Wo eine Panne ist, ist auch ein Weg

Contexta hat für den TCS einen komplett neuen Kommunikationsauftritt gestaltet.

Wer mit seinem Auto eine Panne hat, weiss, auf wen er sich verlassen kann: Mit dem Touring Club der Schweiz geht die Fahrt bald wieder weiter. «Weiterkommen» ist deshalb folgerichtig auch das klare Markenversprechen in einem komplett neuen Kommunikationsauftritt, den Contexta für den TCS gestaltet hat. Die Berner Agentur hat den umfassenden Auftrag in einem Pitch unter vier Agenturen gewonnen. Das primäre Ziel der Kampagne: den TCS als starke Dachmarke mit dem klaren Markenversprechen «Weiterkommen» in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern.
Als zweites sollen die vielfältigen attraktiven Angebote des grössten Clubs der Schweiz auf sympathische Art bekanntgemacht werden, um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende Versicherte zu halten. Die Vorwärtsstrategie in dieser Kampagne will auf breiter Ebene bekanntmachen, dass der TCS nicht nur die über 650 Patrouillen- und Pannenfahrzeuge bietet, die rund um die Uhr helfen, sondern nebst dieser Pannenhilfe auch eine Rechtsschutzversicherung, Autoversicherung, ETI Reiseassistance und anderes im Angebot hat.
Diese zahlreichen TCS-Produkte bringt Contexta nun auf raffinierte Art in Verbindung zum Markenversprechen «Weiterkommen». Bei vier Filmen sowie auch in den Printsujets steht dabei das TCS-Mitglied jeweils formal wie auch inhaltlich im Vordergrund. So wird deutlich sichtbar, wie das TCS-Mitglied «das Leben entspannt geniessen kann», auch wenn plötzlich etwas Unvorhergesehenes passiert – so wie das in jedem Sujet im Hintergrund und erst auf den zweiten Blick zu sehen ist. Die Kampagne vereint in jedem Sujet respektive jedem Spot glücklich lachende Menschen und einen nicht ganz alltäglichen Schadenfall. Die Umsetzungen kommen frisch, modern und mit einer Prise Humor daher. Die Pointe: Trotz Schaden im Hintergrund geht das Leben im Vordergrund problemlos weiter. Zwei Porschefahrer zum Beispiel, die sich auf einer Passstrasse kreuzen, verlieren die Spiegel – bevor sie aber auch noch die Nerven verlieren, kommt das Angebot für den Rechtsschutz des TCS ins Bild.
Ebenfalls neu erarbeitet wurde ein Kampag¬nendesign, welches allen Kommunikationsmitteln ein unverwechselbares Gesicht und eine übersichtliche Struktur verleiht: Der den entsprechenden Produkten farblich angepasste Pfeil symbolisiert visuell «weiterkommen» und zieht sich als roter Faden durch jedes Werbemittel. Harmonisch auffällig macht ein einheitliches Call-to-action-Element auf Wettbewerbe, Vergünstigungen und Vorteile aufmerksam. Für zukünftige Publikationen hat Contexta zudem eine komplett neue Bildwelt mit über 2000 Aufnahmen fotografieren lassen.
Die neue TCS-Kampagne ist am 9. März gestartet und spielt in allen Disziplinen von klassisch über Dialog bis zu Online und Promotionen und ist so aufeinander abgestimmt, dass in der Schweiz bald alle wissen: Mit dem TCS kommt man weiter.
Andreas Panzeri
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Einsatz des Corporate Publishing in Schweizer KMU

Corporate Publishing hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem wesentlichen Baustein der Unternehmenskommunikation entwickelt. Von Prof. Dr. Michael Boenigk, Leiter Competence Center Unternehmenskommunikation an der Hochschule Luzern.

