Presserat: Verdeckte Recherche von «K-Tipp» nicht gerechtfertigt

Ein als Vermittler beim Krankenversicherer Groupe Mutuel eingeschleuster «K-Tipp»-Redaktor hat mit seinem «Undercover»-Einsatz den Bogen überspannt. Die Informationen hätte er sich auch offen beschaffen können, rügt der Presserat.

Der Fall nach Art des deutschen Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff datiert vom Mai. Zur Recherche eines Artikels über die Schnellbleiche für Versicherungsvermittler bei der Krankenkasse Groupe Mutuel liess sich der Journalist vom Versicherer anwerben und unterschrieb einen Zusammenarbeitsvertrag. In der Folge wurde er zu einem vierstündigen Kurs eingeladen, über den er in der Ausgabe des Konsumentenmagazins am 6. Mai berichtete. Zuvor hatte der «K- Tipp»-Redaktionsleiter die Krankenkasse über den Einsatz und die Publikation informiert. Gleichzeitig gab er der Kasse die Kündigung des «Vermittlers» bekannt.
Groupe Mutuel führte daraufhin beim Schweizer Presserat Beschwerde, welcher diese gut hiess. Eine verdeckte Recherche rechtfertige sich ausnahmsweise, wenn ein überwiegendes öffentliches Interesse an den Informationen bestehe und diese anders nicht zu beschaffen seien. Im konkreten Fall hätte sich der Journalist die Informationen aber durchaus offen beschaffen können. Die aggressiven Verkaufsmethoden der Vermittler seien zudem hinlänglich bekannt, insbesondere auch von jenen der Groupe Mutuel. Es liege zwar im Interesse der Öffentlichkeit, vor solchen Machenschaften gewarnt zu werden. Die verdeckte Recherche habe hier aber nur wenig Neues zu Tage gefördert.

Urteil für K-Tipp nicht nachvollziehbar
Man könne das Urteil nicht nachvollziehen, schreibt K-Tipp in einer Stellungnahme. Bisher habe der Presserat verdeckte Recherchen zu stützen gepflegt. Die Groupe Mutuel sei eine der grössten Schweizerischen Krankenkassen. Im Vermittlungsgeschäft würden zulasten der Prämienzahler Hunderte von Millionen Provisionen gezahlt. Das Thema bewege die Gemüter und sei wichtig. Es habe einen Redaktor vor Ort geraucht, um die schlampige Ausbildung aufzuzeigen, heisst es weiter. Ohne persönliche Kursteilnahme vor Ort wäre dies nicht möglich gewesen. Der K-Tipp berichte aus erster Hand und übernehme keine Informationen, die sich nicht überprüfen liessen. Deshalb seien in solchen Fällen verdeckte Recherchen unumgänglich.

Publimag vermarktet Magazin von TCS Zürich

Publicitas Publimag gewinnt die Vermarktung von TCS Zürich, des Mitteilungsblatts der Sektion Zürich vom Touring Club Schweiz (TCS). Zuvor wurde das Magazin von Kretz betreut.

Neu wird TCS Zürich in den nationalen Touring integriert und zudem 20 Mal erscheinen. Dies werde die Möglichkeit geben, noch näher und mit einer höheren Frequenz an die Mitglieder zu gelangen, so das Vermarktungsunternehmen.

Gewerkschaften: Fusion von Kommunikation und Comedia definitiv

Der Fusion der beiden Gewerkschaften Kommunikation und Comedia steht nichts mehr im Weg. Nachdem Comedia bereits am Samstag grünes Licht für die Fusion gab, haben sich am Montag auch die Delegierten der Gewerkschaft Kommunikation mit 145 zu 4 dafür ausgesprochen.

