Zu guter Letzt: Chaos in Moskau, Frieden im Tierreich

Der Eurovision Song Contest in Moskau, dessen Finale am Samstag über die Bühne gehen wird, erregt bereits heute etliche Gemüter. Mit Groll zurückdenken werden nicht nur einige Teilnehmer, sondern auch Homosexuellenverbände und Tierschützer.

Der Eurovision Song Contest in Moskau, dessen Finale am Samstag über die Bühne gehen wird, erregt bereits heute etliche Gemüter. Mit Groll zurückdenken werden nicht nur einige Teilnehmer, sondern auch Homosexuellenverbände und Tierschützer.
Was alles schief ging oder gehen könnte: Den lettischen Sänger Intars Busulis holten russische Grenzpolizisten aus dem Zug, weil ihnen sein Reisepass verdächtig erschien. Er musste schliesslich mit dem Bus nach Moskau weiterreisen. Weil mit Anstassija Prichodko eine Ukrainerin für Russland an den Start geht, wurde der Wettbewerbssong der Gastgeber im heimischen Showbusiness angefeindet. Swetlana Loboda sorgte bei der Gala selbst für einen Skandal. Sie erschien mit vermeintlichen Platzwunden im Gesicht und am Körper. Ein Protest gegen häusliche Gewalt, wie sie erklärte. Auch während des Finales selbst könnte es zum Protest auf der Bühne kommen. Das niederländische Männertrio De Toppers hat «eine Geste» angekündigt, sollte es bei der für Samstag in Moskau geplanten Demonstration von Homosexuellen zu Gewalt gegen Schwule und Lesben kommen. Zu guter Letzt übten auch die Tierschützer scharfe Kritik an den Eurovisions-Machern. Denn in Moskau seien streunende Hunde und Katzen eingefangen worden, damit die Stadt westlichen Grand-Prix-Touristen sauberer erscheine. Es sei grausam, solche Methoden wegen eines Liederwettbewerbs anzuwenden, wirft die russische Abteilung der Naturschutzorganisation WWF nun den Organisatoren vor. Dabei können Tiere doch so herzlich sein, wie die unten zu sehenden Standbilder eines derzeit überall zirkulierenden Kurzfilms zeigen.

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Axel Springer: Ergebniswachstum und leichter Umsatzrückgang im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2009 hat Axel Springer ein Ergebniswachstum von 2,1 Prozent auf 80,3 Millionen Euro verzeichnet. Der Umsatz liegt mit 620 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (641,7 Millionen Euro). Der Umsatz sank von 641,7 Millionen Euro um 3,4 Prozent auf 620 Millionen Euro.

Im ersten Quartal 2009 hat Axel Springer ein Ergebniswachstum von 2,1 Prozent auf 80,3 Millionen Euro verzeichnet. Der Umsatz liegt mit 620 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (641,7 Millionen Euro). Der Umsatz sank von 641,7 Millionen Euro um 3,4 Prozent auf 620 Millionen Euro.
Mit robusten Vertriebserlösen habe Axel Springer im ersten Quartal 2009 den Rückgang der Werbeeinnahmen kompensieren können, wie der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner am Donnerstag in Berlin sagte. Die Vertriebserlöse in Höhe von 289 Millionen Euro lagen nur um 1,7 Prozent unter Vorjahresniveau. Unter dem Strich standen bei Axel Springer in den ersten drei Monaten des Jahres 213 Millionen Euro Überschuss, in den Erlöse aus dem Verkauf von Minderheitsanteilen an mehreren Regionalzeitungen einflossen. Der Vorjahreswert von 449,9 Millionen Euro enthielt einen Sondereffekt aus dem Anteilsverkauf an ProSiebenSat.1 Media. Bereinigt um solche Effekte sei der Überschuss um 9,7 Prozent auf 34,9 Millionen Euro gestiegen.
Angesichts des schweren Konjunktureinbruchs rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr mit dramatischen Auswirkung auf dem Werbemarkt. Mit einem kräftigen Wachstum der digitalen Werbeerlöse um 26,6 Prozent habe Axel Springer den allgemeinen Rückgang im Anzeigengeschäft bei einem Minus von lediglich 8 Prozent halten können, so Döpfner weiter.
Der deutsche Medienkonzern stützt sich in der Wirtschaftskrise auf die Inlandstitel und das starke Wachstum der eigenen Internetangebote. Die ausländischen Titel litten zum Teil erheblich unter den Folgen der Wirtschaftskrise, die Erlöse gingen in diesem Segment um 26 Prozent auf 72,4 Millionen Euro zurück. Vor allem in wichtigen Märkten in Osteuropa sowie in Spanien schlugen die schwierigen Bedingungen sowie Wechselkurseffekte zu Buche. Vergleichsweise stabil war dagegen das Geschäft in Frankreich und der Schweiz. Das Segment Zeitungen National blieb mit einem Umsatz von 292,4 Millionen Euro lediglich 1,4 Prozent unter dem Vorjahresumsatz von 296,7 Millionen Euro.
Zu Axel Springer gehören in der Schweiz unter anderem diverse TV- Programmzeitschriften sowie die Bilanz, die Handelszeitung und der Beobachter.

