Ersatz für Heidenreich: Neue Moderatoren für ZDF-Literatursendung

Amelie Fried und Ijoma Mangold werden als Nachfolger von Elke Heidenreich die neue Literatursendung des ZDF moderieren. Das genaue Konzept und der Sendetitel stehen noch nicht fest.

Amelie Fried und Ijoma Mangold werden als Nachfolger von Elke Heidenreich die neue Literatursendung des ZDF moderieren. Das genaue Konzept und der Sendetitel stehen noch nicht fest.
Nach dem geräuschvollen Abgang von Elke Heidenreich, die sich im Anschluss an Marcel Reich-Ranickis Fernsehschelte mit ihrem Sender angelegt hatte, hat das ZDF nun die Nachfolge präsentiert. Es sind deren zwei: In Zukunft werden Amelie Fried und Ijoma Mangold durch die noch unbenannte Sendung führen. Was schon feststeht: Sie werden in ihrer Literatursendung jeweils einen prominenten Gast empfangen, um «gemeinsam eine Bresche durch den Bücher-Dschungel zu schlagen». Der Fokus der Sendung liegt gemäss einer Meldung des Branchendienstes Horizont auf belletristischen Werken. Darüber hinaus sollen aber auch Sachbücher und Jugendliteratur besprochen werden.
Amelie Fried moderierte in den 1980er Jahren unter anderem die ZDF-Talkshow «Live». Seit 1998 moderiert sie die Talkshow «3 nach 9» von Radio Bremen. Fried hat selbst zahlreiche Bestsellerromane geschrieben («Der Mann von nebenan», «Liebes Leid und Lust» oder «Die Findelfrau»), von denen fast alle für das Fernsehen verfilmt wurden.
Der zweite Moderator der neuen ZDF-Literatursendung ist Ijoma Mangold. Er gehört laut ZDF zu den renommiertesten Literaturkritikern der jüngeren Generation. Mangold, Jahrgang 1971, ist seit 2001 Literaturredakteur der Süddeutschen Zeitung und wechselt ab April 2009 ins Feuilleton der Zeit nach Hamburg. Er ist Jurymitglied des Ingeborg Bachmann-Preises, gehörte 2007 der Jury des Deutschen Buchpreises an und hat 2008/2009 eine Gastprofessur für Literaturkritik in Göttingen inne.

Zu guter Letzt: Nackt über die Berge

Nacktwandern scheint das Thema der Stunde zu sein. Seit der Kanton Appenzell im Rahmen seines neuen Übertretungsstrafgesetzes festgelegt hat, dass nackte Wandersleute mit einer Busse von 200 Franken zu rechnen haben, will die Öffentlichkeit mehr wissen über die sonderbare Leidenschaft mancher Alpinisten. Ein Reporter von 20 Minuten wagte gar einen Selbstversuch.

Nacktwandern scheint das Thema der Stunde zu sein. Seit der Kanton Appenzell im Rahmen seines neuen Übertretungsstrafgesetzes festgelegt hat, dass nackte Wandersleute mit einer Busse von 200 Franken zu rechnen haben, will die Öffentlichkeit mehr wissen über die sonderbare Leidenschaft mancher Alpinisten. Ein Reporter von 20 Minuten wagte gar einen Selbstversuch und zog mit einem erfahrenen Nacktwanderer in die Berge. Natel und Kamera eng umklammert, folgte er dem braungebrannten Mann mit Decknamen «Puistola» auf den Fähnerenspitz im Appenzellerland. «Es geht um Freiheit. Es ist ein ganz anderes Gehen, ein widerstandsloses und intensiveres», erklärt Puistola die Faszination. Er selbst hat vor 30 Jahren damit begonnen. Wir warten bis der Trend zum Nacktclimbing aufkommt.

Anthrazit: Das sind die 200 besten Websites 2009

Das Schweizer Magazin Anthrazit zeigt in ihrer am Dienstag erschienenen Februar-Ausgabe die redaktionelle Auswahl der 200 besten Websites der Schweiz. Zum ersten Mal auch Websites, die für Handys oder andere mobile Endgeräte optimiert sind.

