Billag mit neuem CEO

Ewout Kea wird neuer CEO der Billag. Der heutige Compliance Manager von Swisscom übernimmt seine neue Aufgabe am 1. April 2010. Der 43-Jährige wird Nachfolger von Stephan Wiederkehr, der das Unternehmen Ende Oktober 2009 verlassen hat.

Ewout Kea ist seit 2005 Head of Compliance bei der Swisscom. Derzeit ist Kea für das Risikomanagement und das Interne Kontrollsystem (IKS) verantwortlich. In dieser Funktion hat er sich mit allen Konzerntochtergesellschaften auseinander gesetzt und kennt deshalb Billag und ihre Aufgaben bereits gut, wie das Unternehmen schreibt. Mit der Wahl von Ewout Kea ist die Führung der Inkassostelle wieder komplett.

Etat: Oakley neu im Kundenportfolio von Department

Die Agentur Department mit Sitz in Zürich und New York hat einen Neukunden im Portfolio. Die Werber konnten sich in einer Konkurrenzpräsentation des international tätigen Lifestyle- und Sportartikelherstellers Oakley durchsetzen.

Erste Arbeiten des Massnahmenpakets, das europaweit zum Tragen kommen soll, werden ab Sommer 2010 zu sehen sein.

SDA: Bund will nicht mehr als drei Millionen für Meldungen bezahlen

Der heutige Leistungsvertrag zwischen der Eidgenossenschaft und der Schweizerischen Depeschenagentur SDA läuft Ende Jahr aus. Gegenwärtig wird ein neuer Vertrag ausgehandelt. Eine Erhöhung der Beiträge von jährlich drei Millionen Franken kommt für den Bundesrat dabei nicht in Frage. Dies hielt Bundeskanzlerin Corina Casanova am Montag in der Fragestunde des Nationalrats fest.

Nationalrat Daniel Vischer (Grüne/ZH) hatte wissen wollen, was der Bundesrat «zu einem Monopol in einem solch heiklen Bereich» sage. Seit das Schweizer Büro des Deutschen Depeschendienstes (ddp) geschlossen wurde, bietet nur noch die SDA einen Inlanddienst an. Vischer fragte, weshalb die SDA «Geld für die Schaffung eines Monopols» ausgebe und den Bund gleichzeitig um höhere Zuwendungen ersuche. Dazu sagte Casanova, die SDA sei ein privatrechtliches Unternehmen und der Bund habe keine Einblicke in ihre Geschäfte. Von einem Gesuch um höhere Zuwendungen sei der Bundeskanzlei nichts bekannt. Auf die Preise, welche die SDA mit ihren anderen Kunden aushandle, nehme der Bund keinen Einfluss. Noch offen ist auch, wie viel der Bund der SDA im Rahmen des Sprachengesetzes bezahlt. Dem Bundesrat sei es nicht egal, dass die SDA als einzige Agentur in der Schweiz einen Inlanddienst anbiete. Dazu äussern will er sich im Moment aber nicht.

SFLB für Swisscanto: Mit Haustier zu Fondsanteilen

SFLB hat für Swisscanto einen Onlinewettbewerb kreiert. Wer ein Foto von sich und seinem Haustier einsendet, kann Fondsanteile im Gesamtwert von 10‘000 Franken gewinnen.

Thematisch knüpft der Wettbewerb, der auf diversen Websiten sowie über verschiedene Kantonalbanken und die Bank Coop beworben wird, an die letztjährige Fondspromotion von Swisscanto an. Unter dem Motto «der richtige Partner macht glücklich» wurde eine Kampagne lanciert, welche die Analogie von Anlageprodukten und Haustieren in den Mittelpunkt stellte. Was für Haustiere gelte, stimme nämlich auch für Anlagefonds: Die richtige Wahl ist entscheidend, so die Werber. Ab sofort steht die Internetseite Swisscanto-partner.ch bereit, um eigene Fotos hochzuladen, andere zu beurteilen oder beim zusätzlichen Partner-Memory eine von fünf Sony-Digitalkameras zu gewinnen.

Verantworlich bei Swisscanto: Sibylle Mangold (Leiterin Service Marketing), Monika Hartmeier (Projektleiterin Marketing). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Reto Clement (AD) Christian Stüdi (Text), Patrick Suter (CD), Ivana Giannakis, Sarah Kappeler, Pam Hügli (Beratung); Update (Online).

