Valentin Landmann: USA führen PR-Vernichtungskrieg gegen die Fifa

Anwalt Valentin Landmann nimmt die Fifa und Joseph Blatter in Schutz: «Die USA haben das Ziel, die Fifa kaputt zu machen. Vielleicht weil die Fifa einmal Russland den USA bei einer Vergabe vorgezogen hat.»

Blatter sei in eine Mühle geraten, die er wohl zum kleinsten Teil zu verantworten habe, erklärt er in der «Handelszeitung». «Einen ähnlichen PR-Vernichtungskrieg haben die USA auch gegen die schweizerischen Banken geführt», so Landmann. Klar sei, dass die USA die Fifa weghaben wollen. Man wisse nur noch nicht, womit sie sie ersetzen wollen. «Vielleicht mit einer Organisation, in der die USA Vetorecht haben.»

Die Fifa sei aber nur eines von vielen PR-Desastern, die die Schweiz in den letzten Jahren erlebt habe. Auch im Fall Sika blicke niemand mehr durch. «Warum stellt man nicht einmal nüchtern den jeweiligen Standpunkt dar. Das vermisse ich bei der Sika-Sache.» Landmann erwähnt die Fälle Fifa, Bankenstreit und Sika im Zusammenhang mit seinem neuen Buch zum Thema «Desaster-Kommunikation». Darin beschreibt er den Kampf um die öffentliche Meinung bei spektakulären Kriminalfällen von Bankern, Managern und Serienmördern.

Desasterkommunikation (aus der Werbewoche 1/2015)

Misslungene Krisenkommunikation kann für Unternehmen und Personen, die tief in der Tinte sitzen, schnell zum Desaster oder gar zur Existenzfrage werden. Das Interesse der Öffentlichkeit ist immer dann besonders gross, wenn Beteiligte alles andere wollen, als dieses Interesse auf sich zu ziehen. Wie kommunizieren Betroffene in einer solchen Lage «richtig»? Klassisches Vorgehen nach Public- Relations- und Werbegrundsätzen erweist sich nicht als zielführend. Wie man im Ernstfall sinnvoll mit den Medien umgeht, thematisiert das neue Buch von Valentin Landmann: «Retten, was noch zu retten ist.»

Valentin Nikolai Josef Landmann ist einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz. Einen Namen machte er sich als Anwalt der Hells Angels, von Prostituierten und anderen Randgruppen, aber auch von Polizeibeamten, Politikern, Managern und Bankiers.

Landmann lehrt an der Universität Luzern Strafverteidigung und ist weder Werber noch PR-Mann. Aber er ist es gewohnt, in schlimmsten Situationen medial zu retten, was noch zu retten ist. Sein Wissen aus seiner über ­30-jährigen Erfahrung gibt er in diesem Buch auch anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis weiter. (afh)

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Valentin N. J. Landmann: Retten, was noch zu retten ist. Desasterkommunikation. Mit einem Vorwort von Sacha Wigdorovits. 152 Seiten, gebunden. CHF 34.—. ISBN 978-3-7272-1465-3. Stämpfli Verlag.

Namics baut Content-Team aus

Namics erweitert das Content-Team um Catriona E. McLaughlin. Die international erfahrene Journalistin und Beraterin arbeitet seit Ende 2015 als Principal Consultant bei Namics und unterstützt hier die Weiterentwicklung des Content-Angebotes.

Darüber hinaus berät sie laut Mitteilung Kunden wie Victorinox, Credit Suisse und Migros bei Konzeption und der strategischen Ausrichtung. Mit der Kommunikations-Expertin wird Namics der grossen Kundennachfrage nach hochwertigen und zielgruppenspezifischen Inhalten gerecht, die u.a. zur Imagebildung und Leadgenerierung beitragen.

Lars Holthusen, Partner und Head of Content and Campaign der Schweizer Full-Service-Digitalagentur, in einer Mitteilung: «Content ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Bei Namics beraten wir seit mittlerweile acht Jahren unsere Kunden zu Web Content, entwickeln Content-Strategien und -Konzepte, trainieren Redakteure unserer Kunden und produzieren Inhalte. Um dieser Vielschichtigkeit gerecht zu werden, setzen wir auf erfahrene Berater und Journalisten im Team, welches wir kontinuierlich ausbauen.»

