Google: Trotz Krise mit hohem Gewinn

Google hat trotz Wirtschaftskrise ein weiteres Mal einen überraschend hohen Gewinn eingefahren. Der Überschuss kletterte im zweiten Quartal um 19 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Dollar.

Nach dem ersten Umsatzrückgang in der Unternehmensgeschichte geht es mit dem Internetkonzern Google wieder leicht aufwärts. Das Unternehmen hat seinen Umsatz von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn stieg gar um 19 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar an, wie Google am Donnerstag (Ortszeit) gemäss SDA mitteilte. Die Analysten zeigten sich dennoch enttäuscht. Der Kurs der Aktie fiel im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent.
Google verdient sein Geld vor allem mit Werbung. Das Unternehmen dominiert den Suchmaschinen-Markt. Google werde seine Suchmaschine konstant verbessern, sagte Vorstandschef Eric Schmidt während einer Telefonkonferenz. «Die Nutzer stellen immer komplexere Fragen, und sie sind mittlerweile wütend, wenn sie nicht finden, was sie suchen.»
Rivale Microsoft hatte vor kurzem seine neue Suchmaschine Bing gestartet. Google kündigte in der vergangenen Woche im Gegenzug ein eigenes Betriebssystem für Computer an. Das Ziel von Google sei, «dass die Leute mehr und mehr Zeit im Internet verbringen», sagte Schmidt – und der Werbung dort nicht ausweichen können.

Sihldruck mit neuem Standort

Sihldruck zieht um, bleibt aber im Zentrum der Stadt Zürich. Ab dem 1. August 2009 konzentriert das Unternehmen alle Aktivitäten und Standorte mit 65 Mitarbeitenden unter einem Dach an der Binzstrasse 9.

Sihldruck zieht um, bleibt aber im Zentrum der Stadt Zürich. Ab dem 1. August 2009 konzentriert das Unternehmen alle Aktivitäten und Standorte mit 65 Mitarbeitenden unter einem Dach an der Binzstrasse 9, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das betrifft sowohl den Hauptbetrieb an der Kasernenstrasse 23 als auch den Digitaldruck am Bleicherweg 62.
Das Unternehmen sei in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, heisst es weiter. Durch die Integration von Stulz im Jahr 2004 und eine Kooperation mit Schulthess Druck im Bereich der Herstellung von juristischen Werken sowie einer Zusammenarbeit mit Webgearing sei das Sihldruck am alten Standort aus allen Nähten geplatzt. Durch die Platzreserven am neuen Ort würden Zusammenarbeitsmodelle mit weiteren Druckdienstleistern diskutiert und geprüft.

Bundesgericht weist Beschwerde von U1 TV ab

Die Kabelnetzbetreiberin Cablecom hat den TV-Sender U1 TV zu Recht aus ihrem analogen Kabelnetz gekippt. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Privatsenders abgewiesen und die Voraussetzungen konkretisiert, unter denen ein Sender seine Aufschaltung verlangen kann.

Die Kabelnetzbetreiberin Cablecom hat den TV-Sender U1 TV zu Recht aus ihrem analogen Kabelnetz gekippt. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Privatsenders laut SDA abgewiesen und die Voraussetzungen konkretisiert, unter denen ein Sender seine Aufschaltung verlangen kann.
Das Bundesverwaltungsgericht war im vergangenen November zum Schluss gekommen, dass U1 mit seinem weitgehend aus Quiz-, Talk- und Erotiksendungen bestehenden Programm keinen Anspruch auf Verbreitung habe. Cablecom habe den Sender deshalb aus ihrem Analognetz kippen dürfen. U1 TV gelangte darauf ans Bundesgericht, das die Beschwerde des Senders nun ebenfalls abgewiesen hat. In ihrem Entscheid halten die Richter fest, dass nach dem Willen des Bundesrats nur inhaltlich als «besonders wertvoll» einzustufende Programme in den Genuss einer Pflicht-Aufschaltung kommen sollen. Wolle ein Privatsender bei einem Netzanbieter die Aufschaltung erwirken, müsse er in seinem Gesuch überzeugend darlegen, inwiefern sein Angebot einen «besonderen» Beitrag zur Erfüllung der in der Bundesverfassung definierten Ziele leiste. Diese Ziele bestehen in der Verbreitung von Informationen über politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge und Beiträgen zur Entfaltung des kulturellen Lebens. Möglichst hohe Einschaltquoten sind laut Bundesgericht dagegen kein Kriterium.
Mehrwert über bestehende Angebote hinaus gefordert
Gefordert sei ein originelles und finanziell realistisches Gesamtprogramm, das über die bereits bestehenden konzessionierten Angebote hinaus einen gewissen Mehrwert aufweise. Nicht genügen würden einzelne Sendungen, die einen Beitrag zur Information der Zuschauer oder zur kulturellen Vielfalt beitragen würden. Diese Voraussetzungen habe U1 TV nicht erfüllt. Keinen Anspruch auf Aufschaltung verschaffe im Übrigen die Tatsache, dass allenfalls weniger Programme aufgeschaltet seien als theoretisch möglich.
U1 TV heisst heute Schweiz 5 und wird im Digitalnetz der Cablecom verbreitet.

