Eine neue App für die Blick-Gruppe

Die Blick-Gruppe lanciert mit «BliQ» ihre fünfte App. Die Applikation bringt Neuigkeiten im Spielkarten-Prinzip aufs Smartphone und lernt aufgrund des Interesses der User schnell dazu.

BliQ heisst die allerneuste App der Blick-Gruppe – wobei das «Q» für «Quick» steht. «Quick» deshalb, weil Inhalte der Websites Blick.ch sowie Blickamabend.ch bunt gemischt in Spielkartenform angeboten werden und nach den Bedürfnissen und dem Interesse der User entweder angeklickt und gelesen – oder aber rasch weggewischt werden können. BliQ zeigt sich dabei lernfähig: Nach einigen wenigen ersten Interessensangaben beim Aufstarten, lernt die App sehr schnell, was den User interessiert und was nicht. Angeboten werden vom Blick Newsroom während 24 Stunden täglich aktualisierte Artikel aus allen Bereichen aber auch Videos, Grafiken, Bildstrecken etc. Alle Inhalte sind auf Deutsch und können direkt auf die gängigen Social Media Plattformen geteilt werden.

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Die App ist kostenlos erhältlich für iOS- sowie Google Android-Smartphones und kann im Apple Store bzw. Google-Play-Store geladen werden. Bei der Entwicklung tatkräftig unterstützt haben die Software-Entwickler von Netcetera und Xplain. BliqQ ist nach den Apps Blick News, Blick Sport, Blick am Abend und der SonntagsBlick E-Paper App die fünfte App der Gruppe.

Zu guter Letzt: Bruderliebe

Zwei deutsche Filmstudenten stehen mit ihrem Werbespot plötzlich im internationalen Scheinwerferlicht und wurden über Nacht zu Anwärtern auf die Krone des Emo-Spots des Jahres.

Daniel Titz und Dorian Lebherz haben im Rahmen ihres Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg einen Werbespot für Johnnie Walker kreiert. Ohne das Wissen des Whisky-Labels. Das dürfte sich mittlerweile geändert haben. Denn der in den Schottischen Highlands gedrehte Spot «Dear Brother» hat nach nicht einmal einer Woche fast drei Millionen Klicks auf Youtube. Nicht ganz zufällig. Das US-Branchenportal Adweek.com adelte den Spot noch am Erscheinungstag mit der Frage, ob es sich beim «atemberaubenden» Film um «die beste Studienarbeit aller Zeiten» handle. Worauf der weltweite DDB-Kreativchef Amir Kassaei twitterte, er würde die beiden Nachwuchstalente sofort einstellen. Und auch deutsche Agenturchefs sind auf Wuv.de voll des Lobes für das Werk. Für Serviceplan-Kreativchef Alex Schill ist es zum Beispiel der «Favorit unter allen Emo-Spots, die gerade draussen sind». Gemeint sind unter anderem die Edeka-Kampagne #heimkommen von Jung von Matt und der Ifolor-Spot «Grace» von Walker. (hae)

Publicis: Wenn der Partner zum Tyrannen wird

Publicis zeigt in einer neuen Print-Kampagne: Wenn sich der Partner als Tyrann entpuppt, bietet die Frauenzentrale Hilfe.

Nachdem zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen eine Live-Billboard-Aktion der Frauenzentrale im Sihlcity für Aufsehen sorgte (Werbewoche.ch berichtete), doppelt die Organisation jetzt mit einer Print-Kampagne nach. Dabei wird das Thema häusliche Gewalt auf überraschende Art thematisiert, indem Frauen mit ihren Partnern portraitiert werden, die aufs Haar einem aus der Weltgeschichte bekannten Tyrannen gleichen. Die Look-alikes von Josef Stalin, Muammar al-Gaddafi und Saddam Hussein wurden von Carioca in Rumänien fotografiert und mittels CGI bearbeitet.

Stalin
Gaddafi
Saddam
«Schweizweit stirbt jede zweite Woche eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt. Reagieren Sie Frühzeitig: 044 206 30 20»

Es ist eine traurige Tatsache, dass in der Schweiz jede zweite Woche eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt stirbt. Die Kampagne soll nicht nur darauf aufmerksam machen, sondern Betroffene auch auffordern, frühzeitig Hilfe zu holen.

