Prosieben Sat.1 verringert Verlust deutlich

Die deutsche Sendergruppe Prosieben Sat.1 hat ihre Verluste im ersten Quartal überraschend deutlich eingedämmt. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, reduzierte sich der Fehlbetrag von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,7 Millionen Euro.

Die deutsche Sendergruppe Prosieben Sat.1 hat ihre Verluste im ersten Quartal überraschend deutlich eingedämmt. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, reduzierte sich der Fehlbetrag von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,7 Millionen Euro.
Analysten hatten durchschnittlich mit 21 Millionen Euro Verlust gerechnet. Der Umsatz ging von 729 auf 627 Millionen Euro zurück. Der TV-Konzern wagt dennoch nach wie vor keinen Ausblick für das laufende Jahr. Das schwierige wirtschaftliche Umfeld lasse keine Präzisierung der Prognose für 2009 zu, hiess es von Seiten des Konzerns.
«Wir haben in einem schwierigen Umfeld ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet, werden aber weiter grosse Anstrengungen unternehmen, um die operative Leistung des Unternehmens zu sichern», kommentierte Konzernchef Thomas Ebeling die veröffentlichten Zahlen.

Nordkorea macht US-Journalistinnen den Prozess

Filmen unerwünscht: Nordkorea will den zwei festgenommenen US-Journalistinnen am 4. Juni den Prozess machen. Dies gab die Führung in Pjöngjang am Donnerstag bekannt. Die beiden sollen unerlaubterweise die Grenze überschritten und gefilmt haben.

Filmen unerwünscht: Nordkorea will den zwei festgenommenen US-Journalistinnen am 4. Juni den Prozess machen. Dies gab die Führung in Pjöngjang am Donnerstag bekannt. Die beiden sollen unerlaubterweise die Grenze überschritten und gefilmt haben.
Die Reporterinnen des in den USA ansässigen Senders Current TV waren im März am nordkoreanisch-chinesischen Grenzfluss Tumen festgenommen worden. Nordkorea wirft ihnen illegalen Grenzübertritt vor. Südkoreanische Medien zufolge hatten sie dagegen auf der chinesischen Seite gefilmt, als sie von nordkoreanischen Grenzschützern festgenommen worden seien. Das US-Aussenministeriums versucht laut eigenen Angaben, die Angelegenheit über diplomatische Kanäle zu lösen.
Die ohnehin gespannten Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA haben sich zuletzt weiter abgekühlt. Die USA werfen der kommunistischen Führung in Pjöngjang vor, hinter ihrem jüngst durchgeführten Satelliten-Start den Test einer Langstreckenrakete verbergen zu wollen, die auch mit Atomsprengköpfen bestückt werden könnte.

«Arena»-Moderation erstmals in Frauenhand

Die «Arena» vom Freitag, dem 15. Mai 2009, wird von Sonja Hasler moderiert. Damit wird die Schweizer Politsendung erstmals von einer Frau geleitet.

Die «Arena» vom Freitag, dem 15. Mai 2009, wird von Sonja Hasler moderiert. Damit wird die TV-Politdebatte erstmals von einer Frau geleitet. Die «Rundschau»-Moderatorin wird künftig regelmässig die Stellvertretung von Reto Brennwald übernehmen.

Galore wird eingestellt

Und wieder stirbt ein Printmagazin. Das Interview-Magazin Galore wird am 10. Juni letztmalig erscheinen. Künftig soll Galore in Internet fortgeführt werden.

