für den Outlet und ist für ihre Kampagnen dieses Jahr unter anderen mit einem Cannes-Löwen ausgezeichnet worden. Die drei Sujets sind auf Gelegenheitsinseraten, Plakaten und POS-Rotairs zu sehen.
Verantwortlich beim Sport Factory Outlet: Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf und Danielle Lanz (CD), Grit Wolany (AD), Torsten Maas (Text), Michèle Leibacher (Beratung). Fotografie: Oliver Nanzig. Bildbearbeitung: Patrik Rohner.

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Wie man sich bettet, so liegt man

Unikat lanciert mit Ikea eine ausgeschlafene Kampagne für Matratzen.

Wer kennt sie nicht, die Möbel-Testmaschinen aus dem Ikea-Einrichtungshaus? Da wird ein und derselbe Sessel 3,4 Millionen Mal von einer Maschine gedrückt, gedrückt und gedrückt, und wenn er nicht zusammengebrochen ist, dann wird er immer noch gedrückt.
Emotionell noch überzeugender wirkt ein solcher Test allerdings, wenn er mit echten Testschläfern aufzeigen kann, wie gut die Betten von Ikea sind. Im Frühling 2008 hat das schwedische Einrichtungshaus zusammen mit Unikat deshalb den wahrscheinlich grössten Live-Testvon Matratzen und Kissen in der Schweiz gestartet. Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Link wurden aus über 13’000 Bewerbern 350 Probanden herausgefiltert, die das neue Kissen- und Matratzensortiment von Ikea auf Herz und Nieren testen sollten. Diese Bewerber wurden mittels animierten Banners und einer umfangreichen Testschläfer-Microsite rekrutiert. Auf der Microsite www.ikea.com/ch/de war nicht nur das Testschläfer-Formular zu finden, sondern auch ein ausführlicher Matratzenratgeber, das ganze Matratzen- und Kissensortiment, Tipps rund ums Schlafen, Gutenachtgeschichten sowie eine Testschläfer-Galerie. Auf dieser konnten die Teilnehmer ihre eigenen Bilder zum Thema Schlafen raufladen.
Zwischen Sommer und Herbst wurde dann der grosse Matratzen- und Kissentest durchgeführt. Dazu wurden die 350 Probanden individuell in den Ikea-Einrichtungshäusern beraten, bevor sie sich bei sich zu Hause auf die neuen Matratzen und Kissen legten. Die Resultate aus dem harten und ungeschönten Live-Test mussten in der Folge laufend an Link übermittelt werden.
Eingeflossen sind die Testergebnisse jetzt in eine Kampagne zur Lancierung der neuen Ikea-Matratzen. Tageszeitungsinserate kommunizieren nicht nur die neue Kissen- und Matratzen-Range, sondern setzen die gute Qualität der Ikea- Produkte auch gleich direkt in Relation zum grossen Matratzen- und Kissentest. Die¬se brachte nämlich «sensationelle» Resultate an den Tag beziehungsweise die Nacht.
«8 von 10 Testpersonen schlafen auf einer Ikea-Matratze besser», darf Unikat vermelden. Die ausgeschlafene Kampagne von CD Daniel Meier und seinem aufgeweckten Team ist natürlich auch auf dem Web mit speziellen Aktionen präsent. Animierte Banners laden zum Besuch der Microsite ein, welche wiederum alle Themen rund ums Bett und den Matratzentest ausführlich aufnimmt. Abgerundet wird die Kampagne mit speziellen POS-Aktivitäten wie zum Beispiel einem Informationsflyer, der die Traum-Ergebnisse des Schlaftests vermittelt. Im Ikea-Einrichtungshaus findet der Besucher schliesslich «nicht einfach Matratzenverkäufer, sondern speziell geschulte Schlafexperten vor, die ihn entsprechend seines Schlaftypus kompetent beraten», wie Manuela Raue von Ikea verspricht.
Andreas Panzeri
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Wählen Sie die Kampagne des Jahres

Die Werbewoche und Tele suchen die «Werbekampagne des Jahres». Sie bestimmen, wer von diesen zwölf starken Ideen den begehrten Titel erhält. Wählen Sie und gewinnen Sie einen Kurzurlaub im Swiss Holiday Park!

Sieben neue Absolventen des MAS-Studiengangs Luzern

Am Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern haben sieben weitere Kommunikationsfachleute Titel Master of Advanced Studies MAS in Communication Management erlangt.

