Die Sprache des Delfins

Der Beobachter hat eine neue Website und ein neues Printprodukt lanciert. Contexta macht die Werbung.

Finanzkrise hin oder her, der Beobachter hat ausgebaut: mit gänzlich neuer Website, einem aufgefrischten Layout und der Line Extension Beobachter Natur. Beworben wird der neue Beo von Contexta. Der Auftrag erfolgte im Rahmen einer Agentur-Evaluation. Zu sehen sind aktuell vier Sujets, die auf den ers¬ten Blick nichts mit dem Angebot des Ratgebermagazins zu tun haben. «Drei Viertel der Delfine sind schwul», heisst es zum Beispiel in einer Schlagzeile. Darunter folgt die Relativierung: «Was wirklich wichtig ist zu den Themen Natur und Umwelt, erfahren Sie im neuen Beobachter Natur.» Mit diesem Ansatz wollte die Agentur «wegkommen von der Zeigefingermentalität», wie CD Moritz Staehelin von Contexta erklärt. Das Sujet soll zeigen, wie gute Unterhaltung mit wichtiger Aufklärung kombiniert werden kann. Genau so, wie es der neue Beobachter bietet. Die Sujets gibt es auch Online und als Railposter. (pan)
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Den Weg der Profis bekannter machen (Teil 2)

Das duale Berufsbildungssystem der Schweiz erhält national und international gute Noten. Es sichert den Nachwuchs an gut ausgebildeten Fachkräften und ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Allerdings sind die Bildungswege und Karrierechancen zu wenig bekannt. Von Martin Stalder, Ressortleiter Höhere Berufsbildung, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT).

Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft ist in erster Linie auf die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen zurückzuführen. Gut ausgebildete Fachkräfte mit Abschlüssen aus der höheren Berufsbildung bringen der Arbeitswelt täglich neue Innovationen und schaffen dank qualitativ hochwertiger Arbeit eine ausgezeichnete Ausgangslage für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Die Angebote der höheren Berufsbildung werden von den Organisationen der Arbeitswelt getragen und sind somit wesentlich besser auf den Qualifikationsbedarf ausgerichtet als hochschulische Angebote. Dank der arbeitsmarktbezogenen Ausbildungen integrieren sich Berufsbildungsabsolventen zudem schnell und einfach in den Arbeitsmarkt. Die hohe Beschäftigungswirksamkeit schafft eine grosse Akzeptanz der Berufsbildungsabschlüsse in der Schweiz, aber auch in ganz Europa. Zudem ist die Berufsbildung für den Staat sehr kostengünstig, da die Arbeitgeber und die Studierenden einen grossen Teil der Ausbildungskosten übernehmen.
Dennoch werden die Qualitäten der Berufsbildung noch zu häufig verkannt und der Weg zur klaren Positionierung der Berufsbildung im Bildungssystem Schweiz ist noch nicht vollendet.
Neben der sehr ungleichen Finanzierung von Tertiär A und Tertiär B durch die öffentliche Hand besteht auch eine rechtsungleiche Behandlung der Anbieter und der Studierenden von Kanton zu Kanton. Mit der Masterplanung «Höhere Berufsbildung» strebt der Bund eine auf gemeinsam vereinbarten Kriterien basierende interkantonale Finanzierung der Angebote an. Die heute schon von der öffentlichen Hand investierten Mittel sollen so eingesetzt werden, dass sie die Qualitätsentwicklung der Angebote fördern. Durch eine sinnvolle regionale Angebotskoordination sollen zu kleine Teilnehmerzahlen vermieden und die volle interkantonale Freizügigkeit für die Studierenden analog zu Fachhochschulen und Universitäten erreicht werden.
Die Berufsbildung braucht eine starke Koordination und Kooperation der Akteure. Transparenz bei den Angeboten und Abschlüssen der höheren Berufsbildung ist eine absolute Notwendigkeit. Für die Studierenden wie auch für Arbeitgeber muss der Wert der einzelnen Abschlüsse greifbar und verständlich sein. Die beruflichen Kompetenzen, welche mit den Abschlüssen der höheren Berufsbildung nachgewiesen werden, sind auf den Qualifikationsbedarf des Arbeitsmarktes abgestimmt. Sie sind das Resultat von Berufserfahrung und Schulung. Die Inhaber von Abschlüssen der Höheren Berufsbildung sind «reflektierte Praktiker/innen». Die Vorteile der höheren Berufsbildung müssen konsequent gestärkt und kommuniziert werden. Mit der direkten Steuerungsmöglichkeit durch die Wirtschaft ist sichergestellt, dass die Qualifikationen auch zukünftig den aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt entsprechen.
Auf die duale Berufsbildung können wir stolz sein. Für eine starke Berufsbildung in Zukunft sind wir alle gefordert, einen Beitrag zu leisten, die Wirtschaft, die Politik, Bund und Kantone und nicht zuletzt die Berufsleute selber, die durch geeignete Weiterbildung ihr berufliches Können à jour halten.