Immer mehr Unternehmen nutzen journalistisch aufbereitete eigene Medien, wie beispielsweise Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter sowie Websites, zur regelmässigen Vermittlung von Informationen sowie zur Interaktion mit ihren Bezugsgruppen. Dass der Corporate-Publishing-Bereich seit einigen Jahren kontinuierlich im zweistelligen Bereich wächst, ist auf verschiedene Entwicklungen zurückzuführen.
Differenzierung im Wettbewerb
Zum einen erkennen neben den grossen auch immer mehr mittelständische Unternehmen, dass eine systematische Kommunikationsarbeit gerade in Zeiten zunehmend homogener Angebote sowie einem ausgereizten Preiswettbewerb ein wesentlicher Faktor zur Differenzierung im Wettbewerb sein kann und die Qualität der Kommunikation über das Image eines Unternehmens, die Wahrnehmung seiner Leistungsangebote und nicht zuletzt die Identifikation der Mitarbeitenden mit ihrem Arbeitgeber entscheidet. So gaben bei einer Untersuchung der Hochschule Luzern und der Fachhochschule Nordwestschweiz im Jahr 2006 knapp 84 Prozent der befragten Schweizer KMU (bis 250 Mitarbeitende) aus der Stichprobe von 684 Unternehmen an, dass die Kommunikation für den Unternehmenserfolg wichtig bzw. sehr wichtig sei.
Zum anderen setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass sich vor allem durch ansprechend gestaltete Unternehmensmedien, die dem Leser einen inhaltlichen Mehrwert bieten und Informationen glaubwürdig vermitteln, Beziehungen unter anderen zu den Kunden ohne grosse Streuverluste und mit überschaubaren Kosten dauerhaft gestalten lassen. So zeigte eine Untersuchung von Herger bei 261 Schweizer Grossunternehmen in 2002, dass bereits zu diesem Zeitpunkt 91 Prozent der befragten Unternehmen Corporate Publishing durchführen, wobei dies zu 32 Prozent an externe Dienstleister mit dem primären Ziel des kostengünstigeren Einkaufs von spezialisiertem Know-how ausgelagert wird.
Externe Kommunikationsdienstleister
Die Studie der Hochschule Luzern und der Fachhochschule Nordwestschweiz bestätigte diese Ergebnisse auch hinsichtlich der Schweizer KMU. So setzen im Rahmen ihrer externen Kommunikation knapp 55 Prozent der befragten Unternehmen Imagebroschüren ein, 41 Prozent greifen auf Kundenmagazine zurück, 30 Prozent nutzen Geschäftsberichte und knapp 85 Prozent besitzen eine Website. Für den Dialog mit den Mitarbeitenden setzen 31 Prozent eigene Mitarbeiterzeitschriften ein und 40 Prozent vertrauen auf ein Intranet.
Die anschliessende Analyse hinsichtlich der Verantwortlichkeit für die Corporate-Publishing-Aktivitäten zeigte, dass 73 Prozent der befragten Schweizer KMU, und damit einer höherer Anteil als in Grossunternehmen, externe Kommunikationsdienstleister mit der Planung und Realisation ihrer Printprodukte beauftragen. Knapp 36 Prozent der Unternehmen lassen ihre Website durch einen externen Kommunikationsdienstleister betreuen. Das Intranet wird primär selber durch die Unternehmen betreut. Hier greifen lediglich knapp 6 Prozent der Unternehmen auf externe Anbieter zurück.
Weitere Informationen zur KMU-Studie der Hochschulen Luzern und Nordwestschweiz sowie Möglichkeiten zur Beteiligung an der Befragung und Erstellung eines Kommunikations-Benchmarkings finden sich auf der Website Kommunikationsaudit.ch.
Michael Boenigk

Ranking, Ranking an der Wand, wer ist die Kreativste im ganzen Land?

Der ADC-Vorstand nimmt Stellung zu den Diskussionen um das Kreativ-Ranking und den Auszeichnungsmarkt. Von Jean Etienne Aebi, Präsident des ADC Schweiz.

