Publicis: Migros Baby Club aus der Taufe gehoben

Migros hat zusammen mit Publicis Dialog und Publicis Modem ein neues Kundeninstrument entwickelt. Mit dem «Migros Baby Club» spricht der Schweizer Detailhändler Eltern mit Kleinkindern bis zu drei Jahren sowie werdende Eltern an. Der Club existiert im Internet mit einer eigenen Website.

Neben Informationen, Tipps und Kontakten werden Produktinformationen und Einkaufsmöglichkeiten kommuniziert. Zutritt zum Mitglieder-Bereich, in dem es unter anderem zusätzliche Rabatte gibt, verschafft die Cumlus-Karte. Daneben werden Offline-Massnahmen im Dialogbereich und ein Magazin eingesetzt sowie Massnahmen im Handel und mit Partnern realisiert. Der Club soll sich in der weiteren Emotionalisierung der Kundenbeziehung positionieren und Transferleistungen in andere Sortimentsbereiche hinein liefern. Als Club für Babys und Kleinkinder soll er als Nahtstelle zum Lilibiggs-Club der Migros fungieren, mit dem Kinder von vier bis zwölf Jahren angesprochen werden.
Publicis Dialog hat den Prozess begleitet und, gemeinsam mit der Migros, die Grundanforderungen definiert sowie die Massnahmen ent¬wickelt und umgesetzt. Die komplette Planung und Realisation im Internet wurde von Publicis Modem betreut.

Verantwortlich beim MGB: Nicole Dietiker (Leiterin Kundenmarketing), Andrea Schönholzer (Leitung Club-Management) Chiara Dörrer und Franziska Imhoff (Leitung/Projektleitung Online Redaktion), Barbara Siegrist (Stv. Chefredaktorin Migros Magazin), Evelin Roos und Lukas Bürge (Category Management Baby). Verantwortlich bei Publicis Dialog: Karin Lang (GL Beratung), Ellen Gundrum (Strategie), René Stettler (Beratung), Nora Dehne (Projektmanagement), Folker Wrage (GL Kreation), Eric Fricke, Yeliz Salman (AD), Jens Behmann (Grafik/Art), Oliver Gisi (Text/Konzept), Fabian Zahner (Text), Adrian Haeni, Philipp Zubler (DTP), Corinne Spielmann (Litho), Romeo Bucceroni (Produktion). Verantwortlich bei Publicis Modem: Claudia Aeschbacher (Beratung), Cyrill Schneider (CD), Thomas Müller (Art).

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Zu guter Letzt: Darf George Clooney in den Himmel?

George Clooney trinkt Nespresso – wer bekäme bei diesem Anblick keine Lust auf Kaffee? Nun setzt die Nestlé-Tochter noch einen drauf und schickt den himmlischen Clooney im neusten Werbespot ins Paradies. Dumm nur, dass der Konkurrent Lavazza bereits das Himmel-Konzept für sich gepachtet hat.

Seit über zehn Jahren wirbt Lavazza mit himmlischen Szenen für seine Produkte. Da geht es ja wohl nicht an, dass plötzlich eine Konkurrenzfirma auf die Idee kommt, das Paradies-Thema zu missbrauchen. Der Turiner Espressokonzern fordert deshalb Nespresso auf, die aktuelle Kampagne zurückzuziehen und droht mit dem Gang vor Gericht. Bei Nestlé will man von den Vorwürfen nichts wissen. Die Einschätzungen seien völlig überzogen, zitiert der Branchendienst Horizont.net aus einer Stellungnahme des Konzerns. Der Spot basiere auf dem Originalkonzept der Kampagne. Naja, gewisse Ähnlichkeit mit dem Konkurrenzspot lässt sich wohl nicht leugnen. Ist die Idee deswegen aber gleich geklaut? Schliesslich gibt es zig weitere Lebensmittelhersteller, die mit der selben Szenerie werben. Dürfen die Engel von Kraft Foods nun auch nicht mehr auf den Wölkchen sitzen und den Philadelphia-Frischkäse verzehren?

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Presserat: Weltwoche durfte Namen der verdeckten Ermittler nennen

Zum ersten Mal befasste sich der Presserat mit verdeckten Ermittlern der Bundeskriminalpolizei (BKP). Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hatte gegen die Weltwoche Beschwerde geführt, weil diese in einem Artikel die Namen und die Funktion dreier Bundeskriminalpolizisten genannt hatte.

