CVCube entschlüsselt das Geheimnis der Weiterbildung

Das Zürcher Startup CVCube vermittelt auf seiner digitalen Serviceplattform Weiterbildungen und will dadurch Transparenz in den Bildungsmarkt bringen.

Beat Schlumpf, Co-Founder und Leiter Strategie und Management: «CVCube ist eine digitale Serviceplattform. Wir bieten den Benutzern eine individuelle, kostenlose und unabhängige Beratung für ihre nächste Weiterbildung. Aufgrund der persönlichen Erfahrungen, Bedürfnisse und Karrierewünsche finden wir für jeden den perfekten Lehrgang am richtigen Bildungsinstitut.» Der Vorteil von CVCube liegt neben der engen persönlichen Kundenbetreuung in der Durchgängigkeit des Beratungsprozesses. Das Prinzip ist einfach: Der Interessent lädt seinen Lebenslauf via Webseite Cvcube.ch hoch und gibt seine Ziele und Wünsche an. Der Weiterbildungscoach definiert nun die optimalste Weiterbildung, erstellt ein individuelles Angebot und bespricht dieses persönlich mit dem Interessenten.

Dank der engen Zusammenarbeit mit den Weiterbildungsinstituten bietet CVCube laut Mitteilung eine professionelle Beratung. Gleichzeitig sollen Markt- und Technologietrends frühzeitig erkannt, neue Weiterbildungen definiert und in der Wirtschaft nachhaltig integriert werden. «Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam die perfekte Lösung definieren und somit die Erreichbarkeit jedes Karrierezieles deutlich erhöhen» ergänzt Pascal Rüeger, Co-Founder und Leiter Operations und Marketing, denn «wir kombinieren digitale Prozesse mit persönlicher Beratung».

Vitamin 2 als Enabler in der Beziehungspflege

Die St. Galler Agentur Vitamin 2 hat zu Weihnachten von Künstlern gestaltete Postkarten verschenkt und dabei auf eigenes Branding verzichtet.

Die Post hat zur Weihnachtszeit nicht nur wegen Amazon und Zalando Hochbetrieb. Zum Jahresabschluss schicken auch Betriebe jeder Grösse und Couleur ihren Kunden gerne eine kleine Aufmerksamkeit. In aller Regel liegen diese oft fahlen Weihnachtsgrüsse bereits am Versandtag länger im Altpapier als auf dem Schreibtisch.  Das Weihnachtsmailing von Vitamin 2 hat hingegen gute Chancen, vor der Endstation Altpapier noch einen weiteren Briefkasten besuchen zu dürfen: Die St. Galler Werbeagentur versandte unter der Headline «Bescheren Sie einem wichtigen Menschen erfreuliche Post!» ein achtteiliges Postkartenset, das saisonunabhängig jederzeit nach Lust und Laune individualisiert an signifikante Andere verschickt werden kann.

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«Sich unter Freunden und in der Familie nahe zu sein, ist das grösste Glück im Leben – zu Weihnachten spüren wir das alle ja besonders intensiv. Und es ist Kommunikation, die uns einander näher bringt», so die Gründer René Kappeler und Jan Hasler. Mit dem Postkartenset wolle man seine Kunden dabei unterstützen, wichtigen Personen aus dem eigenen Umfeld ein kleines Signal zu senden und die Beziehung zu pflegen. Die vorgefertigten Botschaften sollten dabei eine Inspiration oder Erleichterung, ein Anstoss oder auch nur unverfängliche Unterhaltung sein. Um die Authentizität der Botschaft nicht zu stören, verzichtete Vitamin 2 gänzlich auf ein eigenes Branding der Karten und bleibt so für die Empfänger unsichtbar. Gestaltet wurden die Postkarten mit Bildern aus dem Kulturprojekt Ateliervisite, das Vitamin 2 als Plattform für wenig bekannte, spannende Kunst- und Kulturschaffende betreibt.
 

Furrerhugi: Pascal Krauthammer neu Partner

Pascal Krauthammer ist seit 1. Januar 2016 Partner von Furrerhugi und wird als Mitaktionär und Mandatsleiter künftig eine noch aktivere Rolle am Auf- und Ausbau der Agentur wahrnehmen.

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Krauthammer ist seit November 2013 Senior Consultant bei Furrerhugi. 2014 betreute er schwergewichtig die Wiedergutmachungsinitiative, bei welcher innert acht Monaten über 110'000 Unterschriften zusammengekommen sind. Im vergangenen Jahr begleitete er verschiedene Events, Jubiläen, Kampagnen und Lobby-Projekte. Als ehemaliger Bundeshausredaktor von Radio SRF unterstützt Krauthammer zudem verschiedene Kunden in der Medienarbeit. Daneben ist der promovierte Jurist an der Universität Freiburg als Lehrbeauftragter, Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaft, tätig.
 

