Ruf Lanz demoliert Parkschranken für Smile.direct

Die Werbeagentur Ruf Lanz hat den Direktversicherer Smile.direct mit einer neuen Aktion beworben: Mit verbogenen Parschranken, die aussehen wie nach einem Unfall.

Die Werbeagentur Ruf Lanz hat den Direktversicherer Smile.direct mit verbeulten Parkschranken ins Gespräch gebracht. Die Aktion der Agentur ist in grossen Parkhäusern zu sehen. Dort wurden die herkömmlichen Parkschranken durch auffällig verbogene Schranken ersetzt, die aussehen wie nach einem Unfall. Eine Erklärung für die demolierte Schranke liefert der Slogan: «Das Leben ist nicht fair. Da sollte es wenigstens Ihre Versicherung sein». Ruf Lanz positioniert die Marke seit dem Herbst 2008 unter diesem Slogan.
Die Aktion folgt auf eine smile-Kampagne der Agentur unter demselben Slogan. Sie wurde von den zwei Werbern Markus Gut (Advico Young & Rubicam) und Geri Aebi (Wirz Werbung) in einer Umfrage auf Tagesanzeiger.ch zur «besten Kampagne des Jahres» erklärt. Smile.direct mit Sitz in Zürich-Wallisellen ist als Direktversicherung auf Motorfahrzeuge und private Haushalte spezialisiert.
Verantwortlich bei smile.direct Versicherungen: Claudia Staub (Leiterin Marketing + Kommunikation), Dieter Lützelschwab (CEO). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Grit Wolany (Art Direction), Torsten Maas (Text), Gian Marco Juon, Michael Gassler (Beratung).
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JWT+H+F macht den Winter für Coca-Cola zur Happiness Factory

Die Agentur JWT+H+F hat mit Comic-Figuren ein neues Sujet für Coca-Cola gestaltet. Dieses erscheint nun unter dem Slogan «Winter on the Coke Side of Life» auf Plakaten, Gondeln und Skiliften.

Pünktlich zum Wintereinbruch hat die Werbeagentur JWT+H+F ein Winter-Sujet für Coca Cola kreiert. Die Skiressorts Davos und Klosters sowie mehrere Innerschweizer Städte wurden dafür mit Coke-Materialien ausstaffiert. Die Figuren, welche die Agentur für die Sujets verwendete, knüpfen an die schon in Kino- und Fernsehspots erschienene «Happiness Factory»-Kampagne an. Unter dem Motto «Winter on the Coke Side of Life» sollen die Sujets den Coke-Moment im Winter vermitteln. Die «Factory»-Comic-Helden sind nun auf Plakaten sowie auf Gondeln und Skiliften zu sehen.
Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Grischa Rubinick (CD), Sebastian Day (Junior AD), Vanessa Lehmann-Spalleck (Beratung), Frame Eleven (3D), Type Design (Bildbearbeitung). Verantwortlich bei Coca-Cola: Alessandra Nicolette (Senior Brand Manager Sparkling Beverages), Barbara Hagmann (Brand Manager), Melanie Conrad (Assistant Brand Manager).
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IP Multimedia erweitert Angebot für nationale Kampagnen

IP Multimedia erweitert mit den bei den beiden Tessiner Regionalsendern Tele Ticino und Radio 3iii sowie mit Ticinonews.ch das Angebot für nationale Kampagnen.

Die Goldbach Media Tochter IP Multimedia baut ihr Portfolio im lokalen Bereich aus. Mit der Erweiterung durch die beiden Tessiner Regionalsender Tele Ticino und Radio 3iii sowie Ticinonews.ch vergrössert das Unternehmen sein Angebot für lokale Kampagnen. Der Ausbau trage zu einer besseren Abdeckung des südlichen Kantons neben oder als Alternative zu den SRG-Sendern bei, schreibt das Unternehmen in einem Communiqué.
Das Sendegebiet von Tele Ticino umfasst das gesamte Tessin und das Gebiet Moesano bis auf den San Bernardino in Graubünden. Aufgrund dieser Abdeckung können nationale Kampagnen nun auch mit einem regionalen TV-Sender in der italienisch sprechenden Schweiz optimiert werden, wie IP Media weiter schreibt.

Goldbach Media übernimmt die Mehrheit an russischer Falk Interactive

Das Schweizer Werbevermarktungsunternehmen Goldbach Media übernimmt 55 Prozent des Online-Werbevemarkters Falk Interactive mit Sitz im russischen St. Petersburg.

