Publisuisse Eigenwerbekampagne: «Bilder sagen mehr als 1000 Worte»

Am 4. Dezember 2009 startet die neue Eigenwerbekampagne von Publisuisse. Unter dem Motto «Bilder sagen mehr als 1000 Worte» werden drei illustrierte Filme und Inserate aus bestkannten TV-Spots lanciert.

Drei TV-Spots wurden so abstrahiert, dass die Marke oder das Produkt nicht zu sehen ist. Trotzdem lassen sich die einzelnen Spots beim Anschauen mühelos den jeweiligen Absendern zuordnen. Damit wird gezeigt, dass TV-Werbung wirkt und sich in den Köpfen der Betrachter verankert. Die einzelnen Sujets sowie entsprechende Studien zur Beweisführung finden sich auf Publisuisse.ch/tvwirkt.
Die Kampagne wird auf Online-Portalen der Kommunikationsbranche und in ausgewählten Titeln der Wirtschafts- und Kommunikationsfachpresse lanciert.

www.publisuisse.ch

Gesucht: Götter in den Olymp des Dialogmarketings

Wer beim Schweizer Dialogmarketing-Preis einen Award gewinnt, hat es geschafft: Sie oder er gehört für ein Jahr in den Olymp des Dialogmarketings. Bis 31. Januar 2010 können Werbeschaffende ihre besten Dialogmarketing-Kampagnen einreichen.

Unter dem Motto «Du gehörst in den Olymp» fordert der Schweizer Dialogmarketing?Preis alle Werbeschaffendenauf, ihre besten und erfolgreichsten Dialog-Kampagnen einzureichen. Den Gewinnern winkt der Einzug in den Olymp anlässlich der Award-Night des Schweizer Dialogmarketing-Preises. In zehn Kategorien werden Awards vergeben, ausserdem winken vier Spezialpreise. Zusätzlich wurden neue Kategorien geschaffen.
Unter www.dm-preis.ch werden sämtliche Kategorien detailliert erklärt. Hier lassen sich auch die Unterlagen für die Einreichungen herunterladen. Die Einreichfrist dauert bis am 31.Januar 2010.
img091202_olymp1

Top der Woche: Beste Printwerbung von Euro RSCG bei Eurobest

Die Zürcher Agentur Euro RSCG gewann mit ihrer Kampagne für das Zürcher Kammerorchester in der Kategorie «Print» einen Grand Prix. Als weitere Schweizer Agenturen wurden Saatchi & Saatchi, SFLB und Futurecom ausgezeichnet.

Die Zürcher Agentur Euro RSCG gewann mit ihrer Kampagne für das Zürcher Kammerorchester in der Kategorie «Print» einen Grand Prix. Als weitere Schweizer Agenturen wurden Saatchi & Saatchi, SFLB und Futurecom ausgezeichnet. Saatchi & Saatchi schaffte es gleich in mehreren Kategorien aufs Podest: Für ihre Arbeiten für Novartis wurde die Agentur in der Kategorie «Outdoor» mit Silber sowie mit Bronze ausgezeichnet. Auch in der Kategorie «Radio» konnten sich die Werber Bronze sichern. Die Aktion von SFLB für das Cabaret Voltaire wurde in der Disziplin «Media» mit Gold, die Arbeit von Futurecom für Reporter ohne Grenzen mit Bronze belohnt. Die mit dem Grand Prix ausgezeichnete Kampagne von Euro RSCG wurde zudem in der Kategorie «Outdoor» mit Silber ausgezeichnet. Die Jury musste dieses Jahr über 4200 eingereichte Arbeiten bewerten. Rund 665 schafften es auf die Shortlist, insgesamt 282 wurden ausgezeichnet: 37 in der Kategorie «TV/Cinema», 30 in «Print», 34 in «Outdoor», 25 in «Direct», 13 in «Sales Promotion», 9 in «Radio», 37 in «Interactive», 48 in «Media», 22 in «Design», 21 in «Craft» und 6 in «Integrated».

Die Kaffee-Republik

Republica beweist Kaffee-Kompetenz für Schaerer, Delica und Dinzler.