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Digitale Transformation für die Content-Industrie

McLaughlin kann auf über 15 Jahre Erfahrung als Journalistin und Kommunikations-Beraterin mit den Schwerpunkten digitale Transformation, Branding und audio-visual Storytelling zurückgreifen. Sie arbeitete unter anderem für Die Zeit, Handelsblatt und Die Welt sowie für TV-Medien wie N24 und RTL. Erfahrungen als Beraterin sammelte die diplomierte Kommunikationswirtin bei Unternehmen wie Emi Music, Egmont Media Group, Holtzbrinck und über 5 Jahre mit ihrer eigenen Medienagentur RedCat Media in New York. Die 38-Jährige hat an der Berliner Universität der Künste (UdK, ehem. HdK) Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, an der University of Technology in Sydney Media Arts and Production sowie an der Steinbeis School of Innovation and Management Media Management studiert. Sie ist bilingual (deutsch-englisch) und spricht fliessend Französisch und Spanisch. Sie ist Koautorin von «Der Mensch als Marke», «Leadership in Modern Times» sowie «7 Tugenden Reloaded».
 

Jvm/Limmat: Swiss Life lanciert das Proberentnern

Jung von Matt/Limmat hat für Swiss Life eine neue Content-Marketing-Kampagne entwickelt. Vier bewegende Dokumentarfilme renommierter Schweizer Regisseure zeigen die Begegnungen junger Menschen mit ganz unterschiedlichen Senioren.

«Alles im Leben kann man probieren, nicht aber das Rentnerleben. Die neue Kampagne ‹Proberentnern› macht genau das erlebbar», sagt Elke Guhl, Chief Marketing Officer von Swiss Life. Die Content-Marketing-Kampagne soll die Schweiz auf die steigende Lebenserwartung sensibilisieren und die eigenen Vorstellungen zum längeren, selbstbestimmten Leben auf die Probe stellen. Neben crossmedialen Werbemassnahmen und Inhalten für alle Stakeholder schuf Jung von Matt/Limmat auch die Plattform Proberentnern.ch.

https://www.youtube.com/watch?v=BTSjHNVyxk8

Wir leben immer länger und bleiben länger jung. Folgerichtig muss auch der Altersbegriff neu definiert werden. «Swiss Life will den Menschen in der Schweiz Orientierung, Inspiration und Denkanstösse geben», so Guhl. «Proberentnern» knüpft an die viel beachtete Kampagne «Wir leben immer länger» an, mit der Swiss Life und Jung von Matt/Limmat vor einem Jahr die Diskussion über die steigende Lebenserwartung lanciert hatten.

Mit «Proberentnern» haben die Verantwortlichen eine Content-Marketing-Kampagne für alle Altersgruppen geschaffen. Herzstück der Kampagne sind die Dokumentarfilme: Vier junge Menschen probieren aus, wie abwechslungsreich und lustvoll das Leben im Alter ist, indem sie für begrenzte Zeit mit Pensionierten zusammenleben. Das Resultat sind vier überraschende, heitere, aber auch nachdenklich stimmende Filme. So werden beispielsweise Benjamins (22) Vorstellungen des Rentneralltags vom sportlich und beruflich hochambitionierten Charles Eugster (96) komplett auf den Kopf gestellt.

https://www.youtube.com/watch?v=Nu0-Q7VvOAQ

https://www.youtube.com/watch?v=hNdJvPcMNuI

https://www.youtube.com/watch?v=zCJe3YGh65I

https://www.youtube.com/watch?v=mhvJX5lKZJE

Neben den Dokumentarfilmen finden Besucher unter Proberentnern.ch interaktive und unterhaltende Inhalte rund ums längere, selbstbestimmte Leben. Nicht nur die vier Protagonisten und renommierten Schweizer Autorenfilmer sowie deren Erlebnisse werden porträtiert, auch der eigene Alterstyp lässt sich in einem Quiz spielerisch ermitteln. Wer selbst einmal für einige Stunden in die Pantoffeln spannender Senioren schlüpfen will, kann sich für einen der fünf Erlebnisevents im Februar und März anmelden.