Das Schweizer Werbevermarktungsunternehmen Goldbach Media übernimmt 55 Prozent des Online-Werbevemarkters Falk Interactive mit Sitz im russischen St. Petersburg.
Der Kauf erfolge durch Aktientausch und gegen Cash, teilte Goldbach am Freitag der Presse mit. Zum Übernahmepreis wurden keine Angaben gemacht. Goldbach Media habe sich die Option gesichtert, die Beteiligung während vier Jahren auf 100 Prozent aufzustocken.
Falk Interactive wurde 2008 gegründet und verfüge bereits über ein bedeutendes Portfolio an vermarkteten Websites, heisst es in der Mitteilung weiter. Goldbach ist in Russland seit der Übernahme von Arbomedia im Herbst 2008 bereits mit einer Gesellschaft in Moskau vertreten.

Evoq kommuniziert intensiv für Ringier Print

Die Marken- und Kommunikationsagentur Evoq arbeitet ab nächstem Jahr noch enger mit Ringier Print in Adligenswil zusammen. Adrian Schaffner, Mitglied der Evoq-Geschäftsleitung, wird für die Druckerei verschiedene Aufgaben im Marketingbereich übernehmen.

Die Marken- und Kommunikationsagentur Evoq arbeitet ab nächstem Jahr noch enger mit Ringier Print in Adligenswil zusammen. Adrian Schaffner, Mitglied der Evoq-Geschäftsleitung, wird für die Druckerei verschiedene Aufgaben im Marketingbereich übernehmen.
Das Mandat umfasst die Entwicklung interner Kommunikationsmittel, aber auch die fachliche und inhaltliche Unterstützung bei Kundenprojekten im Zeitungsdesign, im Anzeigenmarketing, in der Werbung und im Bereich Neue Medien.

«Rettungspaket» zum Schweizer Wort des Jahres gewählt

«Rettungspaket» ist das Schweizer Wort des Jahres 2008. Der Begriff setzte sich gegen andere Ausdrücke aus dem Finanzkrisenvokabular wie «Boni», «Finanzspritze» oder «Liquiditätsengpass» durch.

«Rettungspaket» ist das Schweizer Wort des Jahres 2008. Der Begriff setzte sich gegen andere Ausdrücke aus dem Finanzkrisenvokabular wie «Boni», «Finanzspritze» oder «Liquiditätsengpass» durch.
Das Wort «Rettungspaket» habe einen beeindruckenden Bedeutungswandel durchgemacht, schreibt die aus verschiedenen Medienschaffenden bestehende Jury in einer Mitteilung vom Donnerstag. Vor der Finanzkrise seien Rettungspakete für Hungersnöte und Katastrophen geschnürt worden. Nun verdeutliche der Begriff die Wichtigkeit und den Bedarf des staatlichen Eingriffs zur Rettung der Wirtschaft.
Weitere wichtige Begriffe im vergangenen Jahr waren gemäss Jury «Botellón», «Raser» und die «Task Force Cervelat».
Die Fussballeuropameisterschaft bescherte der Schweiz das Unwort des Jahres 2008: «Europhorie». Wie die Jury schreibt, habe der Werbespruch den Sprung in die Umgangssprache nicht geschafft. Dies zeige, dass sich die Schweiz nicht zwangseuphorisieren lasse.
Der Satz des Jahres bleibt politisch. Nachdem letztes Jahr Neo-Bundesrat Ueli Maurer mit der Aussage «Das Rütli ist nur eine Wiese mit Kuhdreck» in die Kränze kam, trifft es dieses Jahr den deutschen Finanzminister Peer Steinbrück. Mit der Aussage «Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche» erfülle er das Klischee des hässlichen Deutschen im Übermass und erweise der deutschen Bevölkerung in der Schweiz einen Bärendienst, schreibt die Jury.
Seit nunmehr fünf Jahren wird in der Schweiz gegen Jahresende jeweils ein «Wort des Jahres» bestimmt. Zu den bisherigen Gewinnern zählten Begriffe wie «Rauchverbot», «Aldisierung», «Meh Dräck», «Konkordanz» und «Sterbetourismus».

Rundfunk.fm: Geheimsendung aus Privatwohnung

Die temporäre Zürcher Radiostation Rundfunk.fm macht einem seiner Hörer ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk: Am Mittwoch ab 21 Uhr sendet das DJ-Radio aus einer Privatwohnung im Kreis 4.

