Zu guter Letzt: Mit McDonald’s zur Einfachheit

McDonald’s zeigt mit zwei neuen TV-Spots, wie die Werbezukunft – ohne Heidi Klum – aussieht. Der Fast-Food-Riese trumpft nicht etwa mit einem neuen Promi auf, sondern preist sein Angebot als einfache Alternative zu schicken Restaurants an – bei der sicherlich nichts schief gehen kann...

Die Filme beginnen in noblen Restaurants, in denen die Besucher verzweifeln: Das eine Mal wird der Protagonist beim Hochzeitsmahl ständig durch Reden unterbrochen. Das andere Mal ist ein – für solch ein Restaurant offensichtlich noch zu kleines Kind – mit dem aufgetischten Essen überfordert. Anschliessend landen beide in einer McDonald’s-Filiale und sind wunschlos glücklich. «Einfach geniessen». Na gut, einfacher vielleicht. Aber wer würde schon ein leckeres Hochzeitsdinner gegen einen Besuch bei McDonald’s eintauschen wollen?

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DM-Preis: Zahlreiche Besucher im Museion der Dialogkunst

Die Ausstellung zum Schweizer Dialogmarketing-Preis 2010 hat ihre Tore geschlossen. Die Veranstalter zeigen sich über die drei Ausstellungstage erfreut.

Er sei mit der Besucherzahl sehr zufrieden, so Organisator Marc Zehnder von Kleistermeister Eventsolutions in einer Mitteilung vom Dienstag. Alleine an der Vernissage nahmen über 170 Besucher teil. Begrüsst wurden die Gäste von Guido Wietlisbach, dem Chairman der Jury und von Milo Stössel, dem Präsidenten des Schweizer Direktmarketing Verbandes. Auch dieses Jahr diente die Ausstellung unter anderem dazu den Publikumsliebling zu küren. Neu fand im Museion der Dialogkunst allerdings erst eine Vorauswahl statt. Ab dem 16. März 2010 wird der definitive Gewinner des AZ-Direct-Publikumspreises per E-Voting bestimmt.

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Marc Zehnder, Organisator Schweizer Dialogmarketing-Preis, Geschäftsführer der Agentur Kleistermeister Eventsolutions.

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Werbeprofis von Publicis Dialog.

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Milo Stössel, Präsident Schweizer Direktmarketingverband.

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Guido Wietlisbach, Chairman der Jury (links), René Eugster, Agentur am Flughafen, Erik Neumann, CEO Publicis Dialog (rechts).

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Draftfcb/Lowe Group: Für Mini ein unendliches Mailing entworfen

Die Draftfcb/Lowe Group hat für den neuen Mini Countryman ein Klappmailing kreiert, welches nach der letzten Seite automatisch wieder von vorne beginnt. Dies soll den unendlichen Fahrspass des neuen Fahrzeugs unterstreichen.

Begleitet wird der Endlos-Flyer von einem Ticket für den Autosalon Genf, sowie einem persönlichen Brief an Mini-Fahrer in allen drei Landesteilen. Abgerundet wird die Aktion durch ein Megaposter, welches die Besucher des Autosalons vor dem Betreten der Hallen empfängt.

> Zum Mailing

Verantwortlich bei Mini: Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation Mini), Patrick Cupelin (Leiter Mini). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (ECD), Frédéric Nogier (AD), Boris Beuckmann, Samuel Knaus (Text), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach, Jasmin Jost, (Beratung).

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Marti & Partner steht neu für Domino’s Pizza in der Küche

Marti & Partner ist nach einem Budgetgewinn für die Gesamtkommunikation von Domino’s Pizza in der Schweiz verantwortlich. Erste Arbeiten für den international tätigen Pizza-Spezialisten sind bereits umgesetzt.

Marti & Partner wird als eigentliche Marketing- und Kommunikationsagentur dem Kunden beratend zur Seite stehen. Die Pizzas von Domino’s werden künftig mit dem Claim «ti amo» beworben. «Ti amo» sei aber mehr als ein reiner Markenclaim, «ti amo» sei Ausdruck der Philosophie von Domino’s, alle Kunden herzlich zu empfangen und mit einem herzhaften Pizzaerlebnis zu verwöhnen, so die Werber. Davon dürfen sich die Zürcher derzeit selbst überzeugen. Gegen Abgabe einer Karte erhalten alle Pizzaliebhaber eine Pizza Margherita (25 cm) für nur fünf Franken. Weitere Massnahmen werden im Rahmen der Jahresplanung in Kürze zu sehen sein.

