Tessin kämpft um seinen NZZ-Korrespondenten

Das Tessin will nicht von der medialen Bildfläche verschwinden. Die Tessiner Regierung bedauert den Entscheid der NZZ ausserordentlich, die Korrespondentenstelle im Tessin zu streichen. In einem Brief fordert sie das Medien-Unternehmen auf, die Massnahme zu überdenken.

Das Tessin will nicht von der medialen Bildfläche verschwinden. Die Tessiner Regierung bedauert den Entscheid der NZZ ausserordentlich, die Korrespondentenstelle im Tessin zu streichen. In einem Brief fordert sie das Medien-Unternehmen auf, die Massnahme zu überdenken.
Die NZZ sei eine der ersten Zeitungen gewesen, die vor einem halben Jahrhundert einen Korrespondenten ins Tessin geschickt habe. Die Berichte in der NZZ seien für die Beziehungen des Nordens mit dem Südkanton sehr förderlich gewesen, teilte die Tessiner Regierung am Mittwoch mit.
Da das Tessin dank der Neat bald näher an den Grossraum Zürich rücke, sei es schade, dass die NZZ nun offenbar aus finanziellen Überlegungen die Korrespondentenstelle im Tessin streiche.

Zu guter Letzt: Guns n’ Roses lassen Ungeduldige bestrafen

Die US-Bundespolizei FBI hatte den unter dem Namen Skwerl bekannte Blogger verhaftet, weil er neun Songs der damals noch unveröffentlichten CD «Chinese Democracy» auf einem Blog zum Downloaden anbot. Nun droht ihm ein Jahr Haft.

Nachdem die Fans jahrelang auf das neue Album der Guns n’ Roses gewartet haben, konnte ein Blogger offensichtlich nicht mehr warten und stellte 9 Songs des neuen Albums «Chinese Democracy» zum Downloaden ins Internet. Für seine Ungeduld droht ihm nun eine Haftstrafe. Die US-Bundespolizei FBI hatte den unter dem Namen Skwerl bekannte Blogger verhaftet, weil er neun Songs der damals noch unveröffentlichten CD «Chinese Democracy» auf einem Blog zum Downloaden anbot. Der 28-jährige Kevin Cogill hat sich nun am Montag vor einem Gericht in Los Angeles schuldig bekannt. Ihm droht ein Jahr Haft und eine saftige Geldstrafe von circa 100’000 Dollar. Cogill wird aber höchstwahrscheinlich mit einer Bewährungsstrafe davonkommen, da er sich bereit erklärt hat den Behörden bei der Suche nach der bislang unbekannten Quelle zu helfen, welche ihm die Songs zur Verfügung gestellt hat.
Auch der Limonadenhersteller Dr. Pepper glaubte nicht mehr an eine Veröffentlichung. Weil der Fabrikant versprach, jedem Amerikaner eine Dose ihres Süssgetränks gratis zu verteilen, falls die Band um Axl Rose ihr Album noch dieses Jahr herausbringen würde. Dem Hersteller droht nun keine Haftstrafe, billiger kommt er hingegen auch nicht davon. Dr. Pepper verteilt nun fleissig Getränkegutscheine, wie versprochen.
Das Album «Chinese Democracy», an dessen Veröffentlichung nicht einmal mehr der Limonaden-Fabrikant Dr. Pepper geglaubt hatte, wurde am 23. November veröffentlicht, nachdem die Band 17 Jahre daran gearbeitet hatte. Interviews zu dem neuen Werk hat Rose allerdings noch nicht gegeben. Doch wie in den letzten Tagen bekannt wurde, soll Rose nun bald Pressearbeit leisten. Allerdings ausschliesslich nachts… Auch mit Axl Rose als einzigem verbleibendem Bandmitglied sorgt Guns n’ Roses auch nach rund 20 Jahren für Gesprächstoff.

Bertelsmann kauft Brockhaus und streicht Arbeitsplätze

Die traditionsreiche Lexikon-Marke Brockhaus bleibt erhalten. Die Bertelsmann-Tochter Wissenmedia GmbH übernimmt den Verlag zum 1. Februar 2009. Das Paket umfasst alle Markenrechte, sämtliche Inhalte und Bestände.