Bund bleibt am Leben

Espace Media führt die Tageszeitung Der Bund in Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger weiter. Allerdings mit harten Kostensenkungsmassnahmen: Insgesamt werden 22 Stellen abgebaut. Das Blatt soll in Zukunft noch konsequenter als Regionalzeitung positioniert werden.

Espace Media führt die Berner Tageszeitung Der Bund weiter. Ab Herbst 2009 wird das Blatt eng mit dem Tages-Anzeiger zusammenarbeiten. Allerdings mit harten Kostensenkungsmassnahmen: Insgesamt werden 22 Stellen abgebaut. Das Blatt soll in Zukunft noch konsequenter als Regionalzeitung positioniert werden.
Ziel der Zusammenarbeit zwischen Bund und Tages-Anzeiger sei es, der anspruchsvollen Leserschaft der beiden Titel einen gemeinsam erarbeiteten Mantel mit einer ausgebauten Berichterstattung über nationale und internationale Politik, Kultur, Sport und Wirtschaft anzubieten, schreibt Tamedia in einer umfangreichen Medienmitteilung vom Mittwoch. Die Redaktion des Bund wird neu 35 statt wie bisher 54 Vollzeitstellen umfassen. Insgesamt werden 19 Vollzeitstellen abgebaut.
Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Tages-Anzeiger soll beide Titel stärken. Der Bund wird die gemeinsame Bundeshausredaktion in Bern verantworten und dem Tages-Anzeiger ausgewählte Wirtschafts-, Kultur- und Spezialseiten zur Verfügung stellen. Im Gegenzug bezieht Der Bund überregionale Inhalte vom Tages-Anzeiger. Geplant sind vier Zeitungsbünde in einer neuen Gestaltung. Der erste Bund umfasst die In- und Ausland-Berichterstattung, der zweite Bund Wirtschaftsthemen sowie den neu gemeinsam mit dem Tages-Anzeiger erstellten Sportteil. Die Stadt und der Kanton Bern stehen im Mittelpunkt des dritten Bundes. Die bisherige Wochenendbeilage «Der kleine Bund» erscheint neu täglich als vierter Zeitungsbund und widmet sich unter anderem den Themen Kultur, Gesellschaft und Wissen. Chefredaktor des Bund bleibt der 56-jährige Artur K. Vogel, der die Tageszeitung bereits seit 2007 führt und massgeblich an der Erarbeitung des neuen Konzepts beteiligt war.
Espace Media wagt mit der Weiterführung des Berner Zeitungsmodells eine Strategie, die sich in den nächsten Jahren bewähren müsse, schreibt Tamedia weiter. Durch die Zusammenarbeit mit dem Tages-Anzeiger sollen die bisherigen Verluste reduziert und mittelfristig ausgeglichene Ergebnisse erreicht werden. Um die wirtschaftlichen Perspektiven des Bund weiter zu verbessern, wird die Abonnementsgebühr mittelfristig erhöht. Gleichzeitig wird Espace Media Verhandlungen zur künftigen Unterstützung des Bund mit denjenigen Institutionen und Unternehmen aufnehmen, deren Vertreter sich im Komitee «Rettet den Bund» für den Erhalt der Tageszeitung eingesetzt haben.
Um die Chancen des publizistischen Wettbewerbs in Bern auszuschöpfen, will sich die Berner Zeitung noch konsequenter als führende Regionalzeitung positionieren. Eine neue Community-Redaktion soll den Kontakt zu den Leserinnen und Lesern weiter verbessern. Geplant ist zudem eine stärkere Regionalisierung der Newsplattform Bernerzeitung.ch innerhalb des Newsnetz.

