Bertelsmann rutscht im 1. Quartal in die Verlustzone

Der Deutsche Medienriese verzeichnet seit längerem zum ersten Mal einen Quartalsverlust: Das Konzernergebnis sank um über Hundert Millionen Euro auf minus 78 Millionen Euro ab.

Der Deutsche Medienkonzern Bertelsmann verzeichnete im ersten Quartal 2009 einen Verlust. Das Konzernergebnis sank von plus 35 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 78 Millionen Euro ab. Das Ergebnis vor Finanzen und Steuern (Ebit) sank von 255 auf 98 Millionen Euro; das operative Ergebnis brach von 253 auf 115 Millionen Euro ein. Beim Umsatz muss das Unternehmen einen Rückgang um 246 Millionen auf 3,527 Milliarden Euro verschmerzen.
Als Erklärung verweist Bertelsmann auf die globale Wirtschaftskrise und die Folgen des Werbe- und Konsumrückgangs als Grund für den Gewinneinbruch. Zudem sei das Vorjahresquartal sehr stark gewesen, weil in dieses die werbeintensiven Ostertage gefallen sei.

Ehemaliger NZZ-Chefredaktor Fred Luchsinger gestorben

Fred Luchsinger, ehemaliger Chefredaktor der NZZ, ist tot. Er starb nach langer Krankheit am vergangenen Samstag im Alter von 87 Jahren.

Fred Luchsinger, ehemaliger Chefredaktor der NZZ, ist tot. Er starb nach langer Krankheit am vergangenen Samstag im Alter von 87 Jahren, wie die Familie am Dienstag mitteilte. Der Historiker war von 1968 bis 1984 während 17 Jahren als Chefredaktor tätig. Zuvor war er zwischen 1955 und 1963 als Deutschland- Korrespondent in Bonn und danach während fünf Jahren als Leiter der Auslandredaktion tätig. Der Verstorbene habe während vieler Jahrzehnte das publizistische Gesicht der NZZ geprägt, hält die NZZ-Unternehmensleitung in der Todesanzeige fest.
Luchsinger wurde am 9. Juli in St. Gallen geboren. Dort besuchte er das Literaturgymnasium der Kantonsschule. Anschliessend studierte er Geschichte und Philosophie in Zürich und Basel. Zur NZZ stiess er 1949 als Volontär der Auslandredaktion. 1984 erhielt Luchsinger den Friedenspreis der Max Schmidheiny-Stiftung.

Tele Top startet in die konzessionierte Zukunft

Das seit Oktober konzessionierte Lokalfernsehen Tele Top hat sein Programm und die neuen Moderatoren vorgestellt. Zudem gab der Sender seinen Umzug von Frauenfeld nach Winterthur bekannt. Tele Top werde ein Landfernsehen sein, das sich in der Stadt sehen lassen könne, wie Programmleiter Stefan Nägeli gegenüber der Werbewoche sagte.

Das siegreich aus dem Konzessionsverfahren hervorgegangene Lokalfernsehen Tele Top hat am Montag in Winterthur sein Programm und die neuen Moderatoren vorgestellt. Zudem gab es seinen Umzug von Frauenfeld nach Winterthur bekannt. Gemäss Programmleiter Stefan Nägeli wird das frisch konzessionierte Tele Top ein Landfernsehen sein, das sich auch in der Stadt sehen lassen kann. Der sukzessive Ausbau des Programms soll per 1. November vorerst abgeschlossen werden. Tele-Top-Geschäftsführer Günter Heuberger informierte zudem über den Stand der Dinge bezüglich der noch hängigen Beschwerde im Konzessionsentscheid zum Versorgungsgebiet Ostschweiz, wo der ebenfalls zur Tele Top AG gehörende Sender Tele Säntis leer ausgegangen war.

Neu im Moderationsteam: Hönegger, Stotz und Fritschi

Zum bestehenden Moderationsteam stossen bis zum 1. August Kathrin Hönegger, Bernhard Stotz und Nicole Fritschi. Hönegger, die zur Zeit noch bei Radio Energy moderiert, und Stotz, vorallem bekannt aus Wohntraum TV, haben langjährige Erfahrung bei der Präsentation von Sendungen in Radio und Fernsehen. Fritschi war zuvor als Redaktorin und Produzentin bei U1 TV tätig. Stotz wird primär den täglichen Talk moderieren, Hönegger in Talk und News zu sehen sein und Fritschi sich vorerst auf die Newsmoderation konzentrieren. Bezüglich der Inhalte sagte Programmleiter Nägeli, man werde primär Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Kultur bringen, Boulevard hingegen nur am Rande. Der Service public régional stehe im Zentrum der Berichterstattung. Vis-à-vis Tele Züri wolle man zudem eher Ergänzungs- denn Konkurrenzprogramme bieten. Nebst den News und dem Talk sind weitere Programme in Planung.

