Texterverband Script veröffentlicht neue Honorarrichtlinien

Der Schweizer Texterinnen- und Texterverband Script hat eine neue Broschüre mit Honorarrichtlinien veröffentlicht. Wie Script in einer Mitteilung vom Wochenende schreibt, hat der Verband dafür mit der Wettbewerbskommission Weko zusammengearbeitet. Um sicherzugehen, dass alle kartellrechtlichen Bestimmungen erfüllt werden, hat Script die Weko bereits in der Planungsphase mit einbezogen.

Der Schweizer Texterinnen- und Texterverband Script hat eine neue Broschüre mit Honorarrichtlinien veröffentlicht. Wie Script in einer Mitteilung vom Wochenende schreibt, hat der Verband dafür mit der Wettbewerbskommission Weko zusammengearbeitet. Um sicherzugehen, dass alle kartellrechtlichen Bestimmungen erfüllt werden, hat Script die Weko bereits in der Planungsphase mit einbezogen.
Durch dieses Vorgehen konnte bereits die Umfrage bei den Texterinnen und Textern gemäss Weko-Vorgaben formuliert werden. Auch wenn die Zusammenarbeit von Seiten von Script mit eher gemischten Gefühlen begonnen habe, entwickelte sie sich sehr rasch zu einer «äusserst fruchtbaren und konstruktiven Kooperation». Stets konnten die Projektverantwortlichen auf die kompetente Unterstützung ihrer Partner im Weko-Sekretariat zählen. Insbeson¬dere bei der Datenauswertung sei die Arbeit der Statistik-Profis der Weko von «unschätzbarem Wert» für den Berufsverband gewesen.
Die Basis der Broschüre «Honoraransätze für Konzept und Text» bildet das Zahlenmaterial, das Script durch eine Umfrage 2008 bei Texterinnen und Tex¬tern erhalten hat. Teilgenommen haben sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder. Die Umfrage erfolgte anonym. Mit einem Online-Fragebogen erhob Script die Zahlen für folgende Leistungen: Stundenansätze für Text und Konzept sowie Kostenangaben für Projekte (Mailing, PR, Broschüre, Inserat, Kundenzeitung, Plakat, Radiospot, Website, Slogan und Naming).
Es lohne sich deshalb, wenn Texterinnen und Texter die Broschüre an bestehende und neue Kunden abzugeben: Sie helfe bei der Erstellung von Offerten, stärke die Position in Preisverhandlungen und schaffe mehr Klarheit, schreibt Script in seiner Mitteilung weiter. Die Broschüre umfasst 16 Seiten und kann gegen eine Gebühr von 20 Franken bei Script angefordert werden.

Superspot: Mit Ikea steht dem Liebesglück nichts im Weg

Die Agentur DDB Berlin hat für Ikea Österreich einen sehr schönen TV-Spot kreiert. Im Zentrum der Lovestory steht ein kleiner Junge, der nach seiner grossen Liebe sucht.

Die Agentur DDB Berlin hat für Ikea Österreich einen sehr schönen TV-Spot kreiert. Im Zentrum des Spots, einer Lovestory, steht ein kleiner Junge der nach seiner grossen Liebe sucht. Der Schlüssel zum Glück: Ein roter Ikea-Stuhl, den er durch die ganze Stadt schleppt, um damit bei der Haustür seiner Freundin die Klingel zu erreichen. Der Spot soll verdeutlichen, dass die cleveren Lösungen von Ikea den Alltag einfacher machen. Egal wie alt man ist und welche Träume man hat.

> Zum Spot (Bitte haben Sie etwas Geduld)

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Sechs neue Frauen bei Inhalt & Form

Inhalt & Form verstärkt sowohl die Beratung wie auch die Kreation. Sechs neue Mitarbeiterinnen hat die Zürcher Werbeagentur seit Anfang Jahr eingestellt.