Die neue Gewerkschaft – derzeit noch namenlos – soll am 1. Januar 2011 aus der Taufe gehoben werden. Die vereinte Gewerkschaft wird 48’000 Mitglieder zählen. Die Gewerkschaft Comedia ist in der grafischen Industrie, in der Verpackungs-, Medien- und der Buchbranche verankert. Sie hat rund 13’000 Mitglieder. Die Gewerkschaft Kommunikation ihrerseits hat ihre Wurzeln bei den Angestellten von Betrieben der ehemaligen PTT. Ihr gehören rund 35’000 Mitglieder an. Durch die Zusammenlegung entsteht die zweitgrösste Gewerkschaft innerhalb des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.
Die neue Gewerkschaft erlaube es, Kampagnen besser zu führen, sagte Roland Kreuzer, Co-Präsident der Comedia am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Um etwa einen Gesamtarbeitsvertrag auszuhandeln, brauche es heute nicht nur Verhandlungen, sondern es sei auch nötig, über die Öffentlichkeit Druck zu machen. Kreuzer wollte die Fusion nicht als Überlebensstrategie, sondern als «politische Strategie» bezeichnen. Mit dem Zusammengehen antworteten Comedia und GeKo auf den Strukturwandel in den Medien- und Kommunikationssektoren. Alle Personen, die in der Arbeitskette von der IT-Branche bis zu den Journalisten tätig seien, müssten unter einem Dach vereint sein. Durch das Zusammengehen soll zudem die Präsenz in den Regionen verstärkt werden: die neue Gewerkschaft verfügt über 15 regionale Sekretariate. Für eine definitive Personalplanung sei es noch zu früh, sagte GeKo-Zentralpräsident Alain Carrupt. Entlassungen seien aber nicht vorgesehen.

Schwächung der Journalisten befürchtet
Die neue Gewerkschaft sei ein «offenes Projekt», sagte Roland Kreuzer. Er hoffe, dass es irgendwann möglich sei, sich mit dem Journalistenverband Impressum und dem Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) zu vereinigen. Für Impressum kommt ein Beitritt zur neuen Kommunikations-Gewerkschaft momentan nicht in Frage. Der Verband befürchte eine Schwächung der Journalistenbranche, so Geschäftsführer Urs Thalmann. «Unsere grösste Sorge ist, dass durch die Fusion von Comedia und der GeKo die Interessen der Journalisten untergehen.» Die rund 4000 Journalisten bei Comedia seien in der fusionierten Gewerkschaft nur noch eine Minderheit. Zudem deckten sich die Anliegen der Journalisten oft nicht mit denen anderer Berufsgruppen.

Zu guter Letzt: WOZ wirbt mit krisentauglichen Billig-Mails

Die Wochenzeitung WOZ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe auf 28 Seiten der Medienkrise. Um das Thema den Journalisten schmackhaft zu machen und dabei möglichst krisentauglich vorzugehen, haben sich die Werber von SFLB eine besonders kostensparende Aktion ausgedacht.

Passend zum Thema wurde das womöglich günstigste Direct Mail aller Zeiten produziert. Zum Einsatz kamen dabei selbstgemachte Postkarten aus gebrauchten Crissini-Packungen, Pizzaschachteln und anderem Altkarton. Am Material wurde definitiv gespart. Offen bleibt hingegen, weshalb das Mailing per A-Post versandt wurde. B-Post hätte es doch auch getan…

Verantwortlich bei der Wochenzeitung: Das Kollektiv der WOZ. Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann, Pablo Schencke, Martin Spillmann (Kreation), Mirjam Eberle (Beratung).

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Schweizerische Weinzeitung wechselt den Herausgeber

Die Schweizerische Weinzeitung wechselt per 1. Januar 2010 ihren Besitzer. Die bisherige Herausgeberin, Südostschweiz Presse und Print in Chur, verkauft das Magazin und die Verlagsrechte an Wolfram Meister Creative Consulting in Zürich.

