Monika Luck verlässt Schweizer Werbung

Monika Luck, Geschäftsleiterin der Schweizer Werbung SW, hat anlässlich der letzten Vorstandssitzung ihren Rücktritt auf Ende 2009 angekündigt. Luck führt die SW seit dem 1. Februar 1998 und betreut dabei rund 1'000 Mitglieder und fünf verschiedene Sekretariate.

Monika Luck, Geschäftsleiterin der Schweizer Werbung SW, hat anlässlich der letzten Vorstandssitzung ihren Rücktritt auf Ende 2009 angekündigt. Sie will sich künftig mehr dem Reisen, ihrer Familie, dem Sitz im Tessin sowie ihrer Agentur für Schr-Ott und Kreativität widmen. Luck führt die SW seit dem 1. Februar 1998 und betreut dabei rund 1’000 Mitglieder und fünf verschiedene Sekretariate. Nebst der Geschäftsführung der Schweizer Werbung sind dies das Kommissionssekretariat der PK, das Sekretariat der Stiftung für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation, das Sekretariat der Förderungsgesellschaft für die Lauterkeit in der kommerziellen Kommunikation, das Sekretariat des Zürcher Werbeclubs und das Sekretariat vom Verband Schweizer Anzeigen- und Medienverkaufsunternehmen (SAVA). Ausserdem hatte Monika Luck Einsitz in zahlreichen Kommissionen.

Reaktionen zu den brisanten Tonaufnahmen von SF

Die umstrittenen Tonaufnahmen des Schweizer Fernsehens sorgen für Wirbel in der Sonntagspresse. Der Vorfall könnte aber nebst diversen Anschuldigungen auch weiter reichende Folgen nach sich ziehen. Das Büro der Bundesversammlung prüft nun, SF das Aufnahmerecht für die Parlamentssäle vorübergehend zu entziehen.

Die umstrittenen Tonaufnahmen des Schweizer Fernsehens sorgen für Wirbel in der Sonntagspresse. Ursula Wyss verkündete gegenüber der Zeitung Sonntag, dass ihr die blosse Entschuldigung des SF-Chefredaktors Ueli Haldimann, die er in seinem Internet-Tagebuch veröffentlichte, nicht ausreiche. Ihr gehe es vor allem um den «Missbrauch des Vertrauens zwischen dem Fernsehen und Parlamentariern». Obwohl Haldimann verspricht, das Rohmaterial nicht zu verwenden und es nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von vier Monaten zu löschen, ist Wyss alles andere als zufrieden. Im Gegenteil: Die SP-Fraktionschefin verlangt, dass die Aufnahmen sofort gelöscht werden.
Auch Peter Studer, Ex-Presseratspräsident und Ueli Haldimanns Vorgänger, erhebt schwere Vorwürfe gegen das Schweizer Fernsehen. Wie er gegenüber der Sonntags-Zeitung sagte, verstosse das Verwenden eines unbemerkten Mikrofons und die Nutzung so gewonnener Aussagen seiner Meinung nach gegen das Strafgesetzbuch, gegen das Zivilgesetzbuch, gegen die Parlamentsgesetz-Verordnung sowie gegen den Schweizer Journalistenkodex – und vermutlich auch gegen die publizistischen Leitlinien des Schweizer Fernsehens.
In einem Punkt ist sich die Sonntagpresse einig: Der Schuldige ist Toni Brunner. Wie jeder Parlamentarier wisse auch er, dass Tonaufnahmen von Gesprächen im Ratssaal tabu seien, schreibt die NZZ am Sonntag. Es sei primär Brunner, der sich «sittenwidrig» benommen habe.
Sittenwidrigkeit hin oder her, der Vorfall könnte weiter reichende Konsequenzen haben. Gemäss dem Sonntags-Blick prüft das Büro der Bundesversammlung nun, SF das Aufnahmerecht für die Parlamentssäle vorübergehend zu entziehen.

Korrigendum betreffend «Gratiszeitungen fressen Abos»

Im Artikel «Gratiszeitungen fressen Abos» in der Werbewoche-Ausgabe 45/08 ist uns in der Tabelle ein Fehler unterlaufen. Das Zofinger Tagblatt ist dort im 2008 mit 12'702 Abos und einem Rückgang von 10,9 Prozent gegenüber Vorjahr aufgeführt. Beides ist falsch.