Nun stehen sie fest, die vom Magazin Anthrazit gekürten 200 besten Schweizer Websites 2009.
> Zu den 200 besten Websites 2009
Es ist bereits Tradition: Im Februar 2009 zeigt Anthrazit zum 6. Mal die 200 besten Websites der Schweiz. Anders als bei vielen Websiteprämierungen handelt es sich dabei um eine rein redaktionelle Auswahl. Wichtigste Kriterien sind laut Verlagsleiterin Gabriela Benz die Nützlichkeit und Benutzerfreundlichkeit für den Konsumenten. Für ihre Bewertung hat die Redaktion Inhalt und Nutzwert, Usability, Gestaltung und Innovation beurteilt. Neu sind die Websites in neun Kategorien aufgeteilt: Mobile, Information, Kultur, Menschen, Freizeit, Geld, Einkaufen, E-Government und Webkultur. Anthrazit verzichtete bewusst auf eine Rangierung der Sites – alle Seiten in der Liste der 200 besten Websites der Schweiz würden das Prädikat «nützlich» verdienen, heisst es seitens des Magazins.
Die Redaktionsjury bestand unter anderem aus Roger Hausmann, Gewinner des Swiss Text Awards 2008 und dem Usability-Fachmann und Web-Unternehmer Peter Hogenkamp.
Zum ersten Mal hat die Redaktion dieses Jahr auch Websites bewertet, die speziell für Handys oder andere mobile Endgeräte optimiert sind. «Jede zehnte der Top-200-Seiten ist eine Website für mobile Endgeräte und ich gehe davon aus, dass dieser Anteil in den nächsten Jahren markant steigen wird», erklärt Anthrazit-Herausgeber Christian Schwengeler.
Die Februar-Ausgabe, die am Dienstag erschien, kam in einer Grossauflage von über 50’000 Exemplaren in den Umlauf.

Peter Hartmeier mit «Preis für Exzellenz im Wirtschaftsjournalismus» geehrt

Peter Hartmeier hat am Montag an der ETH den «Preis für Exzellenz im Wirtschaftsjournalismus» erhalten. Dies berichtete der Tages-Anzeiger am Dienstag.

Peter Hartmeier, seit 2002 und noch bis kommenden Sommer Chefredaktor des Tages-Anzeigers, hat am Montag an der ETH den «Preis für Exzellenz im Wirtschaftsjournalismus» erhalten. Dies berichtete der Tages-Anzeiger am Dienstag. Hartmeier erhält den Preis laut Laudatio von GSBA-Professor für kontinuierliche, sachliche und allgemeinverständliche Berichterstattung über politische und wirtschaftliche Fragen.
Der Preis wird von der privaten Wirtschaftshochschule Graduate School of Business Administration GSBA alle zwei bis drei Jahre verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Hans-Christian Noack (Frankfurter Allgemeine), Uwe-Jan Heuser (Die Zeit) und Roger Köppel (Die Weltwoche).

Condor Films und Saatchi & Saatchi werben gemeinsam für Postmail

Condor Films und Saatchi & Saatchi haben den Pitch um das Corporate Kommunikationsbudget von Postmail gewonnen. Condor lieferte das Konzept für einen Imagefilm, Saatchi & Saatchi die Idee für Imagebroschüren.

Condor Films und Saatchi & Saatchi haben den Pitch um das Corporate Kommunikationsbudget von Postmail gewonnen. Die Corporate Abteilung von Condor Films überzeugte laut einer Pressemitteilung vom Dienstag mit einem passenden Konzept für den Imagefilm, während Saatchi & Saatchi die Idee für die parallel eingesetzten Imagebroschüren, die Unternehmenspräsentation und Give Aways lieferte.