Berliner Type: Metadesign für NZZ-Geschäftsbericht ausgezeichnet

Die Agentur Metadesign ist am Berliner Type für die Projekte «NZZ Geschäftsbericht 2008», «mare – Sonderheft Kulinarik» sowie die international anwendbare Siemens-Typografie «Our Typefaces» mit Diplomen ausgezeichnet worden.

Beim internationalen Wettbewerb Berliner Type hat die Jury zusätzlich zu den Auszeichnungen Gold, Silber und Bronze 35 Diplome für exzellente Einzelleistungen in den Bereichen Konzeption, Text und Grafik-Design vergeben. Diplome erhielten die Metadesign-Projekte «NZZ Geschäftsbericht 2008», «mare – Sonderheft Kulinarik» sowie die international anwendbare Siemens-Typografie «Our Typefaces».
Die Berliner Type wird seit 1970 international ausgeschrieben und zeichnet Druckwerke aus, die innovative Konzeption und Design, besondere Originalität, herausragende Typografie, Illustration und Fotografie vereinen und durch hervorragende Verarbeitung und Druck bestechen.
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DD Com: Für Skoda den Yeti gejagt

DD Com hat zusammen mit Dissenter ein Online-Game für die Lancierung des neuen Skoda Yeti entwickelt. bei dem es darum geht, in kurzer Zeit möglichst viele Yetis einzufangen.

DD Com hat zusammen mit Dissenter ein Online-Game für die Lancierung des neuen Skoda Yeti entwickelt, bei dem es darum geht, in kurzer Zeit möglichst viele Yetis einzufangen. Insgesamt sind fünf Levels meistern. Je schneller der Spieler die Yetis in den typisch schweizerischen Umgebungen einfängt, umso mehr Punkte erhält er. Verlost werden Gutscheine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Label Zimtstern.
> Zum Online-Game

Migros und WWF: Positive Bilanz der «Stickermania»-Aktion gezogen

Nach acht Wochen endete die gemeinsam von Migros und WWF lancierte «Stickermania»-Aktion. 650‘000 Alben seien verkauft worden, teilte Migros in einem Communiqué mit. Sowohl Migros als auch der WWF zeigten sich mit der Aktion zufrieden.

Nach acht Wochen endete die gemeinsam von Migros und WWF lancierte «Stickermania»-Aktion. 650‘000 Alben seien verkauft worden, teilte Migros in einem Communiqué mit. Für jedes verkaufte Buch habe der WWF einen Franken erhalten. Das Geld will die Umweltorganisation in den Schutz der Regenwälder von Borneo und Madagaskar investieren.
Bei einem Kauf ab 20 Franken erhielten die Migros-Kunden fünf Bilder von exotischen Tieren, um ihre Alben zu füllen. Gemeinsames Ziel der Aktion sei es gewesen, Kinder und Jugendliche auf spielerische Art für den Erhalt des Regenwaldes zu sensibilisieren, heisst es weiter. Sowohl Migros als auch der WWF zeigten sich mit der Aktion zufrieden.

Gute Chancen für «30 Rock», «Mad Man» und Klum an der Emmy-Verleihung

Die US-Sitcom «30 Rock» und die Drama-Serie «Mad Man» haben gute Chancen auf einen der Emmy-Fernsehpreise. Über zwei Nominierungen kann sich das deutsche Model Heidi Klum freuen, darunter für «Beste Moderatorin einer Reality-TV-Show».

