Nokia: Carat wird weltweite Mediaagentur

Der Mediapitch beim finnischen Nokia-Konzern ist entschieden. Die Aegis-Tochter Carat übernimmt die weltweite Mediaplanung und den Einkauf.

Der Mediapitch beim finnischen Nokia-Konzern ist entschieden. Das Unternehmen hat heute bekanntgegeben, dass Carat, ein Tochterunternehmen der Aegis Gruppe, die weltweite Mediaplanung und den Einkauf übernimmt. Der Etat liegt gemäss Horizont.net bei schätzungsweise 325 Millionen Euro. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Carat wird für alle Märkte zuständig sein, in denen der Handyhersteller tätig ist.
Bisheriger Etathalter ist die Group-M-Tochter Mediacom aus der WPP-Gruppe. Die Übergabe an Carat soll im 3. Quartal 2009 über die Bühne gehen. Für die Märkte Indien und Mittlerer Osten/Nordafrika gilt ein längerer Übergangszeitraum.

«Can Buy Me Love»

In Zeiten knapper Werbebudgets verzichten viele Firmen auch auf Sponsoring und beenden sogar langjährige Partnerschaften. Nicht so bei der AVO Session Basel. Gleich vier Hauptsponsoren, darunter auch die UBS, haben ihren Vertrag bis 2012 verlängert. Die Gründe dafür sind schnell genannt – aber nicht so schnell geschaffen.

Tatsächlich – einige unserer Sponsoring-Partnerschaften halten schon länger als so manche Ehe. Das Geheimnis dieser guten Beziehungen? Arbeit und Engagement. Denn an jeder Beziehung muss man arbeiten, wenn sie gut bleiben soll. Und das Engagement muss echt sein. Darum pflegen wir den persönlichen Kontakt zu unseren Partnern das ganze Jahr über und vergessen auch die netten Kleinigkeiten nicht – ein Dankesinserat oder ein Fotokalender mit Starporträts kommen immer gut an.
Mehr Nutzen als Kosten
Vor allem aber müssen die Sponsoren einen echten Nutzen durch die eingegangene Verbindung haben. Sponsoren sind für uns nicht nur Geldgeber, sondern ein wichtiger Teil der AVO-Session-Family. Innerhalb dieser Familie unterstützen wir uns alle gegenseitig. So entsteht ein durchaus messbarer wechselseitiger Nutzen, der weit über das hinausgeht, was in einem Sponsoring-Vertrag stehen kann. Solange dieser Nutzen auch in Krisenzeiten bestehen bleibt, gibt es keine Krise der Beziehungen.
Was macht die Qualität eines Events aus?
Qualität und Authentizität sind für den Sponsor entscheidend – und sie können nicht herbeigeredet werden. Bei uns gibt es kein Playback und keine Cas¬ting-Show-Kandidaten, sondern glaubwürdige Musiker und Weltstars – live und hautnah. Die intime Club¬atmosphäre verleiht dem Event einen besonderen Reiz und unterscheidet die AVO Session Basel von allen anderen Music Festivals. Dazu kommen unser langfristiges Werbekonzept, starke Medienpartner und eine internationale Ausstrahlung dank TV-Übertragungen in bis zu 40 Länder auf allen fünf Kontinenten. Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern können wir unseren Sponsoren darum deutlich mehr Aufmerksamkeit garantieren.
Mit Innovationen der Krisenstimmung trotzen
Die AVO Session Basel wird dieses Jahr mit einem aussergewöhnlichen Staraufgebot aufwarten, aber auch mit organisatorischen Innovationen. Vor allem gehen wir noch mehr auf die Hospitality-Bedürfnisse unserer Sponsoren ein. Die Kundeneinladungen unserer Partner werden dadurch zu ganz besonderen Erlebnissen für ihre Gäste. Wir wollen die Angebotsbreite clever im Sinne einer professionellen Line Extension erweitern, anstatt einfach mehr vom Gleichen anzubieten. Dazu gehören auch exklusive «Money can’t buy»-Aktivitäten, bei denen die Gäste unbezahlbare Momente erleben können. Und die sind immer ihren Preis wert.
Knappere Budgets noch gezielter investieren
2009 wird das Jahr der CFOs – und natürlich müssen auch wir ein Auge auf die Ausgaben haben und gezielt Kürzungen vornehmen. Aber nur dort, wo es Sinn macht. Wer am falschen Ort spart, zahlt am Ende nur drauf und macht einen guten Brand sehr schnell kaputt. Und wenn der Anlass seine Authentizität verliert, hat kein Sponsor mehr Interesse daran. Fakt ist: Ein gutes Image ist unbezahlbar. Sparen kann man hinter den Kulissen, dort, wo es weder den Stars noch den Gästen und schon gar nicht den Sponsoren auffällt. Auch wenn man die Kosten senkt, billig darf es nie werden.
Überhaupt wäre es ein Fehler zu denken, dass es beim Sponsoring in erster Linie ums Geld geht. Im Gespräch mit einem möglichen Sponsor kommen die finanziellen Dinge meist erst ganz zum Schluss zur Sprache. Viel wichtiger ist das gemeinsame Ziel: ein für alle erfolgreicher Event. Stimmen die Voraussetzungen, entsteht eine echte Partnerschaft, auf die sich beide Seiten verlassen können – in guten wie in schlechten Zeiten.