Am Institut für Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern haben sieben weitere Kommunikationsfachleute Titel Master of Advanced Studies MAS in Communication Management erlangt.
Im neu geschaffenen Studiengang in Brand and Marketing Management konnte ein Absolvent gewürdigt werden. Ein Absolvent konnte mit diesem Titel diplomiert werden.
Der MAS Communication Management und der MAS Brand and Marketing Management werden mit 60 European Credit Transfer System-Credits bewertet. Dies entspricht, laut einer Pressemitteilung der Hochschule Luzern vom Mittwoch, rund 1’800 Arbeitsstunden einschliesslich 600 Unterrichtslektionen, Selbststudium, Prüfungen und Masterarbeit.
Im Rahmen der angebotenen Weiterbildungen MAS Communication Management und MAS Brand and Marketing Management haben die Studierenden die Möglichkeit, die Studieninhalte nach ihren individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen. Aktuell werden die Themengebiete Strategic Communication, Corporate Communication, Marketing Communication, Internal Communication, Online Communication and Marketing, Brand Management, Sales and Distribution Management sowie Marketing Intelligence angeboten.

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(Bild v. l. n. r.: Degiacomi Romeo, Bürge Patric, Aebi Doris, D’Arcy Susanne, Migliorati Marco, Müller Werner. Es fehlen: Hilzinger Karin, Cavin Caroline)

Presse TV wird neu positioniert und rüstet sich für neue Sendeplätze

Das Verlegerfernsehen PresseTV erhält ab 2009 teils ganz neue Sendeplätze, auch auf SF1. Einige Sendungen werden deshalb konzeptionell angepasst.

Ende Mai stellten das Schweizer Fernsehen (SF) und das Verlegerfernsehen PresseTV (PTV) ihre Kooperation per 2009 auf eine neue Basis. Das hat nicht nur zur Folge, dass die PTV-Formate «Konsum-TV», «100 Minuten» und «Fussball-Talk» ab dem nächsten Jahr verschwinden, sondern dass sich auch für andere Sendungen Veränderungen ergeben. Die wichtigste: Die meisten PTV-Formate werden auf SF1 gezügelt und teils auch vom Wochenende weg auf andere Wochentage verteilt. Einzig «Motorshow TCS» und «Cash TV» bleiben am Sonntagabend auf SF zwei.
Bei einigen PTV-Sendungen kommt es deshalb zu inhaltlichen oder konzeptionellen Neuerungen, so etwa bei «Gesundheit Sprechstunde» (GES), die künftig mit neuem Logo versehen samstags um 18.10 Uhr auf SF1 ausgestrahlt wird, wöchentlich statt 14-täglich, aber nur noch 25 Minuten lang (bisher eine Stunde). Das bedeutet, dass die Sendung sich künftig auf einen Schwerpunkt beschränkt, während bisher bis zu drei Themen behandelt werden konnten. Versehen wird sie zudem mit neuen Gefässen – mit News und einem Sketch zum Ausstieg: Dabei klopft die Redaktion verbreitete Behauptungen – etwa Milch helfe gegen Magenbrennen – auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren Wahrheitsgehalt ab. Bei «GES» wird weiterhin Publikum anwesend sein. Da die verkürzte Sendung nun aber jeweils im Doppel produziert wird, ist die Ausstrahlung nicht mehr live.
Grössere konzeptionelle Veränderungen ergeben sich bei «Motorshow». Das Format wird neu ebenfalls wöchentlich und nun sonntags um 17.40 Uhr auf SF zwei ausgestrahlt, unmittelbar vor dem umplatzierten «Sportpanorama». «Für uns ist das der absolute Wunschtermin», sagt Hans-Jürg Deutsch, PTV-Geschäftsführer. Auch bei der Moderation kommt es zu einem Wechsel: Kurt Lotz, derzeit noch beim NDR tätig, wird neu Hauptmoderator, Yolanda Surer bleibt jedoch themenweise im Einsatz. Inhaltlich fokussiert die Sendung eher auf Treibstoffverbrauch, Sicherheit sowie Fahrberichte, Beschleunigen und Tempobolzen treten dagegen in den Hintergrund. Als Sponsor – neben dem TCS – konnte Deutsch zudem Coop Pronto zurückgewinnen, der vor drei Jahren schon einmal bei «Motorshow TCS» mitfuhr.
Kaum Veränderungen erfahren «NZZ Format» und «NZZ Swiss Made», die neu donnerstags um 23.15 Uhr (nach Aeschbacher) ausgestrahlt werden. Auch «Cash TV/Cash Talk» bleiben sich treu, selbst der Sendetermin am Sonntagabend um 22.30 Uhr bleibt unverändert. Die PTV-Standpunkte hingegen erhalten einen andern Platz – sonntags um 13.10 Uhr, nun immer in derselben Reihenfolge: Am ersten Sonntag des Monats kommt die Handelszeitung mit einem Börsenthema, dann folgt die NZZ mit einem Schwerpunkt Politik, am dritten Sonntag bringt die Basler Zeitung einen Beitrag mit einem Kulturfokus, und der SonntagsBlick behandelt am letzten Sonntag ein Thema aus Gesellschaft und Politik. Ebenfalls sonntags, aber um 24 Uhr, wird die Sendung «Bekanntmachung» ausgestrahlt.
Alle PTV-Sendungen werden übrigens weiterhin auf SF info wiederholt. Ferner werden «Motorshow TCS» und «GES» übersetzt: «Motorshow TCS» wird auch in Zukunft von TSR 2 übernommen, statt die Sendung aber wie bisher ganz neu aufzunehmen, wird sie nur noch französisch übersprochen. Auch «GES» wird übersprochen – sowohl auf Französisch als auch auf Italienisch.
Markus Knöpfli