Die temporäre Zürcher Radiostation Rundfunk.fm macht einem seiner Hörer ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk: Am Mittwoch ab 21 Uhr sendet das DJ-Radio aus einer Privatwohnung im Kreis 4. «Wir machen einem Hörer ein Weihnachtsgeschenk, indem wir unsere Rundfunkparty bei ihm zuhause veranstalten», sagte Radiomacher Oliver Scotoni gegenüber 20 Minuten. Dazu wird das gesamte Equipment in die Wohnung verfrachtet. Man wolle nach den Rundfunkpartys für mehrere tausend Leute nun etwas Kleines machen. Um eine Stürmung der Wohnung zu vermeiden, bleibt die Adresse geheim.
Das bereits seit einigen Jahren durchgeführte Radioprojekt findet diesmal erstmals während der Adventszeit statt. Der Sender ist über UKW (ZH Süd 90.1 MHz und ZH Nord 92,2 MHz), Cablecom und das Internet empfangbar.

Deutsche Bank beteiligt sich an Axel Springer

Die Deutsche Bank beteiligt sich an Axel Springer. Rückwirkend zum 15. Dezember übernimmt die Bank rund 8,4 Prozent des riesigen deutschen Verlagshauses. Dies entspricht laut dem Branchendienst Horizont insgesamt 2'753'301 Aktien.

Die Deutsche Bank beteiligt sich an Axel Springer. Rückwirkend zum 15. Dezember übernimmt die Bank rund 8,4 Prozent des riesigen deutschen Verlagshauses. Dies entspricht laut dem Branchendienst Horizont insgesamt 2’753’301 Aktien.
Gleichzeitig reduziert der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman, der 2003 bei dem Medienunternehmen eingestiegen ist, seine Beteiligung in Höhe von zuletzt 9,9 Prozent auf 1,6 Prozent.
Nach Einschätzung von Axel Springer werden die Aktien der Deutschen Bank mittelfristig in einem «erholten Kapitalmarktumfeld breit im Markt platziert werden». Dies entspreche dem Wunsch der Springer-Aktionäre nach einer höheren Liquidität und diene der Wertentwicklung des Unternehmens.

Zu guter Letzt: Schuhe tun gut

Schon Imelda Marcos, Ex-Ehefrau des Ex-Diktators der Philippinen, wusste um die Bedeutung von gutem Schuhwerk. Nun hat der irakische Journalist Muntaser el Saidi in einer einzigartigen Werbeaktion den Schuh wieder ins Zentrum gerückt.

Schon Imelda Marcos, Ex-Ehefrau des Ex-Diktators der Philippinen, wusste um die Bedeutung von gutem Schuhwerk. Mehrere Tausend Paar stapelten sich in ihren Gemächern im prunkvollen Herrscherpalast von Manila. Nun hat der irakische Journalist Muntaser el Saidi in einer einzigartigen Werbeaktion den Schuh wieder ins Zentrum gerückt, als er an einer Pressekonferenz in Bagdad nach dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush warf. Mal abgesehen von der politischen Bedeutung und den eher tragischen Folgen für den Schützen, ist der Fernsehmitschnitt ein extrem amüsantes Streifchen. Erstaunlich auch die Reaktionsfähigkeit von Bush. Vielleicht hat er – ähnlich wie sein früherer Vorgänger Ronald Reagan, ein früherer Schauspieler – schlicht den Beruf verfehlt. Mit solchen Reflexen taugt er zum Völkerball-Profi.
In der arabischen Welt sind Schuhe seit der Aktion von Saidi zu einem Symbol für den Widerstand gegen die amerikanische Besatzung geworden. Am Donnerstag meldete die Nachrichtenagentur AFP, dass das Schuhpaar, das auf Bush gewofen wurde, mittlerweile auf Sprengstoff untersucht und vernichtet worden sei. Der Anwalt des Schuhwerfers kritisierte die Zerstörung der Schuhe scharf: «Diese Schuhe waren heilig», sagte der Jurist.

Markus Kellenberger wird Chefredaktor von Natürlich

Markus Kellenberger wurde zum Chefredaktor der Zeitschrift Natürlich ernannt. Der 49-Jährige tritt die nach fünf Jahren wieder geschaffene Stelle per 1. Januar 2009 an.

