Rod wirft für Bell den Grill an

Rod Kommunikation hat mit Bell einen neuen Kunden dazu gewonnen. Die Agentur wird für den Fleischfabrikanten eine Kampagne für die Grillsaison 2009 entwickeln und realisieren.

Rod Kommunikation hat mit Bell einen neuen Kunden dazu gewonnen. In einer Konkurrenzpräsentation konnte sich die Zürcher Agentur gegen drei weitere Agenturen durchsetzen. Sie wird für den Fleischfabrikanten eine Kampagne für die Grillsaison 2009 entwickeln und realisieren.

Neuer Blattmacher und Art Director bei .ch

Die Pendlerzeitung .ch verpflichtet zwei neue Leute. Ab Anfang 2009 stossen ein neuer Art Director und ein neuer Blattmacher zum Redaktionsteam dazu.

Die Pendlerzeitung .ch verpflichtet zwei neue Leute. Ab Anfang 2009 stossen ein neuer Art Director und ein neuer Blattmacher zum Redaktionsteam dazu.
Art Director Armin Wäger war zuvor 24 Jahre beim Blick/Sonntagsblick als Ressortleiter Layout und als Art Director der Sportredaktion tätig. Bei .ch wird er zudem Mitglied der Redaktionsleitung.
Als Blattmacher ergänzt in Zukunft Thomas Senn das Team. Er war zuletzt Rewriter und Produzent beim Blick, sowie Ressortleiter Inland bei Facts.

Jeannies korrigiert und lektoriert

Danielle Lerch Süess und Karin Jost haben zusammen das Korrektorat und Lektorat Jeannies Editing Services in Zürich gegründet. Das Netzwerk deckt insgesamt fünf Sprachen ab: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rumantsch und Englisch.

Danielle Lerch Süess und Karin Jost haben zusammen das Korrektorat und Lektorat Jeannies Editing Services in Zürich gegründet. Das Netzwerk bietet nebst dem Korrigieren und Lektorieren auch Übersetzungsvergleiche, Rewriting oder Text-Management an. Insgesamt fünf Sprachen werden von muttersprachigen Textfachleuten abgedeckt: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rumantsch und Englisch.

Kulturtourismus: Arosa holt sich die Rap-Elite auf den Berg

Wie lockt man die Städterinnen und Städter auf den Berg? Der Bündner Skiort Arosa versucht's mit einem ausgeklügelten Kulturkonzept und urbaner Musik.

Wie lockt man die Städterinnen und Städter auf den Berg? Dies fragen sich unzählige Tourismus-Fachleute in der ganzen Alpenregion. Um auch jene Stadtbewohner zu einem längeren Aufenthalt in der verschneiten Bergwelt zu bewegen, die sich gar nicht so viel aus gefrorenem Wasser machen oder schlicht und einfach nicht auf das Kulturangebot der Grossstädte verzichten wollen, hat sich der Bündner Skiort Arosa etwas Besonderes überlegt: Seit 2001 organisieren die PR- und Kulturfachfrauen Claudia Orlando und Daniela Mitidieri im Club des Hotels Eden während der Wintersaison im Wochenrhythmus spannenden Konzert- und Partyabende. Der Fokus liegt dabei auf urbaner Musik.
In der besonderen Atmosphäre des Kitchen Club traten in den vergangenen Jahren bereits Rap-Koryphäen wie Sido, Samy Deluxe oder die Münchner Gruppe Blumentopf auf – und dies auf einer Minibühne, die aus dem alten Herd der Eden-Küche besteht.
Auch das diesjährige Programm ist nicht von schlechten Eltern: Nach dem Auftakt durch den Zürcher Reggae-Sänger Phenomden besuchen mit den Berliner Nonkonformisten K.I.Z., dem HipHop-Barden Max Herre von Freundeskreis und dem stets von karibischer Musik inspirierten Mann mit der Kellerstimme namens D-Flame etliche hochkarätige Acts den höchstgelegenen HipHop-Event der Schweiz auf 1800 Metern über Meer. Viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, um sich am Tag darauf noch auf den Hügeln zu tummeln. Ein schöner Brauch.

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(Bild: Er war letzten Winter in Arosa: Der deutsche HipHop-Star Samy Deluxe auf dem Eden-Herd)

Migros arbeitet neu mit OMD zusammen

Die Migros wird ihr Medienmanagement ab 1. Februar 2009 über die Werbeagentur OMD Schweiz abwickeln. Mit der Partnerschaft spart der orange Riese laut eigener Aussage erhebliche Kosten ein. Für ihren bisherigen Vertragspartner BG Media ist dieser Schritt noch nicht nachvollziehbar.