Verantwortlich bei Frauenzentrale Zürich: Andrea Gisler (Präsidentin), Sandra Plaza (PR). Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Daniel Ahrens, Urs Schrepfer (CD), Christian Stüdi (Text), Alain Götschi (Beratung), Cem van der Schaar, Eliane Stettler (Art Buying); Fotografie: Carioca; Produktion: Visualeyes.

APG|SGA lanciert neue Segmentmarke

APG|SGA stösst in ein neues Geschäftsfeld vor. Das Unternehmen übernimmt die Vermarktung, Organisation und Durchführung von Promotionen in SBB Bahnhöfen und lanciert dafür APG|SGA Promotion.

APG|SGA Promotion übernimmt per 1. Juli 2016 die exklusive Vermarktung von Promotionen, Stand- und Verteilaktionen (wie Sampling, Fundraising, ideelle Aktionen usw.) sowie von Pop-up-Stores und Events auf Promotionsflächen in rund 170 Bahnhöfen der Schweiz. Grossevents (wie Oktoberfest, Weihnachtsmarkt usw.) in den fünf grössten Bahnhöfen werden wie bisher weiterhin durch SBB Immobilien vermarktet und organisiert.

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SBB Immobilien und APG|SGA intensivieren damit ihre Partnerschaft. Beide Unternehmen sind laut Mitteilung überzeugt, dass durch Synergien mit anderen Produkten der Aussenwerbung und durch die Einbettung in ein grosses Verkaufsnetzwerk eine substantielle Steigerung der Wertschöpfung im Bereich der Vermarktung, Organisation und Durchführung von Promotionen in SBB Bahnhöfen erreicht werden kann.

Für die Betreuung des Werbemarktes wird die Beratungs- und Verkaufsunit APG|SGA Promotion mit insgesamt fünf Mitarbeitern aufgebaut – davon stammen zwei Mitarbeitende aus dem SBB-Team. Von Zürich aus wird APG|SGA Promotion als nationales Kompetenzzentrum für interaktive Kommunikationsaktivitäten agieren. Das Leistungsspektrum umfasst einerseits die Vermietung von hochfrequentierten Standorten für kommerzielle Promotionen, Markeninszenierungen sowie Pop-up-Stores auf den Promotionsflächen. Andererseits die Vermarktung von kommerziellen und ideellen Verteilaktionen in vordefinierten Zonen. Ausserdem bietet das Unternehmen Konzepte an und begleitet auf Kundenwunsch die jeweiligen Auftritte und Umsetzungen. Die neue Segmentmarke wird künftig ihr Leistungsangebot im Promotionsbereich in weiteren Kommunikationsräumen (beispielsweise in Shoppingcentern, in den Bergen, in Flughäfen und im ÖV) anbieten, wie es in einer Mitteilung heisst.

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«Durch die Integration in die Verkaufsorganisation der APG|SGA, können die Produkte und Dienstleistungen international, national, regional und lokal angeboten werden. Wir sind aufgrund unserer erfolgreichen Erfahrungen mit zahlreichen bereits realisierten Projekten überzeugt davon, das neue Geschäftsfeld durch die Nutzung der vorhandenen Synergien erfolgreich weiterentwickeln zu können. Unseren Kunden werden wir dadurch einen echten Mehrnutzen bieten», erklärt Ernst Fuhrer, welcher zusätzlich zu APG|SGA Mega Poster auch die Leitung von APG|SGA Promotion übernimmt.

CEO Markus Ehrle: «Mit dieser erweiterten strategischen Ausrichtung der APG|SGA entsprechen wir einem wachsenden Bedürfnis unserer Werbekunden im Zusammenhang mit dem veränderten Konsumverhalten ihrer Zielgruppen. Durch die steigende Bedeutung von E-Commerce und Online-Shopping rückt der Standort der Konsumation vermehrt in den Hintergrund. Umso wichtiger ist es für unsere Kunden, ihre Produkte und Dienstleistung haptisch und interaktiv einer mobilen Zielgruppe näherzubringen – und mit unseren Angeboten ist dies zunehmend unterwegs möglich.».
 

Reformierte Presse wird zu Bref

Reformierte Presse, das Magazin der deutschsprachigen evangelisch-reformierten Landeskirchen, erscheint ab 2016 unter dem neuen Namen Bref. Wie die Herausgeberin am Freitag mitteilte, trägt das Magazin unter neuem Namen bewährte Inhalte weiter.