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Matthias Müller (44) ist Mitgründer und Präsident der AVO Session Basel. Bereits während seiner Lehrzeit rief der gebürtige Basler die Konzertagentur Artsession ins Leben. Heute leitet er neben der AVO Session Basel auch die Event-Agentur Copromotion und ist in diversen Verbänden tätig. Sein Wissen als Event-Fachmann gibt er in Vorträgen an der Fachhochschule Basel, den Universitäten Basel und St. Gallen sowie am Sawi weiter. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen bewohnt der passionierte Sporttaucher das Haus seiner Urgrossmutter in Münchenstein (BL). Weitere Infos auf www.avo.ch

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Talente gesucht für Musik gegen Müll

ViznerBorel lanciert für die IGSU einen Musikwettbewerb.

Stress hat 2007 mit seinem Song «On a qu’une terre» erfolgreich vorgemacht, wie man sich über der Macht der Musik für eine bessere Umwelt einsetzen kann. 2008 hat der Basler Rapper Griot nachgedoppelt mit seinem Song «Was isch los?». Dieser ist aus einem Wettbewerb der IGSU hervorgegangen. Griot avancierte damit zu einem viel gehörten musikalischen Botschafter gegen das Littering. Deshalb will die Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt jetzt auch die Idee zu diesem «Anti Littering Song Contest» nicht einfach auf den Abfallberg werfen, sondern ruft zu einem Remake. Kommuniziert wird der Wettbewerb von ViznerBorel. Eingeladen sind Bands, Rapper, Chansonniers oder Jazzer, die einen potenziellen Hit gegen das achtlose Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum komponieren wollen. Hochladen kann man die Songs auf www.igsu.ch. Eine Fachjury vergibt Preise im Wert von 15’000 Franken.
Zur IGSU gehören neben PET-Recycling auch die IGORA. Diese Genossenschaft für Aluminium-Recycling kann auf 20 Jahre erfolgreiches Wirken zurückblicken. Auch dieses Jubiläum wird von ViznerBorel mit einer umfassenden Kampagne gefeiert. Zusammen mit der Getränke- und Aluminiumindustrie erarbeitete die IGORA ein durchdachtes privatwirtschaftliches Recyclingkonzept. Es basiert nicht auf Zwang, sondern auf Freiwilligkeit und führte in der Schweiz zu einer «weltmeisterlichen» Sammelquote von 90 Prozent. (pan)
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Twitter: Wartungsarbeiten wegen Iran verschoben

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die für Montag geplanten Wartungsarbeiten wegen der Ereignisse im Iran verschoben. Grund: Twitter ist einer der wenigen Kommunikationskanäle, über welche die Iraner Neuigkeiten austauschen können.

