Bytix modernisiert die Website von .HarbourClub.

Die Online-Agentur Bytix wurde mit der technischen Weiterentwicklung der Website des HarbourClub. Beauftragt. Neu wurde ein komplettes CMS eingebunden, dem eine Event- und Member-Administration zugrunde liegt.

Die Online-Agentur Bytix wurde mit der technischen Weiterentwicklung der Website des HarbourClub. Beauftragt. Ziel sei es, den persönlichen Erfahrungsaustausch und informelle Kontakte auch online noch stärker zu unterstützen, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Neu wurde ein komplettes CMS eingebunden, dem eine Event- und Member-Administration zugrunde liegt.
Bestandteil der neuen Webseite ist das Mitglieder-Forum, das verschiedene Bereiche umfasst und die Interaktivität und den Austausch von Dokumenten zulässt. Zudem wird die Webseite neu zweisprachig angeboten und beinhaltet ein Messaging-Tool für das einfache Senden von Nachrichten für Mitglieder untereinander.
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G+J: Nido ab April 2010 monatlich

Gruner + Jahr bringt das Elternheft Nido ab dem 9. April 2010 monatlich an den Kiosk. Ab dem darauffolgenden Jahr sind dann noch 10 Ausgaben im Jahr geplant, mit Doppelausgaben für Juli/August und Dezember/Januar.

Gruner + Jahr bringt das Elternheft Nido ab dem 9. April 2010 monatlich an den Kiosk. Ab dem darauffolgenden Jahr sind dann noch 10 Ausgaben im Jahr geplant, mit Doppelausgaben für Juli/August und Dezember/Januar, wie Kress.de schreibt. Grund für die Entscheidung: Die Pilotausgabe vom April 2009 habe die Erwartungen im Vertriebs- und Anzeigenmarkt übertroffen.
G+J hat nach eigenen Angaben 67‘000 Exemplare verkauft, wobei die Erstausgabe 24 Anzeigenseiten aufwies. Für das zweite Heft, das am 16. Oktober erscheint, habe man 30 Anzeigenseiten verkauft. Das Elternheft wird weiterhin von den Chefredakteuren Timm Klotzek und Michael Ebert geführt, die gleichzeitig Chefredakteure des Schwesterblatts Neon bleiben.
Neue Familienzeitschrift: Nido – Wir sind eine Familie

Zu guter Letzt: Der Name ist Programm

Das Lachen sollte bei der Wohnungssuche in St. Gallen niemandem vergehen, so der Slogan der neuen Kampagne der Agentur am Flughafen. Dabei ist der Name des Quartiers zugleich Programm: Die Agentur hat die Kampagne für die neue Überbauung im Quartier namens Lachen in St. Gallen lanciert.

Das Lachen sollte bei der Wohnungssuche in St. Gallen niemandem vergehen, so der Slogan der neuen Kampagne der Agentur am Flughafen. Die Kampagen soll Wohnungssuchende für eine neue Überbauung in St. Gallen interessieren. Dabei ist der Name des Quartiers zugleich Programm: Die Agentur hat die Kampagne für die neue Überbauung im Quartier namens Lachen in St. Gallen lanciert. Die Smile-Kampagne von der Agentur am Flughafen zeigt nicht nur, was St. Gallen und insbesondere das Quartier zu bieten habe, sondern auch lachende St. Galler.
Die Kampagne kommt seit August in Form von Teaserinseraten, Baustellenplanen, Wohnungsinseraten, Flyern und auf einer Website zum Einsatz.
Verantwortlich bei BFW liegenschaften, Frauenfeld: Michael Müller (CEO). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Benita Sutter (Grafik), Désirée Schmid (Text). Foto: Hans Scherrer, Rorschach.
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Startschuss zum Swiss Poster Award 2009

Der Startschuss zum Plakatwettbewerb Swiss Poster Award 2009 ist gefallen. Vom 1. Oktober bis 30. November können Plakatkreationen des Jahrgangs 2009 direkt online eingereicht werden. Ausserdem hat die Jury – verstärkt durch zwei zusätzliche Juroren aus der Westschweiz - eine neue Kategorie «Poster Innovations» geschaffen.