Das im 117. Jahrgang stehende Fachjournal für die Wein- und Spirituosenbranche erscheint zwölfmal jährlich. Das Magazin werde ohne Unterbruch mit der Ausgabe Februar 2010 erstmals durch den neuen Verleger an die Abonnenten ausgeliefert, teilte die Mediengruppe am Dienstag mit.

Civis: Europäischer Medienpreis ausgeschrieben

Die Anmeldefrist für den Europäischen Civis Medienpreis 2010 läuft. Gesucht werden Radio- und Fernsehprogramme sowie journalistische Internetangebote, die sich der Themen Integration und kulturelle Vielfalt in Europa annehmen.

Der Preis ist mit insgesamt 46‘000 Euro dotiert. Teilnehmen können alle Radio- und Fernsehsender sowie Webanbieter in der Europäischen Union und der Schweiz. Einsendeschluss ist der 20. Januar 2010.

Weltwoche: Alex Reichmuth neuer Redaktor

Die Weltwoche verstärkt ihre Redaktion: Der Journalist und Buchautor Alex Reichmuth wird per 1. März 2010 zum Zürcher Wochenblatt stossen. Der studierte Mathematiker und Ökonom arbeitet derzeit noch als Wirtschaftsredaktor bei der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens.

Zuvor war Alex Reichmuth, Jahrgang 1968, bei Radio DRS und verschiedenen Regionalzeitungen tätig. Er wird bei der Weltwoche ins Inlandressort wechseln. Reichmuth hat in der Zeitung bereits Artikel zur Klima- und Umweltpolitik veröffentlicht.

Ueli Fondue löst Ali Kebap ab

Nach Kebapverkäufer Ali erobert jetzt Käser Ueli die Plakatwände der APG. Die Sujets kommen im gleichen plakativen Stil daher, der gelbe Hintergrund wurde durch ein Blau, der Slogan «New in town» durch «New on the web» ersetzt. Anstatt einen Kebap-Spiess hält Ueli ein Fondue-Caquelon in der Hand. Hat die APG etwa schon wieder eine Kampagne lanciert?

Diesmal steckt nicht die Allgemeine Plakatgesellschaft, sondern die Kommunikationsagentur Vingtneuf Degrés hinter der Kampagne. Für eine Werbeaktion für ihren Kunden La Laiterie Moderne de Bulle haben sich die Fribourger Werber von der APG-Kampagne inspirieren lassen und Plakate in derselben Manier umgesetzt. Die Sujets sollen die Bekanntheit der vor circa einem Jahr lancierten Verkaufsplattform Mafondue.ch steigern, zu der man indirekt über die Microsite Ueli-fondue.ch gelangt. Zu sehen sind die Motive in der Deutschschweiz im Raum Zürich, Solothurn, Olten und Zug, wie Nathalie Oswald von Vingtneuf Degrés gegenüber der Werbewoche sagte. Mit einem Werbebudget von rund 10‘000 Franken hat die Agentur dazu 220 Plakatstellen gemietet.
Die Werbeaktion sei im Vorfeld mit der Plakatgesellschaft besprochen worden, so Oswald weiter. Die Reaktionen vonseiten der APG seien positiv gewesen; man habe sich darüber gefreut, dass die Agentur die Idee aufgreife. Weitere Massnahmen würden sporadisch folgen, denkbar sei beispielsweise, dass Ueli Fondue auf Aktionen oder Promotionen aufmerksam mache.
Im Gegensatz zu Ali Kebab ist Ueli – mit bürgerlichem Namen René Villoz – ein realer Laitier bei der Laiterie Moderne in Bulle. Seit Beginn der Kampagne besitzt er auch ein eigenes Facebook-Profil. Zudem war Ueli vergangenen Freitag auf dem Zürcher Bellevueplatz anzutreffen, wo er Gratisportionen Fonduemischungen verteilte und für den E-Shop warb.