Mehr «aufgeweckt» könnte eine Stimmung kaum sein als bei der Berner Agentur Republica. Gleich drei Kunden aus dem Bereich Kaffee werden nämlich betreut in der kreativen Küche von Bala Trachsel, Chris Morgan und Re Wilk. Für Delizio werden die populären Kaffeemaschinen B2C verkauft. Für die professionellen Vollautomaten von Schaerer betreut Republica den weltweiten Etat im Bereich B2B. Für die Münchner Rösterei Dinzler haben die Berner das ganze Packaging und Branding entworfen.
Für das Haus Delica entwickelte Republica das Packaging-Design für die Marke Cremesso, unter welcher die Maschinen im Ausland wie zum Beispiel Österreich oder Südkorea angeboten werden. Für die Schweiz hat Republica aktuell eine exklusive «Wooden Line» von Delizio lanciert. Die¬se Maschinen sind auf 3×333 Exemplare in den drei Holzveredelungen Kirsche, Nussbaum und Olive-Esche limitiert. Über dieses Design-Angebot soll natürlich auch das Image für die konventionellen Delizio-Geräte gefördert werden, die bei M-Electronics, Fust oder Office World vertrieben werden. Für die «Wooden Line» hat Republica im Rahmen ihrer 360-Grad-Kommunikation neben Anzeigen, Direct Marketing und Online auch die Idee entwickelt, die exklusiven Kaffeemaschinen in 50 eleganten Coiffeurgeschäften zu platzieren. Hier soll der Zielgruppe die neue Maschine in einer besonders entspannten Atmosphäre präsentiert werden. Dazu hat die Agentur die Salons mit einem Promopackage, Plakaten, Flyern und Spiegel-Klebern ausgerüstet. Begleitet wird die Kampagne von PR-Berichten in der SonntagsZeitung und diversen Ringier-Titeln.
Weltweit führende Vollautomaten
Bereits seit vier Jahren betreut Republica das Gesamtmandat für Schaerer. Nach dem Erstellen einer neuen Vision wurde die Nummer 1 im weltweiten Markt der Kaffee-Vollautomaten von der Herstellermarke zum emotionalen Brand für Kaffeekompetenz begleitet. Den Abschluss dieses Prozesses markierte Anfang Oktober das Enthüllen des neuen Logos am neuen Hauptsitz in Zuchwil. Das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitenden in der Schweiz sowie weiteren 170 im Ausland ist von Moosseedorf in den Kanton Solothurn gezügelt, weil im ehemaligen Sulzer-Areal mehr Produktionsfläche für optimierte Prozesse sowie für die zukünftige Entwicklung zur Verfügung stehen. Schaerer beliefert neben der nationalen Spitzengastronomie auch weltweite Unternehmen wie Starbucks und McDonald’s.
Im Rahmen der neuen Corporate Identity entwickelte Republica den Claim «Coffee comes to life». Ein Imagefilm zeigt keine Kaffeemaschinen, sondern kommuniziert über Menschen. Eine neue Bildwelt ist eingeflossen in Messen, die Website oder Prospekte in 20 verschiedenen Ausgaben. Ein wichtiges Tool ist das «Coffee Competence Center» am Hauptsitz, wo Schulungen für Kunden zum Erlangen eines Kompetenz-Labels angeboten werden. Ein Höhepunkt dieser Barista-Aktivitäten wird Ende Januar die Schweizermeisterschaft im Kaffee-Brauen im Berner Westside sein, freut sich Bala Trachsel. Die CEO von Republica hat früher selber einmal sieben Jahre bei Schaerer gearbeitet.
Andreas Panzeri
Das Brand Design für die Dinzler-Kaffeerösterei ist eine kleine, aber feine Spezialaufgabe von Republica. Ein früherer Top-Verkäufer von Schaerer hat in München eine alte Mühle gekauft. Dort röstet er seinen eigenen Kaffee, beliefert damit einige der besten Adressen in München und betreibt in Rosenheim inzwischen zwei eigene Kaffeehäuser. Aktuell wird unter dem Label Dinzler auch eine neue Autobahnraststätte auf der stark befahrenen Route München–Österreich gebaut. Republica hat für alle Bereiche das Branding entwickelt und gestaltet laufend Verpackungen, Etiketten, Broschüren, Geschenkgutscheine.
1290581233_img091202_top2_7
1290581233_img091202_top2_8
1290581233_img091202_top2_10
1290581233_img091202_top2_6
1290581233_img091202_top2_1
1290581233_img091202_top2_2
1290581233_img091202_top2_4
1290581233_img091202_top2_5

Zur Sache: Schwere Geburt

Vor zehn Jahren, genau genommen am 13. Dezember 1999, lancierte das norwegische Verlagshaus Schibsted die Pendlerzeitung 20 Minuten mit einem Paukenschlag. Nur gerade zwei Tage vorher wurde der Starttermin bekannt gegeben.