Verantwortlich bei Marti & Partner: Peter Marti (Hauptverantwortung), Thomas Krebs und Anita Kittel (Strategie und Beratung), Nadine Kündig (Direct Marketing) und Mia Marti (Internet Marketing)in der Küche für Domino’s tätig.

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SRG-Standort: Basler fordern Mediencampus

Die Regierungen beider Basel wollen nicht, dass die SRG auch noch die Wissenschaftsredaktion von Radio DRS nach Zürich verlegt. Sie fordern einen «SRG-Mediencampus» zu den Themen Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur für Basel.

«Mit grosser Besorgnis» hätten sie von Überlegungen Kenntnis genommen, im Zuge der Konvergenzrestrukturierung von Radio und Fernsehen die Radio-DRS- Fachredaktion Wissenschaft zum Fernsehen zu verlegen wie sie am Dienstag mitteilten. Dies würde der verbindlichen Zusicherung widersprechen, den Hauptstudiostandort Basel zu erhalten, mahnen die Regierungen. Das Ausgliedern der Wissenschaft aus der Radio-Kulturredaktion wäre «ein weiterer substanzieller Abbau» in Basel. Diese Fachredaktion sei in den letzten vier Jahren aufgebaut worden. Basel sei zudem «wichtigster Wissenschafts- und Innovationsstandort der Schweiz», die Basler Life-Sciences-Industrie «Motor der Exportwirtschaft» der Schweiz.
Die Regierungen fürchten, bei einem Abzug würde die Region noch weiter aus dem SRG-Blickfeld rücken. Bereits heute sei das Radioprogramm erwiesenermassen stark Zürich-lastig. Selbst die bevölkerungsmässig ähnlichen Wirtschaftsräume Bern, Luzern oder St. Gallen erhielten fünfmal soviel Sendezeit wie Basel. Die Regierungen beider Basel begrüssten eine Initiative der Basler SRG- Belegschaft für einen Mediencampus Basel. Selber fordern sie am Rheinknie konkret einen «Themencluster Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur, in dem Beiträge für Radio, Fernsehen und Internet geplant, recherchiert und produziert werden».

Bakom: Radios dürfen fremdproduzierte Nachrichten übernehmen

Der Zürcher Lokalradiosender Radio 105 sendet stündlich Nachrichten, die von Radio Energy Zürich produziert werden. Laut dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist dieses Vorgehen in der Branche durchaus üblich und verstösst nicht gegen die erteilte Konzession.

Radio 105 habe schon im Konzessionsgesuch vermerkt, dass der Sender seine Nachrichten nicht selbst produziere, sagte Bettina Nyffeler, Medienspezialistin beim Bakom, am Dienstag zu einem Artikel der Pendlerzeitung 20 Minuten. Die Nachrichten von Radio 105 würden zwar von Energy Zürich produziert, seien im Übrigen aber nicht identisch, sagte Radio 105-Geschäftsführer Giuseppe Scaglione gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Zur halben Stunde sende Radio 105 eigene Nachrichten.
Andere Lokalsender wie das Schaffhauser Radio Munot oder Radio BeO aus dem Berner Oberland hätten ihre nationalen Nachrichten früher ebenfalls extern machen lassen, ergänzte Bettina Nyffeler vom Bakom. Zudem gelte für Radio 105 nicht der gleiche Programmauftrag wie für andere Radios, die ihr Konzept auf Information ausgerichtet hätten, betonte Nyffeler. Radio 105 sei als Jugendsender positioniert und müsste «im Prinzip gar keine nationalen Nachrichten senden». Wichtiger seien dagegen Beiträge, die auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten seien, etwa tägliche Magazine oder Hintergrundsendungen wie ein wöchentlicher Talk zu regionalen Brennpunkten, betonte Nyffeler.

Tele Züri mit neuer Leiterin Unterhaltung

Nicole Himmelreich wird ab 1. Juni 2010 neue Leiterin Unterhaltung bei Tele Züri. Die 44-Jährige löst in dieser Funktion Christian Köppel ab, der während zwölf Jahren diese Abteilung geführt hat.