Verantwortlich bei La Laiterie Moderne de Bulle: Fabien Vallélian (Geschäftsinhaber). Verantwortlich bei Vingtneuf Degres: Julien Kolly (CD), Nathalie Oswald (AD).

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Dynamite für Ricardo: Weihnachtskampagne offline unterstützt

Für die diesjährige Weihnachtskampagne von Ricardo.ch hat Dynamite Advertising ASW zwei eBoard-Spots realisiert. Diese sollen die bestehende Bannerkampagne mit Rentier und Christkind unterstützen.

Die Spots weisen mit dem Slogan «Geschenke schneller finden» auf die Vorteile des Geschenkfinders sowie auf den Adventskalender hin. Ausgestrahlt werden sie noch bis Ende Woche auf den eBoards der Bahnhöfe Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf.

Verantwortlich bei Ricardo.ch: Lukas Thoma (Leiter Marketing & Kommunikation), Vanessa Delplace (Leiterin E-Marketing), Marlon Chng (Campaign Manager). Verantwortlich bei Dynamite: Roger Bosshart (Gesamtverantwortung), Siegfried Simader (AD), Jens Kallauch (Beratung), Thomas Campolongo (freischaffender Texter-Konzepter).

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Blick: Ressortleiter für Newsroom bestimmt

Die Ressortleiter für die Arbeit im Integrierten Newsroom der Blick-Gruppe, der Anfang März 2010 seinen Betrieb aufnehmen wird, sind mehrheitlich bestimmt. Die redaktionelle Leitung der einzelnen Titel verantworten wie bisher die jeweiligen Chefredaktoren.