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Condor Commercials: Team erweitert

Condor Films verstärkt das Team in der Abteilung Condor Commercials. Agency Producerin Sarida Bossoni wird ab März 2010 als Sales Representative den Ausbau des bestehenden Regieportfolios weiter vorantreiben.

Gleichzeitig wird Sarida Bossoni die Produzenten Michael Gloor und Florian Studer und ihre Teams in der Akquisition und bei der Bearbeitung von Anfragen aktiv und kreativ unterstützen. Bossoni war die letzten sieben Jahre als Agency Producer bei Exxtra Kommunikation tätig. In dieser Funktion hat sie über 70 Kino- und TV-Spots im In- und Ausland produziert.

SRG-Umfrage zum Onlineauftritt des Regionaljournals

Seit einiger Zeit sind alle Regionaljournale unter dem Dach der Seite Drs.ch mit einem einheitlichen Internetauftritt vertreten. Die Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis hat nun die Website bewertet. Das Angebot, die Gestaltung und die Navigation wurden positiv beurteilt. Punktuelle Kritik gab es zum Archiv und zur Suche.

Die Kommission beurteilte die Übersichtlichkeit, die Gestaltung, die Nutzerführung und die Dossiers der Website insgesamt als positiv. Kritik erntete das Archiv und die Such-Funktion. Die Mitglieder der Programmkommission bemängelten die unübersichtliche Darstellung der Resultate und die fehlende Möglichkeit, die Suche nach Sendungen einzuschränken. Für Diskussionsstoff sorgte zudem das Archivsymbol. Der stilisierte Kalender wurde als zu klein und als nur schwer auffindbar beurteilt. Die Kommissionsmehrheit besucht die Internetseite des Regionaljournals, um verpasste Sendungen nachzuhören. Hingegen nutzen nur wenige die Website als Newsportal.

Sappi: «Ideas that Matter» jetzt auch für staatliche und private Non-Profit-Organisationen

Sappi, unterstützt nun bereits seit zehn Jahren graphisches Design für den Non-Profit-Sektor. Ab sofort können neu nicht nur Grafikdesigner, sondern auch staatliche und private Non-Profit-Organisationen ihre Druckkampagne oder andere Projekte einreichen.

Die «Ideas That Matter»-Jury von Sappi werde die Bewerbungen das ganze Jahr hindurch beurteilen und ad hoc Unterstützungen in Form von Papier vergeben. Es könne auch Baumpflanzungen als Unterstützung von Gebieten geben, die von Waldbränden zerstört wurden, oder um beispielsweise die Kohlendioxidemissionen auszugleichen. Um für die Teilnahme zugelassen zu werden, müssen die Druckkampagnen, Projekte oder CSR-Programme eine umweltrelevante, nachhaltige und/oder humanitäre Wirkung zeigen. Das kann beinhalten: Die Reduktion der Kohlendioxidemissionen, der ökologische Fußabdruck, die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen oder die Förderung des Wohlstands durch die Entwicklung der lokalen Wirtschaft und die Förderung der Nachhaltigkeit.
Studenten haben zusätzlich die Möglichkeit, im Rahmen ihres Unterrichtsplans an einem separaten jährlichen «Ideas That Matter»-Wettbewerb teilzunehmen. Der Abgabetermin für Studentenbeiträge ist der 1. Juni 2010. Die Gewinner werden Mitte Juli bekannt gegeben. Für den jährlichen Studentenwettbewerb und die fortlaufenden Einreichungen von Fachleuten sind Beiträge aus folgenden Bereichen zur Teilnahme berechtigt: Landwirtschaft, Tiere, Energie, Umwelt, Aufforstung, Gesundheitswesen, Menschen, Wissenschaft, Wasser und Bildung.

13. Spotlight-Festival: Die Bilanz

An diesem Wochenende ging die dreizehnte Ausgabe von Spotlight über die Bühne. Nach zwölf Jahren in Oberschwaben und am Bodensee fand das deutsche Werbefilmfestival 2010 erstmals in Mannheim statt. Rund 2’000 Besucher waren im ausverkauften Mozartsaal. Im Fokus des Werbejahrgangs 2009/2010 standen auffällig viele engagierte Spots, die sich mit dem Klimawandel, mit sozialer Gerechtigkeit und der Suche nach Menschlichkeit beschäftigten.

