Zu guter Letzt: Von Bodenbelägen und nackten Frauen

Sex verkauft sich bekanntlich gut, und wir haben uns längst an die halbnackten Frauen und Männer auf Werbeplakaten und Inseraten gewöhnt – würde man jedenfalls meinen. Der folgende Fall beweist das Gegenteil.

Auf den Firmentransportern des Morsbacher Raumausstatters Dieter Holschbach steht laut Wuv.de der Text «Wir machen Geile Bodenbeläge». Darunter räckelt sich eine nackte Frau mit geöffneten Schenkeln. Sex sells hin oder her – den Morsbachern ging dies eindeutig zu weit. Diese Form der Firmenpropaganda würde die Frauen diskriminieren und erniedrigen, so der Vorwurf der erzürnten Bürger. Der Deutsche Werberat schloss sich den Protesten kurzerhand mit einer öffentlichen Rüge an: Die Darstellung von «Geilen» Bodenbelägen mit der offensichtlich sexuell gemeinten Darstellung der Frau demütige in nicht hinnehmbarer Weise das weibliche Geschlecht, so das Gremium. Immerhin hatte das Ganze für Dieter Holschbach etwas Gutes: Er ist nun kein Unbekannter mehr – in Morschbach und Umgebung jedenfalls wird man die Kinder ins Haus holen und die Fensterläden schliessen, wenn ein Transporter des Grüsel-Unternehmens des Weges kommt…
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(Bild: W&V/ZAW)

«Countdown zum Spitzenruf» erschienen

Ab sofort kann der Report «Countdown zum Spitzenruf» kostenlos heruntergeladen werden. Der 84-seitige Report der Spitzenruf-Blog-Macher soll einen konkreten Beitrag zur Stärkung des guten Rufes von kleineren und mittleren Unternehmen liefern.

«Countdown zum Spitzenruf» basiert auf der Beitragsreihe, welche kürzlich auf dem Spitzenruf-Blog erschienen ist. Der Blog hat seine Leserschaft während 31 Tagen mit Tools, Tipps und Checklisten aus der Praxis bedient. Das Spitzenruf-Team hat dabei konkrete Aufgabenstellungen geliefert, die dem Leser dabei helfen, seinem Spitzenruf Tag für Tag näher zu kommen.
Das Spitzenruf-Team, das seit 1996 Unternehmen im Mittelstand zum Spitzenruf coacht, wisse, wo der Schuh des Unternehmers drücke, heisst es in einer Mitteilung. Steven Loepfe vom Spitzenruf-Blog dazu: «Viele Unternehmer und Marketingfachleute, die zu uns kommen, machen Aussagen wie: ‚Die Medien berichten eh nur über Grossbetriebe’, ‚Mein Kleinbetrieb ist wohl uninteressant’ oder ‚Wir sind doch genauso gut wie unser Konkurrent. Aber unser Ruf ist schlechter.’ Diese Rückmeldungen von der Basis zeigen uns klar, dass KMU’s zwar an ihrem Spitzenruf arbeiten wollen, aber nicht wissen, wie sie dies tun sollen. Diesem Bedürfnis wollen wir mit unserem Report gerecht werden», so Steven Loepfe weiter.

Who is Who in Zürich 2010

Am 13. November erscheint WW Who is Who in Zürich 2010, die Publikation mit den 200 prominentesten Persönlichkeiten.

Die Jahrespublikation WW 2010 ist unterteilt in 12 verschiedene Rubriken, von Entertainment bis Wissenschaft. Eruiert, ausgewählt und zusammengestellt wurden die 200 Persönlichkeiten wieder vom WW Komitee, der Fachjury aus der Medien- und Kommunikationsbranche. WW 2010 bekommt man als exklusives Present auf Anfrage an den prominentesten POS in Zürich. Am Kiosk kostet die Publikation 20 Franken . Sie kann auch online auf Ww-magazin.ch bestellt werden. Das WW Who is Who in Zürich 2010 macht Werbung im Tagesanzeiger und auf Tagesanzeiger.ch: Inserate (Sujet Cervelats), Coupon Inserate im Tagesanzeiger; Maxiboards, Leaderboards, Skyscrapers auf tagesanzeiger.ch.
Verantwortlich bei Werbezoo Zürich: Olivia Zwyssig.
> PDF: Magazin/Werbung