In den letzten sechs Monaten gab es innerhalb der ADC-Community einigen Rummel, was die Menge der Kreativ-Wettbewerbe und ihre Bewertungen angeht. Verschiedene Gruppen, Initianten, Kritiker meldeten sich in Gesprächen, Grundsatzpapieren, Zirkularschreiben zu Wort, andere äusserten sich öffentlich in der Presse. Wie das so ist, ging es allen um dasselbe und jedem um etwas anderes.
Das Klagen über den Wildwuchs der Jurierungen und Prämierungen ist alles andere als neu und auch nicht auf den Schweizer Markt beschränkt. Angesichts des heutigen Ertrags- und Kostendrucks ist aber die Frage aktueller denn je, wieweit sich die Investition in die Teilnahme an all diesen Wettbewerben rechtfertigt. Dass die Jury-Organisationen ihr eigenes ökonomisches Interesse wahrnehmen und deshalb auch mit Shortlist-Platzierungen und zusätzlichen Kategorien um genügend Einsendungen bemüht sind, kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Weshalb sich die Agenturen die Frage gefallen lassen müssen, weshalb sie sich nicht einfach selbst auf weniger Einsendungen bei weniger Jurierungen beschränken – woran sie ja niemand hindert.
Der Grund dafür liegt darin, dass halt keine Agentur einen einseitigen Waffenstillstand im Krieg um die Trophäen erklären will. Je mehr gewonnene Awards, desto besser der Ruf der Kreativen – und die Attraktivität der Agenturen für diese. Kommt dazu die Chance, dass die Auftraggeber die Bestätigung der Agenturen durch Awards zumindest als zusätzliche Qualifikation anerkennen. Die erwünschte Reduktion des Mengengeschäfts an Auszeichnungen wird deshalb nicht dem Markt überlassen, sie soll bitte durch eine sanfte Regulierungsmassnahme erreicht werden.
Das offizielle Kreativ-Ranking der Werbewoche soll es also richten. Indem es, so die Forderungen, weniger Wettbewerbe berücksichtigt (höchstens noch 10 gegenüber 18 vor noch zwei Jahren) und indem es weniger Auszeichnungen anerkennt (zum Beispiel die Shortlist-Plätze der Schweizer Wettbewerbe nicht mehr) und dabei die Punktevergabe zugunsten der höheren Auszeichnungen vergrössert. Zulasten der Chance, auch für vielfältige überdurchschnittliche Arbeiten honoriert zu werden, sollen damit zunehmend nur noch die absoluten kreativen Highlights anerkannt werden. Weil sie deshalb weit selektiver einsenden werden, wird das, so das Kalkül, letztlich die Rechnung aller Agenturen entlasten.
Der Werbewoche ist zu danken, dass sie den ADC, der ja als Jury-Organisation auch Partei ist, mitentscheiden lässt, wie das Kreativ-Ranking zu gestalten ist. In letzter Runde hat sich nun der ADC-Vorstand mit allen Fakten genauso wie mit allen Vorschlägen intensiv auseinandergesetzt – und ist zum Teil sogar darüber hinausgegangen. Mit einem grösseren und progressiven Gefälle zwischen oberen und unteren Rängen (von Grand Prix bis Shortlist) und zwischen den Wettbewerben (von Cannes bis Crossmedia) fördert er klar «Klasse vor Masse». Die dabei weit tiefer bewerteten Shortlists der Schweizer Awards können so ohne Weiteres (wie die aller anderen) berücksichtigt bleiben. Andererseits wurden die Fehler korrigiert, die sich aus den seit zwei Jahren zusätzlichen Unterschieden in der Punktevergabe (Zähler) für die einzelnen Auszeichnungen zwischen den Wettbewerben ergaben. War da doch plötzlich ein Bronze-Löwe gegenüber einem Bronze-Würfel weit mehr wert als ein Gold-Löwe gegenüber einem Gold-Würfel – und der Letztere viermal mehr wert als eine Shortlist-Platzierung, während der Gold-Löwe in Cannes nur zweieinhalbmal mehr wert war. Die Krux liegt halt auch hier im Detail.
Nach heftiger Diskussion hat der Vorstand auch akzeptiert, dass alle auf eine einzige Mediengattung fokussierten Wettbewerbe (wie Edi Film und Swiss Poster Award) im Kreativ-Ranking unberücksichtigt bleiben. Dies trotz der Ambivalenz, dass ADC-Mitglieder in deren Jurys Einsitz nehmen. Was den ADC angeht, sind die Budgetreduktionen der Agenturen mit heuer 30 Prozent weniger Einsendungen übrigens bereits ein Fakt. Mit seinen Beschlüssen und deren nochmaliger Abstimmung mit den Positionen der Werbewoche (siehe Kasten) hofft der ADC-Vorstand, die Diskussionen bis auf Weiteres abzuschliessen. Gegenüber den oft auch individuellen und damit sehr unterschiedlichen Interessen hatte er aber auch diejenigen der Instituton ADC wahrzunehmen.
Auch das Award-Business ist zum Verdrängungsmarkt geworden. Selbstverständlich hat sich auch der ADC Schweiz für einen der verbleibenden Plätze zu qualifizieren. Muss sich also für diese Zukunft richtig aufstellen und positionieren. Er steht im Umfeld aller Jurierungen für die kreative Natio¬nalliga. Dass diese weiter abgewertet wird, kann nicht in seinem Sinne sein – auch nicht in dem seiner Mitglieder, die gerne darauf verweisen, dass sie heute weit strenger (nach Cannes-Modus) jurieren, ihre Auszeichnungen also an Wert gewonnen hätten und nicht das Gegenteil. Kommt dazu, dass der ADC auf seinem neuen Kurs seit 2006 konsequent die erwünschte Relevanz seiner Jurierung für Werbeauftraggeber, Medien und alle Marktpartner verbessert hat. Dass diese als Partner, Kollegen, Förderer und Sponsoren heute gemeinsame Sache mit den Kreativen des ADC machen, ist auch weiterhin nur der Fall, wenn dieser seiner Anerkennung gerecht wird.
Jean Etienne Aebi, Präsident des ADC Schweiz