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Jung von Matt/Limmat konzipierte und produzierte diverse Bewerbungsmassnahmen im TV und online (Banner, YouTube-Pre-Roll, Social Ads, Sponsored Content) sowie alle Inhalte für die Plattform. Parallel wurden ein Storyflow für die interne Kommunikation und die eigenen Kanäle sowie verschiedene Media-Relations-Massnahmen entwickelt. Exklusiv als Ur-Uraufführung lanciert wurden die vier Dokumentarfilme im Rahmen der 51. Solothurner Filmtage. Führende Schweizer Filmschaffende begleiteten das Projekt mit ihrer Expertise. Swiss Life engagiert sich seit 2008 als Hauptsponsor der Solothurner Filmtage für den Schweizer Film. Basis für die Auswahl der Protagonisten in den vier Dokumentarfilmen waren die vier Alterskategorien der im Auftrag von Swiss Life verfassten GDI-Studie «Digital Ageing – Unterwegs in die alterslose Gesellschaft». Diese skizziert die möglichen Szenarien für die alterslose Gesellschaft und belegt, dass die befragten Studienteilnehmer eine falsche Vorstellung vom Alter haben.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Elke Guhl (Chief Marketing Officer)
; Stefan Erhart (Head of Brand Experience); 
Patrick Comboeuf (Head of Digital Experience); 
Martin Läderach (Head of Communications Switzerland); Andi Giger (Events & Sponsoring Manager)
; Anina Senn (Marketing Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction); 
Pablo Schencke, Marco Zimmerli, Samuel Christ (Creative Direction); David Hanselmann, Annina Walker (Art Direction)
; Mateo Sacchetti (Text)
; Tanja Jablanovic, Andrea Klainguti (Grafik & Screendesign); Simone Jehle, Sam Sherbini, Fiona Gottwald, Jan Rohleder, Sebastian Suter (Beratung und Projektmanagement); 
Joël Frey, Daniela Chiani, Cosima Lang, Annika Mentel, Liên Burkard (Media Relations, Influencer Marketing, Eventkonzeption sowie Content und Storyflow); Ralf Brändli, Simon Caminada (Technologie); Sarida Bossoni, Evelyn Schneider (Art Buying). Externe Partner: Plan B Film (Produktion) Chris Niemeyer, Nicolas Steiner, Barbara Kulcsár, Christophe M. Saber (Regie); Jingle Jungle (Tonstudio); ZipMedia (Media); Webrepublic (Media).
 

Deshalb blocken User Online-Werbung

Eine weltweite, von Teads durchgeführte Studie untersucht die Gründe, wieso User einen Ad-Blocker nutzen. Über 80 Prozent würden sich gegen einen Ad-Blocker entscheiden, wenn sie die angezeigte Werbung überspringen oder schliessen könnten.

Teads, Erfinder von nativer Videowerbung und globale Monetarisierungsplattform, hat am Mittwoch eine umfangreiche, weltweit durchgeführte Studie veröffentlicht, die aufzeigt, warum Internetnutzer Online-Anzeigen aktiv ausblenden. Die Schweiz wird bei der Untersuchung leider nicht berücksichtigt. Laut der Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit Research Now durchgeführt wurde, sind aufdringliche und aufgezwungene Anzeigen der Hauptbeweggrund für die Installation von Ad-Blocking-Software. Für drei von vier Deutschen ist störende Werbung der wichtigste Grund zur Nutzung eines Ad-Blockers. Aufgezwungene Videoanzeigen sind für 48 Prozent derjenigen, die Ad-Blocker installiert haben, das aufdringlichste aller Werbeformate.

Weitere Ergebnisse für Deutschland:

Pre-Roll-Video: Jeder zweite Deutsche (52 Prozent), der Ad-Blocker installiert hat, bezeichnet Pre-Roll-Videos als aufdringlichstes aller Werbeformate.

Störende Formate: 66 Prozent der Befragten nehmen erzwungene Werbeformate als am störendsten wahr. Dabei sind Pop-Up-Anzeigen für 80 Prozent der User der Hauptgrund für die Nutzung von Ad-Blocking-Software.

Die Kraft der Wahl: 57 Prozent würden die Installation von Ad-Blocking-Software erneut überdenken, wenn sie Werbung gleich zu Beginn überspringen könnten. 49 Prozent würden eventuell keine Ad-Blocker installieren, wenn sie die Werbung schliessen könnten.

Word-of-Mouth: 45 Prozent der User, die Ad-Blocker auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, und 42 Prozent derer, die sie auf dem Desktop nutzen, haben davon über persönliche Empfehlungen erfahren.

Der Browser macht den Unterschied: 59 Prozent der Befragten, die aktiv Ad-Blocker in Deutschland nutzen, tun dies auf dem Firefox-Browser. Auf dem Chrome-Browser sind es nur 48 Prozent.

Mobile Ad-Blocker: Auf den Handys nutzen Männer und Frauen Ad-Blocker gleichermassen (jeweils 50 Prozent). 69 Prozent finden Mobile-Werbung aufdringlicher als Desktop-Werbung.

«Weltweit haben Menschen sich gegen störende Anzeigenformate ausgesprochen und die globale Lösung ist es, Usern die Wahl zu geben», sagt Rebecca Mahony, CMO bei Teads. «Die steigende Verbreitung von Ad-Blockern ist ein Weckruf für die Werbebranche. Wir müssen das Verlangen der Konsumenten nach Werbung ernst nehmen, die ihr Online-Erlebnis respektiert.» Teads hat mehr als 9000 Menschen weltweit in folgenden drei Gruppen für die Studie befragt: User mit Ad-Blockern auf dem Desktop / Laptop, User mit Ad-Blockern auf Mobilgeräten (Smartphones & Tablets) und User, die Ad-Blocker kennen, aber bislang nicht installiert haben. Die Teads Studie «Warum Leute Werbung blocken» wurde in den grössten Werbemärkten durchgeführt, einschliesslich den USA, Lateinamerika (Mexiko, Brasilien, Argentinien) und Europa (UK, Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien).