BRTT: Texterin und Texter rezertifiziert

Die unabhängige Kommission für das Schweizer Berufsregister der Texterinnen und Texter (BRTT) hat diesen Herbst zwei von vier Dossiers für gut befunden. Von der Jury bestätigt wurden Sara Meier und Roger Hausmann.

Die BRTT-Kommission wird wie die letzten sechs Jahre von Stephanie Hugentobler präsidiert. Hugentobler ist im Mai 2009 als Script-Präsidentin zurückgetreten, wirkt aber weiterhin im Vorstand mit. Insgesamt vier Anträge auf Aufnahme ins Berufsregister wurden gestellt. Der Titel «Texterin BR» oder «Texter BR» gilt für drei Jahre und nicht auf Lebzeiten. Neben Sara Meier und Roger Hausmann, die sich rezertifizieren liessen, standen zwei Erstzertifizierungen an. Die eingereichten Arbeiten in den beiden Dossiers konnten die BRTT-Kommission jedoch nicht überzeugen. Unangenehm überrascht war die Kommission vor allem darüber, dass in einem der Dossiers die Rechtschreibung – sowohl in den Arbeiten als auch in den erklärenden Begleittexten – mangelhaft war. Nur schon deshalb komme eine Aufnahme ins Berufsregister nicht in Frage.
Alle Interessenten können sich an der nächsten Zertifizierungsrunde im Frühling 2010 beteiligen. Informationen finden sich auf Brtt.ch.

Bing: Zusammenarbeit mit Wolfram Alpha

Microsofts Suchmaschine Bing arbeitet künftig mit der als technisch neuartig geltenden Wissenssuchmaschine Wolfram Alpha zusammen.

Wolfram Alpha werde die Suchergebnisse von Bing um Daten aus ausgewählten Bereichen wie etwa Ernährung, Gesundheit und höhere Mathematik bereichern, schreibt Tagesanzeiger.ch am Donnerstag. So könne Bing künftig auf Zehntausende Suchmechanismen von Wolfram Alpha und Billionen von Daten zugreifen.
Wolfram Alpha nahm dieses Jahr den Betrieb auf. Anders als etwa der Marktführer Google oder Bing gibt der neuartige Suchdienst bei einer Anfrage keine Linkliste aus, sondern produziert direkt Antworten.

Allaccess: Event-Budget von Coca Cola gewonnen

Allaccess konnte sich im Pitch gegen drei weitere Eventagenturen durchsetzen und hat das Budget für den Coca Cola Kick off Event gewonnen.

Die zur Y&R Gruppe gehörende Agentur ist damit laut Mitteilung vom Donnerstag verantwortlich für die Konzeption und Realisation des Events, welcher für 480 Mitarbeiter im Januar in Zürich stattfindet. Kunde ist Coca Cola Beverage (Schweiz).

Maxomedia verschickt Laptops an SBB Business Kunden

Die Firmenkunden der SBB kommen neu mit noch weniger Klicks zur Preisauskunft für Geschäftsreisen ins Ausland. Diesen Vorteil hat Maxomedia in einem Direct-Mailing auf den Punkt gebracht.