Das Kreativ-Ranking
Die Wettbewerbe für das Kreativ-Ranking der Werbewoche stehen nun fest, in Klammern der jeweilige Gewichtungsfaktor des Wettbewerbs: Cannes (5), Clio (5), D&AD (5), One Show (5), The Cup (5), ADC*E (4), Eurobest (3), ADC Schweiz (3), Effie (2), Crossmedia (1). Die Werbewoche hat entschieden, dass jede Agentur zusätzlich zu diesen Wettbewerben aus zwei internationalen und zwei nationalen Awards für sich diejenigen zwei auswählen kann, die ebenfalls für das Ranking zählen sollen. Es sind dies: Epica (1), London International Award (1), Swiss Poster-Award (1) und Edi (1). Damit entsprechen wir dem Wunsch vieler Agenturen. Die Gewichtungsfaktoren für die einzelnen Ränge sind die folgenden: 1 für Shortlist (Finalist, Merit, Book), 2 für Bronze (do. Edi: Special Edi, D&AD: Silber „Nomination“), 4 für Silber, 7 für Gold, 11 für Grand Prix (SPA: Gesamtsieger). Für The Cup gelten 11 für Grand Cup, 7 für Cup, 4 für Nomination, für ADC*E 7 für Gold, 4 für Nomination. Für LIA 7 für Grand Prize, 4 für Winner, 1 für Finalist. Zusätzlich beschlossen wurde, dass für das Kreativ-Ranking nur die höchste vergebene Auszeichnung gilt, wenn eine Kampagne in derselben Jurykategorie eines Wettbewerbs mehrere (für mehrere Einzelsujets) gewonnen hat.

Compass Catering Technopark sponsert Euro Pride

Die zur Compass Croup gehörende Compass Catering Technopark sponsert die vom 2. Mai bis 7. Juni in Zürich stattfindende Euro Pride 09. Während der Veranstaltung werden mehrere Anlässe von Technopark betreut.