Die US-Sitcom «30 Rock» und die Drama-Serie «Mad Man» haben gute Chancen auf einen der Emmy-Fernsehpreise. Die Reihe «30 Rock», die einen Blick hinter die chaotischen Kulissen einer TV-Show bietet, wurde 22 Mal nominiert. «Mad Man» über ein Werbeunternehmen im New York der 60er Jahre heimste am Donnerstag laut SDA 16 Emmy-Nominierungen ein. Über zwei Nominierungen kann sich das deutsche Model Heidi Klum freuen, darunter für «Beste Moderatorin einer Reality-TV-Show». Im letzten Jahr war die 36-Jährige ebenfalls nominiert gewesen, ging aber bei der Verleihung leer aus.
Die Emmys werden am 20. September in Los Angeles zum 61. Mal verliehen.

«Gesponserte Uhr»: SRG akzeptiert Entscheid des Bakom nicht

Die Uhr mit Sponsoreneinblendung vor der «Tagesschau» im Schweizer Fernsehen ist aus Sicht des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) nach dem neuen RTVG nicht zulässig. Es fordert eine Anpassung. Gegen diesen Entscheid wehrt sich die SRG.

Die Uhr mit Sponsoreneinblendung vor der «Tagesschau» im Schweizer Fernsehen ist aus Sicht des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) nach dem neuen RTVG nicht zulässig. Es fordert eine Anpassung. Gegen diesen Entscheid wehrt sich die SRG.
Die sogenannte «gesponserte Uhr» dient der Überbrückung der Sendezeit unmittelbar vor der «Tagesschau» um 19.30 Uhr, aber auch vor «10 vor 10» und Sendungen auf den Sendern TSR und RSI. In sich wiederholenden Werbefilmchen von zehn Sekunden Dauer präsentiert sich jeweils ein Sponsor. Das Bakom beanstandet in einem Aufsichtsentscheid die Sponsoreneinblendung der Uhr. Sie verstosse gegen eine Richtlinie, die anfangs 2009 aufgrund des neuen Radio- und Fernsehgesetzes erlassen wurde, heisst es im Entscheid, der im Internet zugänglich ist. Die Richtlinie regelt die Länge und Anzahl der Einblendungen.
Die SRG werde den Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht anfechten, bestätigte SRG-Sprecher Max Gurtner eine Meldung des Tages- Anzeiger vom Donnerstag. «Aus unserer Sicht gibt es keinen Anlass zur Änderung der langjährigen Praxis.» Zum Verfahren kommt es, weil sich SRG und Bakom nicht auf eine Umsetzung einigen konnten.
Bereits zweiter Angriff auf «gesponserte Uhr»
Bereits 1997 hatte das Bakom versucht, die «gesponserte Uhr» abzuschaffen. Damals hiess das Uvek die Praxis der SRG jedoch gut. «Das Bakom nimmt nun das neue Gesetz zum Anlass, das Uhrensponsoring wieder infrage zu stellen», stellt SRG-Sprecher Gurtner fest. Die Spots vor der «Tagesschau» sind attraktiv, da Informationssendungen nicht gesponsert werden dürfen. Die SRG deklariert die «gesponserte Uhr» deshalb seit 1992 als eigene Kürzestsendung. Das Bakom akzeptiert dies.

Abkommen zwischen Microsoft und Yahoo kurz vor Abschluss?

Mehrere Führungskräfte von Microsoft sollen sich laut US-Medienberichten gerade im Silicon Valley aufhalten, um ein Suchabkommen mit Yahoo zum Abschluss zu bringen.

Mehrere Führungskräfte von Microsoft sollen sich gerade im Silicon Valley aufhalten, um ein Suchabkommen mit Yahoo zum Abschluss zu bringen. Das berichtet All Things Digital, der Ableger für IT-Konferenzen des Wall Street Journal. Darunter sollen angeblich drei für den Online-Bereich zuständige Topmanager sein: Yusuf Mehdi, Satya Nadella und Qi Lu. Angeblich geht es bei den Verhandlungen «nur noch um das Kleingedruckte», heisst es. Innerhalb einer Woche könnte der Vertrag finalisiert und öffentlich gemacht werden.
Yahoo-Chefin Carol Bartz hatte im Mai gesagt, sie sei für ein Suchabkommen offen, wenn sie an die Technologie des Partners glauben könne und er «ganze Bootsladungen an Geld» mitbringe. Microsoft-CEO Steve Ballmer deutet seit einem Jahr an, dass er in Sachen Suche gerne mit Yahoo kooperieren möchte, wenn er auch eine komplette Übernahme von Yahoo nicht mehr in Betracht zieht, wie sie im Februar 2008 im Raum gestanden hatte. Seither hat Microsoft mit Bing seine Suchtechnologie durch eigene Forschung deutlich vorangebracht. (Quelle: Zdnet.de)

Wemf verzeichnet 21 Prozent weniger Inserate im Juni

Den Schweizer Medien fehlt die Werbung: Das Volumen der Inserate in der Tages- und regionalen Wochenpresse ist im Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 21,0 Prozent auf 127,0 Millionen Franken gesunken.

