Frühlingserwachen bei Gesundheit Sprechstunde

Die Nummer 1 unter den Gesundheitstiteln hat ein Facelifting erfahren.

Obwohl die TV-Sendung «Gesundheit Sprechstunde» von PresseTV seit Anfang Jahr wöchentlich ausgestrahlt wird, behält das gleichnamige Heft aus dem Hause Ringier den 14-täglichen Erscheinungsrhythmus. Am 20. Februar ist es aber mit neuem Outfit und konzeptionell leicht überarbeitet erschienen. Die augenfälligste Änderung: Der Hefttitel wird dem der Sendung angeglichen, das Wort Gesundheit erstreckt sich über die ganze Breite, der Titelteil «Sprechstunde» ist etwas zur Seite gerückt. «Unser neuer Titel ist Programm: Die Gesundheit in all ihren Facetten steht im Vordergrund», schreibt Fibo Deutsch, Leiter von Ringiers Health Unit im Vorwort.
Im Innern weist das Heft vier Hauptteile auf – das Hauptthema, das schon auf dem Titelblatt aufgemacht ist, wird grosszügig aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet – in der ersten Nummer geht es um Augenkorrekturen, denen sechs Seiten Platz eingeräumt werden. Dann folgen die Ressorts Medizin (hier 16 Seiten), Körper und Seele (je 7 Seiten). Diese Aufteilung soll den Lesern eine bessere Übersicht bieten.
Verstärkt wurde ferner der Ratgebercharakter des Heftes, sei dies in Form von Rubriken innerhalb eines Ressorts oder als Textkästchen mit Tipps innerhalb eines Artikels. Aufgrund von Leserbefragungen wird auch der Komplementärmedizin mehr Gewicht beigemessen. Fibo Deutsch hält zwar fest, dass Gesundheit Sprechstunde weiterhin die Prinzipien der Schulmedizin vertrete. «Dies jedoch nicht unkritisch.» Gleichzeitig sei man «sehr interessiert und offen» gegenüber den Behandlungsmethoden der Komplementärmedizin. «Wir werden uns aber immer von Scharlatanen und Heilsbringern distanzieren.» Etwas Wesentliches hat das Heft beibehalten: Die aufklärenden Infografiken sowie die grosszügige Bildsprache. Nicht selten sind sie es, die bei medizinischen Laien das Interesse an einem Thema wecken.
Punkto Grundkonzept stehen keine Änderungen an. Zwar sinkt die Auflage leicht, die Leserschaft ist aber seit zwei Jahren stabil. «Primäre Zielgruppe bleiben sicher die Frauen, obwohl uns neuere Leserstudien zeigen, dass wir auch vermehrt von Männern gelesen werden», sagt Verlagsleiterin Ratna Irzan. Weil die Tonalität des Heftes positiver und lebensfroher werde, rechne man aber damit, neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Wobei Gesundheit Sprechstunde (GES) mittlerweile punkto Reichweite (580’000 Leser) ohnehin die Nummer 1 unter den abonnierten Gesundheitstiteln ist, vor dem GesundheitsTipp, dem Monatsmagazin von KI Media (55’2000 Leser). Irzan sieht sich denn auch nicht veranlasst, beim Konkurrenten etwas abzugucken. Gesundheitspolitische Themen zum Beispiel werde man weiterhin primär dem GesundheitsTipp überlassen, sagt Irzan.
Nicht rosig läufts im Inseratenbereich, letztes Jahr ging das Volumen um 23 Prozent zurück. Trotzdem bleibt auch hier alles beim Alten. Eine Neupositionierung im Werbemarkt sei nicht geplant, sagt Irzan. GES fokussiert zudem weiter auf seine Kanäle Printmagazin, TV-Sendung, Events und Website. Letztere wird im März neu gestaltet. «Derzeit bestehen aber keine Pläne, GES konsequent auf weiteren Plattformen zu verbreiten», sagt Irzan. Auch eine mehrsprachige Ausgabe des Heftes stehe nicht zur Diskussion, dies obwohl die TV-Sendung GES nicht nur auf SF1, sondern auch von TSR und TSI ausgestrahlt wird.
Markus Knöpfli
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Top der Woche: Corporate-Publishing-Markt im Wachstum

Die CP-Branche zeichnet sich trotz Krise durch zweistellige Wachstumszahlen aus. Das ergab die Jahresumfrage 2008 bei den Mitgliedern des Forum Corporate Publishing (FCP). 2008 ist der Umsatz der befragten Unternehmen durchschnittlich um 13,55 Prozent gewachsen.

