Keystone übernimmt Beteiligung an EQ Media

Die Schweizer Bild-Agenturen Keystone und EQ Media werden in Zukunft eng kooperieren. Wie in einer Mitteilung vom Freitag zu erfahren war, wird sich Keystone an EQ Media beteiligen. Zur Höhe der Beteiligung und zum Preis wurden keine Angaben gemacht.

Die Schweizer Bild-Agenturen Keystone und EQ Media werden in Zukunft eng kooperieren. Wie in einer Mitteilung vom Freitag zu erfahren war, wird sich Keystone an EQ Media beteiligen. Zur Höhe der Beteiligung und zum Preis wurden keine Angaben gemacht.
Ziel der Zusammenarbeit sei es, angesichts eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit vereinten Kräften optimale Produkte für den Schweizer Markt anzubieten, schreiben die beiden Unternehmen.
Zunächst sollen nun die Geschäftsfelder und Produktportfolios der beiden Unternehmen aufeinander abgestimmt werden. In welcher Form Produktion und Angebot zusammengelegt oder ergänzt werden, steht aber noch nicht fest. Keystone beschäftigt derzeit 72 Mitarbeitende und erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von rund 16 Millionen Franken, EQ verfügt momentan über 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorüber.
Keystone ist seit letztem Jahr im Besitz der nationalen österreichischen Nachrichtenagentur APA und der schweizerischen SDA.

In Flagranti: Barbara Müller neu im Team

Die Agentur In Flagranti erweitert ihr Team. Neu arbeitet Barbara Müller als Grafikerin in der Agentur in Lyss.

Die Agentur In Flagranti erweitert ihr Team. Neu arbeitet Barbara Müller als Grafikerin in der Agentur in Lyss. Nach einer Ausbildung zur Schriften- und Reklamegestalterin machte sie die Grafikerlehre bei McCann Erickson und arbeitete anschliessend bei Maxomedia.

Ausschreibung für Das Plakat gestartet

Die Commclubs Bayern laden in diesem Jahr zum 26. Mal zur Teilnahme am Wettbewerb Das Plakat ein. Die Ausschreibung läuft ab sofort, Einsendeschluss ist der 8. Juni 2009.

Die Commclubs Bayern laden in diesem Jahr zum 26. Mal zur Teilnahme am Wettbewerb Das Plakat ein. Die Ausschreibung läuft ab sofort, Einsendeschluss ist der 8. Juni 2009. Eingereicht werden können Arbeiten, die im Jahr 2008 oder bis zum 31. Mai 2009 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz plakatiert wurden.
Den besten Plakaten winken auch in diesem Jahr Litfasssäulen in Gold, Silber und Bronze. Die Plakate der Shortlist werden mit Urkunden ausgezeichnet.
Die Preisverleihung findet Ende Oktober in München statt.

Auch Berner Zeitung muss Opfer bringen

Am Tag nach der Bekanntgabe der einschneidenden Massnahmen bei Bund und Tagi sind weitere Details bekannt geworden. So muss auch die ebenfalls zur Tamedia gehörende Berner Zeitung drei Stellen abbauen.

Am Tag nach der Bekanntgabe der einschneidenden Massnahmen bei Bund und Tagi sind weitere Details bekannt geworden. So muss auch die ebenfalls zur Tamedia gehörende Berner Zeitung drei Stellen abbauen. Zwei betreffen die Onlineredaktion Bernerzeitung.ch, die dritte den Verlag. Des weiteren wird der Bund den Sportteil nicht mehr von der Berner Zeitung übernehmen. Eine eigene Sportredaktion des Bund soll aufgebaut werden, wie die Berner Zeitung am Freitag schreibt.
Generell beurteilt man die Entscheide in der Freitagsausgabe der beiden Zeitungen positiv.
Die Berner Tageszeitung verkündete nach dem Entscheid der Tamedia auf mehreren Seiten erfreut, dass der Berner Leser auch in Zukunft zwischen den Zeitungen wählen kann. Man werde dafür sorgen, dass der Bund, durch den Tages-Anzeiger verstärkt, eine bernische Zeitung bleiben werde, so Martin Kall im Interview mit der Berner Zeitung.
Im Bund werden verschiedene Stimmen zitiert. Die Tageszeitung werde auch aus dieser Situation das Beste machen, sagte etwa der ehemalige Bund-Chefredaktor Peter Ziegler. Die Lösung laufe aber auf die Abschaffung Berns als publizistisch-politisch eigenständigen Medienstandort hinaus.

Die Klappe: 81 Filme auf der Shortlist

Die Shortlist des deutschsprachigen Bewegtbildwettbewerbs Klappe steht fest. Die Jury des vom Kommunikationsverband 2009 zum 29. Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs nominierte 81 Filme.

