Myspace startet Web-TV-Serie mit MTV-Moderator Markus Kavka

Die Community-Plattform Myspace startet Anfang März eine eigenproduzierte Web-TV-Serie und profiliert sich damit verstärkt als Inhalte-Anbieter. Die Serie heisst «Kavka vs. The Web» und wird von MTV-Moderator, DJ und Musikjournalist Markus Kavka moderiert.

Die Community-Plattform Myspace startet Anfang März eine eigenproduzierte Web-TV-Serie und profiliert sich damit verstärkt als Inhalte-Anbieter. Die Serie heisst «Kavka vs. The Web» und wird von MTV-Moderator, DJ und Musikjournalist Markus Kavka moderiert. In den fünf- bis zehnminütigen Folgen präsentiert der 41-Jährige Internet-Fundstücke wie zum Beispiel Technik-Gadgets und stellt junge Bands vor, die sich im Netz einen Namen machen wollen. Die Sendung wird ab Anfang März jeden Freitag ausgestrahlt.
Die User von Myspace sollen laut Horizont.net eng in das Format eingebunden werden. So können sie über E-Mail und Kommentarfunktionen Kontakt mit dem Moderator aufnehmen, Themenvorschläge für die Sendung machen und sich für die Rubrik «Myspacer der Woche» bewerben, in der die interessantesten User des Social Network vorgestellt werden.
Produziert wird das Format von der Firma The Burn Baby Burn. Als Partner konnte der Blackberry-Hersteller Research In Motion gewonnen werden.

Grossbritannien will internationales Vorgehen gegen illegale Downloads

Die britische Regierung drängt auf eine internationale Strategie im Vorgehen gegen illegale Downloads. Kulturminister Andy Burnham hat einen Plan vorgelegt, der in weiterer Folge mit den USA und der EU abgestimmt werden soll.

Die britische Regierung drängt auf eine internationale Strategie im Vorgehen gegen illegale Downloads. Kulturminister Andy Burnham hat laut Pressetext im britischen Parlament einen ambitionierten Plan vorgelegt, der in weiterer Folge mit den USA und der EU abgestimmt werden soll. Das Ziel des von der britischen Musikindustrie mitausgearbeiteten Strategiepapiers ist es, mit anderen Regierungen eine Vereinbarung zu treffen, die den britischen Aktionen im Kampf gegen illegales Filesharing mehr Chance auf Erfolg geben würde. Grossbritanien will so die illegalen Downloads um 70 bis 80 Prozent reduzieren.

NZZ: Urs Schweizer übernimmt Bereich Services/Druck

Urs Schweizer, Leiter des Unternehmensbereichs Verlagsservices bei Tamedia, wird spätestens per 1. Januar 2010 in die Unternehmensleitung NZZ eintreten und den neu geschaffenen Bereich Services/Druck übernehmen.

Urs Schweizer wird spätestens per 1. Januar 2010 in die Unternehmensleitung NZZ eintreten und den neu geschaffenen Bereich Services/Druck übernehmen. Weiter soll mit der Aufnahme der Leiter Medien Zentral- und Ostschweiz ab 1. März 2009 die Unternehmensleitung NZZ mit den Vertretern der regionalen Medienhäuser ergänzt werden. Damit verbunden sei eine engere Zusammenarbeit aller Gruppengesellschaften und die Koordination sowie Zusammenfassung von Dienstleistungsbereichen der NZZ-Gruppe in den Bereichen Services/Druck und Finanzen/Informatik/Personal, heisst es in einer Mitteilung. Die entsprechenden Projekte sollen im Frühling 2009 gestartet werden.
Vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass Urs Schweizer Tamedia auf Ende 2009 verlässt und zur NZZ-Gruppe wechselt.

Superspot: Ein kleiner Rorschachtest mit Beate Uhse

Deutscher Arm von Jung von Matt mit grossen neuen Kunden

Der deutsche Arm der Agenturgruppe Jung von Matt hat einige spannende Werbeetats an Land gezogen. Neu kümmert sich das Kreativbüro von Holger Jung und dem Schweizer Jean-Remy von Matt um die Werbung der Elektronikhandelskette Euronics, des Suchmaschinengiganten Google und des Sportartikelherstellers Nike.