Im Artikel «Gratiszeitungen fressen Abos» in der Werbewoche-Ausgabe 45/08 ist uns in der Tabelle ein Fehler unterlaufen. Das Zofinger Tagblatt (ZT) ist dort im 2008 mit 12’702 Abos und einem Rückgang von 10,9 Prozent gegenüber Vorjahr aufgeführt. Beides ist falsch. Denn es blieb unberücksichtigt, dass das ZT jenen Teil seiner Auflage, die in den Kanton Luzern hinüber reicht, seit September 2007 als Splitausgabe «Luzerner Nachrichten» (LN) herausgibt und getrennt ausweist. Somit sind die 1’310 LN-Abos korrekterweise zu jenen des ZT zu addieren, was insgesamt 14’012 ZT-Abos ergibt. Der Abo-Rückgang gegenüber Vorjahr beträgt beim ZT also nur 1,7 Prozent. Wir entschuldigen uns für das Versehen.

Publigroupe: Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Philippe Pidoux

Gewichtige personelle Veränderungen bei der Publigroupe: Die Werbevermarkterin führt an der Unternehmensspitze ein Doppelmandat ein. Künftig wird Konzernchef Hans-Peter Rohner auch das Amt des Verwaltungsratspräsidenten ausüben. Er übernimmt diese Funktion vom überraschend zurücktretenden Philippe Pidoux.

Gewichtige personelle Veränderungen bei der Publigroupe: Die Werbevermarkterin führt an der Unternehmensspitze ein Doppelmandat ein. Künftig wird Konzernchef Hans-Peter Rohner auch das Amt des Verwaltungsratspräsidenten ausüben. Er übernimmt diese Funktion vom überraschend zurücktretenden Philippe Pidoux.
Pidoux habe auf die Generalversammlung vom April 2009 seinen Rücktritt angekündigt, teilte die Publigroupe am Freitag mit. Das unter dem Aspekt der guten Unternehmensführung umstrittene Doppelmandat soll allerdings nur «für eine beschränkte Zeit» bestehen. Diese Zusammenlegung der «massgeblichen Entscheidungskompetenzen» ermögliche es dem Unternehmen, die Entscheidungswege kurz und die Organisation effizient zu halten werden, schreibt Publigroupe weiter.
Publigroupe werde von den derzeitigen wirtschaftlichen Abschwächungen hart getroffen. Das Unternehmen stehe vor einer anspruchsvollen Transformationsphase, und dies mache die Konzentration auf das Doppelmandat nötig. Um den Ansprüchen an die Corporate Governance gerecht zu werden, werde Verwaltungsrat Pascal Böni während der Zeit des Doppelmandates von Hans-Peter Rohner die Funktion eines Lead Directors übernehmen.
Zusätzlich soll der Verwaltungsrat im Zuge der laufenden Anpassung der Strukturen des Konzerns verkleinert werden. So tritt der ehemalige Verleger der Finanz und Wirtschaft, Gerhart Isler, auf Ende 2008 aus dem Gremium zurück.
Die Gruppe teilte zudem mit, dass der Verwaltungsrat Thomas per 1. Mai 2009 zum stellvertretenden Generaldirektor des Konzerns ernannt hat. Kaiser ist Leiter des Geschäftsbereiches Digital & Marketing Services.

Über Bio und Ökotrends: Verde erscheint viermal jährlich

Nach der zweiten Ausgabe des Magazins Verde, plant Coop gemeinsam mit der Werbeagentur KSB/SJ und der PR-Agentur Paroli das Heft ab 2009 viermal jährlich herauszugeben. Der Inhalt von Verde ist auf die Biowelt ausgerichtet.

Vor kurzem ist die zweite Ausgabe des Bio-Magazins Verde von Coop erschienen. Auf jeweils 48 Seiten schreibt ein Autorenteam darin Reportagen und Hintergrundberichte über Bio und Ernährung, Lifestyle und Mode. Das Team besteht aus Fachjournalisten und Experten aus den Bereichen Ernährung und Lifestyle.
Coop habe mit dem Neuauftritt von Naturaplan die Entwicklung hin zu Nachhaltigkeitsbewusstsein, gesunder Ernährung und Bioprodukten antizipiert. Verde sei nun der zweite Schritt, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Coop plant, gemeinsam mit der Werbeagentur KSB/SJ und der PR-Agentur Paroli das Magazin ab 2009 viermal pro Jahr herauszubringen.
Verde liegt in einer Auflage von mehreren Millionen Exemplaren jeweils in der gesamten Schweiz diversen Titeln wie SI Style, Bilanz, NZZ Folio oder L’Hebdo bei. In Zukunft wird Verde auch in jeder Coop-Verkaufsstelle erhältlich und unter www.coop.ch/verde online präsent und abonnierbar sein.