Regionale und lokale Werbefenster

Ab dem 1. November soll der Programmaufbau, der sich über die nächsten Monate hinziehen wird, vorerst abgeschlossen sein. Dies beinhaltet ein 7-Tage-Programm, die vier statt zwei Mal wöchentlich ausgestrahlte Talksendung, eine sonntägliche Talksendung (Top am Sonntag) sowie die Programmfenster, welche auf die drei zum Sendegebiet gehörenden Kantone Zürich, Schaffhausen und Thurgau zugeschnitten sind. Die Newssendung soll um 18.00 Uhr mit einer Viertelstunde überregionaler Nachrichten beginnen, abgerundet von einem kurzen überregionalen Werbeblock. Darauf folgt eine weitere Viertelstunde mit lokalen Nachrichten (Programmfenster), die in den drei Gebieten produziert und gesendet werden, abgerundet von einem lokalen Werbeblock.

Drei Studios, 20 neue Stellen

Das bisher aus Frauenfeld sendende Tele Top wird nach Winterthur ziehen, wobei das Studio in Frauenfeld zur Produktion des Programmfensters für den Kanton Thurgau weiter bestehen wird. Für das Schaffhauser Programmfenster soll entweder mit dem Schaffhauser Fernsehen zusammengearbeitet oder ein neues Studio eingerichtet werden. Bis im November werden zu den bestehenden 20 Stellen ungefähr weitere 20 Stellen hinzukommen, insgesamt neun allein für die Studios in Frauenfeld und Schaffhausen. Tele Top erhält aufgrund der am 31. Oktober 2008 erhaltenen zehnjährigen Konzession jährlich 1,48 Millionen Franken von der Eidgenossenschaft.

«Ein politischer, kein juristischer Entscheid»

Die Tele Top AG hatte sich mit Tele Säntis auch für das Sendegebiet Ostschweiz beworben, die Konzession erhielt jedoch Tele Ostschweiz aus dem Hause St. Galler Tagblatt. Dagegen reichte die Tele Top AG Beschwerde. Diesbezüglich fand Tele-Top-Geschäftsführer Günter Heuberger an der Medienkonferenz klare Worte: Der Entscheid des UVEK sei politisch, nicht juristisch motiviert gewesen – so wie er eigentlich hätte sein müssen. Zudem habe der Bewertungskatalog des UVEK, den er im Verlauf der Beschwerdeverfahrens zu Gesicht bekommen habe, nicht dem Kriterienkatalog der Ausschreibung entsprochen. «Ich bin erschrocken, das ist ein Missbrauch des Ermessensspielraums durch die Behörde», sagte Heuberger. Darüber, wie lange sich das Verfahren noch hinziehen wird, wollte Heuberger nichts Verbindliches sagen. Es hänge vom Willen des Bundesverwaltungsgerichts ab. Der vom Gericht gefällte Entscheid ist endgültig. (elk)
www.toponline.ch

Werbeallianz: Online-Regionalblätter vermarkten sich gemeinsam

Rund 150 deutsche Tages- und Regionalzeitungen haben sich zur Vermarktung ihrer Onlineauftritte zu einer Mega-Allianz zusammengeschlossen. Das Angebot ist unter dem Dach des Marketingverbunds Online Marketing Service (OMS) gebündet.

Rund 150 deutsche Tages- und Regionalzeitungen aus 34 Verlagen haben sich zur Vermarktung ihrer Onlineauftritte zu einer Mega-Allianz zusammengeschlossen. Künftig können Werbetreibende unter dem Dach des Marketingverbunds Online Marketing Service (OMS) durch eine Buchung eine deutschlandweite Abdeckung erreichen. Die Tendenz hin zu regionalen Angeboten im Internet sei keineswegs gebrochen, heisst es auf Pressetext.ch. Das Angebot richte sich vielmehr an etablierte und grosse Marken, die in den lokalen Raum getragen werden sollen.
Nach Angaben des OMS soll die Allianz der einzelnen Blätter monatlich rund 9,2 Millionen Nutzer erreichen. Damit dürfte der Verbund der grösste Vermarkter redaktioneller Internetauftritte sein.

Presserat: Beschwerde eines Pädophilen gegen den Blick abgewiesen

Dass der Blick 2008 einen pädophilen Kirchenverwaltungsrat aus Murg SG mit Bild gezeigt und beim Namen genannt hat, stellt keinen Verstoss gegen den journalistischen Kodex dar. Der Schweizer Presserat wies seine Beschwerde ab.

