Maxus – Umzug in Zürich-Wollishofen

Die Mediaspezialisten von Maxus erhalten ein neues Domizil. Per Anfang Oktober 09 wird die Agentur im GroupM-Gebäude an der Seestrasse 315 neue Räumlichkeiten beziehen.

Die Lokalität bietet eine leistungsfähige Infrastruktur, so die Agentur in einemCommuniqué. Durch den direkten Zugriff auf die Einkaufs- und Planungsspezialisten der GroupM entstehe eine hohe Beratungseffizienz innerhalb Maxus. Die in der Schweiz im Januar 2009 gegründete Agentur ist weltweit in den 30 wichtigsten Märkten tätig und betreut Kunden in über 130 Ländern. Sie versteht sich nicht als Mediaagentur im klassischen Sinn, viel mehr als moderne Kommunikationsberatung mit digitalem Fokus.

www.maxusglobal.com

Anti-Minarett-Plakat: Strafanzeige gegen mehrere Städte geplant

Das Initiativkomitee der Anti-Minarett-Initiative reicht Strafanzeige gegen alle Städte ein, die das Aufhängen des Abstimmungsplakats verbieten. Dies sagte SVP-Nationalrat Lukas Reimann auf Tele Züri. Die Strafanzeigen werden in den jeweiligen Städten eingereicht, die das Plakat verbieten. Neben Basel sind das beispielsweise Lausanne, Yverdon und Montreux.

Das Initiativkomitee beruft sich in seinem Gang vor die Richter auf die Verfassung, welche die freie Meinungsäusserung garantiere. Politische Manöver, welche die demokratische Meinungsbildung einschränkten, sollten nicht zugelassen werden, sagt Reimann gegenüber Tele Züri weiter.
Die Publicité Romande bedauert in einem Communiqué das Verbot des Plakats mit der Begründung der Freiheit zur politischen und öffentlichen Meinungsäusserung. Man positioniere sich mit einem Satz von Voltaire: «Ich bin nicht einverstanden mit dem was ihr sagt, aber ich setze mich dafür ein, dass ihr es sagen könnt.» Die politische Öffentlichkeit sei nur dann eine der Bürger, wenn sie eine grosse demokratische Debatte zulasse und sich einer Moralhygiene oder der Zensur verweigere. Der Bürger in einer über 700-jährigen Demokratie sei frei und erwachsen, man solle den öffentlichen Medien ihre Äusserungsfreiheit und den Bürgern ihre Freiheit zu denken lassen.

www.publiciteromande.ch

Neues Glück – neue Kategorien – Die ADC-Jurierung 2010

Die begehrtesten Auszeichnungen der Werbebranche sind aus Marmor und haben acht Ecken – wovon eine besonders glänzt. Nämlich bronze-, silber- oder goldfarben. Wer die Marmorwürfel gewinnt, entscheiden die Juroren – allesamt aktive ADC-Mitglieder – am 26. und 27. Januar.

Zum ersten Mal ist eine Einreichung auch in den neu geschaffenen Kategorien Text und Art Direction möglich. Womit eine Arbeit jetzt die Chance auf eine vierfache Auszeichnung hat – nämlich in der jeweiligen Media-Kategorie plus in den drei Sonder-Kategorien Text, Art Direction und Fotos/Illustrationen.
Das Teilnahmeformular mit allen Informationen ist ab sofort zum Download bereit: www.adc.ch/ausschreibung. Letzter Termin für Einsendungen ist der 23. November.

www.adc.ch

Strassburg stärkt Pressefreiheit in der Schweiz

Comedia freut sich über Erfolg am Europäischen Gerichtshof: Mit dem Urteil am Freitag hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Klage des Journalisten Mario Gsell wegen Verletzung der Medienfreiheit durch die Schweizer Polizeibehörden gutgeheissen.

Der Schweizer Journalist sollte im Januar 2001 im Auftrag eines
Gastro-Magazins nach Davos reisen, um einen Bericht über die
Auswirkungen des Weltwirtschaftsforums WEF auf die Restaurants und
Hotels des Veranstaltungsortes zu schreiben. Obwohl er seinen
Presseausweis vorlegte, wurde er von der Polizei weggewiesen, und somit
an der Ausübung seines Berufs gehindert.
Die Mediengewerkschaft comedia begrüsst das Urteil in einer Mitteilung als wegweisend. Sie hatte den Journalisten in seinem Gang von den Bündner Behörden über das Bundesgericht bis an den europäischen Gerichtshof in Strassburg unterstützt. Die MEdiengewerkschaft wertet das Urteil als
Meilenstein für die Durchsetzung der verfassungsmässig garantierten
Medienfreiheit. Die Schweizer Polizei und Behörden dürften
Medienschaffende nicht mit der Begründung, dass Demonstrationen
befürchtet werden, wegweisen und damit an der Ausübung ihres Berufes
hindern, der schliesslich auch darin bestehe, genau hinzuschauen. Nicht
zuletzt stärke das Urteil auch die Anerkennung des Presseausweises.

www.comedia.ch

Absolut rockt mit neuer Edition

Die Agentur Trimedia hat die neue Edition von Absolut Vodka inszeniert. Die Absolut-Geschenkpackung für den Winter 2009 wird in schwarzem Leder-Outfit präsentiert.