Der Startschuss zum Plakatwettbewerb Swiss Poster Award 2009 ist gefallen. Vom 1. Oktober bis 30. November können Plakatkreationen des Jahrgangs 2009 direkt online eingereicht werden. Die Trophäen zum Swiss Poster Award werden anlässlich der APG Poster Night vom 4. März 2010 in der Maag Event Hall in Zürich. Zu den bisherigen Kategorien «Kommerziell», «Public-Service» sowie «Kultur» hat die Jury eine vierte Bewertungskategorie geschaffen: «Poster Innovations». Das Gremium erkenne die rasante Entwicklung rund um das Medium Plakat und trage dieser Rechnung, heisst es in einer Mitteilung.
Zugelassen sind sämtliche Ideen und Innovationen, die sich ausserhalb der Normgrössen F4, F200, F12 sowie F24 bewegen. Sämtliche Plakate aus allen Kategorien können online unter www.swissposteraward.ch eingereicht werden.
Mit François Canellas von Atelier BLVDR sowie Olivier Girard von M&CSAATCHI engagieren sich neu zwei Fachpersonen aus der Westschweiz für den Swiss Poster Award. Damit soll dem kreativen Schaffen der Westschweiz gebührend Beachtung geschenkt werden.
Die Kategorien:
Kommerzielle Plakate: Plakate, die in irgendeiner Form über Produkte und Dienstleistungen informieren.
Plakate Public-Service: Plakate von Wohlfahrtsunternehmen, öffentlich-rechtlichen Institutionen, Messen, Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Ähnlichem.
Kulturelle Plakate: Plakate für kulturelle Institutionen oder Anlässe wie Theater und Ahnliches.
Poster Innovations: Neue Ideen rund ums Plakat. Diese entsprechen nicht den Normgrössen F4, F200, F12 sowie F24.
Die Jury:
?Othmar Casutt, Casutt Plus, Kirchlindach (Leiter Jury)
?Jürg Aemmer, Creative Director, Zürich
?Urs Althaus, Hausgrafik, Zürich
?Sven Bänziger, Bänziger-Photography, Zürich
?Christian Brändle, Museum für Gestaltung, Zürich
?François Canellas, Atelier BLVDR, Genève
Markus Cavegn, Cavegn Werbung, Zürich
?Erich Brechbühl, Mixer, Luzern
?Olivier Girard, Creative Director, M&CSAATCHI, Genève
?Markus Gut, Y&R Gruppe Schweiz, Zürich
?Ralph Halder, Publicis Werbeagentur AG, Zürich
?Peter Hebeisen, Photographer, Zürich
?Priska Heger, Sunrise Communications AG, Zürich
?Ernst Hiestand, Hiestand+Partner AG, Zollikerberg
?Alexander Jaggy, Jung von Matt/Limmat AG, Zürich
?Beat Holenstein, APG AG, Zürich
?Manuela Pfrunder, Gestaltung, visuelle Kommunikation, Zürich
?Remy Fabrikant, JWT+Hostettler+Fabrikant
?Markus Ruf, Ruf, Lanz Werbeagentur AG, Zürich
?Martin Spillmann, Spillmann/Felser/Leo Burnett AG, Zürich

Ad Link: Beteiligungen an Goldbach Media und Hi-media verkauft

Ad Link verkauft seine Beteiligung an der Zürcher Goldbach Media an den Internetdienstleister United Internet. Der deutsche Online-Werbedienstleister trennt sich auch von Hi-media. Wie Ad Link am Mittwoch mitteilte beträgt der gesamte Verkaufs-Erlös 45.1 Millionen Euro.