Verantwortlich bei Coop: Jürg Peritz (Leiter Direktion Marketing/Beschaffung), Christian Waffenschmidt (Leiter VIVA Kompetenzmarken). Verantwortlich bei Verde: Oliver Suter Agentur Paroli (Realisation), Daniel Krieg und Uwe Schlupp, KSB/SJ (Kreation), Agentur Paroli und Lüchinger Publishing (Chefredaktion), Simone Fennel (Art Direction), Mel Sinha (Bildredaktion), Christiane Gothuey (Produktion), Matthias Ullmeyer (Organisation). Lithografie: Detail AG. Druck: Ringier AG.

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Condor Films gewinnt Golden Star am World Luxury Award

Am World Luxury Award hat der Produktfilm «Book of Dreams» als Kategoriensieger einen Golden Star für die kreative Umsetzung und den Innovationsgrad gewonnen. Der World Luxury Award ist der einzige internationale Kreativ-Award für Arbeiten, die für Luxusmarken umgesetzt werden.

Am World Luxury Award hat der Produktfilm «Book of Dreams» als Kategoriensieger einen Golden Star für die kreative Umsetzung und den Innovationsgrad gewonnen. Der Film wurde anlässlich des 140-jährigen Jubiläums der traditionsreichen Schaffhauser Uhrenmanufaktur IWC von der Corporate Abteilung von Condor Films umgesetzt. Darin werden historische Fotos mit Realaufnahmen und Packshots zu einer Traumreise des IWC-Gründers F.A. Jones durch die sechs Themenwelten von IWC verbunden, beschreibt Condor Films den Preisträger des Golden Star. Der in Dolby Surround vertonte Film wurde für unterschiedliche Kommunikationskanäle und für den Einsatz in den unterschiedlichsten Sprachregionen umgesetzt.
Der World Luxury Award ist der einzige internationale Kreativ-Award für Arbeiten, die für Luxusmarken umgesetzt werden. Ausgezeichnet werden diverse Arbeiten in den Bereichen Medien, Print, Film, Direct Mail, Outdoor, Websites und Online-Werbung, visuelle Werbung, Mediennutzung, PR, Kalender und Broschüren.
Verantwortlich bei Condor Film Corporate: Olivier Egli (Creative Producer), Dominik Stibal (Consultant/ Producer).

Publikum wählt SF-Reporterin Barbara Lüthi zur Journalistin des Jahres

Über das Internet haben insgesamt 927 Personen die JournalistInnen des Jahres gewählt. Den ersten Preis erhielt die SF-Reporterin Barbara Lüthi. Das Reporterteam der Sonntagszeitung belegte den dritten Platz, hinter Bund-Redaktor Hansueli Schöchli.

Die China-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens Barbara Lüthi ist zur Journalistin des Jahres 2008 gewählt worden. Den zweiten Platz bei der Publikumswahl belegte Bund-Redaktor Hansueli Schöchli vor dem Reporterteam der Sonntagszeitung, welches den Fall Nef aufdeckte. Dem Team der Sonntagszeitung gehörten Karl Wild, Cathrine Boss und Martin Stoll an, wie die Herausgeber der Fachzeitschrift Schweizer Journalist am Freitag bekannt gaben.
Rainer Maria Salzgeber erhielt die Auszeichnung Bester Sportjournalist des Jahres und das Schweizer Fernsehen bekam erstmals das Prädikat Redaktion des Jahres. Der Chefredaktor des Jahres ist wie bereits im Vorjahr Patrik Müller vom Sonntag. In der Westschweiz heisst die Journalistin des Jahres Myret Zaki von Le Temps, im Tessin erhielt die RSI-Wirtschaftsredaktion bestehend aus Luca Fasani, Simona Soldini und Alessandra Felicioni diese Auszeichnung.
Insgesamt wählten 927 Personen über das Internet die Journalistinnen und Journalisten des Jahres. Eine Jury zeichnete darüber hinaus Journalistinnen und Journalisten in weiteren Kategorien aus.

