Blick: Pranger-Panne

Beim Thuner «Sex-Skandal» zeigte Blick die drei Beschuldigten. Zu einfach identifizierbar, meinen Kritiker. Brisanterweise arbeitet einer der Gezeigten mittlerweile bei Ringier.

Zwei der Beschuldigten wurden mit einem schwarzen Balken gezeigt. Wie die Schweiz am Sonntag schreibt, sind sie mit einfachster Recherche zu identifizieren. Mundpartie und Haare lassen aufgrund der unvollständigen Anonymisierung klare Rückschlüsse auf die Identität der Angeklagten zu. Noch eindeutiger sei der dritte Beschuldigte identifizierbar, kritisiert die Zeitung. So lässt die Zusatzinformation, es handle sich beim damaligen Torhüter um einen «Nati-Goalie», keinerlei Zweifel offen, um wen es sich handelt. Zum Zeitpunkt der Publikation hatte das Thuner Regionalgericht noch kein Urteil gesprochen.

«Sehr problematisch» findet die Berichterstattung der frühere Presserat-Präsident Peter Studer. Zwei der Beschuldigten seien in der Zusammenwirkung von Text und Bild leicht erkennbar und dadurch «in einem mittelgrossen lokalen Umfeld entlarvt». Im Falle des Torhüters sieht Studer sogar «eine klare Verletzung des Persönlichkeitsschutzes» durch das Boulevard-Blatt.

Brisant: Laut Recherchen der Schweiz am Sonntag arbeitet einer der drei Beschuldigten mittlerweile in einer Kaderposition bei Ringier. Die Zeitung vermutet, dass dies der Sportredaktion nicht bewusst war und sie durch einen Online-Kommentar darauf aufmerksam gemacht wurde. Auf Anfrage des Sonntagsblattes wollte weder Blick-Sportchef Felix Bingesser, noch Ringier-Sprecher Edi Estermann zur Geschichte Stellung nehmen.

Beim «Sex-Skandal» geht es um drei damalige FC-Thun-Spieler, die beschuldigt wurden, 2005 eine Frau vergewaltigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Berner Oberland stellte das Verfahren 2013 aus Mangel an Beweisen ein. Zu Unrecht, fand das Bundesgericht, an das die Frau das Urteil weitergezogen hatte – die Staatsanwaltschaft musste Anklage erheben. Am vergangenen Freitag wurden die drei Beschuldigten freigesprochen. (hae/Schweiz am Sonntag)
 

Salt: Der neue CEO ist ein Schweizer

Am Montag wird Salt den neuen CEO vorstellen. Laut Sonntagszeitung soll es sich dabei um einen Schweizer handeln.

Die Sonntagszeitung beruft sich dabei auf eine interne Medienmitteilung des Telecomanbieters. Darin werde der Termin der Ankündigung des Nachfolgers von Johan Andsjö genannt, allerdings noch nicht dessen Namen. Die Zeitung will zudem wissen, dass es sich beim neuen CEO um einen Schweizer handle. Die Vertreter des französischen Investors Xavier Niel wünschten demnach einen Chef, der die Schweiz bestens kennt.

Wer immer es ist: An ihn werden hohe Erwartungen gestellt. Von seiten des Investors ist laut Sonntagszeitung zu hören, das Unternehmen sei in den letzten Jahren schlecht gemanaged worden. Die Franzosen würden sich darüber ärgern, dass zwar für 40 Millionen Franken ein Namenswechsel vollzogen worden sei, aber keine vereinfachten Tarifmodelle oder Produkte vorlägen. Ausserdem habe der Namenswechsel für ein IT-Chaos gesorgt, was wiederum der Marke Salt geschadet habe.

Update 25.01.2016: Andreas Schönenberger wird neuer CEO

Am Namen wird festgehalten – alles andere soll sich ändern. Dienstleistungen werden neu intern erbracht, Antennen neu in Eigenregie aufgestellt. Viele der externen Lieferanten seien schlicht zu teuer gewesen, ist man in Frankreich überzeugt. Ziel ist es, bis in drei Jahren einen der Swisscom ebenbürtigen Standard zu erreichen. (hae/Sonntagszeitung)

Eyeloveyou: Colourkey neugeboren

Die Basler Jugendkarte Colourkey hat ein frisches Kleid. Den gesamten Auftritt vom Logo über die Drucksachen und die Website bis zu Plakaten und Anzeigen hat Eyeloveyou konzipiert und umgesetzt.