Auszüge der Ergebnisse auf globalem Level:

In Deutschland, wo Adblock Plus entwickelt wird, ist die Motivation, störende Anzeigen zu blocken, mit 72 Prozent der Befragten sehr hoch. Gleichzeitig würden 83 Prozent keine Ad-Blocker einsetzen, wenn Anzeigenformate ihnen die Wahl des Anschauens gewährten.

Befragte in den USA zeigten die grösste Ablehnung gegen störende Anzeigenformate. 74 Prozent gaben sie als Hauptmotivation an, Werbung zu blocken. In Italien stimmten dem 60 Prozent zu.

Die grösste Gruppe der Befragten, die keine Anzeigen blockieren würden, wenn sie sich aussuchen könnten, ob sie die Anzeige sehen wollen oder nicht, gab es in Mexiko und Spanien mit jeweils 89 Prozent.

Argentinier sind am meisten von Pre-Roll-Videoanzeigen genervt. 57 Prozent von ihnen bewerteten Pre-Roll als sehr störend. Sie bevorzugen stattdessen native Videoanzeigen in Artikeln; nur 13 Prozent empfanden diese als sehr störend.

Teads Hauptwerbeformat «inRead» platziert Videowerbung im redaktionellen Teil einer Website, wo das Video sichtbar wird und der User die Wahl hat, es anzusehen oder auch zu überspringen.

Die vollständige Teads Studie «Warum Leute Werbung blocken» kann hier heruntergeladen werden.
 

«Stadl»-Aus: Andy Borgs Unterlassungssünde

Jetzt bricht SRF-Unterhaltungs-Chef Christoph Gebel das Schweigen: Andy Borg hätte die Chance gehabt, den «Musikantenstadl» zu retten – aber er habe sich allen Änderungsvorschlägen verweigert.

«Zwei Jahre lang haben wir versucht, Andy Borg zu überzeugen, mit uns an der Show zu arbeiten», sagt SRF-Unterhaltungs-Chef Christoph Gebel im Schweizer TV-Magazin Tele. Hintergrund: Die Quote war seit 2013 so stark gesunken, dass die ARD aussteigen wollte. ORF und SRF mochten sich damit nicht abfinden, sondern versuchten, einige Dinge anzupassen und aufzufrischen. Ziel: das Publikum zurückgewinnen, die Traditionsshow retten. «Doch Andy Borg», sagt Gebel, «hat sich gegen Veränderungen immer wieder gewehrt.» Im November 2014 hat sich Borg gegen die Verjüngung ausgesprochen (Werbewoche.ch berichtete). Erst dann griff man zum radikalsten Mittel, zur Neulancierung 2015 unter dem Namen «Stadlshow» mit den Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza.

Während in der Schweiz und Österreich die Quoten gut waren, fiel die Show beim deutschen Publikum durch. Konsequenz: das Aus. Die Frage bleibt: Wäre die Wende zu schaffen gewesen, wenn Andy Borg mit den Sendern an einem Strick gezogen hätte?

Gegenüber der deutschen Bild-Zeitung hat Borg im Januar 2016 die aus seiner Sicht Schuldigen für das Ende der Show genannt: «Ganz klar diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den ‹Stadl› zu verjüngen. Denn das war eine Entscheidung gegen die Zuschauer.» Diese wüssten genau, was sie wollen und liessen sich nichts vorschreiben. (hae/Tele)
 

https://www.youtube.com/watch?v=Zv3GeMECaDY

360˚-Viral: Swiss bringt die Welt ans Lauberhorn

Die Agenturen Foundry und Kids machte sich gemeinsam mit Swiss zum Ziel, eine Idee zu entwickeln, die es schafft, die Geschichte des Sponsoring-Engagements am Lauberhorn-Rennen aufs nächste Level zu heben. Und zwar mit Hilfe eines ungewöhnlichen Viral-Films.

Für Swiss International Air Lines Ltd. ist die Präsenz an den Lauberhorn-Rennen seit Jahren eine erstklassige Möglichkeit, die Verbundenheit zur Schweiz, zur Bergwelt und zum Skisport zu feiern. Bis dato war dies primär lokal und vor Ort möglich. Mit dem neu entstandenen Film lädt Swiss nun die Bevölkerung in der Schweiz und darüber hinaus ein, mitten ins Geschehen einzutauchen. Und das Gefühl des einzigartigen Events mit langjähriger Tradition hautnah mitzuerleben.