Ein Platz ist noch frei
Im Mai gab SF bekannt, dass sonntags um 18.10 Uhr auf SF1 noch ein Platz für ein 35-minütiges Format frei ist. PTV hat nun via Ringier zwei Sendeideen eingereicht, sagt Hans-Jürg Deutsch. Doch sei es möglich, dass auch Vorschläge von Dritten kamen. Welches Format dort zum Zug kommen wird, ist aber noch offen. SF wird im Januar entscheiden. (mk)

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Jung von Matt: Deutschlands kreativste Agentur des Jahres 2008

Jung von Matt belegt im diesjährigen Horizont-Ranking der kreativsten Deutschen Werbeagenturen den 1. Platz. Gegenüber letztem Jahr konnte das Agenturnetzwerk seine Kreativpreise um einen Drittel auf 216 Trophäen erhöhen.

Jung von Matt belegt im diesjährigen Horizont-Ranking der kreativsten Deutschen Werbeagenturen den 1. Platz. Gegenüber dem Rekordjahr 2007 konnte das Agenturnetzwerk mit Niederlassungen in Hamburg, Berlin und Stuttgart seine Kreativpreise um einen Drittel auf 216 Trophäen und insgesamt 2884 Kreapunkte erhöhen. Den zweiten Platz belegt die Berliner DDB-Gruppe mit bereits 600 Punkten Abstand, den dritten Platz Ogilvy & Mather aus Frankfurt, wie Horizont.net berichtete. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Scholz & Friends und die Hamburger Agentur Nordpol.
Jung von Matt arbeitet unter anderem für Kunden wie Mercedes-Benz, TUI, Bitburger, die Bild-Zeitung und den Autovermieter Sixt, DDB beispielsweise für Volkswagen. Ogilvy & Mather zählt unter anderen die Deutsche Bahn, Ford, IBM, SAP und Unilever zu seinen Kunden. Die 30 kreativsten Deutschen Agenturen haben insgesamt mehr als 2000 Preise bei den wichtigsten nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen. Zu den profiliertesten Aufsteigern des Jahres zählen Heye aus München (McDonalds), die von Platz 22 auf Platz 13 kletterte, sowie die Hamburger Agentur Kemper Trautmann, die den Sprung von Platz 13 im letzten zum Platz sieben in diesem Jahr schaffte.
Im der Rangliste der kreativsten deutschen Werbekunden liegt Volkswagen zum fünften Mal in Folge an der Spitze, dieses Jahr gefolgt von Daimler-Chrysler und Ikea.

Aufgefallen…

Advico, Young & Rubicam, Futurecom, Wundermann und Allaccess stecken gerade mitten im Umzug. Und wer will, kann den Kreativen beim Kistenschleppen helfen. Aufgefallen ist der Werbewoche ausserdem ein Adventskalender der besonderen Art, geschaffen vom Gleichstellungsbüro und der Abteilung Jugend, Familie und Prävention in Basel in Zusammenarbeit mit der Favo Werbeagentur.

