Flucht aus dem Alltag – früher und heute

Früher war zwar nicht alles besser, dafür schöner: Schauen Sie selbst. Die Werbewoche verabschiedet sich mit den hübschesten Ferienwerbesujets von 1900 bis heute in die Sommerpause. Geniessen Sie die schönste Zeit des Jahres. afw

Früher war zwar nicht alles besser, dafür schöner: Schauen Sie selbst. Die Werbewoche verabschiedet sich mit den hübschesten Ferienwerbesujets von 1900 bis heute in die Sommerpause. Geniessen Sie die schönste Zeit des Jahres. afw
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An Ihrem Ferienort sticht Ihnen ein Werbeplakat, eine Leuchtreklame oder ein Flyer ins Auge. Machen Sie ein Foto davon und senden Sie es bis zum 6. August mit Angabe von Land und Ort, an dem Sie das Bild aufgenommen haben, an Anne-Friederike Wilhelm, [email protected], Stichwort «Ferienwerbung». Dabei ist es völlig egal, ob Sie in London oder Peking, auf Sylt oder in Locarno Erholung suchen. Unter allen Einsendern verlosen wir einen Gutschein für ein selbst gestaltetes Werbebanner, das zwei Wochen auf unserer Internetseite geschaltet wird.

Gestörte Kreativität

Gegen unliebsamen Lärm kann man sich wehren. Aber das gelingt nicht in allen Fällen.

Kreativität braucht Ruhe. Vielleicht auch die richtige Begleitmusik. Wird einem aber Umgebungslärm aufoktroyiert, so ist es schnell einmal zu Ende mit der Musse. Vorübergehend sind unliebsame Geräuschkulissen zu tolerieren. Werden die Störungen aber zu Dauerbegleitern, so können Sie sich dagegen wehren.
Die neu gemieteten Büroräumlichkeiten frisch bezogen und voller Tatendrang am Pult sitzend, schon stellen Sie fest: Die kleine Quartierstrasse dient der nahegelegenen Vespa-Garage als Teststrecke. Dabei haben Sie sich Ihr neues Büro auch wegen der ruhigen Lage ausgesucht. Sie haben sich die Ruhe sogar ausdrücklich vom Vermieter zusichern lassen. Immerhin – denn nun muss der Vermieter für diesen Mangel gerade stehen. Vielleicht ist es mit verhältnismässigem Aufwand möglich, die Fenster besser abzudichten. Möglicherweise müssen neue Fenster eingebaut werden (die dann allerdings in der Regel auch einen wertvermehrenden Anteil haben, der den Vermieter zu einer Mietzinserhöhung berechtigt).
Weigert sich der Vermieter, mögliche Massnahmen zur Mangelbeseitigung an die Hand zu nehmen, so können Sie ihm eine Frist setzen und androhen, den Mietzins bei der Schlichtungsbehörde zu hinterlegen. Das geht allerdings nur, wenn er tatsächlich etwas gegen den Mangel unternehmen kann. Besteht keine Möglichkeit, mit angemessenem Aufwand für mehr Ruhe zu sorgen, so haben Sie immerhin eine Mietzinsreduktion zugute.
Ohne Zusicherung des Vermieters könnte man nicht von einem mietrechtlichen Mangel sprechen. Denn der Mieter übernimmt ein Mietobjekt im Wesentlichen «wie besichtigt» – das gilt auch für die Umgebung. Nur wenn die anfänglich ruhige Strasse erst während des laufenden Mietverhältnisses zur Teststrecke geworden wäre, läge ein Mangel vor. Genau gleich, wenn in unmittelbarer Nähe mit einem grösseren Bauvorhaben begonnen wird. Die Immissionen müssen Sie als Mieter zwar hinnehmen. Wird direkt neben Ihnen gebaut, haben Sie aber das Recht auf eine Mietzinsherabsetzung.
Wird die Konzentration durch einen rücksichtslosen Nachbarn gestört, der die Hausbewohner regelmässig mit Technobässen beschallt und nicht mit sich reden lässt, muss der Vermieter ebenfalls einschreiten. Im Extremfall bedeutet das, dass er dem Störenfried wegen der Verletzung von Rücksichtnahmepflichten kündigen muss. Auch wenn die Mieterin der Wohnung über Ihnen deutlich hörbar den Parkett regelmässig mit ihren Stöckelschuhen abschreitet, muss der Vermieter für Abhilfe sorgen. Oder wenn die ganze Treuhandbüro-Belegschaft unter Ihnen derart viel raucht, dass Sie beim Denken kaum mehr atmen können.
Überempfindlichkeit wird allerdings nicht geschützt. Ob ein Mangel vorliegt, wird nach objektiven Kriterien beurteilt. Selbstverständlich darf der Zweck, für welchen das Objekt gemietet wurde, nicht ausser Acht gelassen werden. An die Umgebung von Lagerräumen werden nicht die gleichen Anforderungen gestellt wie an diejenige von Büroräumlichkeiten. Vielleicht wären die Lageristen ja sogar froh, wenn ab und zu eine schöne Vespa vorbei brausen würde.