Markus Kellenberger wurde zum Chefredaktor der Zeitschrift Natürlich ernannt. Der 49-Jährige tritt die Stelle per 1. Januar 2009 an, wie es in einer Mitteilung der AZ Medien heisst. Kellenberger ist seit 2005 Mitglied der Natürlich-Redaktion und widmete sich schwerpunktmässig Themen aus den Bereichen Gesundheit und Gesellschaft. Zuvor war er während sieben Jahren Redaktor und Produzent beim Konsumentenmagazin K-Tipp. In den neunziger Jahren war er als Leiter der Nachrichtenredaktion bei Tele Bärn tätig. Der gelernte Ergotherapeut arbeitete als Redaktor vormals beim Bund, bei Luzerner Neuste Nachrichten sowie bei der Berner Zeitung.
Mit der nach fünf Jahren wieder geschaffenen Funktion des Chefredaktors soll die im Frühjahr 2008 relaunchte Zeitschrift gezielt zu einem modernen Lesemagazin weiterentwickelt werden, wird Karen Heidl, Verlagsleiterin der AZ Fachverlage, in der Mitteilung zitiert. Der Verlag arbeite seit dem Relaunch an der schrittweisen Weiterentwicklung der Marke Natürlich. Neben weiteren Optimierungen der Printausgabe sei bis Frühjahr 2009 ein Ausbau von zahlreichen Online-User-Services geplant.
Natürlich erscheint seit knapp 30 Jahren erreicht gemäss eigenen Angaben monatlich 189’000 Leserinnen und Leser. Die Zeitschrift weist eine beglaubigte Auflage von 43’035 Exemplaren aus.

Doodle bei Open Web Awards 2008 zweifach ausgezeichnet

Der Schweizer Online-Terminplaner Doodle wurde bei den Open Web Awards 2008 in San Francisco mit dem People’s Choice in der Kategorie Places & Events ausgezeichnet. Bereits Anfang Woche hat Doodle den Blogger’s Choice in der gleichen Kategorie erhalten.

Der Online-Terminplaner Doodle wurde bei den Open Web Awards 2008 in San Francisco mit dem People’s Choice in der Kategorie Places & Events ausgezeichnet. Bereits Anfang Woche hat Doodle den Blogger’s Choice in der gleichen Kategorie erhalten.
Der werbefinanzierte Dienst wurde 2003 vom Schweizer Michael Näf für einen privaten Zweck entwickelt. 2007 gründete Näf zusammen mit seinem Geschäftspartner Paul E. Sevinç eine Firma mit Sitz in Zürich, die als Doodle AG seit März 2008 von Risikokapitalgebern unterstützt wird. Gemäss Google Analytics (November 2008) zählt Doodle.com monatlich 2,5 Millionen Nutzer.
Die Open Web Awards sind ein internationaler Wettbewerb, der Innovationen und Höchstleistungen bei Websites und –diensten honoriert. Der Social Media-Blog Mashable hat in Zusammenarbeit mit über 100 Blog-Partnern aus 50’000 Nominationen die Gewinner von 26 Kategorien in den beiden Sektionen Publikum und Blogger bestimmt.

Powerflute übernimmt die Papierfabrik Scheufelen

Das finnische Unternehmen Powerflute übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2009 die Papierfabrik Scheufelen. Der Geschäftsbetrieb geht in vollem Umfang und mit rund 500 Arbeitnehmern auf den Investor über. Sämtliche Bedingungen des Kaufvertrages vom 3. Oktober 2008 konnten erfüllt werden.

Das finnische Unternehmen Powerflute übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2009 die Papierfabrik Scheufelen. Der Geschäftsbetrieb geht in vollem Umfang und mit rund 500 Arbeitnehmern auf den Investor über, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Sämtliche Bedingungen des Kaufvertrages vom 3. Oktober 2008 konnten erfüllt werden.
Die Papierfabrik aus dem Lenninger Tal hatte am 17. Juli 2008 Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb konnte in vollem Umfang aufrecht erhalten werden. Schon unmittelbar nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde das Unternehmen, das jährlich 290’000 Tonnen hochwertige gestrichene Papiere produziert, an Powerflute veräussert. Der Kaufvertrag war zunächst mit verschiedenen Bedingungen verbunden, die mittlerweile alle erfüllt sind. Die Übergabe des Geschäftsbetriebes kann somit planmässig zum 1. Januar 2009 erfolgen.
Der Investor Powerflute ist eine an den Börsen von London und Stockholm notierte Aktiengesellschaft, die in Finnland Wellpappenrohpapiere aus Birkenzellstoff herstellt. Die Übernahme der Papierfabrik Scheufelen bedeutet für den Investor den Einstieg in das neue Geschäftsfeld der gestrichenen Premiumpapiere.
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