Dennoch markiere Bref einen Neuanfang. Die neu im Zwei- statt im Einwochenrhythmus erscheinende Zeitung ergänzt die Publikationen der Mitglieder wie etwa die interkantonalen Kirchenboten und Reformiert. Sie bietet Interessierten, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden von Kirchen ergänzende und vertiefte Informationen aus der Schweizer Kirchenlandschaft. Die
Reformierte Presse kam bislang auf eine beglaubigte Auflage von 3161 Exemplaren. (SDA)

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Werbewoche 23/2015: Die Themen

Süsser die Glocken nie klingen. Und interessanter die Themen der Werbewoche selten waren.

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Das Kreativranking der Werbewoche

Die detaillierte Auflistung der Top 10: Wer hat bei welchem Wettbewerb wie abgeschnitten?

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Zeitungsabos 2016: Aufschläge weit über Teuerung

Per 2016 erhöhen wieder zwei von drei Tages- und Wochenzeitungen ihre Abo-Tarife – teils massiv. Auch E-Paper und Digitalabos schlagen auf. Das zeigt: Die Verleger glauben, dass bei den Abonnenten noch viel zu holen ist.

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Es wird laut und grob zugehen

Die No-Billag-Initiative ist eingereicht. Die SRG bleibt unter Beschuss, doch die Medienbranche sitzt im gleichen Boot. Kolumne von Hans Stutz.

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Dringend notwendige Neujahrsvorsätze

Theophil Butz verrät, was man tun kann, um in seiner Kolumne nicht angemotzt zu werden. Ein Jahresrückblick.

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Die Zukunft der Marke

Digitales Denken wird immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil jeder Branding-Strategie. Die Werbewoche hat mit zwei Branding-Experten in Shanghai und Amsterdam über digitale Markenführung und Online-Brand-Identität gesprochen.

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Trendbarometer 2016: Video und Content sind hot, Apps sind tot

Die Werbewoche hat sich mit Bernhard Herzig, CEO von Maxomedia, und Simon Muster, Leiter Beratung bei Maxomedia, über die wichtigsten Entwicklungen 2015 und mögliche Trends für 2016 unterhalten. Tenor: Video-Bewegtbild, Data-Driven Creativity und gezieltes Content-Management bescheren uns ein spannendes nächstes Jahr.

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Hirn aktivieren – besser werben, limbisch werben

Die Erfüllung eines langgehegten Wunsches scheint näher zu rücken: Es ist der Wunsch, den Spruch Henry Fords zu entkräften, wonach die Hälfte jedes Werbebudgets aus dem Fenster geworfenes Geld sei. Geht dieser Wunsch bald in Erfüllung? Zumindest, wenn es nach Martin Amann vom Institut für limbische Kommunikation geht… Grosses Interview.

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Kopf der Woche: Markus Wiegand

Als er 2005 den Chefredaktorposten beim frisch lancierten Schweizer Journalist übernahm, hatte Markus Wiegand keine Ahnung von der Schweizer Medienbranche. Nach zehn Jahren verlässt er ein etabliertes Branchenmagazin.

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Ich bin auch ein Spielzimmer

Beat Hürlimann: Mit Origami, Lego und Schiefertafeln spielerisch zur perfekten User Experience.

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Plus: Kolumnen von Imre Sinka, Manuel P. Nappo, Axel Eckstein; 13 Fragen an Jörg Bewersdorff; Shortlist: Publicitas @ Newsbar, Zürich u.v.m.

SWA begrüsst Weko-Entscheid

Der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) zeigt sich in einer Mitteilung erfreut über den Entscheid der Wettbewerbskommission (Weko) zur Werbeallianz von Swisscom, SRG und Ringier.

Mit der Digitalisierung sei es wichtig, dass Bewegung und mehr Wettbewerb im Schweizer Werbemarkt entstehe, teilte der SWA am Donnerstag mit. Mit der Bündelung der Kräfte erhalte der Werbemarkt einen neuen Schweizer Player, der innovative Angebote in verschiedenen Mediengattungen anbieten könne. Werbeauftraggeber wollten von neuen Werbeformen wie TV-Spots an einzelne Zielgruppen statt an alle Zuschauer gleichzeitig profitieren können, heisst es im Communiqué. Die Weko hatte das Gemeinschaftsunternehmen am Mittwoch ohne Auflagen genehmigt – zur Freude von Ringier, SRG und Swisscom. Die Verleger dagegen zeigten sind enttäuscht. Nach ihrer Ansicht führt diese Werbeallianz eines privaten Medienhauses mit den staatsnahen Unternehmen Swisscom und SRG zu einer weiteren Wettbewerbsverzerrung. Tatsächlich erwartet die Weko, dass das Gemeinschaftsunternehmen zu einem der stärksten Werbevermarkter in der Schweiz aufsteigt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Dennoch geht die Weko von einem weiterhin funktionierenden Werbemarkt aus, weil es auch noch andere starke Wettbewerber gebe. (SDA)