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Das Potenzial von 360°-Filmen wird heute noch zu wenig genutzt. Und genau dies nutzten die Agenturen Foundry und Kids zusammen mit der Filmproduktion Feit, um neue Massstäbe in diesem Genre zu setzen. «Dass Swiss diese Vision gleich mit uns geteilt hat, zeigte viel Courage zur Innovation, auch in der Kommunikation. Und dass auch die Patrouille Suisse mit dabei war freute uns umso mehr», sagt Sacha Moser, Gründer und Creative Partner der Foundry.

In Verbindung mit dem einzigartigen Inhalt rund um das Lauberhorn-Rennen ist eine orchestrierte Story entstanden, die mit brandaktueller Kameratechnik die legendären Geschichten erzählt: Der Film beginnt mit einem Intro, welches einen Rundumblick auf atemberaubende Bergwelten ermöglicht. Man ist auf einen Schlag mittendrin und es folgt alsbald das Highlight des Filmes: Die Flugshow gemeinsam mit dem Airbus A321 und der Patrouille Suisse. Der Zuschauer erhält die einmalige Möglichkeit, hinter die Kulissen zu sehen. Die Kameras im Airbus und auch in einem Jet der Patrouille verdeutlichen, wie spektakulär und haarscharf aufeinander abgestimmt die Flugzeuge durch die Berglandschaft rund um Wengen fliegen. Die Sicht aus dem Passagierjet-Cockpit der Flotte wechselt dynamisch in die Sicht eines Skirennfahrers, der über Hundschopf und Minschkante die Story weiterführt. Bis ins Finale im Zielraum des Lauberhorn-Rennens mit all seinen Zuschauern. Dabei kann sich der User sämtliche Einstellungen aus jeder erdenklichen Perspektive anschauen. Der Film lässt sich unzählige Male anschauen und man entdeckt immer wieder Neues. So, als würde man mitfliegen, mitfahren, mitjubeln.

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Gefilmt wurde mit nicht weniger als vier 360°-Kamera-Kits (je sechs bis zehn GoPros) in Jets, auf Helmen, an Seilen, auf Skiern, Helikoptern, Drohnen und vielem mehr. Eine technische Herausforderung, die letztlich auch den innovativen Leadership von Swiss widerspiegelt. «Unser erster 360°-Video sollte etwas ganz Besonderes sein und sich nicht in die klassischen Versionen und Vorgehensweisen einreihen», meint Marco Brütsch (Manager Marketing Communication Campaigns) und fügt hinzu: «Umso mehr freut es uns, dem Zuschauer nicht nur technisch, sondern auch in Bezug auf den Inhalt ein einmaliges Erlebnis rund um unser Engagement am Lauberhorn-Rennen zu präsentieren. Und gleichzeitig der Leidenschaft von Swiss für einzigartige und neue Ideen nachzugehen.»

Zu sehen ab sofort auf allen Social-Media-Kanälen:

(Wichtig: Für das beste 360˚-Erlebnis sollten die Links über den Chrome-Browser oder die Youtube-App aufgerufen werden. Auch aktuelle Firefox-Versionen sollen den Effekt unterstützen)

Youtube.com/watch?v=OHGGMJJrUSw

Facebook.com/flySwiss.ch
Instagram.com/flySwiss

Verantwortlich bei Swiss: Judith Schulte (Head of Marketing Communication Campaigns); Marco Brütsch (Manager Marketing Communication Campaigns); Nadja Griel (Manager Social Media & Dialog Marketing); Benjamin Fehrenbach (Social Media Marketing).
 

Exkurs in die Gegenbewegung der Offliner

Ogilvy führte auch dieses Jahr seine traditionelle Vortragsreihe weiter und lud Kunden, Freunde und Prospects zu einem Referat über ein aktuelles Thema ein: Die Gegenkultur zur Digitalisierung.

Ein Thema, das unsere Gesellschaft, die mehr und mehr in der digitalen Welt zuhause, aber auch je länger desto stärker von ihr abhängig ist, tagtäglich beschäftigt. Und ein Thema, das für die Verantwortlichen in Marketing, Werbung und Verkauf interessante Blickwinkel und Möglichkeiten eröffnet. Der Vortrag sei, wie in den Jahren zuvor, restlos ausgebucht gewesen, vermeldet Ogilvy. Gaby Zimmerli, Geschäftsführerin Ogilvy & Mather, freute sich, insgesamt über 160 Gäste zu begrüssen.