Dass der Blick 2008 einen pädophilen Kirchenverwaltungsrat aus Murg SG mit Bild gezeigt und beim Namen genannt hat, stellt keinen Verstoss gegen den journalistischen Kodex dar. Dies teilte der Presserat am Dienstag mit und begründete seinen Entscheid damit, dass sich der Pädophile tags zuvor ohne jegliche Anonymisierung in der Sendung «Schweiz Aktuell» von SF zur Kontroverse um seine Person und zu seiner Ausübung eines Kirchenamts geäussert habe. Der Schweizer Presserat wies seine Beschwerde vom September 2008 ab, in der er argumentiert hatte, er sei zwar pädophil, habe sich aber nie mit Namen und Adresse als Pädophiler geoutet. Als Kirchenverwaltungsrat sei er auch keine Person des öffentlichen Lebens, argumentierte der Beschwerdeführer.
Im Bericht vom 7. August 2008 mit dem Titel «Bekennender Pädophiler hat jetzt ein Kirchenamt» waren der richtige Vorname und der Initial des richtigen Nachnamens abgedruckt und ein Bild des Mannes, in dem die Augen mit schwarzen Balken abgedeckt waren. Zwei Tage später doppelte die Zeitung nach und zeigte den Mann mit unverhülltem Gesicht und nannte seinen vollen Namen.

Canal 9: Deutschsprachiges Programm fürs Oberwallis

Der Walliser Regionalfernsehsender Canal 9 wird im Oberwallis ab dem 29. Juni 2009 erstmals ein deutschsprachiges Programm senden. Seit 25 Jahren ist er bereits im französischen Kantonsteil präsent.

Der Walliser Regionalfernsehsender Canal 9 wird im Oberwallis ab dem 29. Juni 2009 erstmals ein deutschsprachiges Programm senden. Seit 25 Jahren ist er bereits im französischen Kantonsteil präsent. Das Programm soll vorerst 20 Minuten dauern, eine Nachrichtensendung von rund 12 Minuten, Wettervorhersagen sowie Bilder ohne Kommentar beinhalten. Verantwortlich dafür ist eine Redaktion von sechs Personen. Die Sendezeit soll in den kommenden zwei Jahren auf eine Stunde verlängert und schliesslich gleich lang dauern wie die französische Sendung, wie der Verantwortliche der Oberwalliser Redaktion und stellvertretende Chefredaktor Roger Brunner erklärte. Die Redaktion werde in dieser Zeit verdoppelt.
Das Walliser Regionalfernsehen verstehe sich als Brücke zwischen den Sprachregionen, sagte Direktorin Aline Nicol an der Medienkonferenz in Brig. Jede Redaktion werde täglich ein Thema der anderen Sprachregion bearbeiten. Beide Sendungen werden in der Rediffusion auf dem gesamten Gebiet ausgestrahlt.

Aktion Medienfreiheit ist gegen Gratis-Spots für politische Parteien

Die Aktion Medienfreiheit ist gegen den Entscheid der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats: Sie wehrt sich gegen Gratis-Spots für Parteien und Komitees.

Die Aktion Medienfreiheit wehrt sich gegen den Entscheid der Staatspolitischen Kommission (SPK) des Nationalrats, nach dem Parteien und Komitees vor eidgenössischen Abstimmungen mit Gratis-Spots an Radio und Fernsehen für ihre Parolen werben dürfen. Sie ist gegen jede Form der staatlichen Medien- und Parteienfinanzierung und hält jeden staatlichen Einfluss auf Medienanbieter für falsch. Zu prüfen sei aber, ob regulär bezahlte politische Werbung in Radio und Fernsehen zugelassen werden solle, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Dienstag. Nationalrätin Natalie Rickli werde einen entsprechenden Vorstoss anlässlich der Beratung des Media-Abkommens lancieren.

Yahoo überdenkt Schweizer Engagement

Yahoo redimensioniert nach einem Gewinneinbruch nochmals seine Pläne für die Romandie. Auf einen europäischen Hauptsitzes in Rolle wird verzichtet, das geplante Rechenzentrum in Avenches wird verkleinert.

Der Internetkonzern Yahoo redimensioniert nach einem Gewinneinbruch von 78 Prozent im ersten Quartal des Jahres nochmals seine Pläne für die Romandie. Auf einen europäischen Hauptsitzes in Rolle wird verzichtet, das geplante Rechenzentrum in Avenches wird verkleinert, wie 24 Heures berichtete. Im Waadtländer Städtchen ist Yahoo bereits mit einem A-One-Businesscenter präsent. Dort haben sowohl der Leiter als auch der Finanzchef der Europaorganisation ihr Büro. Weiterhin festgehalten wird an der Schaffung von hundert Stellen in fünf Jahren. Genaueres soll erst im Juli bekannt gegeben werden, wie es auf Netzwoche.ch heisst.

Matter & Gretener: Koelliker Papermanagement als Neukunden

Matter & Gretener hat einen neuen Kunden im Portfolio. Koelliker Papermangement setzt ab sofort auf die Ideen der Zürcher Agentur.