Die traditionsreiche Lexikon-Marke Brockhaus bleibt erhalten. Die Bertelsmann-Tochter Wissenmedia GmbH übernimmt den Verlag zum 1. Februar 2009. Das Paket umfasst alle Markenrechte, sämtliche Inhalte und Bestände. Allerdings muss das deutsche Kartellamt dem Kauf noch zustimmen. Der bisherige Besitzer, das Mannheimer Bibliographische Institut, will sich künftig auf die «erfolgreichen Geschäftsfelder der Marke Duden und das Kalendergeschäft» konzentrieren. Man ziehe damit die Konsequenzen aus «den Entwicklungen der letzten Jahre und reagiert auf den starken Rückgang des Lexikongeschäfts im Buchhandel». Diesen Konsequenzen fallen etliche Arbeitsplätze zum Opfer: Die Leipziger Online-Redaktion wird aufgelöst, auch in Mannheim werde man umstrukturieren müssen, teilte Bertelsmann am Mittwoch mit.
Die Onlineredaktion war erst im April dieses Jahres aus dem Boden gestampft worden, um ein kostenloses Wissensportal aufzubauen. Vom Aus sind insgesamt 60 Mitarbeiter betroffen. Wie viele Arbeitsplätze der Umbau in Mannheim kosten wird, handeln Management und Betriebsrat laut dem Branchendiest Kress.de in den nächsten Wochen aus.

Swisscom-Angestellte erhalten Lohnerhöhung

Die Swisscom und die Gewerkschaft Kommunikation haben sich nach mehreren Verhandlungsrunden geeinigt: Ab Januar erhalten die Swisscom-Angestellten generell drei Prozent mehr Lohn. Die Verhandlungen der Gewerkschaft mit dem Swisscom-Konkurrenten Sunrise beginnen im Januar.

Gute Nachricht für die Swisscom-Angestellten: Sie erhalten per Anfang Januar generell 3 Prozent mehr Lohn. Hinzu kommen 0,2 Prozent individuelle Lohnerhöhungen. Zusätzlich werden die minimalen Basislöhne um 2,5 Prozent angehoben. Darauf haben sich das Unternehmen und die Gewerkschaft Kommunikation nach mehreren Verhandlungsrunden geeinigt, wie die Sozialpartner am Mittwoch mitteilten. Der generelle Anteil der Lohnerhöhung gilt für alle 14’500 Mitarbeitenden mit Gesamtarbeitsvertrag.
Vollzeit-Angestellte mit Löhnen, die für die jeweilige Funktion über den Marktpreisen liegen, sind allerdings ausgenommen. Sie erhalten eine nicht versicherte Einmalzahlung von 1100 Franken. Mit dieser Differenzierung würden die Lohnunterschiede im Vergleich zum Markt reduziert, heisst es dazu in der Mitteilung vom Swisscom.
Die Gewerkschaft zeigt sich in ihrer Mitteilung zwar zufrieden mit diesem Lohnabschluss. «Bezieht man allerdings den hervorragenden Geschäftsgang und die gestiegene Arbeitsproduktivität mit in die Überlegungen ein, sollten die Lohnerhöhung der Swisscom höher ausfallen», schreibt sie in einem Communiqué.
Die Gewerkschaft Kommunikation verhandelt zum ersten Mal auch mit dem Swisscom- Konkurrenten Sunrise über einen Gesamtarbeitsvertrag. Die Verhandlungen würden im Januar beginnen, wie Gewerkschafts-Vizepräsident Giorgio Pardini auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Lohnentscheide würden auf den April erwartet.

Neugründung der IAB Schweiz als unabhängige Organisation

Der Branchenverband SIMSA und Vertreter von Online-Marketing und –Medienunternehmen planen eine Gründung des Interactive Advertinsing Bureau (IAB) Schweiz als unabhängige Non-Profit-Organisation. Nach der Gründung der neuen Geschäftstelle soll das IAB Schweiz das Marketing für die Online-Branche übernehmen und die Internetforschung weiterentwickeln.