Gerichtstermin für SF-Chefredaktor Haldimann

Am Donnerstag muss sich SF-Chefredaktor Ueli Haldimann wegen Kassensturz-Aufnahmen mit einer versteckten Kamera vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Neben ihm sind drei weitere SF-Mitarbeiter angeklagt.

Am Donnerstag muss sich SF-Chefredaktor Ueli Haldimann wegen Kassensturz-Aufnahmen mit einer versteckten Kamera vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Neben ihm sind drei weitere SF-Mitarbeiter angeklagt.
Die Aufnahmen wurden im Dezember 2006 und im Februar 2007 in der Sendung Kassensturz ausgestrahlt. Im Beitrag untersuchte der Arzt die Brüste einer jungen Frau, welche sich im Auftrag der Kassensturz-Redaktion für eine Brustvergrösserung angemeldet hatte. Es wurde kritisiert, der Chirurg habe die Brüste der Frau unnötig oft betastet.
Das Gericht hat sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob der Einsatz der versteckten Kamera im vorliegenden Fall zulässig war oder nicht. Der Einsatz einer versteckten Kamera sei die Ultima Ratio des Recherchierjournalismus, führte Haldimann am Donnerstag vor dem Zürcher Bezirksgericht aus. Für die Beiträge des Kassensturz seien heimliche Aufnahmen in Praxen von Schönheitschirurgen unabdingbar gewesen. Dabei habe man deutlich machen wollen, dass viele Eingriffe vorschnell, leichtfertig und ohne Risikoaufklärung vorgenommen.
Neben Haldimann müssen sich auch der Redaktionsleiter des Kassensturz, Wolfgang Wettstein, zwei weitere SF-Mitarbeitende und der weibliche «Lockvogel» vor Gericht verantworten. Staatsanwalt Lukas Wehrli beantragt unterschiedlich hohe bedingte Geldstrafen sowie Bussen. Die höchste Strafe fordert er für Haldimann: Dem verantwortlichen Chefredaktor will er eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 560 Franken und eine Busse von 6’000 Franken aufbrummen.

Berner Medienpreis geht an DOK-Beitrag über Engstlenalp

Der diesjährige Hauptpreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen geht an die beiden Fernsehjournalisten Beat Bieri und Ruedi Leuthold. Die beiden werden für ihren DOK-Beitrag «Kampf um die Engstlenalp» geehrt.

Der diesjährige Hauptpreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen geht an die beiden Fernsehjournalisten Beat Bieri und Ruedi Leuthold. Die beiden werden für ihren DOK-Beitrag «Kampf um die Engstlenalp» geehrt.
Der auf SF 1 ausgestrahlte Beitrag zur Alp im Spannungsfeld zwischen Natur und Wintersport habe nicht nur ein Kapitel Tourismusgeschichte nachgezeichnet, sondern auch aufgezeigt, welche unterschiedlichen Interessen oberhalb Innertkirchen aufeinanderträfen, begründet die Stiftung ihre Entscheidung.
Weitere Preise gehen an Luzia Stettler von Schweizer Radio DRS 1, Emmanuel Tagnard von TSR und Christian Walther vom Schweizer Fernsehen und an das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio DRS.
Stettler wird geehrt für die Sendung «Familientreffen der Kummerbuben» genau 40 Jahre nach Erscheinen des gleichnamigen Films, die beiden Fernsehjournalisten für einen Beitrag zum Waadtländer Künstler François Junod und die Redaktion des Regionaljournals für die überzeugende Berichterstattung zum ersten Sozialbericht des Kantons Bern.
Die Berner Stiftung zeichnet jedes Jahr überdurchschnittliche Radio- und Fernsehsendungen aus. Dieses Jahr hatte die Jury 16 Radio- und 17 Fernsehsendungen zu beurteilen. Die Preise werden am Donnerstag in Bern überreicht.

Premiere plant trotz tiefroter Zahlen vier neue Kanäle

Im ersten Quartal 2009 hat der Bezahlfernsehsender Premiere seinen Verlust fast verdreifacht. Nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag stieg der Verlust von 28,1 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf 80 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 232,7 Millionen Euro stabil.