Schon jetzt steht fest, dass Spotlight für fünf Jahre in Mannheim bleiben. Über die Awards wird bei Spotlight grundsätzlich doppelt entschieden. Erstens durch eine Fachjury mit Vertretern aus Agenturen, Produktion und Hochschulen. Zweitens aber durch das live und digital abstimmende Publikum selbst.
Eine Menge neuer, häufig auch cross-medialer Plattformen für Werbung sind entstanden. Spotlight passte seine Sektionen und Preiskategorien schrittweise diesem veränderten Umfeld an. Neben der Königsdisziplin tv & kino sind dies web & mobile für Werbung im Internet und fürs Handy, no limits für sämtliche anderen Formate der sich rasant entwickelnden werblichen Bewegtbild-Kommunikation sowie, in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim, Spotlight Visions als Zukunftspreis für die Werbung von morgen. Um den Start am neuen Standort gebührend zu markieren, kooperiert das Festival ausserdem mit einer bundesweit renommierten Mannheimer Organisation: der Popakademie Baden-Württemberg. Der Spotlight Music Award zeichnete das beste Audio-Branding für das Internationale Werbefilmfestival Spotlight aus. Studenten der Popakademie hatten anhand eines Briefings Vorschläge entwickelt; eine Vorjury nominierte zwei davon. Wer von diesen beiden Finalisten gewinnt, entschied am Spotlight-Abend, wie bei den anderen Preisen auch, das Publikum per digitale Abstimmung. Die Preise in diesem Wettbewerb sind dotiert und beliefen sich auf 7’500 Franken. Ebenfalls dotiert sind die studentischen Gold-Gewinner der Publikums-Awards. Die jeweils 1’000 Franken Preisgeld stiftete die Film Commission Metropolregion Rhein-Neckar.
Verantwortlich für das Programm zeichneten die Festivalleiter Peter Frey und Thomas Falkenstein. Spotlight wird unterstützt von der Stadt Mannheim, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Landesanstalt für Kommunikation LfK und dem Staatsministerium Baden-Württemberg. Wissenschaftspartner ist die Hochschule Pforzheim.

Spotlight Awards 2010: Die Preisträger
Vorsitzende der Fachjury im Spotlight Hauptwettbewerb tv & kino waren Matthias Spaetgens, Scholz & Friends, und Barbara Kranz, Telemaz Commercials, beide Berlin. Den Vorsitz der Fachjury im Spotlight-Hauptwettbewerb web & mobile hatten Stefan Kolle, KolleRebbe Werbeagentur, und Simone Ashoff, Good School, beide Hamburg, inne. Die langjährige Jury-Vorsitzende des Studentenwettbewerbs war Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin der MFG Filmförderung Baden- Württemberg, Stuttgart. Unterstützt wurden sie von Kollegen aus renommierten Agenturen, Filmproduktionsfirmen, Medienredaktionen und den wichtigen Ausbildungsstätten für Werbefilm.

Preise der Fachjury, Spotlight-Hauptwettbewerb
Kategorie: tv & kino
Spotlight in Gold: Hymne. Produkt: Hornbach Baumarkt, Heimat Werbeagentur, Berlin.
Spotlight in Silber: Spotserie Beach Bar / Bus / Tennis. Produkt: AIDS Prävention, Euro RSCG Zürich / Eurad.
Spotlight in Bronze: Was uns antreibt. Produkt: Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V., Heimat Werbeagentur, Berlin
Kategorie: web & mobile
Spotlights in Gold und Silber wurden dieses Jahr nicht vergeben.
Spotlight in Bronze: S 1000 RR Tabletrick. Produkt: BMW Motorrad; Serviceplan Erste Werbeagentur, München.

Preise der Fachjury, Spotlight Students
Kategorie: tv & kino
Spotlight in Gold: Lada Niva €“ Roscosmos Edition 1-3. Florian Friedrich Dünzen, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Spotlight in Silber: Oleg €“ Life of a weightlifter. Alena Jelinek, Lena Kraeber, Mario Zozin, Philipp Haberlandt, Filmakademie Baden-Württemberg.
Spotlight in Bronze: Deutsche Kartoffeln. Christoph Ischinger, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Kategorie: web & mobile
Spotlight in Gold: Du bist Terrorist. Alexander Lehmann, Fachhochschule Kaiserslautern.
Spotlight in Silber: Megawoosh. Nikolas Hannack, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Spotlight in Bronze: Steckspiel. Christoph Kannenberger, Institute of Design Hamburg.