Das neue Erscheinungsbild entstand von Anfang an in engem Dialog mit der Zielgruppe. In mehreren intensiven Workshops, zu welchen Jugendliche aus Basel eingeladen waren, wurden Trends, Vorlieben und Bedürfnisse genauestens erfragt. Das Kreativkonzept und das neue CD sind laut Mitteilung direkte Resultate aus dieser Auseinandersetzung.

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Digitale Visuals, analog umgesetzt

Trends finden nicht nur in den Köpfen statt, sondern auch im Netz. Die Innovationsplattform Kickstarter lieferte die Idee zur neuen Bildwelt: Eyeloveyou investierte in die Entwicklung des Pixelstick, welchen sie in der Folge als Erste in der Hand hielt. Damit wird die neue Bildwelt umgesetzt – Bilder, die digital montiert aussehen, in der Realität aber analog mit langer Belichtungszeit erschaffen worden sind.

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Neben einem komplett neu erschaffenen Corporate Design und frischen Key Visuals für sämtliche Kanäle setzte Eyeloveyou auch eine ganze Reihe von Online-Massnahmen um, erstellte den gesamten Mediaplan inklusive Digitalstrategie und schaffte es so, den Imagewandel des Colourkey ganzheitlich zu vollziehen. Der Colourkey ist 2016 nach 26 Jahren neu zur Welt gekommen.

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Verantwortlich bei Colourkey: Fabian Süess (Leitung), Miriam Lüdin (Stv. Leitung). Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Konzeption, Kreation), Christoph Merkt (Kreation), Martin Sautter (Fotografie, Composing), Zoe Maritz (Beratung), Marleen Diener (Beratung).
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Statement, Inhalt&Form, Four., Flowcube und Etextera vermelden neue Kunden im Portfolio.

Statement gewinnt Barilla und Wasa

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Statment, die Zürcher Agentur für Brand und Consumer Activation, hat im noch jungen Jahr bereits zwei Erfolge zu verzeichnen: Gemäss Mitteilung der Agentur ist sie verantwortlich für die BTL-Aktivitäten rund um die Aktivierung der Jahreskampagnen 2016 der Marken Barilla und Wasa. «Die Agentur Statement hat uns mit ihren innovativen Konzepten zur Aktivierung unserer zwei bekannten und starken Marken Barilla und Wasa überzeugt. Die BTL-Kampagnen lassen sich perfekt in unsere 360° Marketingkampagnen integrieren und machen unsere Marken dank des hohen Involvements unserer Zielgruppen noch erlebbarer», so Sandra Schmid, Marketing Manager, Barilla Switzerland.

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Möbel Pfister richtet sich neu mit Inhalt&Form ein

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Inhalt&Form freut sich über den Etatgewinn des Einrichtungshauses Pfister. Im Vorfeld hat Pfister gemeinsam mit dem Strategieteam von Inhalt&Fom die zukünftige kommunikative Ausrichtung definiert. Erste Arbeiten der Zürcher LSA Agentur, die als Leadagentur agiert, werden im zweiten Halbjahr zu sehen sein.

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Four. punktet bei Viseca Card Services

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Im Rahmen einer Agenturevaluation für den Relaunch des Bonusprogramms Surprize hat sich Viseca für eine Zusammenarbeit mit der Agentur Four. entschieden. Das Mandat beinhaltet die Strategie, Konzeption und Umsetzung. Das On-Going der vor allem Online stattfindenden Kampagne ist für das Frühjahr 2016 vorgesehen.

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Flowcube: Bestsecret neu im Portfolio

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Flowcube startet mit einem Mandatsgewinn ins neue Jahr. Die Zürcher Kommunikationsagentur ist seit 1. Januar 2016 mit den Public Relations-Aktivitäten für die Online Shopping Community Bestsecret betraut. Das Mandat beinhaltet die Beratung der Geschäftsleitung, die Corporate Communications sowie Product PR. Zudem fungiert Flowcube als Pressestelle für die Schweiz. Bereits 2015 unterstützte Flowcube das Online Unternehmen bei der Lancierung auf dem Schweizer Markt. Nach erfolgreichem Start wurde die langfristige Zusammenarbeit beschlossen.