Projektleiter war Sacha Wigdorovits. Zur gleichen Zeit werkelte Ueli Haldimann an der ersten Ausgabe von Metropol (die dann später auf Metro umbenannt werden musste). Für die schwedische Mediengruppe war es die Lancierung der ersten nicht schwedischen Ausgabe von Metro. 20 Minuten aber hatte die Nase vorn, Metropol startete erst Ende Januar 2000. Von den etablierten Verlagen wurden die beiden Gratiszeitungen nicht ernst genommen. Sie wurden belächelt und verspottet. Man sass auf dem hohen Ross und konnte sich nicht vorstellen, dass eine Gratiszeitung die Bedürfnisse der Leser nach Information bedienen könnte. Dies notabene in einem Land, wo Gratisanzeiger oder Gratiszeitungen eine lange erfolgreiche Tradition hatten.
Viele Inserenten sowie Werbe- und Mediaagenturen waren ebenfalls skeptisch. Man wollte abwarten. Erste Zahlen sehen. Nur nichts riskieren. Der Anfang war also nicht leicht. Für den Haudegen Rolf Bollmann als erstem Geschäftsführer war die Skepsis und Häme, die ihm von vielen Seiten entgegenschlug, ein umso grösserer Ansporn. Er war von seinem Produkt überzeugt und kämpfte mit Herzblut, denn er wollte siegen.
Barbara Domeyer schrieb in der Trend-Nummer 2001 des Media Trend Journal: «Neu, interessant und ernst zu nehmen ist neben dem global verbreiteten Internet eine neue Generation von Zeitungen: die Pendlerzeitungen. Ich möchte an dieser Stelle die Hypothese aufstellen, dass diese Zeitungen zu einer neuen Printkategorie mutieren werden, die vor allem in den noch nicht so tageszeitungsverbundenen jungen Segmenten die Lust auf News auslösen und verstärken. Qualitative Daten zur Nutzungsmotivation der 14- bis 24-Jährigen dieser Pendlerzeitungen stützen die Berechtigung dieser Hypothese: Gefragt, warum man diese Titel (wie 20 Minuten, Metropol und ZürichExpress) praktisch regelmässig liest, sagen bereits 43 Prozent, man habe es sich angewöhnt, es sei irgendwie cool, es gehöre zum Tag.»
Recht hat sie bekommen! 20 Minuten hat sich zu einer Erfolgsstory entwickelt. Von Tamedia übernommen wurde aus dem belächelten Pendlerblatt die grösste Zeitung der Schweiz. Viele der damaligen Kritiker und Zweifler sind heute schön ruhig und nur wenige, so der ehemalige Chefredaktor des Tages-Anzeigers, Peter Hartmeier, geben offen zu, dass sie sich arg verschätzt hatten.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Heusser Communicates kommuniziert für Nestlé

Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur Heusser Communicates hat für Nestlé Professional eine Mappe entwickelt, die zeigt, wie «Nutrition, Health and Wellness (NHW)» weltweit kommuniziert und realisiert werden soll. Strategie, Kommunikation und Schulungsmodelle des Labels «NutriPro» werden vorgestellt und Templates für Kommunikationsmassnahmen wie Magazine und Verbraucherinformationen aufgezeigt.

Die Manuals werden in einer schwarzen Mappe verschickt. Das visuelle Konzept sowie die Leserführung sind analog der Präsentation eines kompletten Menüs in einem Restaurant aufgebaut.
Verantwortlich bei Nestlé Professional, Vevey: Sascha Türler, Nutrition, Health & Wellness Manager/Nutritionist. Verantwortlich bei Heusser Communicates, Zürich: Thomas Heusser (Beratung, Creative Direction), Gina Orsatti (Art Direction), Benjamin Barmettler (Grafik/Layout/Illustration/Bildbearbeitung/Realisation).

www.heussercom.ch

Edelmetall für Schweizer Agenturen

Beim diesjährigen Epica-Wettbewerb konnten die Schweizer punkten.