Werbeallianz geht zu Lasten der nationalen Konkurrenz

Die Weko hat grünes Licht für die Vermarktungsallianz von Swisscom, SRG und Ringier gegeben. Die Auswirkungen wird vor allem die nationale Medienkonkurrenz zu spüren bekommen. Dies ist das Ergebnis einer Expertenbefragung von Publicom.

Google, Facebook, Amazon etc. haben sich in den letzten Jahren auch im Schweizer Werbemarkt beachtliche Marktanteile gesichert. Swisscom, SRG und Ringier wollen nach eigenen Aussagen in einer gemeinsamen Vermarktungsorganisation mit vereinten Kräften dagegen antreten und den Schweizer Markt im globalisierten Wettbewerb mit einem Joint Venture nachhaltig stärken. Die Mehrheit der am DELPHInarium beteiligten Medienexperten ist hingegen der Ansicht, dass die Strategie in erster Linie die nationale Konkurrenz trifft. Gemäss der Meinung von mehr als drei Vierteln der Experten nützt die Allianz in erster Linie den Beteiligten. Diese würden klar Marktanteile gewinnen. Ebenso klar ist, wer die Verlierer sind. Nicht die globalen Internetgiganten Google und Co., an deren starker Marktstellung sich kaum etwas ändern dürfte, sondern die einheimischen Werbevermarkter sowie die privaten Radio- und Fernsehstationen und Medienhäuser werden unter dem Zusammenschluss leiden.

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Abbildung 1: Ist das Schweizer Joint Venture aus Ihrer Sicht tatsächlich eine Strategie gegen Google und Co. oder ist doch eher die nationale Konkurrenz (einheimische Werbevermarkter, private TVs und Radios, Agenturen und Verlagshäuser) betroffen?

Preiszerfall im Werbemarkt?

Eher skeptisch beurteilt das DELPHInarium mögliche Wachstumseffekte auf den Schweizer Werbemarkt. Die Mehrheit glaubt nicht, dass das Joint Venture in den nächsten Jahren das Wachstum des Schweizer Werbemarktes positiv beeinflussen kann. Einige befürchten gar einen Preiszerfall, da die Werbekunden die Synergiegewinne in Form reduzierter Preise einfordern würden. Verschiedene Befragte geben allerdings zu bedenken, dass noch kaum bekannt ist, was die Vermarktungsallianz genau beinhaltet und dass sich auch weitere nationale Akteure anschliessen könnten. Eine möglichst breite Abstützung des Joint Ventures – dies die Quintessenz der Expertenrunde – dürfte deshalb noch am ehesten ein gangbarer Weg sein, um zu verhindern, dass der Abfluss von Werbegeldern ins Ausland sich weiter beschleunigt.

Unter dem Begriff DELPHInarium publiziert das auf Medienforschung und –beratung spezialisierte Unternehmen Publicom zweimal jährlich Ergebnisse einer Experten­befragung. Am Panel sind vierzig Fach­leute der führenden Medien­unternehmen sowie Vertreter aus Werbung, Medienjourna­lismus, Kommu­nikationswissenschaft und Corporate Communications beteiligt.

Den gesamten Report lesen Sie hier.

SRF: Reto Peritz wird Bereichsleiter Show & Events

Reto Peritz wird neuer Bereichsleiter Show & Events in der SRF-Abteilung Unterhaltung. Er tritt die Nachfolge von Sven Sarbach an, der Anfang 2016 die Leitung Grossprojekte bei der BUS auf Stufe SRG übernimmt.