Der Branchenverband Swiss Interactive Media and Software Association (SIMSA) und Vertreter von Online-Marketing und –Medienunternehmen haben einen gemeinsamen Fahrplan zur Gründung des IAB Schweiz verabschiedet und verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Per 1. Januar 2010 soll eine Gründung von IAB Schweiz als unabhängige Non-Profit-Organisation erfolgen. In der Zwischenzeit werden die Kernaufgaben von IAB Schweiz vom Brancheverband SIMSA übernommen. Der Vorstand wird durch Urs Flückiger von Ad Link und Stephan Obwegeser von Tamedia präsidiert.
Die Schweizer Geschäftsstelle soll in Zukunft das Gattungsmarketing für die Online-Branche übernehmen. Ziel ist eine Förderung, Standardisierung, Ausbildung und Professionalisierung des Marktes. Nach der Gründung der neuen Geschäftsstelle soll IAB Schweiz ausserdem gemeinsam mit Schweizer Medienforschungsunternehmen die Internetforschung weiterentwickeln.
Das 1996 in den USA gegründete Interactive Advertinsing Bureau (IAB) hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit weltweiten Partnerorganisationen die wirtschaftlichen Interessen der Online-Branche zu vertreten und die Weiterentwicklung des Online-Marketings zu fördern.

Jung von Matt/Limmat schlägt für Vögele sanfte Töne an

Jung von Matt/Limmat hat für Vögele-Shoes eine neue Radiokampagne entwickelt.

Zum Adventschlussverkauf von Vögele-Shoes hat die Agentur Jung von Matt/Limmat eine Radiokampagne entwickelt. In den neuen Spots werden für einmal sanfte Töne angeschlagen. Es kommen Gutmenschen zu Wort, welche die Zeit kurz vor Weihnachten reflektieren, schreibt die Agentur in einem Communiqué.
Die Radiospots sind ab dem 17. Dezember in der gesamten Schweiz sowie in Österreich und in Slowenien zu hören.
Verantwortlich bei Karl Vögele/Vögele-Shoes: Carmela Vetsch(Leiterin Kommunikation), Daniel Widmer (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy, Lukas Frei, Michael Rottmann (Creative Direction), Samuel Christ (Text), Martin Samsel, Petra Gayko, Jasmin Schmid (Beratung), Ilonka Galliard, Jil Rottmann (Art Buying). Produktion: Jingle Jungle AG. Tontechnik: Christoph Benz.
Radiospot Vögele
Radiospot Vögele

Publicitas: Zu Weihnachten ein Leuchtlogo mit wechselnden Farben

Die Publicitas beschriftet ihr Haus am Neumühlequai in Zürich neu - mit dem eignen Logo, das abwechselnd rot, grün und blau leuchtet. Umgesetzt wurde dies vom Beschriftungsunternehmen Westiform.

Die Publicitas will ihrem dreifaltigen Logo nun auch im öffentlichen Raum Geltung verschaffen: Das Beschriftungsunternehmen Westiform hat einen Leucht-Schriftzug entwickelt, bei dem das Logo der Vermarkterin abwechselnd rot, grün und blau leuchtet. Zu sehen ist es ab Donnerstag am Haus der P am Neumühlequai 6 in der Zürcher Innenstadt. Das Projekt auf dem ehemaligen Publimedia-Gebäude sei von der Westiform in enger Zusammenarbeit mit dem Zürcher Amt für Bewilligungen konzipiert und realisiert worden, wie es in der Mitteilung heisst.
Bei der Konzeption der Leuchtreklame musste sie hinsichtlich möglicher Gefahren für den Strassenverkehr geprüft werden. So musste darauf geachtet werden, dass insbesondere Autofahrer an den nahegelegenen Ampelanlagen von dem Farbspiel des Publicitas-Logos nicht abgelenkt werden. Dafür sollen ein gemächlicher Farbwechsel und betont weiche Farbübergänge sorgen. Auch müsse man bei alten Städten den architektonischen Gestaltungsprinzipien Respekt zu zollen, schreibt das Beschriftungsunternehmen weiter. Die beteiligten Behörden hätten der Leuchtschrift in ihrer Ausführung eine Vorreiterfunktion bescheinigt.

