Cinecom: 50 Prozent Rabatt auf Kinowerbung im Januar

Gegen Januarloch und Krise: Cinecom Publicitas offeriert im Januar 2009 Kinowerbung zum halben Preis.

Publicitas Cinecom hat soeben angekündigt, die Kinowerbung im Januar 2009 zum halben Preis zu offerieren. Der Kinomonat Januar werde spannend und verspreche viel Action, Drama und Romantik, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Mit Ausnahme der Romantik dürfte das auch für den Werbemonat gelten, und es kann angenommen werden, dass Cinecom bei der momentan nicht besonders guten Lage bei der Kinowerbung etwas Gegensteuer geben will.
Der Kinojanuar wartet mit ein paar potentiellen Grossereignissen auf: Australia (mit Nicole Kidman und Hugh Jackman), Revolutionary Road (Kate Winslet und Leo DiCaprio), Righteous Kill (Al Pacino und Robert De Niro), Changeling (Angelina Jolie und John Malkovic) oder Slumdog Millionaire (Regie Danny Boyle).

Publicis verbreitet Angst und Schrecken fürs Casinotheater Winterthur

«Bundesordner 08» heisst der Mitte Januar 2009 im Casinotheater Winterthur zur Aufführung kommende satirische Jahresrückblick. Um die mit Spannung erwartete Produktion angemessen zu bewerben, hat sich Publicis bei Alfred Hitchcock bedient.

«Bundesordner 08» heisst der Mitte Januar 2009 im Casinotheater Winterthur zur Aufführung kommende satirische Jahresrückblick, bei welchem Kabarettistinnen, Wortakrobaten und Komiker mit bissigen Enthüllungen über die diesjährigen Geschehnisse in der Schweiz aufwarten werden. Um die mit Spannung erwartete Produktion angemessen zu bewerben, hat sich die Werbeagentur Publicis vom Filmplakat des Thrillers Die Vögel des «Masters of Suspense», Alfred Hitchcock, inspirieren lassen. Das im Stil des Originalplakates illustrierte Sujet, welches als Plakat und Inserat zum Einsatz kommen wird, zeigt eine Frau, die von bedrohlich um ihren Kopf kreisenden schwarzen Bundesordnern angegriffen wird.
Verantwortlich beim Casinotheater Winterthur: Paul Burkhalter (Gesamtverantwortung), Christa Kostgeld (Werbeleitung). Verantwortlich bei Publicis: Ralf Kostgeld (CD), Valentin Cheli (AD), Simon Müller (Grafik, Illustration), Bojana Taraba (Beratung) und Vera Schmid (Art Buying).

img081216_casino

Agentur am Flughafen inszeniert die Helden des Alltags

Die Agentur am Flughafen hat das sonst eher diskret auftretende Reinigungsunternehmen Pronto zum 50-jährigen Bestehen einmal zentral in Szene gesetzt.

Die St. Galler Firma Pronto Reinigung feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Von der Agentur am Flughafen wurde das sonst diskret agierende Reinigungsunternehmen nun einmal zentral in Szene gesetzt. Zu sehen gibt es mehrere der insgesamt 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Arbeit – Helden des Alltags. Eingesetzt werden Inserate, Radiosponsoring, ein Jubiläumanlass und Periodika, und zwar ab sofort.
Verantwortlich bei Pronto Reinigung, St. Gallen: Hans Herzog (Geschäftsführer). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (CD), Dominique Rutishauser (AD), Patrick Lindner (Text) und Miriam Egli (Beratung/Konzept). Fotografie: Daniel Ammann, Ammann + Siebrecht.

1290582201_img081216_pronto1
1290582201_img081216_pronto2
1290582201_img081216_pronto3

Zu guter Letzt: Foltern fürs Fernsehen

Der Blick hat einen Billag-Werbespot zum Anlass genommen, um wieder mal so richtig auf die unbeliebte Inkassostelle einzudreschen. Jedoch hat sich auch auf Facebook Widerstand formiert.