Zügelloser Umzug
Advico, Young & Rubicam, Futurecom, Wundermann und Allaccess stecken gerade mitten im Umzug. Und wer will, kann den Kreativen beim Kistenschleppen helfen. Denn die Gruppe hat 24 Zügelkisten mit diversen Kleinodien aus den vergangenen Agenturjahren gepackt, die nicht mit an die Hardturmstrasse 133 umziehen sollen. Und die kann man gewinnen. Freude bereiten zum Beispiel ein Ficus benjamina oder ein 128-MB-Memorystick, ein Alessi-Aschenbecher oder der I-love-you-Virus auf einer 3,5-Zoll-Diskette. Um Kistenabholer zu animieren, hat die Y&R-Gruppe einen «zügellosen» Adventskalender verschickt, der hinter jedem Türchen einen Code bereithält. Wer diesen unter www.yr-zuegellos.ch eingibt, erfährt sofort, ob er mit einer der 24 Kisten das kleine oder grosse Los gezogen hat. Vielleicht ist ja auch ein Weihnachtsgeschenk für Schwiegermama dabei.
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Bei den Reichen lernt man Sparen
Jedes Jahr wird sie sehnlichst erwartet, die goldene Bilanz mit den 300 Reichsten der Schweiz. Dieses Jahr dürfte es besonders interessieren, wer trotz Krise reich bleiben wird. Die Kreativen von Wirz haben das Thema «Leben in der Krise» auf der Hutablage eines Rolls Royce dramatisiert. Mehr Budget ist wohl auch für diese trotzdem sehr originelle Kampagne nicht dringelegen.

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Beruf und Familie kreativ vereint
Das Gleichstellungsbüro und die Abteilung Jugend, Familie und Prävention in Basel haben zusammen mit der Favo Werbeagentur einen Adventskalender der besonderen Art geschaffen. Unter www.beruf-familie.ch können im Internet Türchen geöffnet werden, die viel Nützliches, Besinnliches und auch Humorvolles rund um das Thema «Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben» an den Tag bringen. Angekurbelt wird der Traffic auf der Plattform durch Plakate in den Basler Trams sowie mit Freecards.

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Grenzenloser Luxus
Passend zu Weihnachten ganz in Gold und mit dem Titel «Luxus» ist das 13. Juniorbuch des Bundes Freischaffender Foto-Designer (BFF) erschienen. Das quadratische Büchlein im Miniformat zeigt über 200 Fotos der 47 BFF-Juniorfotografen aus den Bereichen Menschen, Mode, Architektur, Verkehr, Landschaften und Stillleben. Die Fotografien spiegeln und hinterfragen das Thema Luxus, beleuchten unser aller Bedürfnisse zwischen Notwendigkeit und Überfluss. Die Fotos sind zum Teil plakativ, zum Teil haben sie einen hochironischen Unterton. Sie nehmen den Betrachter mit auf einen Rundgang durch das Kaufhaus seiner geheimsten Wünsche – parkieren 1’000 Euro pro Stunde. Wer durch das Büchlein blättert, staunt und erinnert sich: Luxus hat nicht immer mit der Welt der Waren und käuflichen Güter zu tun. Eine Berührung oder die Weite des Himmels können purer Luxus sein. Inspiriert wurden die Fotografen durch die Frage des genügsamen Fassphilosophen Diogenes: «Was brauche ich eigentlich?» Eine kleine Erdung kurz vorm Fest der Liebe.

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Planetactive gestaltet Weihnachtswebsite für Lindt & Sprüngli

Planetactive hat eine Weihnachts-Microsite für Lindt & Sprüngli entwickelt. Auf Christmas.lindt.ch erwartet ab sofort der Lindt-Weihnachtsmann die Besucher und lädt zu einem Gewinnspiel ein.

Planetactive hat eine Weihnachts-Microsite für Lindt & Sprüngli entwickelt. Auf Christmas.lindt.ch erwartet ab sofort der Lindt-Weihnachtsmann die Besucher und lädt zu einem Gewinnspiel ein. Hauptpreis ist ein einwöchiger Luxusskiurlaub für die ganze Familie in Gstaad.
Wer seinen Lieben Weihnachtsgrüsse übermitteln möchte, findet auf von der Fullservice Agentur für digitales Marketing entwickelten Microsite eine Auswahl an festlichen Lindt-eCards. Über einen prominenten Link gelangt man zum Lindt-Online-Shop und kann dort feinste Lindt-Chocolade-Geschenke an Freunde und Bekannte versenden.
Die Microsite wurde von Planetactive in Deutsch und Französisch realisiert. Die Agentur hat die Microsite mit relevanten Messpunkten versehen, so dass die Performance mit Google Analytics ermittelt werden kann. Ausserdem lässt sich über das von Planetactive entwickelte Tracking-System TEMcontrol die Interaktion der User getrennt nach Sprache messen und damit die so genannte «Conversionsrate» ausweisen.