Im ersten Quartal 2009 hat der Bezahlfernsehsender Premiere seinen Verlust fast verdreifacht. Nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag stieg der Verlust von 28,1 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf 80 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 232,7 Millionen Euro stabil, die Zahl der Abonnenten sank von 2,4 Millionen Ende 2008 auf 2,37 Millionen. Premiere rechnet für das laufende Jahr weiterhin mit einem erheblichen operativen Verlust. Erst für 2011 werden schwarze Zahlen angepeilt.
Nun soll der Bezahlsender umstrukturiert werden. Geplant sind gemäss Pressetext vier neue Kanäle. Das neue Angebot soll in den kommenden Tagen offiziell vorgestellt werden. Ausserdem wird der Sender künftig unter dem Namen Sky Deutschland laufen, um so das Angebot an die Sky-Angebote in Italien und Grossbritannien anzulehnen. Die meisten Pay-TV-Sender von Grossaktionärin News Corp heissen Sky. Der Konzern von Medienunternehmer Rupert Murdoch hält rund 30 Prozent an dem Münchner Sender. Zur Umbenennung wird die Zustimmung der Hauptversammlung vorausgesetzt.
Unter dem neuen Namen erhofft sich der Sender neue Abonnenten, nimmt aber auch eine hohe Abschreibung in Kauf. Durch die Wertabschreibung des alten Namens vermindert sich das Nettoergebnis des zweiten Quarals um 256,1 Millionen, wie Premiere mitteilte.

Tages-Anzeiger: Tamedia streicht 50 Vollzeitstellen

Die Entscheidung ist gefallen, die Zahlen genannt: Der Tages-Anzeiger baut im Rahmen seiner Neuorganisation insgesamt 50 Vollzeitstellen in der Redaktion ab. Die personellen Massnahmen gehen einher mit der Umstellung auf ein Vier-Bund-Konzept.

Die Entscheidung ist gefallen, die Zahlen genannt: Der Tages-Anzeiger baut im Rahmen seiner Neuorganisation insgesamt 50 Vollzeitstellen in der Redaktion ab. Die personellen Massnahmen gehen einher mit der Umstellung auf ein Vier-Bund-Konzept.
Der Abbau, der alle Ressorts betrifft, ist Teil eines umfassenden Neukonzeptes, das durch die Einführung einer Vier-Bund-Zeitung auch Einsparungen im Druck und in der Distribution vorsieht. Alle regionalen Informationen werden in einem Zeitungsbund zusammengeführt. Damit soll die Regionalisierung des Blattes gestärkt werden. Der Auftritt der grössten abonnierten Tageszeitung der Schweiz soll mit einer neuen Gestaltung ab Herbst 2009 «hochwertiger» und die Leserführung stark verbessert werden, schreibt Tamedia in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.
Gemeinsam mit der Newsplattform Tagesanzeiger.ch und der Pendlerzeitung News will der Tages-Anzeiger die Möglichkeiten eines umfassenden Medienverbundes in Zukunft gezielter ausschöpfen. Die Redaktionen des Newsnetz und der Pendlerzeitung News ziehen deshalb im August 2009 in einen gemeinsamen Newsroom, der direkt mit dem Redaktionsschiff des Tages-Anzeigers verbunden wird. Im Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 werden die Redaktionen von Newsnetz und News ihre Zusammenarbeit schrittweise ausbauen. Geplant ist die Übernahme von Inhalten des Newsnetz in die Pendlerzeitung News sowie eine enge Zusammenarbeit der beiden Redaktionen mit dem Tages-Anzeiger im Bereich der Grundversorgung mit Nachrichtenmeldungen. Die Zusammenarbeit werde bis Ende 2009 zu einem weiteren schrittweisen Abbau der Redaktion führen, der jedoch voraussichtlich ohne Kündigungen realisiert werden könne, führt Tamedia weiter aus.
Insgesamt werden die Redaktionen des Medienverbundes Tages-Anzeiger mit der Tageszeitung Tages-Anzeiger, dem Newsnetz sowie der Pendlerzeitung News in Zukunft rund 235 Vollzeitstellen umfassen.

Cash wechselt Führung

Die Wirtschafts- und Finanzplattform Cash wird ab sofort von Daniel Hügli als Chefredaktor und André Michel als Geschäftsführer geleitet. Der bisherige Chefredaktor Rüdi Steiner legt ein Sabbatical ein.

