Corbis: Ringier Specter erweitert Bildarchiv

Ringier Specter, die Schweizer Exklusiv-Agentur von Corbis, erweitert ihr Bildarchiv. Auch Corbis baut seine Onlinedatenbank aus und eröffnet in Frankreich ein neues Zentrum zur Konservierung der Sygma-Fotokollektion.

Ringier Specter, die Schweizer Exklusiv-Agentin der Bildagentur Corbis, hat ihr Archiv um 41‘000 Bilder erweitert. Neu dazugekommen sind drei Kollektionen: Crush umfasst emotionale Bilder, die sich unter anderem für den Werbebereich eignen. Die Kollektion Ivy enthält Bilder von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen. Die Reihe Latitude ergänzt das Bildarchiv mit Tier- und Momentaufnahmen des täglichen Lebens. Insgesamt verfügt das Unternehmen nun über 71 Millionen Bilder, 300’000 Clips und Illustrationen. Das neue Bildmaterial ist ab sofort online verfügbar.

Neue Onlinedatenbank und Archivierungszentrum in Paris
Vergangene Woche hat Corbis in Garnay bei Paris ein Zentrum zur Konservierung der Sygma-Fotokollektion, ein Archiv dokumentarischer Fotografie eröffnet. Ziel der Einrichtung ist es, die Bilder der Kollektion zu erhalten und gleichzeitig Fotografen, Rechercheuren, Ikonografen, Historikern und Kreativen zugänglich zu machen. Für den Bau der Einrichtung zeichnet das auf die Verwahrung von Dokumenten spezialisierte Unternehmen Locarchives verantwortlich, welches das Archiv in Zusammenarbeit mit Henry Wilhelm konzipiert hat.
Gelagert werden auf rund 800 Quadratmetern in einer temperatur- und feuchtigkeitsregulierten, luftdichten Umgebung über 50 Millionen Negative, Abzüge, Farbdiapositive und Kontaktbögen. Die bedeutendsten Bilder der Kollektion wurden zudem digitalisiert und auf die Webseite gestellt. Die Gesamtzahl online verfügbarer Bilder liegt momentan bei mehr als 800‘000 Exemplaren.

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Cédric Gressent, Corbis, zeigt Besuchern Beispiele der Bilder, die im Sygma-Archiv lagern. (Foto: Yann Dejardin, Corbis)

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Insgesamt lagern über 50 Millionen Bilder in 7‘000 Regalmetern. (Foto: Yann Dejardin, Corbis)

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Jimi Hendrix in der Olympia Music Hall in Paris, Januar 1968. (Foto: Pierre Fournier, Sygma Corbis)

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Ein Amerikanischer Soldat im Vietnam-Krieg, November 1966. (Foto: Henri Bureau, Sygma Corbis)

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Ein junger Rekrut von der National National Patriotic Front of Liberia (NPFL) während des Bürgerkriegs in Liberia, Juni 1990. (Foto: Patrick Robert, Sygma Corbis)

Freicom erweitert Geschäftsleitung

Die Ostschweizer Kommunikationsagentur Freicom erweitert per 1. Juni 2009 ihre Geschäftsleitung. Christian Ruppanner übernimmt die neu geschaffene Position des Leiters Werbung, Bettina Emmenegger wird Leiterin des Bereichs PR.

Die Ostschweizer Kommunikationsagentur Freicom erweitert per 1. Juni 2009 ihre Geschäftsleitung. Christian Ruppanner übernimmt die neu geschaffene Position des Leiters Werbung. Der gebürtige Ostschweizer hat nach der Schule für Gestaltung eine Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Werbeleiter und später einen Master of Advanced Studies in Marketing an der Universität Basel absolviert. Der 41-Jährige war auf Auftraggeberseite und in verschiedenen Werbeagenturen tätig – die letzten zehn Jahre bei Ogilvy & Mather als Senior Berater und Mitglied der Geschäftsleitung sowie als Head of Planning.
Neue Leiterin des Bereichs PR und damit Mitglied der Geschäftsleitung wird Bettina Emmenegger, die seit April 2008 bei Freicom als PR-Beraterin tätig ist. Die 38-Jährige löst Marc Reinhardt ab, der als Leiter Kommunikation zum Konzertveranstalter Good News wechselt. Bettina Emmenegger hat Betriebswirtschaft an der Universität Zürich studiert und einen Master of Advanced Studies in Corporate Communication Management absolviert. Nach dem Studium war sie in einer Zürcher Managementberatung tätig und danach während fünf Jahren Leiterin der Informationsstelle der HSR Hochschule für Technik Rapperswil.

