Swissclick baut Onlinemarketing von Marionnaud Parfumeries aus

Swissclick wird 2009 das Onlinemarketing von Marionnaud Parfumeries vorantreiben. Der Onlineshop soll gezielt ausgebaut und noch stärker als ergänzender Verkaufskanal genutzt werden.

Swissclick wird 2009 das Onlinemarketing von Marionnaud Parfumeries vorantreiben. Der Onlineshop soll gezielt ausgebaut und noch stärker als ergänzender Verkaufskanal zu den Filialen und dem Versandhandel genutzt werden. Nachdem die Parfumeriekette letztes Jahr ihren Onlineshop mit Fokus auf Design und Benutzerfreundlichkeit verändert hat, soll dieses Jahr die Kundengewinnung, die Kundenbindung sowie die Innovation im Vordergrund stehen.
Der Medienkonsum im Internet habe stark zugelegt, deshalb habe auch die Relevanz von Onlinemarketing im gesamten Marketing-Mix der Parfumeriekette deutlich zugenommen, wird Peder Casanova, Marketingleiter bei Marionnaud Parfumeries, in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert.

Studie belegt Sorge um persönliche Daten im Internet

Privatim hat anlässlich des dritten Europäischen Datenschutztages vom 28. Januar eine Umfrage in Auftrag gegeben. Daraus geht hervor, dass sich drei Viertel der Bevölkerung um ihre Daten im Internet sorgen.

Privatim, die Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, hat anlässlich des dritten Europäischen Datenschutztages vom 28. Januar eine Umfrage in Auftrag gegeben. Rund 1’600 Personen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Demoscope in allen Schweizer Regionen befragt. Daraus geht hervor, dass der Datenschutz für die Bevölkerung in der Schweiz wichtig ist.
Drei Viertel sorgen sich um ihre Daten im Internet. Neun von zehn pochen auf Datenschutz in Unternehmen und Verwaltungen. Für knapp ein Fünftel ist die Privatsphäre ungenügend geschützt. Laut Privatim widerlege die Studie, dass sich die Bevölkerung nicht um ihre Daten sorge, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.
26 Prozent der Befragten erachten es als sehr wichtig, 52 Prozent als wichtig, was mit ihren Daten im Internet geschieht. Am bedeutendsten ist der Internet-Schutz gemäss Studie den 15- bis 34-Jährigen.

Vertrauen in öffentliche Stellen – Misstrauen gegenüber Unternehmen
22 Prozent finden es sehr wichtig und 69 Prozent wichtig, dass Unternehmen und Verwaltungen persönliche Daten schützen. Mehr als vier von fünf Befragten vertrauen öffentlichen Stellen wie der Polizei, Spitälern oder Einwohnerämtern, dass sie ihre Daten richtig verwenden. Unternehmen kommen deutlich schlechter weg.
22 Prozent misstrauen den Krankenkassen, 44 Prozent den Kreditkartenfirmen und
54 Prozent den Telecom-Anbietern. Generell erachten daher knapp 18 Prozent der Befragten den Schutz als ungenügend, 15 Prozent geben an, bereits mindestens einmal von Datenmissbrauch betroffen gewesen zu sein. Laut Studie wenden sich bei konkretem Missbrauch aber nur ein Viertel an die kantonalen Datenschutzbeauftragen wenden würden.
Laut Privatim-Präsident Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, beschweren sich Betroffene vor allem über die Weitergabe ihrer Daten. Es bestehe aber eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach gutem Schutz und einer Sorglosigkeit insbesondere beim Umgang mit privaten Daten im Internet.

Avira-Umfrage: Kaum Interesse an aktuellen Internet-Entwicklungen

Laut einer Avira-Umfrage ist das Web 2.0 den meisten Internetnutzern herzlich egal. Zudem glauben sie nicht, dass sich das Netz entscheidend weiterentwickelt hat.

Laut einer Umfrage des Anbieters für Internetsicherheitslösungen Avira ist das Web 2.0 den meisten Internetnutzern herzlich egal. Knapp 11’000 von 13’500 Personen, die auf Free-av.com befragt wurden, glauben nicht, dass sich das Netz entscheidend weiterentwickelt hat. Sie stimmten für die Aussage «Web 2.0, Web 3.0: Für mich ist das nur eine weitere marketing-lastige Worthülse und damit alter Wein in neuen Schläuchen.»
Rund neun Prozent der Personen gaben an, gar nicht zu wissen, was Web 2.0 überhaupt bedeutet. 3,5 Prozent halten die zunehmende zielgruppenspezifische Ansprache der Internetnutzer für problematisch, weil dafür Nutzungsgewohnheiten der Anwender beobachtet würden. Nur gerade drei Prozent der Teilnehmer zeigen sich optimistisch und erwarten viel vom Web 3.0.
Das Web 2.0 sei ein Fachthema geblieben, das niemand der breiten Anwendermasse nachvollziehbar vermittelt habe, wird Rainer Witzgall, Vize-Exekutivpräsident von Avira in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Es herrsche noch jede Menge Aufklärungsbedarf.