Inhalt & Form verstärkt sowohl die Beratung wie auch die Kreation. Sechs neue Mitarbeiterinnen hat die Zürcher Werbeagentur seit Anfang Jahr eingestellt und verfügt nun über zwanzig Angestellte. Das Team wird unterstützt von der Beraterin Béa Weilenmann, die zuvor für diverse Agenturen wie Spillmann/Felser/Leo Burnett und Hess Kiss tätig war. Gina Buff wurde als Assistentin und künftige Beraterin eingestellt. Claudia Fuchs, die zuvor für Büro Blank und Designbüro Loup gearbeitet hat, ist neue Art Directorin. Diane Zivkovic, die bereits für die Freestudios/Saatchi&Saatchi in Genf kreiert hat, wird sich als Graphic Designerin einbringen. Die neue Texterin Adrienne Purkert war bislang für Euro RSCG Vienna und Zurich Tokio tätig. Und seit Jahresbeginn unterstützt Tati Bevanda die Kreation als Polygrafin.

Advico tanzt neu mit dem Thomy-Männchen

Advico Young & Rubicam hat sich in einer Konkurrenzpräsentation den Gesamtetat der beliebten Schweizer Mayo- und Senfmarke Thomy gesichert. Die Zürcher Agentur soll nun der Marke mit dem Thomy-Männchen als Werbefigur in kommunikativen Belangen neue Würze verleihen.

Advico Young & Rubicam hat sich in einer Konkurrenzpräsentation den Gesamtetat der beliebten Schweizer Mayo- und Senfmarke Thomy gesichert. Thomy gehört zum Lebensmittelkonzern Nestlé. Die Zürcher Agentur soll nun der Marke mit dem Thomy-Männchen als Werbefigur in kommunikativen Belangen neue Würze verleihen. Erste Arbeiten sollen bereits dieses Frühjahr zu sehen sein.

Zu guter Letzt: Per Handy des Fussballspielens überführt

Sie tun es alle: Kleine Kinder, alte Männer, Frauen um die Vierzig. Alle spielen sie Fussball. Im Iran keine Selbstverständlichkeit. Wie 20 Minuten am Montag vermeldete, haben in Persien zum ersten Mal seit der Revolution 1979 Männer und Frauen gegeneinander gekickt. Doch die historische Begegnung blieb nicht ohne Folgen.

Sie tun es alle: Kleine Kinder, alte Männer, Frauen um die Vierzig. Alle spielen sie Fussball. Im Iran keine Selbstverständlichkeit. Wie 20 Minuten am Montag vermeldete, haben in Persien zum ersten Mal seit der Revolution 1979 Männer und Frauen gegeneinander gekickt. Doch die historische Begegnung blieb nicht ohne Folgen. Nach dem Spiel wurden drei Verantwortliche suspendiert, weil nach der strengen Auslegung des Islams im Iran Männer und Frauen, die nicht verwandt sind, keinen körperlichen Kontakt haben dürfen. Einem Zeitungsbericht zufolge fand das Spiel zwischen der Frauenmannschaft und dem Jugendteam des Vereins Esteghlal am 22. Januar in Teheran statt. Die Zeitung Watan-e-Emrus berichtete, die Jugendmannschaft habe mit 7:0 gewonnen. Mit Mobiltelefonen aufgenommene Videos wurden als Beweis gegen die Verantwortlichen angeführt, die zunächst bestritten hatten, dass das Spiel überhaupt stattfand. Im Jahr 2006 hatte Präsident Mahmud Ahmadinedschad seine Landsleute mit der Ankündigung überrascht, Frauen dürften den Männern künftig beim Fussballspielen im Stadion zuschauen. Er erklärte, die Anwesenheit der Frauen werde das Benehmen der Fans positiv beeinflussen. Der geistliche Führer Ajatollah Ali Chamenei lehnte den Vorstoss jedoch ab. Wieso werden nicht einfach Mobiltelefone mit Kamerafunktion verboten?

Nominierungen für den Schweizer Filmpreis bekannt gegeben

An den 44. Solothurner Filmtagen wurden am Freitagabend die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis Quartz 2009 bekannt gegeben. Das Geheimnis um die Jury wurde noch nicht gelüftet.