Die Geschäftsleitung von Freicom besteht ab 1. Juni 2009 somit aus Reinhard Frei (Geschäftsführer und Inhaber), Ruth Frei (Leiterin Finanz und Rechnungswesen, Mitinhaberin), Bettina Emmenegger (Leiterin PR), Reto Küng (Leiter Standort Chur) und Christian Ruppanner (Leiter Werbung). Die Agentur mit Niederlassungen in St.Gallen, Chur, Widnau und Zürich feiert 2009 ihr 15-Jahr-Jubliäum.

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Bildlegende: Christian Ruppanner und Bettina Emmenegger.

GFS Communications: Wiedereröffnung der Tamina Therme

GFS Communications hat für die Tamina Therme eine Plakatkampagne realisiert. Diese soll auf die Wiederöffnung vom 12. Juni 2009 aufmerksam machen.

GFS Communications hat für die zum Grand Resort Bad Ragaz gehörende Tamina Therme eine Plakatkampagne realisiert. Diese soll nach der Renovation und Erweiterung der Anlage auf die Wiederöffnung vom 12. Juni 2009 aufmerksam machen.

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Eugen 2009: Ausschreibung ist angelaufen

Dieses Jahr wird der Preis für gute Artikel zum Thema Informatik, der Eugen, zum bereits 18. Mal vergeben. Einsendeschluss ist der 29. Mai 2009.

Zum 18. Mal schreibt Bedag Informatik dieses Jahr den Eugen aus. Der Medienpreis bezweckt die Förderung und Unterstützung von allgemeinverständlichen journalistischen Arbeiten in deutscher, französischer und italienischer Sprache zum Thema Informatik. Gesucht werden die besten Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten aus der Schweizer Tages- und Wochenpresse sowie den Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaften. Einsendeschluss der Beiträge ist der 29. Mai 2009. Die Preisverleihung findet dieses Jahr am 22. Oktober 2009 in Bern statt. » Details

Publicis Dialog: Mailings für Swiss-Kunden

Publicis Dialog hat für Swiss zwei Mailings konzipiert und umgesetzt. Diese sollen Business- und Frist-Class-Kunden der Fluggesellschaft dazu animieren, noch mehr oder vermehrt mit Swiss zu fliegen.

Publicis Dialog hat für Swiss im Rahmen der Einführung des neuen Airbus A330-300 zwei Mailings konzipiert und umgesetzt. Diese sollen Business- und Frist-Class-Kunden der Fluggesellschaft dazu animieren, noch mehr oder vermehrt mit Swiss zu fliegen. Beworben wird unter anderem die Neugestaltung des Airbus. Die First Class-Kunden erhielten eine mit ihrem eigenen Monogramm bestickte Original-First Class-Serviette. Bestimmte Zielgruppen werden zudem nach Absolvierung einer bestimmten Anzahl Flüge mit einem exklusiven Geschenk belohnt.
Für die Business Class-Kunden wurde ein Incentive-Mailing im Hochformat entwickelt. Es besteht aus Versandcouvert, persönlichem Brief mit Response-Element und Broschüre. Die Mailingempfänger erhalten nach Absolvierung einer bestimmten Anzahl Flüge während der Promotionsdauer als Belohnung einen Fluggutschein von Swiss.

Verantwortlich bei Swiss: Marcel Benz (Marketing Communications), Joe Artho (Direct Marketing & Publishing), Kai Hannwacker, René Hauck (Segment Marketing). Verantwortlich bei Publicis Dialog: Monica Meuli, Dolores Baeza (Beratung), Oliver Gisi, Eric Fricke (Konzept/Art), Stefan Cramer (Text), Philipp Zubler (DTP), Romeo Bucceroni (Produktion).