Peritz hat in den letzten Jahren als Redaktor, Produzent, stellvertretender Redaktionsleiter und Redaktionsleiter Show diverse Sendungen innerhalb der Abteilung Unterhaltung betreut. Dazu gehören «Happy Day», «Hello Again», «Kampf der Orchester», «SwissAward» und «Jeder Rappen zählt». Ausserdem hat er 2015 seine Weiterbildung zum Master in Management und Leadership an der ZHAW abgeschlossen. Christoph Gebel, Abteilungsleiter Unterhaltung: «Reto Peritz hat vor wenigen Monaten die Redaktionsleitung bei Show & Events übernommen. Ich freue mich nun sehr, dass wir den innovativen und erfahrenen Showproduzenten als Bereichsleiter von Show & Events gewinnen konnten.» «Den Bereich Show & Events erwarten in Zukunft viele Herausforderungen. Ich freue mich sehr darauf, diese mit dem erfahrenen Team zu meistern und das Publikum auch in Zukunft emotional zu berühren und zu unterhalten», so Reto Peritz in einer Mitteilung. Peritz tritt seine neue Funktion am 1. Februar 2016 an.

Swiss Media Forum: Somm neu im Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat der Swiss Media Forum kommt es zu einem Wechsel: Markus Somm, Verleger und Chefredaktor der Basler Zeitung, ersetzt Verena Vonarburg, die nach ihrem Wechsel vom Verband Schweizer Medien zu Ringier aus dem Gremium austritt.

Somit besteht der Verwaltungsrat der Organisation, welche am 22./23. September 2016 erstmals das neue «Swiss Media Forum – der Schweizer Medienkongress» durchführt, aus folgenden fünf Personen:

– Andreas Binder, Rechtsanwalt, Professor Universität St. Gallen (Präsident)
– Hanspeter Lebrument, Präsident Verband Schweizer Medien
– Patrik Müller, Gründer Swiss Media Forum, Chefredaktor Schweiz am Sonntag
– Markus Somm, Verleger und Chefredaktor Basler Zeitung
– Marc Walder, CEO Ringier

Mit Markus Somm konnte laut Mitteilung ein engagierter Medienmacher für die Mitgestaltung des Forums gewonnen werden. Somm studierte Allgemeine Geschichte, Politische Wissenschaft und Wirtschaftsgeschichte in München, Bielefeld und Zürich. Er absolvierte die Harvard Kennedy School (Master in Public Administration). In den Journalismus stieg er 1995 als Volontär beim Tages-Anzeiger ein, wo er später Inland- und Bundeshausredaktor war. 2003 bis 2010 war er stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche. Somm ist Autor mehrerer Bücher (u.a. «Marignano. Die Geschichte einer Niederlage»).

Foto: BaZ
 

Tamedia übernimmt Adextra

Tamedia wird die Vermarktungsagentur Adextra mit allen sieben Mitarbeitenden im Laufe des Jahres 2016 übernehmen. Dominik Lämmler übernimmt anschliessend im neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien die Leitung des Verkaufsteams Display Classified.

Dies spätestens auf den 1. Januar 2017. Derzeit ist Lämmler (Bild) gemeinsam mit Roger Blaser geschäftsführender Partner von Adextra, einer führenden Schweizer Vermarktungsagentur für digitale Werbung.

Das Display Classified-Team wird im neuen Unternehmensbereich Werbung & Pendlermedien unter der Leitung von Marcel Kohler für die Vermarktung der Display-Werbung der nicht publizistischen Plattformen von Tamedia verantwortlich zeichnen. Adextra betreut heute bereits im Mandat den Verkauf diverser Tamedia-Sites wie Autoricardo.ch, Car4you.ch, Homegate.ch, Ricardo.ch und Starticket.ch. Zudem vermarktet sie auch weitere führende Schweizer Webseiten.

Dominik Lämmler war schon früher in verschiedenen Positionen für Tamedia tätig. Von 2008 bis 2011 baute er den Werbemarkt der im Newsnet zusammengefassten, regionalen Newsplattformen auf und von 2003 bis 2008 war er am Aufbau der Werbeprodukte des Onlineportals 20minuten.ch beteiligt.

Roger Blaser, Gründer und zweiter geschäftsführender Partner, hat sich laut Mitteilung entschieden, nach der Übergangsphase Ende 2016 eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Er war früher unter anderem für Uphighmedia, Adlink sowie das St. Galler Tagblatt tätig und gründete anschliessend 2010 die Vermarktungsagentur Adextra.

Die Übernahme von Adextra untersteht dem Vorbehalt der Zustimmung der eidgenössischen Wettbewerbskommission.

Marketing-Trophy: Zwölf Projekte nominiert

Die Marketing-Trophy wird auch im Jahr 2016 im Rahmen des Schweizerischen Marketing-Tags vergeben. Zwölf Projekte wurden nun nominiert und dürfen der Preisverleihung am 8. März 2016 entgegenfiebern.