Und wieder stirbt ein Printmagazin. Das Interview-Magazin Galore wird am 10. Juni letztmalig erscheinen. Künftig soll Galore in Internet fortgeführt werden, wie Horizont.net am Dienstag schreibt. Begründet werde die Massnahme vom Dialog-Verlag mit der ungünstigen Entwicklung im Anzeigengeschäft und der allgemein misslichen Wirtschaftslage.
Am 29. Juni werde die Marke dann im Internet unter Galore.de fortgeführt. Sascha Krüger, der zu den Gründern des Magazins gehört, wird die Leitung des Portals übernehmen.
Die Zeitschrift kam 2003 auf den Markt. Anfänglich wurden die Ausgaben im 3-Monats-Rhythmus und mit einer Auflage von 100’000 Exemplaren veröffentlicht. Ab 2005 erschien das Heft monatlich mit einer gesteigerten Auflage von 140’000 Exemplaren. Nachdem zu Beginn ausschliesslich mehrseitige Interviews abgedruckt wurden, kamen mit der Zeit immer mehr Buch-, Film- und Musikkritiken dazu. Dies wohl um das Feld für Werbekunden zu öffnen.

Zu guter Letzt: Wie zwischen Herd und Backofen parliert wird

Jeder, der jemals der Küche eines stark frequentierten Restaurants einen Besuch abgestattet hat, weiss, dass sich die dortige Atmosphäre in keinster Weise mit dem Essbereich deckt. Wohl mehr noch als auf einer Baustelle oder in einer Fussballkabine, wird dort in deutlichster Sprache kommuniziert. Der britische TV-Koch Gordon Ramsay beweist derzeit, dass sich das dort antrainierte Vokabular nur sehr schwer wieder ablegen lässt.

Jeder, der jemals der Küche eines stark frequentierten Restaurants einen Besuch abgestattet hat, weiss, dass sich die dortige Atmosphäre in keinster Weise mit dem Essbereich deckt. Wohl mehr noch als auf einer Baustelle oder in einer Fussballkabine, wird dort in deutlichster Sprache kommuniziert – übrigens ganz unabhängig vom Preisniveau des Etablissements. Der britische Starkoch Gordon Ramsay beweist derzeit, dass sich das dort antrainierte Vokabular nur sehr schwer wieder ablegen lässt: Mit seiner Sendung «In Teufels Küche» hat er nun nämlich den Zorn der Medienregulierungsbehörde Ofcom auf sich gezogen. Wie der Guardian berichtet, haben es Ramsay und seine Mitstreiter geschafft, in den ersten 40 Minuten der Sendung 115 Mal das F-Wort und verschiedene Variationen davon zu gebrauchen. «Obwohl das Fluchen mittlerweile zu einer Art Markenzeichen des Ramsay-Stils geworden ist, stellt das schiere Ausmass der Verfehlung im aktuell vorliegenden Fall eine klare Verletzung der gegenwärtigen Rundfunkbestimmungen dar», heisst es in einem entsprechenden Statement. Die Regulierungsbehörde hat vor allem die Häufigkeit der registrierten Schimpfwörter erstaunt. In puncto Frequenz und Härte der gebrauchten Sprache habe die am 30. Januar ausgestrahlte Sendungen vorherige Ausgaben deutlich in den Schatten gestellt, kritisiert die Ofcom. Sogar die Fans des beliebten TV-Kochs, die mittlerweile anscheinend schon einiges gewöhnt sind, seien vom Ausmass des Fluchens überrascht gewesen. Wenigstens kann man Ramsay nicht den Vorwurf machen, seine Sendung sei nicht authentisch. Übrigens: Ramsay war früher Profifussballer.

Shortlist: Die Fotos der 19. GfM-Trend-Tagung

Im Zürcher Kongresshaus ging zum 19. Mal die GfM Marketing-Trend-Tagung über die Bühne. Der Anlass stand unter dem Motto «Innovation - keine Frage des Zufalls» und lockte trotz des Prachtswetters viele Gäste an.