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Eine First Class-Serviette, bestickt mit dem Monogramm des Mailingempfängers, soll die persönlichen Service und Individualität bei Swiss unterstreichen.

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Das Business Class-Mailing im Hochformat.

Superspot: Es bleibt immer Zeit, um wählen zu gehen

Es ist nicht leicht, junge Wähler an die Urne zu locken. Scholz & Friends European Agenda versuchen es anlässlich der Europawahl vom 7. Juni 2009 mit witzigen Werbespots.

Es ist nicht leicht, junge Wähler an die Urne zu locken. Scholz & Friends European Agenda versuchen es anlässlich der Europawahl vom 7. Juni 2009 mit witzigen Werbespots. Hauptbotschaft ist dabei: «There’s always time to vote». Ein Video zeigt drei junge Männer, die mit Tiermasken eine Bank zu überfallen versuchen. Trotzdem finden sie aber noch Zeit zum Wählen.

In einem weitere Spot stürmt eine kreischende Blondine ins Wahllokal – verfolgt von einem Axtmörder, der natürlich selbst wählen will.

In einem dritten Werbefilm ist ein Radrennfahrer zu sehen, der vom Rennrad absteigt und zur Wahlkabine geht, obwohl er dabei seine Führung riskiert.

Lesch+Frei Zürich: Für KPT Gesundheitsplattform beworben

Lesch+Frei Zürich haben für die Online-Krankenkasse KPT eine Cross-Media-Kampagne lanciert. Diese soll auf deren neue Gesundheitsplattform aufmerksam machen.

Lesch+Frei Zürich haben für die Online-Krankenkasse KPT eine Cross-Media-Kampagne lanciert. Diese soll auf die neue Gesundheitsplattform Vitaclic.ch aufmerksam machen, auf der Schweizerinnen und Schweizer ihre persönliche Gesundheitsakte samst Notfallkarte erstellen können. Die Kampagne ist die erste Arbeit der Agentur für ihren Neukunden KPT. Lesch+Frei Zürich hat in einem Pitch den Gesamtetat gewonnen.

Verantwortlich bei KPT Krankenkassen: Reto Egloff (Geschäftsleitungsmitglied), Maya Burri (Marketingleiterin). Verantwortlich bei Lesch+Frei: Thomas Lüber (CD), Matthias Kadlubsky (AD), Susanne Fürst (Beratung), Patrick Naef (strategische Planung), Barbara Meier und Désirée Guzzo (Polygraphie). New Media: Station, Patman und Pasquale Li Voti. Fotografie und Bildbearbeitung: Pixelpolish, Jonathan Heyer und Stephan Riederer.

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Cactus bügelt für Bernina

Cactus hat für Bernina eine Kampagne mit diversen Below-the-line-Massnahmen und einem Webauftritt realisiert. Diese soll auf ein neues Dampfbügelsystems aufmerksam machen.

Die St. Galler Marketingagentur Cactus hat für Bernina eine Kampagne mit diversen Below-the-line-Massnahmen und einem Webauftritt realisiert. Diese soll auf die Produktlancierung eines neuen Dampfbügelsystems mit Keramiksohle und Infrarotwärme in der Schweiz und in Österreich aufmerksam machen.

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Shortlist: Der Tag der Werbung

Der Tag, den sich jeder Werber dick im Kalender anstreicht, trägt einen simplen Namen: Tag der Werbung. Es ist ein Tag, an dem sich Verbandsmitglieder zum Gedankenaustausch treffen, Beschlüsse fassen und sich über Verbote auslassen. Dieses Jahr fand er in Chur statt.