Eine Fachjury bewertete die eingereichten Projekte. Dieses Jahr wurde die Jury durch folgende drei Experten ergänzt: Reto Dürrenberger (CEO und Mitinhaber Werbeanstalt Schweiz sowie CEO und Mitinhaber Rent a Rentner), Marie-Françoise Ruesch (Head of Corporate & Marketing Communications Canon Schweiz) und Peter Schäfer (Planning Director und Mitglied der Geschäftsleitung Havas Worldwide Switzerland).

Jury-Präsident Peter Felser freut sich über den frischen Wind: «Die drei neuen Jurymitglieder ergänzen die bisherigen zwölf Experten aus Wissenschaft, Kommunikation und Marketing perfekt. Die spezifischen Erfahrungen, die sie mitbringen, sind ein grosser Mehrwert für das Jury-Team.» 


Nominierte in der Kategorie «Grossunternehmen» 


Coop Genossenschaft mit dem Projekt «Mondovino – Der Weinclub von Coop»: Weinkunden gehören für Coop zu einer der wichtigsten Zielgruppen. Durch die Lancierung des Weinclubs «Mondovino» kann diese Zielgruppe noch besser und effizienter bedient und die im Vergleich zum Fachhandel geringere persönliche Beratung nahezu ausgeglichen werden. Das ganzheitliche Konzept mit der Cross-Channel-Ausrichtung und dem umfangreichen Weincontent auf Mondovino.ch ist bisher einzigartig in der DACH-Region. Durch den Clubgedanken und die Auswertungsmöglichkeiten über die Supercard-Daten besteht die Möglichkeit, die Mitglieder von Mondovino effizient und nachhaltig zu bearbeiten. 


Migros Genossenschaft mit dem Projekt «Migros-Weihnachtskampagne 2014»: Migros stellt als erster Detailhändler eine Charity-Aktion in den Fokus der Weihnachtskommunikation. Um diese Botschaft zu transportieren, wurde das erste Schweizer Weihnachtslied «Ensemble» lanciert. Zusammen mit einem Musik-Video, Anzeigen, Plakaten, Online- sowie POP-Massnahmen und einer Online-Auktion, an welcher persönliche Gegenstände von Stars sowie Events versteigert wurden, sollte die Schweiz zum Spenden animiert werden. Die Spenden-Coupons wurden unter anderem prominent auf Weihnachtsprodukten und an der Kassenzone platziert. 
Involvierte Agentur: Wirz Werbung, Zürich

Migros Genossenschaft mit dem Projekt «A vs. B – Battle of Tastes»: Migros gehört zu den grössten Eigenmarkenproduzenten weltweit. Dieses Differenzierungsmerkmal sollte durch den «A vs. B – Battle of Tastes» kommuniziert werden. Auf innovative Art und Weise werden neue Produkte lanciert, wobei der Kunde mitentscheidet, welche Sorte langfristig im Regal bleibt und nachproduziert wird. In erster Linie sollte eine junge Zielgruppe angesprochen werden, welche über innovative Tools wie Social Media Battles, Games sowie interaktive Banner abstimmen konnte. Neben der Signalisierung des Mitbestimmungsrechts durch hohes Kundeninvolvement, sollte die Kampagne als Beweis der Eigenproduktion dienen. 
Involvierte Agenturen: Wirz Werbung, Zürich und Truestory, Küsnacht 


UBS Switzerland mit dem Projekt «Marken-Relaunch von UBS im Heimmarkt Schweiz»: Gerade im Heimmarkt Schweiz kämpft die UBS nach der globalen Finanzkrise und internen Skandalen mit einem andauernden Vertrauensverlust. Dies stellt vor allem im Retail- und KMU-Geschäft eine ernsthafte Business-Barriere dar. Mit der globalen Marken-Repositionierung reflektierte die UBS bei allen relevanten Stakeholdern den drastischen Change, den die Bank vollbracht hat und kommunizierte dies in drei inhaltlichen, formal und zeitlich abgestimmten Phasen. Auf die interne Sensibilisierung bei allen 20'000 UBS-Mitarbeitenden in der Schweiz in Form von Schulungsprogrammen folgte die Lancierung einer Marken-Kampagne in der Finanzcommunity, welche die Markentonalität setzte. Abgerundet wurde der Marken-Relaunch durch eine Dienstleistungskampagne und einen neuen interaktiven Beratungscheck zum Thema Vorsorge. Die Marktoffensive trug zum Ziel bei, erfolgreich und wirkungsvoll eine sympathische neue Ära der UBS Schweiz einzuläuten. 
Involvierte Agentur: Publicis Werbeagentur, Zürich