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat geplante Wartungsarbeiten wegen der Ereignisse im Iran verschoben. Twitter ist einer der wenigen Kommunikationskanäle, über welche Iraner Neuigkeiten austauschen können. Die für Montag geplanten Arbeiten seien verschoben worden, um die Dienste während der von aller Welt verfolgten Demonstrationen aufrechtzuerhalten, teilte Twitter-Mitbegründer Biz Stone gemäss SDA am Dienstag mit. Er wies zugleich Berichte zurück, wonach die Verschiebung auf Wunsch des US-Aussenministeriums gekommen sei.
Es sei sehr schmeichelhaft zu glauben, dass der gerade zwei Jahre alte Dienst auch in den Augen der US-Regierung eine solche Bedeutung habe. «Dennoch ist es wichtig festzustellen, dass das US-Aussenministerium keinen Einfluss auf unsere Entscheidungen hat», erklärte Stone.
Die Wartungsarbeiten wurden inzwischen durchgeführt, der Twitter-Dienst dafür am späten Dienstagabend (MESZ) für eine Stunde heruntergefahren.

Markus Kaufmann ist neuer Leiter Kommunikation und Marketing bei Abraxas

Markus Kaufmann ist seit 1. Juni 2009 Leiter Kommunikation und Marketing bei Abraxas Informatik. Der 44-Jährige ist für die gesamte übergreifende externe und interne Kommunikation und das Marketing der Abraxas und ihrer Tochtergesellschaften verantwortlich.

Seit 1. Juni 2009 ist Markus Kaufmann bei Abraxas Informatik Leiter Kommunikation und Marketing. Der 44-Jährige ist für die gesamte übergreifende externe und interne Kommunikation und das Marketing der Abraxas und ihrer Tochtergesellschaften verantwortlich. Der ausgewiesene Kommunikations- und Marketing-Fachmann ist diplomierter Corporate Communications Manager (NDS) und bringt langjährige Erfahrung in seine neue Aufgabe ein.
Nach Stationen in der Reisebranche, im Verlagswesen und im Sportfachhandel war Markus Kaufmann von 1998 bis 2005 Head of Corporate Communications bei der Zürcher Softwarefirma Netcetera. Danach hat er bis Ende 2008 als Mitinhaber der Kommunikationsagentur cR Kommunikation unter anderem politische Kommunikationsmandate und nationale Kampagnen für Auftraggeber aus unterschiedlichen Branchen sowie aus dem Umfeld öffentlicher Verwaltungen betreut.
Unter anderem auch als Mitinitiant der Zürcher Informatik-Grosskonferenz Jazoon ist Markus Kaufmann daneben stets in engem Kontakt mit der ICT-Branche geblieben. Zuletzt war er als selbständiger Unternehmensberater für Kommunikation und Marketing tätig und hat sich dabei vorab mit Themen im Bereich der Nachhaltigkeit beschäftigt.

Stopp Foul

Ruf Lanz ist für die Suva am Ball geblieben für mehr Fairplay.

Bereits seit vielen Jahren zeichnet Ruf Lanz für die prägnanten Präventionskampagnen der Suva veranwortlich. Soeben hat die Kreativ-Agentur den Swiss Poster Award 2009 für die Winterpräventionskampagne der Suva gewonnen.
Nun folgen neue Sujets zu einem anderen Thema: Fairplay. Denn auf Schweizer Sportplätzen wird zu viel gefoult. Daraus resultieren jedes Jahr zahlreiche, teilweise schwere Verletzungen –verbunden mit hohen Kosten für die Suva. Das Sujet „Balletpose“ ist ein Denkanstoss für alle Fussballer, statt auf böse Fouls doch lieber auf ihre Spielkunst zu setzen. Das Sujet „Trinkbidon“ ist für alle Sportarten einsetzbar, beispielsweise auch für Handball und Volleyball.
Die Sujets werden in Sportmagazinen sowie als Plakate im Sportlerumfeld eingesetzt.
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Mitlinks verhilft Saferpary zu neuem Internetauftritt

Mitlinks hat für Saferparty einen neuen Onlineauftritt umgesetzt. Dieser präsentiert sich mit angepasstem Schriftzug und neuer Bildwelt.