Die drei Polizisten hatten im Kommissariat Verdeckte Ermittlungen der BKP gearbeitet, der eine als Chef, ein zweiter als Vize. Das Fedpol klagte, die Kriminaler könnten nicht mehr als verdeckte Ermittler tätig sein, nachdem sie durch den am 22. Januar 2009 publizierten Artikel «Fall Roduner. Irre Führung, amtliche Delinquenz» der Weltwoche enttarnt wurden. Das Wochenmagazin verteidigte sich, gegen zwei der drei laufe eine Ermittlung wegen Urkundenfälschung, die sie im Amt begangen haben sollen. Daher habe es ihre Namen nennen dürfen. Der Presserat gibt der Redaktion weitgehend Recht und wies die Beschwerde des Fedpol ab. Wer in einer wichtigen staatlichen Funktion in der Dunkelkammer verdeckter Ermittlungen agiert, der muss sich tadellos und gesetzestreu verhalten. Tut er dies nicht, darf er geoutet und öffentlich kritisiert werden. Der Presserat ging zudem davon aus, dass die beiden angeschuldigten Chefs gar nicht operativ als verdeckte Fahnder agierten, sondern verwaltend.

JvM/Limmat für Mercedes-Benz: Sprachsteuerung, die gehorcht

Die Werber von Jung von Matt/Limmat haben für Mercedes-Benz vier neue Radiospots kreiert. Diese dramatisieren die neue Funktionsweise der Sprachsteuerung Linguatronic.

Die Spots demonstrieren, dass sich mit der Sprachsteuerung Linguatronic der neuen E-Klasse von Mercedes-Benz Funktionen wie Radio, DVD, Telefon oder Navigation bedienen lassen. Sobald eine Reisedestination benannt wird – sei es auch in einem Musikhit – berechnet das Navigationssystem automatisch die Route.

Verantwortlich bei Mercedes-Benz: Doris Lengwiler (Leiterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy, Michael Rottmann (CD), Samuel Christ (Text), Thomas Hinderling, Angela van der Sman (Beratung), Jingle Jungle (Tonstudio), Guido Schmid (Sound).

Unikat: Apfelsaft lässt Skispringer abheben

Unikat hat die Kampagne für den Schweizerischen Obstverband um einen weiteren Spot ergänzt. Dieser wirbt wie die sieben bestehenden Filme mit dem Claim «Schweizer Apfelsaft wirkt fabelhaft».

Auch in diesem Spot nimmt die erzählte Geschichte eine überraschende Wendung, genau genommen sogar drei, wenn der fiktive Nachwuchsskispringer «Felix Locher» zu seinem Sprung ansetzt und die Sprungrichter in Sachen Stilnoten vor einige Probleme stellt. Der Werbefilm wird erstmals im Fernsehen während der Übertragung des FIS-Weltcup-Skispringens in Engelberg vom 19./20. Dezember 2009 zu sehen sein. Realisiert wurde der Spot mit Manifestofilms unter der Regie von Reto Salimbeni und der Produktionsleitung von Shannon Mildon und Daniela Berther.

> Zum Spot

Verantwortlich beim Schweizerischen Obstverband: Bernadette Galliker (Leiterin Markerting). Verantwortlich bei Unikat Kommunikationsagentur: Daniel Meier (CD/Konzept), Jan Maurer (Managing Direction), Simone Jung (Beratung), Christoph Hess (Text). Media: Mediaschneider, Helena Maly.

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Ehemaliger Tagi-Chefredaktor Walter Stutzer gestorben

Walter Stutzer, von 1963 bis 1978 Chefredaktor des Tages-Anzeigers, ist am Donnerstag in Herrliberg im Alter von 86 Jahren gestorben. Stutzer arbeitete insgesamt während mehr als 37 Jahren für das Zürcher Verlagshaus.

Ab 1978 war Stutzer Mitglied der Unternehmensleitung und publizistischer Berater. Ende Juni 1986 trat er in den Ruhestand. Wie Tamedia mitteilte, hat Stutzer das Blatt massgebend geprägt und ihn zum überparteilichen Meinungs- und Analysenblatt nach angelsächsischem Vorbild entwickelt. Unter seiner Leitung stieg die Auflage um 100’000 auf 260’000 Exemplare.

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SDA: Auslandseiten für die Berner Zeitung

Die Berner Zeitung BZ kooperiert ab April 2010 im Bereich der Produktion ihrer Auslandseiten mit der Nachrichtenagentur SDA. Sie nutzt damit als erste Schweizer Tageszeitung die neue Agenturdienstleistung.

Die Kooperation hat bei der Redaktion der Berner Zeitung BZ keine Entlassungen zur Folge. Die mit zwei Redaktoren besetzte Auslandredaktion wird im Rahmen einer ordentlichen Pensionierung und einer internen Stellenverschiebung per Anfang April 2010 aufgelöst, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.
Die SDA hat im Rahmen einer neuen Unternehmensstrategie ihre Dienstleistungspallette erweitert. Die Agentur bietet Zeitungen in deren Layout fertig produzierte Seiten aus den Rubriken Inland, Ausland, Wirtschaft, Kultur und Vermischtes oder auch zu gewünschten Spezialthemen an. Neben den Fertigseiten werden den Medien verschiedene Text-, Online- und Grafikdienste angeboten.