Agentur am Flughafen: Enterprise Rent-A-Car empfängt Fluggäste

Der weltweit grösste Autovermieter, Enterprise Rent-A-Car, ist seit kurzem auch in der Schweiz tätig. Damit die Bekanntheit Fahrt aufnimmt, hat die Agentur am Flughafen eine Guerilla-Aktion umgesetzt.

Über die hochfrequentierten Feiertage wurden an den Flughäfen Zürich, Basel und Genf mit einer Guerilla-Aktion auf Enterprise Rent-A-Car aufmerksam gemacht. Ankommende Passagiere wurden mit Namensschildern empfangen, welche bei genauerem Hinsehen die Dienstleistungsbereitschaft des Autovermieters mit einem Augenzwinkern verdeutlichten. Dabei wurde kein Aufwand gescheut: Die skurillen Passagiernamen sind in ihren Einzelelementen allesamt existent.

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Verantwortlich bei Enterprise Rent-A-Car, Dietikon: Stefan Baumann (Managing Director), Isabel Klug (Marketing). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Ruedi Häuptli (Text), Miriam Egli (Beratung), Patricia Eugster (Assistenz/Media), Propaganda Zürich (Durchführung Guerilla-Aktion).
 

Blueglass Zürich verstärkt VR und GL

Die Schweizer Digitalagentur Blueglass Interactive beruft Urs Hügli zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrats und verstärkt die Geschäftsleitung mit Nicole Treipl, die neu den Bereich SEO & Content verantwortet.

Blueglass Interactive, die international tätige Digital Marketing Agentur mit Ländergesellschaften in England, Estland und der Schweiz, verstärkt den Verwaltungsrat ihrer Schweizer Landesgesellschaft (Blueglass Interactive) mit der Zuwahl von Urs Hügli zu deren neuen Verwaltungsratspräsidenten. «Ich freue mich, dass Urs Hügli uns in der weiteren Entwicklung unserer Schweizer Aktivitäten tatkräftig unterstützen wird. Er kam bereits 2008 als Aktionär in unsere Gesellschaft und war bis 2013 bereits als VR bei uns tätig. Nachdem er nun die operative Leitung von Search.ch abgegeben hat, sind wir umso glücklicher, dass uns mehr seiner Zeit und seines Know-hows zur Verfügung stehen wird.» erklärt Patrick C. Price, Chairman Blueglass International und bisheriger VRP von Blueglass Schweiz.

Ebenfalls per 1. Januar hat Blueglass Zürich die Geschäftsleitung um Nicole Treipl erweitert. Sie ist bereits seit rund vier Jahren bei Blueglass als Senior SEO & Content Managerin tätig und war unter anderem federführend für die Kampagne von UPC Cablecom verantwortlich, welche mit dem European Search Award für «Best use of Social Media in a Search campaign» ausgezeichnet wurde.

 

Telebasel mit neuem TV-Programm, Internetportal und Mobile App


Nach einer zweijährigen Strategie-, Konzeptions- und Umsetzungsphase launcht der Basler Regionalsender Telebasel ein vollkommen überarbeitetes Inhaltsangebot bestehend aus neuem TV-Programm, einem regionalen Newsportal sowie einer Mobile App.

Parallel dazu wird ein Corporate Design mit neuem Logo präsentiert sowie ein multimediales Studio im neuen Design in Betrieb genommen. «Wir haben im Rahmen der Konzeption den Medienmarkt in der Nordwestschweiz genau analysiert und es war schnell klar, dass wir eine jüngere Zielgruppe ansprechen müssen und dies ihrem Mediennutzungsverhalten entsprechend, daher der Entscheid: alles neu», so Dominik Prétôt, CEO von Telebasel.

Die neue Kernzielgruppe sind Familien in der Altersklasse von 30 bis 50 Jahren mit regionaler Verankerung und diese werden in Zukunft mit vier Themenschwerpunkten bedient: News, Sport, Gesellschaft und Genuss. Die Schwerpunktthemen finden sich gleichberechtigt im täglichen TV- Programm sowie auf Telebasel.ch und der iOS Mobile App. Recherchiert und aufbereitet werden die Themen in einem Newsroom, der von 6.00 Uhr morgens bis 23.00 Uhr abends besetzt ist.