Mitlinks hat für Saferparty einen neuen Onlineauftritt umgesetzt. Dieser präsentiert sich mit angepasstem Schriftzug und neuer Bildwelt. Die Website von Saferparty wird von der Jugendberatung Streetwork, einem Angebot der Stadt Zürich und der Sozialen Einrichtungen, betreut. Streetwork informiert präventiv im Partybereich und steht in enger Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendvereinen.
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Artgerecht krähen ist ein M später

Jung von Matt/Limmat setzt für die Migros weiter erfolgreich auf Tierfilme mit Gefühl.

Mit dem Huhn Chocolate, das täglich den weiten Weg unternimmt, um den Konsumenten sein frisches Ei abzuliefern, hat Jung von Matt beim Publikum den richtigen Nerv getroffen. Der erste Spot aus der neuen Dachmarken-Kampagne hat sich seit seiner Premiere am 14. April in unzählige Herzen der Zuschauer gespielt, wie CD Alexander Jaggy stolz vermelden kann. Seither waren Chocolate und ihre Tiertrainerin Tatjana Zimek nicht nur bei «Giacobbo/Müller» als Gäste zu sehen, auch auf Facebook und YouTube wächst die Community «Eierhuhn Migros» überproportional, wie Jung von Matt beobachtet.
Da geht das Konzept natürlich bestens auf, dass auch ein folgender Film jetzt in dieser Welt der vermenschlichten Tiere konzipiert worden ist. «Irgendwann geben es dir die Tiere zurück», kommuniziert der Spot zum Thema Nachhaltigkeit. Beworben wird das Migros Label TerraSuisse. Dieses steht für Landwirtschaft mit Rücksicht auf die Biodiversität. Auf TerraSuisse-Höfen werden bewusst Lebensräume geschaffen. Diese garantieren neben der artgerechten Haltung auf dem Hof einer Vielzahl von Wildtieren das Leben in unserer stark besiedelten Schweiz. Die Tiere danken es mit Anpassung an den Menschen: Frühmorgens wird kein Lärm gemacht!
Andreas Panzeri
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Nach dem Film mit dem Huhn hat die Produktion Viking jetzt einen neuen Tierfilm realisiert.

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Im neuen Spot der Migros nehmen die Tiere Rücksicht auf die Menschen – aus Dankbarkeit für eine artgerechte Haltung.

Gratiszeitung .ch deponiert Bilanz

Der Punkt ch-Verwaltungsrat hat die Bilanz deponiert. Das Bezirksgericht Zürich wird nun aller Voraussicht nach den Konkurs über die Gesellschaft Punkt ch eröffnen und die Behandlung des Falles an das zuständige Konkursamt überweisen.

Die Herausgeberin der Anfang Mai eingestellten Gratiszeitung .ch, die Punkt ch AG, ist konkurs. Der Verwaltungsrat deponierte die Bilanz, wie er am Mittwoch mitteilte. Die Investoren wollen dafür sorgen, dass die Angestellten keine finanziellen Einbussen erleiden.
Das Zürcher Bezirksgericht wird nun den Konkurs über die Gesellschaft eröffnen. Die Behandlung des Falles werde dann an das zuständige Konkursamt überwiesen, heisst es weiter.
Die Investoren hätten sich freiwillig entschieden, dafür zu sorgen, dass die Angestellten der Punkt ch AG keine finanziellen Einbussen erleiden. Sie seien in diesem Zusammenhang auch bereit, die Unterdeckung der Pensionskasse auszugleichen. Die Härtefälle in der Belegschaft sind gemäss Communiqué bereits geregelt.
Die Gratiszeitung .ch war am 4. Mai wegen der drastischen Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds eingestellt worden. Nachdem die Bemühungen, das Unternehmen zu retten, gescheitert waren, war der Verwaltungsrat der Punkt ch AG angesichts der Überschuldung gesetzlich verpflichtet, die Bilanz zu deponieren. Von der Einstellung des Blattes betroffen waren 69 Angestellte (61 Vollzeitstellen), 20 Betroffene waren Härtefälle. Einen Sozialplan zur Massenentlassung gab es nicht.
Das Mitte September 2007 erstmals erschienene Pendlerblatt wurde nach rund eineinhalb Jahren eingestellt.

