Pro Sieben Sat.1: Nur Kleinaktionäre profitieren von Gewinn
Die TV-Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 ist 2009 in die Schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Davon profitieren aber nur die Kleinaktionäre. Seinen Besitzern, den umstrittenen Beteiligungsfirmen KKR und Permira, zahlt das Unternehmen keine Dividende.
Für die Stammaktien, die grösstenteils von den beiden Finanzinvestoren gehalten werden, solle es keine Gewinnbeteiligung geben, teilte der Fernsehkonzern am Donnerstag gemäss SDA mit. Damit gehen die Beteiligungsfirmen das zweite Jahr hintereinander leer aus. Zuvor hatten KKR und Permira herbe Kritik einstecken müssen, als sich für das Geschäftsjahr 2007 auf Kosten von Pro Sieben Sat.1 Ausschüttungen von 270 Millionen Euro genehmigt hatten – das dreifache des damaligen Gewinns. Die Finanzgesellschaften haben dem Konzern zudem einen Schuldenberg von 3,3 Milliarden Euro aufgebürdet. Allein dafür wurden 2009 rund 230 Millionen Euro Zinsen fällig.
Aus dem Jahresgewinn 2009 von 144,5 Millionen Euro sollen hingegen die Kleinaktionäre, die über Vorzugsaktien am Unternehmen beteiligt sind, wie im Vorjahr die in der Satzung vorgeschriebene Mindestausschüttung von 0,02 Euro je Titel erhalten – insgesamt 2,1 Millionen Euro. 2008 hatte Pro Sieben Sat.1 einen Verlust von 129 Millionen Euro verbucht.
Kosten um 220 Millionen Euro gedrückt
Das abgelaufene Jahr lief für die Sendergruppe nach Aussagen von Konzernchef Thomas Ebeling besser als anfangs gedacht. «Dank eines nachhaltigen Kostenmanagements und der guten Performance im vierten Quartal haben wir das Unternehmen 2009 in die Gewinnzone zurückgeführt», sagte der vor einem Jahr angetretene Manager. So habe Pro Sieben Sat.1 die Kosten – unter anderem durch mehr Wiederholungen – um 220 Millionen Euro gedrückt. Das ist mehr als doppelt so viel wie anfangs geplant. Zudem sei der TV-Werbemarkt mit einem Minus von zehn Prozent lange nicht so stark eingebrochen wie befürchtet. Der Umsatz sank 2009 um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.
Einen Ausblick für 2010 blieb der ehemalige Pharma-Manager aber schuldig. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich zwar verbessert, doch klar sehe das Unternehmen noch nicht, sagte Ebeling. Auf jeden Fall werde weiter gespart.
Aus dem Jahresgewinn 2009 von 144,5 Millionen Euro sollen hingegen die Kleinaktionäre, die über Vorzugsaktien am Unternehmen beteiligt sind, wie im Vorjahr die in der Satzung vorgeschriebene Mindestausschüttung von 0,02 Euro je Titel erhalten – insgesamt 2,1 Millionen Euro. 2008 hatte Pro Sieben Sat.1 einen Verlust von 129 Millionen Euro verbucht.
Kosten um 220 Millionen Euro gedrückt
Das abgelaufene Jahr lief für die Sendergruppe nach Aussagen von Konzernchef Thomas Ebeling besser als anfangs gedacht. «Dank eines nachhaltigen Kostenmanagements und der guten Performance im vierten Quartal haben wir das Unternehmen 2009 in die Gewinnzone zurückgeführt», sagte der vor einem Jahr angetretene Manager. So habe Pro Sieben Sat.1 die Kosten – unter anderem durch mehr Wiederholungen – um 220 Millionen Euro gedrückt. Das ist mehr als doppelt so viel wie anfangs geplant. Zudem sei der TV-Werbemarkt mit einem Minus von zehn Prozent lange nicht so stark eingebrochen wie befürchtet. Der Umsatz sank 2009 um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.
Einen Ausblick für 2010 blieb der ehemalige Pharma-Manager aber schuldig. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich zwar verbessert, doch klar sehe das Unternehmen noch nicht, sagte Ebeling. Auf jeden Fall werde weiter gespart.