Unter dem Slogan «24/7 was die Region bewegt» produziert die Redaktion Highlights des Inhaltsangebots, wie den TV-Newsblock, täglich ab 18.30 Uhr und zu jeder halben Stunde mit Wetter, sechs Newsthemen aus der Region sowie einem generellen Newsüberblick, die grossen regionalen Sportthemen mit FCB, Roger Federer und den Gewinnern der Region sowie einem aktuellen News-Tagesthema. Neu im Programm ist «Glam», eine Sendung zu Events, Gesellschaft und Persönlichkeiten, die jeweils um 18.55 Uhr erstmalig gesendet wird. Zum Thema «Genuss» wird jeden Freitag ab 19.15 Uhr einer der Sterneköche aus der Region sein Rezept präsentieren. Die beliebten Magazine wie «Report», «Gsund», «Diagnose» und «Reihe 8» werden wie das neue «FCB Magazin» ebenfalls an den Wochentagen um 19.15 Uhr ausgestrahlt.

Die gleiche Gliederung findet sich auch im Online- und Mobileangebot, in welchem Geschichten 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche in 32 Channels von «News» über «Sport» zu «Glam», «Food» und anderen relevanten Themenfeldern ständig aktuell zur Verfügung stehen. Der hohe Bewegtbildanteil auf den digitalen Kanälen von Telebasel wird in der regionalen Medienszene sicher einmalig sein.

«Unsere Inhalte sind immer aktuell und decken die relevanten Bereiche des Informationsbedürfnisses der Zielgrupp ab. Wichtig für uns ist eine umfassende Information über die Themen, welche die Region bewegen, egal wo sie passieren», so Karin Müller, Chefredaktorin von Telebasel. «Wir alle freuen uns auf den 28. Januar, wenn wir das neue Angebot endlich an die Zuschauer und User übergeben können», so Müller weiter. Start des Onlineportals auf Telebasel.ch ist der 28. Januar 2016 um 6 Uhr morgens, jener des neuen TV-Programms gleichentags um 18.30 Uhr.

 

Futurecom: Neues Geberit Intranet

Futurecom und Wunderman PXP realisieren für Geberit eine zeitgemässe und personalisierte Kommunikations- und Zusammenarbeitsplattform mit Portalcharakter auf Basis von Sharepoint Online.

Im Zuge der strategischen Ausrichtung auf Cloud Services sollte das alte Geberit Intranet durch ein neues, auf Sharepoint Online basierendes Portal in die Cloud transferiert werden. Durch die Akquise der Sanitec Group musste darüber hinaus nebst dem bestehenden Geberit Intranet auch jenes der Sanitec Group abgelöst werden. Das neue Geberit Intranet soll für alle Mitarbeitenden weltweit eine personalisierte Informations-, Zusammenarbeits-, und Austauschplattform sein. Gerade in der Phase der Sanitec-Integration soll das neue, gemeinsame Intranet die Identifikation zum Unternehmen fördern. Langfristig soll das Portal zur Effizienzsteigerung beitragen.

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Nach einer umfassenden Bedürfnis- und Situationsanalyse erarbeiteten Futurecom und Wunderman PXP ein Detailkonzept mit den Anforderungen an das neue Intranet. Daraus abgeleitet wurde in Iterationsschritten das Design durch Futurecom entwickelt. Das Responsive Design ermöglicht den Mitarbeitern den Zugriff auf alle Inhalte des Intranets, unabhängig davon, ob sie mit einem mobilen Gerät oder dem Computer auf die Inhalte zugreifen. Die Entwicklung der Portal-Lösung wurde in agiler Projektmethodik in enger Zusammenarbeit mit Wunderman PXP und dem Projektteam von Geberit umgesetzt.

Mit der neuen Lösung verfügt Geberit Corporate Communication über ein modernes Intranet in responsive Design und liefert für die rund 12'000 Mitarbeitenden personalisierten Content. Durch SharePoint Online fügt sich die Lösung nahtlos in die Office 365-Strategie von Geberit ein. Nach dem Release im November 2015 werden die Services laufend erweitert, um eine vollständige Integration aller Arbeitsbereiche (E-Mail, Kalender und Zusammenarbeitstools) zu realisieren.

Verantwortlich bei Geberit: Roman Sidler (Head Corporate Communications & Investor Relations), Cédric Baumgartner (Manager Online Communications), Luzia Troxler (Online Communications), André Krumm (IT-Manager Web+ECM), Robert Holmberg (IT-Manager Web+ECM). Verantwortlich bei Futurecom (Member of Y&R Group Switzerland): Oliver Bettrich (Group Account Director), Adrian Meier (Account Manager), Thomas Engeli (Executive Creative Director), Sandro Kümin (Art Director), Dominik Sigrist (Junior Art Director), Diana Zberg (Screen Design). Verantwortlich bei Wunderman PXP: Anton Mauer (Senior Consultant), Janko Schoettl (Head of Collaboration Services), Melanie Oesterreicher (Solution Architect), Stefan Bauer (Information Architect).