Die CP-Branche zeichnet sich trotz Krise durch zweistellige Wachstumszahlen aus. Das ergab die Jahresumfrage 2008 bei den Mitgliedern des Forum Corporate Publishing (FCP). 2008 ist der Umsatz der befragten Unternehmen durchschnittlich um 13,55 Prozent gewachsen. Daraus ergibt sich seit Beginn der Umfrage 2003 ein durchschnittliches Umsatzwachstum in der CP-Branche von 15 Prozent. «Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass der Corporate-Publishing-Markt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr stabil ist. Keine andere Mediengattung und keine andere Marketingdisziplin konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich zweistellige Zuwachsraten erzielen», so Michael Höflich, Geschäftsführer des Forum Corporate Publishing. Jedes Mitglied des FCP realisierte 2008 umgerechnet zehn zusätzliche Printpublikationen. Herausragend ist dabei die zunehmende Bedeutung von Mitarbeiterpublikationen. Die Anzahl von Inhouse-Medien hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

BB-Dialog: Saab Mailing mit Rekord-Response

Zum diesjährigen Automobilsalon kreierte Brüngger Bachmann Dialog einen einfachen und kostengünstigen Mailing. Dies soll Interessenten und solche die es noch werden sollen zum Automobilsalon in Genf führen.

Zum diesjährigen Automobilsalon kreierte Brüngger Bachmann Dialog einen einfachen und kostengünstigen Mailing. Dies soll Interessenten und solche die es noch werden sollen zum Automobilsalon in Genf führen. Dort präsentiert Saab sein Modell Saab 9-3x.
Die Eintrittskarten für den Automobilsalon können nur im Internet bezogen werden. Die Hauptaufgabe bestand daher darin, die Mailing-Empfänger aufs Internet zu bringen. Der Name des Mailing-Empfängers wird zu einer Webadresse gemacht. In einem Adressfenster sieht der Empfänger nur den etwas speziell geschriebenen Namen «daniel_bruengger». Wird das Fenster geöffnet erscheint die ausgeschriebene URL www.welt-premiere.ch/daniel_bruengger. Auf dem Internet wird der Reagierende dann persönlich begrüsst und zum Ticket-Shop geführt.
Das Mailing löste Response-Zahlen in Rekord-Höhe aus, so die Agentur in einer Mitteilung.
Verantwortlich bei Saab Schweiz: Nathalie Busslinger (Werbeleiterin), Melanie Brunner (Online & CRM Superviser), Mario Klaus (Marketing Manager). Verantwortlich bei Brüngger Bachmann Dialog: Remo Bachmann (CD), Manuela Eigenmann (Art), Jakob Schmid (Text). Christina Lipp, Margot Vögele (Beratung und Produktion). Online Programmierung: Jürg Thomann, Dominik Janko (Isobar).

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Fitness in neuem Dress

Das Sportmagazin «Fit for Life» erscheint seit zwölf Jahren, seit acht Jahren in der gleichen Aufmachung. Nun wurden Optik und Inhalt des Hefts modernisiert.

Auf die Dauer hilft nur Power. Das hat sich auch das grösste Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport, «Fit for Life», gedacht – und kommt mitten im grossen Zeitungs- und Magazinsterben mit einem neuen Design: Ab März präsentiert sich das Magazin seinen sportbegeisterten Lesern neu gestaltet und inhaltlich modernisiert. Themen der ersten überarbeiteten Ausgabe sind unter anderem die Fitness der Schweizer Bundesräte, der Kohlenhydrate-Haushalt von Sportlern und ein Interview mit dem Triathleten und Gewinner des Ironman Switzerland 2008, Ronnie Schildknecht. Ausserdem schreibt der Wissenschaftsjournalist Beat Glogger über Gendoping. Die Redaktion wurde beim Relaunch vom Journalisten und Publizisten Hans Amrein beraten, für das neue Design zeichnet die Agentur Gestaltungsraum 42 aus Eggersriet verantwortlich.
Achtung, fertig, los!
Das Fitnessmagazin, das von AZ Medien herausgegeben wird, hat monatlich mehr als 150’000 Leser – in Zukunft auch im Internet, hofft der Verlag. Denn ab März gibt es unter www.fitforlife.ch auch einen Weblog mit Themen rund um Laufen, Triathlon, Langlauf, Schwimmen sowie Mountainbike- und Rennvelofahren. «Der Trend geht zur Online-Information und zum Austausch mit Gleichgesinnten auf entsprechenden Web-Plattformen», sagt Andreas Gonseth, der Chefredaktor des Magazins. «Hier sind wir gefordert und haben uns beim Relaunch damit auseinandergesetzt.» Auf der Website steht auch ein Artikelarchiv zum Download bereit. Ausserdem plant der Verlag, die Community-Angebote weiter auszubauen.
Anne-Friederike Wilhelm
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Workshop Papier und Druck von Myllykoski, Appl und Prinovis