Die zur Compass Croup gehörende Compass Catering Technopark sponsert die vom 2. Mai bis 7. Juni in Zürich stattfindende Euro Pride 09. Während der Veranstaltung werden mehrere Anlässe von Technopark betreut. So unter anderem der VIP-Apéro an der Eröffnungsfeier , das Gala-Dinner am 4. Juni sowie das Partyzelt an der Parade vom 6. Juni und den Abschlussbrunch in der Giessereihalle Puls 5.
Die Compass Group Schweiz bietet Dienstleistungen in der Gemeinschaftsgastronomie an. Das Kerngeschäft sind Business & Industrie sowie der Bildungs- und der Gesundheitsbereich. In der Schweiz ist Compass Group mit den Marken Eurest, Restorama, Scolarest und Eurest Services vertreten. Die Compass Group führt schweizweit rund 300 Restaurants und beschäftigt rund 22’00 Mitarbeitende.

Audi sponsert das Lucerne Festival

Der deutsche Autohersteller Audi wird während der kommenden drei Jahre das weltbekannte Klassikfestival Lucerne Festival finanziell unterstützen. Über die Höhe des Engagements wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit Beginn des Festivaljahres 2009 wird Audi neuer Partner des Lucerne Festivals im Bereich Automobil. Die Vereinbarung sichert Audi den Status als Official Car Carrier der drei Klassikmusikfestivals zu Ostern, im Sommer und am Piano sowie den Status als Sponsor des Festivals im Sommer. Der deutsche Autohersteller hat sich für eine Unterstützung während der kommenden drei Jahre mit einem Sponsoringbeitrag verpflichtet und stellt die Fahrzeuge für die Künstlerbetreuung zur Verfügung. Über die Höhe des Beitrags wurde Stillschweigen vereinbart.

Erfrischender Klogang

Die Y&R-Gruppe bewirbt für Geberit einen feuchten Kulturwandel auf der Toilette: Das WC- Modell Aquaclean ist WC, Bidet und Fön in einem.