Preise der Fachjury
Kategorie: no limits
Spotlight in Gold: The PEN Story. Produkt: Olympus PEN Kamera; DSG Dialog Solutions, Hamburg.
Spotlight in Silber: Kolle Rebbe 15 Jahre. Produkt: Kolle Rebbe; Kolle Rebbe GmbH, Hamburg.
Spotlight in Bronze: Blitz. Produkt: BMW S 1000 RR; Serviceplan Erste Werbeagentur, München.

Publikumspreise Spotlight-Hauptwettbewerb
Kategorie: tv & kino
Spotlight in Gold: Bus. Produkt: AIDS Prävention; Euro RSCG Zürich / Eurad.
Spotlight in Silber: Maranello. Produkt: Audi R8 5.2 FSI quattro; tony petersen film, Hamburg.
Spotlight in Bronze: Natur – Motten. Produkt: Sympatex Membran; SERVICEPLAN, München.
Kategorie: web & mobile
Spotlight in Gold: Evian Roller Babies. Produkt: Evian Mineralwasser; Euro RSCG BETC.
Spotlight in Silber: Kuh vom Eis. Wenn es mal kracht; Produkt: Rechtsschutzversicherung; trio-group communication & marketing Mannheim.
Spotlight in Bronze: Oettinger Viral. Produkt: Inlingua; Kolle Rebbe, Hamburg.

Publikumspreise Spotlights Students
Kategorie: tv & kino
Spotlight in Gold: Armut kennt viele Geschichten. Produkt: Social Spot; Isabel Prahl, Kunsthochschule für Medien Köln.
Spotlight in Silber: Deutsche Kartoffeln. Produkt: Pfanni; Christoph Ischinger, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Spotlight in Bronze: Briefträger. Produkt: Apple iPhone; Matthias Lang, Hochschule für Fernsehen und Film München.
Kategorie: web & mobile
Spotlight in Gold: Steckspiel. Produkt: DFB FrauenfuŸball; Christoph Kannenberg, Institute of Design Hamburg.
Spotlight in Silber: Du bist Terrorist. Produkt: soziale Marketing-Kampagne; Alexander Lehmann, Fachhochschule Kaiserslautern.
Spotlight in Bronze: EGO. Produkt: Rolf Benz; Susanne Kultau, die medienakademie Hamburg.
Publikumspreise no limits
Spotlight in Gold: The PEN Story. Produkt: Olympus PEN Kamera; DSG Dialog Solutions, Hamburg.
Spotlight in Silber: Darkroom. Produkt: Exground Filmfest Wiesbaden; Daniel Seideneder, FH Mainz.
Spotlight in Bronze: Blitz. Produkt: BMW S 1000 RR; Serviceplan Erste Werbeagentur, München.

Preis der Hochschule Pforzheim Spotlight Visions
Ex aequo, für einen Spot aus der Sektion spotlight Students web & mobile: Du bist Terrorist. Alexander Lehmann, Fachhochschule Kaiserslautern.
Für einen Spot aus der Sektion no limits: Blitz. Produkt: BMW S 1000 RR; Serviceplan Erste Werbeagentur, München.

Klein Report droht Klage

Der Ringier Konzern droht dem Klein Report mit einer Klage.

Der Informationsdienst für die Kommunikationsbranche habe ein Interview mit Verleger Michael Ringier aus der Hauszeitschrift des Konzerns weiterverbreitet. Wie die Sonntagszeitung schreibt, teilte der Konzern der Betreiberfirma von Klein Report mit, dass die unautorisierte, vollständige Übernahme des Interviews mit Herrn Ringier unzulässig sei.

Zu guter Letzt: Bei Coca-Cola wird jetzt gejubelt

Coca-Cola hat am Mittwoch in der Münchner Allianz-Arena seine WM-Kampagne vorgestellt. Das Motto der Kampagne lautet: «Zeig uns deinen Torjubel».