Der Tag, den sich jeder Werber dick im Kalender anstreicht, trägt einen simplen Namen: Tag der Werbung. Es ist ein Tag, an dem sich Verbandsmitglieder zum Gedankenaustausch treffen, Beschlüsse ziehen und sich über Verbote auslassen. Dieses Jahr fand er in Chur statt, welche mit ihren 5000 Siedlerjahren die älteste Schweizer Stadt ist. Der Tag der Generalversammlungen – wie der Anlass auch heissen könnte – war gekennzeichnet von Veränderungen und Wechseln.
Werbung in eigener Sache
So übernimmt Stefan Wyss, Redaktionsleiter beim Branchenblatt persönlich, fortan das Comm-on-Steuer, seine bisherige Stelle als Co-Präsident tritt Christian Staub an. Dieser wolle nun wegen des grossen Arbeitsaufwandes, welcher der Posten mit sich bringe, kürzer treten. Von Kürzer- beziehungsweise Zurücktreten war auch an der SAWI-GV die Rede. Hans-Peter Rohner blickte als ehemaliger Präsident auf die 40 Jährige Geschichte der sich aus Träger- und Einzelverbänden zusammensetzende Marketingschule zurück. Er sprach von einer «grossen Konkurrenzen», denen sich das SAWI seit der Gründung ausgesetzt sah. Trotz Mitstreitern habe es bis heute aber weiterbestehen können. Zur Sprache kam auch der Austritt aus der Trägerschaft der Schweizer Werbung (SW) und des Swiss Marketing Club (SMC). Dies erachtete Rohner zwar als «neu aber klärend für die Schule, weil diese aufgrund der neuen Distanz im Markt unabhängiger wirkt». Deutlich erleichtert war der ehemalige Präsident bei der Verkündung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld für das SAWI verbessert habe. Dadurch habe es im vergangenen Jahr Altlasten abbauen können. Gemäss Revisoren sei sogar der Turnaround geglückt. Apropos geglückt: Otto Meier wurde, wie angenommen, als Nachfolger von Hanspeter Rohner bestätigt. Vier SAWI-Studenten rührten anschliessend die Werbetrommel für die Schule. Auf der Bühne priesen sie ihre Qualitäten und Vorteile an. Darunter befand sich auch ein gewisser Dwayne Toyloy, der, wie sich herausstellte, just der Vater der amtierenden Miss Schweiz ist. Welch Zufall.
Im Mai ist alles neu
Wechsel nahm auch die die Schweizer Werbung an ihrer Mitgliederversammlung vor. Carlo Schmid-Sutter wird an der nächsten Mitgliederversammlung von 2010 zurücktreten. Sein Nachfolger, Ständerat Filippo Lombardi, wird den Verbandsvorsitz übernehmen. Die Anwesenden dankten es beiden mit erleichtertem Lächeln und reichlich Applaus. Fortan wird Werbefigaro Frank Bodin den SW-Vorstand mit seinem Beitritt beehren, und dies für die nächsten drei Jahre. So auch Christian Kauter, der die Geschicke der APG leitet. Die SW wählte ihn als ein weiteres Mitglied in den Vorstand. Bedauerlicherweise konnte er der Versammlung nicht persönlich beiwohnen. Ob es wohl an der APG-Posternight, die am Abend zuvor über die Bühne ging, so spät wurde? Urs Schnider wechselt als ehemaliger Chefredaktor des Media Trend Journal zum SW und übernimmt dort Piero Schäfers Posten als Zuständiger für die Kommunikation. Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg.
Medien kämpfen um das Vertrauen der Leser und Zuschauer
Und das Beste zum Schluss: Eveline Widmer-Schlumpf betrat als politisches Schwergewicht die Bühne – auch wenn ihre Statur eher zierlich anmutet – und richtete dabei klare Worte an die Anwesenden: Mehrere Studien zeigten, dass die Bevölkerung den Medien nicht recht über den Weg trauten. Über diese Tatsache zeigte sie sich als Politikerin alles andere als erfreut. Denn der Konsument sei äusserst wichtig, und die Medien, welche die vierte Gewalt bilden, hätten eine Verantwortung gegenüber dem Staat. Ob die deutliche Ansage der Bundesrätin wirkten, zeigt sich wohl spätestens im kommenden Jahr. Dann nämlich, wenn der Tag der Werbung 2010 stattfindet.
(Text: Adriana Zilic, Fotos: Elisabeth Real)

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Reto Rüedi, treuestes Comm-on-Mitglied, Alessandra Finazzi, Vorstandsmitglied Comm-on, und Rolf Ruch von Raverta Marketing (v. l.).

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Michèle Leibacher (l.), seit vier Jahren Comm-on-Vorstandsmitglied, und Kim Osinga, ebenfalls Vorstandsmitglied.

