Tamedia mit deutlichem Umsatzrückgang

Tamedia weist 2009 einen deutlichen Umsatzrückgang aus. Dafür verantwortlich macht das Medienhaus fast ausschliesslich tiefere Werbeerträge. Diese gingen 2009 um 21,7 Prozent auf 410,8 Millionen Franken zurück (Vorjahr: 524,4 Millionen Franken).

Der Umsatz betrug insgesamt 766 Millionen Franken, das sind 124,1 Millionen weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente Tamedia noch 46,7 Millionen Franken. Das sind 55,8 Prozent oder 59,1 Millionen Franken weniger als 2008.
Deutliche Verluste gab es bei den regionalen Tageszeitungen. Der Umsatz sank um 18,6 Prozent auf 491,5 Millionen Franken. Der Rückgang ist dabei in erster Linie auf die hohen Umsatzverluste von Berner Zeitung, Sonntagszeitung sowie den Stellenbeilagen des Tages-Anzeigers zurückzuführen. Die im Verlauf des Jahres ergriffenen Kostensenkungsmassnahmen wurden erst zum Jahresende 2009 wirksam.
Dank der positiven Entwicklung der Zeitschriften und der Onlinemedien sowie verschiedener Kostensenkungsmassnahmen habe Tamedia im vergangenen Jahr jedoch ein befriedigendes Ergebnis erzielt, teilte der Konzern mit. Das Geschäftsfeld Zeitschriften schliesst das vergangene Jahr mit einem 6,8 Prozent tieferen Umsatz von 93,9 Millionen Franken ab. Dank stabilen Umsätzen bei der Annabelle und den Fachmedien Agrar sowie einer positiven Ergebnisentwicklung bei der Schweizer Familie ist das Betriebsergebnis aber trotz Investitionen in 20 Minuten Friday um 3,2 Prozent auf 11,8 Millionen Franken gestiegen.
Der Umsatz der elektronischen Medien nahm gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 91,2 Millionen Franken zu. Während der Umsatz aus den Radio- und TV-Aktivitäten zurückging, stiegen die On¬line¬umsätze insbesondere durch das Wachstum von 20minuten.ch, Homegate.ch und Newsnetz sowie die Akquisition von Search.ch deutlich.
Tamedia geht für das laufende Jahr trotz leichter wirtschaftlicher Erholung von rückläufigen Werbeumsätzen in den Mediengattungen Zeitungen und Zeitschriften aus. Eine eigentliche Trendwende erwartet das Unternehmen erst für Ende des Jahres oder das Folgejahr. imp

Zur Sache: Nichts ist unmöglich

Wenn uns der Zürcher-Zeitungs-Tausch etwas gelehrt hat, dann folgendes: Alles ist möglich, auch das Unwahrscheinliche. Alles tönt immer prima (im Moment!). Aus Konkurrenten werden Partner und aus Partnern Konkurrenten.

Im Zuge der sicher noch weitergehenden Restrukturierung der Schweizer Presselandschaft ist anzunehmen, dass dies auch in Zukunft gelten wird.
Es scheint, dass für viele Topleute in den Medienhäusern die Sechsunddreissig Strategeme, die dem chinesischen General Tan Daoji zugeschrieben werden, zur Grundausbildung gehören. Warum auch nicht, wird doch in der chinesischen Kultur die Kunst der Kriegslist hoch geschätzt und auch die Ratschläge aus Machiavellis «Der Fürst» lassen sich prima in Geschäftsstrategien einsetzen.
Hier eine Auswahl der Sechsunddreissig Strategeme, die sich wunderbar auf die Medienbranche anwenden lassen:
– Den Kaiser täuschen und das Meer überqueren
– Ein Feuer für einen Raub ausnützen
– Im Osten lärmen, im Westen angreifen
– Heimlich nach Chencang marschieren
– Hinter dem Lächeln den Dolch verbergen
– Den Tiger vom Berg in die Ebene locken
– Einen Backstein hinwerfen, um Jade zu erlangen
– Sich mit dem fernen Feind verbünden, um Nachbarn anzugreifen
– Die Akazie schelten, dabei aber auf den Maulbeerbaum zeigen
– Auf das Dach locken, um dann die Leiter wegzuziehen
– Dürre Bäume mit künstlichen Blüten schmücken
Was heisst das nun für die Schweizer Medienlandschaft? Beschränken wir uns aus Platzgründen auf die Deutschschweiz und lassen unserer Fantasie freien Lauf.
Die Basler Zeitung könnte mit der Mittelland¬zeitung kooperieren. Denkbar wäre aber auch eine solche mit der NZZ oder gar der Weltwoche. Die Mittellandzeitung verbündet sich mit der NZZ oder kooperiert mit Tamedia. Die Schaffhauser Nachrichten arbeiten mit den Zürcher Landzeitungen zusammen oder aber sie widerstehen dem Liebeswerben von Tamedia und tun sich lieber mit der NZZ zusammen. Oder aber sie widerstehen den Lockrufen aus Zürich und bleiben vorderhand das kleine gallische Dorf (Asterix lässt grüssen!).
Ob sich aus diesen Kooperationen Beteiligungen oder sogar Übernahmen ergeben, sei dahingestellt. Vielleicht braucht es auch keine vorgängigen Kooperationen als Feigenblatt, sondern es wird direkt zur Tat geschritten. Denken Sie immer daran: Nichts ist unmöglich. Und falls Ihnen etwas dennoch unmöglich erscheint, dann vertiefen Sie sich in die Sechsunddreissig Strate¬geme.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Brainfood, der wirklich beflügelt