Schwungvolle Feier für 180 neue eidg. dipl. Verkaufsleiterinnen und Verkaufsleiter

Am 22. November konnten 180 eidg. dipl. Verkaufsleiterinnen und Verkaufsleiter des Prüfungsjahrgangs 2008 im festlichen Rahmen des Hotels Victoria-Jungfrau in Interlaken im Rahmen einer schwungvollen Feier ihre Diplome entgegennehmen und ausgelassen feiern.

An einen Verkaufsleiter oder eine Verkaufsleiterin werden heute von der Wirtschaft hohe Ansprüche gestellt. Von ihnen wird erwartet, dass sie auf Grund der Unternehmensziele ein Verkaufskonzept erarbeiten und realisieren können. Sie sind in der Lage, eine Verkaufsabteilung in allen Belangen sowohl im Innen- wie im Aussendienst mit Erfolg zu führen und dabei im Verhältnis zum Aufwand ein Höchstmass an Wirkung zu erzielen.
Jean-Paul Zürcher als Präsident der Prüfungskommission unterstrich in seiner Festansprache: «Die Verkaufsleiterprüfung als höhere eidgenössische Fachprüfung feiert dieses Jahr die 35. Ausgabe – das allein zeigt, wie beständig der Wert dieses Ausweises in der Wirtschaft ist.»
Die Fachprüfung wird von den Trägerverbänden Swiss Marketing (SMC), KV Schweiz und Verkauf Schweiz durchgeführt. Von den 264 Kandidaten, welche die schriftliche und mündliche Prüfung abgeschlossen haben, waren 180 (68 Prozent) erfolgreich, während 84 (32 Prozent) nicht bestanden haben. Der jüngste Teilnehmer war 25 Jahre alt, der älteste 52 Jahre jung. Rund 12 Prozent der neuen diplomierten Verkaufsleiter sind Frauen. Prüfungsleiter Stephan Günther errechnete, dass man die Strecke von Bern nach Thun auf Papier zurücklegen könnte, wenn man die in den fünf schriftlichen Prüfungen beschrifteten 30 000 A4-Seiten aneinander reihen würde.
Als Rangkandidaten wurden speziell beglückwünscht: die Herren Bernhard Däppen, Eich/LU (Note 5.1), Gabriel Troyon, Champvent/VD (Note 5.0) und René Bachmann, Winterthur (Note 5.0).
Über ihre Höchstleistung und ganz persönliche Eindrücke berichtete dann Evelyne Binsack, die von Innertkirchen BE mit dem Velo zunächst Europa und dann den ganzen amerikanischen Kontinent durchquerte, um schliesslich mit einer Expedition in die Antarktis aufzubrechen und mit dem Schlitten nach rund 28’000 Kilometern zum eisigen Südpol zu gelangen. Ihr persönliches Fazit zu den fast unmenschlichen Strapazen: «Für grosse Ziele gibt es keine Abkürzungen.»
Im Anschluss fand im festlichen Rahmen des Salle de Versailles ein Galadiner statt, an welchem die frischgebackenen Verkaufsleiterinnen und Verkaufsleiter mit ihren Angehörigen ausgelassen und gebührend ihren Erfolg feiern konnten. In der Bar wurde dann bis weit nach Mitternacht nicht nur Mineralwasser getrunken …
Patrick Bernd Buchert

Gedopte Wirtschaft, gedopte Weiterbildung
Von Dr. Peter Petrin, Vizepräsident Swiss Marketing (SMC) und Direktor des SIB Schweizerisches Institut für Betriebsökonomie (ww.sib.ch).
Es hat mich fast schon gerührt, als ich die Fernsehbilder von millionenschweren Topmanagern sah, die den Staat um finanzielle Hilfe baten. Nach diesem kurzen Anflug der Rührung folgte Verärgerung. Wenn die Hohepriester der Marktwirtschaft plötzlich den Staat bzw. die öffentliche Geldschatulle anzapfen wollen, ist es wirklich schlimm um uns bestellt. Ist das glaubwürdig? Und was geschieht in einer Wirtschaft und Gesellschaft, in der die Leader nicht mehr glaubwürdig sind? Man kann es auch anders ausdrücken: In gewissen Industrien ersuchen die Spitzenmanager ohne Schamröte um Doping, um im Wettbewerb überleben zu können. Doping ist, wenn man unzulässige Mittel und Methoden anwendet, um die eigene Leis-tungsfähigkeit zu erhöhen. Doping heisst auch Drogen verabreichen. Drogen haben fatale Folgen. Sie stärken nämlich nur scheinbar; in Tat und Wahrheit wird der Organismus zerstört. Und man kommt schwer wieder davon weg. Im Sport haben wir gesehen, dass Doping auch epidemische Dimensionen annehmen kann. Fängt einer oder eine mal damit an, dauert es nicht lange – und fast alle dopen sich. Die Folgen sind verheerend. Es bleibt zu hoffen, dass uns dies in der Wirtschaft erspart bleibt.
Ich weiss, wovon ich schreibe, denn ich arbeite in einer Industrie, wo Doping nicht erst mit der Finanzkrise salonfähig geworden ist. In der Weiterbildungsbranche ist Dopen weit verbreitet. Man nennt es einfach Subventionieren. Und die Folgen sind jene, die man erwarten darf. Wer sich am Markt nicht durch Innovationen und Kundenorientierung profilieren muss, wird irgendwann selbstzufrieden und selbstbezogen. Die Marktwirtschaft ist eine Marketingwirtschaft; im Marketing gibt es viele Methoden und Instrumente. Sie werden aber in keinem Marketinglehrbuch im Stichwortverzeichnis den Begriff Subventionen finden. Wir haben in unserer Wirtschaft immer wieder Rückschläge erlitten, aber unseren hohen Lebensstandard verdanken wir der Markt- bzw. Wettbewerbswirtschaft. Doping gehört in keine Industrie; das gilt übrigens auch für die Weiterbildungsbranche.