Ad Link verkauft seine Beteiligung an der Zürcher Goldbach Media an den Internetdienstleister United Internet. Der deutsche Online-Werbedienstleister trennt sich auch von Hi-media. Wie Ad Link am Mittwoch mitteilte beträgt der gesamte Verkaufs-Erlös 45.1 Millionen Euro.
Mit dem Verkauf sollen Schulden abgebaut werden. Das Unternehmen hielt gemäss SDA laut letzer Offenlegung 14.99 Prozent. Ad Link habe sich neu orientiert und wolle sich auf Performance-Marketing und Domain-Marketing konzentrieren. Vorstand und Aufsichtsrat haben darüber hinaus beschlossen, der Neuausrichtung
auch durch eine Umbenennung der Gesellschaft Rechnung zu tragen, so eine Ad Link-Mitteilung. Über die geplante Umfirmierung und den künftigen Firmennamen entscheide endgültig die Hauptversammlung der Gesellschaft im Jahr 2010.
Im Zuge der Neuausrichtung ändert sich die Zusammensetzung des Vorstands der Ad Link Group: Die bisherigen Vorstände Stéphane Cordier und Marc Stilke scheiden Ende September 2009 aus. Tim Schumacher, Geschäftsführer der Sedo, sowie Alexander Röthinger, Geschäftsführer Technik der affilinet, werden zu neuen Vorstandsmitgliedern bestellt und die Funktion des CEO beziehungsweise CTO übernehmen. Schumacher und Röthinger werden gemeinsam mit Andreas Janssen, dem Finanzvorstand der Ad Link Group, den Vorstand der Gesellschaft bilden.
Goldbach Media mit Sitz in Küsnacht, Zürich, vermarktet Werbung von elektronischen, interaktiven und mobilen Medien. Im ersten Halbjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 139.4 Mio. Franken.
www.sda.ch

Internet-Provider wollen Markteintritt von Switchplus verhindern

Der Markteintritt von Switchplus stösst auf heftigen Widerstand. Nun haben etablierte Internet-Provider eine superprovisorische Verfügung eingereicht.

Die Verfügung verpflichtet Switch die Nennung und Verlinkung der neu lancierten Tochtergesellschaft Switchplus auf der Einstiegsseite zu beseitigen. Die Schweizer Registrierungsstelle für Domainnamen hält die Kritik am Markteintritt von Switchplus für ungerechtfertigt und ist enttäuscht, dass der Rechtsweg beschritten wurde. Man habe den Providern verschiedene Lösungsansätze zur Problembehebung angeboten und bei einer gemeinsamen Aussprache klargestellt, dass Switchplus organisatorisch, rechtlich und finanziell von Switch getrennt sei, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. In den kommenden Wochen werde Switch gemeinsam mit den diskussionsbereiten Internet-Providern nach befriedigenden Lösungen suchen.

Tages-Anzeiger in neuem Gewand: Neues Zeitungskonzept

Der Tages-Anzeiger ist am Dienstag erstmals in neuer Aufmachung erschienen. Die Zeitung umfasst nun vier anstatt sechs Bünde. Deutlich mehr Platz erhalten Bilder und Grafiken, die blaue Farbgebung bleibt weitgehend erhalten.

Die Zeitung erscheint zwar im ersten Moment textlastiger, dafür aber übersichtlicher und moderner als bisher. Dazu trägt auch die Beschränkung auf zwei Schriftarten (früher: fünf) bei. Die fünfspaltige Gliederung wurde beibehalten. Die Hauptgeschichte einer Seite wird nicht mehr von einem Lead, sondern von einem ein- bis zweizeiligen Untertitel begleitet.
Es handelt sich um die erste umfassende Neugestaltung des Tagi seit 1997. Mit dem neuen Auftritt solle das inhaltliche Profil der leserstärksten Tageszeitung geschärft werden, teilte der TA am Dienstag mit. Entworfen wurde er von den Zürcher Designern Tom Menzi und Daniel Stähli.