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Mietrecht
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Von der Suche über den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnung bis zum Auszug: Das unentbehrliche Handbuch zeigt, was gilt. Mit vielen Tipps, Beispielen und Musterbriefen. Ausgabe 2007, 256 Seiten, Fr. 34.–

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Fachklasse Grafik mit 19 Absolventinnen und Absolventen

19 Nachwuchs-Grafikerinnen und -Grafiker erhalten am Freitag, 10. Juli, ihre eidgenössischen Fähigkeitsausweise an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Vom 11. bis zum 14. Juli werden die besten Arbeiten in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert.

19 Nachwuchs-Grafikerinnen und -Grafiker erhalten am Freitag, 10. Juli, ihre eidgenössischen Fähigkeitsausweise an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Vier Lehrlinge schliessen zudem ihre Atelier-Ausbildung ab. Vom 11. bis zum 14. Juli werden die besten Arbeiten in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert.
Einen Einblick in die Arbeiten der Fachklasse Grafik erhalten die Besucherinnen und Besucher vom 11. bis zum 14. Juli 2009 an der Rössligasse 12 in Luzern. Gezeigt werden die originellsten Werke – vom Illustrationsprojekt des 1. Studienjahres bis zur Diplomarbeit des 3.
Studienjahres.

Media Trend Journal: Erstes Donnergrollen

Mit einem leichten Minus kündigt sich das Gewitter der aktuellen Wirtschaftskrise erst in einem fernen Donnergrollen an. Die grössten Einbussen haben Presse und Direktwerbung erlitten.

Werbeumsätze 2008 Mit einem leichten Minus kündigt sich das Gewitter der aktuellen Wirtschaftskrise erst in einem fernen Donnergrollen an. Die grössten Einbussen haben Presse und Direktwerbung erlitten.
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BCP: Kuoni-Geschäftsbericht erhält Silber

Der Kuoni-Geschäftsbericht 2008 wurde beim europäischen Wettbewerb BCP Best of Corporate Publishing Ende Juni 2009 in Berlin ausgezeichnet. Als Top-5-Nominée in der Kategorie «Specials und Unternehmensberichte» erhielt der Kuoni-Bericht im neuen Design den Silber-Award «Best of Corporate Publishing 2009».

Der Kuoni-Geschäftsbericht 2008 wurde beim europäischen Wettbewerb BCP Best of Corporate Publishing Ende Juni 2009 in Berlin ausgezeichnet. Als Top-5-Nominée in der Kategorie «Specials und Unternehmensberichte» erhielt der Kuoni-Bericht im neuen Design den Silber-Award «Best of Corporate Publishing 2009».
Der Kuoni-Geschäftsbericht 2008 wurde entsprechend des Rebranding-Prozesses letztes Jahr neu konzipiert und gestaltet. Das Ziel war es, einen hochwertigen und ansprechenden Bericht zu erstellen, welcher die Strategie des Unternehmens inhaltlich wie auch optisch vermittelt. Im komplett neuen Design besteht die Ausgabe 2008 aus drei Teilen – Brand Report, Marktbericht und Finanzbericht.
Für die Konzeption und Gestaltung waren Büroecco Kommunikationsdesign aus Augsburg, Deutschland, sowie Remo Masala, Director Corporate Branding & Marketing der Kuoni-Gruppe, verantwortlich.

In eigener Sache

Mit dieser Nummer verabschiedet sich die Werbewoche in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe (Ausgabe 26/27 2009) erscheint am 13. August. Auf Werbewoche.ch finden Sie bis zum 24. Juni täglich die neusten News aus Marketing, Werbung und Medien. Dann gibt’s auch dort eine kleine Pause.

