Autor: admin
DM-Preis: Zahlreiche Besucher im Museion der Dialogkunst
Die Ausstellung zum Schweizer Dialogmarketing-Preis 2010 hat ihre Tore geschlossen. Die Veranstalter zeigen sich über die drei Ausstellungstage erfreut.




Guido Wietlisbach, Chairman der Jury (links), René Eugster, Agentur am Flughafen, Erik Neumann, CEO Publicis Dialog (rechts).

Draftfcb/Lowe Group: Für Mini ein unendliches Mailing entworfen
Die Draftfcb/Lowe Group hat für den neuen Mini Countryman ein Klappmailing kreiert, welches nach der letzten Seite automatisch wieder von vorne beginnt. Dies soll den unendlichen Fahrspass des neuen Fahrzeugs unterstreichen.
Verantwortlich bei Mini: Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation Mini), Patrick Cupelin (Leiter Mini). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (ECD), Frédéric Nogier (AD), Boris Beuckmann, Samuel Knaus (Text), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach, Jasmin Jost, (Beratung).


Marti & Partner steht neu für Domino’s Pizza in der Küche
Marti & Partner ist nach einem Budgetgewinn für die Gesamtkommunikation von Domino’s Pizza in der Schweiz verantwortlich. Erste Arbeiten für den international tätigen Pizza-Spezialisten sind bereits umgesetzt.
Verantwortlich bei Marti & Partner: Peter Marti (Hauptverantwortung), Thomas Krebs und Anita Kittel (Strategie und Beratung), Nadine Kündig (Direct Marketing) und Mia Marti (Internet Marketing)in der Küche für Domino’s tätig.

SRG-Standort: Basler fordern Mediencampus
Die Regierungen beider Basel wollen nicht, dass die SRG auch noch die Wissenschaftsredaktion von Radio DRS nach Zürich verlegt. Sie fordern einen «SRG-Mediencampus» zu den Themen Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur für Basel.
Die Regierungen fürchten, bei einem Abzug würde die Region noch weiter aus dem SRG-Blickfeld rücken. Bereits heute sei das Radioprogramm erwiesenermassen stark Zürich-lastig. Selbst die bevölkerungsmässig ähnlichen Wirtschaftsräume Bern, Luzern oder St. Gallen erhielten fünfmal soviel Sendezeit wie Basel. Die Regierungen beider Basel begrüssten eine Initiative der Basler SRG- Belegschaft für einen Mediencampus Basel. Selber fordern sie am Rheinknie konkret einen «Themencluster Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur, in dem Beiträge für Radio, Fernsehen und Internet geplant, recherchiert und produziert werden».
Bakom: Radios dürfen fremdproduzierte Nachrichten übernehmen
Der Zürcher Lokalradiosender Radio 105 sendet stündlich Nachrichten, die von Radio Energy Zürich produziert werden. Laut dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist dieses Vorgehen in der Branche durchaus üblich und verstösst nicht gegen die erteilte Konzession.
Andere Lokalsender wie das Schaffhauser Radio Munot oder Radio BeO aus dem Berner Oberland hätten ihre nationalen Nachrichten früher ebenfalls extern machen lassen, ergänzte Bettina Nyffeler vom Bakom. Zudem gelte für Radio 105 nicht der gleiche Programmauftrag wie für andere Radios, die ihr Konzept auf Information ausgerichtet hätten, betonte Nyffeler. Radio 105 sei als Jugendsender positioniert und müsste «im Prinzip gar keine nationalen Nachrichten senden». Wichtiger seien dagegen Beiträge, die auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten seien, etwa tägliche Magazine oder Hintergrundsendungen wie ein wöchentlicher Talk zu regionalen Brennpunkten, betonte Nyffeler.
Tele Züri mit neuer Leiterin Unterhaltung
Nicole Himmelreich wird ab 1. Juni 2010 neue Leiterin Unterhaltung bei Tele Züri. Die 44-Jährige löst in dieser Funktion Christian Köppel ab, der während zwölf Jahren diese Abteilung geführt hat.
Etats: Ammarkt, Admazing, Jenni Kommunikation und Numéro 10
Die Ostschweizer Agentur Ammarkt konnte sich bei einem Pitch von Swica durchsetzen und kommuniziert neu für die Krankenkasse. Admazing vermeldet über zehn Neukunden. Jenni Kommunikation wurde von Extracom mit dem Aufbau und der Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz betraut. Numéro 10 gewinnt das Mandat für die Imagekampagne von Gatorade.
Ammarkt konnte sich im Selektionsverfahren durchsetzen. Ziel ist es, Swica als Sympathie- und Kompetenzführer ins Bewusstsein der Konsumenten zu rücken. Die Werber sind derzeit damit beschäftigt, die neuen Massnahmen zu entwickeln. Erste Arbeiten werden im Sommer 2010 in der Öffentlichkeit zu sehen sein.
Der Onlinewerbevermittler Admazing setzte sich in den letzten Wochen in verschiedenen Konkurrenzpräsentationen durch. Zu den Neukunden zählen unter anderen die Unfallversicherung Suva, der Fotoservice Ifolor, die Webagentur Eyekon und die Kreditkartenvermarkterin Swisscard. Für die neuen Kunden übernimmt Admazing in Zukunft Planung und Durchführung von Display- sowie Performance-Kampagnen.
Das auf elektrophysikalische Mauerwerksentfeuchtung spezialisierte Unternehmen Extracom hat sein PR-Beratungsmandat an Jenni Kommunikation vergeben. Der Aufbau der Medienarbeit sowie die fachliche Kommunikationsberatung sind Hauptaufgaben der Agentur. Die Zusammenarbeit startet per sofort.
Die Berner Agentur Numéro 10 gewinnt das Mandat für die Entwicklung der neuen Imagekampagne von Gatorade. Das Energiegetränk für Sportler wird durch die PepsiCo-Gruppe vermarktet. Die nationale Kampagne integriert dynamische sowie klassische Kommunikationsmittel. Die Kampagne startet diesen Frühling.
Saatchi & Saatchi: Neuer Auftritt für Stadt Genf
Genf hat am Dienstag nach einer 13-tägigen Teaser-Kampagne seinen neuen Auftritt enthüllt. Saatchi & Saatchi Schweiz ist vom Genfer Tourismus- und Kongressbüro beauftragt worden, die neue Strategie und die entsprechende Kampagne zu entwickeln. Ziel ist es, die Stadt als «Eine Welt für sich» zu positionieren.
Der Neuauftritt wurde mit einer 13-tägigen Teaser-Kampagne von Saatchi & Saatchi angekündigt. Zahlreiche Poster waren in der ganzen Stadt aufgetaucht, die auf Rejoignez-nous.ch verwiesen. Auch auf Onlineplattformen und in der Tribune de Genève wurde dazu aufgefordert, die Website zu besuchen. Die Partner vom Genfer Tourismus & Kongressbüro lockten zudem mit Nachlässen, Cocktails, Sofortgewinnen und besonderen Serviceangeboten auf die Website.
Verantwortlich bei Genf Tourismus: Bodi Militza (Marketing Manager). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Philippe Meyer, Florence Bittel, Suzanne Breza, Sab Ahmed (Beratung), Philippe Schwaar (Creative Direction), Adriane Morard (Graphic Design), Gabriel Mauron, Fraser Grant (Kreation), Pascal Greco (TV Producing). Produktion: Christophe Miville (Digital Producing, Grafmiville), Frederic Baillif, Valentin Waeber (Film Production, Fresh Production) .