Die Kampagne wird jedoch erst am 6. April lanciert. Dann fordert der Getränkeriese Deutschland zum Jubeln auf – in einer integrierten Kampagne mit prominenter Unterstützung. Miro Klose zeigt in einem TV-Spot seinen Jubel-Salto und der Kameruner Roger Millas führt darin seinen Eckfahnentanz vor. Dies kündete Wuv.de am Donnerstag an. Zum Spot soll es Musik geben vom somalischen Musiker K’naan. Entwickelt wurde der Werbefilm von der argentinischen Agentur Santo. Für die deutsche Version mit Klose zeichnet die Berliner Agentur Mc Cann Erickson verantwortlich. Im Intermet führt Oliver Pocher eine eigene Eckfahnentanz-Variation vor und ruft die Internetnutzer dazu auf, selber Torjubel-Szenen hochzuladen. Der Getränkeriese hat dafür einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet.
Der Marketing-Direktor will zwar nicht verraten, wie gross das Budget für die WM-Kampagne ist, ausser, dass es im zweistelligen Millionenbereich liege und rund 1.5 Milliarden Kontakte generieren soll. Dafür werden nicht nur Spots im Internet und Fernsehen eingesetzt, sondern auch eine Kooperation mit dem Sammelbildchen-Anbieter Panini. Gejubelt wird bei Coca-Cola auf jeden Fall, ganz egal wie die WM verläuft.

Erster TV-Spot in der Geschichte von Manor

Manor präsentiert die erste TV-Werbekampagne in ihrer bald 110-jährigen Geschichte. Der erste Teil des vom bekannten britischen Regisseur Laurence Dunmore realisierten Spots wird ab Sonntag Abend zum ersten Mal ausgestrahlt.

Bis zum 1. April ist wird er nun jeweils zur Prime Time auf 16 nationalen und internationalen Sendern in der Schweiz ausgestrahlt. Drei weitere Versionen des TV-Spots folgen jeweils der Jahreszeit angepasst bis Ende Jahr.
Der Spot erzählt in vier Episoden davon, wie Träume die Menschen beflügeln, aus Ihrem Alltag etwas Besonderes zu machen. Mehr als 10’000 Meter Film belichtete der Regisseur Laurence Dunmore, bekannt durch seinen Film «The Libertine» für den Spot. Realisiert wurde der 59-sekündige Film in Südafrika und Slowenien, zusammen mit der Werbeagentur Saatchi & Saatchi und der Filmproduktion The Gang Films, Paris.
Den French Touch, der zu Manor gehört, verkörperten die beiden Pariser Hauptdarsteller Gaëlle Hérisson und Jean Paturel. Die Filmmusik, gesungen von Yasmin Shah Felidat, wurde eigens für Manor von Gilles Camus geschrieben.
Der Film ist ab Montag, den 8. März, ab 9.00 Uhr auf Manor.ch zu sehen und von heute Abend an bis zum 1. April zur Prime Time auf folgenden Sendern in der Schweiz: SF1, SF2, SF Info, TSR1, TSR2, RTL, RTL2, Pro7, Sat1, 3+, Vox, RSI1, RSI2, RTL9, TRC und M6.
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Comedia; Wird kritischer Journalismus Mangelware?

In der Wirtschaftskrise ist die Medienbranche stark unter Druck geraten. Besteht die Gefahr, dass Kritik im Journalismus Mangelware wird?

Auf die stark rückläufigen Werbeeinnahmen folgte ein dauerhafter Arbeitsplatzabbau. Nun konstatiert die Schweizer Mediengewerkschaft Comedia einen Stellennotstand. Man spare die Medienlandschaft kaputt, wie Stephanie Vonarburg, Zentralsekretärin Sektor Presse und elektronische Medien bei Comedia im Gespräch mit Pressetext betont. Um den kritischen Journalismus stehe es schlecht.
Ein gigantischer Konzentrationsprozess sei am Laufen, in dem die Branche auf wenige verbleibende Medienunternehmen schrumpfte, meint die Branchenkennerin. Allerdings stiessen auch sie an kritische Grenzen, wenn sie ihre Redaktionen weiter ausbluten.
Im Mediensektor der Schweiz sind seit Herbst 2008 der Mediengewerkschaft zufolge etwa 1’000 Stellen vernichtet worden. Und der Arbeitsplatzabbau setzt sich noch immer fort. Gerade gestern wurde bekannt, dass Espace Media beim Berner Bär sieben Vollzeitstellen streichen will. Auch die Unternehmer verlieren durch die Abbaumassnahmen teuer erarbeitete Erfahrung und Know-how, stellt Comedia klar.
Die Medienberichterstattung entstammt in der Folge zunehmend den Presseabteilungen in Konzernen. Die schlank gesparten Redaktionen seien immer stärker an PR-Büros und Kommunikationsabteilungen ausgeliefert und auf deren Vorarbeit angewiesen, führt Vonarburg aus. Es bestehe die Gefahr, dass Kritik im Journalismus Mangelware werde, wenngleich die verbleibenden Journalisten bemüht seien, weiterhin gut zu arbeiten.
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