4-Bund-Zeitung
Der erste Bund umfasst die Themen Schweiz, Ausland, Hintergrund, Analyse sowie die bisherige Kehrseite. Der Tageskommentar prangt nun nicht mehr auf der Front, sondern wurde auf Seite 2 verschoben. Damit gebe es auf der Titelseite mehr Gestaltungsfreiheit, sagte Andreas Dietrich, der den Redesign-Prozess mitgestaltet hat, in einem Interview mit dem Internetportal Newsnetz vom Montag.
Der zweite Bund ist schwerpunktmässig der Region Zürich gewidmet. Ebenfalls in den zweiten Bund integriert sind die regionalen Wechselseiten. Bislang war die lokale Berichterstattung über die Stadt Zürich, das Zürcher Oberland, das Zürcher Unterland sowie die linke und rechte Zürichseeseite im hintersten Zeitungsbund platziert. Ganz hinten finden sich schliesslich die Agendaseiten, die auf tägliche Veranstaltungen hinweisen.
Der dritte Bund enthält Berichte zu Kultur und Gesellschaft, Reisen. Auch die Rubrik Wissen sowie Servicethemen finden sich hier. Den vierten Bund teilen sich Wirtschaft und Börse mit dem Sport. Dabei wird der Sport von hinten nach vorn gelesen.

Spätere Abschlusszeiten
Gemäss TA ermöglicht die neue Blattarchitektur spätere Abschlusszeiten in der Regionalberichterstattung. Mit den Wechselseiten könnten künftig zudem regionale Themen in allen Zeitungsbünden aufgenommen werden, heisst es in der Mitteilung.
Diese Elemente trügen zur Stärkung des TA als «führende Regionalzeitung der Schweiz» bei. Künftig will der TA zudem – zusammen mit dem Newsnetz und der Pendlerzeitung News – «die Möglichkeiten eines umfassenden Medienverbundes» noch gezielter ausspielen. Dazu gehört auch der schrittweise Ausbau der Zusammenarbeit der Redaktionen.
Wie das neue Layout bei den Lesern ankommt, bleibt abzuwarten. Dass Beschwerden nicht ausbleiben dürften, davon geht jedenfalls auch der TA aus: So veröffentlichte er am Dienstag vorsichtshalber schon mal ein ganzseitiges Inserat mit der Telefonnummer für Reklamationen.
Bereits am 15. Oktober steht im Hause Tamedia ein weiterer Relaunch an. Dann erscheint Der Bund erstmals in neuem Kleid. Laut Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer werde sich das Layout der Berner Traditionszeitung in den Grundzügen jenem des Tagi anlehnen. Der Bund werde aber weiterhin charakteristische Elemente aufweisen wie etwa in der Farbgebung.

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(Bildquelle: Tagesanzeiger)

Orange8: Baublatt erhält ein Onlineportal

Die Baufachzeitschrift Baublatt wird zum 120-jährigen Jubiläum mit einer Internetplattform ergänzt. Entwickelt und umgesetzt wurde diese vom Goldbach-Media-Unternehmen Orange8 Interactive.

Baublatt ist, zusammen mit der französischsprachigen Schwesterzeitschrift Batimag, die auflagenstärkste Baufachzeitschrift der Schweiz. Nun will die Herausgeberin Docu Media Schweiz Print und Online sinnvoll miteinander verzahnen sowie neue Leser gewinnen. Auf Baublatt.ch finden Nutzer ab sofort tagesaktuelle Branchennachrichten und Baugesuche. Auf der Website sind zudem Filme, Fotostrecken, Kommentare und Abstimmungen zu finden, welche die Printartikel ergänzen. Print- und Online werden dabei vom gleichen Redaktionsteam betreut. Sowohl Nachrichten und Events als auch Artikel aus der Zeitschrift sind online gratis verfügbar. Zusatzinformationen zu den Artikeln sind allerdings den Abonnenten vorbehalten. Die französischsprachige Version wird im Oktober auf Batimag.ch verfügbar sein.
Orange8 Interactive lieferte für das Baublatt ein Basiskonzept mit Inputs zu Vermarktungs- und Kommerzialisierungsmöglichkeiten von Onlineportalen. Auf Basis der gemeinsam entworfenen Struktur entwickelte das Bieler Agenturteam ein flexibles Portaldesign.