BBC wegen Spendenaufrufs unter Druck

Die britische Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC gerät wegen seiner Weigerung, einen Spendenaufruf für Menschen in Gaza auszustrahlen, zunehmend unter Druck. 112 von 646 Abgeordneten im Unterhaus stimmen gegen die Haltung des Senders.

Die britische Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC gerät wegen seiner Weigerung, einen Spendenaufruf für Menschen in Gaza auszustrahlen, zunehmend unter Druck. Im Unterhaus stimmten am Montag 112 von 646 Abgeordneten parteiübergreifend gegen die Haltung des Senders. BBC lehnte die Ausstrahlung mit Verweis auf seine Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit ab.
Die BBC setze in diesem Fall andere Massstäbe an als bei ähnlichen Aufrufen beispielsweise für traumatisierte Kinder im Kongo-Krieg und im Darfur-Konflikt.
Auch der private Sender Sky solle seine Blockadehaltung aufgeben und den Aufruf zeigen. Die Sender ITV, Channel 4 und Fiver zeigten den umstrittenen Spendenaufruf.
Am Montagabend stürmten etwa 15 Studenten in die Lobby der BBC-Zentrale in London und ketteten sich aneinander. Nach wenigen Minuten wurden sie aber wieder von Polizisten hinausbegleitet, wie im BBC-Nachrichtenprogramm zu sehen war. Ausserdem folgten ein paar Dutzend Demonstranten dem Aufruf der «Stop the War»-Koalition und verbrannten vor dem Gebäude ihre Fernseh-Empfangslizenz, von deren jährlichen Einnahmen die BBC finanziert wird.

Klimaneutral Drucken bei der Neidhart + Schön Group

Die Zürcher Mediendienstleisterin Neidhart + Schön Group baut ihr Umweltengagement aus. Das Unternehmen hat den Climate-Partner-Druckprozess implementiert sowie seine FSC-Zertifizierung und die ISO-12647-2 Zertifizierung des Druckzentrums ergänzt.

Die Zürcher Mediendienstleisterin Neidhart + Schön Group baut ihr Umweltengagement aus. Nach einem Energieeffizienzcheck implementierte das Unternehmen den Climate-Partner-Druckprozess und ergänzte seine FSC-Zertifizierung sowie die ISO-12647-2 Zertifizierung des Druckzentrums. Klimaneutrales Drucken bedeute nicht nur, CO2 zu kompensieren, sondern die Emissionen zu reduzieren oder wenn möglich ganz zu vermeiden, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Mit dem Climate-Partner-Druckprozess ist es der Gruppe möglich, die unvermeidbaren CO2-Emissionswerte eines Druckauftrages genau zu ermitteln und durch Investitionen in Zertifikate anerkannter Klimaschutzprojekte auszugleichen. Zudem kann mit Hilfe eines individuellen «Klimarechners» aufgezeigt werden, wie man mit der Wahl des richtigen Papiers oder des Druckverfahrens effizient CO2 einsparen kann.

Vizner Borel inszeniert das Theater an der Winkelwiese

Die Agentur Vizner Borel setzt die neue Spielzeit des Theaters an der Winkelwiese in Szene. Das Theater will damit auf das Frühlingsprogramm mit Premieren und Wiederaufnahmen aufmerksam machen.

Die Agentur Vizner Borel setzt die neue Spielzeit des Theaters an der Winkelwiese mit dem Spielzeitmagazin «Winkel» sowie F4-Plakaten in Szene. Das Theater will damit auf das Frühlingsprogramm mit Premieren und Wiederaufnahmen aufmerksam machen. Das Motto der ersten Spielzeit im neuen Jahr lautet «Homeless Kids». Die Schweizerische Erstaufführung «Der Hund, die Nacht und das Messer» bildet den Schwerpunkt, der Theatersaison an der Winkelwiese.