Die Botschaft erreicht die bestehende Kunden vom SBB Ticket Shop Business per Post auf einem Laptop – und der ist nicht echt, sondern aus Karton. Das DM enthält einen persönlichen Gewinncode, mit dem die Reiseverantwortlichen (Travel Manager) online ein echtes Laptop oder Reka Rails gewinnen können. Damit alle Mitarbeitenden, die den SBB Ticket Shop Business verwenden, vom optimierten Buchungsprozess erfahren, gibt es online auch Info-Blätter zum Ausdrucken und ans schwarze Brett hängen.
Maxomedia ist verantwortlich für die Konzeption, den Inhalt und die Umsetzung des Mailings sowie des begleitenden Online-Gewinnspiels.
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Studie: Facebook-Abstinenz macht glücklich

Aktuell sind rund 300 Millionen Menschen bei Facebook registriert. 30 Millionen davon stellen jeden Tag persönliche Meldungen ins Netz. Wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, macht Facebook aber trotz vieler Kontakte nicht unbedingt glücklich.

Wie die Studie gemäss SDA zeigt, sind Facebook-Abstinente generell zufriedener mit ihrem Leben als jene, die virtuelle Kontakte im Internet pflegen und ihren Alltag öffentlich machen. Laut der vom Psychologischen Institut durchgeführten Umfrage sind Nicht-Nutzer zudem psychisch gesünder und gelten als gewissenhafter als die extrovertierten Facebook-Nutzer. Weil sie gewissenhafter seien, hätten sie zudem oft mehr Erfolg im Beruf.
Für diese Studie wurden 1000 Personen im Alter zwischen 13 und 89 Jahren befragt, von denen 573 ein Facebook-Profil pflegen. Von den Facebook-Nutzern waren 335 auch noch auf anderen Netzwerken wie etwa MySpace aktiv.
Dies ist allerdings nicht die erste Studie über Facebook-Nutzer: Amerikanische Forscher der Michigan State University hatten sich 2007 bereits dieses Themas angenommen und eine Umfrage gestartet. Im Gegensatz zu den Zürcher Forschern stellten sie jedoch genau das Gegenteil fest, nämlich dass Facebook-Nutzer zufriedener und glücklicher sind als Nicht- Nutzer, weil sie sozial engagierter seien.

Constantin Medien will durch Stellenabbau Kosten einsparen

Der Fernseh- und Sportrechtekonzern Constantin Medien will mittels Personalabbau Kosten einsparen. Mit einem Rationalisierungsprogramm, das den Abbau von 42 Arbeitsplätzen umfasst, sollen 2010 Einsparungen von rund sieben Millionen Euro realisiert werden.

Die Einigung mit dem Konzernbetriebsrat sei bereits erfolgt, kündigte Constantin laut SDA am Dienstagabend an. Zudem will Constantin künftig die neue Dachmarke «SPORT1» sowohl für das Online-Portal als auch für das Deutsche Sportfernsehen (DSF) verwenden.

Neue Formate und mehr Fussball

Von der Einmarkenstrategie verspricht sich der Konzern eine Steigerung der TV- Marktanteile. Ausserdem sollen positive Umsatz- und Kosteneffekte erzielt werden. Ferner will Constantin das News-Angebot durch neue Formate und die Fokussierung auf Fussball ausbauen. Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Constantin Medien war wegen der schlechten Geschäfte seiner Sportsparte mit dem TV-Sender DSF im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Der Fehlbetrag lag bei 6,5 Millionen Euro. Dank der Vollkonsolidierung der Tochter Highlight Communications war der Umsatz auf 106,9 von 63,2 Millionen Euro gestiegen. Grösster Gesellschafter des Münchener Medienkonzerns ist Ex-Medienmogul Leo Kirch.

Zu guter Letzt: …und fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker

Schlechte Nachricht für SMS-Junkies: Das übermässige Tippen von Textnachrichten am Handy könnte langfristig zu orthopädischen Problemen führen. Dies haben US-Forscher herausgefunden.

