Ruf Lanz: Textkampagne für Lienhardt & Partner fortgesetzt

Die Kreativen von Ruf Lanz setzen die Textkampagne für die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner fort. Die Botschaft lautet: Sicherheit geht vor schnelle Rendite.

Ruf Lanz schärft seit Frühling 2009 das Profil der 1868 gegründeten Privatbank mit einer Textkampagne. Sie soll zeigen, dass Lienhardt & Partner auch in der Finanzkrise gesund dasteht, da die Bank kein spekulatives Eigengeschäft tätigt, nie strukturierte Produkte verkauft hat und keine eigenen Produkte anbietet, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Die vier neuen Sujets erscheinen ganzseitig in NZZ und Bilanz.

Verantwortlich bei Lienhardt & Partner Privatbank Zürich: Dr. Markus Graf (CEO, Direktor Private Banking), Christian Lienhardt (Managing Partner, Direktor Risk Management & Finance). Verantwortlich bei Ruf Lanz, Zürich: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Andreas Hornung, Markus Ruf (Text), Lorenz Clormann (AD), Kristina Burch, Michael Gassler (Beratung).

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Tele Top: Neues Studio eingeweiht

Tele Top sendet seit Montagabend die Nachrichten aus den neuen Fernsehstudios an der Winterthurer Bürglistrasse. Am nächsten Montag folgt der erste Talk aus Winterthur.

Tele Top wirke dank den neuen Studios, den neuen Kameras und den Signeten moderner, frischer, freundlicher und heller, wird Programmleiter Stefan Nägeli in einer Mitteilung vom Dienstag zitiert. Gesendet wird neu auch im Format 16:9. In den letzten Monaten wurde der Personalbestand aufgestockt und neue Sendungen, unter anderem mehr Talks, ins Programm aufgenommen. Die Inhalte wurden zudem stärker auf das neue Kerngebiet Zürich/Winterthur, Schaffhausen, Thurgau/Wil ausgerichtet. Ab Ende Jahr wird die Sendung «Top Regio » im Anschluss an die News für jede Region separat produziert. Die Beiträge für den Kanton Thurgau werden in den bisherigen Studios in Frauenfeld entstehen, diejenigen für Schaffhausen werden in Schaffhausen produziert.

Ständeratskommission für indirekte Presseförderung

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Ständerats will die Zustellung von Tages- und Wochenzeitungen durch die Post nicht zusätzlich verbilligen. Sie hält an dem schon heute gültigen Modell zur indirekten Presseförderung fest.

Wie Kommissionspräsident Peter Bieri (CVP/ZG) am Dienstag vor den Medien in Bern erklärte, beantragte eine Minderheit im Rahmen der Detailberatungen zum Postgesetz vergeblich, die indirekte Presseförderung heraufzusetzen. Diese wolle den Zustupf an die postalische Zustellung von abonnierten Tages- und Wochenzeitungen von heute 20 auf 30 Millionen Franken erhöhen. Für die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse verlangte sie 20 statt wie bisher 10 Millionen Franken. Die Mehrheit wollte davon aus finanziellen Gründen nichts wissen, wie Bieri erklärte. Die KVF habe aber beschlossen, die zeitliche Befristung der bisherigen Förderbeiträge bis 2014 respektive bis 2011 aufzugeben.
Der Beschluss zur indirekten Presseförderung war einer der letzten Kommissionsentscheide in der Detailberatung zum Postgesetz und zum Postorganisationsgesetz. Beide Gesetze werden in der Wintersession vom Ständerat beraten.

Zürcher Journalistenpreises 2010 ausgeschrieben

Der Zürcher Journalistenpreis 2010 ist ausgeschrieben. Einsendetermin für den Preis, der im nächsten Frühling zum 30. Mal verliehen wird, ist der 15. Januar 2010.

Der Zürcher Journalistenpreis wird in den folgenden Kategorien verliehen: Beiträge in Zeitungen (Zeitungs-Preis), Beiträge in Zeitschriften oder Magazinen (Zeitschriften-Preis), Beiträge von Medienschaffenden, die das 30. Altersjahr noch nicht vollendet haben (Nachwuchs-Preis) sowie Gesamtwerk (Nomination durch Jury oder Stiftungsrat). Jeder dieser Preise ist mit 10’000 Franken dotiert. Die Aufteilung in einen Zeitungs- und einen Zeitschriften-Preis ermögliche es, den unterschiedlichen journalistischen Bedingungen in zeitlicher und quantitativer Hinsicht Rechnung zu tragen, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag. Der Nachwuchs-Preis dient der im Stiftungszweck festgeschriebenen Förderung der Arbeit junger Medienschaffender.
Einsendetermin ist der 15. Januar 2010. Das Bewerbungsprozedere ist auf der Website des Zürcher Journalistenpreises beschrieben. Dort kann auch das Bewerbungsformular heruntergeladen werden.