Nina Müller berät neu bei 4C Business Campaigning

Das Beratungsteam von 4C Business Campaigning wird neu durch Nina Müller verstärkt. Sie betreut ab sofort den Bereich Medienarbeit und Medientraining, Kultur und Events.

Das Beratungsteam von 4C Business Campaigning wird neu durch Nina Müller verstärkt. Sie betreut ab sofort den Bereich Medienarbeit und Medientraining, Kultur und Events.
Müller war elf Jahre für das Schweizer Fernsehen als Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin tätig. Während ihrer anschliessenden Weiterbildung am SPRI im Bereich Corporate Communications betreute sie Mandate im Bereich Medienarbeit und Kommunikation.
Die 4C Business Campaigning GmbH ist Teil eines internationalen Campaigning-Agentur-Netzwerks. Dieses ist spezialisiert auf die interdisziplinäre Orchestrierung verschiedenster Kommunikations- und Managementdisziplinen.

Schaffhausen: Patrick Caprez wechselt vom Fernsehen zur Polizei

Job Change am Munot: Patrick Caprez, derzeit Chefredaktor des Schaffhauser Fernsehens, wird neuer Mediensprecher der Schaffhauser Polizei. Dort tritt er die Nachfolge von Philipp Dörig an.

Job Change am Munot: Patrick Caprez, derzeit Chefredaktor des Schaffhauser Fernsehens, wird neuer Mediensprecher der Schaffhauser Polizei. Dort tritt er die Nachfolge von Philipp Dörig an. Dieser wechselt als Departementssekretär nach Wil. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, soll der Mediensprecher ein erweitertes Aufgabenfeld zugeteilt bekommen. Zudem solle es innerhalb der Polizei anders positioniert werden.
Der Ende Februar aus dem Amt scheidene Philipp Dörig hatte sein Amt als Medienverantwortlicher der Schaffhauser Polizei im September 2007 angetreten. Zuvor war der Jurist Chef der Schaffhauser Verkehrspolizei gewesen.
Der neue Mediensprecher Philipp Caprez soll am 1. Mai in die Polizei Schaffhausen eintreten und am 21. Mai dann sein neues Amt antreten. Er ist 1980 geboren und wechselte nach einer KV-Lehre in den Journalismus. Caprez ist ausserdem Medienverantwortlicher des Kulturzentrums Kammgarn KiK in Schaffhausen.

Air France präsentiert neues Logo

Am Mittwoch hat die Air France ihr neues Logo vorgestellt. Es soll auf elegante Art und Weise die drei Markenwerte Exzellenz, die Kunst des Reisens sowie den menschlichen Aspekt verkörpern. Entwickelt hat das Logo die Agentur Brandimage.