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Farner Consulting: Sponsoring-Management ausgebaut

Christof P. Marti, bisher Abteilungsleiter Globales Sponsoring und Events bei der UBS, wechselt auf die Agenturseite. Er wird ab 1. November 2009 Leiter des Marktbereichs Sponsoring und Events bei Farner Consulting und zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Gesamtagentur.

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre befasste sich Christof Marti zunächst mit Forschungsprojekten im Bereich Verbandsmanagement, bis er als Marketingplaner und Sponsoring-Projektleiter zu Pro Sport & Leisure gelangte. 1989 wechselte er zur damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft – zuerst als Teamleiter Unternehmenswerbung und Sponsoring, später als Managing Director der Abteilung Global Sponsoring and Events. Ausserdem bekleidete Christof Marti eine Reihe von Verwaltungsrats- und Stiftungsmandaten.
Farner Consulting ist eine Kommunikationsagentur mit Schwergewicht Public Relations in der Schweiz, mit Niederlassungen in Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf. Die Agentur ist in mehrere Marktbereiche gegliedert, worunter Corporate Communications, ICT Communications, Financial Relations, Public Affairs, Werbung, Sponsoring und Events. Die Agentur beschäftigt über 60 Mitarbeitende und erzielt einen Nettohonorarumsatz von circa 14 Millionen Franken.

Etat: Mitlinks gestaltet Webauftritt von Schulthess Juristische Medien

Mitlinks konnte beim Pitch von Schulthess Juristische Medien überzeugen. Die Zürcher Agentur wurde mit der Überarbeitung des Webauftritts betraut.

Ziel des Relaunch ist die Umsetzung einer innovativen, frischen und dynamischen Visitenkarte für das Zürcher Familienunternehmen. Der gesamt Auftritt wird dabei konzeptionell und visuell vollständig überarbeitet. Der Start der neuen Website ist für Frühjahr 2010 geplant.

Verantwortlich bei Schulthess: Marcel Häfner (Projektleiter). Verantwortlich bei Mitlinks: Patrizia Lehmann (Projektleitung), Lorenzo Mutti (CD).

SRG: Suche nach einer neuen Generaldirektion eröffnet

Die SRG hat die Suche nach einer neuen Generaldirektion aufgenommen. Dabei wird in erster Linie eine führungsstarke Persönlichkeit mit betriebswirtschaftlicher Fachkompetenz gesucht. Fernseh- und Multimediaerfahrung steht erst an zweiter Stelle.

Das Anforderungsprofil sei eigentlich das einer «eierlegenden Wollmilchsau», sagte Verwaltungsratspräsident Jean-Bernard Münch vor den Bundeshausmedien in Bern. Im Wissen, dass solche Organismen nicht existierten, sucht das grösste Schweizer Unternehmen für elektronische Medien einen Menschen mit Führungserfahrung in einem Grossunternehmen. Zudem sollte er oder sie eine Führungspersönlichkeit mit hoher Sensibilität für die helvetischen Gegebenheiten sein sowie ein überzeugtes Bekenntnis zum Service Public ablegen.
Ein hohes Frustrationspotenzial sei ebenfalls empfehlenswert, erklärte Münch. Das Idealalter liegt zwischen 45 und 55 Jahren. Egal ist das Parteibuch und die Herkunft aus einer bestimmten Sprachregion.