Zur Schweizer Lancierungsparty der Absolut Rock Edition am 2. Oktober im Kaufleuten Zürich hat der schwedische Premium Vodka die Rockband aus seiner Heimat Sugarplum Fairy auf die Bühne geholt. Der Rockfotograf Danny Clinch hat im Rahmen der Kampagne mit der australischen Band Wolfmother die Absolut Welt des Rock & Roll inszeniert.
Die Absolut-Geschenkpackung für den Winter 2009 in schwarzem Leder-Outfit ist mit silbernen Metall-Nieten besetzt. Die Geschenkhülle ist ab November in limitierter Auflage in der Schweiz erhältlich. Die Kunstleder-Flaschenhülle lässt sich im Rücken mit einem Reissverschluss öffnen, um die Flasche auszuziehen.
1290581367_img091009_absolutrockt1
1290581367_img091009_absolutrockt2

Cablecom mit neuem Vice President Marketing

Per 1. Dezember 2009 übernimmt Koen Verwee die Position des Vice President Marketing und Product Management bei Cablecom. Auch in den Bereichen Kommunikation und Verkauf gibt es organisatorische Veränderungen.

Koen Verwee (Bild) war in den vergangenen Jahren Vice President Market Development bei Telenet, dem grössten Anbieter von Breitband Kabel-Diensten in Belgien und einer der führenden Anbieter in Europa.
Weitere organisatorische Veränderungen gibt es in der Kommunikation und im Verkauf: Hans-Peter Nehmer, Director Corporate Communication, wird das Unternehmen per Ende 2009 verlassen. Seine Position übernimmt Mitte Januar 2010 Franco Gullotti, bisher Head of Media Relations bei Swiss. Die Verkaufsleitung übernimmt per sofort Raymond Löhr, bisher Sales Director Europe bei UPC Corporate und seit Juli 2009 bereits interimistischer Director Sales bei Cablecom.

Zu guter Letzt: Googles Kampf für eine gesunde Welt

Rechtzeitig zum Herbstbeginn hat Google sein Frühwarnsystem für Grippewellen auch hierzulande gestartet. Nach den USA kommen ab sofort 20 weitere Länder, darunter auch die Schweiz, in den Genuss des Online-Tools.

Das Frühwarnsystem basiert auf der Annahme, dass Patienten sich über ihre Beschwerden zunächst im Netz informieren, bevor sie zum Arzt gehen. «Google Grippe-Trends bietet Schätzungen zur Häufigkeit von Grippeerkrankungen für eine Vielzahl von Ländern und Regionen auf der ganzen Welt. Die Daten werden dabei nahezu in Echtzeit auf Grundlage gesammelter Suchanfragen erstellt», erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck die Funktionsweise des Online-Analysetools auf Nachfrage von Pressetext. Einige dieser Schätzungen würden mit offiziellen historischen Grippedaten etwa des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten oder nationalen Gesundheitsorganisationen abgeglichen, um die Grippeaktivitäten in bestimmten Ländern oder Regionen genauer abbilden zu können. Tönt einleuchtend, irgendwie. In den USA jedenfalls, wo Google den Service unter dem Namen «Flu Trends» bereits seit November 2008 anbietet, bewerten Experten die Genauigkeit der Vorhersage überwiegend positiv. Übrigens ist der Service für die Nutzer gratis – die Kosten trägt Google.org. Eine Organisation, die der Konzern gern als seinen «philanthropischen (will heissen: menschenfreundlichen) Arm» bezeichnet.

Puls realisiert Informationskampagne für Leo Pharma

Leo Pharma Schweiz hat die Basler Health Communication Agentur Puls mit der Informationskampagne «Psoriasis» beauftragt.