Edipresse: Druckerei-Angestellte stimmen Sozialplan zu

Nach den Journalisten haben nun auch die Beschäftigten in der Druckerei von Edipresse einem Sozialplan zugestimmt. Auch das Westschweizer Medienunternehmen bestätigte die Annahme des Sozialplans.

«Dank dem Einsatz und der Solidarität der Edipresse-Angestellten konnten rund 15 Entlassungen vermieden werden», sagte Bernard Remion von Comedia. Zudem seien die Bedingungen für die Entlassenen verbessert worden. «Die Umsetzung des Sozialplans für die Druckerei-Angestellten untersteht einer paritätischen Kontrolle.» Gemäss Gewerkschaft hätte Edipresse den Angestellten durchaus noch mehr entgegen kommen können, «aber unter den aktuellen Umständen sind wir froh über das, was wir erreicht haben». Der Gewerkschafter bedauert jedoch, dass sich das Medienunternehmen weder auf Kurzarbeit noch auf Frühpensionierungen für unter 63-Jährige einlassen wolle.

Rund 115 Angestellte betroffen
Der von Edipresse angekündigte Aubbau von rund 100 Stellen gilt zwar weiterhin, doch elf Angestellte werden frühzeitig pensioniert, rund 15 verlassen das Unternehmen freiwillig und etwa 30 haben ihre Arbeitspensen reduziert. Somit werden nach Angaben von Comedia 61 Entlassungen ausgesprochen. Insgesamt sind rund 115 Angestellte direkt von den Restrukturierungsmassnahmen betroffen. Anfang Oktober hatte das Medienunternehmen angekündigt, 50 Stellen in der Druckerei, 30 in den Redaktionen und 20 in der Produktion zu streichen.

Espace Media: Verkaufsorganisation Zeitungen verstärkt

Die Verkaufsorganisation Werbemarkt Zeitungen von Espace Media verstärkt ihr Key Account Management für nationale Kunden. Jana Wenzel und Philipp Fuchs stossen zur Verkaufseinheit der Gesamtausgabe von Berner Zeitung und Bund.

Jana Wenzel war Gebietsverkaufsleiterin Mittelland & Innerschweiz für die Pendlerzeitung .ch. Zuvor war die gebürtige Deutsche in Verkaufsleitungs- und Key Account-Funktionen in der Schweiz und in Deutschland tätig. Philipp Fuchs, stösst von Publicitas Aarau zu Espace Media. Der eidgenössisch diplomierte Marketingplaner war bei Publicitas als Key Account Manager für die Mittelland Zeitung und den Sonntag tätig. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Verkaufsfunktionen bei Publicitas in Basel sowie für Publimedia in Zürich.
Als Key Account Manager betreuen Jana Wenzel und Philipp Fuchs Medienagenturen sowie nationale und überregionale Kunden der Gesamtausgabe von Berner Zeitung und Bund. Beide berichten direkt an Michael Seiler, Leiter Werbemarkt Zeitungen von Espace Media.

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(Bild: Philipp Fuchs und Jana Wenzel)

Credit Suisse: Weltweite Werbekampagne lanciert

Die Credit Suisse hat am Dienstag ihre neue weltweite Werbekampagne lanciert. Diese soll die Wachstumspläne der Bank unterstützen, die Bekanntheit der Marke weltweit steigern und bei den Zielgruppen der Bank verankern.