Mit dem Workshop «Papier und Druck» starten im Frühjahr der Papierhersteller Myllyksoski sowie die Druckspezialisten Appl und Prinovis ein praxisorientiertes Weiterbildungsprogramm. Der Schwerpunkt liegt auf technischen Abläufen in den Bereichen Papier, Offset- und Tiefdruck.

Mit dem Workshop «Papier und Druck» starten im Frühjahr der Papierhersteller Myllyksoski sowie die Druckspezialisten Appl und Prinovis ein praxisorientiertes Weiterbildungsprogramm. Das Konzept wurde gemeinsam von den drei Unternehmen entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf technischen Abläufen in den Bereichen Papier, Offset- und Tiefdruck.
Der Lehrgang besteht aus diversen Modulen und ist vor allem für Mitarbeiter aus Kreation, Produktion, Marketing sowie Ein- und Verkauf bestimmt. Die Teilnehmer würden so wichtige Informationen über die richtige Papierwahl und Optimierung des Abstimmungsprozesses zwischen Kunde und Druckerei erhalten, schreibt der Papierproduzent in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Myllykoski ist ein Familienunternehmen mit Werken in Finnland, Deutschland, der Schweiz sowie Nordamerika und gehört zu den weltweit grössten Produzenten von Druckpapieren.
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Cecchetto & Hertig mit vier Mandaten

Die neu gegründete Agentur Cecchetto & Hertig hat seit Januar vier Kunden gewinnen können. Die Partner hoffen in naher Zukunft auf weitere Mandate.

Die neu gegründete Agentur Cecchetto & Hertig hat seit Januar vier Kunden gewinnen können.
Es sind dies die Private Banking Abteilung von ABN Amro, die Aganola AG aus Pfäffikon, die Luzerner Intelligentfood sowie die Clientis Sparkasse aus Horgen.
Man sei optimistisch, die Kundenliste demnächst noch weiter ausbauen zu können, wird Partner Roland Cecchetto in einer Pressemitteilung vom Mittwoch zitiert.
Der Urdorfer Kommunikationsdienstleister Cecchetto & Hertig engagiert sich in der Unternehmenskommunikation und deckt unter anderem die Bereiche PR, Marketingkommunikation oder Kundenbindungsmassnahmen ab.

Die perfekte Show – what else

Nespresso feiert das 20-Jahre-Jubiläum seines Clubs. Für diesen Event hat der Cirque du Soleil eine exklusive Auftragsarbeit kreiert. Mit diesem Branded Entertainment will Nespresso seinen Wiederverkäufern danken und gleichzeitig fünf neue Aromen und die Maschinenlinie CitiZ vorstellen.