Gratisauflagen differenzierter deklarieren

Verleger aufgepasst: Nach dem 30. Juni sind die Gratisauflagen der Periode Juli 2008 bis Juni 2009 detailliert nach fünf Vertriebsarten zu deklarieren.

Alle Jahre wieder tragen die Verlagsleiter zu Beginn der Sommerpause die Auflagen und Auflagenteile ihrer Printtitel in ein Formular auf www.wemf.ch ein und reichen dieses zur Beglaubigung ein. Die Erhebungsperiode dauert jeweils von der Mitte des Vorjahres (1. Juli) bis zur Mitte des aktuellen Jahres (30. Juni).
Auch dieses Jahr kommt es in den Verlagen wieder zu diesem Ritual, allerdings mit einer wichtigen Neuerung: Für die Erhebungsperiode Juli 08 bis Juni 09 müssen die Gratisauflagen aller Titel erstmals nach den fünf Vertriebsarten Gratisabonnements, Haushaltstreuung, Selbstbedienung, Handverteilung und Zielversand unterschieden werden. Die gemeldeten Zahlen werden dann am 1. Oktober 2009 auch erstmals so publiziert.
Unter «Gratis-Abo» versteht man gemäss neuem Reglement (das bereits seit dem 1. Juli 2008 in Kraft ist) den regelmässigen Versand an Gratisabonnenten. «Haushaltstreuung» meint die unadressierte Verteilung in Briefkästen. Zur Beglaubigung der beiden Zustellarten ist je eine Abrechnung der beauftragten Verteilorganisation nötig. Unter «Selbstbedienung» wird die Verteilung über Zeitungsboxen oder Dispenser verstanden. In diesem Fall müssen allerdings die Remissionen nach Erscheinungsdaten abgerechnet werden, wobei sich die Wemf Stichproben vorbehält. Mit «Handverteilung» ist die Distribution über Kolporteure gemeint, ebenfalls abzüglich Remissionen. Unter «Zielversand» schliesslich versteht man die mehrmalige Lieferung an dieselben Adressaten einer Zielgruppe, wobei dieser Versand regelmässig und je nach Erscheinungsintervall während mindes¬tens drei Monaten erfolgen muss – zur kontinuierlichen Information der Kunden oder auch zur Gewinnung von Neuabonnenten.
«Die neue Regelung hat weder auf die Höhe der verkauften Auflage noch auf die Höhe der Gratisauflage einen Einfluss. Somit bleiben die Auflagezahlen eines Titels mit jenen der Vorjahre vergleichbar», sagt Roland Achermann, Bereichsleiter Auflagenbeglaubigung bei der Wemf.
Abgesehen vom neuen Detaillierungsgrad bei der Gratisauflage kommt es im Zusammenhang mit dem neuen Reglement, das auf der Wemf-Homepage abrufbar ist, noch zu einigen weiteren Änderungen. So fällt künftig die Bezeichnung «Auflagebestätigung Post» weg, alle Titel gelten wieder als «Wemf/SW-beglaubigt». Ferner gilt für die Beglaubigung ein neues, einheitliches Preismodell. Dieses basiert einerseits auf einer detaillierten Prozesskostenrechnung und andererseits auf verursacherorientierten Aspekten (etwa Vertrieb über mehrere Kanäle, Erscheinungsrhythmus).
Markus Knöpfli

Den Kopf auf den Nagel getroffen

Wir haben die schönsten Werbestolpersteine der letzten zwei Wochen für Sie zusammengetragen.