Nicht mal die strahlende Sonne vermochte den GfM-Gästen am vergangenen Mittwoch die Lust am Lernen und Zuhören zu nehmen, wie das gut besuchte Kongresshaus zeigte. Während einem ganzen Tag erfuhren die Teilnehmer in umfassenden Vorträgen, wie man Innovationen beispielsweise im Finanzmarkt oder im Dienstleistungssektor erfolgreich umsetzt.
Noch besteht Potenzial, wenn es um die Umsetzung von Ideen geht. Häufig scheitern die Vorhaben zunächst, was zu erheblichem Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitstreitern führt. Gemäss GfM liegt die Schwierigkeit darin, «die richtigen Ideen zu bewerten, zeitgerecht umzusetzen und im Markt erfolgreich einfzuführen». An guten Einfällen mangle es in den seltensten Fällen.
So zeigten Wirtschaftsgrössen wie Google-CEO Andreas Schönenberger oder SBB-Geschäftsführer Andreas Meyer den Gästen, wie sich Ideen erfolgreich umsetzen lassen. Sie stellten die entscheidenden Kräfte und Einflussfaktoren vor, welche Innovationsexperten, Unternehmen aber auch Käufer als neue Trends erachten.
Der Netzwerk-Apéro rundete die Tagung schliesslich ab. Diesen liessen die meisten Teilnehmer aus und begaben sich stattdessen lieber nach draussen an die frische Luft – und Sonne.

(Text: Adriana Zilic, Fotos: Elisabeth Real)

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Walter Lüthi, CEO Betty Bossi, Susanne Furrer, stv. Geschäftsleiterin Betty-Bossi-Verlag, und Jean-Marc Grand, Geschäftsführer von GfM (v. l.).

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Hans-Jörg Aerni, CEO Seetal Elco, Marco Hartmann, Post Mail, Christian Huldi, Dr. Huldi Management, und Stephan Feige, Htp St. Gallen (v. l.).

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Jost Wirz (l.), Wirz Werbung, und Patrick Pfäffli, Input Unternehmens- und Marketingberatung.

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Mirko Jazbec, Htp St. Gallen, und Roman Burch von Wegelin & Co.

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Marc Zehnder mit Nimet Cihangir, beide von Kleistermeister Eventsolution.

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Simone Thomas, IVF Hartmann, mit Oliver Gassmann, Direktor Universität St. Gallen.

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A. Etienne Schüpfer (l.), MARS Schweiz, Alessandro Rigoni, Nestlé Suisse.

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GfM-Moderator Roger de Weck, Riccarda Mecklenburg, VR-Delegierte m+m Media, Ulrich H. Moser, GfM-Präsident, und Christian Schmid, CS Media (v. l.).

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Philipp Wetzel (l.), Adcom, mit Ivan Schultheiss, APG.

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Urs Rueb (l.), Mediaplus, und Francisco Moreno, Die Schweizerische Post.

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Marco F. Taborelli (l.) von Marco Taborelli Consulting und Pascal Perraudin, GfK.

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Evelyne Vogel (l.) mit Sara Salzmann-Guntern, beide GfK Schweiz.

Frankreich will Raubkopierern Zugang zum Netz sperren

Am Dienstag hat die französische Nationalversammlung das Anti-Piraterie-Gesetz verabschiedet. Unter der neuen Rechtsbestimmung können Nutzer, die illegal Inhalte aus dem Netz herunterladen, für bis zu zwölf Monate aus dem Web gesperrt werden.

Am Dienstag hat die französische Nationalversammlung das Anti-Piraterie-Gesetz verabschiedet. Das Gesetz wurde unter Staatspräsident Nicolas Sarkozy gegen illegale Raubkopierer im Internet initiiert und war noch vor einigen Wochen abgelehnt worden, heisst es auf Pressetext.ch. Von den Abgeordneten nun mit 296 zu 233 Stimmen angenommen, können unter der neuen Rechtsbestimmung Nutzer, die illegal Inhalte aus dem Netz herunterladen, nach dem dritten Verstoss für bis zu zwölf Monate aus dem Web gesperrt werden.
Das neue Gesetz ist jedoch sehr umstritten. Als gefährlich, nutzlos, ineffizient und sehr risikoreich beurteilte der sozialistische Parlamentsabgeordnete Patrick Bloche das neue Gesetz gegenüber BBC News. Nicht auszuschliessen sei beispielsweise, dass Computerhacker Identitäten von Nutzern missbrauchen und so die falschen Leute bestraft würden. Neben technischen Problemen für die Umsetzung, wirft das Gesetz aber auch rechtliche Fragen auf. Gemäss Blick.ch sehen die oppositionellen Sozialisten, Verbraucherschützer und auch das EU-Parlament in der Umsetzung der neuen Rechtsbestimmung einen Angriff auf die Bürgerfreiheit.