Matter & Gretener hat einen neuen Kunden im Portfolio. Das im Bereich Papermanagement tätige Walliseller Unternehmen Koelliker setzt ab sofort auf die Ideen der Zürcher Agentur. Erste Arbeiten seien bald zu sehen, schreiben die Werber in einer Pressemitteilung vom Dienstag.

Hansueli Schöchli stösst zur Neuen Zürcher Zeitung

Der Wirtschaftsjournalist Hansueli Schöchli wechselt per 1. September 2009 vom «Bund» zur Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung.

Der Wirtschaftsjournalist Hansueli Schöchli wechselt per 1. September 2009 von der Berner Tageszeitung Der Bund zur Wirtschaftsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Der 46-Jährige ist seit 1993 beim Bund tätig und gilt als eine der profiliertesten Stimmen im Schweizer Wirtschaftsjournalismus. Schöchli wird bei der NZZ hauptsächlich von Bern aus ein breites Spektrum wirtschaftspolitischer und makroökonomischer Themen abdecken und sich darüber hinaus mit dem Bankenplatz Schweiz beschäftigen. Im Gegenzug wechselt Eva Matter (Mt.), die bisher aus Bern berichtet hat, zurück in die Wirtschaftsredaktion nach Zürich.
Nach einer KV-Lehre arbeitete Schöchli mehrere Jahre auf einer Bank. Darauf folgte das Studium der Ökonomie und der Internationalen Beziehungen in Zürich (Fachhochschule) und an der Columbia University in New York, das er mit einem Master abschloss. Dazwischen lag ein gut zweijähriger Sprachaufenthalt in Japan. Schöchli ist verheiratet und lebt in Bern.

Unternehmerportal Blickpunktkmu.ch überarbeitet

Das Unternehmerportal Blickpunktkmu.ch wurde komplett überarbeitet. Neben Inhalten des Printmagazins Blickpunkt umfasst die Seite Fachartikel und Interviews aus den Bereichen Marketing, PR und Kommunikation.

Das seit vier Jahren bestehende Unternehmerportal Blickpunktkmu.chwurde komplett überarbeitet. Neben Inhalten des Printmagazins Blickpunkt umfasst die Seite auch exklusive Fachartikel und Interviews unter anderen aus den Bereichen Marketing, PR und Kommunikation. Ziel sei es, zur ersten Anlaufstelle für KMU-Entscheidungsträger im Rahmen ihrer Webrecherche zu werden, ist einer Pressemitteilung vom Dienstag zu entnehmen. Das Werbepotential des Portals für unternehmerisches Wissen liege vor allem in der B2B-Onlinewerbung.

1290581726_img090512_blickpunktkmu

Ruzicka bekommt elf Jahre Gefängnis

Der spektakulärste Gerichtsfall der Deutschen Werbebranche geht vorerst zu Ende: Ex-Aegis-Media-Chef Aleksander Ruzicka muss wegen Veruntreuung elf Jahre ins Gefängnis.

Der ehemalige Aegis-Media-Chef Aleksander Ruzicka hat am Dienstag am Wiesbadener Landgericht den lange erwarteten Urteilsspruch entgegengenommen. Demnach muss der 48-Jährige elf Jahre ins Gefängnis. Der Mitangeklagte und frühere Aegis-Media-Manager David Linn erhielt zwei Jahre bedingt.
Ruzicka ist vom Gericht für schuldig befunden worden, bei der Firma Aegis Media rund 37 Millionen Euro veruntreut zu haben. Offenbar hat er sich von Werbetreibenden jene Sendezeiten bezahlen lassen, die Aegis Media von den TV-Vermarktern als Naturalrabatte gewährt worden waren. Allerdings behauptete er bis zum letzten Verhandlungstag, dass er dies alles zum Wohl von Aegis Media getan habe. Linns Verdikt lautete Beihilfe durch Unterlassung; ein eigener Tatbeitrag oder der Wille dazu hingegen sah das Gericht nicht gegeben.
Mit dem Urteilsspruch geht einer der grössten Skandale der Deutschen Werbebranche vorerst zu Ende. Ihm ging ein fast eineinhalbjähriges Verfahren mit 64 Verhandlungstagen voraus. Ruzicka sitzt seit Ende Oktober 2006 in Untersuchungshaft und wurde aufgrund der hohen Straferwartung nicht vorzeitig entlassen. Ob er das Urteil anfechten wird, ist noch nicht bekannt.
Die deutschen Branchenportale Horizont.net, Wundv.de wie auch Kress.de haben gross über die Verhandlung berichtet. Werben & Verkaufen (Wundv.de) liess eine Journalistin sogar in Echtzeit aus dem Gerichtssaal twittern.
(Foto: Ruzicka im Gerichtssaal am 12.5.2009 / Horizont.net)
get_footer();