Ziel der Kampagne ist es laut Mitteilung, Betroffene zu informieren sowie die breite Öffentlichkeit für diese Hautkrankheit zu sensibilisieren. In der Schweiz leben rund 200’000 Menschen mit Schuppenflechte und nur die Hälfte dieser Menschen wird adäquat behandelt.
Plattform der Informationskampagne bildet die Website Leben-mit-psoriasis.ch. Hier findet man umfassende Informationen zum Thema Psoriasis sowie Kurzfilme, in welchen verschiedene Alltagssituationen aus dem Leben von Psoriatikern geschildert werden. Weitere Massnahmen der Kampagne werden in den kommenden Tagen zu sehen sein: Flyer und Tragtaschen in Apotheken, Drogerien und beim Arzt sowie eine breit angelegte Plakatkampagne. Als Botschafterin der Kampagne konnte Christina Surer, Moderatorin und Rennfahrerin, gewonnen werden. Sie selber hat keine Psoriasis, kennt aber den hohen Leidensdruck der Betroffenen aus ihrer Zeit als medizinische Praxisassistentin.

Mastro Lorenzo schickt Christa Rigozzi auch dieses Jahr auf Kaffee-Rallye

Wie vergangenes Jahr organisiert Mastro Lorenzo zusammen mit seiner Botschafterin Christa Rigozzi eine Kaffee-Rallye. Dabei wird die Tessinerin von einem Assistenten unterstützt, der im Rahmen eines Castings ermittelt wird.

Während der Tour von Zürich nach St. Gallen am 5. November wird Christa Rigozzi immer wieder Kaffeepausen einlegen, um Passanten mit einer Tasse Kaffee zu überraschen. Die letztjährige Kaffee Rallye war laut Mitteilung so erfolgreich, dass die Ex-Miss Schweiz dieses Jahr Unterstützung braucht. Bis zum 19. Oktober können sich Interessierte auf Mastrolorenzo.ch bewerben. Gesucht werden Bilder mit persönlichen Kaffeemomenten. Die besten fünf Bewerbungen werden zu einem Casting am 27. Oktober nach Glattbrugg/ZH eingeladen. Christa wird persönlich entscheiden, wer sie dann bei der Kaffee Rallye begleiten darf. Damit sie die richtige Entscheidung trifft, erhält sie prominente Unterstützung. Neben Karina Berger (Miss Schweiz Organisation) wird auch der Geschäftsführer von Kraft Foods Schweiz, Daniel Meyer, seinen Einfluss geltend machen. Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Midi Gottet (Comedian Trio Eden) wird durch den Anlass führen und den Finalisten Rückendeckung geben.

PR-KFS: Für Osram Online-Kampagne realisiert

Karl F. Schneider (PR-KFS) in Schlieren hat für den Lichthersteller Osram eine Online-Kampagne in Verbindung mit einem Wettbewerb entwickelt.

Auf Blick.ch können Interessierte dabei mit Hilfe eines Sparrechners herausfinden, wie viel bares Geld durch das Umsteigen auf Stromsparlampen gespart werden kann.

Verkauft Twitter bald Echtzeitinformationen an Suchmaschinen?

Twitter soll laut einer Wall-Street-Journal-Journalistin mit Google und Microsoft verhandeln, um deren Suchmaschinen die Statusupdates seiner Nutzer in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.

Die Wall-Street-Journal-Reporterin Kara Swisher will erfahren haben, dass Twitter mit Google und Microsoft verhandelt, um sich von den Suchmaschinenanbietern für seine Echtzeitinformationen bezahlen zu lassen. Demnach will Twitter den Suchmaschinen die Statusupdates seiner Nutzer als vollständigen Feed lizenzieren. Dafür könnte Twitter im Gegenzug eine Einmalzahlung in Millionenhöhe erhalten und an den Einnahmen aus den entsprechenden Suchergebnissen beteiligt werden. Die Verhandlungen mit den beiden Firmen laufen unabhängig. Unklar sei, ob auch mit anderen Anbietern wie Yahoo gesprochen werde, so Swisher. Eine exklusive Vereinbarung wolle Twitter in keinem Fall abschließen. Ob es aber überhaupt zu Vereinbarungen komme, sei offen.

Anti-Minarett-Initiative: Im Ausland «kurze und sachliche» Berichterstattung

In den Schweizer Medien werden die Plakate zur Anti-Minarett-Initiative heiss diskutiert. Im Ausland hingegen scheint das Thema bis jetzt keine grossen Wellen zu werfen.

Laut dem Eidg. Aussendepartement (EDA) wird in ausländischen Medien über das Thema «kurz und sachlich» berichtet. Dies sagte EDA-Sprecher Adrian Sollberger am Donnerstag gegenüber der SDA. Seit Juli 2009 koordiniere eine Arbeitsgruppe die Kommunikation zur Minarett-Initiative gegenüber dem Ausland, insbesondere in den Ländern der muslimischen Welt sowie in Ländern mit grossen muslimischen Gemeinschaften. Teil dieser Arbeit sei auch ein Medien-Monitoring.
get_footer();