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Wirtschaftsmagazin Forbes mit neuer Beilage für erfolgreiche Russinnen
Axel Springer Russia startet Ende August eine neue Beilage für das Wirtschaftsmagazin Forbes. Die vierteljährlich erscheinende Publikation «Forbes Woman» richtet sich an erfolgreiche russische Geschäftsfrauen.
Axel Springer Russia gibt in Russland bereits seit 2004 die russische Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Forbes heraus und erreicht nach eigenen Angaben mit einer Auflage von durchschnittlich 110‘000 Exemplaren jeden Monat über 810‘000 Leser. Die Kooperation von Axel Springer und Forbes Inc. wurde Ende 2008 bis 2020 verlängert.
Zu guter Letzt: Bam, Bäm – so redet man heute
Noch nie etwas von «Jambajanern» oder «Bankstern» gehört? In diesem Fall hinken Sie der Sprachentwicklung definitiv hinterher. Kein Grund zu verzagen. Das demnächst erscheinende Buch «HÄ?? Jugendsprache Unplugged 2010» hilft Ihnen auf die Sprünge.
Ab sofort steht auf Jugendwort.de die 30 Begriffe umfassende Shortlist zur Abstimmung bereit. Die 15 Begriffe mit den meisten Stimmen werden im November einer Jury vorgelegt, die sowohl die Top-Five wie auch das eigentliche «Jugendwort des Jahres 2009» küren wird. Kreative und Wortakrobaten können zudem neue Wörter für das Jugendwort 2010 vorschlagen.
Unten angefügt ist die Shortliste für das Jugendwort des Jahres 2009, inklusive Übersetzung. Also, sofort mit dem Lernen loslegen, um bei der nächsten Konversation möglichst «obama» zu sein.
Aknestäbchen – Pommes Frites
AOK-Chopper – Rollator
bam, bäm – cool, endgeil
Bankster – Bankangestellter, der in der Finanzkrise spekulative Geschäfte macht
buttern – schwitzen
Crashdummy – Vollidiot
Damager – Bankmanager
Don Promillo – betrunkene Person
Edelratte – kleiner Hund von weiblichen Prominenten
Ego-Deko – Schminke, Schmuck
englisches Ballett tanzen – betrunken torkeln
Faltenparty – Familienfeier
Gesichtszirkus – stark geschminktes Gesicht
Hagelschaden – Cellulite
hartzen – gammeln, arbeitslos sein
Jambajaner – Person, die nervige Klingeltöne mit dem Handy laut in der Öffentlichkeit hört
KnickKnack – Sex
Knieschoner – Hängebusen
Komajunkie – ständig betrunkener Jugendlicher
korall – cool
Kukidentdampfer – Ausflugsschiff
mausgerecht – Extrawünsche berücksichtigend
obama – neu, innovativ
Pisaopfer – Schulabgänger mit mangelnder Allgemeinbildung
Pornflakes – Viagra
Rudelgucken – Public Viewing
Schizo-Clip – Bluetooth- Ohrclip (Headset fürs Handy)
Schnecken-TÜV – Frauenarztbesuch
untermoppelt – sehr dünn
verschnitzeln – verhauen, verpatzen
(Bildquelle: jugendwort.de)
Ruf Lanz für CKW: Zum 1. August einen Stromausfall bestellen
Ruf Lanz hat für die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) anlässlich des 1. August ein Inserat gestaltet, das eine besondere Aktion ankündigt: Luzerner Paare, die sich Kinder wünschen, können beim Stromversorger für den Nationalfeiertag einen Stromausfall bestellen.
Die CKW dreht um 17 Uhr für eine romantische Nacht den Strom ab – und bringt dazu noch einen Geschenkkorb mit Leckereien aus der Region und Kerzen vorbei. Bei mehr als zehn Anmeldungen entscheidet das Los. Ein ganzseitiges Inserat in der Neuen Luzerner Zeitung vom Samstag, 18. Juli 2009, kündigte die Aktion an.

Phonak: Hear-the-world-Kampagne gewinnt Stevie Award
Phonak hat mit der Hear-the-world-Kampagne den internationalen Stevie Award gewonnen. Die globale Aufklärungskampagne erhielt die Auszeichnung in der Kategorie «Kommunikationsteam des Jahres».
(Bildquelle: Hear-the-world.com)
Journalistenpreis: Schreiben für die europäische Integration
Noch bis zum 31. Juli können Medienschaffende aus allen Ländern Europas Beiträge für den Journalistenpreis «Writing for CEE» einreichen. Ziel des Preises ist es, die journalistische Auseinandersetzung mit Fragen der europäischen Integration zu fördern.
Bakom will mit Entscheiddatenbank mehr Transparenz schaffen
Das Bundesamt für Kommunikation macht seine Entscheide demnächst in einer Internetdatenbank abrufbar. Die sogenannte «Entscheiddatenbank» soll mehr Transparenz über Entscheide des Bundesamts schaffen.
News: Basler Zeitung bestätigt Verkaufsverhandlungen
Die Basler Zeitung Medien bestätigten am Montag einen Bericht der Sonntagszeitung über den Verkauf des 25-Prozent-Anteils am Pendlerblatt News. Die Verhandlungen mit Tamedia sind im Gange, eine Entscheidung steht offenbar noch aus.
Verluste stoppen
News sei defizitär, erklärte Meyer weiter. Sein Haus lege jedes Jahr zwei bis drei Millionen drauf. Die BZM wolle «Verlustlöcher stopfen». Das Medienunternehmen hatte im Mai schon das Lokalradio Basel 1 verkauft und zudem im Januar die BaZ-Redaktion um einen Fünftel reduziert und im März die Onlineredaktion sowie das Gratisblatt Baslerstab auf Sparflamme gesetzt.