Head-Hunter beauftragt
Nachdem der letzte Generaldirektor aus der Romandie Marcel Bezençon von 1950 bis 1972 war, kann sich der Verwaltungsratspräsident durchaus wieder einen Romand vorstellen. Der Lohn bewegt sich nach Münchs Worten im Rahmen des Vorgängers Armin Walpen, also etwa bei einer halben Million Franken im Jahr zuzüglich Nebenleistungen. Das sei im Vergleich zur restlichen Wirtschaft bescheiden.
Die Stelle wird Mitte Oktober in einem Inserat ausgeschrieben. Daneben laufen gezielte Ansprachen möglicher Kandidatinnen und Kandidaten. Beim Findungsprozess steht der SRG ein Head-Hunter-Unternehmen zur Seite. Die Frist für Bewerbungen läuft am 13. November ab.
Der aus Münch, Viktor Baumeler, Jean-François Roth und Ulrich Gygi bestehende Nominationsausschuss erstellt im Januar 2010 eine Shortlist von fünf Personen. Im April sollen dem Verwaltungsrat zwei Kandidaturen vorgelegt werden, die Wahl dann im Mai getroffen sein. Die Delegiertenversammlung bestätigt sie anschliessend. Wahlgremium ist einzig der Verwaltungsrat.

Superdirektoren erst später bestimmt
Ein neuer stellvertretender Generaldirektor wird erst im Anschluss daran bestimmt. Auch die neuen Superdirektoren für die zusammengelegten Aktivitäten der Sprachregionen werden nach Aussage Münchs erst in Zusammenarbeit mit der neuen Generaldirektorin oder dem neuen Generaldirektor bestimmt.
Die SRG sucht nach einer neuen Unternehmensführung, weil Generaldirektor Armin Walpen auf Ende 2010 in den Ruhestand tritt. Der stellvertretende Generaldirektor Daniel Eckmann verlässt das Unternehmen Ende Januar 2011. Walpen trat sein Amt als 7. Generaldirektor 1996 an und steht wie seine zwei direkten Vorgänger der CVP nahe.

Die SRG in den roten Zahlen
Die mit Gebühren finanzierte SRG schloss das Jahr 2008 mit einem Defizit von 79 Millionen Franken ab. Budgetiert gewesen war ein Minus von 57 Millionen Franken. Negativ zu Buche schlugen die Fussballeuropameisterschaft und die Olympischen Spiele in Peking sowie der Rückgang der Werbeeinnahmen in der Krise. Ein Sanierungsfall sei das Unternehmen damit nicht, sagte Münch.
Bei der SRG arbeiten über 6‘100 Personen in 4‘800 Vollzeitstellen. Der Jahresumsatz beläuft sich auf rund 1,6 Milliarden Franken. Das Unternehmen verfügt über acht Fernseh-, 18 Radioprogramme sowie ergänzende Internetangebote und Teletextdienste.
Auf die Nachfolgenden warten einige Herausforderungen. Mit dem Projekt Medienkonvergenz legt das Unternehmen Fernsehen und Radio ab etwa Mitte 2010 zusammen. Dann gibt es pro Sprachregion nur noch eine Unternehmenseinheit.

Werbefreies Konsummagazin lanciert

Ab Oktober wird das Schweizer Angebot an Konsumzeitschriften um eine reicher. Happy & Smart will sich als werbefreie, kostengünstige und «unabhängig Abo-Zeitschrift für jeden Haushalt» positionieren.

Lanciert wurde das Heft von Nadine Stofer, Autorin der Einkaufsratgeber Shopping Guides. Bei Happy & Smart übernimmt Stofer die Chefredaktion. Das monatlich erscheinende Heft beinhaltet ausschliesslich redaktionelle Beiträge und ist – abgesehen von den Produktbeschreibungen – werbefrei. Weitere Angaben zur neuen Zeitschrift wollte man beim Verlag auf Anfrage der Werbewoche nicht machen.

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