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IP Multimedia verstärkt Verkaufsbereich

IP Multimedia verstärkt mit Tobias Fehrlin den Sales-Bereich. Ab März 2009 wird der Betriebsökonom die Verantwortung für den Verkaufsbereich übernehmen swoie die Stellvertretung von Verkaufsdirektor Raoul Gerber.

IP Multimedia verstärkt mit Tobias Fehrlin ihren Verkaufsbereich. Fehrlin tritt seine Stelle bei der Tochtergesellschaft der Goldbach Media Gruppe ab März 2009 an. Er wird als Leiter des strategischen Verkaufs das Team von IP Multimedia unterstützen und die Stellvertretung von Verkaufsdirektor Raoul Gerber übernehmen.
Tobias Fehrlin begann 2004 bei der damaligen Goldbach Media Tochtergesellschaft Active Mobile als Produktmanager im Crossmediabereich. Zwei Jahre später wechselte der Betriebsökonom als Account Manager TV zur Vermarktungsorganisation der privaten elektronischen Medien. Das Unternehmen IP Multimedia verstärkt mit ihm den Kundenservice und das Team, welches für die Planung, Abwicklung und Kontrolle von TV-, Radio- und Adscreen-Kampagnen zuständig ist.

Aufgeschreckt von TV-Spot: Aktion Medienfreiheit fordert Transparenz bei Billag

Die Empörung über den langen Werbetrickfilm der Billag schlägt weitere Wellen. Nachdem der Blick die Geschichte am Dienstag zur Titelgeschichte gemacht hatte, fordert die Aktion Medienfreiheit nun von der Gebührenstelle mehr Transparenz. Ein entsprechender Vorstoss von Nationalrätin Natalie Rickli sei bis heute unbeantwortet geblieben, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.

Die Empörung über den langen Werbetrickfilm der Billag schlägt weitere Wellen. Nachdem der Blick die Geschichte am Dienstag zur Titelgeschichte gemacht hatte, fordert die Aktion Medienfreiheit nun von der Gebührenstelle mehr Transparenz. Ein entsprechender Vorstoss von Nationalrätin Natalie Rickli – ihres Zeichens Vizepräsidentin der Aktion für Medienfreiheit – sei bis heute unbeantwortet geblieben, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Die Schweizer Gebührenzahler beklagten sich mit Fug und Recht immer häufiger über die immens hohen Zwangsgebühren für Radio und Fernsehen. Die Situation sei darum besonders ärgerlich, weil niemand genau weiss, wo die Gebührengelder hinfliessee, schreibt sie weiter. So sei beispielsweise nicht ersichtlich, wofür die Billag über 55 Millionen Franken pro Jahr benötige Da die Swisscom- bzw. Accarda-Tochtergesellschaft ihre Rechnung nicht publiziert, sei unbekannt, wie sich die einzelnen Aufwandpositionen in der Jahresrechnung präsentieren, welchen Gewinn die Billag ausweise und wie viele Mitarbeiter das Unternehmen beschäftige.
«Mit Steuern und Gebührengeldern muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Dass die Schweizer derart hohe Radio- und Fernsehgebühren zahlen müssen und niemand weiss, wofür dieses Geld eigentlich verwendet wird, ist absolut unbefriedigend», lässt sich Filippo Leutenegger, Präsident der Aktion Medienfreiheit in der Pressemitteilung zitieren. Die Aktion Medienfreiheit will die Angelegenheit nun beharrlich weiterverfolgen.

Bluespirit schluckt Publicité Zufferey

Die Lausanner Bluespirit-Filiale übernimmt die Werbeagentur Publicité Zufferey aus Montreux. Wie Bluespirit in einer Pressemitteilung vom Mittwoch schreibt, will man so das Wachstum des seit Anfang 2008 bestehenden Westschweizer Ablegers voranzutreiben.