Teebeutel gibt es schon seit über hundert Jahren. Wieso also nicht auch Kaffee in einer Kapsel anbieten? Diese Idee reifte 1970 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Nestlé. Es dauerte aber noch bis 1986, bis das System in der französischsprachigen Schweiz im Markt eingeführt wurde.
Nespresso war zuerst ein Flop. Erst 1991, nachdem der Marketing-Fachmann Jean-Paul Gaillard die Führung von Nespresso übernommen hatte, wurde die Kapsel zu einem Erfolg. Zu einem wichtigen Marketing-Instrument entwickelte sich in der Folge der Nespresso-Club. Dieser begeht in diesem Jahr das 20-Jahre-Jubiläum. Der weltweite Pionier für portionierten Spitzenkaffee feiert diesen Erfolg einerseits mit Champagner an acht exklusiven Nespresso-Galas in ganz Europa.
Ebenso nachhaltig «gefeiert» wird mit Kaffee. Gleich fünf neue Grands Crus sind in diesen Tagen in die Nespresso-Boutiquen gekommen. «Pure Origine» ist eine Auswahl von drei erlesenen Espressos, von denen jeder einzelne zu hundert Prozent aus Kaffeesorten eines einzigen Herkunftslandes besteht. Indriya kommt von Indien. Rosabaya aus Kolumbien. Dulsão aus Brasilien. Dazu gibt es zwei neue Fortissio Lungo.
Vorgestellt wurden die neuen Aromen im Rahmen eines Medien-Events im neuen Hotel Radisson im Zürcher Flughafen. Zu dieser Lancierungsshow sind über 40 Fachjournalisten aus der Schweiz und Österreich nach Zürich gekommen, um die neuen Grands Crus zu degustieren und zu kommentieren. «Feedback ist für uns sehr wichtig», meinte dabei Pascal Hottinger, Direktor Nespresso Schweiz. «Die Meinung und Anregungen der Clubmitglieder haben uns schon zu zahlreichen Innovationen und Verbesserungen motiviert», wiederholte Hottinger auch an den folgenden zwei Abenden im festlich geschmückten Studio 1 des Schweizer Fernsehens. Hier waren die treusten Clubmitglieder und Wiederverkäufer zu einer Party geladen, mit der Nespresso seiner Basis einmal «ein grosses Dankeschön» aussprechen wollte.
Branded Entertainment in einer vollendeten Art wurde bei diesem Clubanlass geboten. Kein Geringerer als Luc Petit, der Regisseur des Cirque du Soleil, präsentierte eine Show mit 25 Artisten. Petit hatte «carte blanche» für diese Auftragsarbeit. Er hat es aber geschafft, das Logo von Nespresso oder die symbolischen Farben der verschiedenen Geschmacksrichtungen der neuen Grands Crus virtuos – immer wieder dezent, aber wirkungsvoll überraschend – ins Spektakel einzubauen. Die exklusive Show ist im Jubiläumsjahr je zweimal in Brüssel und Zürich sowie einmal in Amsterdam, Madrid und Lissabon über die Bühne gegangen. Eine Aufzeichnung auf DVD soll später den weiteren Clubmitgliedern abgegeben werden.
Geschickt integriert in die Show waren auch acht neue Modelle der jüngsten Maschinenlinie CitiZ zu entdecken. Die Entwicklung dieser neuen Linie soll ein «Sinnbild für die starke Innovationskraft und den ungebremsten Pioniergeist des Unternehmens» sein. Und diese Werte waren schliesslich auch die Idee, welche die Zirkusartisten in ihrer Show in künstlerischer Form zum Ausdruck brachten.
Andreas Panzeri
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Neues Layout für WWF-Magazin

WWF hat seinem Magazin ein neues Layout verpasst und die Zeitschrift gleich auch inhaltlich grundlegend überarbeitet. Am 4. März 2009 erscheint das neue Magazin.

WWF hat seinem Magazin ein neues Layout verpasst und die Zeitschrift gleich auch inhaltlich grundlegend überarbeitet. Am 4. März 2009 erscheint das neue Magazin. Mit dem Relaunch will das WWF-Magazin vor allem den Dialog mit seinen Mitgliedern verstärken.
Mit der ersten Ausgabe des neuen Magazins wurden auch strukturelle Änderungen vorgenommen. Die bisher externe Redaktionsleitung wurde in den WWF Schweiz integriert. Beim inhaltlichen Neukonzept arbeitete die Basler Agentur Bachmann Medien mit, die Gestaltung entwickelte das Zürcher Grafikbüro Raffinerie.
Auch die Leserführung wurde stark verändert. In den Rubriken «Report» und «Wissen» berichte die Zeitschrift über aktuelle WWF-Projekte und biete Hintergrund-Informationen zu Umwelt- und Naturthemen, so WWF in einer Mitteilung. In der Rubrik «Good news» sei nachzulesen, wo der WWF konkrete Erfolge erzielt habe, in der Rubrik «Leben» gebe es konkrete Tipps zu umweltfreundlichem Konsum. Und die Rubrik «Dialog» soll Leserinnen und Leser auffordern, mit dem WWF in Kontakt zu treten.
Zudem wird auf Wwf.ch eine Magazin-Plattform aufgebaut, welche mithelfen soll, die verschiedenen Kommunikationskanäle des WWF besser crossmedial zu nutzen.
Ziel dieser Massnahmen sei mehr Dialog und damit auch eine stärkere Bindung, mehr Service und eine bessere Sensibilisierung der Mitglieder für die Anliegen des WWF. Ausserdem soll das neue Magazin die Arbeit des WWF besser sichtbar machen.
Die Zeitschrift mit einer Auflage von 200‘000 Exemplaren in drei Landessprachen erscheint vierteljährlich und wird an alle Mitglieder des WWF Schweiz verschickt. In den letzten zehn Jahren wurde das Magazin extern produziert und nur geringfügig überarbeitet.
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HWZ: Neuer stv. Studiengangsleiter für Business Communications