Swisscanto wird neuer Hauptsponsor von «Cash TV»

«Cash TV» bekommt ab 2010 mit dem Vermögensverwalter Swisscanto einen neuen Hauptsponsor. Weiterhin unterstützt wird das Wirtschaftsmagazin von Topjobs.ch und dem Hauseigentümerverband Schweiz.

«Cash TV» zeigt Erfolgsgeschichten aus der Schweizer Wirtschaft und besucht Schweizer Unternehmer im Ausland. Das 1993 lancierte Sendeformat wird jeden Sonntagabend auf SF2 ausgestrahlt und zudem auf SF2 und SFinfo wiederholt.

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Gossweiler Media: Hardy Lussi neu im Verwaltungsrat

Gossweiler Media erweitert seinen Verwaltungsrat mit Hardy Lussi von bisher zwei auf drei Mitglieder. Hardy Lussi ist seit 2006 als Managing Director bei Seven One Media (Schweiz), einer Tochter des Medienkonzerns Prosieben-Sat.1-Media tätig. Das Unternehmen betreibt die Schweizer Werbe- und Programmfenster von Prosieben und Kabel 1.

Der 41-jährige Nidwalder, der auch verantwortlich ist für Sat.1 Schweiz, kam 2000 zu Seven One Media, wo er sich als Marketingleiter für den Aufbau der Online- und Teletextplattformen verantwortlich zeigte. Zudem war er zusammen mit den TV-Vermarktern IP Multimedia und Publicitas Cinecom an der Entwicklung der Schweizer Werbe- und Programmfenster beteiligt. Weitere Stationen des eidgenössich diplomierten Marketingplaners sind Publicitas, Ringier (Blick und Sonntagsblick) und Belcom (Tele24, TeleZüri und Radio24). Gossweiler Media produziert unter anderem das TV-Format «Funky Kitchen Club». Das Medienhaus mit Sitz in Brienz verfügt zudem über das Konzept Mikrozeitung, auf deren Plattform die Jungfrau Zeitung in Interlaken erscheint.

Hasenfeld: Lancierungskampagne für die neuen RBS-Züge

Der Regionalverkehr Bern Solothurn RBS hat sechs neue Niederflur-Express-Triebzüge bekommen. Die Agentur Hasenfeld Zürich hat das Angebot in einer breit angelegten Kampagne bekannt gemacht.

Die neuen Züge des RBS sind grösser und komfortabler als die alten, welche im Volksmund «Mandarindlis» genannt werden. Die Werber haben sie darum «Orangen» getauft. Unter anderem wurden drei Spots realisiert, die in Kinos und im Regionalfernsehen laufen.

> Zum Spot 1
> Zum Spot 2

Verantwortlich beim RBS: Jürg Kernen (Leiter Marketing und Verkauf), Christine Hubler (Marketing). Verantwortlich bei der Agentur Hasenfeld Zürich: Regie: Jyri Pasanen. Foto: Anita Baumann.

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Schweizer Illustrierte: Zusammenarbeit mit Ticketcorner verstärkt

Das von Ticketcorner lancierte Freizeitmagazin More legt neu der gesamten Aboauflage der Schweizer Illustrierten bei. Die beiden Unternehmen haben die Weiterführung ihrer bisherigen Kooperation beschlossen.

Das 68-seitige Magazin sei für die Schweizer Illustrierte eine ideale Ergänzung zu den eigenen Lifestyle-Magazinen, so der Verlag. More erscheint seit Februar 2009, zehn Mal im Jahr, und ab 2010 neu in einer Auflage von total 255’000 Exemplaren, wovon 185’000 in der gesamten Aboauflage der Schweizer Illustrierten beiliegen. Dies stets in der ersten Illustrierten des Monats, wobei Juli/August und Dezember/Januar Doppelnummern sind. Besucher des Hallenstadions erhalten das Heft jeweils bei den Eingängen ausgeteilt, Ticketcorner-Member finden es im Briefkasten.

(Bild: Ticketcorner)

SFLB: Flower-Power für Fleurop

Letzten Samstag fand in Bern der Schwergewichts-WM-Kampf zwischen Titelverteidiger Vitali Klitschko und Herausforderer Kevin Johnson statt. Fleurop hat den Anlass für eine umfeldbezogene Anzeige im Sonntagsblick genutzt.

Ganz nach dem Motto, dass man «die grössten Erfolge nicht mit den Fäusten erringt», wurden zwei Folgeanzeigen im Umfeld der grossen Boxberichterstattung platziert.

Verantwortlich bei Fleurop: Jörg Beer (CEO), Monika Kessler (Leiterin Marketing Service). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann (CD); Oli Kreienbühl (AD); Patrick Suter (Text); Marco Bienek (Grafik); Petra Gayko (Beratung). Foto: Oliver Nanzig.

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