Am Mittwoch hat die Air France ihr neues Logo vorgestellt. Es soll auf elegante Art und Weise die drei Markenwerte Exzellenz, die Kunst des Reisens sowie den menschlichen Aspekt verkörpern. Entwickelt hat das Logo die Agentur Brandimage.
Der neue Schriftzug besteht aus nur einem Wort, in «elegantem Stil», wie die Air France schreibt. Das neue Markenzeichen soll der internationalen Kundschaft von Air France, die fast die Hälfte aller Passagiere ausmacht, Rechnung tragen und gleichzeitig der französischen Herkunft Tribut zollen.
Ab sofort werden bestehende Flugzeuge im Zuge von Wartungsarbeiten mit dem neuen Logo bemalt. Neue Flugzeuge tragen den modernen Schriftzug bereits von Beginn weg.
Die Farben – zugleich die Nationalfarben Frankreichs – bleiben die gleichen: Das Marineblau, im Einsatz seit 75 Jahren, unterstreicht Tradition und Effizienz der Fluggesellschaft. Die Farbe Weiss steht für Wohlbefinden und die französische Art zu reisen. Der rote Akzent verleiht der Marke Kraft, französischen Chic und symbolisiert die Aufmerksamkeit, die Air France ihren Passagieren am Boden wie in der Luft schenkt, wie Air France in der Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

M&C Saatchi eröffnet Ableger in Genf

Nächste Woche eröffnen die beiden legendären Werber Maurice und Charles Saatchi eine neue Agentur in Genf. Damit treten sie in Konkurrenz zu ihrer früheren Agentur Saatchi & Saatchi.

Nächste Woche eröffnen die beiden legendären Werber Maurice und Charles Saatchi eine neue Agentur in Genf. Damit treten sie in Konkurrenz zu ihrer früheren Agentur Saatchi & Saatchi.
Mit einer Pressekonferenz eröffnet M&C Saatchi am nächsten Dienstag ihre 17. weltweite Niederlassung. Damit wird die Agentur der Saatchi-Brüder nach London, Paris, Berlin und Madrid ihr fünftes Büro in Europa ins Leben rufen.
M & C Saatchi wurde 1995 gegründet, einen Tag nachdem Maurice und Charles von einer Aktionärsgruppe aus ihrer eigenen Agentur Saatchi & Saatchi gedrängt worden waren. In der Schweiz hat ihre ehemalige Agentur ihren Hauptsitz in Genf. Eine spannende Voraussetzung.
Bei der Eröffnung wird der 62-jährige Maurice Saatchi, der inzwischen den Titel «Lord Saatchi» trägt und Chairman der Konservativen Partei Englands ist, persönlich anwesend sein.

Marketingchef Beckmann verlässt Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss verliert Ende März ihren Marketing-, Strategie- und Produktchef Christoph Beckmann. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wird Beckmann selbstständiger Unternehmer.

Die Fluggesellschaft Swiss verliert Ende März ihren Marketing-, Strategie- und Produktchef Christoph Beckmann. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wird Beckmann selbstständiger Unternehmer.
Bereits vor seiner Tätigkeit bei Swiss war Beckmann über mehrere Jahre als geschäftsführender Partner im Bereich neue Medien und E-Commerce tätig. Im Herbst 2004 übernahm der promovierte Wirtschaftsingenieur bei Swiss den Bereich Unternehmensentwicklung und wurde im April 2005 Mitglied der Geschäftsleitung.
Swiss CEO Christoph Franz dankte seinem scheidenden Mitarbeiter. Mit der Überarbeitung ihres Markenauftritts, den neuen Lounges sowie der kommenden Business und First Class habe er nachhaltig Spuren hinterlassen, wird Franz in der Pressemitteilung zitiert.
Vorerst übernimmt Netz- und Distributionschef Harry Hohmeister die Funktionen von Beckmann.

Top der Woche: 20 Minuten Online ist das derzeit meistbesuchte News-Portal

Net-Metrix-Audit weist im Januar 2009 für 20 Minuten Online 2'005’000 Unique Clients aus. Damit ist die Website derzeit die Nummer 1 der Schweizer Newsportale.