SF: «Logo Rouge» für mehr Jugendschutz
Das Schweizer Fernsehen hat eine neues Logo eingeführt. Es soll anzeigen ob ein Film oder eine Serie für Kinder und Jugendliche unter 16 beziehungsweise 18 Jahren geeignet ist.
Das Schweizer Fernsehen strahlt laut Mitteilung Sendungen, die für Zuschauende ab 18 Jahren geeignet sind, erst ab 23 Uhr aus, solche, die sich nur für über 16- Jährige eignen, ab 22 Uhr. Das Hauptprogramm ab 20 Uhr richte sich grundsätzlich an Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, tagsüber seien auch unter 12-Jährige angesprochen. Trotz dieser Grundsätze könnten einzelne Filme oder Serien von diesen Grundsätzen abweichen, räumt SF ein. Darauf aufmerksam machen nun Warnhinweise und das «Logo Rouge
Das Schweizer Fernsehen will mit den Kinder- und Jugendschutz-Massnahmen den Eltern eine Entscheidungshilfe in Sachen TV-Konsum ihrer Kinder geben.
SRG: Leuenberger genehmigt zusätzliche Werbeblöcke
Ab dem 1. April wird die SRG zusätzliche Werbung senden können. Der SP-Medienminister genehmigt zusätzliche Werbeblöcke. Weniger jedoch, als der Staatssender wollte.
SRG streicht 100 Stellen
Nun will Leuenberger der SRG den Verkauf zusätzlicher Werbeblöcke gestatten, wie der Blick am Sonntag schreibt. Die zusätzlichen Werbeblöcke beträfen die Zeiten vor 18 Uhr und nach 23 Uhr. Das wäre es möglich, auch kurze Sendungen von 30 Minuten durch Spots zu unterbrechen. In der Primetime von 18 Uhr bis 23 Uhr bleibt jedoch alles beim Alten. Werbung ist möglich zwischen den Sendungen, jedoch nur bei solchen, die länger als 90 Minuten sind.
Beim Bundesamt für Kommunikation Bakom geht man davon aus, dass dies bis Mitte März in den Bundesrat kommt. Dies bestätigte der Chef der Abteilung Radio und Fernsehen beim Bakom, Matthias Ramsauer. Nach der Schätzung von Experten könnte dies der SRG-Vermarkterin Publisuisse so ein Potenzial von fünf Millionen Franken eröffnen, wie Blick.ch am Sonntag schreibt. Die SRG hätte sich jedoch mehr Werbeblöcke gewünscht. Man wollte den ganzen Abend Sendungen unterbrechen dürfen, die länger als 45 Minuten dauern.