Den Schweizer Medien fehlt die Werbung: Das Volumen der Inserate in der Tages- und regionalen Wochenpresse ist im Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 21,0 Prozent auf 127,0 Millionen Franken gesunken.
Gemäss der am Freitag veröffentlichten Wemf-Statistik gingen die Stellenanzeigen um 51,2 Prozent zurück. Bei den Liegenschaftsanzeigen belief sich das Minus auf 18,0 Prozent. Die kommerziellen Anzeigen gingen um 13,8 Prozent zurück. Die Prospektbeilagen nahmen um 19,2 Prozent ab. Den grössten Rückgang musste die Sonntagspresse hinnehmen: Sie hatte diesen Juni 47,0 Prozent weniger Inserate als vor Jahresfrist. Die Tagepresse sowie die Finanz- und Wirtschaftspresse verzeichneten ein Minus von jeweils 21,2 Prozent.
Erst am Donnerstag hatten zwei andere Werbestatistiken – eine des Forschungsinstituts Media Focus und eine der Werbevermittlerin Publicitas – Hoffnung aufkommen lassen, dass das Tempo der Talfahrt etwas nachgelassen haben könnte.

Stiftung für Konsumentenschutz publiziert «falsche» Schweizer Produkte

Wo das Schweizer Kreuz draufsteht, sind nicht immer Schweizer Stoffe drin. Die Stiftung Konsumentenschutz (SKS) listet Lebensmittel auf, die mit dem Schweizer Kreuz werben, zu einem grossen Teil aber Rohstoffe aus aller Welt enthalten. Dies passt dem Bundesrat nicht.

Wo das Schweizer Kreuz draufsteht, sind nicht immer Schweizer Stoffe drin. Die Stiftung Konsumentenschutz (SKS) listet Lebensmittel auf, die mit dem Schweizer Kreuz werben, zu einem grossen Teil aber Rohstoffe aus aller Welt enthalten. Dies passt dem Bundesrat nicht. Im Herbst will er mit einer «Swissness»-Vorlage eine Regelung schaffen, die bestimmt, unter welchen Umständen ein Lebensmittel mit dem Schweizer Kreuz werben darf. Demnach müssten 80 Prozent eines Lebensmittels aus der Schweiz stammen.
Der Konsumentenschutz begrüsse dieses Vorhaben ausdrücklich, schreibt er gemäss SDA in einer Mitteilung vom Donnerstag. Da Produkte mit dem Schweizer Kreuz auf der Verpackung oft mehr kosteten, sei es auch gerechtfertigt, wenn darin garantiert Schweizer Rohstoffe verarbeitet wurden. Dass dies der Fall ist, sei aber nicht selbstverständlich, hält der SKS weiter fest. Mit den Beispielen, die der SKS auf seiner Internetseite aufgeschaltet hat, soll Gegendruck erzeugt werden. Die Liste zeige, dass die Swissness-Vorlage dringend nötig sei.
Die SKS beruft sich bei ihren Angaben auf der Liste auf eigene Recherchen und Medienberichte. Auskunft gegeben hat ihr der Grossverteiler Migros. Coop beantwortete die SKS-Fragen bisher nicht. Vor allem die Lebensmittelindustrie wehrt sich gegen zu strikte Regeln.

Namics verhilft Klubschule Migros zu neuem Internet-Auftritt

Namics hat für die Klubschule Migros einen neuen Webauftritt realisiert. Technisch, gestalterisch und inhaltlich von Grund auf überarbeitet, soll die neue Seite das Finden von Informationen sowie die Online-Anmeldung erleichtern.

Namics hat für die Klubschule Migros einen neuen Webauftritt realisiert. Technisch, gestalterisch und inhaltlich von Grund auf überarbeitet, soll die neue Seite das Finden von Informationen sowie die Online-Anmeldung erleichtern, wie es in einer Mitteilung der zur Publigroupe gehörenden Agentur heisst.
Die grafische und technische Umsetzung wurden von Namics und dem Competence-Center gmSAPcampus der Genossenschaft Migros Ostschweiz in Zusammenarbeit mit den Online-Verantwortlichen der Klubschule Migros ausgeführt. Die Informationsarchitektur der neuen Website, das intuitive Navigations- und Suchkonzept, wurde mit der Usability-Agentur Zeix entwickelt.
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