Spar mit dem Projekt «Spar Schellen-Ursli: Schaffen von Einzigartigkeit in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld»: Der Schweizer Detailhandel ist ein gesättigter Markt, eine Diversifikation über das Sortiment wird durch die hohe Preissensibilität und geringe Bereitschaft der Kunden, den Supermarkt zu wechseln, stark erschwert. Um die Schellen-Ursli Produktlinie (Produkte aus der Schweiz) zu pushen, übernahm Spar die Rolle des Presenting Sponsors bei der Verfilmung des Buchs «Schellen-Ursli». Durch die daraus resultierende Aufmerksamkeit und die Thematisierung über den Produktbereich hinaus, war eine gute Basis für den Verkauf der Sortiments-Linie mit 100 Prozent Swissness geschaffen, die Spar zu Einzigartigkeit und Identifikation im hart umkämpften Detailhandelsmarkt verhelfen sollte. 


Somedia mit dem Projekt «Medienfamilie Südostschweiz: Eine Marke – ein Leistungsversprechen»: Die Digitalisierung hinsichtlich der Verschmelzung sämtlicher Medienkanäle, die Bewegung von Print zu Online und der starke Fokus auf Werbewirkung stellen die Medienbranche seit Jahren vor grosse Herausforderungen. Somedia begegnet dem durch eine umfassende Medienstrategie. Die Konvergenz als crossmediales Erlebnis ermöglicht die multimediale Kundenansprache und umfasst sowohl ein einheitliches Leistungsversprechen an Konsumenten «Alles was die Region interessiert» sowie eine auf den umfassenden Medien-Mix ausgelegt Agenturleistung für Werbekunden. Somedia hat damit als erstes Medienunternehmen der Schweiz die Medienkonvergenz konsequent umgesetzt. Beigezogener Berater: Abegglen Management Consultants, Zürich

Nominierte in der Kategorie «KMU»

SC Bern / SCB Eishockey AG mit dem Projekt «Fans werden zu loyalen Usern und nachhaltig wertvollen Kunden» / Steigerung des Kundennutzens über die Entwicklung einer Multi-Channel User Experience und die Intensivierung des Fans-Involvements: Sportunternehmen stehen vor der Herausforderung, Fan-Kult und Kommerz in den Kampagnen gekonnt zu vereinen. Um den Kundennutzen im Fan- sowie im Sponsoringbereich auszubauen, attraktiven Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig Einnahmen zu generieren, lancierte der SCB Bern unter dem kreativen Ansatz #bärnrockt eine crossmediale Kampagne mit Print, Outdoor, Online und Radio-Inhalten. Die SCB-Familie sollte zudem über Social Media-Kanäle, via Apps und Online-Plattformen vergrössert werden, um so das Potenzial auch ausserhalb der PostFinance-Arena zu erschliessen. Der SCB integriert mit dem Projekt als erster Schweizer Eishockeyclub digitale Plattformen effizient in das Businessmodell. Involvierte Agentur: Republica, Bern 


Sky-Frame mit dem Projekt «Neuer Markenauftritt für Sky-Frame»: Sky-Frame ist ein rahmenloses Schiebefenster, das lange als einer der wenigen Wettbewerber auf dem Markt im Segment «qualitativ hochwertiges Luxusgut» die Produktbekanntheit bei der Zielgruppe von Architekten, Bauherren und Investoren aufgebaut hat. Der Markteintritt von neuen Mitbewerbern forderte einen neuen, einzigartigen und differenzierten Markenauftritt von Sky-Frame. Über ein gesamthaftes Rebranding in Form von Markenauftritt und Logo sollten Emotionen und Raumgefühl auf eine intelligente und hochwertige Weise kommuniziert werden. 
Involvierte Agentur: New Identity, Basel