Verantwortlich beim Theater Winkelwiese: Stephan Roppel (Gesamtverantwortung), Fanti Baum (Dramaturgie). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Florian Steiner (AD), Andrea Vizzarro, Patricia Tschumi (Beratung). Fotografie: Filippo Romano, Mailand (Winkel), Jonas Kuhn (Plakat).

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Lowe: Mit dem Mini Europas Metropolen besucht

Die Werber von Lowe haben für Facchinetti Automobiles eine Promotionskampagne entwickelt. Diese soll den Mini bei möglichst vielen Leuten bekannt machen.

Die Werber von Lowe haben für Facchinetti Automobiles eine Promotionskampagne entwickelt, um den Mini bei möglichst vielen Leuten bekannt zu machen. In der Kampagne veranschaulicht die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur, was man mit einem Mini machen kann, wenn man ihn für ein ganzes Wochenende Probe fahren kann: Man reist damit in die beliebtesten Grossstädte der Nachbarländer.
Die Werbesujets zeigen bekannte Wahrzeichen von Paris, Berlin, Wien und Co. Alle jedoch mit einem Wendegebotsschild versehen. Dieses Schild soll die Leute darauf aufmerksam, dass der geliehene Mini nur für ein Wochenende zu haben und am Sonntagabend wieder zurückzubringen ist.
Die Promotionskampagne ist mit Gratis-Postkarten und weiteren Below-the-line-Massnahmen gestartet. Die Promotion von Facchinetti ist inzwischen auch von weiteren Mini-Vertretern in der Deutschschweiz und im Tessin adaptiert worden.

Verantwortlich bei Mini Schweiz: Patrick Cupelin (Leiter Mini Schweiz), Jonas Theiler (Leiter Kommunikation Mini), Daniel Knöpfel (Directeur Facchinetti Automobiles). Verantwortlich bei Lowe: Florian Birkner (CD), Frédéric Nogier (AD), Ivan Madeo (Text/Konzept), Nicolaj Förderer (Grafik), Matteo Lonati, Janine Rietmann, Laura Müller (Beratung).

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Valora baut im Tessin 22 Stellen ab

Der Konsumgüterkonzern Valora ändert im Tessin seine Strukturen bei der Presse- und Buchgrosshandelsfirma Melisa in Bedano. In Folge des Umbaus werden bis Oktober dieses Jahres 22 der insgesamt 74 Stellen abgebaut.

Der Konsumgüterkonzern Valora ändert im Tessin seine Strukturen bei der Presse- und Buchgrosshandelsfirma Melisa in Bedano. In Folge des Umbaus werden bis Oktober dieses Jahres 22 der insgesamt 74 Stellen abgebaut. Ziel sei es, mit der Umstrukturierung die Marktposition des Unternehmens zu stärken, teilte die Kiosk AG am Dienstag mit.
Valora will den bisher im Tessin angesiedelten Pressegrosshandel von Melisa am Standort Muttenz BL zentralisieren. Der Buchgrosshandel bleibt bis auf weiteres erhalten. Valora prüft aber eine Zusammenarbeit mit anderen Partnern.
Die Buchgeschäfte in Lugano, Locarno und Grancia werden fortgeführt. Sie werden aber neu der Division Valora Retail zugeordnet. Die logistischen Funktionen am Standort Bedano bleiben ebenfalls erhalten. Sie werden neu der Logistik-Division von Valora zugeteilt.
Melisa war 1939 als Buchhandlung zur Versorgung italienischer Kriegsflüchtlinge gegründet worden. Seit 1999 gehört sie zu Valora.

Radio DRS bietet neu Musik-Podcasts an

Ab 2. Februar ist es möglich: Schweizer Radio DRS darf fortan auch seine Musiksendungen als Podcasts zum Download anbieten. Damit stossen 19 zusätzliche Sendungen zum Angebot.

Ab 2. Februar ist es möglich: Schweizer Radio DRS darf fortan auch seine Musiksendungen als Podcasts zum Download anbieten. Damit stossen 19 zusätzliche Sendungen zum Angebot.
Bislang verhinderten urheberrechtliche Gründe, dass im Internet auch redaktionell betreute, musikjournalistische Radiosendungen zum Download angeboten werden konnten. Bei Sprechsendungen mussten die Musikbeiträge jeweils entfernt werden.
Per Vereinbarung mit der Ifpi (International Federation Of Producers Of Phonograms And Videograms) konnte dies nun geändert werden. Ab dem 2. Februar gelangen 19 zusätzliche Podcasts in hoher Audio-Qualität ins Angebot, wie es in einer DRS-Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Profitieren können davon die Hörerinnen und Hörer von DRS 1, DRS Musikwelle, DRS 2, DRS 3 und DRS Virus. Insgesamt sind auf Drs.ch neu 62 Sendungen im MP3- Format verfügbar. Die neuen Musik-Podcasts verbleiben während 28 Tagen im Internet.