Damit Hirn und Körper fit sind für die Prüfung: Ernährungsberaterin Spahr sagt, mit welchen Nahrungsmitteln sich das eigene Köpfchen am besten mobilisieren lässt.

Frau Spahr, wie sehr beeinflusst die Ernährung Konzentrations- und Leistungsfähigkeit an Prüfungen?
Corinne Spahr: Man kann sein Hirn nicht mit gezielter Ernährung Knall auf Fall intelligenter machen. Oder etwa salopp: Man kann sich mit Brainfood nicht gescheit essen. Aber die Ernährung ist einer der relevanten Puzzlesteine, wenn es darum geht, möglichst leistungsfähig zu einer Prüfung anzutreten. Ganz generell muss man wissen, dass das Gehirn im Gegensatz zu den Muskeln und der Leber praktisch keine Energie speichern kann. Das Hirn ist auf stetige Zufuhr angewiesen, um leistungsfähig zu sein. Aber es ist auch wählerisch: Kurzfristig zu Höchstleistungen antreiben lässt es sich nur in Form von Glucose (Traubenzucker). Eine mangelnde Versorgung damit kann mit Leistungsabfall oder Konzentrationsverlust verbunden sein.
Dann ist also alles ganz einfach: Traubenzucker bunkern und ständig nachwerfen. Richtig?
So einfach ist es leider nicht. Denn genauso wie für den kurzzeitigen Leistungsbeflügler Koffein gilt auch für den Traubenzucker, dass nach einem schnellen Hoch auch wieder ein Tief folgt. Besser, als solche leere Energie zu tanken, nimmt man etwas zu sich, das kontinuierlich Leistungsnachschub liefert.
Woran denken Sie da?
Die Favoriten für ein leistungsstarkes Hirn kommen aus drei Gruppen. Da sind einmal die Kohlenhydrate, also etwa dunkle Brotsorten, Knäckebrot, Flockenmischungen, aber auch Gemüse, Salat und Früchte jeglicher Art. Viel zu wenig denken die Leute an die Gruppe der Eiweisse. Milch und Milchprodukte wie etwa Joghurt, Quark, Kefir, aber auch Fleisch, Fisch, und Eier kurbeln das Hirn an. Aus der Gruppe der Fette möchte ich Rapsöl, Olivenöl, Leinsamen und Nüsse nennen.
Nicht alles davon kann man an eine Prüfung mitnehmen. Schauen wir uns das einmal konkret an: Wie soll ein guter Prüfungstag starten?
Mit einem optimalen Frühstück. Dabei sollte man darauf achten, nicht zu sehr den Kohlehydraten zuzusprechen. Zu viel Brot mit Butter und Aufstrich macht eher schläfrig. Wenn schon Brot, dann dunkle Sorten. Wach machen beispielsweise Trockenfleisch, Käse oder ein Ei.
Es gibt eine Klasse von Arbeitskräften, die gar nie frühstückt. Was machen diese Leute?
Sie sollten mindestens etwas Kleines zu sich nehmen. Oft hilft nur schon einmal ein Glas Milch und dafür sollte ein grösseres Znüni gegessen werden.
Was isst man während der Prüfung oder in Pausen?
Man kann sich beispielsweise ein Sandwich mitnehmen, etwa mit Trockenfleisch. Früchte, Gemüse-Stängel oder ein eiweissbetonter Riegel sind auch geeignet, das Hirn aktiv zu halten. Und natürlich darf man nicht vergessen, genügend zu trinken. Statt Soft-Drinks lieber Wasser, verdünnte Fruchtsäfte, Kräuter- und Früchtetees oder mit Sirup aromatisiertes Wasser.
Die Prüflinge haben oft ein Platzproblem, ihre Tische sind dick mit Unterlagen gefüllt. Wie sähe eine möglichst gute Brainfood-Kleinpackung aus?
Eine Wasserflasche, dazu eine Banane. Oder ein Tuttifrutti. Oder Früchtebrotstückchen.
Welche Ernährungssünden sollte man an einem Prüfungstag umgehen?
Die grösste Ernährungssünde ist zu glauben, es gäbe eine. Weniger sinnvoll am Prüfungstag ist aber wohl ein Teller Pasta. Vor allem wenn die Teigwaren an einer fettigen Sauce serviert werden, blockiert das Geist und Körper. Ebenfalls ungünstig sind Wurstwaren, Pommes frites, fettige Pizzen, Blätter- und Ku¬chen¬teig oder zu viele Softdrinks. Gegen etwas Süsses nach dem leichten Lunch – etwa ein Schoggistängeli – ist nichts einzuwenden. Wichtig ist, während der Prüfung, wie auch in der ganzen Ausbildungszeit, dass man nicht zum Stress-Esser wird. Viele Leute meinen, sie belohnten sich für die harte Arbeit mit einem grossen Teller Pasta an einer schweren Sauce. Aber für den Körper ist das eher Belastung als Belohnung.
Die Werbung suggeriert gerne, dass Energydrinks den optimalen Kick bringen. Richtig?
Aufgrund des hohen Koffeinanteils mag das kurzfristig stimmen. Ebenso kurzfristig wirkt aber auch der hohe Zuckeranteil: Die Leistung wird schnell hochgefahren – und sinkt dann gleich wieder ab.
Ebenfalls sagt man uns, dass Grüntee oder Softdrinks mit Grüntee-Extrakten leistungsfördernd wirken. Stimmt das?
Ähnlich wie bei Energydrinks oder Kaffee sehen wir hier einen schnellen Effekt – der aber auch wieder rasch nachlässt. Grüntee enthält Koffein, früher im Zusammenhang mit Tee auch als Tein, Teein oder Thein bezeichnet. Die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen des Grüntees werden den Catechinen zugeschrieben. Die gehören zu den Gruppen der Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, die verschiedene Wirkungen aufweisen wie entzündungshemmend, immunsystemstärkend usw. Catechine sind auch die Stoffe, die dem Tee den bitteren Geschmack verleihen.
Wie gescheit ist es, in den Tagen vor der Prüfung oder am Prüfungstag aufgrund Ihrer Empfehlungen plötzlich Dinge zu essen und zu trinken, die man sonst nicht ausstehen kann?
Das empfehle ich nicht. Was nicht zu einem passt, kann sich negativ auf die Psyche auswirken. Man kann sich auch fragen, ob es etwas bringt, in den Tagen vor der Prüfung auf gesündere Ernährung umzusteigen. Ich denke, dass das weniger bringt, als wenn man sich einmal grundsätzlich überlegt, sein Gesundheitsmanagement ganzheitlicher anzugehen. Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit – körperlich und geistig – ist immer ein Dreiklang aus Ernährung, Bewegung und Erholung.
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Corinne Spahr.

Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Beim Kriterium Awareness liegt die Kampagne für Charles Vögele von Publicis an der Spitze, gefolgt von der Rivella-Anzeige von Erdmannpeisker und der Anzeige für Max Shoes der Werbeagentur Jung von Matt. Die Anzeige für Rivella liegt beim Kriterium Uniqueness an der Spitze, gefolgt von der Anzeige für Max Shoes und der Anzeige des Dermatologischen Laserinstituts der Werbeagentur Tatort Kommunikation. Beim Kriterium Brand Fit belegt die Anzeige für Max Shoes den ersten Platz vor Rivella und der Anzeige für Steps der Migros. Bei der Likeability gewinnt ebenfalls Max Shoes vor Rivella und der Anzeige des Dermatologischen Laserinstituts.
> Ergebnisse im Überblick
> Detaillierte Ergebnisse

Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 7. 4. 2010–14. 4. 2010.
Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt.
An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt
sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von
1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)
Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».
Die Verfasserin der repräsentativen Studie «Impact-Check» ist die auf Online-Markt- und -Meinungsforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein ISO-zertifiziertes Panel von 20 000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.

Top der Woche: Inserate erstmals seit zwei Jahren wieder im Plus

Im März 2010 erhöhten sich die Inserateneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 162,5 Millionen Franken. Die Situation auf dem Inseratenmarkt hat sich im März deutlich entspannt.

Im Januar hatte der Rückgang noch 16,5 Prozent betragen, im Februar lag er bei 1,5 Prozent. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Inserateneinnahmen somit auf 382,2 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung bekannt gab. Im März weiter rückläufig waren die Stellenanzeigen. Sie sanken um 7,8 Prozent. Bei den Liegenschaftsinseraten betrug der Rückgang 12,8 Prozent. Die kommerziellen Anzeigen legten um 5,2 Prozent zu. Ebenfalls ein Plus verzeichneten die Prospektbeilagen. Vom höheren Inseratenvolumen profitierten alle Printmediengattungen mit Ausnahme der Sonntagspresse (–12,0 Prozent) und der Fachpresse (–8,3 Prozent). Die regionale Wochenpresse verzeichnete mit 16,8 Prozent den höchsten Anstieg, gefolgt von der Finanz- und Wirtschaftspresse (+8,5 Prozent) und der Tagespresse und Publikumspresse (je +6 Prozent).