BZM hatten vor elf Monaten für das Geschäftsjahr 2007/08 einen Gruppenumsatz von 281,6 Millionen Franken ausgewiesen, was einem Plus von 0,6 Prozent entsprochen hatte. Der Gewinn war jedoch um 13,6 Prozent auf 7 Millionen Franken gesunken. Bei BaZ und Baslerstab waren die Umsätze rückläufig. Aktuelle Zahlen sind noch nicht publiziert.
Tamedia führt News wahrscheinlich trotzdem weiter
Gemäss einem Media-Sprecher von Tamedia würde ein BZM-Ausstieg «nicht automatisch» das Aus für News bedeuten. Der Tagesanzeiger und die Berner Zeitung müssten dann die Situation neu überdenken. Das flexible Konzept würde auch erlauben, mit News in neue Regionen vorzudringen. Zudem würden bei einem BZM-Ausstieg neben Einnahmen auch Ausgaben wegfallen, etwa für die Distribution. Dass News noch nicht rentiere, sei erst anderthalb Jahre nach dem Start und mitten in einer Krise keine Überraschung, sagte der Sprecher weiter.
Nachrichten im Internet: Etablierte Medien sind Bloggern voraus
US-Forscher haben den Puls des Nachrichtenstroms im Internet gemessen Der Studie zufolge sind etablierte Medien den Bloggern mit neuen Informationen voraus. Nachrichten halten sich in Blogs allerdings länger.
News: Basler Zeitung kündigt Partnerschaft – Zukunft ungewiss
Die Zukunft der Pendlerzeitung News ist ungewiss. Die Basler Zeitung hat gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung als 25-Prozent-Partner die Zusammenarbeit mit dem Tagesanzeiger und der Berner Zeitung gekündigt.
Die Basler Zeitung leidet besonders unter dem starken Anzeigeneinbruch im Juni. Wie bereits bekannt, sucht das Medienunternehmen nach neuen Kooperationspartnern. In Frage kommen dabei Tamedia, mit der bereits eine Zusammenarbeit besteht, sowie die NZZ. Man sei mit den beiden Zürcher Verlagen im Gespräch, sagte Hagemann gegenüber dem Sonntagsblick.
Zu guter Letzt: «Alpenfestung» kämpft mit Problemen
Noch vor dem Start der SF-Sendung «Alpenfestung – Leben im Réduit» bahnen sich erste Schwierigkeiten an. Der Kommandant der 25-köpfigen Truppe ist abgesprungen. Zudem ist das Konzept, das sich in den USA reger Beliebtheit erfreut, in der Schweiz alles andere als unumstritten.
Dies sind aber bei weitem nicht alle Probleme, welche das Schweizer Fernsehen zu bewältigen hat. Während sich das «Reenactment» in den USA reger Beliebtheit erfreut – es werden beispielsweise Schlachten aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg oder auch Episoden aus dem Zweiten Weltkrieg nachgestellt – ist das Konzept hierzulande umstritten. Es gehe um Alltagsprobleme und nicht um Kriegshandlungen, versichert Produktionsleiter Bruno Zus der NZZ am Sonntag. Im Zentrum des Interesses steht also, ob die Unterhosen und Uniformen von anno dazumal gekratzt haben oder nicht, wie das Essen geschmeckt hat und wie ein Bunker betrieben wurde. Nicht ganz so unproblematisch sieht dies der Historiker Jakob Tanner. Er findet die Unterhaltungsshow fragwürdig und eine «Banalisierung eines hoch problematischen Themas». Auch Geschichtsprofessor Jean-François Bergier, Präsident der Expertenkommission «Schweiz – Zweiter Weltkrieg», findet das Projekt «absurd». Die Menschen heute hätten völlig andere Vorstellungen und Ängste. Gefühle von damals liessen sich nicht wiederholen. Wie die Bunkerbewohner die drei Wochen überstehen und welche Emotionen sie dabei zeigen, kann ab dem 27. Juli am Bildschirm mitverfolgt werden.
Tagi: Das neue 4-Bund-Konzept nimmt Gestalt an
Ab September erscheint der Tagesanzeiger mit neuem Konzept. Die Frontseite soll «grosszügig gelayoutet» sein – jeden Tag anders aussehen und als Poster daherkommen. Der erste Bund wird mehr Kurzumfragen mit Ironie sowie kleine Geschichten enthalten. Der dritte Bund ist ein Spagat zwischen Land- und Stadtzeitung, Sport und Wirtschaft bilden gemeinsam den vierten Bund.
Der erste Bund wird anstelle von Kurzkommentaren vermehrt «leicht ironische» Kurzumfragen und kleine Geschichten enthalten. Die Meinungskolumne, die von internen und externen Schreibern beliefert wird, ist künftig auf der zweitletzten Seite des ersten Bundes zu finden. Der zweite Bund soll sowohl dem typischen Landzeitungsleser als auch dem urbanen Leser gerecht werden, so Strehle weiter. Der dritte Bund umfasst die Bereiche Kultur, Leben und Wissen. Die Schlüsselressorts Sport und Wirtschaft bilden den vierten Bund.
Produktion vom Bund nach Zürich verlegt
Ebenfalls klar ist nun, dass Der Bund künftig in Zürich produziert wird. Die Berner haben gemäss Strehle jedoch die Möglichkeit, die Frontseite – sowie die meisten übrigen Seiten – zu regionalisieren.