Zu guter Letzt:

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Präsident Uwe Tännler (Mitte) im Namen des Zentralvorstandes von Swiss Marketing, Claude Dubois (r.) als Bereichsleiter Berufsprüfungen im Namen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sekretariat in Olten sowie Patrick Bernd Buchert (l.) im Namen der Redaktion wünschen den Leserinnen und Lesern der Werbewoche sowie allen Mitgliedern von Swiss Marketing ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr.

Kopf der Woche: Der Werbe-Bolide

Curt Bürgi hört auf. Der langjährige Werbeleiter der Amag und Inhaber von Bürgi & Partner lässt sich Ende Jahr pensionieren. Seinen Unruhestand hat er bereits gut verplant.

Curt Bürgi ist ein Urgestein der Schweizer Werbung: Seit mehr als 50 Jahren arbeitet der gelernte Schriftsetzer und Drucker in der Welt der Konsumverführung. Mit Bleisatz stieg er in seinen Beruf ein, zu seinem Abgang stehen Pixel, Nullen und Einsen Spalier. Von «Gestein» kann allerdings keine Rede sein. Spritzig und ideenreich wirkt Bürgi mit seinen bald 67 Jahren. «Freude an der Arbeit und Dankbarkeit für das gute Leben» – so schlicht beschreibt der Werber seinen Jungbrunnen. Wie viel Anteil regelmässige Marathons und die tägliche Tafel Schokolade haben, verrät er nicht.
Bürgi wurde in Schönenwerd geboren und wuchs im Aargau auf. Hier machte er auch die Ausbildung, von der er schon als Bub geträumt hatte: Schriftsetzer. 1962 startete Bürgi seine Karriere als Redaktionsgrafiker beim Blick. Bei der legendären «Papstpanne», bei der das Ableben des damaligen Papstes Johannes XXIII. zu früh verkündet wurde, war er an der vorsorglichen Produktion der zweiten 1. Seite beteiligt, die dann versehentlich gedruckt wurde. Vom Blick wechselte Bürgi zur Neuen Westfälischen Zeitung nach Bielefeld in Deutschland. Hier arbeitete er knapp zwei Jahre als Schriftsetzer und Lehrlingsausbildner. «Es war eine sehr gute Zeit, aber beruflich gesehen eher ein Rückschritt. Denn die Deutschen waren produktionstechnisch noch weit weg von dem Niveau, das in der Schweiz bereits Standard war.» Nach seinem Deutschland-Abstecher ging Bürgi nach Lausanne, um besser Französisch zu lernen, und arbeitete anschliessend in einer grossen Badener Druckerei als Chefkalkulator und Chefdisponent. 1971, mit 30 Jahren, stieg er als Produktionsleiter in die Werbung bei der Amag ein, dem grössten Automobilimporteur der Schweiz. Seine Karriere kam in Fahrt.
«Ich war zu jener Zeit bei der Amag der einzige Werber und der einzige, der etwas von Druck, Produktion und Preisen verstand», erzählt Bürgi. «Deshalb liess man mir freie Hand, und ich habe meine Freiheiten genutzt.» 1975 wurde Bürgi zum Chef Werbung der Amag Schweiz ernannt. 1979 gründete er innerhalb der Amag eine Hausagentur, in der ihn etwa zehn Grafiker, Texter und Mediaexperten bei der Entwicklung aller Werbemassnahmen unterstützten.
Kreative Bewegungsfreiheit
«Ich habe durchgesetzt, dass wir überwiegend doppel- und ganzseitige Anzeigen schalteten», berichtet Bürgi. «Das allein wirkt viel kompetenter als winzige Inserate, die mit hoher Frequenz geschaltet werden.» Ein weiteres Steckenpferd des Werbeprofis: Autowerbung ohne Autos. Jedes der über 100 Automodelle in der Schweiz wird pro Jahr mit zwei bis drei Sujets belegt. Macht 200 bis 300 verschiedene Autosujets pro Jahr – und meist werden Modelle gezeigt. «Trotz all der Werbung muss man sich ins Auto reinsetzen und schauen, ob man sich wohlfühlt. Das spürt man nicht durch das Inserat», sagt Bürgi. «Werbung, die Gefühle oder Images vermittelt, kommt viel weiter. Man sollte auch die Zielgruppe nicht zu stark segmentieren, sondern möglichst viele Konsumenten ansprechen. Und das funktioniert am besten über die Marke.»