Die Migros wird ihr Medienmanagement ab 1. Februar 2009 über die Werbeagentur OMD Schweiz abwickeln. Mit der Partnerschaft spart der orange Riese laut eigener Aussage erhebliche Kosten ein. Für ihren bisherigen Vertragspartner BG Media ist dieser Schritt noch nicht nachvollziehbar.
«Auschlaggebend für die Entscheidung für OMD war das Leistungsangebot, inklusive erfolgreich erprobter Steuerungs- und Kontrollinstrumente für das Medienmanagement», schreibt die Migros in einer Mitteilung vom Dienstag. Migros hatte Offerten bei zahlreichen Mediaagenturen eingeholt.
«Mit OMD werden wir erheblich weniger Kosten für Marketing und Kommunikation haben», sagte Migros-Sprecherin Monica Glisenti. 2007 beliefen sich die entsprechenden Kosten auf 350 Millionen Franken. Migros will, wie bereits angekündigt, in der Werbung und Medienplanung sparen.
Bei BG Media, neben Konnex und Mediaedge eine der drei bisherigen Media-Agenturen, reagiert man konsterniert. «Wir sind über den Entscheid der Migros sehr überrascht», sagte Managing Partner Dietmar Bemberg gegenüber der Werbewoche. Über die Gründe des Media Agenturwechsels hat der Genossenschaftsbund den langjährigen Vertragspartner BG Media bislang noch nicht detailliert informiert. «Dieser Austausch wird diese Woche bei einem persönlichen Gespräch erfolgen. Dann informiere ich unser Migros-Team», sagte Bemberg weiter. Bei seinem Unternehmen ist derzeit ein Team von zwölf Leuten mit dem Kunden Migros betraut. Sicher ist: Die Ertragsverluste, die der Wegfall dieses Auftraggebers mit sich bringe, können nicht vollständig mit anderen Kunden ausgeglichen werden. Das Klumpenrisiko sei bei einem Kunden wie der Migros – auch weiterhin das Unternehmen mit dem grössten Werbebudget der Schweiz – natürlich immer vorhanden.
«Bei der Migros ist die Ära Riedener und Mühlemann zu Ende gegangen. Dass sich danach etwas ändert, war zu erwarten.» Mit diesem einschneidenden Schritt hatte allerdings kaum jemand gerechnet. Bemberg bedauert die Reduktion auf eine Media-Agentur, hat er doch die Konkurrenz verschiedener Agenturen stets als sehr gesund und belebend empfunden.

Adcom bringt für Ticketcorner Skiticketing-System auf die Piste

Adcom hat für das neue Skiticketing-System von Ticketcorner eine nationale Launchkampagne lanciert. Auf den neuen Onlineservice aufmerksam machen Printsujets, Online-Banners und Postkarten sowie Promotionen an diversen Bahnhöfen.

Adcom hat für das neue Skiticketing-System von Ticketcorner eine nationale Launchkampagne lanciert, bei der unter anderem Printsujets, Online-Banners und Postkarten zum Einsatz kommen. Auf einem Plakat ist eine Computermaus zu sehen, welche elegant die ersten Spuren in einem unberührten Tiefschneehang zieht. Zusätzlich sollen Promotionen unter dem Motto «Die heisseste Wintersaison beginnt jetzt» durchgeführt werden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Promotruppen werden an diversen Bahnhöfen in Skianzügen Glacés verteilen und Postkarten zum neuen Onlineservice in Umlauf bringen.
Über das Skiticketing-System Ticketcorner Active können ab diesem Winter Tickets für 50 Wintersportgebiete in der Schweiz und eine Auswahl in Österreich direkt übers Internet gebucht werden. Die Onlinebuchung sei gleich teuer wie ein Billet an der Bergbahnkasse, heisst es in einer Medienmitteilung von Ticketcorner.
Die Skitickets können über Ticketcorner.com über das Ticketcorner Callcenter sowie an den rund 1400 Ticketcorner-Vorverkaufsstellen gebucht werden. Über die erforderliche RFID-Funktionalität verfügen die neue Supercard Ticket von Coop, die Postfinance Card mit Ticketfunktion, die Ticketcorner V.I.P. Card und ab Wintersaison 09/10 auch die TCS-Kundenkarten für Tourismus & Freizeit und die Cooldown Jugendmitgliedschaft.
Laut George Egloff, CEO von Ticketcorner, werde das Angebot zusammen mit Coop, Postfinance, der Viseca und dem TCS mit insgesamt ungefähr einer Million kompatiblen Karten verknüpft.
Ticketcorner biete den Bergbahnen das, was bislang noch zur Vermarktung des Schneesportangebote fehlte – ein dichtes Vertriebsnetz, verschiedene Verkaufskanäle und professionelle Marketing-Power, wird Leo Jeker, Verwaltungsrat der Savognin Bergbahnen, in der Ticketcorner-Pressemitteilung zitiert.