Mit dieser Nummer verabschiedet sich die Werbewoche in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe (Ausgabe 26/27 2009) erscheint am 13. August.
Auf Werbewoche.ch finden Sie bis zum 24. Juni täglich die neusten News aus Marketing, Werbung und Medien. Dann gibt’s auch dort eine kleine Pause. Ab 3. August sind wir dann wieder online für Sie da. Übrigens: Die Werbewoche zwitschert seit neustem. Unter Twitter.com/werbewoche finden Sie Hinweise auf aktuelle und hintergründige Beiträge aus Werbung, Marketing und der Kommunikationsbranche. Folgen Sie uns!
Das Media Trend Journal leidet auch unter der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und wir sind gezwungen, die Erscheinungsweise zu ändern. Dieses Jahr werden noch zwei gedruckte Specials erscheinen, nämlich Mach 2-2009 am 8.9.2009 und die begehrte Trends-2010-Ausgabe am 15.12.2009. Ab dieser Nummer werden wir aber in jeder zweiten Nummer der Werbewoche vier bis acht Seiten mit Themen aus dem Media Trend Journal bringen. Kompetent geschrieben, mit hohem Informationswert. Integriert in die Werbewoche, erscheinen sie im Media¬ Trend-Look. Sie finden diese erstmals in der beiliegenden Ausgabe der Werbewoche ab Seite 28. Diese enge Zusammenarbeit mit dem Media Trend Journal wird die Medienkompetenz der Werbewoche weiter verstärken.
Die Verleihung des Media Trend Award wird dieses Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Die detaillierten Ergebnisse und die jeweiligen Sieger werden in der Media-Trend-Ausgabe Mach 2-2009 erscheinen. Als kleine Vorabinformation hier die Top Five der beiden Kategorien in alphabetischer Reihenfolge. Die besten Medienanbieter im Urteil der Auftraggeber und Agenturen sind: 20 Minuten (inkl. Online), Axel Springer Beobachter, NZZ/NZZ am Sonntag, NZZ Folio, Tages-Anzeiger inkl. Newsnetz (Online). Die besten Medienvermarkter im Urteil der Auftraggeber und Agenturen sind: Adlink, Admazing, IP Multimedia, Mediabox, Publisuisse.
In der ersten Werbewoche nach der Sommerpause wollen wir noch einmal an die schöne Ferienzeit erinnern, bevor das Schaffen wieder richtig losgeht: Dazu möchten wir gerne Werbesujets aus aller Herren Länder zu einer Collage zusammenstellen – und dafür brauchen wir ihre Hilfe. Egal, ob Sie in London oder Peking, auf Sylt oder in Locarno Erholung suchen: Bitte fotografieren Sie an ihrem Urlaubsort ein Werbeplakat, eine Leuchtreklame, einen Flyer oder Ähnliches – gerne schrill und auffällig, oder auch ganz schlicht. Dabei kann ruhig auch etwas von der Umgebung zu sehen sein. Bitte mailen Sie ihr Foto bis zum 6. August mit Angabe von Land und Ort, an dem das Bild aufgenommen wurde, an Anne-Friederike Wilhelm ([email protected]). Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern eine schöne Ferienzeit. Geniessen Sie einige unbeschwerte Tage!
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Eleonore E. Droux, Geschäftsführung
Springer Business Media Schweiz AG.
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Pierre C. Meier, Chefredaktor
Werbewoche.

Ringier streicht Magazin und entlässt Mitarbeitende

Der Zürcher Medienverlag Ringier stellt das Magazin zur TV-Sendung «Gesundheit/ Sprechstunde» ein. Es erscheint kommende Woche am 10. Juli zum letzten Mal. Vom Stellenabbau sind 15 Personen betroffen.

Der Zürcher Medienverlag Ringier stellt das Magazin zur TV-Sendung «Gesundheit/ Sprechstunde» ein. Es erscheint kommende Woche am 10. Juli zum letzten Mal. Vom Stellenabbau sind 15 Personen betroffen.
Die Einstellung des Magazins Gesundheit/Sprechstunde begründet Ringier in einer Mitteilung vom Mittwoch mit den anhaltend rückläufigen Anzeigen und Verkaufserlösen bei gleichzeitig schlechten Konjunkturaussichten. Insgesamt verschwinden 13.9 Vollzeitstellen. Für die gekündigten Mitarbeitenden stehe ein mit der Personalkommission verhandelter Sozialplan zur Verfügung.
Die wöchentlich am Samstag ausgestrahlte Gesundheits-Sendung auf SF bleibt bestehen. Und für Zusatzinformationen stehe die erst kürzlich neu lancierte Online-Plattform zur Sendung zur Verfügung.
Ringier gab zudem bekannt, dass der 32-jährige Amerikaner Collin Crowell per heutigen Mittwoch die Geschäftsführung von Ringier Vietnam übernimmt. Er löst gemäss Basler Zeitung die bisherige General Managerin Sen Hoa ab, die als Vorsitzende in den Verwaltungsrat von Ringier Vietnam berufen worden ist.