Aquaclean ist ein WC, das sein Kürzel besonders ernst nimmt: Das Wasserklosett spült nämlich nicht nur jedem Geschäft nass hinterher, es reinigt den Allerwertesten auch noch mit einem warmen Wasserstrahl und fönt ihn dann trocken. Die frisch-hygienische Idee stammt von der Jonaer Sanitärtechnik-Firma Geberit – und ist über 30 Jahre alt. So lange vertreibt Geberit bereits Dusch-Toiletten, die zweifach mit Wasser nachspülen.
So angenehm die Erfindung ist, so schwierig ist sie zu bewerben. Denn schliesslich ist alles, was sich auf dem stillen Örtchen abspielt, allerstrengste Privatsache – insbesondere, wenn es nicht ums Design der beworbenen Kloschüssel, sondern um deren «innere Werte» geht. Wie also den Vorteil gesteigerter Hygiene anpreisen, ohne dem potenziellen Käufer Unsauberkeit vorzuwerfen? Geberit beauftragte die Y&R-Gruppe mit der Lösung dieser Frage. Das Mandat der Agentur umfasste die komplette Neulancierung der Marke AquaClean, von der Markt-analyse über Naming, Ausarbeitung von Logo und Markenwelt bis zum Auftritt für alle Kommunikationsmassnahmen in allen Kanälen für Business- und Endkunden.
Eine saubere Sache
Die Lösung ist der Slogan «I Love Water». Er trägt die komplette Kampagne, die am Dienstag lanciert wurde. Die Botschaft: Sich nach dem Toilettengang nicht mit Wasser zu reinigen ist genauso absurd wie sich morgens mit dem Handtuch abzurubbeln, ohne vorher geduscht zu haben. Zur zentralen Aussage bekennt sich auch das Logo: Das «Love» symbolisierende Herz in «I love water» ersetzte die Agentur durch ein knackig-sauberes Hinterteil in Herzform. Diese Art von Humor erzeugt Aufmerksamkeit und Sympathie und transportiert ganz nebenbei, dass es hier nicht nur um Liebe zum Wasser, sondern eben auch zum sauberen Hinterteil geht. Clever.
Der Fall Wasser
Ästhetisch bis subtil erotisch sind die Bilder, die Starfotograf Michel Comte für einen Teil der Anzeigen und die TV-Spots in den Schweizer Bergen bei St. Moritz gemacht hat. Comte zeigt Melanie Winiger und Barbara Becker in durchnässten Kleidern in ihrem Element: Wasser. Winiger kniet vor einem Wasserfall, Becker gibt sich am Ufer eines Bergsees romantischen Träumereien hin. «Ich liebe Wasser», werden beide Damen dazu zitiert. Ohne Zweifel sind die Anzeigen ebenso wie die TV-Spots mit den beiden prominenten Wasserliebhaberinnen ein feuchter Hingucker, der wirksam auf das «Prinzip Wasser» aufmerksam macht, das Geberit bei seinem Dusch-WC einsetzt.
> Spot Barbara Becker
> Spot Melanie Winiger
Neben den Becker- und Winiger-Sujets gehören zur Kampagne auch Anzeigen mit dem I-love-water-Logo. Ausserdem kommen die klassischen Bilder eines stylischen Badezimmers zum Einsatz, das mit dem hygienischen Wasserklosett bestückt ist. Gestützt wird die Kampagne durch ein Kommunikationspaket aus Messeauftritt, POS-Ausstattung, Verkaufsförderungsmassnahmen, Verkaufshilfen, Broschüren, ein Partnerkonzept und Schulungsmaterial. Die Kampagne startete am Dienstag in der Schweiz, Deutschland und Österreich, parallel zur Präsentation des Dusch-WC auf der internationalen Sanitärmesse ISH in Frankfurt am Main.
Nass und gründlich
Bevor Geberit und die Y&R-Gruppe die Werbekampagne entwickelten, hatte Geberit eine Wohlfühl- und Hygienestudie in Auftrag gegeben. Die Umfrageinstitute GfK und Market Institut befragten Menschen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und Japan. Drei Viertel der Befragten glauben, dass nach dem Toilettengang eine Reinigung mit Wasser gründlicher wäre, jeder Zweite kann sich vorstellen, ein WC wie AquaClean zu kaufen. Geberit hofft deshalb auf einen Kulturwandel auf der Toilette. In Japan und Finnland sind Dusch-WC übrigens schon gang und gäbe.

Sieben Fragen an Anke Mosbacher, Head Geberit Aquaclean
Lieben Sie Wasser?
Anke Mosbacher: O ja, ich liebe das Nass, die Frische, die Reinheit und Natürlichkeit. Wasser ist für mich belebend.
Warum werben Sie mit den Testimonials Barbara Becker und Melanie Winiger?
Sie sind ideale Botschafterinnen, weil sie durch ihre Natürlichkeit und ihren Charakter die Eigenschaften von Wasser transportieren: Barbara Becker, die Harmonische, deshalb der ruhige Bergsee, und Melanie Winiger, die Kraftvolle, deshalb der Wasserfall.
War es schwierig, Models zu finden?
Mit Unterstützung von Starfotograf Michel Comte gelang es uns, Becker und Winiger für unsere Kampagne zu gewinnen. Sie alle haben mit Geberit viel gemeinsam, denn sie setzen sich wie wir nachhaltig für die wertvolle Ressource Wasser ein.
Die Anzeigen und TV-Spots mit den beiden Damen muten erotisch an – Erotik und Toilette, wie geht das zusammen?
Die Anzeigen und TV-Spots sind Ausdruck der Liebe zu Wasser, eine Art Liebeserklärung. Hierbei steht die Reinigung mit Wasser im Vordergrund. Wir wollen diesen Kulturwandel in der Toilette
vorantreiben.
Das I-love-water-Logo kommt verglichen mit dem erotischen Touch der beiden Testimonials eher humorvoll daher. Ist das gewollt?
Es soll in Erinnerung bleiben und freundlich das Tabu brechen.
Warum haben Sie im Vorfeld der Kampagne eine Konsumentenbefragung in sechs Ländern durchgeführt?
Wir wollten das Körperpflegeverhalten unserer potenziellen Kunden besser kennenlernen und verschiedene Kulturen miteinander vergleichen. Das gab uns Aufschluss darüber, dass die Zeit reif für einen Kulturwandel in europäischen Toiletten ist.
Warum haben Sie die Y&R-Gruppe mit der Umsetzung der Kampagne beauftragt?
Die Agentur hat uns das bestintegrierte Konzept zur Erreichung unseres Ziels vorgestellt. (afw)
Anne-Friederike Wilhelm