Die Billag war für die Medien schon immer ein dankbares Opfer, denn in der Bevölkerung ist die Inkassostelle für Fernsehgebühren ja wirklich nicht besonders beliebt – sie ist eigentlich nur dann präsent, wenn jeweils die Rechnung ins Haus flattert. Der Blick hat am Dienstag denn auch wieder mal mit dem ganz grossen Knüppel auf die Billag eingedroschen. Unter dem Titel: Terror-Spot am TV hiess es von einem erstmals im März 2008 ausgestrahlten Billag-Fernsehspot, er sei sauteuer (1,5 Millionen Franken), schüchtere die TV-Zuschauer ein, und das Volk hätte den ganzen Mist auch noch zu bezahlen. Zudem rechnete das Blatt vor, dass eine einzige Ausstrahlung zur Hauptsendezeit rund 200’000 Franken kostet.
In dem Pixar-ähnlichen Comic-Spot wurde veranschaulicht, was mit Fernsehern passiert, deren Besitzer keine Gebühren bezahlen: Ein verängstigter Fernseher mit menschlichen Zügen wurde von einem futuristischen Spezialkommando entführt, dann gefoltert und am Schluss liquidiert. Ob dies in Zeiten Guantanamos besonders geschmackvoll ist, sei dahingestellt, ironischerweise könnte die Billag damit aber ihre eigene Liquidation eingeleitet haben: Über Facebook entstand mitunter wegen des teuren Werbespots, aber auch wegen den hohen Verwaltungskosten der Billag eine «Volksinitiative gegen überhöhte Billag-Gebühren». Die Gruppe hat bereits 19’000 Mitglieder. Ihr Name: «Bye-bye Billag».

NZZ Chronik schaut zum 40. Mal auf das auslaufende Jahr zurück

Heute erscheint die 40. Ausgabe der NZZ Chronik. Seit 1968 bietet die Neue Zürcher Zeitung jeweils zum Ende des Jahres eine Rückschau auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres.

Heute erscheint die 40. Ausgabe der NZZ Chronik. Seit 1968 bietet die Neue Zürcher Zeitung jeweils zum Ende des Jahres eine Rückschau auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres. Die Jubiläumsausgabe erscheine erstmals in Magazinform, inhaltlich erweitert um Kommentare, grosszügige Bildstrecken, Grafiken und eine Agenda für 2009, heisst es im Pressecommuniqué vom Dienstag. Zudem sei sie mit Rückblicken auf das Geschehen vor 100 und 200 Jahren aus dem Archiv der NZZ ergänzt. «Denn nur wer weiss, was geschah, kann einschätzen, was ist.»
Inhaltlich bietet die neue Publikation ein breites Spektrum an Themen zum 2008: Von der globalen Finanzkrise mit ihren weltwirtschaftlichen Folgen über die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten in den USA, die Hungersnöte und Umweltkatastrophen mit Tausenden von Opfern, die Kriege, die Berg- und Talfahrt internationaler Rohstoffpreise bis zur Fussball-Europameisterschaft.
Beginnend mit dem 1. Dezember des Vorjahres, deckt die NZZ Chronik jeweils eine Periode von zwölf Monaten ab, an die im nächsten Jahr nahtlos angeschlossen wird. Die nächste Chronik wird am 18. Dezember 2009 erscheinen. Ab Mittwoch wird der Jahresrückblick am Kiosk einzeln angeboten und ist zusätzlich in einer Hardcover-Ausgabe im Buchhandel oder bei NZZ Libro erhältlich.

1290582203_img081216_nzzchronik

Spaniens Zeitungsverleger klopfen beim Staat an – Onlinemarkt wächst

Der spanische Zeitungsverlegerverband AEDE fordert vom Staat Geld für die angeschlagene Branche. Der Umsatz wird 2008 voraussichtlich um 14 bis 16 Prozent einbrechen. Beim Onlinemarkt hingegen nehmen die Leser wie auch die Werbeeinnahmen zu.

Der spanische Zeitungsverlegerverband AEDE fordert in seinem Weissbuch für das Jahr 2009 Hilfe vom Staat. Es sei «überraschend, dass die sukzessive umgesetzten Rettungspläne und die öffentlichen Investitionsprogramme in Spanien bisher Hilfen für die Presse ausgelassen haben», sagte Pilar de Yarza, der Vorsitzende des Verlegerverbandes. «Hilfen, wie sie in den Ländern Finnland, Norwegen, Schweden, Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Holland oder Portugal ganz gewöhnlich und üblich sind.»
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, rechnet De Yarza für die spanischen Zeitungen mit einem Einkommensminus von etwa acht Prozent im Jahr 2008. In absoluten Zahlen wäre das ein Rückgang von 0,3 auf 2,7 Milliarden Euro. Dies nach einem Anstieg von 3,8 Prozent im Jahr 2007. Den Umsatzrückgang veranschlagt er gar auf 16 Prozent, verglichen mit einem Umsatzanstieg von 5,9 Prozent im Jahr 2007. Das Werbewirtschaftsinstitut Arce Media rechnet hingegen mit einer Umsatzeinbusse von 14 Prozent.
Mehrere Blätter wurden in den letzten Monaten in Spanien bereits geschlossen, und der Abbau von Arbeitsplätzen schreitet gemäss der Süddeutschen rapide voran. Luis Muñiz, Chefredaktor der Fachpublikation Noticias de la Comunicación, warf Spaniens Verlegern vor, sich in guten Zeiten nicht für den Krisenfall vorbereitet zu haben. Deshalb seien sie «auf dem falschen Fuss» erwischt worden.
Positive Signale gibt es hingegen vom Online-Markt, wo ein starker Anstieg zu beobachten ist: Sowohl die Zahl der Leser als auch die Werbeeinnahmen erhöhten sich hier um mehr als 20 Prozent.