Exzessives SMS-Schreiben bringe dieselben Gefahren wie ständige Computerarbeit und führe zudem zu Hals- und Schulterschmerzen, so die Wissenschaftler. Ursache soll die Körperposition beim Schreiben der Kurznachrichten sein – vor allem die Unbeweglichkeit von Schulter und Rücken sowie die sich schnell bewegenden Finger. In der orthopädischen und chirurgischen Praxis kennt man die Problematik allerdings noch nicht. Bisher seien keine Fälle von Jugendlichen bekannt, die durch das SMS-Schreiben an Gesundheitsproblem leiden würden, sagt ein Arzt im Interview mit Pressetext. In Zeiten mechanischer Schreibmaschinen hätten alle Sekretärinnen Handprobleme gehabt, und auch heute gebe es die Maushand. Doch der Druck, den man auf der Handytastatur ausübe, sei viel geringer…keine akute Gefahr also. Ein bisschen die Schultern schütteln, ein wenig den Rücken bewegen und die Finger etwas langsamer bewegen schadet jedoch sicher nicht.
(Bild: Keystone)

Der Druckspiegel mit neuem Design und inhaltlichen Änderungen

Mit der Oktober-Ausgabe erscheint das Entscheidermagazin für Druck und Medien Der Druckspiegel erstmals in neuem Design. Neben einem komplett überarbeiteten Layout gibt es auch inhaltliche Änderungen.

Neue Inhalte, eine übersichtlichere Heftstruktur und klare Leserführung sind die Kernpunkte der redaktionellen Überarbeitung, wie die Keppler Medien Gruppe in einer Mitteilung schreibt. Gleichzeitig sei die Optik zeitgemäßer geworden und entspreche den Ansprüchen einer auf hochwertiges Design orientierten Zielgruppe. Die Titelgestaltung mit frischer und zugleich dezenter Gestaltungslinie werde im Layout weitergeführt. Die neuen Schrifttypen seien elegant und zurückhaltend. Die Leserführung werde so deutlich verbessert, die redaktionellen Highlights seien prägnant herausgestellt und die Rubrizierung sei übersichtlich und leicht nachvollziehbar.
Inhaltlich rücken die Menschen stärker in den Fokus. So stellt die Redaktion nicht nur technische Neuheiten vor, sondern informiert auch verstärkt über Marketing und Management. Eine Rubrik berichtet über Innovationen mit dem Potenzial, die Existenz der grafischen Unternehmen sichern zu helfen. Die Erweiterung des Themenspektrums über die bisherigen Schwerpunkte Premedia, Print und Finishing bietet eine höhere Vielfalt für den Leser.
Der Druckspiegel ist eine Fachzeitschrift der Keppler Medien Gruppe, die sich an Unternehmer und Führungskräfte der Druck- und Medienindustrie wendet. Sie wurde 1947 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Magazine der Branche entwickelt. Mit einer Auflage von 12.500 Exemplaren ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz das am weitesten verbreitete Magazin der Druck- und Medienbranche.
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Adlink Media: Patrick Theus wird Head of Business Development

Patrick Theus wird Head of Business Development bei der Golbach-Tochter Adlink Media. Er ersetzt damit die vakant gewordene Position von Camille Zimmermann, der sich entschieden hat, das Unternehmen per Ende Februar zu verlassen.

Anfang November startete Patrick Theus als neuer Bereichsleiter Business Development bei Adlink Media Schweiz. Der dipl. Werbeleiter (SW) war zuvor während sieben Jahren als Beratungsgruppenleiter bei Optimedia tätig, wo er gleichzeitig den Aufbau der Zed digital zu einer der führenden Schweizer Online-Mediaagenturen verantwortete.
Durch sein umfassendes Know-how in Digital-Marketing, seine konzeptionellen Fähigkeiten und seine hohe Innovationskompetenz wird Patrick Theus als Head of Business Development Wachstumsmöglichkeiten und Produktlösungen bewerten sowie neue Geschäftsfelder im Online-Markt evaluieren, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Theus ersetzt damit die vakant gewordene Position von Camille Zimmermann, der sich entschieden hat, das Unternehmen per Ende Februar zu verlassen. Camille Zimmermann hat als einer der ersten Mitarbeiter der Adlink Media Schweiz massgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen und sich innerhalb der letzten drei Jahre für verschiedene zentrale Projekte der Goldbach Media Gruppe engagiert.
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