Mobius Awards: Unicef-Spot «Stopp Mädchenbeschneidung» ausgezeichnet

Der für die Kampagne von Unicef Schweiz konzipierte TV-Spot «Stopp Mädchenbeschneidung» wurde bei den 38. Internationalen Mobius Awards in der Kategorie TV ausgezeichnet.

Der für die Kampagne von Unicef Schweiz konzipierte TV-Spot «Stopp Mädchenbeschneidung» wurde bei den 38. Internationalen Mobius Awards in der Kategorie TV ausgezeichnet und als einer der sechs Finalisten nominiert. Verliehen wird der Preis laut Mitteilung an Playground Media. Umgesetzt hat den Spot das Zürcher Animationsstudio Boutiq. Um die Mobius Awards bewarben sich rund 4’900 Kreative aus über 30 Ländern. Die Preisverleihung fand am 7. Februar in Los Angeles statt.
> Zum Spot
Verantwortlich für den Spot: Idee/Konzept: Playground, Ruedi Isler. Mike Huber (Regie Boutiq), Philipp Zünd (CD), Sebastian Harms (Motion Designer), Sebastian Harms, Dani Wyss (Editing Artists). Composer: Great Carbo.

Zu guter Letzt: Kummer kann’s nicht lassen

Einmal am Flunkern, immer am Flunkern: Jahrelang hatte der in Los Angeles wohnhafte Schweizer Journalist Tom Kummer Interviews mit erfundenen Passagen ausgeschmückt oder sich ganze Begegnungen mit Stars aus den Fingern gesaugt.

Einmal am Flunkern, immer am Flunkern: Jahrelang hatte der in Los Angeles wohnhafte Schweizer Journalist Tom Kummer Interviews mit erfundenen Passagen ausgeschmückt oder sich ganze Begegnungen mit Stars aus den Fingern gesaugt. Irgendwann platzte die Bombe und Kummer musste auf eine andere Begabung zurückgreifen. Er wurde Tennislehrer. Ausserdem schrieb er ein Buch über seine berufliche Karriere. Seine Haltung: Alle hätten wissen müssen, dass seine Geschichten hauptsächlich seiner Fantasie entsprangen. Nun gut, man musste ihm – wie eigentlich schon immer – zu gute halten, dass sich seine Schreibe sehen lassen konnte.
Jetzt ist Kummer zurück in den Schlagzeilen. Wie die Zeitung Sonntag schreibt, hat Kummer bei seiner Superbowl-Berichterstattung für die Wochenzeitung wieder mal auf altbewährte Methoden zurückgegriffen. Er spielte laut Sonntag mit falschen Zahlen (weniger TV-Zuschauer, weniger Einnahmen) und liess in seinem Text Prominente zu Wort kommen, die sonst nirgends zu Wort kamen (Spielberg sagte angeblich: «Es war die beste, emotionalste Football-Show aller Zeiten.»). Die Woz bestreitet, dass in Kummers Text vieles nicht stimme. Vielleicht sollte er sich wirklich aufs Bücher schreiben verlegen.

Meyer wird Geschäftsleitungsmitglied von Inhalt & Form

Personelle Veränderung bei Inhalt & Form: Werbeprofi Jürg Meyer, seit sieben Jahren strategischer Berater, steigt ab sofort zum Mitglied der Geschäftsleitung auf.

Personelle Veränderung bei Inhalt & Form: Werbeprofi Jürg Meyer, seit sieben Jahren strategischer Berater, steigt ab sofort zum Mitglied der Geschäftsleitung auf. Dies teilte die zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassende Agentur an der Zürcher Gasometerstrasse am Freitag mit. Meyer ist seit vierzig Jahren in der Werbebranche tätig. Er hat im Laufe seiner Karriere für zahlreiche Agenturen im In- und Ausland gearbeitet.

Achtung Menschen: Originelle Plakatwerbung für den Sci-Fi Channel

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Mobile Version von Google Book Search lanciert

Der Internetkonzern Google hat eine mobile Version seines Buchsuchdienstes Google Book Search veröffentlich. Der Service, des bisher nur von Desktop-Computern aus nutzbar gewesen ist, ermöglicht nun auch Handy-Nutzern eine Volltextsuche in digitalisierten Büchern.