An den 44. Solothurner Filmtagen wurden am Freitagabend im Rahmen der «Nacht der Nominationen» die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis Quartz 2009 bekannt gegeben. Christoph Schaubs «Happy New Year» erhielt vier Nennungen, vor dem Westschweizer Film «Home». Das Geheimnis um die Jury – in der sich eventuell sogar Bond-Regisseur Marc Forster befinden soll – wurde noch nicht gelüftet.
Die Nominierungen sind dieses Jahr erstmals durch eine Kommission des Bundesamtes für Kultur erfolgt, die sich aus Mitgliedern der Schweizer Filmakademie zusammensetzte. Die Gewinner des Filmpreises werden am 7. März im Kultur- und Kongresszentrum Luzern durch Nicolas Bideau, Leiter der Sektion Film Bak und Fredi Murer, Präsident der Schweizer Filmakademie bekannt gegeben.

Die Nominierungen:
Bester Spielfilm
Du bruit dans la tête (Vincent Pluss)
Happy New Year (Christoph Schaub)
Home (Ursula Meier)
Tandoori Love (Oliver Paulus)
Un autre homme (Lionel Baier)

Bester Dokumentarfilm
Au loin des villages Olivier Zuchuat
Giù le mani Danilo Catti
La forteresse Fernand Melgar
No more smoke signals Fanny Bräuning
The Beast Within Yves Scagliola

Bester Kurzfilm
Big Sur Pierre-Adrian Irlé, Valentin Rotelli
Gehrig kommt Marc Schippert
Ich träume nicht auf Deutsch Ivana Lalovic
Monsieur Selavy Peter Volkart
Un dìa y nada Lorenz Merz

Bester Trickfilm
Die Seilbahn Claudius Gentinetta, Frank Braun
Retouches Georges Schwizgebel
Signalis Adrian Flückiger
Tango Lola Izabela Rieben, Sami Ben Youssef
Tôt ou tard Jadwiga Kowalska

Bestes Drehbuch
Boxing Jesus Stefan Jäger
Happy New Year Grischa Duncker, Thomas Hess, Mitarbeit: Christoph
Schaub
Home Ursula Meier, Antoine Jaccoud

Beste Darstellerin
Céline Bolomey Du bruit dans la tête
Natacha Koutchoumov Un autre homme
Alexandra Prusa Räuberinnen

Bester Darsteller
Nils Althaus Happy New Year
Raphael Carlucci Zufallbringen
Dominique Jann Luftbusiness

Bestes schauspielerisches Nachwuchstalent
Joel Basman Luftbusiness
Kacey Klein Mottet Home
Melanie Sauder Zufallbringen

Beste Filmmusik
Happy New Year Balz Bachmann, Peter Bräcker
Tausend Ozeane Luk Zimmermann, Christian Brantschen
Zara Marcel Vaid

Zu guter Letzt: Was Beromünsterfans aushalten müssen

Eingefleischte Beromünsterfans im Wechselbad der Gefühle: Im Dezember letzten Jahres die Hiobsbotschaft, der Mittelwellen-Sender werde abgeschaltet. Nach dem ersten Schreck dann die Entwarnung, der Sender könne immer noch über DAB gehört werden, wären da nicht die Funklöcher...