Scholz & Friends: Neuen Claim für die Metro Group entwickelt

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Allgemein

Cineman startet Video-on-Demand-Angebot

Cineman startet auf Cineman.com den nach eigenen Angaben ersten Video-on-Demand-Dienst (VOD) der Schweiz ohne Grundgebühren oder Set-Top-Box. Bis Ende 2009 soll das Angebot rund 1'000 Titel umfassen.

Cineman startet auf Cineman.com den nach eigenen Angaben ersten Video-on-Demand-Dienst (VOD) der Schweiz ohne Grundgebühren oder Set-Top-Box. Betreiberin des neuen Angebotes für Filmfans ist die Cinergy AG, die auch hinter dem Kinoportal Cineman.ch steht. 200 Hollywoodstreifen, Klassiker und Dokumentarfilme lassen sich von Cineman.com per Mausklick auf den heimischen Bildschirm herunterladen. Die Titel in DVD-Qualität kann man mieten oder auch kaufen. Die Auswahl an Filmen wird laufend ergänzt und soll bis Ende Jahr rund 1’000 Titel umfassen. Dank Werbefinanzierung sollen zudem verschiedene Titel noch dieses Jahr zum Gratisdownload angeboten werden. Auf den Start mit Hollywoodfilmen folgen bald Schweizer und europäische Independent-Filme.

Gewinneinbruch bei AZ Medien: Einschneidende Sparmassnahmen angekündigt

Der Gewinn der AZ Gruppe ging im Geschäftsjahr 2008 um 89 Prozent auf 1,2 Millionen Franken zurück. Verleger Peter Wanner kündigte «einschneidende Sparmassnahmen» und einen Personalabbau an. Zudem will er seinen Nachfolger als CEO noch vor den Sommerferien präsentieren.