Die Wirtschafts- und Finanzplattform Cash wird ab sofort von Daniel Hügli als Chefredaktor und André Michel als Geschäftsführer geleitet. Der bisherige Chefredaktor Rüdi Steiner legt ein Sabbatical ein.
Neu zeichnen sich André Michel und Daniel Hügli verantwortlich für Cash. Dies vermeldet der Medienkonzern Ringier am Donnerstag. Unter ihrer Leitung soll Cash.ch seine Marktführerschaft im Bereich der Wirtschafts- und Finanzinformation weiter ausbauen, seine Wachstumsstrategie kontinuierlich weitertreiben und das aktuelle Portfolio aus Online Portal, TV-Sendungen, WebTV und mobilen Applikationen mit «innovativen digitalen Angeboten» ausbauen, wird in der Pressemitteilung betont. Der bisherige Chefredaktor von Cash, Rüdi Steiner, hat sich laut Ringier entschieden, ein Sabbatical einzulegen.
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Der 44-jährige Daniel Hügli ist promovierter Anglist und Germanist und war seit der Lancierung im September 2006 Stv. Chefredaktor der Tageszeitung Cash Daily bzw. Cash. Zuvor war er zwei Jahre Ressortleiter «Finanz» bei der Handelszeitung und von 1999 bis 2004 Redaktor bei der Nachrichtenagentur Bloomberg News. Hügli wird neben seiner Tätigkeit als Chefredaktor weiterhin einmal pro Monat die Wirtschaftssendung Cash TV auf SF2 moderieren.
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Der 51-jährige André Michel war seit Juli 2006 Leiter Business Development und Finanzprodukte von Cash. Zuvor war er seit 1998 in verschiedenen Funktion für cash tätig, unter anderem als stellvertretender Chefredaktor und Ressortleiter Invest. Der Wirtschafts- und Finanzwissenschafter war Gründungsaktionär und Verwaltungsratspräsident von Borsalino.ch und 12 Jahre Ressortleiter Wirtschaft bei der Berner Zeitung. Als neuer Geschäftsführer von Cash trägt er die Gesamtverantwortung für das operative Geschäft und die strategische Ausrichtung der Plattform.
Cash.ch besetzt den Spitzenplatz bei der Nutzung wirtschaftsrelevanter Informationen und verzeichnete laut Net Metrix im Durchschnitt der letzten drei Monate 2,63 Millionen Visits pro Monat bei 332’000 Unique Clients.

L’Agefi mit neuem Konzept

Die Genfer Tageszeitung L’Agefi wird am Freitag ihr neues Konzept präsentieren. Der Schwerpunkt liegt bei einer traditionellen als auch innovativen Berichterstattung über das Finanz- und Wirtschaftsgeschehen.

Die Genfer Tageszeitung L’Agefi wird am Freitag ihr neues Konzept präsentieren. Der Schwerpunkt liege bei einer traditionellen als auch innovativen Berichterstattung über das Finanz- und Wirtschaftsgeschehen, vermeldet der Herausgeber Agence économique et financière in einer Mitteilung. Mit der klaren Ausrichtung auf diese Themen und auf ihr Zielpublikum besinne sich die Tageszeitung auf ihr Identität.
Der neue Delegierte des Veraltungsrates und Chefredaktor François Schaller habe bereits seit zwei Monaten im Auftrag des Investors Alain Duménil den Relaunch vorbereitet. Am Freitag erwarte die Leser eine Zeitschrift mit neuem Konzept und in einem beträchtlich reduzierten Format.

Crossmedia Award: Nominierte stehen fest

Zum fünften Mal in Folge wird am 19. Mai der Crossmedia Award der Goldbach Media Gruppe vergeben. Die Nominierten der diesjährigen Bewerbung stehen seit Donnerstag fest.

Zum fünften Mal in Folge wird am 19. Mai der Crossmedia Award der Goldbach Media Gruppe vergeben. Die Nominierten der diesjährigen Bewerbung stehen seit Donnerstag fest. Aus 30 Bewerbern hat eine Jury sechs crossmediale Kampagnen ausgewählt.
Nominiert wurden folgende Arbeiten:
– Basler Versicherungen (Y&R Gruppe Schweiz)
– Graubünden Ferien/Heineken Switzerland (Jung von Matt/Limmat)
– Mars Schweiz (Wirz Werbung)
– Médecins Sans Frontières (Rod Kommunikation)
– Schweizer Radio DRS (Jung von Matt/Limmat)
– Swisscom (Advico Young & Rubicam)
Die drei Gewinner werden an der Crossmedia Award Night am 19. Mai im Hürlimann Areal in Zürich ausgezeichnet.
Ausschlaggebend für die Nominierungen waren die Kriterien Innovationsgrad, intelligente Verknüpfung, gestalterische Umsetzung, Erfolgsausweise und der Gesamteindruck der Kampagne. In der Jury mitgewirkt haben Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting), Geri Aebi (Wirz Werbung), Regula Fecker (Rod Kommunikation), Urs Renner,(Optimedia), Urs Schneider (Mediaschneider), Jürg Siegrist (SWA-ASA), Philipp Skrabal (Advico Young & Rubicam), Walter Tagliaferri (Euro RSCG Zürich / Eurad), Dominique von Matt (Jung von Matt/Limmat, Werbeagentur BSW), Franziska von Weissenfluh (Berner Zeitung), Marc Werner (Swisscom Fixnet).