Der deutsche Arm der Agenturgruppe Jung von Matt hat einige spannende Werbeetats an Land gezogen. Neu kümmert sich das Kreativbüro von Holger Jung und dem Schweizer Jean-Remy von Matt um die Werbung der Elektronikhandelskette Euronics, des Suchmaschinengiganten Google und des Sportartikelherstellers Nike.
Euronics und Google werden von der Berliner Niederlassung JvM/Spree betreut. Um Nike wird sich in Zukunft das Stuttgarter Büro JvM/Neckar kümmern.
Die Wiener Zweigniederlassung JvM/Donau betreut zudem neu die Werbeangelegenheiten des Telekommunikationsanbieters Tele 2.
In der Schweiz verfügt JvM/Limmat ja bekanntlich bald über den Etat für die Dachkampagne der Migros.

Affichage: Mehr Verkäufe und weniger Gewinn im Jahr 2008

Die Plakatwerbegruppe Affichage ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen: Die Verkaufserlöse erhöhten sich um 17 Prozent auf 452 Millionen Franken. Der Gewinn war hingegen rückläufig.

Die Plakatwerbegruppe Affichage ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen: Die Verkaufserlöse erhöhten sich um 17 Prozent auf 452 Millionen Franken. Der Gewinn war hingegen rückläufig, wie Affichage am Donnerstag gemäss SDA mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte im 2008 um 4,3 Prozent auf 52,6 Millionen Franken, der Reingewinn verkleinerte sich sogar um über die die Hälfte auf 29,7 Millionen Franken. Ein Grossteil dieses Gewinnrückgangs unter dem Strich ist allerdings auf einen Sonderfaktor zurückzuführen: Der Wegfall eines ausserordentlichen Kaptitalgewinns verminderte den Reingewinn um 27,4 Millionen Franken.
Der Geschäftsführer Christian Kauter verzichtet auf die geplante vorzeitige Pensionierung, um die Kontinuität in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu wahren, wie es weiter heisst. Die Dividende schrumpft um die Hälfte auf 4,4 Franken pro Aktie.

Kantonale Websites im Test: St. Gallen top – Zürich flop

Viele kantonale Websites haben eine mangelhafte Benutzerführung, werden schlecht von Google gefunden, sind technisch veraltet und bieten zu wenige Dienste an. Dies zeigt ein Test der Fachzeitschrift Computerworld.

Viele kantonale Websites haben eine mangelhafte Benutzerführung, werden schlecht von Google gefunden, sind technisch veraltet und bieten zu wenige Dienste an. Dies zeigt ein Test von Computerworld. Ausserdem wurden Sicherheitslücken im Umgang mit sensiblen Daten gefunden, wie es in einer Mitteilung der Fachzeitschrift heisst. Aber nicht alle Seiten schnitten im Test schlecht ab: Die Kantone St. Gallen, Zug und Solothurn befinden sich auf der Computerworld-Rangliste auf den vordersten drei Plätzen und überzeugten mit einer vorbildlichen Nutzerführung, einem umfassenden Angebot und einer modernen Gestaltung. Der Kanton Zürich hingegen schnitt schlecht ab. Mangelhafte Programmierung und eine sehr verwirrende Nutzerführung brachten ihm den zweitletzten Rang ein.
> Zur Rangliste

Auch der Spiegel spart

Vor dem Druck der Wirtschaftskrise ist tatsächlich niemand gefeit: Auch beim Spiegel wird gespart. Es sei einvernehmlich beschlossen worden in allen Bereichen und bei allen Töchtern des Unternehmens Kosten zu sparen.

Vor dem Druck der Wirtschaftskrise ist tatsächlich niemand gefeit: Auch beim Spiegel wird gespart. Es sei einvernehmlich beschlossen worden in allen Bereichen und bei allen Töchtern des Unternehmens Kosten zu sparen, heisst es in einer Stellungnahme des Verlags. Grund ist wie an praktisch allen Orten der Rückgang der Anzeigenerlöse.
«Nach allem, was wir heute zu wissen glauben, werden die Anzeigenerlöse weiter zweistellig zurückgehen», heisst es in der Stellungnahme weiter. Wie Verlagschef Ove Saffe sagte, sei aber das Ziel, Kosten einzusparen, «ohne die Substanz unserer journalistischen Produkte zu beeinträchtigen.»
Reduziert werden sollen Sach- und Bereichskosten, zum Beispiel Reise- und Personalkosten. Im Einzelfall werde man auch prüfen, ob frei werdende Stellen neu besetzt werden müssen. Die Verlagsgruppe des Spiegels sei zwar hervorragend aufgestellt, jedoch habe man im vergangenen Jahr etwa 10 Prozent der Anzeigenerlöse verloren. «Zwar leiden wir weniger als unsere Wettbewerber, aber das macht die Lage nicht besser», sagte Saffe weiter.