Die Lausanner Bluespirit-Filiale übernimmt die Werbeagentur Publicité Zufferey aus Montreux. Wie Bluespirit in einer Pressemitteilung vom Mittwoch schreibt, will man so das Wachstum des seit Anfang 2008 bestehenden Westschweizer Ablegers voranzutreiben.
Diese Expansion soll es ermöglichen, in der Filiale Lausanne eigenständige Teams einzusetzen. Mitte Dezember 2008 hat die Agentur grössere Büroräumlichkeiten im Zentrum von Lausanne bezogen. Durch die Übernahme stossen Kunden wie Coop (Westschweiz, Renens), Pharmacies Capitole (Villars sur Glâne) und Vacherin Mont’Dor zum Portfeuille des Werbebüros.

Grafische Industrie: GAV-Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Die Vertragsparteien Viscom, Comedia und Syna haben irhe Verhandlungen zum GAV in der schweizerischen grafischen Industrie abgeschlossen. Sie erzielten eine Einigung zum Gesamtarbeitsvertrag für die Jahre 2009 bis 2012.

Am Dienstagabend haben die Vertragsparteien die Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der grafischen Industrie abgeschlossen und eine Einigung für die Jahre 2009 bis 2012 erzielt. Bei der Anpassung der Minimallöhne einigten sich der Arbeitgeberverband für visuelle Kommunikation Viscom und die Gewerkschaften Comedia und Syna auf eine Erhöhung zwischen 3 und 9 Prozent, je nach Lohnkategorie. Eine neue Lohnkategorie Weiterverarbeitung wurde definiert und bei den handwerklichen Buchbindereien sind tiefere Mindestlöhne beim Berufspersonal möglich. Die Vertragsparteien treffen sich neu einmal jährlich im vierten Quartal.
Der GAV sieht für 2009 eine Reduktion der Nacht- und Schichtzulagen von heute 100 auf 75 Prozent vor. Ab Januar 2010 werden die Zuschläge um weitere 5 Prozentpunkte reduziert. Allerdings könnten auch in Zukunft auf Unternehmensebene Zuschläge bis 100 Prozent vereinbart werden, teilte die Viscom am Dienstag mit. Im Zeitungsdruck gelte zudem noch bis Ende 2011 unverändert eine Nacht- und Schichtzulage von 100 Prozent. Ausserdem haben sich Viscom, Comedia und Syna auf die Fortführung der absoluten Friedenspflicht geeinigt.
Der neue GAV trägt nach Ansicht der Viscom der äusserst angespannten konjunkturellen und strukturellen Situation im grafischen Gewerbe Rechnung. Die Gewerkschaft Comedia wertete auf Anfrage der SDA positiv, dass im GAV weiterhin Minimallöhne vorgeschrieben würden. Ein Wermutstropfen sei dagegen die Kürzung der Nachtzulagen und die fehlende Allgemeinverbindlichkeit.
Ein Gesamtergebnis ist von der Verhandlungsdelegation der Viscom erarbeitet worden. Die Viscom-Mitglieder werden nun anlässlich einer Urabstimmung Ende Januar 2009 über die Handlungsergebnisse befinden.

APG erweitert Datenauswertungen von Plakatkampagnen

Die Allgemeine Plakatgesellschaft APG erweitert ihr Angebot in der Datenerhebung von Plakatkampagnen. Sie stellt eine aktualisierte Stichprobe und neue Möglichkeiten der Datenauswertung zur Verfügung.

Die Tochtergesellschaft der Affichage Holding APG hat ihr Dienstleitungsangebot im Poster Performance Index (PPI) erweitert. Mit diesem Index können Kunden gebuchte Plakatkampagnen auf deren Erfolg hin analysieren. Erweitert wurde der PPI durch eine aktualisierte Stichprobe und neue Möglichkeiten der Datenauswertung.
Die APG hat die Altersstruktur neu klassifiziert und die Befragungen in drei Altersgruppen aufgeteilt. Ziel der qualitativen Analyse ist es, einzelne Branchen auszuwerten und Plakatkampagnen nach Zielgruppen zu differenzieren. Über eine Datenbasis von 600 Plakatkampagnen sei ein repräsentativer Vergleich in den verschiedenen Branchen und Kundengruppen möglich, schreibt die APG in einer Mitteilung.
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