Eingefleischte Beromünsterfans im Wechselbad der Gefühle: Im Dezember letzten Jahres die Hiobsbotschaft, der Mittelwellen-Sender werde abgeschaltet. Nach dem ersten Schreck dann die Entwarnung, der Sender könne immer noch über DAB gehört werden – und bei Bedarf werde den treuen Hörern die Bedienung des Digitalradios sogar bei einem Hausbesuch erklärt. Aber die Ernüchterung folgte schnell. In ländlichen Regionen, in denen es noch viele Funklöcher gibt, kann der volkstümliche Sender nicht mit DAB-Radios empfangen werden.
Hart hat es vor allem das Entlebuch, Gebiete im Kanton Schwyz, im Zürcher Oberland, der Ostschweiz oder rund um Schaffhausen getroffen, wie die NZZ am Sonntag berichtete. Noch schlimmer – ausgerechnet rund um den ehemaligen Landessender Beromünster kann die Musikwelle vielerorts in geschlossenen Räumen nicht empfangen werden. Obwohl rund 90 Prozent der bewohnten Gebiete der Schweiz abgedeckt sind, kann es auch dort in geschlossenen Räumen Empfangslücken geben. Einschränkungen im Empfang können zudem von der Empfangsleistung des DAB-Radios herrühren.
Ernst Weder, Product Manager Digitalradio der SRG, empfiehlt deshalb, im Fachhandel ein Gerät auszuleihen und es zuerst zu Hause zu probieren – das schütze vor Enttäuschungen. Ob dies einem echten Beromünsterfan Trost spenden wird, ist fraglich! Versprochen wird aber, durch Feinabstimmungen Empfangslücken bis im Sommer auszumerzen. Verzögerungen kann es aber geben, wenn der Bau von neuen Antennen durch Einsprachen blockiert wird, wie beispielsweise zurzeit im Appenzellerland. Muss sich die appenzellische Volksmusikszene nun wirklich zwischen Antenne und Beromünster entscheiden?

Pizolbahnen demonstrieren für Standortmarketing-Tafeln

Verwaltungsräte und Mitarbeitende der Pizolbahnen haben am Samstag auf der Autobahn-Brücke Ausfahrt Bad Ragaz mit Transparenten demonstriert. Grund: Weder die Pizolbahnen noch die Tourismusorganisation Heidiland dürfen an der Autobahn Tourismus-Tafeln aufstellen.

Verwaltungsräte und Mitarbeitende der Pizolbahnen haben am Samstag auf der Autobahn-Brücke Ausfahrt Bad Ragaz mit Transparenten demonstriert, da weder die Pizolbahnen noch die Tourismusorganisation Heidiland Tourismus-Tafeln an der Autobahn aufstellen dürfen. Dies, obwohl das St. Galler Justiz- und Polizeidepartement 2005 auf eine Interpellation hin touristische Werbung grundsätzlich als zulässig erklärte. Sowohl das Alpamare als auch das Skigebiet Hochybrig dürfen auf dem Schwyzer Autobahnabschnitt der A3 mit braunen Tafeln für sich werben.
Mit der Werbeaktion wollten die Bergbahnen auf die «rechtsungleiche Behandlung von Standortmarketing-Tafeln» aufmerksam machen. Mann müsse zu unkonventionellen Methoden greifen, wenn Vorschriften in verschiedenen Kantonen ungleich angewendet würden, wird Bruno Glaus, Präsident des Verwaltungsrates der Pizolbahnen, zitiert. Nicht nur den Pizolbahnen wurden touristische Hinweise wie «Pizol» oder «Pizolgebiet» verwehrt, auch die Bad Ragazer Tamina Therme bemühten sich erfolglos um Gleichbehandlung mit dem Alpamare.
Als ergänzende Möglichkeit ziehen die Pizolbahnen Parkplatz-Infotafeln in Betracht. Diese sind beispielsweise im Kanton Graubünden an der A13 aufgestellt und informieren Skifahrer darüber, ob in Flims, Laax oder anderen Skigebieten noch Parkplätze frei sind. Da für solche Nationalstrasse-Tafeln das Astra zuständig ist, zeigen sich die Bergbahnen zuversichtlich, dass sie im Sinne der Gleichbehandlung ebenfalls eine Bewilligung erhalten würden.
Weitere Werbeaktionen sind in der nächsten Woche im St. Galler und Schwyzer Linthgebiet sowie im Kanton Zürich geplant.

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Dies ist nicht erlaubt…
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…dies hingegen schon.
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Der Verwaltungsrat der Pizolbahnen.