Pantomime Samy Molcho liest für Scholz & Friends unsichtbare FAZ

Auf dem neusten Sujet der Kampagne «Dahinter steckt immer ein kluger Kopf» setzt die Werbeagentur Scholz & Friends die Frankfurter Allgemeine Zeitung unsichtbar in Szene. Der Pantomime Samy Molcho stellt die FAZ-Lektüre durch Gestik und Mimik dar.

Die Berliner Werbeagentur Scholz & Friends Berlin hat ein neues Motiv der Kampagne «Dahinter steckt immer ein kluger Kopf» für die Frankfurter Allgemeine Zeitung entwickelt. Neuester «kluger Kopf» der Imagekampagne ist der österreichische Pantomime Samy Molcho. Auf dem Sujet liest er die FAZ, verzichtet dabei auf jegliche Art der Requisiten. Er stellt die Zeitungslektüre ausschliesslich durch Mimik und Gestik dar.
Die Agentur inszeniert seit über zehn Jahren die Kampagne «Dahinter steckt immer ein kluger Kopf» für die FAZ, mit Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Bildidee mit Samy Molcho füge der Fotoserie eine neue Perspektive hinzu, so die Agentur in einer Pressemitteilung. Wurden die Prominenten bei ihrer Lektüre bisher hinter der aufgeschlagenen Zeitung gezeigt, lebt das Motiv mit dem Experten für Körpersprache von der völligen Reduzierung der Situation sowie seiner Kunst, durch Gestik und Mimik unsichtbare Dinge zum Leben zu erwecken.
Die Anzeige ist die erste und einzige in einer Reihe verschiedener Motive, in der die FAZ nicht abgebildet ist. Das Motiv erscheint ab sofort in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, ausserdem online unter www.faz.net/kluge-koepfe
und in der FAZ selbst. Zuletzt wurde für die Kampagne Literaturpapst und Fernsehkritiker Marcel Reich-Ranicki abgelichtet, wie auch CEO von Porsche Wendelin Wiedeking (siehe Bild unten). Wir finden: ein so schönes Sujet verdient auch in der Werbewoche eine Erwähnung.
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Wer wird Swiss Date-Moderator?

Über 500 Personen haben sich die die Nachfolge von Moderator Joël Gilgen bei der Sendung Swiss Date beworben. Die Nachfolgersuche wird nächstes Jahr in einer achtteiligen, wöchentlichen Doku-Serie ausgestrahlt.

Für die Nachfolge von Moderator Joël Gilgen bei der Sendung Swiss Date auf Tele Züri haben sich über 500 SchweizerInnen beworben. Aktuell sind noch 120 Kandidaten im Rennen, die am kommenden Wochenende vor einer Jury antreten. Die dreiköpfige Jury besteht aus der Lifestyle-Moderatorin Patricia Boser, dem jetzigen Swiss Date-Moderator Joël Gilgen und Wetterprofi Peter Wick.
In einer achteiligen, wöchentlichen Doku-Serie wird die Suche nach einem Gilgen-Nachfolger ausgestrahlt und anstelle von Swiss Date auf allen acht Regional-TV-Sendern der Deutschschweiz gezeigt. Sendestart ist am 10. Januar 2009.

Teleboy.ch sucht Tops und Flops des Schweizer Fernsehjahres

Der Web-TV-Guide der Schweiz Teleboy.ch sucht die Fernseh-Highlights des Jahres 2008. Bis ins neue Jahr können noch 165'000 Nutzer darüber abstimmen.

Die Schweiz hat einen neuen Fernsehpreis. Die Redaktion des Internet-TV-Guides Teleboy.ch sucht die Überflieger und Abstürze des Schweizer Fernsehjahres. 165’000 Nutzer können bis Anfang 2009 darüber abstimmen. Nun hat die Redaktion die Nominationen für ihren Fernsehpreis bekannt gegeben. Jeweils sechs Finalisten kämpfen in sechs Kategorien um die Gunst des Publikums. Neben der Disziplin «Aufregendste Moderatorin» wird auch ein Preis für die «Blödste Sendung» des Jahres vergeben.
Die Awards sollen gleichzeitig auch einen Jahresrückblick bieten, wie das Unternemen Cinergy, welches Teleboy.ch betreut, in einer Mitteilung schreibt. Zuschauer können nun diverse TV-Ereignisse des Jahres 2008 noch einmal online als Video anschauen.
Nachdem der Axel-Springer-Verlag bekannt gegeben hat, dass der von seinen gedruckten Fernsehmagazinen präsentierte Schweizer Fernsehpreis 2009 nicht mehr verliehen werde, schliessen die Herausgeber von Teleboy.ch nicht aus, dass ihre Awards im nächsten Jahr mit einer Gala über die Bühne gehen könnten.