Sonderheft von Charlie Hebdo mit Gott als Terrorist im Verkauf

Gott als Mörder: Ein Jahr nach dem islamistischen Terroranschlag auf ihre Redaktion hat Charlie Hebdo eine Sonderausgabe mit provokativer Titelseite herausgebracht. Sie zeigt einen blutverschmierten, davonrennenden Gott mit Kalaschnikow.

Die Überschrift lautet: «Ein Jahr danach: Der Mörder ist noch immer auf der Flucht». Der Vatikan kritisierte die Titelseite der am Mittwoch in einer Grossauflage in den Verkauf gekommenen Wochenzeitung. «Bei Charlie stellen wir die Idee Gottes selbst in Frage», sagte Charlie Hebdo-Chef Riss der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf die Titelseite. «Die Dinge klar auszudrücken regt zum Nachdenken an. Man muss die Menschen ein bisschen schütteln, sonst bleiben sie immer im gleichen Trott.» «Charlie muss dort sein, wo die anderen sich nicht hintrauen», sagte der bei dem Anschlag vom 7. Januar 2015 selbst schwerverletzte Riss. «Charlie war immer eine Zeitung des Kampfes, aber eines witzigen, durchgeknallten Kampfes.»

Das letzte Abendmahl

In der 32-seitigen Sonderausgabe, die mit einer Auflage von einer Million in die Kioske kam, gehen die Zeichner und Journalisten von Charlie Hebdo mit einer Reihe von Karikaturen und Texten auf den Anschlag vom 7. Januar ein. Auf einer Karikatur ist die Charlie Hebdo-Redaktion gezeichnet wie im berühmten «Abendmahl»-Gemälde von Leonardo da Vinci. Der bei der Attacke getötete damalige Zeitungschef Charb nimmt den Platz von Jesus ein und sagt: «In Wahrheit, sage ich euch, werden wir uns noch lange zusammen kaputtlachen.» Prominente wie die Schauspielerinnen Juliette Binoche und Isabelle Adjani drückten der Satirezeitung mit Beiträgen ihre Solidarität aus. Abgedruckt wurden auch ältere Karikaturen von Charb und den anderen bei der Attacke getöteten Karikaturisten Cabu, Honoré, Tignous und Wolinski. «Wir denken die ganze Zeit an sie», sagte Riss. Einen Ansturm auf die Kioske wie bei der Ausgabe, die eine Woche nach dem Anschlag veröffentlicht wurde, gab es aber nicht. Damals waren fast acht Millionen Exemplare verkauft worden, ein Rekord in der französischen Pressegeschichte.

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«Echte Gotteslästerung»

Die Vatikan-Zeitung Osservatore Romano kritisierte in einem Kommentar, Charlie Hebdo verletze mit der Titelseite die Gefühle der Gläubigen unabhängig von ihrer Religion. Hinter der «trügerischen Fahne eines kompromisslosen Laizismus» vergesse die Satirezeitung einmal mehr, dass religiöse Führer egal welchen Glaubens immer wieder dazu aufriefen, Gewalt im Namen der Religion zu verurteilen. «Gott zu nutzen, um Hass zu rechtfertigen, ist echte Gotteslästerung, wie Papst Franziskus mehrfach gesagt hat.» Die schwerbewaffneten Islamisten Said und Chérif Kouachi hatten bei der Attacke auf die Redaktion der für ihre Mohammed-Karikaturen bekannten Satirezeitung zwölf Menschen getötet. Ein Bekannter der Angreifer erschoss in den folgenden beiden Tagen eine Gemeindepolizistin und bei einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt vier weitere Menschen. (SDA)

140 Zeichen bei Twitter bald Vergangenheit?

Twitter will offenbar bei Tweets die Begrenzung auf 140 Zeichen aufheben. Eine mögliche neue Obergrenze sollen 10'000 Zeichen sein.

So hat Mitgründer und Chef Jack Dorsey am Dienstag dafür geworben, längere Nachrichten zuzulassen. Dies, obwohl die 140-Zeichen-Grenze die Nutzer zu Kürze und Kreativität animierten. Dennoch sei es ein Bedürfnis vieler Nutzer, auch längere Texte hochladen zu können, was heute als Ausweichlösung mittels Screenshots geschehe. Auf diese Art veröffentlichte Dorsey zur Visualisierung auch seine Ausführungen.
 