Als die Amag neben VW auch die Vermarktung von Skoda und Audi übernahm, wurde die Hausagentur aufgelöst. Für jede Automarke setzte Bürgi eine externe Agentur ein. «Ich engagierte kleine, mittlere und grosse Agenturen, je nach Budget», erzählt er. «In der Zusammenarbeit mit diesen Agenturen habe ich viel erlebt, was mir nicht gefiel: Briefings wurden zu wenig berücksichtigt, Ansprechpartner wechselten ständig und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte oft nicht. Ich beschloss: Ich will in meinem Leben noch einmal selbst eine Agentur haben. Das war mein oberstes Ziel.»
Mann der Tat
Geplant, getan. 1999 verliess Bürgi, inzwischen Direktor der Werbung der Amag, das Unternehmen und gründete mit seiner Frau und seinem Partner Andi Schaerer die Agentur Bürgi & Partner. «Viele haben mich für verrückt erklärt, weil ich die Position des Direktors mit etlichen Privilegien aufgab, um noch einmal neu zu starten», erinnert er sich. «Aber ich musste das einfach tun.» Inzwischen beschäftigt Bürgi & Partner 20 Mitarbeiter – und wächst weiter. Für Bürgi genau der richtige Zeitpunkt, um aufzuhören und die Agentur an Andi Schaerer zu verkaufen. Ab 1. Januar 2009 firmiert sie unter «Schaerer & Partner».
Hart, aber fair
Curt Bürgi gilt in der Branche als hart, aber fair. Mit ehrlichen Einschätzungen hat er schon so manch einen erschreckt – und auf die richtige Spur gebracht. Er hat ein gutes Gespür für Menschen und eine Nase für die Wünsche von Kunden und Konsumenten. «Das», so sagt er, «ist vielleicht mein grösstes Talent.» Konkurrenz- und Marktanalysen sowie die Kenntnis von Preisen und Zukunftstechniken seien die Basis guten Marketings. Zum Erfolg trügen aber immer auch Bauchentscheidungen bei. «Weil Emotionen in Werbung und Marketing eine immer grössere Rolle spielen, gehört die Zukunft der Imagewerbung», meint Bürgi. Er muss es wissen. An echte Werbeflops aus seiner Feder kann er sich jedenfalls nicht erinnern.
«In der Autowerbung geht es im Prinzip seit 70 Jahren um das Gleiche», sagt Bürgi und blättert durch einen VW-Verkaufskatalog von 1938, in dem der VW Käfer angepriesen wird. Stimmt: Es geht um Cockpit, Fahrwerk und Stauraum fürs Gepäck, um Tempo, Beschleunigung und Bequemlichkeit im Innenraum. In Schwarz-weiss und alten Lettern. Sonst ist alles genau wie heute. Dennoch hat sich zwischen Bleisatz und Digitaldruck viel getan. Die Reproduktionstechniken haben sich geändert, und neben Print müssen Radio, Fernsehen sowie die digitalen Medien mit Bannern und Co. bestückt werden. «Die letzten 50 Jahre waren eine sensationell schöne Zeit», findet Bürgi. «Ich durfte ständig etwas Neues lernen, meine Arbeit wurde nie langweilig.» Der rasante Fortschritt hat aber auch Nachteile: Kampagnen verlieren heute mehr und mehr an Schlagkraft, denn durch das permanente Bombardement mit Kaufanreizen verlieren wir allmählich unsere Empfindlichkeit gegenüber Werbebotschaften. «Vielleicht täte der Werbung eine Rückentwicklung ganz gut», gibt auch Bürgi zu bedenken. «Je grösser die Kommunikationsflut wird, desto weniger kann Werbung erreichen.»
Werbung mit Freude
Seine Geschäftspartner und Freunde waren überrascht, als Bürgi seine Pensionierungspläne verkündete. «Ich habe unisono Ungläubigkeit geerntet: ‹Bürgi, du setzt dich zur Ruhe? Das kann nicht sein!›.» Doch wer sich selbst zum Vorbild hat, den beirren solche Einwände nicht. «Vom Herzen her könnte ich noch 50 Jahre arbeiten», sagt Bürgi fröhlich. «Man kann keine Werbung machen, wenn man diesen Beruf nicht liebt. Aber mein Kopf sagt mir, dass ich nicht übertreiben soll. Darum höre ich jetzt auf und geniesse andere Dinge.» Bürgi plant eine lange Reise mit seiner Frau Anita sowie Engagements in den Bereichen Immobilien, Soziales und Natur. Präziser will er sich zu seinen Ideen noch nicht äussern. Fest steht aber schon, dass Bürgi sein Handicap verbessern will, denn er lernt gerade Golf spielen. Und was Curt Bürgi macht, das macht er richtig.
Anne-Friederike Wilhelm