Nicole Himmelreich produziert seit Juni 2007 bei Tele Züri die Sendung «Lifestyle». Ihre journalistische Karriere begann sie in den News beim Berner Privatradio Extra Bern. Während 14 Jahren war Himmelreich als Redaktorin und Moderatorin beim Schweizer Fernsehen beschäftigt und für die Sendungen «Quer», «SF Spezial», «Mittagsmagazin», «Bsuech in… » und zuletzt «Himmelreich Schweiz» tätig.

Etats: Ammarkt, Admazing, Jenni Kommunikation und Numéro 10

Die Ostschweizer Agentur Ammarkt konnte sich bei einem Pitch von Swica durchsetzen und kommuniziert neu für die Krankenkasse. Admazing vermeldet über zehn Neukunden. Jenni Kommunikation wurde von Extracom mit dem Aufbau und der Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz betraut. Numéro 10 gewinnt das Mandat für die Imagekampagne von Gatorade.

Im Oktober 2009 lud Swica vier Schweizer Kreativagenturen zur Konkurrenzpräsentation. Die St. Galler Werbeagentur
Ammarkt konnte sich im Selektionsverfahren durchsetzen. Ziel ist es, Swica als Sympathie- und Kompetenzführer ins Bewusstsein der Konsumenten zu rücken. Die Werber sind derzeit damit beschäftigt, die neuen Massnahmen zu entwickeln. Erste Arbeiten werden im Sommer 2010 in der Öffentlichkeit zu sehen sein.
Der Onlinewerbevermittler Admazing setzte sich in den letzten Wochen in verschiedenen Konkurrenzpräsentationen durch. Zu den Neukunden zählen unter anderen die Unfallversicherung Suva, der Fotoservice Ifolor, die Webagentur Eyekon und die Kreditkartenvermarkterin Swisscard. Für die neuen Kunden übernimmt Admazing in Zukunft Planung und Durchführung von Display- sowie Performance-Kampagnen.
Das auf elektrophysikalische Mauerwerksentfeuchtung spezialisierte Unternehmen Extracom hat sein PR-Beratungsmandat an Jenni Kommunikation vergeben. Der Aufbau der Medienarbeit sowie die fachliche Kommunikationsberatung sind Hauptaufgaben der Agentur. Die Zusammenarbeit startet per sofort.
Die Berner Agentur Numéro 10 gewinnt das Mandat für die Entwicklung der neuen Imagekampagne von Gatorade. Das Energiegetränk für Sportler wird durch die PepsiCo-Gruppe vermarktet. Die nationale Kampagne integriert dynamische sowie klassische Kommunikationsmittel. Die Kampagne startet diesen Frühling.

Saatchi & Saatchi: Neuer Auftritt für Stadt Genf

Genf hat am Dienstag nach einer 13-tägigen Teaser-Kampagne seinen neuen Auftritt enthüllt. Saatchi & Saatchi Schweiz ist vom Genfer Tourismus- und Kongressbüro beauftragt worden, die neue Strategie und die entsprechende Kampagne zu entwickeln. Ziel ist es, die Stadt als «Eine Welt für sich» zu positionieren.

Das Logo, dessen Typographie sich an Gill Sans und Adobe Jenson Pro anlehnt, soll die historische Offenheit der Stadt illustrieren. Der Springbrunnen, Wahrzeichen von Genf, wurde dabei in das neue Logo integriert. Ein Kurzfilm, zu sehen auf der Website Geneve-unmondeensoi.com, zeigt bekannte und weniger bekannte Orte und Momente in Genf, die einer Weltreise gleichen.
Der Neuauftritt wurde mit einer 13-tägigen Teaser-Kampagne von Saatchi & Saatchi angekündigt. Zahlreiche Poster waren in der ganzen Stadt aufgetaucht, die auf Rejoignez-nous.ch verwiesen. Auch auf Onlineplattformen und in der Tribune de Genève wurde dazu aufgefordert, die Website zu besuchen. Die Partner vom Genfer Tourismus & Kongressbüro lockten zudem mit Nachlässen, Cocktails, Sofortgewinnen und besonderen Serviceangeboten auf die Website.

Verantwortlich bei Genf Tourismus: Bodi Militza (Marketing Manager). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi: Philippe Meyer, Florence Bittel, Suzanne Breza, Sab Ahmed (Beratung), Philippe Schwaar (Creative Direction), Adriane Morard (Graphic Design), Gabriel Mauron, Fraser Grant (Kreation), Pascal Greco (TV Producing). Produktion: Christophe Miville (Digital Producing, Grafmiville), Frederic Baillif, Valentin Waeber (Film Production, Fresh Production) .