Folgende Schweizer Skigebiete sind ab der Wintersaison 2008/2009 dabei:
4Vallées mit Verbier, La Tzoumaz/Savoleyres, Nendaz, Veysonnaz, Thyon, Adelboden-Chuenisbärgli, Adelboden-Engstligenalp und Adelboden-Lenk; Aletsch Sportarena mit Riederalp, Bettmeralp, Fiesch-Eggishorn, Anzère, Arosa, Belalp, Bellwald/Goms, Braunwald, Brigels-Waltensburg-Andiast, Bürchen, Château-d’Oex, Churwalden-Pradaschier, Crans-Montana-Aminona, Elm, Frutigen (Elsigen-Metsch), Grächen; Gstaad Mountain Rides mit Gstaad-St.Stephan, Gstaad-Zweisimmen, Gstaad-Saanenmöser, Gstaad-Schönried, Gstaad-Saanen-Rougemont, und Gstaad-Glacier 3000; Jaunpass/Boltigen, Laax, Lenk-Betelberg, Lenzerheide, Les Mosses/La Lécherette, Leukerbad-Albinen (Torrent), Leysin, Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt, Pizol; Saastal mit Saas-Fee, Saas-Grund (HohSaas), Saas-Almagell und Saas-Balen; San Bernardino, Savognin, Scuol/Engadin, Sörenberg; Toggenburg/Obertoggenburg mit Alt St. Johann, Unterwasser, Wildhaus; sowie Wiriehorn/Diemtigtal. In Österreich werden 12 Skigebiete schrittweise im Laufe des Winters in das System
integriert.

Verantwortlich bei Adcom Communication: Eric Hasler (CD), Dominik Peikert (AD), Roman Elsener (Graphic Designer), Gabriela Dierauer (Beratung), Daniel Hörschläger (Multimedia).

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Die Promotionstruppe in Skianzügen.
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Kühle Glacés für die «heisseste Wintersaison».

Wechsel in der Chefredaktion von Radio Top

Jan Vontobel wird per Mitte März 2009 Chefredaktor von Radio Top. Er übernimmt damit die Nachfolge von Gianni Huber, der die neu geschaffene Stelle der Qualitätssicherung für Radio Top sowie Tele Top übernehmen wird.

Jan Vontobel wird per Mitte März 2009 Chefredaktor von Radio Top. Vontobel war zuletzt Leiter Spezialsendungen und Talk-Moderator beim Ostschweizer Privatsender. Der 30-Jährige hat seine journalistische Laufbahn vor zehn Jahren als Videojournalist bei Tele Top begonnen. Nach Abschluss seines Studiums in Publizistikwissenschaften an der Universität Zürich wurde er zum Kadermitglied ernannt und war fortan unter anderem verantwortlich für die Talksendungen sowie den erfolgreichen Aufbau der Liveberichterstattung an Wahl- und Abstimmungssonntagen. Der Sender wolle mit der Ernennung Vontobels unterstreichen, dass Kaderfunktionen nach Möglichkeit aus den eigenen Reihen rekrutiert werden, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Dienstag.
Vontobel löst Gianni Huber ab, der die neu geschaffene Stelle der Qualitätssicherung bei Radio Top und Tele Top übernehmen wird. Huber war über elf Jahre im redaktionellen Tagesgeschäft des Senders tätig, vier davon als Chefredaktor. Mit der Schaffung dieser Stelle erfüllten die beiden Privatsender einen wichtigen Punkt der Konzessionsvorgaben an beide Sender der Top-Medien-Gruppe, heisst es in der Mitteilung weiter. Gianni Huber werde baldmöglichst einen Evaluationsbericht zuhanden des Bakoms einreichen.

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(Bild: Jan Vontobel und Gianni Huber).