Wie bereits bekannt, übernimmt Marc Walder zusätzlich zu seinen Aufgaben als Geschäftsführer von Ringier Schweiz die operative Gesamtverantwortung für den Newsroom.
Leitungsteam
Das Leitungsteam besteht aus den bisherigen Chefredaktoren, ihren Stellvertretern und Blattmachern.
Blick: Ralph Grosse-Bley, CR a.i. mit Clemens Studer und Urs Helbling als Blattmachern.
Sonntagsblick: Hannes Britschgi als CR mit Philippe Pfister als Stv. und Christian Maurer als Nachrichtenchef und Blattmacher.
Blick am Abend: Peter Röthlisberger als CR mit Michael Perricone als Stv. und Balz Rigendinger als Chef vom Dienst.
Blick.ch: Rolf Cavalli als CR mit Marcel Zulauf als Stv.
Nachrichten
Während einer Übergangsfrist von drei Monaten ab Anfang März 2010 verbleiben die heutigen Ressortleiter Nachrichten in ihrer heutigen Position: Andrea Bleicher (Blick), Christian Maurer (Sonntagsblick, (in Doppelfunktion mit seiner Rolle als Blattmacher), Thomas Benkö (Blick am Abend), Lilian Spörri (Blick.ch). Danach soll auch das Nachrichten-Ressort von einer Person geführt werden.
Politik
Die Leitung des neuen Ressorts Politik der Blick-Gruppe wird in den kommenden Wochen kommuniziert.
Wirtschaft
Das Ressort Wirtschaft der Blick-Gruppe wird ab Anfang März 2010 von Daniel Meier geleitet. Der 37-Jährige ist seit Februar 2008 Leiter des Ressorts Wirtschaft beim Blick. Meier begann seine journalistische Laufbahn bei Die Vorstadt in Zürich und war dann Redaktor im Gesellschaftsressort der Schweizer Woche, anschliessend Wirtschaftsredaktor beim Bund und bei der Sonntagszeitung sowie Deutschland-Korrespondent für Finanz und Wirtschaft. Von 2003 bis 2006 war Daniel Meier Wirtschaftsredaktor beim Tages-Anzeiger und von 2006 bis 2007 bei Facts.
People/Unterhaltung
Dominik Hug heisst der neue Leiter des Ressorts People/Unterhaltung. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete der heute 40-Jährige 1993 bis 1996 als Redaktor für das Pressebüro Cortesi und studierte anschliessend von 1996 bis 1998 Media Theory, Media and Society sowie Media Law and Ethics an der University of San Francisco. Von dort aus arbeitete er als freier Mitarbeiter für Weltwoche, Facts, Berner Zeitung und Bund. Nach seiner Rückkehr aus den USA im Jahre 2000 arbeitete Hug bis 2003 als Redaktor für die Berner Zeitung. Daraufhin wechselte Hug als Redaktor zum Blick, wo er 2004 und 2005 stv. Leiter des Ressorts Unterhaltung war. Anschliessend war er beim Sonntagsblick von Januar 2006 bis September 2008 Teamchef Gesellschaft. Ab Oktober 2008 arbeitete Hug als Bundesredaktor im Ressort Unterhaltung der Bild-Zeitung.
Lifestyle
Roland Grüter wird neuer Ressortchef Lifestyle der Blick-Gruppe. Der 49-Jährige startete 1985 als Redaktor für Mode und Lifestyle bei Finanz und Wirtschaft und betreute anschliessend bei Cash diesen Bereich. Für die Sonntagszeitung leitete er zweimal das Ressort Trend, bei der Annabelle das Ressort Lifestyle und war bei Savoir-Vivre stellvertretender Ressortleiter für Sonderthemen. Von Mai 2006 bis August 2007 war Grüter Textchef der SI Style und seit August 2007 Ressortleiter Style bei .ch. Seit April 2008 ist Roland Grüter Ressortleiter Life beim Blick.
Sport
Das Sportressort wird interimistisch von Ernst Kindhauser und Patrick Mäder geführt. Diese Führungsstruktur soll vorerst beibehalten werden. Ernst Kindhauser studierte Geschichte, Politische Wissenschaften und Publizistik an der Universität Zürich. Der 50-Jährige arbeitete von 1988 bis 2005 als Redaktor der Weltwoche für die Ressorts Wissen, Sport und Ausland. Zuletzt leitete er das Auslandressort der Weltwoche. Von 2005 bis 2008 war er Lehrbeauftragter an der Berufsbildungsschule Winterthur. Seit Ende 2008 wirkt er als stellvertretender Sportchef von Blick und SonntagsBlick. Der 44-jährige Ernst Kindhauser ist Mitinhaber von 3kommapunkt einem Unternehmen im Bildungsbereich. Patrick Mäder studierte Soziologie, Publizistik und Politische Wissenschaften an der Universität Zürich. Von 1983 bis 1987 war er Profi-Fussballer (u.a. beim FC Schaffhausen, FC Basel, FC Zürich und FC Winterthur.) Er wurde 1997 Sportredaktor beim Blick, wechselte 1999 als Blattmacher zum SonntagsBlick, wurde 2001 Sportchef bei Facts, 2005 Chefredaktor des Sportmagazins und ist seit August 2008, stellvertretender Leiter des Ressorts Sport beim Blick.
Visual Director
Stéphane Carpentier übernimmt die neu geschaffene Stelle eines Visual Directors. In dieser Funktion ist der 48-Jährige für den gesamten optischen Auftritt – Bild, Infografik und Layout aller Blick-Kanäle – zuständig. Carpentier war 1996 bis 1998 Art Director bei Live, anschliessend bis 2001 Art Director bei L’illustré, wo er das Redesign für Edelweiss, TV8 und L’Hebdo verantwortete. Von 2001 bis 2003 arbeitete Carpentier als Freelancer in Vietnam, China und Osteuropa und war von 2003 bis 2005 Art Director bei TELE. 2006 und 2007 war Stéphane Carpentier Art Director und Design Berater für Printtitel von Ringier Publishing Europa und wurde 2008 Creative Director für die Ringier Gruppe und 2009 Leiter der Abteilung Infografik-Pool.
Bild
Moira Matthews leitet das Ressort Bild und rapportiert an Stéphane Carpentier. Die britische Staatsbürgerin ist in Wien geboren, wo sie Publizistik und Kommunikations-Wissenschaften studierte und beim News-Verlag arbeitete. Ab 1999 war die heute 35-Jährige Agentin und Producerin bei einer Fotografenagentur (Weinper & Co) in Wien. Danach arbeitete sie als Art-buyerin bei einer Werbeagentur in Wien. Von 2005 bis 2008 war sie Fotochefin bei Seitenblicke sowie Head of Photo des Red Bull Bulletin in Wien. Seit 2008 ist Matthews Director of Photography beim Vanity Fair in Berlin.
Newsroom-Manager
Als Newsroom Manager fungiert – bereits seit dem 1. September 2009 – André Maerz. In dieser Funktion ist der 49-Jährige verantwortlich für technische Aspekte im Newsroom, den Workflow und das Controlling. Er rapportiert direkt an die Bereichsleiterin der Blick-Gruppe, Caroline Thoma. Nach einigen Jahren im Lokaljournalismus war André Maerz 1993 bis 1996 Produktionschef beim Blick, leitete 1996 bis 2001 Blick.ch und 1996 bis 2008 diverse Internetprojekte sowie interne Dienstleistungsabteilungen, die heute in Specter zusammengefasst sind.