Der Internetkonzern Google hat eine mobile Version seines Buchsuchdienstes Google Book Search veröffentlich. Der Service, des bisher nur von Desktop-Computern aus nutzbar gewesen ist, ermöglicht nun auch Handy-Nutzern eine Volltextsuche in digitalisierten Büchern. Mit der aktuellen Version setze man einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen des Buch-Digitalisierungsprojekts, das gegenwärtig über sieben Millionen Werke umfasse, wird Google-Sprecher Stefan Keuchel auf Pressetext.ch zitiert. Ausserhalb der Vereinigten Staaten würden zurzeit über 500’000 digitale Werke existieren, ein Grossteil davon in englischer Sprache. Aber auch einige deutschsprachige Titel würden schon auf Abruf bereit stehen.
Derzeit steht die mobile Version der Google-Buchsuche erst iPhone- und G1-Besitzern zur Verfügung. Wie Keuchel gegenüber Pressetext verrät, soll die Anzahl der unterstützten Mobiltelefone aber bald erweitert werden.

Lehrgang «Dipl. Texter/in» neu auch in Bern

Am 24. April startet der neue Studiengang «Dipl. Texter/in» der Schreibszene Schweiz zum ersten Mal in Bern. Der zweisemestrige Lehrgang richtet sich an alle, die das Handwerk des Textens in seiner ganzen Bandbreite kennen lernen möchten.

Am 24. April startet der neue Studiengang «Dipl. Texter/in» der Schreibszene Schweiz zum ersten Mal in Bern. Der zweisemestrige Lehrgang richtet sich laut Mitteilung an alle, die das Handwerk des Textens in seiner ganzen Bandbreite kennen lernen möchten.
Die Teilnehmenden werden mit mehreren Disziplinen des Schreibens vertraut gemacht, so beispielsweise mit Werbetexten, PR-Sprache, journalistischen Texten oder Schreiben für das Internet. Konzepte erstellen, Geschriebenes redigieren, Kreativität, Direktmarketing sowie literarisches Schreiben sind ebenfalls Bestandteil dieses berufsbegleitenden Lehrgangs. Die Studenten erhalten Einblick in die Medienarbeit sowie die in die Herstellung von Printprodukten und Radiospots.
Der Lehrgang dauert 19 Tage, verteilt auf ein Jahr. Er wird mit einer Diplomprüfung abgeschlossen.

Maxomedia lässt Helmi Sigg für Immoscout 24 in die Zukunft sehen

In der aktuellen Kampagne von Maxomedia für Immoscout 24 deutet Top-Hellseher Bruno Shanti, verkörpert von Helmi Sigg vom Trio Eden, die Sterne für eine glänzende Wohnzukunft.

In der aktuellen Kampagne von Maxomedia für Immoscout 24 deutet Top-Hellseher Bruno Shanti, verkörpert von Helmi Sigg vom Trio Eden, die Sterne für eine glänzende Wohnzukunft. Wer auf Wohnorakel.ch angibt, wo, wie und für wie viel Miete er gerne wohnen würde, kann sich von Bruno Shanti prophezeien lassen, wie die zukünftige Wohnung aussehen wird. Auf jede Prophezeiung folgt eine Vielzahl an passenden Suchresultaten. Ausserdem gibt es eine Jahresmiete zu gewinnen.
Diverse Werbemittel wie Inserate, Plakate, Radiospots, Online-Banner, Adscreens und Ambient-Medien unterstützen Bruno Shanti und seine Hellseherkünste. Maxomedia ist vollumfänglich für die Konzeption und Umsetzung der Wohnorakel-Kampagne verantwortlich. Die deutschsprachige Kampagne läuft bis Ende März. In einem Monat geht die Seite auch auf Französisch mit einem Westschweizer Hellseher online.
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