Die Pinguine marschieren zu Startbahnwest

Startbahnwest hat sich das Werbeetat von Penguin Clothing gesichert. Die Schweizer Snowboard- und Streetwear- Bekleidungfirma existiert seit 2001.

Startbahnwest hat sich das Werbeetat von Penguin Clothing gesichert. Die Schweizer Snowboard- und Streetwear- Bekleidungfirma existiert seit 2001.
Erste Arbeiten werden an der Ispo Winter vom 1. bis 4. Februar 2009 in München zu sehen sein. An der internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode wird Startbahnwest den Messeauftritt von Penguin Clothing gestalten.

Bluespirit verteilt für Canon Goldmedaillen

Bluespirit hat den Canon-Pitch für sich entschieden. Ziel der bald realisierten Massnahmen ist es, das Technologieunternehmen als bekannte Marke mit einem hohen Wiedererkennungswert zu positionieren.

Bluespirit hat den Canon-Pitch für sich entschieden. Ziel der bald realisierten Massnahmen ist es, das Technologieunternehmen als bekannte Marke mit einem hohen Wiedererkennungswert zu positionieren. Die Agentur habe besonders mit den geplanten POS-Werbeaktivitäten zur Steigerung des Abverkaufs der Canon Camcorder punkten können, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Das Agenturkonzept sieht vor, die Testsiegerauszeichnungen der Videokamera in Form verschiedener «Goldmedaillen» zu verdeutlichen. Während dem Weihnachtsgeschäft sollen diese Medaillen schweizweit in 24 Filialen als Rotairs, Bodenklebern und Schoggi-Medaillen zu sehen sein.

Verantwortlich bei Canon: Richard Breyer (Marketing Director), Michael Brumann (Trade Marketing Manager), Christof Oehrli (Product Business Development Manager). Verantwortlich bei Bluespirit: Alban Haas (Beratung), Susanne Kick (Koordination), Peter Trüb (Text / Konzept), Danny Bron (Grafik / DTP).

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L’Express und L’Impartial: Acht Redaktionsmitglieder werden entlassen

Bei den Neuenburger Tageszeitungen L'Impartial und L'Express werden nach einigem Hin und Her zwischen Verlag und Redaktion acht Personen wegen sinkenden Inserateeinnahmen entlassen. Die Restrukturierung führt zu einer neuen Definition des redaktionellen Auftrags der beiden Zeitungen.

Bei den Neuenburger Zeitungen L’Express und L’Impartial kommt es definitiv zu Entlassungen. Den blauen Brief erhalten acht und nicht wie zunächst geplant zehn Redaktionsmitglieder. Die Herausgeberin der beiden Blätter, die Société Neuchâteloise de Presse (SNP), beschloss die Kündigungen definitiv, wie sie am Freitag mitteilte. 2,3 Stellen können über freiwillige Reduktionen von Arbeitszeiten abgebaut werden. Das Redaktionspersonal habe diese Alternative zu den Kündigungen ermöglicht.
Vier Mitgliedern der Redaktion hatte die SNP bereits vor zwei Wochen gekündigt. Weitere vier wurden am Freitag entlassen. Alle Betroffenen seien informiert worden, schrieb die SNP. Für die Betroffenen sei ein Sozialplan vorgesehen, sagte SNP-Direktor Jacques Matthey gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Wegen einbrechender Inserateinnahmen hatte die SNP Anfang November den Abbau von insgesamt 15 Stellen bei den beiden Zeitungen angekündigt, davon zehn von Journalisten oder Fotografen. Mitte November streikten die Redaktoren von L’Express und L’Impartial aus Protest an zwei Tagen.
In Verhandlungen einigten sich Verlag und Personal danach vorerst auf vier Kündigungen. Zudem sollte beim Kanton eine Bewilligung für Kurzarbeit für sechs Redaktoren eingeholt werden, was das Amt für Arbeit jedoch ablehnte. Danach schlugen die Redaktoren der SNP freiwillige Pensenreduktionen vor. Die Restrukturierung führt zu einer neuen Definition des redaktionellen Auftrags der beiden Zeitungen. Ab der kommenden Woche würden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit Überlegungen zur Entwicklung der beiden Blätter befassten, kündigte die von der französischen Hersant-Gruppe kontrollierte SNP an.

Zu guter Letzt: Prognose für heute – schlechtes Klima bei akuter Grippegefahr

Der gut informierte Amerikaner checkt ab sofort vor Arbeitsbeginn nicht nur die Wetterprognosen im Internet, sondern lässt sich auf Google.org auch gleich die Grippe-Epidemie-Vorhersage ausspucken.