Die Shortlist des deutschsprachigen Bewegtbildwettbewerbs Klappe steht fest. Die Jury des vom Kommunikationsverband 2009 zum 29. Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs nominierte 81 Filme. Insgesamt wurden 298 Filme in 12 Kategorien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht.
Die für die Shortlist der Klappe 2009 nominierten Filmbeiträge sind zu finden unter www.dieklappe.de. Im Theater Kehrwieden in Hamburg findet am Freitag, 15. Mai, die Preisverleihung statt, an der insgesamt 39 Awards verliehen werden.

SFLB wirbt für heissgeliebte Schule

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Spekulationen um Playboy-Chefredaktor Stefan Schmortte

In der Chef-Etage des Burda Verlages gibt es gemäss Kress-Informationen konkrete Überlegungen, den Playboy-Chefredaktor Stefan Schmortte abzulösen. Ausserdem habe das Männermagazin mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen.

In der Chef-Etage des Burda Verlages gibt es gemäss Kress-Informationen konkrete Überlegungen, den Playboy-Chefredaktor Stefan Schmortte abzulösen. Der Chefredaktor weile im Urlaub, wie der Playboy-Sprecher Uwe Barfknecht sowie der Geschäftsführer Jürgen Feldmann einstimmig betonen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass alles beim Alten bleibe sei gering, so eine Spekulation von Kress.de. Denn der Verlag soll mit der Präsentation und der Titelgestaltung zunehmend unzufrieden sein. Ausserdem habe das Männermagazin mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen.
Im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnete Playboy in den USA einen Verlust von 13,7 Millionen Dollar. Das Unternehmen erwägt nun gemäss Pressetext die Kürzung seiner Auflage sowie eine Reduzierung des Erscheinungsintervalls. Auch in Deutschlang verzeichnete das Magazin ein Minus der Auflagenzahl von 10 Prozent gegenüber dem 4. Quartal 2008.

Oliver Kuhn wird Chefredaktor bei Tele 1

Am 1. Juni 2009 übernimmt Oliver Kuhn die Funktion des Chefredaktors beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1. Der Sender geht anfangs 2010 auf Sendung. Kuhn wird den publizistischen Aufbau von Tele 1 leiten.

Am 1. Juni 2009 übernimmt Oliver Kuhn die Funktion des Chefredaktors beim Zentralschweizer Fernsehen Tele 1. Der Sender geht anfangs 2010 auf Sendung. Kuhn wird den publizistischen Aufbau von Tele 1 leiten.
Oliver Kuhn verfügt über langjährige journalistische Erfahrung. Seit 1990 ist der 39-Jährige im Print, Radio und Fernsehen tätig. Stationen seines beruflichen Werdegangs waren unter anderem Tele 24 und das Schweizer Fernsehen. Seit 2007 arbeitete er als Redaktionsleiter bei Ringier TV. Kuhn studierte an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften und an der Uni Fribourg Mathematik und Physik. 1999 absolvierte er an der Schweizer Journalistenschule MAZ Luzern den Diplomlehrgang Journalismus.

Direktionswechsel bei M&M Media Agentur

Im Juni wird Luigi G. Baretella bei der M&M Media Agentur neuer Geschäftsführer. Er tritt die Nachfolge von Rolf Suter an, der zu Mediabrands Schweiz wechselt. Nina Rolle wird stellvertretende Agenturleiterin.

Im Juni wird Luigi G. Baretella bei der M&M Media Agentur neuer Geschäftsführer. Er tritt die Nachfolge von Rolf Suter an, der zu Mediabrands Schweiz wechselt. Nina Rolle wird stellvertretende Agenturleiterin.
Luigi Baretella machte seine ersten Branchenerfahrungen in der Publicitas-Gruppe in Zürich und Genf, wo er später als Media-Verantwortlicher bei Reinhardt Publicité und McCann Erickson arbeitete. Darauf war er mehrere Jahre in leitender Stellung auf Verlagsseite bei Gruner + Jahr Schweiz sowie als Leiter Werbemarkt Zeitschriften bei Ringier tätig. Als Leiter des Kompetenzzentrums für Total Media der Seiler DDB-Gruppe war er für die Media-Strategie und die Betreuung der Key-Accounts der Partneragenturen Seiler DDB und TBWA GGK verantwortlich. Zuletzt arbeitete Baretella bei der Exportwerbung Zürich als Vermarkter in geschäftsleitender Funktion.