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Frank Bodin (l.), neues SW-Vorstandsmitglied, mit Peter Leutenegger, scheidendes Vorstandsmitglied.

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Urs Schnider (l.), neu für die SW-Kommunikation zuständig, mit ehemaligem SAWI-Präsidenten, Hans-Peter Rohner.

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Regierungsrat Martin Schmid, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, und Carlo Schmid, SW-Präsident (v. l.).

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René Hürrlimann (l.), SAWI-Ehrenpräsident, mit Otto Meier, neuer SAWI-Präsident.

DSF zeigt Schweizer Sportfernsehen wegen Schleichwerbung an

Das deutsche Sportfernsehen DSF wirft dem neuen Schweizer Sportfernsehen SSF Schleichwerbung vor. Laut der Zeitung Sonntag reichte DSF-Anwalt Georg Gremmelsbacher am Freitag Anzeige beim Bundesamt für Kommunikation ein.

Das deutsche Sportfernsehen DSF wirft dem neuen Schweizer Sportfernsehen SSF Schleichwerbung vor. Laut der Zeitung Sonntag reichte DSF-Anwalt Georg Gremmelsbacher am Freitag Anzeige beim Bundesamt für Kommunikation ein. Zuvor hatte er schon die Cablecom angezeigt, weil sie DSF aus ihrem Programm kippte. Hintergrund ist der Entscheid des Bundesamts für Kommunikation, wonach DSF ab Juli im analogen Netz dem Schweizer Sportfernsehen Platz machen muss.

Inserateeinnahmen im April: Tiefstwert seit Messbeginn 1992

Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse brechen immer stärker ein: Im April sank der Publicitas-Index, welcher die Werbeausgaben in der Tagespresse misst, um 2,4 Punkte auf 82,3 Zähler. Dies ist der tiefste Wert seit Messbeginn im Jahr 1992.

Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse brechen immer stärker ein: Im April sank der Publicitas-Index, welcher die Werbeausgaben in der Tagespresse misst, laut SDA um 2,4 Punkte auf 82,3 Zähler. Dies ist der tiefste Wert seit Messbeginn im 1992. Allerdings trugen auch die frühen Osterfeiertage zu diesem Tiefstwert bei, wie die Publicitas am Freitagabend mitteilte. Im Vorjahr hatte die Presse zwei Ausgaben mehr publiziert.
Der Rückgang im April betraf alle Anzeigekategorien ausser den Beilagen, welche nur dank der Anzeigenwerbung der Warenhäuser nicht an Umfang einbüssten. Kommerzielle Inserate schalteten vor allem Grossinserenten weniger, etwa Autoimporteure. Auf Gelegenheitsinserate verzichtete vor allem die Finanzbranche, zudem gab es weniger politische Inserate.
Der Teilindex Stelleninserate sank um 9,2 Punkte auf 154,2 Stellen, jener der Immobilien-Inserate büsste 1,8 Punkte auf 63,3 Zähler ein.

Texterverband Skript: Roger Hausmann ist neuer Präsident

Am Tag der Werbung fand auch die Generalversammlung des Schweizer Texterinnen- und Texterverbandes Script statt. Die anwesenden Mitglieder wählten Roger Hausmann als Nachfolger von Stephanie Hugentobler, die den Verband sechs Jahre lang erfolgreich führte und sich auch weiterhin für Script engagieren wird.

Am Tag der Werbung fand auch die Generalversammlung des Schweizer Texterinnen- und Texterverbandes Script statt. Die anwesenden Mitglieder wählten Roger Hausmann als Nachfolger von Stephanie Hugentobler, die den Verband sechs Jahre lang erfolgreich führte und sich auch weiterhin für Script engagieren wird. Stephanie Hugentobler lebt und arbeitet seit Anfang 2008 auf Djerba. Weil sie ihre Texterkolleginnen und -kollegen nicht mehr vor Ort vertreten kann, trat sie als Präsidentin zurück, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie wird sich aber weiterhin als Vorstandsmitglied für Script engagieren. Roger Hausmann ist Texter mit Eintrag im Berufsregister, Geschäftsführer der Schreibwerkstatt in Winterthur und hat 2008 den Swiss Text Award gewonnen.
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