In den USA startet die erste Blog-Zeitung

Am 27. Januar 2009 startet in den USA die Gratiszeitung «The Printed Blog». Das gedruckte Blatt soll ausschliesslich aus Blog-Inhalten und anderen laienjournalistischen Inhalten bestehen.

Am 27. Januar 2009 startet in den USA «The Printed Blog», eine gedruckte Gratiszeitung, die ausschliesslich aus Blog-Inhalten und anderen laienjournalistischen Inhalten bestehen soll. Momentan befindet sich das Projekt noch in einer Testphase. Die Gratiszeitung werde zunächst in Chicago und San Francisco wöchentlich erscheinen, sagte Joshua Karp, Gründer und Herausgeber von «The Printed Blog» gegenüber der New York Times. Karp ist überzeugt, das Projekt werde die Art und Weise, wie Menschen Nachrichten und andere Informationen konsumieren grundlegend verändern.
Die Gratiszeitung verspricht sich durch die rege Beteiligung der Werbecommunity einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Tageszeitungen, die für Mitarbeiter und Recherche einen gewichtigen Anteil des Budgets aufwenden müssen.

Festland: Mit Pricewaterhouse Coopers «erfolgreich durch die Krise»

Die Werbeagentur Festland hat für Pricewaterhouse Coopers (PWC) eine crossmediale Kampagne realisiert. Ziel ist es, die Prüfungs- und Beratungsfirma als sicherer Wegbegleiter in unsicheren Zeiten zu positionieren.

Die Werbeagentur Festland hat für Pricewaterhouse Coopers (PWC) eine crossmediale Kampagne realisiert. Ziel ist es, die Prüfungs- und Beratungsfirma mit dem Slogan «Erfolgreich durch die Krise» als sicherer Wegbegleiter in unsicheren Zeiten zu positionieren. Zum Einsatz kommen Monolithen-Inserate in der Wirtschaftspresse sowie Video-Advertorials und Wallpapers in wirtschaftsnahen Online-Portalen.
Die Wirtschaftskrise stelle Unternehmen und deren Führungskräfte unter extremen Druck, heisst es in einer Mitteilung der Agentur vom Dienstag. Deshalb seien für Entscheidungsträger auf der Webseite Pwc/confidence zehn Prioritäten für die Krise sowie nähere Informationen zu den PWC-Leistungen finden. Sämtliche Werbemittel verweisen auf die Homepage.

Verantwortlich bei Pricewaterhouse Coopers: Markus Koch (Verantwortung), Mirko Paci (Marketing/Kommunikation). Mediaplanung: ZipMedia, Zürich.

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Zu guter Letzt: Ist Hans Meiser weg vom Bildschirm?

Zum 25-jährigen RTL-Jubiläum lässt sich der TV-Mann Hans Meiser noch einem kräftig feiern. Alles Pustekuchen? War alles nur fürs TV-Publikum inszeniert?

Zum 25-jährigen RTL-Jubiläum lässt sich der TV-Mann Hans Meiser noch einem kräftig feiern. Ganz nach dem Motto «Klotzen, nicht kleckern» werden Torten aufgefahren und Feierlichkeiten am Band durchgeführt. Alles Pustekuchen? War alles nur fürs TV-Publikum inszeniert? Nach Angaben vom Mediendienst Kress befindet sich Meisers Produktionsfirma Creatv im Insolvenzeröffnungsverfahren. Schade, war es doch erst gestern, dass die unvergesslichen Talkshows «Hans Meiser», «Bärbel Schäfer» und «Oliver Geissen Show» mächtig Profit abwarfen und dem Unternehmen Gewinn einfuhren.
Meiser dürfte selbst nicht wirklich daran geglaubt haben, dass die anspruchsvollen Talk-Sendungen dermassen erfolgreich wurden. Ansonsten hätte er sich diese wohl selbst unter den Nagel gerissen. Denn fast alle Talkmaster – auch Bärbel und Oli – die bei ihm gross geworden sind, haben sich nach einigen Staffeln verabschiedet – mitsamt ihren Erfolgsformaten.

(Bild: Keystone)

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