Die Hochschule für Wirtschaft Zürich hat eine neue Stelle geschaffen. Den Posten des stellvertretenden Studiengangsleiter Business Communications übernimmt Urs Kühne.

Diese wird von Urs Kühne (39) als stellvertretender Studiengangsleiter für den Bachelor-Studiengang Business Communications besetzt. Der berufsbegleitende Studiengang entstand 2003. Heute sind über 400 Studenten immatrikuliert.
Kühne, ein studierter Germanist, war zuvor zehn Jahre in der Unternehmenskommunikation mehrer Finanzinstitute tätig gewesen, darunter die Bank Julius Bär und Raiffeisen Schweiz.
Die HWZ ist Teil der Zürcher Fachhochschule und wurde 1986 vom KV Schweiz und der Stiftung Juventus-Schulen Zürich gegründet. Nebst berufsbegleitenden Bachelor-Studiengängen in den Fachbereichen Betriebsökonomie, Wirtschaftsinformatik und Kommunikation werden auch höhere Weiterbildungslehrgänge angeboten.

Planetactive bringt Sunrise auf Facebook

Planetactive Zürich hat Mobilfunkanbieter Sunrise eine Facebook-Profilseite erstellt. Dadurch soll die Präsenz von Sunrise auf sozialen Internet-Plattformen verstärkt werden. Auf der Brandpage finden die Nutzer Wettbewerbe, Produktepräsentationen und Promotionen.

Planetactive Zürich hat für Mobilfunkanbieter Sunrise eine Facebook-Profilseite erstellt. Dadurch soll die Präsenz von Sunrise auf sozialen Internet-Plattformen verstärkt werden.
Auf der Brandpage finden die Nutzer Wettbewerbe, Produktepräsentationen und Promotionen. Mit dem Tool können die Gebraucher eine persönliche Handy-History mit all ihren bisher verwendeten Mobiletelefonen zusammenstellen.
Ziel der von Planetactive entwickelten Massnahmen ist laut der Agentur, das positive Image innerhalb der Zielgruppe auszubauen.
Zum Konzept der Fullservice-Agentur für digitales Marketing gehört eine Media-Kampagne auf weiteren Sozialnetzwerken. Eine umfassende Erfolgsmessung aller Social Media Aktivitäten soll die Basis für zukünftige Massnahmen liefern.
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Zu guter Letzt: Parkverbot vor dem Stadion

Auf dem Feld hat Hertha Berlin-Trainer Lucien Favre seine Spieler im Griff. Auf dem Parkplatz hingegen dominiert deren Hauptsponsor Audi. Und dieser gibt nun klare Regeln durch in Sachen parken vor dem Stadion.

Auf dem Feld hat Hertha Berlin-Trainer Lucien Favre seine Spieler im Griff. Auf dem Parkplatz hingegen dominiert deren Hauptsponsor Audi. Und dieser gibt nun klare Regeln durch in Sachen parken vor dem Stadion. Die Regel lautet: Wer keinen Audi fährt, darf auch nicht vor dem Stadion parken.
Viele der Stammspieler von Hertha Berlin fahren andere Automarken. Und weil deren Autos vor dem Stadion in der ersten Reihe parken, sind auf Fotos und Fernsehbilder oft die «falschen» Marken präsent. Davon ist zumindest der Hertha-Sponsor Audi überzeugt. Die Situation ist dem Sponsor schon seit längerer Zeit unangenehm. Er intervenierte beinahe täglich beim Verein. Nun hat der Sponsor nach etlichen Reklamationen ein Parkverbot erwirkt. Nicht-Audis, so schreibt 20min.ch, mussten am vergangenen Sonntag ihre Wagen im Hinterhof abstellen. In der ersten Reihe vor dem Stadion hätte gerade noch das Auto des Trainers Favre gestanden – natürlich ein Audi.