BSW hilft bei der Agentursuche

Der Verband der Werbe- und Kommunikationsagenturen BSW stellt Tools zur Agenturwahl zum Gratis-Download auf seine Webseite. Ein Leitfaden für die Agenturwahl sowie Informationen über Branchengrundsätze und Mitgliederportraits sollen Auftraggebern bei der Agentursuche behilflich sein.

BSW Leading Swiss Agencies, der Verband der Werbe- und Kommunikationsagenturen, stellt Tools zur Agenturwahl zum Gratis-Download auf seine Webseite. Auftraggebern, die eine Werbe-, Media- oder Spezialagentur suchen, steht unter der neuen Rubrik «Agentur finden» ein Leitfaden für die Agenturwahl zur Verfügung. Zusätzliche Hilfe bieten Informationen über Branchengrundsätze sowie Mitgliederportraits, wie es in einer Pressemitteilung heisst.
Der Leitfaden für die Agenturwahl zeigt verschiedene Wege auf, die zur richtigen Agentur führen – vom direkten Weg über den Projektauftrag bis zur zeitintensiven und kostenaufwändigen Konkurrenzpräsentation. Die Branchengrundsätze, welche in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA aufgestellt wurden, sollen die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Agentur regeln. Nebst dem Leistungsangebot und der Honorierung der Agentur sind auch die Rechten und Pflichten von Agentur und Auftraggeber beschrieben.

Neuer GAV für grafische Industrie: Viscom dafür – Comedia gespalten

Der schweizerische Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) hat sich an der Urabstimmung für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag entschieden. Auch die Delegierten der Gewerkschaft Comedia haben den Vertrag gutgeheissen. Aufgrund des knappen Abstimmungsergebnisses wurde aber beschlossen, zusätzlich eine Urabstimmung durchzuführen.

Der schweizerische Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) hat einen neuen Gesamtarbeitsvertrag. Dies wurde an der Urabstimmung des Verbands vom 22. Januar mit rund 91 Prozent Ja-Stimmen entschieden. Auch die Delegierten der Branchenkonferenz Grafische Industrie der Gewerkschaft Comedia haben den Vertrag am Samstag in Bern mit 44 Ja- gegen 34 Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen gutgeheissen. Aufgrund des knappen Abstimmungsergebnisses hat Comedia aber beschlossen, eine Urabstimmung durchzuführen. Das Ergebnis der schriftlichen Mitgliederbefragung soll bis Ende Februar vorliegen, wie es in einer Medienmitteilung der Gewerkschaft vom Samstag heisst.
Die absolute Friedenspflicht, welche Arbeitskampfmassnahmen während der Dauer des GAV untersagt, bleibe gewahrt, begründete Viscom den Positiventscheid in einer Mitteilung vom Freitag. Für die Einführung von Jahresarbeitszeit wurden Eckwerte definiert. Lohnanpassungen bleiben eine Angelegenheit der Unternehmen. Die Zuschläge für Nacht- und Schichtarbeit können reduziert werden. Die Minimallöhne werden in zwei Schritten substanziell angehoben. Schliesslich wurde die paritätische Berufsbildung neu ausgerichtet und die Vertragsparteien vereinbarten einen regelmässigen Informationsaustausch.
Meinungen in Comedia gehen auseinander
Die Befürworter des neuen Gesamtarbeitsvertrags heben vor allem die wichtige Errungenschaft hervor, dass die vertraglichen Minimallöhne 2009 und 2010 um bis zu neun Prozent erhöht werden und es ab 2010 in der grafischen Industrie keinen Mindestlohn unter 3’500 Franken mehr gebe. Zudem sei es gelungen, diverse Abbauforderungen des Unternehmerverbandes Viscom abzuwehren und gleichzeitig auch eine weitere Flexibilisierung im Rahmen der betrieblichen Jahresarbeitsmodelle mit klaren Schranken durchzusetzen, wie es in der Mitteilung von Comedia weiter heisst.
Die Gegner des Vertrages kritisieren vor allem die Senkung der Zulage für Nachtarbeit. Dies sei – trotz einer Übergangsbestimmung für die Zeitungsdruckereien und einer Besitzstandswahrung für die bisher Schichtarbeitenden – ein klarer Rückschritt. Auf Unverständnis stösst auch, dass Viscom trotz anfänglicher Bereitschaft am Schluss die notwendige Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) des GAV mit der Argumentation ablehnte, der neue GAV sei immer noch zu teuer und zu kompliziert.
Die ebenfalls beteiligte Gewerkschaft Syna hiess den Vertrag am Samstag gut. Der Unternehmerverband gab sein Ja zum neuen GAV am Donnerstag bekannt.

