Frühlingserwachen bei Gesundheit Sprechstunde
Die Nummer 1 unter den Gesundheitstiteln hat ein Facelifting erfahren.
Obwohl die TV-Sendung «Gesundheit Sprechstunde» von PresseTV seit Anfang Jahr wöchentlich ausgestrahlt wird, behält das gleichnamige Heft aus dem Hause Ringier den 14-täglichen Erscheinungsrhythmus. Am 20. Februar ist es aber mit neuem Outfit und konzeptionell leicht überarbeitet erschienen. Die augenfälligste Änderung: Der Hefttitel wird dem der Sendung angeglichen, das Wort Gesundheit erstreckt sich über die ganze Breite, der Titelteil «Sprechstunde» ist etwas zur Seite gerückt. «Unser neuer Titel ist Programm: Die Gesundheit in all ihren Facetten steht im Vordergrund», schreibt Fibo Deutsch, Leiter von Ringiers Health Unit im Vorwort.
Im Innern weist das Heft vier Hauptteile auf – das Hauptthema, das schon auf dem Titelblatt aufgemacht ist, wird grosszügig aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet – in der ersten Nummer geht es um Augenkorrekturen, denen sechs Seiten Platz eingeräumt werden. Dann folgen die Ressorts Medizin (hier 16 Seiten), Körper und Seele (je 7 Seiten). Diese Aufteilung soll den Lesern eine bessere Übersicht bieten.
Verstärkt wurde ferner der Ratgebercharakter des Heftes, sei dies in Form von Rubriken innerhalb eines Ressorts oder als Textkästchen mit Tipps innerhalb eines Artikels. Aufgrund von Leserbefragungen wird auch der Komplementärmedizin mehr Gewicht beigemessen. Fibo Deutsch hält zwar fest, dass Gesundheit Sprechstunde weiterhin die Prinzipien der Schulmedizin vertrete. «Dies jedoch nicht unkritisch.» Gleichzeitig sei man «sehr interessiert und offen» gegenüber den Behandlungsmethoden der Komplementärmedizin. «Wir werden uns aber immer von Scharlatanen und Heilsbringern distanzieren.» Etwas Wesentliches hat das Heft beibehalten: Die aufklärenden Infografiken sowie die grosszügige Bildsprache. Nicht selten sind sie es, die bei medizinischen Laien das Interesse an einem Thema wecken.
Punkto Grundkonzept stehen keine Änderungen an. Zwar sinkt die Auflage leicht, die Leserschaft ist aber seit zwei Jahren stabil. «Primäre Zielgruppe bleiben sicher die Frauen, obwohl uns neuere Leserstudien zeigen, dass wir auch vermehrt von Männern gelesen werden», sagt Verlagsleiterin Ratna Irzan. Weil die Tonalität des Heftes positiver und lebensfroher werde, rechne man aber damit, neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Wobei Gesundheit Sprechstunde (GES) mittlerweile punkto Reichweite (580’000 Leser) ohnehin die Nummer 1 unter den abonnierten Gesundheitstiteln ist, vor dem GesundheitsTipp, dem Monatsmagazin von KI Media (55’2000 Leser). Irzan sieht sich denn auch nicht veranlasst, beim Konkurrenten etwas abzugucken. Gesundheitspolitische Themen zum Beispiel werde man weiterhin primär dem GesundheitsTipp überlassen, sagt Irzan.
Nicht rosig läufts im Inseratenbereich, letztes Jahr ging das Volumen um 23 Prozent zurück. Trotzdem bleibt auch hier alles beim Alten. Eine Neupositionierung im Werbemarkt sei nicht geplant, sagt Irzan. GES fokussiert zudem weiter auf seine Kanäle Printmagazin, TV-Sendung, Events und Website. Letztere wird im März neu gestaltet. «Derzeit bestehen aber keine Pläne, GES konsequent auf weiteren Plattformen zu verbreiten», sagt Irzan. Auch eine mehrsprachige Ausgabe des Heftes stehe nicht zur Diskussion, dies obwohl die TV-Sendung GES nicht nur auf SF1, sondern auch von TSR und TSI ausgestrahlt wird.
Markus Knöpfli
Im Innern weist das Heft vier Hauptteile auf – das Hauptthema, das schon auf dem Titelblatt aufgemacht ist, wird grosszügig aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet – in der ersten Nummer geht es um Augenkorrekturen, denen sechs Seiten Platz eingeräumt werden. Dann folgen die Ressorts Medizin (hier 16 Seiten), Körper und Seele (je 7 Seiten). Diese Aufteilung soll den Lesern eine bessere Übersicht bieten.
Verstärkt wurde ferner der Ratgebercharakter des Heftes, sei dies in Form von Rubriken innerhalb eines Ressorts oder als Textkästchen mit Tipps innerhalb eines Artikels. Aufgrund von Leserbefragungen wird auch der Komplementärmedizin mehr Gewicht beigemessen. Fibo Deutsch hält zwar fest, dass Gesundheit Sprechstunde weiterhin die Prinzipien der Schulmedizin vertrete. «Dies jedoch nicht unkritisch.» Gleichzeitig sei man «sehr interessiert und offen» gegenüber den Behandlungsmethoden der Komplementärmedizin. «Wir werden uns aber immer von Scharlatanen und Heilsbringern distanzieren.» Etwas Wesentliches hat das Heft beibehalten: Die aufklärenden Infografiken sowie die grosszügige Bildsprache. Nicht selten sind sie es, die bei medizinischen Laien das Interesse an einem Thema wecken.
Punkto Grundkonzept stehen keine Änderungen an. Zwar sinkt die Auflage leicht, die Leserschaft ist aber seit zwei Jahren stabil. «Primäre Zielgruppe bleiben sicher die Frauen, obwohl uns neuere Leserstudien zeigen, dass wir auch vermehrt von Männern gelesen werden», sagt Verlagsleiterin Ratna Irzan. Weil die Tonalität des Heftes positiver und lebensfroher werde, rechne man aber damit, neue Leserinnen und Leser zu gewinnen. Wobei Gesundheit Sprechstunde (GES) mittlerweile punkto Reichweite (580’000 Leser) ohnehin die Nummer 1 unter den abonnierten Gesundheitstiteln ist, vor dem GesundheitsTipp, dem Monatsmagazin von KI Media (55’2000 Leser). Irzan sieht sich denn auch nicht veranlasst, beim Konkurrenten etwas abzugucken. Gesundheitspolitische Themen zum Beispiel werde man weiterhin primär dem GesundheitsTipp überlassen, sagt Irzan.
Nicht rosig läufts im Inseratenbereich, letztes Jahr ging das Volumen um 23 Prozent zurück. Trotzdem bleibt auch hier alles beim Alten. Eine Neupositionierung im Werbemarkt sei nicht geplant, sagt Irzan. GES fokussiert zudem weiter auf seine Kanäle Printmagazin, TV-Sendung, Events und Website. Letztere wird im März neu gestaltet. «Derzeit bestehen aber keine Pläne, GES konsequent auf weiteren Plattformen zu verbreiten», sagt Irzan. Auch eine mehrsprachige Ausgabe des Heftes stehe nicht zur Diskussion, dies obwohl die TV-Sendung GES nicht nur auf SF1, sondern auch von TSR und TSI ausgestrahlt wird.
Markus Knöpfli