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Geschäftsführerin Gaby Zimmerli begrüsst ihre Gäste zum diesjährigen Kundenanlass
 

Gastredner Joël Luc Cachelin, Trendforscher und Geschäftsführer der Wissensfabrik, entführte die Zuhörer auf einen Exkurs in die aufkeimende Gegenbewegung der sogenannten Offliner, die er in seinem 2015 veröffentlichten Buch «Offliner – Gegenkultur der Digitalisierung» in 16 Typen einteilte.

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Gastredner Luc Cachelin beschreibt die Anliegen der Offliner und entwirft eine Koexistenz zwischen Digitalisierungstreibern und Gegenkultur

Er zeigte auf, dass diese Offliner sich für multipolare Machtverhältnisse, gegenseitige Transparenz, eine Vielfalt der Lebensstile und soziale Integration einsetzen. Dabei betonte er, dass sich die Bewegung der Offliner weniger gegen die Digitalisierung als Ganzes richtet, sondern vielmehr gegen verschiedene technische, soziale, ökonomische und ökologische Nebenwirkungen.

Gemäss Cachelin könnten die Offliner in Zukunft ein gewisses Marktgleichgewicht zwischen Nutzer und Treiber der Digitalisierung herstellen. Und sie ermöglichen Innovationspotenziale, um die Wirtschaft zu stärken und die Gesellschaft für das digitaler Zeitalter zu befähigen. Ein Interview mit Luc Cachelin finden Sie in der nächsten Print-Ausgabe der Werbewoche.

Swiss Boeing 777 mit Internet und Telefonie an Bord

Mit der Einflottung der Boeing 777-300ER wird Swiss den Fluggästen erstmals Internet an Bord anbieten. Dabei können die Fluggäste aus drei verschiedenen Angeboten auswählen. Während einer Testphase von einem Jahr wird auch Roaming-Telefonie angeboten.

Ab Februar 2016 nimmt das neue Swiss-Flaggschiff, die Boeing 777-300ER (Bild unten), den regelmässigen Liniendienst auf. Das neue Langstreckenflugzeug wird in allen drei Reiseklassen über drahtloses Internet verfügen. Der Zugang wird über eine Breitbandverbindung hergestellt. Dadurch können Swiss-Fluggäste künftig auf ihren Laptops, Tablets oder Smartphones im Internet surfen und E-Mails versenden.

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Drei Datenpakete zur Auswahl

Um den unterschiedlichen Nutzungsanforderungen zu entsprechen, bietet Swiss ihren Fluggästen drei verschiedene Datenpakete zur Auswahl. Für Fluggäste, die kurz ihre E-Mails prüfen oder einige wenige Websites besuchen möchten, bietet Swiss das 20 MB Swiss Connect Datenpaket für 9 Franken an. Für Vielsurfer eignet sich das 50 MB Swiss Connect Datenpaket für 19 Franken. Dieses Paket ermöglicht es den Fluggästen, in den sozialen Netzwerken zu surfen oder die Internetverbindung zum Arbeiten zu nutzen. Das 120 MB Swiss Connect Paket für 39 Franken schliesslich gewährt den Fluggästen noch grössere Flexibilität. Damit lässt sich das Internet in nahezu vollem Umfang nutzen (ohne Streaming). Die Fluggäste der First Class erhalten ein kostenloses Datenpaket mit 50 MB. Aktuell prüft Swiss die Möglichkeit, ihre gesamte Langstreckenflotte, d.h. auch die Flugzeuge des Typs Airbus 330 und 340, internetfähig zu machen, um so den Kundenwünschen noch besser zu entsprechen.

Telefonieren an Bord über Roaming

Im Rahmen von Internet an Bord wird Swiss während einer Testphase von einem Jahr auch Roaming-Telefonie samt SMS und Daten freischalten. Damit reagiert Swiss auf Marktforschungsergebnisse innerhalb ihres Kundenstamms. Die Preise für diese Dienste unterliegen den jeweiligen Vertragsbedingungen zwischen dem Telefonanbieter an Bord, AeroMobile, und dem jeweiligen Telefonanbieter des Fluggasts. Swiss wird diese Testphase eng begleiten und etwaige Kundenrückmeldungen sorgfältig prüfen. Da die Sicherheit und das Wohlbefinden der Fluggäste für Swiss an erster Stelle stehen, wird Roaming-Telefonie auf Nachtflügen nur während der Servicezeiten zugelassen. Sobald das Kabinenlicht ausgeschaltet wird, ist die Nutzung nicht mehr gestattet.