Net-Metrix-Audit weist im Januar 2009 für 20 Minuten Online 2’005’000 Unique Clients aus. Damit ist die Website derzeit die Nummer 1 der Schweizer Newsportale. Die nachhaltige Wachstumsstrategie im Bereich Online mit einem gezielten Ausbau der Online-Redaktion trage somit Früchte, schreibt der Verlag in einer Mitteilung. 20 Minuten hat damit das Newsnetz abgelöst, das im Oktober bei den Nachrichtenportalen noch die Nase vorne hatte.
Insbesondere die Ressorts Sport, Wirtschaft und Digital konnten Zuwachsraten verzeichnen. «Kein anderes Online-Medium der Schweiz kann seinen Usern eine derart breite und zugleich unmittelbare Content-Auswahl anbieten», lässt sich Chefredaktor Hansi Voigt in der Mitteilung zitieren. Mit der Integration von Piazza.ch per 1. 1. 2009 bietet 20 Minuten Online auch wieder einen Service, welcher am früheren Dienst «Fundgrube» anknüpft und den Lesern und Usern einen Kleinanzeigenmarktplatz bietet.

Metzgerlehner macht Luzerner Rahmkäse schmackhaft

Metzgerlehner Worldwide Partners hat in einer Konkurrenzpräsentation einen neuen Kunden dazugewonnen: Ab sofort wirbt die Agentur für die Käsemarke Luzerner von Emmi.

Metzgerlehner Worldwide Partners hat in einer Konkurrenzpräsentation einen neuen Kunden dazugewonnen: Ab sofort wirbt die Erlenbacher Agentur für die Rahmkäsemarke Luzerner von Emmi. Erste Arbeiten werden ab Mai 2009 zu sehen sein.

Wenn der Köder nur dem Angler schmeckt

Werber stehen unter Verdacht, dem internen Zielpublikum oft mehr verhaftet zu sein als den eigentlichen Adressaten ihrer Botschaften: den Kunden ihrer Kunden. Gastkommentar von Kaspar Loeb, CEO der Schweizer Werbeagentur Saatchi & Saatchi.