Gestartet ist die internationale Kampagne am Dienstag mit Anzeigen im Wall Street Journal sowie der Financial Times, wie CS-Sprecherin Daniela Häsler gegenüber der Werbewoche sagte. Die ersten Werbemittel sind hierzulande ab Mittwoch zu sehen, unter anderem am Flughafen Zürich. Geschaltet werden zudem Anzeigen in der NZZ, der Handelszeitung, Finanz und Wirtschaft (FuW) sowie Le Temps. Die Kampagne wird rund fünf Wochen laufen und über Weihnachten unterbrochen. Ab Januar 2010 wird sie wiederaufgenommen und über das ganze Jahr weitergeführt. Entwickelt wurde die Kampagne in Kooperation mit der Werbeagentur Euro RSCG in London.
Zu Beginn werden fünf verschiedene Motive eingesetzt. Die Headlines erzählen dabei die Geschichte der Kunden. Im Mittelpunkt steht das auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete integrierte Geschäftsmodell der Credit Suisse. Die konsequente Ausrichtung auf die Kunden und deren Bedürfnisse sei seit jeher ein wichtiger Grundsatz im integrierten Geschäftsmodell, so die Grossbank in einem Communiqué vom Dienstag. In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen in der Branche habe sich die partnerschaftliche Nähe der Credit Suisse zu ihren Kunden bewährt. Die Bank könne nun ins Wachstum investieren und die Präsenz im Heimmarkt Schweiz sowie in ausgewählten internationalen Schlüsselmärkten weiter ausbauen.

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Google kauft Online-Werbeunternehmen

Der Internetkonzern Google treibt den Ausbau seiner Online-Werbeaktivitäten voran. Der Suchmaschinenanbieter kauft AdMob, einen US-Technologieanbieter für Onlinewerbung auf mobilen Geräten.

Der Kaufpreis liegt bei 750 Millionen Dollar, die Google in eigenen Aktien bezahlt. Der Abschluss bedürfe jedoch noch der üblichen kartellrechtlichen Zustimmung, teilte das Unternehmen mit. Seit Juni 2009 blendet Google bereits testweise Anzeigen in Programme für das Apple-iPhone sowie Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Android ein. Allein auf die Apple-Geräte iPhone und iPod sind seit dem Start im Juli 2008 mehr als eine Milliarde davon heruntergeladen worden. Andere Unternehmen bieten mittlerweile ebenfalls Onlineläden mit den Zusatzprogrammen an. Für die Programmierer könnte Werbung neben dem Verkaufspreis eine zusätzliche Einnahmequelle sein.

Billag: Neuer Direktor gesucht

Die Schweizerische Erhebungsstelle für Radio- und Fernsehgebühren Billag sucht einen neuen Direktor. Der bisherige Firmenchef Stephan Wiederkehr hat das Unternehmen nach fast fünf Jahren verlassen.

Wiederkehr wolle sich beruflich neu orientieren, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite und bestätigt damit einen Bericht der Westschweizer Tageszeitung La Liberté vom Dienstag. Bis ein neuer CEO gefunden sei, werde der stellvertretende CEO Thomas Rudin das Amt führen.

Swisscom und Verlage: Neue E-Reading-Lösung lanciert

Zeitungen, Zeitschriften und Bücher von Schweizer Verlagen werden elektronisch verfügbar. Ein Pilotprojekt soll bereits 2010 starten.

Wie Swisscom am Dienstag in Bern mitteilte, sollen Kunden auf E-Reading-Geräten bald auch Zeitungen, Magazine und Bücher von Ringier, Tamedia, Edipresse, der NZZ-Gruppe und Orell Füssli elektronisch lesen können. Die Lösung werde geräteunabhängig auf verschiedenen Plattformen funktionieren, wie es auf Tagesanzeiger.ch heisst. Über eine kommerzielle Einführung wird nach dem Pilotprojekt entschieden.

AZ Medien: Rainer Sauser wird Mitglied der Unternehmensleitung

Der Verwaltungsrat der AZ Medien AG hat Rainer Sauser zum Mitglied der Unternehmensleitung ernannt. Er wird Geschäftsführer des neuen Bereichs «Systeme/Services», der per 1. Januar 2010 innerhalb der Unternehmensleitung geschaffen wird.

Dieser Bereich umfasst die Verantwortung für Human Resources Aarau und Solothurn, Informatik/Prepress/Systeme, Inserate-Auftragsverarbeitung, die Mittelland Zeitungsdruck AG, Business-Controlling, Prozessoptimierung und gruppenweite Projekte. Der 52-Jährige ist seit Mai 2009 als Projektleiter «Eigenregie» bei der Gruppe tätig. Dieses Projekt geht ab 1. Januar 2010 in die Umsetzung. Der diplomierte Werbeleiter war lange Jahre in führenden Funktionen bei der Publicitas tätig. Von 1990 bis 2001 war er Projektleiter und Geschäftsführer in den Departementen Marketing und Informatik und von 2002 bis 2007 Marketing-Direktor sowie Mitglied der Geschäftsleitung PubliPresse in der Publicitas Generaldirektion.

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