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SF: «Logo Rouge» für mehr Jugendschutz

Das Schweizer Fernsehen hat eine neues Logo eingeführt. Es soll anzeigen ob ein Film oder eine Serie für Kinder und Jugendliche unter 16 beziehungsweise 18 Jahren geeignet ist.

Die entsprechend ungeeigneten Sendungen sind seit Montag mit dem «Logo Rouge» gekennzeichnet, wie SF mitteilte. Während der gesamten Ausstrahlung sei bei nicht-jugendfreien Sendungen jeweils ein roter Balken unter dem Senderlogo sichtbar. Vor den Beiträgen würden ausserdem optische und akustische Warnhinweise ausgestrahlt, und auch im TV- Programm und auf der SF-Website sei die Warnung ersichtlich. Die Schutzmassnahme gilt für SF 1, SF 2 und HD suisse.
Das Schweizer Fernsehen strahlt laut Mitteilung Sendungen, die für Zuschauende ab 18 Jahren geeignet sind, erst ab 23 Uhr aus, solche, die sich nur für über 16- Jährige eignen, ab 22 Uhr. Das Hauptprogramm ab 20 Uhr richte sich grundsätzlich an Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, tagsüber seien auch unter 12-Jährige angesprochen. Trotz dieser Grundsätze könnten einzelne Filme oder Serien von diesen Grundsätzen abweichen, räumt SF ein. Darauf aufmerksam machen nun Warnhinweise und das «Logo Rouge
Das Schweizer Fernsehen will mit den Kinder- und Jugendschutz-Massnahmen den Eltern eine Entscheidungshilfe in Sachen TV-Konsum ihrer Kinder geben.

SRG: Leuenberger genehmigt zusätzliche Werbeblöcke

Ab dem 1. April wird die SRG zusätzliche Werbung senden können. Der SP-Medienminister genehmigt zusätzliche Werbeblöcke. Weniger jedoch, als der Staatssender wollte.

Die SRG spürte bisher wenig von der allgemeinen Krise in der Medienlandschaft. In den letzten vier Jahren stieg die Mitarbeiterzahl um 180 Personen und die Personalkosten stiegen gar um 66 Millionen. Nun gab der mit 1.1 Milliarden Franken Jahresgebühren finanzierte Staatssender jedoch letzte Woche den Abbau von 100 Stellen bekannt. Mit dem Stellenabbau sollen ab 2011 rund 17 Millionen Franken eingespart werden.
SRG streicht 100 Stellen
Nun will Leuenberger der SRG den Verkauf zusätzlicher Werbeblöcke gestatten, wie der Blick am Sonntag schreibt. Die zusätzlichen Werbeblöcke beträfen die Zeiten vor 18 Uhr und nach 23 Uhr. Das wäre es möglich, auch kurze Sendungen von 30 Minuten durch Spots zu unterbrechen. In der Primetime von 18 Uhr bis 23 Uhr bleibt jedoch alles beim Alten. Werbung ist möglich zwischen den Sendungen, jedoch nur bei solchen, die länger als 90 Minuten sind.
Beim Bundesamt für Kommunikation Bakom geht man davon aus, dass dies bis Mitte März in den Bundesrat kommt. Dies bestätigte der Chef der Abteilung Radio und Fernsehen beim Bakom, Matthias Ramsauer. Nach der Schätzung von Experten könnte dies der SRG-Vermarkterin Publisuisse so ein Potenzial von fünf Millionen Franken eröffnen, wie Blick.ch am Sonntag schreibt. Die SRG hätte sich jedoch mehr Werbeblöcke gewünscht. Man wollte den ganzen Abend Sendungen unterbrechen dürfen, die länger als 45 Minuten dauern.

Neue Creative Directors bei Jung von Matt/Limmat

Livio Dainese und Fernando Perez werden bei Jung von Matt/Limmat Creative Directors. Die beiden arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen.

Dainese und Perez bildeten bei Lowe ein Team, bevor Dainese zu Publicis und Perez zu Jung von Matt nach Hamburg wechselte. Seit fast drei Jahren arbeiten sie nun bei Jung von Matt/Limmat. Beide sind seit 2009 Mitglieder des ADC Schweiz. Viele ihrer Arbeiten wurden bei nationalen und internationalen Kreativ-Wettbewerben ausgezeichnet. Zuletzt gewannen Sie beim ADC Schweiz unter anderem zwei Goldwürfel.
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