Zu guter Letzt: Bild bläst zum Angriff

Radio- und TV-Gebühren: Bundesrat schliesst Systemwechsel nicht aus

Der Bundesrat schliesst einen Wechsel des Inkasso-Systems für die Radio- und Fernsehgebühren nicht aus. Das steht in der am Donnerstag erteilten Antwort auf eine Interpellation von SVP-Nationalrätin Natalie Rickli.

Der Bundesrat schliesst einen Wechsel des Inkasso-Systems für die Radio- und Fernsehgebühren nicht aus. Das steht in der am Donnerstag erteilten Antwort auf eine Interpellation von SVP-Nationalrätin Natalie Rickli.
Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat für die Vergabe des Inkasso-Mandats bis 2014 ein Einladungsverfahren durchgeführt. Bei diesem im Beschaffungsrecht vorgesehenen Verfahren waren drei Anbieter zur Offertstellung eingeladen, deren Namen aber nicht bekannt gegeben werden dürfen. Heute werden die Gebühren von der Swisscom-Tochter Billag einkassiert, die dafür jährlich 55 Millionen Franken vom Bund erhält. Preisüberwacher Stefan Meierhans hatte die Abschaffung der Billag gefordert, weil sie die Radio- und TV-Gebühren nur verteure. Diese würden besser mit der direkten Bundessteuer erhoben. Auch die Fernmeldekommission (KVF) des Nationalrates will über das Inkasso- System für Radio- und Fernsehgebühren genau Bescheid wissen. Sie hat auf Grund einer parlamentarischen Initiative von Rickli beim Bundesrat per Postulat bis Ende Jahr einen Bericht bestellt.
Die Initiative von Rickli will den Entscheid des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) rückgängig machen, ab dem 1. September 2009 auch für den Radio- und Fernsehempfang via Handy und Internet Gebühren zu erheben. Das Postulat der KVF verlangt vom Bundesrat, das Inkassosystem darzustellen und Alternativen vorzulegen.

20 Minuten Friday erhöht Auflage

Das Magazin 20 Minuten Friday erhöht drei Monate nach Einführung die Druckauflage. Ausserdem ist eine Event-Reihe mit dem Titel «Thank God it’s Friday» geplant.

Das Magazin 20 Minuten Friday erhöht drei Monate nach Einführung bereits die Druckauflage. Nachdem von Beginn weg kaum ein Exemplar in den Boxen liegen geblieben sei, würden ab dem 27. Februar 2009 wöchentlich zusätzliche 18’000 Exemplare gedruckt, teilte 20 Minuten am Donnerstag mit. Damit beträgt die gesamte Druckauflage neu 155’000 Exemplare.
Ausserdem plant 20 Minuten Friday eine Event-Reihe mit dem Titel «Thank God it’s Friday», die auf die Leserschaft des Magazins zugeschnitten sein soll.

Podiumsgespräch: «Good Design = Good Business – Gestaltung als Werbefaktor»

Am 5. März 2009 findet im Museum für Gestaltung in Zürich ein Podiumsgespräch zum Thema «Good Design = Good Business – Gestaltung als Werbefaktor» statt.

Am 5. März 2009 findet im Museum für Gestaltung in Zürich ein Podiumsgespräch zum Thema «Good Design = Good Business – Gestaltung als Werbefaktor» statt. Es diskutieren Jean Etienne Aebi, Präsident des Art Directors Club Schweiz, Ruedi Baur, Gestalter und Leiter des Institut Design2context sowie Stefan Haas, Leiter Marketing Schweiz der SBB. Moderiert wird das Gespräch von Renate Menzi, Kuratorin Museum für Gestaltung Zürich.
Der Anlass findet im Museum für Gestaltung an der Ausstellungsstrasse 60 in Zürich im Vortragssaal statt und beginnt um 19.30 Uhr. Den Rahmen für das Podium bildet die aktuelle Ausstellung «Good Design, Good Business». Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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