Der ehemalige RTL-Chef und gewiefte Talker Helmut Thoma hat einmal trefflich das Paradigma formuliert, nach dem sich die gesamte kommerzielle Kommunikation auszurichten hat: «Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.»
Gezielt hat Thoma mit seiner Aussage vor allem auf die Kollegen der journalistischen Zunft, die er im Verdacht hatte, eher für sich oder die Berufsgenossen zu schreiben und das Publikum bei der Auswahl der Themen aussen vor zu lassen. Eine Meldung, die Anfang Jahr über die Ticker der Marketingmedien ging, deutet allerdings darauf hin, dass auch wir Werbeprofis dem internen Zielpublikum oft mehr verhaftet sind als den eigentlichen Adressaten unserer Botschaften: den Kunden unserer Kunden.
Für den Wettbewerb «Das kann nur ein Inserat» für junge Kreative bis 28 Jahre schritt eine professionelle Jury zur kritischen Beurteilung der im letzten Jahr eingereichten Arbeiten. Sie rekrutierte sich mehrheitlich aus Vertretern von Agenturen, ergänzt durch zwei Werbeauftraggeber, wovon einer früher eine führende Position in einer Werbeagentur innegehabt hatte.
Ende Jahr lud der federführende Verband der Schweizer Presse aber auch noch das Publikum ein, seine Meinung abzugeben. Die erstaunliche Anzahl von beinahe 26 000 Lesern gab ihre Stimme per Coupon und per Internet ab. Noch erstaunlicher als das grosse Interesse, an dem Voting teilzunehmen, war freilich das Resultat der beiden Abstimmungen: Das Publikum wählte nämlich diametral anders als die Jury.
Das von der Jury auf den ersten Platz gesetzte Sujet landete beim Publikum abgeschlagen auf Platz 11. Das Sujet mit dem bezeichnenden Titel «Stilles Örtchen» wurde dagegen vom Publikum zum unbestrittenen Sieger gekrönt. Eine Arbeit, die es bei der Jury nicht einmal aufs Podium geschafft hatte. Auch wenn dieses Ereignis alles andere als weltbewegend ist, sollte uns die riesige Diskrepanz zwischen Publikum und «Experten» zu denken geben.
Kevin Roberts, CEO Worldwide von Saatchi & Saatchi, sagte einmal in einer Diskussion mit Kunden, die Agenturen würden nie im Leben mehr vom Business ihrer Kunden verstehen als die Kunden selber. Was unsere Branche aber in jedem Fall besser kenne und verstehe, seien die Gewohnheiten und Trends bei den Konsumenten.
Im Lichte der kontroversen Abstimmung über den Kreativwettbewerb des Verbandes der Schweizer Presse könnten einem leichte Zweifel beschleichen, ob dies wirklich der Fall ist. Niemand wird bestreiten, dass die Kommunikationsbranche einen überproportionalen Hang zur Introspektion hat und die Meinung der Branchen- und Kreativkollegen ein ganz besonderer Stimulus ist, wenn es darum geht, sich mit eigenen Arbeiten zu profilieren oder die Vorschläge anderer zu beurteilen. Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn dabei nicht manchmal der Blick auf die Menschen verengt würde, für die wir unser Produkt herstellen und die schlussendlich die Existenz unseres Gewerbes legitimieren.
Natürlich muss jede Idee, jeder kreative Vorschlag, jede ausgeklügelte Kommunikationsstrategie zuerst einmal die Verantwortlichen bei unseren Kunden überzeugen. Und selbstverständlich hat auch jeder Kunde eine Vorstellung, häufig gestützt durch die Marktforschung, wer der Konsument seiner Produkte und Dienstleistungen ist und welche spezifischen Eigenschaften und Bedürfnisse er hat. Am Ende des Tages ist es aber eine der wichtigsten Leistungen einer Kommunikationsagentur, dass sie diesen oft eingeschränkten Blickwinkel der direkten Kunden durch eigene Erkenntnisse und Beobachtungen hinterfragen und dort korrigieren kann, wo Betriebsblindheit ein profilscharfes Bild unmöglich macht.
Dass wir dabei noch einiges Verbesserungspotenzial haben, zeigt nicht nur die völlig unterschiedliche Bewertung der prämierten Inserate durch Experten und Publikum. Wir erleben es selber, wenn wir mit den Kommunikationsprodukten konfrontiert werden, die wir selber herstellen und die oft weit davon entfernt sind, uns wirklich anzusprechen. Wir sind ja nicht nur Kommunikationsprofis, sondern jeden Tag auch ganz gewöhnliche Hinz-und-Kunz-Konsumenten, die genau die gleichen Kriterien bei einem Kaufentscheid anwenden wie der Rest des Publikums.
Vielleicht sollten wir das nächste Mal, wenn wir daran gehen, die Besonderheiten einer Marke zu kommunizieren, ein bisschen zurückstehen und weniger auf das nächste Schulterklopfen der Insider hoffen, sondern auf den Applaus der Konsumenten. Die sind nämlich auch nur Menschen.

Ruf Lanz präsentiert neue Sujets für die VBZ

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Wien kämpft mit Werbeoffensive gegen die Wirtschaftskrise

Mit einer globalen Kampagne will Wien Tourismus mehr Urlauber in die Hauptstadt locken. Laut Horizont.net soll sich das Budget auf insgesamt 17 Millionen Euro belaufen.

Mit einer globalen Kampagne will Wien Tourismus mehr Urlauber in die Hauptstadt locken. Wie Horizont.net berichtete, werben die Wiener erstmals mit einem internationalen TV-Spot, flankiert durch Aussenwerbung, Printmotive und Online-Massnahmen. Das Budget soll sich auf insgesamt 17 Millionen Euro belaufen.
Unter dem Slogan «Swing into Spring. Vienna waits for you» tragen in London ab sofort 150 Doppeldeckerbusse die von Young & Rubicam Wien umgesetzten Werbeplakate. Ähnliche Aktionen wird es laut Horizont.net in Kürze in Berlin, Mailand, Rom und Paris geben. Anzeigen werden in auflagenstarken Titeln wie Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, La Stampa, Le Monde oder The Sunday Times geschaltet. Die Online-Kampagne findet landesspezifisch auf Reiseportalen wie Lastminute oder Expedia statt. Der von Rosebud Wien umgesetzte 25-sekündige TV-Spot wird auf CNN in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika ausgestrahlt. Mediaedge CIA schaltet ihn ab dem 23. März für zwei Monate.
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