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Making-of (Barbara Becker).
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Barbara Becker
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Melanie Winiger
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Making-of (Melanie Winiger).
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Die Klappe sucht wieder Filme

Ab sofort läuft die Ausschreibung für die 29. Ausgabe der Klappe, des wichtigsten deutschsprachigen Wettbewerbs für bewegte Bilder. Gesucht sind Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ab sofort läuft die Ausschreibung für die 29. Ausgabe der Klappe. Die Klappe gilt als der wichtigste deutschsprachige Wettbewerb für Bewegtbild. Zur Teilnahme eingeladen sind Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Organisiert wird Die Klappe vom Kommunikationsverband. Die Jury, in der auch mehrere Fachleute aus der Schweiz Einsitz nehmen, wird bereits in dritter Folge präsidiert von Amir Kassaei, Kreativ-Chef der DDB Group Germany.
Einmalig für solche Wettbewerbe setzt sich die Jury der Klappe paritätisch gemischt aus Vertretern von Filmproduktionen, Auftraggebern, Agenturen und Medien zusammen. Gewertet werden 11 verschiedene Kategorien, in denen alles Platz findet, was sich heute auf einer Leinwand, grossen und kleinen Bildschirmen und immer trendiger auch im Netz bewegt.
Neu gibt es dazu einen Nachwuchswettbewerb. Dieser wird in Kooperation mit den Young Lions von Cannes durchgeführt. Das Thema lautet «Leergefischt, rettet den Fisch». Die eingereichten Filme für das Handy oder Internet sollen den Menschen für den sorgsamen Umgang mit den Weltmeeren sensibilisieren. Mehr Infos zu allen Kategorien finden sich auf www.dieklappe.de, wo man sich auch für die Anmeldung einloggen kann. Anmeldeschluss ist der 20. April. Die Preisverleihung mit Gala findet am 15. Mai in Hamburg statt.

Zofinger Tagblatt AG ist neue Verlegerin des Trienger Anzeigers

Das Verlagsrecht am 110-jährigen Trienger Anzeiger geht von der Trienger Meyer Druck AG auf die Zofinger Tagblatt AG über. Die Trienger Meyer Druck AG bleibt eigenständig.

Das Verlagsrecht für den Trienger Anzeiger geht ab 1. April 2009 in den Besitz des Medien- und Printunternehmens Zofinger Tagblatt AG über. Die vormalige Verlegerin Meyer Druck AG wird künftig enger mit der Zofinger Tagblatt AG zusammenarbeiten, bleibt jedoch ein unabhängiges Druckunternehmen. Der Trienger Anzeiger erscheint seit 110 Jahren wöchentlich im luzernischen Surental und wird in seiner Form weitergeführt. Die Verlagsdienstleistungen für den Anzeiger können weiterhin in Triengen als auch in Reiden und Zofingen in Anspruch genommen werden.

Rod verbreitet Virus für Médecins sans Frontières

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APG führt Kurzarbeit in der Logistik ein

Die Plakatwerbegruppe Affichage führt bei ihrer Tochter APG ab 1. April für die Mitarbeitenden in der Logistik Kurzarbeit ein. Von der Massnahme betroffen sind 260 Personen in der ganzen Schweiz.