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Etextera – diverse Neukunden im Portfolio

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Die Textagentur Etextera kann auf ein erfreuliches 2015 zurückblicken. Trotz laut Mitteilung widrigem Marktumfeld ist es ihr gelungen, verschiedene Neukunden zu gewinnen. Das Management blickt optimistisch ins 2016. Die Aufhebung des Mindestkurses bei Euro/CHF zu Beginn des Jahres 2015 hat bei Etextera für einen verhaltenen Start gesorgt. Denn hauptsächlich exportorientierte Unternehmen haben nach dem Entscheid der Nationalbank ihr Werbebudget merklich zurückgefahren. Dass nun trotzdem ein positives Jahresfazit gezogen werden kann, sieht die Agentur hauptsächlich in ihrer Branchendiversifizierung. So haben sich unter anderem die Branchen Finance, Pharma sowie Konsumgüter über den Erwartungen gezeigt. Dies hat es ermöglicht, den Einbruch bei den exportorientierten Unternehmen wettzumachen.

Zu den Neukunden zählen unter anderem: Swisscom (Schweiz), Jacobs Foundation, Gerama, Tellco Vorsorge, China-MedCare, Canarini Communications, Acrevis Bank, Creabeton Baustoff, Simon Keller sowie die Stiftung Schweizer Sporthilfe.

Breel Embolo als Chiefs-Botschafter

Unter dem Motto «So einfach ...» startet der Schweizer Functional-Food-Hersteller Chiefs am 22.1.2016 eine breit angelegte Kampagne für die Chiefs Milk Protein Drinks. Testimonial ist Breel Embolo.

Die Kampagne läuft schweizweit in Print-Medien wie 20 Minuten, aber auch über Online- und soziale Medienkanäle. Sie wird von einer grossen Verkostungsaktion bei Coop begleitet. Parallel dazu lanciert Chiefs eine PR-Kampagne. Die Gesamtkampagne wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Chiefs, der Werbeagentur Zeitgeist Kommunikations und der PR-Agentur Ferris Bühler Communications konzipiert und realisiert. Im Fokus stehen das Markenbewusstsein und die Entwicklung der neuen Chiefs Bildwelt, in der die Botschafter und die Chiefs Milk Protein Drinks die «Helden» sind.

Unter der Leitidee «So einfach…» wurde für diese Testimonial-Kampagne ein frisches, dynamisches Designkonzept entwickelt, das unterschiedliche Altersgruppen und damit eine breite Zielgruppe anspricht. Anfang Januar wurden die zahlreichen Chiefs Botschafter im Rahmen eines Shootings in Szene gesetzt.

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Verantwortlich bei Chiefs: Ramon Koss (Market Development). Verantwortlich bei Zeitgeist Kommunikations: Brigitte Naschberger (Senior Account Director | Gesamtverantwortung), Sebastian Hugelshofer, (Creative Director), Marc Gühne (Art Director), Lisa Pohlhammer (Grafik Design), Urs Zwyssig (Text), Isabella Schwarz (Text). Visuals: Gerry Ebner (Fotografie), Corinne Stehli (Film), Trixer (3D-Animation). Verantwortlich bei Ferris Bühler Communications: Ferris Bühler (Senior Consultant), Larissa Eichin (Junior Consultant).

Publicis: Bei UBS macht Geld mehr Sinn

Weshalb das Geld auf dem Sparkonto liegen lassen, wenn die Finanzmärkte bessere Renditechancen bieten? Publicis entwickelte für UBS eine Kampagne, welche die Vorteile des Anlegens für Privatkunden mit gezielten Fondsanlagen bei UBS aufzeigt.

Die Print- und Online-Sujets zeigen, wo gespartes Geld besser nicht liegen bleiben sollte.

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Ergänzend zur Kampagne werden auf zwei Microsites vertiefende Informationen zum Thema Anlegen vermittelt wie z.B. das UBS Fondkonto für gezieltes Anlegen schon mit Kleinstbeträgen. Realisiert wurde ein Mix aus zahlreichen Offline- und Online-Massnahmen, die seit Anfang Jahr in verschiedenen Medien eingesetzt werden.

Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing UBS Schweiz), Sonja Kingsley-Curry (Head Creative Concepts & Campaigns), Carla Cattomio (Projektleitung, Creative Concepts & Campaigns), Martha Braide (Key Account Management, Private Clients), Altan Tural (Projektleitung Direct Marketing), Daniel Hünebeck (Head Client Dialogue Marketing), Mirela Jusic (Digital Campaign Managerin). Verantwortlich bei Publicis: Thomas Wildberger (CCO), Ralph Halder (ECD), Wim Roelfs (CD), Jo-Wayne Peacock (AD), Albert Matzinger (Text), Pascal Schaub (Group Head), Ursula Jaag (Beratung), Cem van der Schaar (Art Buying), Adrian Häni (Leiter Druckvorstufe), Samuel Bollow, Jonas Hartmann und Claudia Novelli (Produktion), Simon Grasser (Head of Digital), Massimo Giannotta (Programmierung); Fotografie: Oliver Nanzig.
 

Vitamin 2 für TKB: Plakatkampagne mit Understatement


Die aktuelle Private-Banking-Kampagne der Thurgauer Kantonalbank TKB adressiert vermögende Kunden ohne millionen- schweres Portfolio, dafür mit Freude am Leben.

Mit dem Auftrag, das Private Banking der TKB bekannter zu machen sowie Interessenten für einen «Vermögens-Check» zu akquirieren, arbeitete die Agentur Vitamin 2 eine Kampagne mit zwei Wellen aus. Die Stossrichtung wurde dabei angegeben von der Einsicht, dass die TKB im Private Banking eine andere Zielgruppe adressieren muss als Privat- und Grossbanken. «Hier im Thurgau schätzen wir ein Augenzwinkern», so Kampagnenleiter Daniel Obrist.

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Gewählt wurde ein kommunikativer Ansatz auf Augenhöhe und mit für die Ostschweiz typischer Bescheidenheit. Der Claim «Auch ohne … willkommen» bringt den Key-Insight direkt auf den Punkt: Das TKB-Private-Banking empfängt Kunden mit kleinerem Portemonnaie in uneingeschränkter Herzlichkeit und vollem Engagement. Die Sujets zeigen Schnappschüsse aus glücklichen Momenten ohne Prunk, dafür im idyllischen Kreis der Familie.

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Als Hauptkanal fiel die Entscheidung auf Plakate: «Die Kampagne soll die Bevölkerung im Alltag erreichen, ohne invasiv zu sein», erklärt Creative Director Jan Hasler. Flankierend werden zusätzlich Inserate und online-Banner eingesetzt, die in der zweiten Welle ergänzt werden um die Handlungsaufforderung, einen Termin für den Vermögens-Check zu vereinbaren. Die Kampagne soll mit sympathischem Understatement den Ton der Region teffen und gleichzeitig vermitteln, dass TKB-Kunden dank dem ganzheitlichen Beratungsansatz mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bleibt.

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Verantwortlich bei der Thurgauer Kantonalbank: Thomas Gmünder, Philipp Wenk, Daniel Obrist, Marco Wenger. Verantwortlich bei Vitamin 2: Jan Hasler (Lead), Clara Hollweg und Eveline Graf (Grafik) Fotos: Daniel Ammann.
 

BSSM bringt die BLKB in Position

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) will sich klar im Wettbewerb differenzieren und hat bei BSSM eine entsprechende Kampagne in Auftrag gegeben. Entstanden ist ein von markigen Headlines geprägter Auftritt, der sowohl über Print- als auch über Onlinekanäle publiziert wird.

Motiviert durch den grossen Erfolg der kürzlich durchgeführten Hypothekenkampagne (Werbewoche.ch berichichtete) und dem Bankenquiz im letzten Jahr entschlossen sich die Verantwortlichen bei der Baselbieter Bank für diese Positionierungsoffensive. Mit allgemeinen und themenspezifischen Sujets wird im gesamten Marktgebiet der BLKB geworben. Nach dem breiten Auftakt werden laufend weitere Umsetzungen realisiert.