Das tut weh! Werbung hat oft eine höhere Schlagkraft als erwartet, jedenfalls wenn man die Augen aufmacht. Wer online Artikel liest, kennt das: Permanent blinken Banner in den Lesegenuss, man muss einfach hinschauen. Rasch vermischt das Leserhirn Überschrift und Slogan, das Banner avanciert zum Kommentar des redaktionellen Beitrags. Das liest sich dann so: «Auto fliegt auf Gegenfahrbahn – Beam me up Scotty». Von makaber über bitterböse bis komisch finden sich Kombis für jeden Geschmack. Zugegeben etwas mutwillig. Aber selbst Keyword-Profis kommen manchmal ins Staunen: Ist es wirklich zu viel verlangt, in kritischen Fällen etwas genauer hinzudenken? Wir haben die schönsten Werbestolpersteine der letzten zwei Wochen für Sie zusammengetragen. (afw)
Schicken Sie uns Ihre selbstgefundenen Killerkombis: [email protected]
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Totaler Absturz: Da sind wohl Plätze im Flieger freigeworden. Na dann buche schnell, wem nicht die Fluglust vergangen ist. Aber umschiffen Sie Never-come-back-Airlines!
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Die Ampel zeigt rauf Rot: Ein Artikel über Dickmacher und die Werbung für «Saisonküche» passen prima zusammen. Wer hat behauptet, dass Werbung immer mit gezinkten Karten spielt?

Saatchi & Saatchi: Kampagne für Invalidenversicherung realisiert

Die Agentur Saatchi & Saatchi hat für die Invalidenversicherung eine Kampagne realisiert, welche Arbeitgeber motivieren soll, Menschen mit Behinderungen wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern oder sie im Arbeitsprozess zu behalten.

Ziel der neuen Kampagne der Invalidenversicherung (IV) ist es, Arbeitgeber zu motivieren, Menschen mit Behinderungen wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern oder sie im Arbeitsprozess zu behalten. Diese Kommunikationsaufgabe wurde mittels Konkurrenzpräsentation vergeben – den Pitch konnte Saatchi & Saatchi für sich entscheiden.
Erste Arbeiten sind laut Mitteilung der Agentur jetzt zu sehen. Das Motto heisst «Eine Stelle. Zwei Gewinner.» Das Kampagnenlogo zeigt Finger, die dazu ein «IV» formen. Und auf Französisch entsprechend auf den Kopf gestellt ein «AI». Kreatives Herzstück der Kampagne sind Personalanzeigen – Anzeigen, die sich in ihrer Aufmachung an Stellenanzeigen anlehnen und auch in den Stellenanzeigern geschaltet werden. Die Anzeigen sind aus der Perspektive der Stellensuchenden geschrieben und greifen Themen auf wie Wiedereingliederung, Früherfassung oder Prävention.
Mittels Plakaten, die ebenfalls auf die Situation des Betrachters anspielen, und Online-Bannern erhält die Kampagne zudem eine öffentliche Präsenz, wie sie die Thematik erfordert.
Verantwortlich beim Bundesamt für Sozialversicherungen Bern: Angela Fürer (Projektverantwortung), Eva Lang (Projektleitung). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Kaspar Loeb, Beatrix Eichenberger (Beratung), Patrick Lienert, Jürg Aemmer (CD), Martin Bettler, Stefanie Ledermann (AD), Patrick Lienert (Text), Rahel Witschi, Caesar Eberhard (DTP), Pascal Schaub (Strategie), Raphael Zubler (Fotograf), Reddepartment (Bildbearbeitung), Sota (Litho).
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