Einsatz auf dem interkontinentalen Streckennetz

Die neuen Boeing 777-300ER Flugzeuge werden per Sommerflugplan primär auf Strecken nach Hong Kong, Bangkok, Los Angeles, San Francisco, São Paulo sowie Tel Aviv eingesetzt.

Uber in Frankreich zu Millionenzahlung an Taxi-Verbund verurteilt

Die französische Justiz hat am Mittwoch den Fahrdienstanbieter Uber in Frankreich zur Zahlung von 1,2 Millionen Euro an einen Taxi-Verbund verurteilt. Ein Gericht in Paris gab damit einer Klage gegen Uber-Fahrer statt.

Das Geld soll an die Nationale Taxi Union (UNT) fliessen. Sie gruppiert mehrere Arbeitnehmervertretungen der Branche. Den Uber-Fahrern war vorgeworfen worden, dass sie sich in den Strassen wie reguläre Taxifahrer verhalten und in der Stadt auf der Suche nach Kunden umherfahren. Uber funktioniert eigentlich über Bestellungen per Smartphone-App oder über reguläre Browser. Uber Frankreich sah sich vor Gericht mit dem Vorwurf konfrontiert, an dieser Stelle nicht mit seinen Fahrern kommuniziert zu haben. Das Unternehmen hingegen wies das zurück. Die Fahrer seien darüber informiert, dass sie nach einer Fahrt mit ihren Privatautos wieder direkt zurückfahren müssten. Das Gerichtsurteil vom Mittwoch wurde einen Tag nach heftigen Streiks und Protesten der Taxifahrer gegen die zunehmende Konkurrenz durch private Fahrdienstanbieter gefällt. Sie setzten ihre Aktionen auch am Mittwoch fort. (SDA)

Spinas Civil Voices: Für Greenpeace dem Mammut das Fell gewaschen

Es wäre das spektakulärste Rebranding des Jahres: Aus Mammut wird jetzt Mamba – so schallt es zumindest derzeit durch die sozialen Medien.

Dahinter steckt jedoch viel mehr die Zürcher NGO-Agentur Spinas Civil Voices, die dem Outdoor-Hersteller im Auftrag von Greenpeace ein neues Gesicht verpasst hat. Mit der Social Media-Aktion weist Greenpeace darauf hin, dass Mammut giftige Chemikalien für die Imprägnierung ihrer Textilien einsetzt – und eine Giftschlange demzufolge das ehrlichere Wappentier wäre.

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Für die Aktion hat Spinas Civil Voices nicht nur das Mammut-Logo umgestaltet und entsprechende «hochtoxische» Produkt-Designs entwickelt, sondern einen ganzen Marken-Trailer produziert, in dem sich die neue Marke zur eigenen Ehrlichkeit gratuliert. In einer friedlichen Greenpeace-Aktion wurde dann auch gleich der Mammut-Store Zürich im neuen «Mamba-Design» umdekoriert.

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Verantwortlich bei Greenpeace: Nicolas Fojtu (Visual Communication Manager), Julia Bangerter (Projektverantwortung), Thomas Stahel. Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (Kreativdirektor), Stephan Huwiler (Art Director), Nadin Runne (Beratung).
 

Zu guter Letzt: Pfotensalz

Um eine pfotenfreundliches Streusalz-Alternative zu bewerben, hat die New Yorker Produktionsfirma Blacklist einen herzigen Animationsspot kreiert.

In einem Punkt sind sich die Liebhaber alter Autos und die Halter braver Hunde einig: Für ihre Lieblinge ist Streusalz des Teufels. Während es bei Ersteren die Verrostung fördert und beschleunigt, schlägt es Zweiteren auf die Pfoten. Das Salz setzt sich an den Hundefüssen fest und kann dort für Reizungen, Risse und Entzündungen sorgen. Wenig überraschend, dass früher oder später ein findiger Salz-Hersteller auf die Idee von pfotenverträglichem Streumittel kommen musste. In den USA verkauft Morton Salt «Safe-T-Pet» («An Ice Melt for Happy Paws»). Das Mittel besteht zu 100 Prozent aus Harnstoff und sieht in der wuchtigen XL-Packung ziemlich amerikanisch aus:

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Lieblicher als die Harnbombe kommt die Kampagne daher, welche Blacklist im Stile der alten Disney-Hundeklassiker animiert hat. Mit Schnee, tapsigen Hunden und allem, was dazugehört. 

Also doch: Eine gute Sache. Und glaubt man den Amazon-Rezensionen, sind die meisten Kunden überglücklich mit dem Produkt. Nur einer jammert, das Mittel habe ihm komplett das Trottoir ruiniert. Man kann nicht alles haben – der Winter ist kein Wunschkonzert. (hae)

Werbeallianz: Verleger fordern Marschhalt

Die geplante Werbeallianz von SRG, Swisscom und Ringier gefährdet nach Ansicht der Verleger die Medienvielfalt in der Schweiz. Die Verlagshäuser fordern daher einen Marschhalt. Alternative Modelle seien zu prüfen.