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Verantwortlich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank: Monika Dunant (Gesamtverantwortung); Urs Uehlinger (Marktkommunikation). Verantwortlich bei der BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Hannes Müller (Text); Luca Stancheris (Junior AD); Daniela Geiser (Desktop); Claudia Paganini (Beratung); Imke Fichtner (Produktion); TWMedia (Mediaplanung).

Radio SRF: Lukas Schmutz gibt Leitung der Inlandredaktion ab

Lukas Schmutz leitet bei Radio SRF seit 1. August 2004 die Redaktion Inland. Nun gibt er nach mehr als elf Jahren intensiver und umsichtiger Führungsarbeit und drei eidgenössischen Wahlen auf eigenen Wunsch seine Leitungsfunktion ab.

Schmutz bleibt laut Mitteilung als Redaktor und Beitragsmacher für die Inlandredaktion von Radio SRF tätig. Er gibt per 1. Juni 2016 seine Leitungsfunktion nach mehr als elf Jahren ab und tritt die neue Stelle als Inlandredaktor an. Als Beitragsmacher wird er damit wieder zu einer publizistischen Stimme, so wie er es vorher unter anderem als Leiter Inlandredaktion der Baslerzeitung und als ihr ehemaliger Westschweizer und UNO-Korrespondent war. Die Stelle der Leitung der Radio-Inlandredaktion wird ausgeschrieben.

Ringier Digital Ventures beteiligt sich an Foodarena

Ringier Digital Ventures beteiligt sich an Foodarena und tätigt somit die fünfte Investition. Die Plattform bietet den Nutzern regionalen Lieferservice von über 800 Restaurants mit einer vielfältigen kulinarischen Auswahl.

Das Start-up Foodarena mit Sitz in Biel wurde 2006 gegründet und entwickelte sich laut Mitteilung im stark wachsenden Markt zu einem führenden digitalen Lieferservice. Auf Foodarena.ch und über die mobile App suchen Hungrige nach einem Lieferservice aus ihrer Region und bestellen bequem aus über 85'000 Gerichten aus verschiedenen Ländern. Transparente Kundenbewertungen dienen den Nutzern dabei als Orientierung. Ringier Digital Ventures und Foodarena planen, gemeinsam die Dienstleistungen rund um den Nutzen für die Kunden sowie das Geschäftsmodell mit den bisherigen Investoren Delivery Hero und Global Founders Capital weiterzuentwickeln.

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Karim-Alexandre Koubâa, Gründer Foodarena: «Es freut mich ausserordentlich Ringier als Partner, Investor und Verwaltungsrat bei Foodarena willkommen heissen zu dürfen. Wir sind überzeugt, dass wir durch die hinzugewonnene Expertise eine ideale Basis für weiteres expansives Wachstum und insbesondere weitere Innovationen für unsere Kunden schaffen werden.» David Hug, Managing Director Ringier Digital Ventures: «Wir sind überzeugt, dass sich das Thema online Food-Delivery bei den Schweizer Konsumenten etabliert und das Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Foodarena und den bisherigen Investoren. Dank der sehr breitgefächerten Medienleistung und der grossen Reichweite von Ringier werden wir den Service optimal vermarkten können.»

Die im Januar 2015 gegründete Venture Capital Gesellschaft Ringier Digital Ventures verfügt über ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Franken und plant, jährlich fünf bis acht Lead- oder Co-Investitionen abzuschliessen. Bisher hat Ringier Digital Ventures in die Unternehmen Recommerce (Verkaufen.ch), Campanda, Movu und Wine & Gourmet Digital investiert.

Facial-Coding-Studie: Digitales Content Marketing ist für Marken effektiv

BBC Storyworks hat in London eine Facial-Coding-Studie zur Effektivität von Content Marketing vorgestellt und leitet aus den Ergebnissen fünf allgemeine Prinzipien für inhaltgeführtes Marketing ab.