Die AZ Medien AG hat 2008 zum zweiten Mal in Folge einen Gewinneinbruch erlitten. Der Gewinn sackte um 89 Prozent auf 1,2 Millionen Franken ab. Das Medienunternehmen will auf die Ausschüttung einer Dividende verzichten. Das Geschäftsjahr sei «unbefriedigend verlaufen», sagte Verleger Peter Wanner in einem Interview mit der AZ vom Mittwoch. Gründe seien die Wirtschaftskrise und der Einbruch bei den Inserateeinnahmen.
Einsparungen im höheren einstelligen Millionenbetrag
Um das Betriebsergebnis zu verbessern, beschloss das Unternehmen «einschneidende Sparmassnahmen» und einen Personalabbau. Ende 2008 beschäftigten die AZ Medien 809 Mitarbeitende. Dies entspricht 643 Vollzeitstellen. Bei der Basellandschaftlichen Zeitung (bz) und der Solothurner Zeitung (SZ) wurde gemäss Wanner ein «rigoroses Sparprogramm» eingeleitet. Genauere Angaben machte er nicht. Beide Titel gehören zum Verbund Mittelland Zeitung (MZ). Die AZ Gruppe übernahm die SZ und ihre Kopfblätter rückwirkend auf den 1. Januar 2009 zu 100 Prozent.
Wanner rechnet mit Einsparungen von einem «höheren einstelligen Millionenbetrag». Ziel sei es, im laufenden Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, sagte der Verleger. Die AZ Medien seien mit einer Eigenkapitalquote von 55 Prozent solide finanziert.
Drückende Projektkosten bei Sonntag und A-z.ch
Auf das Geschäftsergebnis drückten auch die Kosten des im September 2007 lancierten Sonntag sowie die Projektkosten der Online-Plattform A-z.ch, wie die AZ Medien in einem Communiqué mitteilten. 2007 war der Gewinn bereits 24,2 Prozent eingebrochen. Die Zeitungsverlage erzielten 2008 einen Betriebsertrag von 119,1 Millionen Franken. Dies entspricht einem Anteil 59 Prozent am praktisch konstanten Gesamtbetriebsertrag von 201,2 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis fiel um 67,4 Prozent auf 2,6 Millionen Franken.
Beim Regionalfernsehen Tele M1 liegt das Ergebnis unter den Erwartungen, wie es hiess. Das Medienunternehmen hatte bereits 2008 mit Gebührengeldern gerechnet. Wegen einer mittlerweile erledigten Einsprache kam es zu Verzögerungen. Radio Argovia erzielte dagegen ein gutes Resultat.
Verhandlungen mit der Publicitas gewinnen an Schärfe
Publicitas vermarktet nach wie vor die Inserate für die AZ Medien Gruppe. Im Interview mit der Aargauer Zeitung sagte Peter Wanner, die Erträge seien im vergangenen Jahr deutlich unter Budget geblieben, und daraus habe man nun die Konsequenzen gezogen. Man führe Gespräche mit der Publicitas über mögliche neue Formen der Zusammenarbeit und erwarte entsprechende Vorschläge. Geprüft werde allerdings auch der Aufbau einer eigenständigen Vermarktungsorganisation. «Spätestens Ende Juni entscheiden wir, ob wir Richtung Eigenregie gehen werden.»
Nachfolger Wanners als CEO soll bis zu den Sommerferien feststehen
Bezüglich seiner Nachfolge als Geschäftsleiter sagte Wanner, er werde der Findungskommission vier Kandidaten präsentieren, die er zusammen mit seinem Headhunter selektiert habe. Sie würden aus dem Mediensektor stammen, aber auch aus anderen Branchen. «Mein Ziel ist es, den neuen CEO noch vor den Sommerferien präsentieren zu können», so Wanner. Ob er danach Verwaltungsratspräsident werde, stehe noch nicht fest. Der derzeitige Präsident Jürg Schärer werde sicher bis zur nächsten Generalversammlung im Juni 2010 im Amt bleiben.
Neu in den Verwaltungsrat gewählt werden soll hingegen Wanners 26-jähriger Sohn Michael. Nachdem Michael Wanner die Studien an der HSG in St. Gallen abgeschlossen hat, absolviert er derzeit eine Ausbildung beim deutschen Medienkonzern Gruner+Jahr in Hamburg.

Sulzer, Sutter lässt für Fiat die roten Blasen blubbern

Sulzer, Sutter hat für Fiat eine Welt voll blubbernder Minuszeichen geschaffen. Damit soll auf das mehrfache Einsparpotential des neuen «Tschinggerucksacks» hingewiesen werden.

Die neuste Kampagne von Sulzer, Sutter für Fiat will auf die Vorteile des neuen Fiat 500 hinweisen: Den tiefen Benzinverbrauch, die platzsparenden Masse, sowie die 0 Prozent Leasingkosten. Visuelles Hauptmotiv ist eine Welt voller blubbernder, roter Seifenblasen, die mit einem weissen Minuszeichen versehen sind, was auf das mehrfache Einsparpotential hinweisen soll. Dazu gesellt sich der passende Claim: «Less is Genius». Plakate und Spot sind vom 18. bis am 31. Mai zu sehen.
» Fiat-Spot
Verantwortlich bei Fiat Group Automobiles Switzerland SA: Maurizio Melzi (Marketing Communications Director Fiat Group) und Samuel Engeli (Brand Communication Manager Fiat). Verantwortlich bei Sulzer, Sutter: Michael Kathe (Creative Direction), Florian Bachofen (Art Direction), Marcel Huwiler (Grafik) und Giusi Brullo (Beratung).

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Shortlist: Die Fotos der ASW-Generalversammlung

Auch dieses Jahr liess sich der ASW für seine Generalversammlung was einfallen. Der Werbeagenturen-Verband lud seine Mitglieder nach der ordentlichen GV zu einer Bauernolympiade inklusive Schlemmerbuffet in die Jucker Farmart ein. Nachfolgend sind Bericht und Bilder zu sehen.