US-Präsident Obama darf weiter privat kommunizieren

Sein Kampf hat sich gelohnt: US-Präsident Barack Obama darf sein geliebtes Blackberry behalten. Er erhält allerdings ein neues, spionagesicheres Gerät. Ausserdem werden all seine Mitteilungen aufgezeichnet.

Sein Kampf hat sich gelohnt: US-Präsident Barack Obama darf sein geliebtes Blackberry behalten. Er erhält allerdings ein neues, spionagesicheres Gerät. Ausserdem werden all seine Mitteilungen aufgezeichnet.
Wie die Zeitschrift The Atlantic am Donnerstag berichtete, darf Obama mit einem neuen, 3350 Dollar teuren Spezialgerät auch in Zukunft private SMS- und E-Mail-Nachrichten versenden. Er hatte vor seiner Vereidigung zum 44. US-Präsidenten erklärt, dass man ihm seinen multifunktionalen Taschencomputer «aus den Händen reissen» müsse, wenn man das Gerät wie vorgesehen aus Sicherheitsgründen konfiszieren wolle. Seine Begründung: E-Mails und Anrufe von Freunden könnten ihm während seiner Amtszeit helfen, den Kontakt zur Alltags-Wirklichkeit nicht zu verlieren.
Der US-Geheimdienst hatte befürchtet, dass ausländische Geheimdienste sich Zugang zum Internet-Postfach des Präsidenten verschaffen und so zu vertrauliche Informationen gelangen könnten. Ausserdem besteht die Sorge, dass ein solches Gerät den Aufenthaltsort des Staatschefs verraten könnte. Mit der neuen Spezialanfertigung soll dies allerdings nicht möglich sein. Ausserdem werde nur eine kleine Gruppe von Mitarbeitern und Freunden berechtigt sein, mit Barack Obama über sein persönliches Blackberry kommunizieren zu können, erklärte Robert Gibbs, neuer Pressechef des Weissen Hauses, am Donnerstag.
Seit der Watergate-Affäre existiert in den USA der sogenannte Presidential Rercording Act. Das Gesetz verlangt, dass sämtliche Schriftstücke des Präsidenten archiviert und auf Verlangen veröffentlicht werden.

Coca-Cola schickt Coke Zero-Spot an den Superbowl

Coca-Cola startet eine weltweite Kampagne mit dem Slogan «Open Happiness». Zwei Spots, realisiert von Wieden & Kennedy, gehen nun in den USA auf Sendung. Einen dritten Film spart sich das Unternehmen für den diesjährigen Superbowl auf.

Coca-Cola startet eine weltweite Kampagne mit dem Slogan «Open Happiness». Zwei Spots, Avatar und Heist, wurden realisiert von Wieden & Kennedy und gehen nun in den USA auf Sendung. Sie bewerben das klassische Coca-Cola-Getränk. Mit einem dritten Spot, in dem der Spieler Troy Polamalu des Teams Pittsburgh Steelers mitspielen soll, will Coca-Cola seine Marke Coke Zero pushen. Der 30 Sekunden lange Werbefilm wird beim diesjährigen Superbowl, dem Endspiel in der National Fooball Leage am 1. Februar, geschaltet. Damit findet die neue Coke-Marke, deren Markteinführung einen riesigen, weltweiten Marketingerfolg darstellt – den grössten in der Geschichte von Coca-Cola übrigens – erstmals an einem Super Bowl Erwähnung. Für diesen Spot zeichnet die Agentur Crispin Porter & Bogusky verantwortlich.
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