Der gut informierte Amerikaner checkt ab sofort vor Arbeitsbeginn nicht nur die Wetterprognosen im Internet, sondern lässt sich auf Google.org auch gleich die Grippe-Epidemie-Vorhersage ausspucken.
Das neue Analysetool von Google basiert auf Suchanfragen zum Thema Grippe. Die Hypothese klingt logisch, scheint aber zur genauen Vorhersage etwas gewagt: Steigen die Grippenfälle in einer Region an, nehmen auch die Suchanfragen zum Thema Grippe zu – je schneller die Zunahme, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Epidemie. Die Macher scheinen die Genauigkeit der Hypothese aber keinesfalls anzuzweifeln, denn nach ihren Angaben sind die Grippe-Epidemie-Warnungen für die USA zuverlässiger als diejenigen vom US Center for Disease Control and Prevention (CDC).
Besonders praktisch: Die Erkältungstrends lassen sich für die einzelnen Staaten separat ansehen, eine Grafik verdeutlicht den Grippeverlauf übers Jahr hinweg. Das Grippebarometer unten leuchtet zudem in den Farben Grün für Entwarnung bis hin zur Signalfarbe Blutrot. Doch was tun, wenn das Gefahrenpotenzial hoch ist und die Nerven blank liegen? Dr. Internet weiss auch hier die Lösung: Besorgte Homepagenutzer können sich über einen Link zum CDC weitere Tipps und Informationen zur Influenza abholen. Eine Frage bleibet jedoch: Kann ich mich über Google bei hoher Ansteckungsgefahr auch gleich prophylaktisch krankschreiben lassen?

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Axel Springer streicht Veranstaltungen, nicht Stellen

Auch der Springer-Konzern wappnet sich für eine ungewisse Zukunft. Sparen ist angesagt. Allerdings will das deutsche Verlagshaus, das in der Schweiz unter anderem den Beobachter, die Handelszeitung, das Wirtschaftsmagazin Bilanz, sowie Fernsehzeitschriften Tele und TV Star herausgibt, den Hebel vorläufig nicht beim Personal ansetzen.

Auch der Springer-Konzern wappnet sich für eine ungewisse Zukunft. Sparen ist angesagt. Allerdings will das deutsche Verlagshaus, das in der Schweiz unter anderem den Beobachter, die Handelszeitung, das Wirtschaftsmagazin Bilanz, sowie Fernsehzeitschriften Tele und TV Star herausgibt, den Hebel vorläufig nicht beim Personal ansetzen.
Axel Springer habe es trotz der sich deutlich eintrübenden Konjunktur bislang geschafft, der Krise zu trotzen und auf harte Einschnitte bei Personal oder den Titeln und Online-Angeboten zu Verzichten, schreibt der deutsche Medienkonzern in einer Mitteilung vom Montag.
Es sollen weiterhin alle Anstrengungen unternommen werden, dass dies auch so bleibt. Angesichts sinkender Werbeerlöse und der Prognoseunsicherheit für das kommende Jahr hat der Konzernvorstand deshalb eine Veranstaltungspause für 2009 beschlossen.
Hiervon betroffen sind alle Feiern, Empfänge und Galas im gesamten Konzern. Die Spendenaktion. Die Preise und Auszeichnungen sollen auch 2009 verliehen werden – allerdings ohne begleitende Veranstaltungen.
«Wir wollen nicht dort sparen, wo es die Qualität unseres Journalismus und die Motivation unserer Mitarbeiter beeinträchtigt. Entlassungen oder Einstellungen von Zeitungen oder Zeitschriften hat es bei uns bisher nicht gegeben. Wir hoffen, dass wir das auch in Zukunft vermeiden können. Und wir wollen auch weiterhin in die Grundlage unseres Geschäfts, in exzellente Inhalte, investieren», lässt sich Springer-Chef Mathias Döpfner in der Mitteilung zitieren.
Axel Springer Schweiz wird somit den vom Beobachter verliehenen «Prix Courage» im nächsten Jahr ohne die sonst übliche Gala verleihen. Auch die «Werbetrends»-Studie der Handelszeitung wird ohne begleitenden Empfang publiziert.
Im Rahmen einer Neupositionierung und der möglichen Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wurde bereits im Vorfeld entschieden, die Vergabe des neuen Schweizer Fernsehpreises von Tele und TV Star auf das erste Halbjahr 2010 zu verschieben, schreibt Springer weiter.
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