Generalversammlung und Bauernolympiade
Für die diesjährige Generalversammlung liess die Allianz der Schweizer Werbeagenturen, kurz ASW, seine Mitglieder in der Jucker Farmart antraben. Die fleissigen Shortlist-Leser werden gemerkt haben, dass dies bereits der zweite Anlass nach dem SAWI-Jubiläum war, der auf dem Rapperswiler Bauernhof stattfand. Einige ASW-Gäste mussten dafür eine längere Fahrt auf sich nehmen, wurden aber gleich nach der Ankunft mit einem atemberaubenden Ausblick auf den kleinen, aber feinen Pfäffikersee belohnt. Bevor man aber zum Geniessen, Schlendern und Schlemmen kam, stand die «Büez» in Form einer Bauern-Olympiade an.
Nageln, was das Zeug hält
Mit Begeisterung machten sich die Teilnehmer ans Kuhmelken, Sackhüpfen, Bogenschiessen, Schätzen oder Nageln – dabei handelt es sich tatsächlich nur um eine bäuerliche Olympiadisziplin. Getreu dem Motto: Die dümmsten Bauern ernten die grössten Kartoffeln. Im Falle der Olympiateilnehmer ernteten sie Nudeln und Würste aus der Eigenproduktion der Farm, welche es als Preise gab. Nach so viel Mühe warfen die einen oder anderen schon frühzeitig die Flinte ins Korn, um sich an die reich gedeckten Tische zu setzen.
Bauernmahlzeit
Beim Essen hat der ASW tatsächlich nochmals dick aufgetragen. Es gab Gegrilltes jeglicher Art und ein grosses, deftiges Salatbuffet, vor dem sich regelmässig lange Schlangen bildeten. Dem Anblick so vieler Hochgenüssen konnten die wenigsten widerstehen und schöpften trotz vollen Bäuchen immer wieder nach.
Eine unwiderstehliche Werbeagentur
Auch nicht widerstehen konnten ASW-Präsident Michael Waldvogel und Vorstandsmitglied Benno Frick. Und zwar der Agentur Blu AG Design und Kommunikation, die sie «einfach als neues ASW-Mitglied aufnehmen mussten». Die Aufnahme begründeten sie unter anderem mit der humanen Regel, wonach bei Blu Mitarbeiter keine Überstunden leisten dürften. Waldvogel und Frick haben die Werbeagentur nämlich persönlich im Urner Altdorf besucht. Ebenfalls angetan waren die beiden vom «wunderschönen» Haus Suworow, das Blu beherbergt. Zu diesem gehört sogar eine kleine Kirche. Sie kann zu verschiedenen Zwecken aufgesucht werden: Um in der schweren Zeit beim Allmächtigen für mehr Werbeaufträge zu beten oder eben, um in den illustren Kreis des ASW aufgenommen zu werden.
(Text und Fotos: Adriana Zilic)

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Peter und Ursi Grob von der ASW-Geschäftsstelle.

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Michael Waldvogel, ASW-Präsident, Irene Denzler, Blu AG Design und Kommunikation, und Benno Frick, ASW-Vorstandsmitglied (v. l.).

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Aussicht auf den Pfäffikersee.

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Kurt Wettstein (l.), WVC Communication, und Roger Hausmann, Schreiberwerkstatt.

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Felix Brunner, Image Point, Oliver Egli und Gustav Ahmsti, beide von Ringier (v. l.).

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Marco Cattarozzi, Grafisches Forum Zürich, mit Tania Quispe von Peter Droz, Werbeagentur für KMUs.

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Christa Allenspach, Spot Promotion, mit Thomas Obrist, Brogle Druck.

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Jörg Suter, Werbeagentur Suter, Jacob F. Santschi, JC&Partners Werbeagentur, Jean-Joseph Monnin, JJM Monnin Communication & PR Consulting, Raffaello Giorgio, Publisuisse (v. l.).

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