Heusser Communicates realisiert den Jahresbericht des Herzzentrums Hirslanden

Die Zürcher Agentur Heusser Communicates hat den Jahresbericht 2008 für das Herzzentrum Hirslanden in Zürich visuell konzipiert und realisiert. Der diesjährige Bericht befasst sich mit dem Thema «Innovationen in der Herzmedizin».

Die Zürcher Agentur Heusser Communicates hat den Jahresbericht 2008 für das Herzzentrum Hirslanden in Zürich visuell konzipiert und realisiert. Der diesjährige Bericht befasst sich mit dem Thema «Innovationen in der Herzmedizin». Doppelseitige Bilder geben diesen Innovationen ein Gesicht, indem die Teams in der Hightech-Umgebung der Klinik vorgestellt werden. Der Leser erfährt unter anderem, wie viele Fachleute und welche neuen Technologien für eine Operation notwendig sind. Zusätzlich berichten Ärzte des Herzzentrums aus ihrem Fachgebiet.

Verantwortlich beim Herzzentrum Hirslanden, Zürich: Franziska Bernet. Verantwortlich bei Heusser Communicates, Zürich: Thomas Heusser (Beratung), Anita Elsenhans (Art Direction), Benjamin Barmettler (Grafik/Layout/Illustration/Bildbearbeitung). Fotografie: Judith Stadler und André Uster (Das Bild).

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Jung von Matt/Limmat: Für Swisscom mobile Internet romantisiert

Die Swisscom startet für das mobile Surfen auf dem Handy und auf dem Notebook eine Kampagne, gerichtet an die Privatkunden des Unternehmens. Mit einem TV-Spot als Ausgangspunkt setzt die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat das mobile Internet romantisch in Szene.

Die Swisscom startet für das mobile Surfen auf dem Handy und auf dem Notebook eine Kampagne, gerichtet an die Privatkunden des Unternehmens. Mit einem TV-Spot als Ausgangspunkt setzt die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat das mobile Internet romantisch in Szene. Der Spot, eine Boy-meets-Girl-Geschichte, läuft im TV. Im Internet wird daraus ein verlängerter, interaktiver Produktfilm. Dieser kann unter www.swisscom.ch/mobilessurfen eingesehen werden.
Mit den Online-Werbemitteln Sales-Banner, interaktive Banner, Floating Ads und einem Wettbewerb wird die Kampagne im Internet unterstützt. An den Verkaufspunkten wird die Kampagne mit Plakaten, Dispensern und zusätzlichen Massnahmen beworben. Weiter sind unter anderem Broschüren, Guerilla-Massnahmen und Promo-Aktionen für Privatkunden im Einsatz. Insgesamt umfasst die Kampagne über 120 verschiedene Werbemittel.
Verantwortlich bei Swisscom: Thomas Ulrich (Leiter Marketing Kommunikation Privatkunden), Patrizio Pivirotto (Leiter Segment-Kommunikation Privatkunden), Roger Renfer (Brand Manager Pivatkunden), Daniel Röösli, Nathalie Maibach (Marcom Manager Privatkunden), Sake Goekbas (Online Kommunikation Privatkunden), Phil Picard (Leiter Online Portal). Verantwortlich bei Jung von Matt / Limmat: Tom Seinige, Alexander Jaggy, Markus Rottmann (Creative Direction), Alexander Holtz, Thomas Engeli, Samuel Knaus (Text), Inken Rohweder, Barbara Blaesi, David Hanselmann (Art Direction), Nora Vögeli, Matthias Fürst (Grafik), Bruno Manser, Claude Eberhard, Notarmon Buchli (Digital Media), Martin Samsel (Unitleitung Beratung), Matthias Adolf, Sebastian Durband, Dennis Busch, Petra Gayko, Jasmin Schmid, David Lüscher (Beratung), Ilonka Galliard und Didi Knall (Art Buying), Caspar Martig (Fotografie), Tobias Fueter (Regie), Jyri Pasanen (Regie Making ofs), Peek (Produktion), Jingle Jungle (Tonstudio).
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