Die drei Partner SRG, Swisscom und Ringier hatten im August 2015 angekündigt, ihre Werbung in Print, Online, TV und Radio künftig in einer gemeinsamen Firma vermarkten zu wollen (Werbewoche.ch berichtete). Dank der Swisscom wird die neue Allianz TV-Werbung einführen können, die auf Zielgruppen zugeschnitten ist. Der Verlegerverband wehrt sich vehement dagegen.

Alle Karten gehören auf den Tisch

Bis heute habe die Werbeallianz wesentliche Elemente des Joint Ventures, namentlich den Zugang zu den Nutzerdaten, nicht offengelegt, sagte Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Dienstag vor den Medien in Zürich. Um ihre Bedenken breit abzustützen, haben die Verleger das Oltener Forschungsinstitut Polynomics mit einer Studie beauftragt. Laut dieser Studie besteht die akute Gefahr, dass die Allianz zu einer Verzerrung des Wettbewerbs im Werbemarkt führt. Pietro Supino, Vizepräsident des Verbandes Schweizer Medien, ging noch einen Schritt weiter. «Diesen medien- und ordnungspolitischen Sündenfall dürfen wir nicht hinnehmen.» Es handle sich bei der Werbeallianz um eine neue Form der Kommerzialisierung, die nicht vom Radio- und Fernsehgesetz abgestützt sei.

SRG und Swisscom im Visier

Aus betriebswirtschaftlicher Optik ergebe die Werbeallianz Sinn, heisst es in der Studie von Polynomics, die sich auf Befragungen von rund 30 Experten aus dem In- und Ausland abstützt. Die Kritik richte sich daher nicht gegen das Joint Venture, sondern gegen die Teilnahme der SRG und der Swisscom. Die staatsnahen Unternehmen Swisscom und die SRG drängten in Märkte, wo der Wettbewerb spiele. Da sie bei der Finanzierung Vorteile hätten, benachteiligten sie private Unternehmen. Die Studie kommt zum Schluss, dass vor allem die SRG mit Blick auf den Service public in einen verschärften Zielkonflikt gerät.

Wertvoller Datenschatz

Auf Zielgruppen zugeschnittene Werbung sei nur möglich über individuelle Nutzerdaten. Über einen solchen Datenschatz verfügten nur jene Unternehmen, die den Konsumenten digitale Internet- und TV-Dienste in die Stube, auf das Smartphone, auf das Tablet oder auf den Computer lieferten. Es stelle sich die Frage, wer diese Daten verwenden dürfe. Für öffentliche Unternehmen falle die Antwort anders aus als für private Firmen. Die Meinung der Bevölkerung sei grundsätzlich, dass Service-public- Unternehmen solche Daten nicht für Werbezwecke einsetzen sollten. Die Studie sieht in erster Linie die Politik in der Pflicht, die medien- und ordnungspolitischen Fragen zu klären.

Suche nach Alternativen

Der Verlegerverband schlägt vor, alternative Modelle zu prüfen. So sollten alle Nutzer- und Nutzungsdaten, die für die Werbung relevant seien, allen Medien kostendeckend und ohne Diskriminierung zur Verfügung gestellt werden. Organisatorisch könnte dies über eine gemeinsame neutrale Stelle, einen Verein oder eine Genossenschaft geschehen, der alle interessierten Medien beitreten könnten. «Gespräche über Alternativen sind zwingend. Die Schweizer Verleger sind zur Zusammenarbeit bereit. Es braucht nun einen Marschhalt, bevor die geplante Werbeallianz Fakten schafft und damit die Medienvielfalt gefährdet», sagte Lebrument.

Bundesrat hat das letzte Wort

Er glaube nicht, dass der Bundesrat die Werbeallianz einfach so durchwinke. Medienministerin Doris Leuthard habe ihm zugesichert, dass das Joint Venture derzeit auf Eis liege. Bis Ende März will das Bundesamt für Kommunikation seinen Bericht vorlegen. Die Wettbewerbskommission hatte zuvor keine Bedenken geäussert. Supino zeigte sich entschlossen, sämtliche mögliche Rechtsmittel zu ergreifen, sollte die Werbeallianz das Plazet der Behörden erhalten. Die SRG und Ringier äusserten sich auf Anfrage weder zu den Aussagen des Verlegerverbandes noch zum Inhalt der Polynomics-Studie. (SDA)

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