Laut Wall Street Journal soll die Obergrenze auf 10'000 Zeichen hochgesetzt werden – die selbe Limite, die heute für Privatnachrichten zwischen Twitter-Usern gilt. Im Feed sollen hingegen weiterhin nur die ersten 140 Zeichen angezeigt werden – bei Bedarf kann der Rest geöffnet werden. Die 10’000-Zeichen-Grenze wird auch vom gut informierten Technikblog Recode vorausgesagt. Mit den Änderungen will Twitter attraktiver für Neueinsteiger werden und so dem ins Stocken geratene Wachstum neuen Schub verleihen. (hae)
 

 

Neuer Online-Service verschickt «Eier»

Am 4. Januar 2016 ist Donateballs.com gestartet und bietet eine nicht ganz alltägliche Dienstleistung an: Leuten, denen es an Mut mangelt, können Eier gespendet werden. Hinter dem Projekt steckt ein Zürcher Werber.

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Der Empfänger erhält zwei Wasserballone, Schnur und ein Gratulationsschreiben, welches ihm zu seinen neuen Mutträgern gratuliert. «Die Idee entstand, weil es in vielen Branchen nur noch um Absicherung und Risikominimierung geht, angetrieben von mutloser Entscheidungsunfreudigkeit. Wirklich Dinge bewegen wollen die wenigsten, man tut aber gerne so», so Donateballs.com-Initiant Parvez Sheik Fareed. Der Werber, der bei der Zürcher Y&R-Gruppe arbeitet, betont, es handle sich beim Projekt um eine Eigeninitiative ohne jegliche Agenturbeteiligung.

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Catherine Duttweiler wird Chefredaktorin der Coopzeitung

Catherine Duttweiler übernimmt per 1. April die Chefredaktion der Coopzeitung. Sie folgt auf Christian Degen, der auf Anfang Jahr zur Basler Tageswoche gewechselt hat.

Die stellvertretende Chefredaktorin der Coopzeitung, Nicole Hättenschwiler, bestätigte am Mittwoch auf Anfrage entsprechende Meldungen von Kleinreport.ch und Persoenlich.com. Bis Duttweiler ihre Stelle antritt, ist Hättenschwiler Chefredaktorin ad interim. Duttweiler ist seit rund einem Jahr Kommunikationschefin beim Bundesamt für Statistik (BFS). Zuvor hatte sie die gleiche Funktion bei der Berner Kantonalbank (BEKB) inne. Vor ihrem Wechsel in die Kommunikation arbeitete Duttweiler als Journalistin, zuletzt als Chefredaktorin des Bieler Tagblatts. Als Bundeshauskorrespondentin und in leitender Funktion war sie unter anderem für die Sonntagszeitung, das Magazin Facts und die Basler Zeitung tätig. Bekannt wurde sie zudem als Buchautorin. (SDA)

Zu guter Letzt: Hinten rein

Die Wuppertaler Stadtwerke WSW überraschen mit einer Kampagne gegen Schwarzfahrer – und einer Zweideutigkeit, von der selbst die Junge CVP Zürich nur träumen kann.

Neuerdings müssen die Passagiere der WSW-Busse vorne einsteigen. Diese Massnahme soll Schwarzfahreren das Leben schwer machen. Und den Busverkehr für alle Reisenden fairer. Klingt einleuchtend. Für die Kommunikation der neuen Regel haben die WSW eine Kampagne aus dem Hut gezaubert, der punkto eindeutiger Zweideutigkeit nicht einmal unsere Freunde von der Jungen CVP Zürich (Werbewoche.ch berichtete) das Wasser reichen können. Huch!

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Quelle: Imgur.com, Reddit.com via Schleckysilberstein.com

Der offizielle Leitspruch der Kampagne laut Wsw-online.de: «Vorne einsteigen!». Auch die Beschriftung der Busse ist mit: «Jetzt geht's nach vorne!» vollkommen jugendfrei:

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Foto: Facebook.com/WuppertalerStadtwerke

Auf Nachfrage erklärt Holger Stephan, Leiter der Konzernkommunikation WSW, gegenüber Werbewoche.ch, die Kampagne sei «mit einer Agentur und einem Augenzwinkern» entworfen worden. Und weiter: «Dass es zum Teil derart massive Reaktionen gibt, hat uns überrascht, zumal die Zweideutigkeit ja im Kopf des Betrachters entsteht.» Stimmt eigentlich. Was haben SIE sich bloss wieder dabei gedacht!? (hae)

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