Zur Sache: Alle Jahre wieder

Es ist wieder so weit. In dieser Nummer der Werbewoche finden sich drei Werbewoche-Klassiker. Das Kreativranking, die Vorstellung der Kandidaten für die Wahl zum Werber des Jahres 2009 sowie die Abstimmung zur Kampagne des Jahres.

Es ist wieder so weit. In dieser Nummer der Werbewoche finden sich drei Werbewoche-Klassiker. Das Kreativranking, die Vorstellung der Kandidaten für die Wahl zum Werber des Jahres 2009 sowie die Abstimmung zur Kampagne des Jahres.
Beim Kreativranking der Werbewoche geht es um die kreative Leistung der Agenturen, die im Rahmen von nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Die Auswahl der Wettbewerbe und deren entsprechende Gewichtung erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Delegation des Art Directors Club der Schweiz. Das Ranking basiert auf den Selbstangaben der beteiligten Agenturen. In einzelnen Fällen nahm die Redaktion Korrekturen auf Grund der offiziellen Ranglisten der Kreativwettbewerbe vor.
Sechs Persönlichkeiten der Schweizer Werbe¬szene wurden vom Wahlgremium, bestehend aus ehemaligen Werbern und Werberinnen des Jahres, ausgewählt und werden nun zur Wahl zum Werber des Jahres 2009 vorgeschlagen. Leider ist es dieses Jahr wieder eine rein männliche Kandidatenliste. Die Abonnentinnen und Abonnenten der Werbewoche können nun aus den sechs nominierten Werbern ihren Favoriten küren. Dazu erhalten sie nächste Woche noch das entsprechende Wahlformular. Am 14. Januar wird dann einer aus der Runde der Kandi¬daten im Zürcher Kaufleuten den begehrten Egon der Werbewoche im Empfang nehmen können.
Für die Wahl zur Kampagne des Jahres hat die Redaktion der Werbewoche zwölf Werbekampagnen ausgewählt. Es sind alles Kampagnen, die in diesem Jahr zumindest sprachregional erschienen sind und einen bedeutenden Werbedruck aufwiesen. Die Leserinnen und Leser der Werbewoche sowie der Fernsehzeitschrift Tele können aus diesen zwölf Kampagnen die Werbekampagne des Jahres wählen. Der Gewinner der Auszeichnung Kampagne des Jahres wird ebenfalls am 14. Januar im Rahmen der Egon-Verleihung ausgezeichnet.
Das Jahr 2008 war für die Werbewoche ein spannendes Jahr. Der im August durchgeführte Relaunch hat sich bewährt und ist auf eine sehr gute Akzeptanz gestossen. Ab Januar werden wir einige kleinere Anpassungen vornehmen, so wird zum Beispiel die Grundschrift ein wenig grösser werden. Wir hoffen damit, einem verbreiteten Wunsch unserer Leserschaft zu entsprechen.
Die nächste gedruckte Werbewoche erscheint am 15. Januar 2009. Bis zum 24. Dezember und ab 5. Januar finden Sie auf Werbewoche.ch laufend News aus der Kommunikations- und Medienbranche.
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir vom Werbewoche-Team schöne und geruhsame Zeit über die Weihnachtstage und ein erfolgreiches, spannendes Jahr 2009.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]
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