ADC-Jurierung 2010: Einsendeschluss verpasst?

Es ist noch nichts verloren. Wenn Sie jetzt sofort handeln, nimmt der ADC Ihre Einsendungen trotz verpasstem Einsendeschluss noch entgegen.

Am Montag, den 25. Januar, können von 18.00-21.00 Uhr lle eingereichten Arbeiten im World Trade Center an der Leutschenbachstrasse 95 in Zürich-Oerlikon besichtigt werden.

Wunderman: Onlinepromotion für Orange realisiert

Orange macht mit einer gross angelegten Kampagne auf das neue Optima Angebot aufmerksam. Wunderman hat dazu eine Onlinepromotion entwickelt.

Mit dem Optima Preisplan von Orange können Kunden drei Nummern gratis anrufen, mit New Optima auch in alle Netze. Dem Thema entsprechend hat Wundermann eine Onlinepromotion entwickelt, bei der sich alles um die drei Lieblingsnummern dreht. Auf der Microsite Meine-3-Lieblings-Nummern.ch gibt der Nutzer die Namen seiner drei Lieblingsnummern ein und nimmt so an der Verlosung eines Städtetrips nach Paris für sich und seine drei Freunde teil. Jeder der drei angegebenen Freunde erhält eine E-Mail-Benachrichtigung und muss erraten, wer ihn als Lieblingsnummer gewählt hat. Wer richtig liegt, kann ein iPhone gewinnen.
Die Promotion wird mit einer umfassenden Onlinekampagne schweizweit mit diversen Spezialformaten und Branding Days auf bedeutenden Onlineportalen wie 20 Minuten, NZZ, Blick, Doodle oder MSN angeteast. Zusätzlich wird das neue Angebot von Orange mit diversen New Optima Bannern beworben.

Verantwortlich bei Orange: Andrea Rinnerberger (Director Communications), Martin Zehnder (Senior Communication Project Manager), Michela Vecchiola (Segment Marketing Manager), Xavier Trousseau (Senior Proposition Project Manager). Verantwortlich bei Wunderman: Renato Di Rubbo (Managing Director); Rahel Güttler, Stéphanie Bertschi (Beratung); Roger Rüegger (CD); Patrick Bucher (Konzept/Text); Isabelle Bischoff (Konzept/Design); Ivan Kellenberger (Head of IT Services); Tobias Danielsson (Flash-/Multimedia-Developer); Christoph Wirth (IT Consultant/Software Engineer); Jan Wiezorek, Sandro Heuberger (IT Services).

Branding Day

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