M6-Werbefenster: Match gegen TSR ist noch offen

Noch ist der Freiburger Entscheid gegen das M6-Werbefenster nicht rechtskräftig. Das schriftliche Urteil steht noch aus und M6 kann den Fall ans Bundesgericht weiterziehen. Das Werbefenster bleibt deshalb on air.

TSR hat seinen Prozess gegen M6 gewonnen», frohlockte das Westschweizer Fernsehen in einem Communiqué vom 18. Februar. Denn das Freiburger Kantonsgericht kam zum Schluss, dass der französische Sender M6 das Urheberrecht verletzt habe und unlauteren Wettbewerb betreibe.
Der Hintergrund: M6 kann seit 2001 in der Westschweiz über ein zweites Signal empfangen werden, bei dem einige französische Werbeblöcke durch Werbung für die Schweiz ersetzt sind. Doch TSR, das für Filme und Serien teils dieselben Ausstrahlungsrechte einkauft wie M6, stellte sich auf den Standpunkt, dass M6 so die von der TSR für die Schweiz erworbenen Exklusivrechte ausheble. Dessen ungeachtet schaltete Cablecom als einer der ersten Kabelnetzbetreiber dieses zweite Signal in seinem Freiburger Netz auf. Deshalb reichte TSR dort Klage ein, um ein Exempel zu statuieren.
Pikant am neuen Entscheid ist, dass dasselbe Gericht schon einmal (Anfang 2007) in derselben Angelegenheit ein Urteil fällte – und damals die TSR-Klage abwies. Nach Ansicht des Gerichtes war TSR gar nicht klageberechtigt, denn nicht TSR, sondern die Film- oder Serienverleiher seien die Rechteinhaber. TSR gelangte daraufhin ans Bundesgericht, das das Urteil aus Freiburg zur Neubeurteilung ans Kantonsgericht zurückwies und gleichzeitig festhielt, dass TSR klageberechtigt sei.
Auf der Basis dieses Verdikts mussten die Freiburger Richter nun darüber befinden, ob durch das M6-Werbefenster auch tatsächlich Rechte der TSR verletzt werden. Diese Frage wurde nun bejaht, das Gericht erkannte auf Verstoss gegen UWG und Urheberrecht.
M6-Anwalt Bernhard Cron in Genf zeigte sich auf Anfrage «überrascht». Dasselbe gilt für die Pariser M6-Zentrale. Da aber noch keine schriftliche Begründung vorliege, könne er inhaltlich nicht Stellung nehmen. Ob M6 nun seinerseits das Urteil beim Bundesgericht anfechten werde, könne erst entschieden werden, wenn das begründete Urteil vorliege. Er gehe aber davon aus. «TSR hat zwar einen Satz, nicht aber den Match gewonnen», relativiert Cron den TSR-Jubel.
Langwierige Verhandlungen
Weil das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, wird das M6-Werbefenster weiter ausgestrahlt. Gemäss IP Multimedia, die das Werbefenster vermarktet, können heute 95 Prozent der Westschweizer Haushalte das zweite M6-Signal empfangen. M6 sei mit den Kabelnetzbetreibern in Verbindung und wolle die fehlenden rund 5 Prozent ebenfalls noch abdecken, sagt IP-CEO Marcel Bosshard. Solche Verhandlungen sind langwierig.
Erst vor zwei Jahren hatten die Kabelnetze von Genf und Lausanne das zweite Signal übernommen und damit die grössten Abdecklöcher gestopft. 2008 kam M6 in der Romandie auf eine Nettoreichweite von 570’600 Personen und einen Marktanteil von 9,5 Prozent, bei den 15- bis 49-Jährigen waren es 305’000 Personen und 13,1 Prozent. Gemäss TSR-Communiqué weist Mediafocus im selben Zeitraum für das M6-Werbefenster einen Bruttowerbeumsatz von 45 Millionen Franken aus, was Cron jedoch als weit übertrieben bezeichnet. Bosshard seinerseits wollte sich dazu nicht äussern.
Markus Knöpfli
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