SF hört Toni Brunner ab: Nun verlangt die Nationalratspräsidentin Aufklärung

Während der Bundesratswahl hat das Schweizer Fernsehen Tonaufnahmen von Nationalräten gemacht. Dies geschah ohne ihr Wissen, wie die Pendlerzeitung 20 Minuten am Donnerstag aufdeckte. Nun verlangt Nationalratspräsidentin Simoneschi-Cortesi Aufklärung.

Während Bundesratswahl hat das Schweizer Fernsehen Tonaufnahmen von Nationalräten gemacht. Dies geschah ohne ihr Wissen, wie die Pendlerzeitung 20 Minuten am Donnerstag aufdeckte. Nun verlangt Nationalratspräsidentin Simoneschi-Cortesi Aufklärung.
Weil SVP-Präsident und Nationalrat Toni Brunner bei der Bundesratswahl ein Mikrofon des Schweizer Fernsehens auf sich trug, wird Nationalratspräsidentin Chiara Simoneschi-Cortesi (CVP/TI) nun aktiv. Die TV-Aufnahmen wurden für ein Porträt von Brunner in der Reihe «Reporter» von SF verwendet, für welches dieser während mehrerer Tage von einem Kamerateam begleitet wurde. Während der Bundesratswahl trug er am Jacket ein kleines Knopfmikrofon.
Grundsätzlich ist Journalisten – mit Ausnahme von Kameraleuten und Fotografen – der Zutritt zum Ratssaal verboten. Das «versteckte» Mikrofon zeichnete am hektischen Morgen der Bundesratswahl nicht nur Brunners Stimme, sondern auch die seiner politischen Gegner auf. In dem SF-Beitrag vom Mittwoch, dem 17. Dezember, wurden nun Aufnahmen von SP-Fraktionschefin Ursula Wyss verwendet. Sie finde ein offenes Mikrofon im Saal inakzeptabel, sagte Wyss am Donnerstag gegenüber 20 Minuten Online.
Simoneschi-Cortesi ist da der gleichen Meinung. Für solche Aufnahmen brauche es gemäss Reglement die Bewilligung des Büros der Vereinigten Bundesversammlung, sagte die Nationalratspräsidentin am Freitag gegenüber der SDA. «Es gab aber keine Anfrage und keine Bewilligung.»
Die Angelegenheit sei am Freitag vom Büro des Nationalrats diskutiert worden. «Wir wollen den Sachverhalt klären, dann sehen wir weiter», sagte Simoneschi-Cortesi. Noch am Freitag schicke sie einen Brief ans Schweizer Fernsehen mit der Bitte um Stellungnahme.

Werbedruck wächst im November um 2 Prozent

Die Konjunkturkrise hat das Schweizer Werbegeschäft im November nicht gebremst. Im November ist der Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen, wie das Marktforschungsinstitut Media Focus am Freitag mitteilte.

Die Konjunkturkrise hat das Schweizer Werbegeschäft im November nicht gebremst. Im November ist der Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent gestiegen, wie das Marktforschungsinstitut Media Focus am Freitag mitteilte.
Die Internetwerbung wuchs um ganze 42,3 Prozent. Der Werbemarkt im Fernsehen (- 3,7 Prozent), im Radio (-2,3 Prozent) und in der Spezialpresse (-6,8 Prozent) schrumpfte hingegen, wie aus dem Bericht des Instituts hervorgeht. Die Werbung in den übrigen Medien-Gruppen legte zu.
Zum guten Ergebnis in der Sonntagspresse (+14,9 Prozent) führte die Tatsache, dass diese von einem zusätzlichen Sonntag profitierte. Erwartungsgemäss wuchsen im Abstimmungsmonat November auch die politischen Kampagnen, und zwar um 273,9 Prozent. Dabei wurde die AHV-Initiative am stärksten beworben. Auch die Bereiche Haushaltartikel- und geräte (+25,5 Prozent) und Tabakwaren (+17,1 Prozent) entwickelten sich positiv.
Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 3,1 Prozent. Das Institut geht davon aus, dass das gesamte Werbejahr 2008 mit einem Plus bilanziert werde.
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