NZZ am Sonntag frischt Design auf

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Erste Reaktionen zur Tages-Anzeiger-Bund-Kooperation

Die Kooperation von Tages-Anzeiger und der Tageszeitung Der Bund hat in Bern Anklang gefunden. Der damit einhergehende Stellenabbau in beiden Redaktionen hat jedoch bei Comedia und Impressum für Unmut gesorgt.

Die Kooperation von Tages-Anzeiger und der Tageszeitung Der Bund hat in Bern Anklang gefunden. Der damit einhergehende Stellenabbau in beiden Redaktionen hat jedoch bei Comedia und Impressum für Unmut gesorgt.
Erste Reaktionen aus Bern zur Kooperation von Tages-Anzeiger und Bund sind positiv ausgefallen. So bezeichnet der Berner Ständerat und Co-Präsident des Komitees «Rettet den Bund» Werner Luginbühl den Erhalt des Titels als erfreulich. Entscheidend wäre, dass damit in Bern ein Pressemonopol abgewendet worden sei. Das Komitee wird nun jedoch nicht aufgelöst. Sollte die Tamedia die Bund-Redaktion zukünftig scheibchenweise abbauen, würde dies das Komitee wieder auf den Plan rufen.
Dass auf der Redaktion des Bund 19 Stellen abgebaut werden, sei bitter, so Grossrat Christoph Stalder, ebenfalls Co-Präsident des Komitees. der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät bezeichnet es in einer Mitteilung der Stadt Bern als bedauerlich, dass Arbeitsplätze verloren gehen und Der Bund nicht vollumfänglich eigenständig bleibt. Gleichwohl sei der Entscheid der Tamedia positiv zu werten.
Der Chefredaktor der Zeitung Der Bund ist überzeugt von der Kooperation, welche Tages-Anzeiger und Bund für Herbst vereinbart haben. Es gebe zu diesem Modell keine valable Alternative, so Artur K. Vogel. Welche Redaktorinnen und Redaktoren vom angekündigten Stellenabbau betroffen sind, kann Vogel noch nicht sagen. Zuerst stehe eine Konsultationsphase an. Die Regionalredaktion werde sicher weniger betroffen sein als andere Ressorts, doch auch sie wird laut dem Bund-Chefredaktor leicht verkleinert.
Weniger positiv reagierten Comedia und Impressum auf die Entscheidungen von Tamedia. Die Pläne würden eine Reduktion um praktisch einen Viertel der Belegschaft beim Tages-Anzeiger und um mehr als ein Drittel beim Bund bedeuten, so Comedia in einer Mitteilung. Durch die faktische Zusammenlegung zweier Redaktionen an zwei Standorten trete nun ein, wovor Kritiker schon seit längerem warnen: Die Zeitungen würden zwar unter verschiedenen Titeln erscheinen, aber mit nahezu gleichem Inhalt. Die Comedia sei bestürzt über den enormen Abbau und verurteile diesen weiteren Kahlschlag in den Redaktionen. Im Konsultativverfahren habe das Personal Gelegenheit, Massnahmen vorzuschlagen, um den Abbau zu vermeiden, zu reduzieren oder dort, wo Kündigungen unumgänglich seien, deren Folgen aufzufangen. Dafür sei ein Sozialplan nötig, der den finanziellen Verhältnissen von Tamedia entspreche.
Impressum zeigt sich in einer Mitteilung bestürzt über den angekündigten Abbau von 19 Vollzeitstellen auf der Bund-Redaktion. Zugunsten ökonomischer Interessen sei die publizistische Eigenständigkeit somit empfindlich eingeschränkt. Die Erhaltung eines selbstständigen Bundes wäre für Tamedia finanzierbar, daher fordere Impressum Tamedia auf, dem Bund eine echte Chance zu geben.

Auch das St. Galler Tagblatt streicht Redaktionsstellen

Ein schwarzer Tag für den Schweizer Printjournalismus: Nach Tagi und Bund hat am Donnerstag auch das St. Galler Tagblatt die Streichung einiger Redaktionsstellen bekannt geben.

Ein schwarzer Tag für den Schweizer Printjournalismus: Nach Tagi und Bund hat am Donnerstag auch das St. Galler Tagblatt die Streichung einiger Redaktionsstellen bekannt geben.
Chefredaktor Philipp Landmark bestätigte am Donnerstagabend eine entsprechende Meldung von Radio DRS. Im Vergleich zum Stellenabbau beim Tages-Anzeiger handle es sich jedoch nur um einen leichten Abbau. Dennoch werde es zu einzelnen Entlassungen kommen, wie Landmark sagte. Infolgedessen werde der redaktionelle Umfang schrumpfen. Als Ursache der Sparmassnahmen nannte der Chefredaktor den Inserate-Rückgang wegen der Wirtschaftskrise.
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