Ad Link Media lanciert Schweizer Mobile-Pool

AdLINK Media lanciert mit dem Mobile Sport-Pool erstmals einen Themenpool für mobile Websiteangebote. Der Mobile Sport-Pool umfasst die drei Brands Sport.ch, M.blick.ch und Mobile.20min.ch.

AdLINK Media, ein Tochterunternehmen der Goldbach Media, lanciert mit dem Mobile Sport-Pool erstmals einen Themenpool für mobile Websiteangebote. AdLINK Media nimmt die Entwicklung hin zur Nutzung des mobilen Internets zum Anlass, den ersten Mobile-Themenpool der Schweiz spezifisch für Sportangebote zu lancieren. Der Mobile Sport-Pool umfasst die drei Brands Sport.ch, M.blick.ch und Mobile.20min.ch.

Werbedruck im Tief

Der Werbedruck blieb auch im Monat Mai deutlich unter den Vorjahreswerten. Noch kein einziger Monat im Datenbestand von Media Focus (ab 1999) zeigte ein solch negatives Ergebnis.

Der Werbedruck blieb auch im Monat Mai deutlich unter den Vorjahreswerten. Noch kein einziger Monat im Datenbestand von Media Focus (ab 1999) zeigte ein solch negatives Ergebnis. Kumuliert verliert der Mai 17,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Printmedien und Kino spüren die Wirtschaftskrise weiterhin am deutlichsten. Beide Mediengruppen verlieren deutlich über 20 Prozent.
Antizyklisch verhielt sich im Mai die Branche «Nahrungsmittel». Sie steigerte den Werbedruck im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent, was 600‘000 Franken entspricht. Die Desserts von La Laitière aus dem Hause Nestlé sind dabei die meistbeworbenen Produkte. Ebenfalls im Plus abgeschlossen haben die Schlüsselmärkte «Gemeinnützige Kampagnen» (+5,1 Prozent) und «Möbel, Haus, Garten» (+1,3 Prozent).
Das junge Medium AdScreen, das mit den Mai-Daten erstmals publiziert wurde, konnte in den Jahren 2007 und 2008 einen Werbedruck von 7,3 Millionen Franken aufbauen.
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Schweizer Presse: Weniger Werbeeinnahmen bei stabiler Leserzahl

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr insgesamt 1.8 Milliarden Franken für Zeitungen und Zeitschriften ausgegeben, das ist gleich viel wie im Vorjahr. Grund für das stabile Ergebnis sind neue Publikationen und die Erhöhung der Verkaufspreise.