BBC Storyworks, der Content-Marketing-Zweig von BBC Advertising, testet derzeit neue Wege, um die emotionalen Auswirkungen von Content geführten Marketinginitiativen zu verstehen. Dabei wird die unterbewusste Reaktion von Verbrauchern auf Kampagnen auf BBC.com gemessen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie mit dem Titel «The Science of Engagement» (Die Wissenschaft der Interaktion), kombinierte das hausinterne Insight-Team in Zusammenarbeit mit den Facial-Coding-Experten von Crowemotion traditionelle Marktforschungsmetriken mit Facial Coding, um herauszufinden, wie Marken inhaltgeführtes Marketing nutzen können, um effektiv mit Verbrauchern zu interagieren. BBC Advertising plant, Premium-Kunden diese Informationen im Rahmen des Kampagnen-Reportings anzubieten, damit sie auch wirklich verstehen, wie sich inhaltgeführtes Marketing auf Verbraucher auswirkt und welchen Wert es für ihre Marken haben kann.

Laut dieser Studie – die erste dieser Art – gilt gut ausgeführtes und klar gekennzeichnetes inhaltgeführtes Marketing in einem hochwertigen Umfeld als vertrauenswürdig und überzeugend, und hat starke emotionale Auswirkungen auf die betroffenen Marken. Inhaltgeführtes Marketing kann die positive Einstellung zu Marken deutlich verbessern (77 Prozent expliziter nach der Werbekampagne im Vergleich zu vorher). Ausserdem erfasste die Studie die sekundengenauen Gesichtsregungen von Personen beim Erfahren der Inhalte, um die wahre Interaktion und die implizite Reaktion der Befragten zu messen. Die Ergebnisse zeigten, dass Werbung die unterbewusst positive Einstellung um 14 Prozent erhöhen kann.

Richard Pattinson, SVP Content, BBC Advertising and Head of BBC Storyworks: «In einer Zeit, in der Werbetreibende immer mehr in inhaltgeführtes Marketing investieren, müssen sie sich auch dessen Effektivität sicher sein und die massgeblich positiven Auswirkungen dieser Inhalte auf ihre Marke verstehen. Wir glauben, dass diese Studie das Verständnis von Werbetreibenden verbessern und ihr Vertrauen in diese Kampagnen, sowie in den Wert von hochwertigem Content-Marketing in einem Premium-Umfeld erhöhen wird.»

Weitere wichtige Studienergebnisse:

Transparenz und Qualität sind wichtigste Faktoren für eine Interaktion mit der Zielgruppe.

64 Prozent lasen bereitwillig inhaltgeführte Werbung, solange klar war, welche Marke dahinter steckt; 64 Prozent lasen sie bereitwillig, solange sie klar gekennzeichnet war.

Unter denjenigen, die das Medium bereits gut kennen, erhöht sich dies auf 82 Prozent bzw. 83 Prozent In dieser Gruppe stimmten 80 Prozent zu, dass sie die Inhalte teilen würden; 80 Prozent glauben, sie funktionierten ergänzend zu redaktionellen Inhalten.

In der Facial-Coding-Studie lag die Ablehnung von deutlich als von Marken präsentierten Inhalten 7 Prozent unter dem Durchschnitt, während die Ablehnung nicht gekennzeichneter Inhalte 18 Prozent über dem Durchschnitt lag.

63 Prozent der Befragten hatten nichts dagegen, die Inhalte zu sehen, solange sie die Qualität des redaktionellen Inhalts des Anbieters widerspiegelten. Ausserdem waren die Inhalte für 59 Prozent informativ, 55 Prozent fanden sie interessant und 57 Prozent sagten, sie würden sie teilen.

Verbraucher glauben bis zu 30 Prozent eher, dass inhaltgeführte Werbung bei Premium-Nachrichtenanbietern informativer und genauer ist als bei anderen Nachrichtenanbietern.

Inhaltgeführtes Marketing verbessert das Markenbewusstsein – die Marke wird um 10 Prozent vertrauter und ihr Image um durchschnittlich 14 Prozent positiver zwischen Test- und Kontrollphase. Es fördert zudem eine Stärkung der Marke – mit 14 Prozent mehr Empfehlungen und 16 Prozent mehr Beachtung.

Eine Integration der Marke führt zu mehr emotionaler Reaktion, während ein Verweisen auf die Marke innerhalb des narrativen Rahmens bessere Ergebnisse für den Werbetreibenden einbringt. Integrierte Inhalte führen zu einem Anstieg von +109 Prozent bei expliziter und einem Anstieg von 32 Prozent bei implizierter Markenpositivität. Integrierte Inhalte erhöhen ausserdem wichtige Call-to-Action-Massnahmen in Bezug auf Empfehlungen (+21 Prozent) und Beachtung (+20 Prozent).