Die Euro RSCG Zürich kann sich über zwei Kategorie-Siege freuen: In der Kategorie Toileteries & Health Care (Film) gewannen sie mit der «Quick Sex»-Kampagne für das Bundesamt für Gesundheit und in der Kategorie Recreation & Lesure (Print) mit der Kampagne für das Zürcher Kammerorchester.
Folgende Schweizer Agenturen wurden mit Silber geehrt: Euro RSCG (Zurich Chamber Orchestra, «Goosebumps», Press), Ruf Lanz (VBZ Zürich, «Live Commercial», Tech), Spillmann/Felser/Leo Burnett (Swiss Tourism, «Preparations Winter 2009», Film; Condor Films), Walker (50 Recipes for Success, «Lovescheme», Press), Wirz (Travel Book Shop, «Asian», «UNO», «Indian», «Mafioso», «NY», Press, und Tibits, «Fork», Tech).
Über Bronze freuen sich: Jung von Matt (Mercedes-Benz Switzerland, «Palindrome», Press, und Mercedes-Benz Switzerland, «Palindrome», Poster), Spillmann/Felser/Leo Burnett (Swiss Tourism, «We’ll Do Anything», Poster), Walker (Bindella terra vite vita, «Tanti Auguri», Integ.), Wirz (Soho, «High heels», Poster) und (Talent Screen, «Star Wars», Film).
Den Epica d’Or für den besten Film gewann Saatchi & Saatchi London für den T-Mobil-Film «Dance». Der Press Epica d’Or ging an DDB&Co Istanbul für die Kampagne «Dank» eines Secondhand-Möbelgeschäftes. Euro RSCG Düsseldorf gewann den Poster Epica d’Or. Den Epica d’Or Interactive gewann Forsman & Bodenfors für die Website der schwedischen Kirche. Die Agentur Heimat, Berlin, gewann die Kategorie «Intergrated campaigns» mit der Kampagne «House of Imagination» für Hornbach. Beim diesjährigen Wettbewerb gingen 3196 Einsendungen ein, davon 166 aus der Schweiz.
PCM
1290581232_img091202_epica1
1290581232_img091202_epica2
1290581232_img091202_epica3
1290581232_img091202_epica4
1290581232_img091202_epica5
1290581232_img091202_epica

Der neue Laden gleich um die Ecke

ViznerBorel und Manifesto lancieren mit dem Komiker Kaya Yanar 160 neue Läden für Migrolino.

Tante Emma bekommt Familienzuwachs. Ein Tochterunternehmen des Migros-Genossenschafts-Bundes will unter dem Namen Migrolino bis Ende 2010 mit über 160 Tankstellenshops und Bahnhofläden eine neue Nähe zum Kunden finden. Migrolino ist «der kleine und freche Convenience-Shop», wie Markus Laenzlinger, CEO beim noch jungen Unternehmen, erklärt. Entstanden ist das Konzept in Zusammenarbeit Migrol und Shell. Neben beliebten Migros-Produkten und ausgewählten Marken bekommt der schnelle Kunde auch viele Frisch- und Convenince-Angebote. In einem der ersten Migrolinos in der umgebauten Autobahnraststätte Kölliken Nord finden sich über 2‘000 Artikel. Alle neuen Treffs sind auch spätabends und am Wochenende offen. Mit Shell als Nummer 1 im Treibstoffbereich und Migros als Nummer 1 im Detailhandel strebt Migrolino «klar und erfolgreich die Nummer 1 im stark wachsenden Convenience-Markt an», meint Marketingleiterin Andrea Schindler zum auffällig schnellen Expansionskurs der neuen Kette.
Kommunikativ begleitet wird Migrolino von ViznerBorel. Die bereits mit Denner im Detailhandel erfolgreiche Agentur hat den neuen Kunden erst Anfang September im Pitch gegen drei namhafte nationale und internationale Konkurrenten gewonnen. Um Migrolino im Schweizer Markt «frisch und freundlich» zu etablieren, wurde von ViznerBorel die Figur «Milo» ins Leben gerufen. Verkörpert wird dieser sympathische Migrolino-Verkäufer von Kaya Yanar. Der Komiker mit deutsch-türkischen Wurzeln und auch ein paar Jahren Schweizer Vergangenheit ist bekannt aus der TV-Sendung «Was guckst du?». Yanar hat neben unzähligen Preisen wie dem deutschen Fernsehpreis in der Sparte Comedy, dem Österreichischen Fernsehpreis für die «beste Programmidee» sowie dem deutschen Comedypreis Grimme Award und einer Emmi-Nomination auch die «Grüne Palme» der Zeitschrift Geo für besondere Verdienste um die Völkerverständigung gewonnen.
Milo wird in der Kampagne gleich in einer Serie von witzigen oder gar vorwitzigen Spots eingesetzt. Diese charakterisieren ihn als eine integrative Figur, welche «die Menschen vereint». Milo ist die Figur, die für Migrolino den «Laden um die Ecke» wieder aufleben lässt, wie Regisseur Reto Salimbeni von Manifesto das Konzept erklärt.
Andreas Panzeri
1290581232_img091202_viznerborel1
1290581232_img091202_viznerborel2
1290581232_img091202_viznerborel3
1290581232_imb091202_viznerborel4
img091202_viznerborel5

Hesskiss gewinnt die Züspa als Neukunden

Die Agentur Hesskiss hat im Pitch die Züspa überzeugt. Aufgrund einer Konkurrenzpräsentation hat sich die grösste Publikumsmesse im Kanton Zürich für die Zusammenarbeit mit HESSKISS entschieden.