Elkuck Josef Recyclingcenter mit dem Projekt «Supersack – ein Schritt in die richtige Richtung»: In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein werden Haushaltkunststoffe nur zu rund 15 Prozent recycelt, der Rest landet im regulären Haushaltsabfall. Mit dem Supersack wurde ein preisgünstiger Kunststoffsammelsack für alle Haushaltskunststoffe lanciert. Ein dichtes Netz an Verkaufs-und Abgabestellen in den Regionen Ostschweiz, Liechtenstein und Nord-Graubünden macht es 
 umweltbewussten Menschen leicht, Haushaltskunststoffe nachhaltig zu entsorgen. Der Fokus beim Marketing-Mix lag auf einer gut durchdachten und kanalübergreifenden Kommunikation. Ein Massnahmenpaket bestehend aus Einführungstagen mit Sampling, Messeauftritten, Mailings und Postwürfen, Aussenwerbung, Medienarbeit und Online Marketing wurde geplant. Involvierte Agentur: Markenkern, Chur

Nominierte in der Kategorie «Nonprofit-Organisationen»

Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt mit dem Projekt «Ein Drecksack macht sauber»: Wie in jeder grossen Stadt, ist das Littering auch in Basel ein schwieriges Thema. Um die Lage zu verbessern, wurde eine Kampagne lanciert, die einen sympathisch-provokativen Charakter hat und keinesfalls mahnend daher kommt. Mit dem Ansatz «richtiges Handeln belohnen, statt falsches bestrafen», wurde rund um die wichtigsten Take-Away-Geschäfte, deren Produktverpackungen einen grossen Teil des Litterings verursachen, ein kostenloser Kunststoff-Müllbeutel (der «Drecksack») abgegeben. So konnte der Müll einfach in einem öffentlichen Container entsorgt werden. Zusätzlich wurde auf jedem Sack ein Gewinncode aufgedruckt – wenn der Drecksack in einem offiziellen Container entsorgt wurde, konnte man einen Sofortpreis oder einen Wochengewinn gewinnen. Die Massnahme wurde über Plakate, Kleber, über beteiligte Partner, sowie in Radio- und Medienkooperationen und Promotionen an den Littering-Hotspots kommuniziert. 
Idee, Konzept und Umsetzung: Valencia Kommunikation, Basel
mobile Umsetzung des Reward Programmes inspiriert durch Tagxy Concepts.

Verein Authentica Schweiz mit dem Projekt «Spezialitätenmesse Authentica»: Der Verein Authentica Schweiz will Kleinproduzenten in den Bereichen Lebensmittel und Kunsthandwerk eine einzigartige Messeplattform bieten und damit wertorientierte Konsumenten erreichen. Anders als bei Ausstellungen mit Messecharakter, wird die Spezialitätenmesse Authentica in Locations mit Möglichkeit zu Entdeckungsreisen, wie stillgelegten Klöstern durchgeführt. Kleinproduzenten sind persönlich vor Ort und stellen ihre Produkte ohne schrille Werbung vor. Die Kommunikation findet hauptsächlich über ein inserateloses Messebooklet, das über die Aussteller an ihre Zielgruppe geleitet wird, statt. 
Involvierte Agentur: Bruppacher & Partner, Solothurn

Bookbridge mit dem Projekt «Bookbridge Capability Programm»: In vielen Teilen der Welt ist Bildung immer noch nicht für alle zugänglich. Bildungsinitiativen sehen sich oft einem begrenzten Einflussbereich, Spendenabhängigkeit und mangelnder Qualität des Bildungsangebots gegenübergestellt oder werden als isolierte Einzelaktion umgesetzt. Bookbridge stellte sich dieser Herausforderung mit einem unternehmerischen Ansatz und einem neuen integrativen Bildungsansatz. In Kambodscha und der Mongolei werden Lernzentren, die den spezifischen regionalen Bedürfnissen entsprechen, aufgebaut. Um die Finanzierung sicherzustellen, stellt jedes Lernzentrum gleichzeitig 
einen Business Case als kostenpflichtiges Weiterbildungsprogramm für europäische Führungskräfte dar: Teilnehmende arbeiten als Unternehmer auf Augenhöhe mit lokalen Partnern an einem nachhaltigen Geschäftsplan, setzen diesen vor Ort um und lassen sich am erzielten Endresultat messen. Nach Ende des Weiterbildungsprogramms werden die Zentren von Bookbridge weiterbegleitet und als lokale Unternehmen weitergeführt. Bookbridge sorgt mit diesem «Capability-Programm» für nachhaltige, selbsttragende Entwicklungshilfe und verbindet diese mit Know-how aus westlichen Ländern. Involvierte Agenturen: Contexta, Bern
 

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