Metzgerlehner: Vermögensberater in Nadelstreifenanzug gesteckt

Metzgerlehner hat bereits zum zweiten Mal für Schacke & Partner Financial Services eine Spezialanzeige für die Bilanz-Ausgabe «Die 300 Reichsten» kreiert. Das Werbesujet bedient sich des Nadelstreifenanzugs als visuelles Leitmotiv.

Metzgerlehner Worldwide Partners hat bereits zum zweiten Mal für Schacke & Partner Financial Services eine Spezialanzeige für die Bilanz-Ausgabe «Die 300 Reichsten» kreiert. Das Werbesujet für den unabhängigen Vermögensberater bedient sich des Nadelstreifenanzugs als visuelles Leitmotiv. Die Werber hätten mit dem Kontrast zwischen der Schlagzeile «Better than calls and puts: Call us.» und dem seriösen Businesslook gespielt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Dienstag.

Verantwortlich bei Schacke & Partner, Zürich: Peter W. Schacke, Kurt Gubler. Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners: Felix Dammann (CD), Marco Lehner (Strategie/Text), Silvan Metzger und Anna Lea Michael (Beratung).

1290582204_img081216_schacke

Spotlight blickt nach Rekordjahr optimistisch ins 2009

Spotlight, das grösste Werbefilmfestival im deutschsprachigen Raum, verzeichnete 2008 mit 304 Einreichungen ein Rekordjahr und konnte im Ranking der Kreativwettbewerbe zulegen. 2009 kehrt der internationale Branchenanlass an seinen Ursprungsort Ravensburg zurück.

Spotlight, das grösste Werbefilmfestival im deutschsprachigen Raum, verzeichnete 2008 mit 304 Einreichungen ein Rekordjahr. 2009 kehrt der internationale Branchenanlass an seinen Ursprungsort Ravensburg zurück, an dem vor zwölf Jahren alles begann. Für das 12. Werbefilmfestival vom 26. bis 27. März 2009 stehe mit der erweiterten und umgestalteten Oberschwabenhalle eine ideale Spielstätte zur Verfügung, heisst es in einer Pressemitteilung.
Der Wettbewerb konnte auch im Ranking der Kreativwettbewerbe zulegen. Vor kurzem stuften es die beiden Fachmedien W&V und Horizont in Cannes mit 37,5 Prozent beziehungsweise 40 Prozent hoch ein. Den Grund für die erfolgreiche Bilanz sehen die Veranstalter in der Gegenüberstellung von Zuschauer- und Expertenmeinung bei der Jurierung. Die Entscheidungen über die Vergabe der Preise treffen eine Fachjury mit Werbefachleuten sowie das live und digital abstimmende Publikum.
Ab 2010 soll der Branchenwettbewerb erstmals in einer baden-württembergischen Grossstadt ausgetragen werden. Auch 2012 werde es in der Region Bodensee-Oberschwaben ein Wiedersehen geben mit der Premiere von «Best of Spotlight», heisst es in der Mitteilung weiter.
Einreichschluss für Spotlight 2009 ist der 31. Januar 2009. Agenturen können Spots für den Hauptwettbewerb der Profis ins Rennen schicken, Studenten an Filmschulen für den Studentenwettbewerb. Für beide Sektionen gibt es jeweils zwei Kategorien: die traditionelle Sparte TV & Kino sowie Web & Mobile für die neuen Werbeformate im Internet und für Handys. Verantwortlich für das Programm zeichnen die Festivalleiter Peter Frey und Spotlight-Geschäftsführer Thomas Falkenstein.

Cuches Rennhelme kommen unter den Hammer

Ovomaltine und Didier Cuche versteigern zehnmal nach einem Rennwochenende einen Helm, den der Skistar beim eben stattgefundenen Rennen getragen hat. Der Erlös geht an den Skinachwuchs und an die Organisation Porte-Bonheur.