Die vierwöchige Studie wurde im Oktober 2015 mit der Prämisse durchgeführt, dass traditionelle Performance-Metriken den Erfolg einer Kampagne nur in Teilen messen; dass sie aber in Kombination mit der Messung von sowohl bewusster als auch unterbewusster Verbraucherreaktion auf Markeninhalte ein umfassenderes Bild von der Wirksamkeit inhaltgeführter Marketing-Kampagnen abgaben.

Über die Entscheidung, Techniken zur Erkennung von Emotionen zu testen, sagte Pattinson: «BBC Storyworks will mit Hilfe der innovativen Facial-Coding-Methoden von Crowemotion beweisen, dass Marken, wenn transparent und korrekt ausgeführt, Content-Marketing dazu verwenden können, die emotionale Interaktion zu verstärken und das Markenbewusstsein bei Verbrauchern zu verbessern.»

Die wichtigsten Ergebnisse der BBC Storyworks-Studie haben gezeigt, dass es fünf allgemeine Prinzipien für inhaltgeführtes Marketing gibt:

Seien Sie transparent und bilden Sie Ihre Nutzer;

Die Qualität muss an die redaktionellen Inhalt angepasst sein;

Kommunizieren Sie deutlich, was die Inhalte erreichen sollen und wie eine emotionale Interaktion dies unterstützen kann;

Eine Einbindung der Marke innerhalb des narrativen Rahmens wirkt sich positiv auf die Marke aus;

Eine Platzierung in einem Premium-Umfeld macht Inhalte glaubwürdiger und erfolgreicher.

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Methodologie:

Befragt wurden 5153 digitale Verbraucher englischsprachiger internationaler Nachrichten in sechs Märkten: Australien, Hongkong, Singapur, USA, Kanada und Deutschland. Im Vordergrund standen drei Hauptmessungen – eine quantitative Online-Umfrage, Facial Coding und Implicit Response Testing. Für die Messung unterbewusster Reaktionen wurden Bewegungen im Gesicht im Sekundentakt aufgezeichnet und dann in sechs mögliche Emotionen codiert: Traurigkeit, Verwirrung, Glücksgefühl, Angst, Ablehnung und Überraschung.

Um ihre Emotionen besser zu verstehen, brachte ein Panel aus 20 Medienexperten, von Managern aus Medienagenturen, über wichtige internationale Werbetreibende bis hin zu Akademikern aus aller Welt, die Facial-Coding-Ergebnisse in einen logischen Zusammenhang. Die Experten betrachteten die in der Studie getesteten Inhalte und bewerteten sie hinsichtlich mehrerer wichtiger Faktoren, z. B. unterhaltsam und leicht, tiefsinnig, intellektuell, usw. Diese Ergebnisse wurden dann mit der emotionalen Reaktion zusammengeführt, um aufzuzeigen, warum Verbraucher auf bestimmte Weise reagierten.

 

Tamedia-Tochter Starticket übernimmt Ticketportal

Das Medienunternehmen Tamedia verstärkt sich im Ticketgeschäft. Die Tochterfirma Starticket übernimmt die Schweizer Ticketing-Aktivitäten des Softwareunternehmens Ticketportal.

Die Übernahme wird durch einen Aktientausch vollzogen. Die bisherigen Besitzer von Ticketportal werden zu Aktionären der Tamedia-Tochtergesellschaft.

Starticket stärke mit dem Zusammenschluss die Marktposition als Schweizer Nummer zwei im Ticketingmarkt und biete neu ein zusätzliches Spektrum an Dienstleistungen und Produkten aus einer Hand an, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zum Umfang der Transaktion macht die Mediengruppe keine Angaben.

Das St. Galler Unternehmen Ticketportal ist gemäss dieser Mitteilung auf Ticketing-Vertriebskonzepte für Veranstalter spezialisiert. Die Firma arbeitet dabei bereits seit Anfang 2014 eng mit Starticket zusammen. Tamedia hält an Starticket eine 75 Prozent-Beteiligung. (SDA)

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