Die Plakatwerbegruppe Affichage führt bei ihrer Tochter APG ab 1.
April für die Mitarbeitenden in der Logistik Kurzarbeit ein. Von der Massnahme betroffen sind 260 Personen in der ganzen Schweiz. Das Unternehmen reagiere damit auf das schlechte wirtschaftliche Umfeld im Werbemarkt heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Kurzarbeit gelte bis auf weiteres.
Die schlechte Wirtschaftslage und dabei insbesondere die damit einhergehenden reduzierten Budgets im Werbemarkt hätten die APG zu dieser Massnahme gezwungen, wird Ivan Schultheiss, Geschäftsführer der APG, in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig könne damit vorläufig auf Entlassungen verzichtet werden.

Top der Woche: Axel Springer und Publigroupe führen Zanox gemeinsam weiter

Axel Springer und Publigroupe haben vereinbart, den Onlinemarketing-Dienstleister Zanox.de weiterhin als gemeinsame Beteiligung zu führen. Damit kommt es zu einer Anpassung der Beteiligungsverhältnisse.

Axel Springer und Publigroupe haben vereinbart, den Onlinemarketing-Dienstleister Zanox.de weiterhin als gemeinsame Beteiligung zu führen. Damit kommt es zu einer Anpassung der Beteiligungsverhältnisse: Axel Springer gibt 7,5 Prozent seiner Anteile ab und hält künftig 52,5 Prozent, Publigroupe verfügt neu über einen Anteil von 47,5 Prozent. Somit verzichten die Gesellschafter auf die ursprünglich geplante Bildung einer Struktur von zwei regionalen Tochtergesellschaften mit gegenseitigen Beteiligungen. Die Partnerschaft wird sich künftig in spezifischen Mitwirkungsrechten der Publigroupe sowie auch in der Besetzung des Aufsichtsrats widerspiegeln, in dem beide Gesellschafter mit jeweils drei Mandaten vertreten sein werden. Das bisherige transaktionsorientierte Geschäftsmodell habe sich in einem konjunkturell schwierigen Umfeld als zukunftsweisend gezeigt, heisst es in einer Pressemitteilung vom Montag. Deshalb seien die beiden Gesellschafter zu dem Schluss gekommen, auf die Bildung der geplanten Unternehmenseinheiten zu verzichten und Zanox partnerschaftlich weiterzuentwickeln.

Zu guter Letzt: «Privatsphären Manager» mit 16

Im Januar hat Microsoft Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren per MSN eingeladen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Dabei hat sich herausgestellt, dass jeder zweite Jugendliche in der Schweiz per Internet schon belästigt, beleidigt oder bloss gestellt worden ist.

Im Januar hat Microsoft Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren per MSN eingeladen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Über 20’000 Teenager aus zehn europäischen Ländern beteiligten sich daran. Dabei hat sich laut Studie herausgestellt, dass jeder zweite Jugendliche in der Schweiz per Internet schon belästigt, beleidigt oder blossgestellt worden ist. Daher sei der Bedarf an Schutz- und Präventionsprogrammen gross, so das Fazit der Microsoft-Studie.
Am Mittwoch hat Microsoft Schweiz deshalb das Online-Verhalten von Kindern in den Mittelpunkt des «Swiss Security Day» gestellt. Das Risiko das Jugendliche eingehen, indem sie Bilder und persönliche Informationen ins Netz stellen, sollte tatsächlich nicht unterschätzt werden. Immerhin gaben über die Hälfte der Befragten an, bereits online belästigt worden zu sein. Die Initiative «Security 4 Kids» engagiert sich bereits seit 2005 für mehr Internetsicherheit für Kinder.
In diesem Zusammenhang ist es auch lobenswert von Microsoft, sich an einem Infotag der Internetsicherheit von Kindern zu widmen. Ebenso nachvollziehbar der Rat von Microsoft, Antispyware, Virenschutzprogramme und eine Firewall zu installieren, um durch den Computer auch das Kind zu schützen. Ein solides Basiswissen und eine offene Kommunikation seien die besten Voraussetzungen, um sein Kind im Internet zu schützen, schreibt Microsoft. Top dabei ist deren Ziel – der Softwarehersteller möchte den jungen Surfer zum «Privatsphären Manager» umerzogen sehen.
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