Ovomaltine und Didier Cuche versteigern zehnmal nach einem Rennwochenende einen Helm, den der Skistar beim eben stattgefundenen Rennen getragen hat. Der Erlös geht an den Skinachwuchs und an die Organisation Porte-Bonheur, die seit Jahren Waisenkinder unterstützt. Die 700 Franken teuren Helme, die für ihre Originalität und die lustigen Designs bekannt sind, werden über das Internetportal Ricardo versteigert. Jeder der Helme ist mit einem typischen Symbol des Landes verziert, in dem das Rennen stattfindet.
Die erste Versteigerung mit drei Helmen startet am 15. Dezember 2008. Dann kommt unter anderem der Frankreich-Helm unter den Hammer, den Didier bei der Superkombination am Freitag und beim Riesenslalom am Samstag in Val d’Isère getragen hat. Die Auktion startet bei einem Franken und dauert rund zehn Tage.

1290582206_img081215_ovo_helme

Aarau: Neues Logo für den Standort gesucht – entschieden wird per Volkswahl

Aarau sucht mit einem Wettbewerb ein neues Logo für den Standort Stadt und Region Aarau. Zur Teilnahme aufgerufen sind Agenturen, Schulen wie auch Privatpersonen. Der Gewinner wird per Volkswahl erkoren.

Der Verein Aarau Standortmarketing ist auf der Suche nach einem neuen Logo. Dieses soll jedoch nicht im stillen Kämmerlein entworfen werden, sondern die Ideen und Vorschläge für das neue Logo werden über einen öffentlichen Wettbewerb gesucht, wie es in einer Mitteilung heisst. Dem Gewinner winkten neben Ruhm und Ehre (im Westaargau) 4’000 Franken Siegesprämie.
Eingeladen sind Agenturen, Schulen und Privatpersonen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihre Vorschläge einzureichen. Nach einer Vorselektion durch die Jury wird dann aus den besten drei Ideen der Sieger per Volkswahl erkoren.
Der Verein Aarau Standortmarketing wurde Ende April 2008 gegründet, um den Standort Aarau professionell zu vermarkten. Mit einem frischen und unverkennbaren Auftritt soll dieser Neuanfang nun auch visuell umgesetzt werden. Der Verein ist auf der Suche nach einem neuen Logo, dass den Standort Aarau einprägsam und authentisch repräsentiert. Interessierte können sich unter: [email protected] zum Wettbewerb anmelden und die Wettbewerbsdokumentation bestellen.

Freelancerportal.ch neu mit Marktplatz

Das Freelancerportal, Drehscheibe für Freischaffende aus der Kommunikationsbranche, bietet neu einen Marktplatz an: Für Büro-Räumlichkeiten, Mobiliar und weitere Branchenangebote.

Ab sofort findet man auf Freelancerportal.ch einen Marktplatz, auf dem Büro-Räumlichkeiten, Büro-Mobiliar, Computer und andere Branchen-Angebote ausgeschrieben werden können. Zwei Wochen Ausschreibung kosten 50, vier Wochen 80 Franken. Für die bereits auf dem Portal eingetragenen Personen ist der Marktplatz gratis.
Auf Freelancerportal.ch präsentieren sich mittlerweile über 40 Freischaffende aus der Kommunikationsbranche mit ihren besten Arbeiten. Laut Geschäftsführerin Monica Miraldi haben 2008 rund 80 Prozent der auf dem Portal vertretenen Kommunikationsfachleute konkrete Anfragen über das Portal erhalten und damit ihren Jahresbeitrag mehr als herausgeholt.

Christian Kauter bleibt CEO der Affichage Holding

Christian Kauter bleibt CEO und Verwaltungsratsdelegierter der Affichage Holding. Der 62-Jährige verzichtet 2009 auf Wunsch des Verwaltungsrates vorerst auf eine Pensionierung.

Christian Kauter bleibt 2009 CEO und Verwaltungsratsdelegierter der Affichage Holding. Der 62-Jährige verzichtet auf Wunsch des Verwaltungsrates vorerst auf eine Pensionierung, die mit 62 möglich wäre. Indem Kauter die operative Führung beibehalte, gewährleiste die Firmengruppe Kontinuität in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wird Klaus Hug, Präsident des Verwaltungsrates der Affichage Holding, in einer Pressemitteilung vom Montag zitiert.
Per 1. Januar 2009 wird Christian Kauter den Posten des Geschäftsführer der Allgemeinen Plakatgesellschaft APG an Ivan Schultheiss abtreten. Der Wechsel an der Spitze der umsatzsstärksten Affichage-Gruppengesellschaft war bereits im Juli bekannt gegeben worden. Kauter wird die Leitung des Geschäftsfeldes Schweiz sowie seine Funktionen als CEO und Delegierter der Affichage Holding beibehalten und sich vermehrt strategischen Aufgaben zuwenden.

get_footer();