Gemäss Eliane Fasnacht, Kommunikationsleiterin der MCH Messe Schweiz, haben neben der fundierten Strategie insbesondere der ganzheitliche Ansatz und die Frische der Ideen überzeugt. Erste Arbeiten werden im 1. Quartal 2010 zu sehen sein.

www.hesskiss.ch

Neun Jahre Haft für regierungskritischen Journalisten im Iran

Im Iran ist ein regierungskritischer Chefredaktor zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Dies in Folge der Proteste gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Dem Journalisten Said Lailas wird vorgeworfen, im Juni die Unruhen geschürt zu haben, wie sein Anwalt der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars am Mittwoch erklärte. Lailas, der für die im vergangenen Monat verbotene Tageszeitung Sarmajeh arbeitete, werde zudem beschuldigt, an illegalen Versammlungen teilgenommen zu haben und im Besitz von Geheiminformationen gewesen zu sein. Der Anwalt kündigte gemäss SDA an, Berufung gegen das Urteil einzulegen.
Nach der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte die Opposition der Regierung massive Wahlfälschung vorgeworfen. Die Führung in Teheran wies dies jedoch zurück und ging hart gegen die Demonstranten vor, die zu Tausenden auf die Strasse gingen. Im Iran sind in Zusammenhang mit den Protesten bislang fünf Menschen zum Tode und mehr als 80 zu Haftstrafen von bis zu 15 Jahren verurteilt worden.

www.sda.ch

Cosmic Bern: Im Shoppyland liegt Weihnachten ganz nahe

Seit Herbst dieses Jahres kommuniziert Cosmic Bern für das Einkaufszentrum Shoppyland. Nun hat die Berner Agentur neue Festsujets für das Center realisiert. Die ersten Umsetzungen bringen passend zur Festzeit gleich eine ordentliche Portion Weihnachtsstimmung mit sich.

In den winterlichen Sujets steht die Bildmarke des Shopping Centers im Mittelpunkt. Als dekoriertes Weihnachtsgebäck präsentiert sich die Ente aus dem Logo auf den verschiedenen Kommunikationsmitteln. Im Advent wird sie dann real und in Form von «Shoppyländerli», eigens kreierten Mailänderplätzchen, als Give-Away im Center verteilt.
Verantwortlich bei GMA Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Wälti (Marketing-Komunikation Einkaufscenter). Verantwortlich bei Cosmic Bern: Thom Pfister (CD), Julien Junghäni (AD), Roland Zenger, Tamara Janes (Grafik), Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Nathalie Küng (Beratung). Fotografie: Guy Jost, Bern
1290581232_img091202_shoppy1
1290581232_ig091202_shoppy2
1290581232_ig091202_shoppy3

Etats der Woche

Die Etats dieser Woche: Scholz & Friends gewinnt Emmi und Erdmannpeisker serviert Rivella.

Scholz & Friends gewinnt Emmi
Die Werbeagentur Scholz & Friends Schweiz hat in einer Konkurrenzpräsentation den internationalen Werbe¬etat des Lebensmittelkonzerns Emmi gewonnen. Die in Zürich ansässige Werbeagentur verantwortet künftig die international «orchestrierte» Markenkommunikation. Im Zentrum der Marketing- und Kommunikationsaufgaben stehe «die strategische und kreative Unterstützung beim Relaunch einer Emmi-Marke». Die Kommunikationsmassnahmen kommen 2010 sukzessive in europäischen Kern-Märkten zum Einsatz. Die deutsche Agenturgruppe konnte sich für den Grossetat gegen drei Mitbewerber durchsetzen.
Erdmannpeisker serviert Rivella
In dem mit Spannung beobachteten Pitch für Rivella überzeugte Erdmannpeisker mit einer «ungewöhnlichen und involvierenden Kampagne», die crossmedial von Klassik über below the line bis online (in Zusammenarbeit mit orange) interaktiv bespielt werden kann. Das Team von CD Gabriel Peisker arbeitet bereits mit Hochdruck an der Umsetzung. Der Launch ist für April 2010 vorgesehen.
get_footer();