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr insgesamt 1.8 Milliarden Franken für Zeitungen und Zeitschriften ausgegeben, das ist gleich viel wie im Vorjahr. Grund für das stabile Ergebnis sind neue Publikationen und die Erhöhung der Verkaufspreise. Dies geht aus der aktuellen Studie des Verbands Schweizer Presse hervor, die am Mittwoch in Zürich veröffentlicht wurde.
Der Werbemarkt hingegen war weniger beständig. Insgesamt gingen die Werbeeinnahmen bei den Schweizer Printtiteln im letzten Jahr um 3.3 Prozent zurück. Besonders gelitten hat die Tagespresse, während die Sonntagspresse um 10.3 Prozent zulegen konnte. Diese Zeitungen erreichten dank Neulancierungen innerhalb eines Jahres einen Abonnentenzuwachs von stolzen 68 Prozent.
Insgesamt nahmen die Schweizer Zeitungen und Zeitschriften im letzen Jahr 4.2 Milliarden Franken ein. Davon kamen 2.4 Milliarden aus der Werbung. Die Werbekunden waren jedoch untreuer als die Leser. Im Jahr 2008 gingen die Werbeeinnahmen der Printtitel um 3.3 Prozent zurück. Besonders gelitten hat die Tagespresse mit einem Minus von 8 Prozent, während die Sonntagspresse um 10.3 Prozent zulegen konnte.
Diese Zahlen zeigen eine noch relativ gute wirtschaftliche Situation, wie Verbandspräsident Hanspeter Lebrument am Mittwoch vor den Medien in Zürich erklärte. Weil die Wirtschaftskrise erst gegen Ende 2008 eingesetzt habe, sehe
man das Ausmass der Verluste erst in den Zahlen 2009. Insgesamt könne man aber sagen, dass die zum Verband gehörenden Medien sich sehr gut aufgestellt hätten. Ausser bei der Gratiszeitung.ch habe man bisher keine Zusammenbrüche erleben müssen, sagte Lebrument weiter.
Die Qualität der Tagespresse ist nach Ansicht Lebruments nach wie vor hoch. Trotz der Krise der letzten Monate habe er keine Qualitätseinbussen feststellen können. Die wirtschaftliche Lage zwinge viele Blätter zudem wieder dazu, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Regionalzeitungen beispielsweise würden sich wieder mehr auf ihre Region beschränken und gleichzeitig Ballast abwerfen.
Erstmals befragte der Verband seine Mitglieder zu ihrer Einschätzung der aktuellen Entwicklung. Die Umfrage bei 137 Führungskräften zeigt deutlich, dass die Verlags- und Medienmanager zwar bereit sind, den Wandel konstruktiv anzugehen. Die Wirtschaftskrise verschärft jedoch den Druck was Kosten und Innovationen angeht.
Mit 96 Prozent sind fast alle Befragten der Meinung, dass Kooperationen zwischen Medienunternehmen weiter zunehmen werden. Fast ebensoviele sind überzeugt, dass den multimedialen Angeboten die Zukunft gehört. 22 Prozent der Befragten gehen so weit, dass sie für die Printtitel keine Zukunft mehr sehen. Sie glauben, dass gedruckte Medien bis spätestens 2025 aussterben werden.

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Die Kampagne für Mammut ist der Monatsgewinner: Platz 1 bei den Kriterien Uniqueness, Brand Fit und Likeability und Platz 2 bei der Awareness. Platz 1 bei der Awareness belegt die Kampagne für die Polizei der Werbeanstalt, Platz 3 die Ramseier-Kampagne von Planet. Die Polizeikampagne liegt auf Platz 2 bei der Uniqueness, gefolgt vom BatterienRecycling (Inobat wurde nicht genannt, doch Batterien-Recycling) der Werbeagentur Wirz auf Platz 3. Beim Brand Fit liegt die Aids-Hilfe Schweiz von Euro RSCG auf Platz 1, die Kampagne für Weleda vonViznerBorel auf Rang 3. Beim Kriterium Likeability nimmt die Polizeikampagne Platz 2 ein vor Weleda.

> Ergebnisse im Überblick
> Detaillierte Ergebnisse

Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 21.04.2009–28.04.2009, Felddauer: 7 Tage.
Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt.
An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)
Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab» «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».
Die restlichen Werte finden sich auf werbewoche.ch.
Marketagent.com Schweiz AG ist eine Beteiligung der Marketagent.com online reSEARCH GmbH, Österreichs führendem Online-Markt- und -Meinungsforschungsinstitut und Vorreiter in der Internet-basierenden Datenerhebung und -analyse. Das eigens rekrutierte Online-Access-Panel umfasst derzeit rund 20’000 Schweizer Panelisten (plus 178’000 in Deutschland und Österreich). Zu den Schweizer Referenzen gehören unter anderem Coca-Cola, L’Oréal, Nestlé, Parship.ch und Advico Young & Rubicam.

Tilllate findet Abnehmer für internationales Geschäft

Tilllate hat einen Abnehmer für die internationalen Ableger gefunden. Das schottiche Konkurrenzunternehmen Equitate übernimmt die internationalen Geschäft und die Markenrechte für alle Länder ausser der Schweiz und Liechtenstein.

Das im Jahr 2000 in der Schweiz gegründete Internetportal Tilllate hat einen Abnehmer für die internationalen Ableger gefunden. Das schottiche Konkurrenzunternehmen Equitate übernimmt die internationalen Geschäft und die Markenrechte für alle Länder ausser der Schweiz und Liechtenstein. Equitate ist Besitzer des Nightlife Magazins M8 Magazine.
In der Schweiz und Liechtenstein wird die Seite weiterhin von der Tilllate Schweiz betrieben, die seit Januar dieses Jahres zum Tamedia-Verlag gehört.
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