Zu guter Letzt: Apples neuester Marketing-Gag ist ein besoffener Mitarbeiter

Immer wieder kursieren Gerüchte und Informationen über neue Geräte im Internet, bevor diese offiziell angekündigt werden. Wie es scheint, ist diese neue Marketingstrategie auch wieder mal an Apple vorbeigezogen.

Die ganze Welt kennt nun schon das neue iPhone, welches eigentlich erst im Juni vorgestellt werden sollte. Dies obwohl Apple als einer der verschwiegensten Computerkonzerne der Welt gilt. Die Bekanntheit des Geräts hat Apple dem Internetportal Gizmodo.com zu verdanken. Diese stellen den Prototypen auf ihrer Homepage vor und haben das tatsächlich das echte Gerät, wie der Tages-Anzeiger am Mittwoch schreibt. Seit dem Vorfall hat sich die Zahl der Zugriffe auf Gizmodo.com verzehnfacht. Dafür bezahlten die Macher der Website dem Finder des Prototypen gerade mal 5’000 Dollar. Wie die New York Times schreibt, hat Apple in einem Brief schon die Rückgabe des Geräts gefordert. Der Apple-Entwickler Gray Powell soll das Gerät nämlich am 18. März in einem Restaurant liegen gelassen haben, weil er zu viel Bier getrunken hat, um den Verlust zu bemerken. Würde Apple sein neues iPhone tatsächlich in den Händen eines Mitarbeiters lassen, damit dieser sich in der Nähe von San Franzisco friedlich betrinken kann? Oder ist dies vielmehr ein mässig gelungener Marketing-Gag von Apple?

Metzgerlehner: Wilde Kampagne für neuen «Luzerner Rustico»

Den neuen «Luzerner Rustico» von Emmi findet man bereits in den Verkaufsregalen. Metzgerlehner Worldwide Partners serviert die Kampagne dazu.

Diese sorgt mit Inseraten, F12/F200-Plakaten und diversen BTL-Massnahmen dafür, dass der «Luzerner Rustico» in aller Leute Munde ist.
Verantwortlich bei Emmi Schweiz, Luzern/LU: Ivo Arnold (Brand Manager). Verantwortlich bei Metzgerlehner Worldwide Partners, Erlenbach/ZH: Felix Dammann (Creative Direction), Marco Lehner (Strategie), John Leuppi, Patrick Meyer (Text), Christoph Schiess (Art Direction), Priska Senn, Rebekka Hofstetter (Beratung), Ursula Trottmann (Desktop Publishing), Giovanni Bucca (Produktion). Verantwortlich bei Zipmedia: Nadine Müller (Media).
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Ziegler Papier: Launch Z-Evolution auf der Ipex Birmingham

Die Ziegler Papier hat für ihren Auftritt an der Ipex in Birmingham ein neues Produkt im Gepäck: Z-Evolution. Dieses soll an der Ipex vorgestellt werden.

Z-Evolution ist ein beidseitig online gestrichenes Hochleistungsinkjet-Papier, das speziell für den Einsatz in Drop-on-Demand Drucksystemen entwickelt wurde. Es wird im Rahmen der Ipex auf entsprechenden Anlagen aller grossen Hersteller von Inkjetdrucksystemen live im Einsatz zu sehen sein. Die Ipex ist eine vom 18.-25. Mai stattfindende internationale Messe für die papierverarbeitende Industrie.
Das Z-Evolution ist besonders für die Verwendung im Transpromotionsdruck, für den Druck von Schulbüchern und für Direct-Mailing geeignet. Durch seine Farbdichte und das geringe Durchscheinen lässt es sich auch in niedrigen Flächengewichten sehr gut anwenden. Seine Beschichtung erlaubt 4-Farben-Offsetdruck und reduziert beim Inkjetdruck den Tintenverbrauch durch sofortige Fixierung an der Papieroberfläche. Z-Evolution ist für die Hochleistungsweiterverarbeitung direkt nach dem Druck geeignet, mit hoher Wasser- und Wischfestigkeit, wie das Unternehmen schreibt. Seine hohe Weisse ermögliche starke Kontraste und fotorealistische Darstellungen
Zu finden ist die Ziegler Papier auf der Ipex am eigenen Stand mit der Nummer C118 in Halle 12.

Oliver Prange verlässt Denon-Gruppe – neuer CEO

Maurice A. Nyffeler wird neuer CEO der zur Publigroupe gehörenden Denon-Gruppe, zu der neben Tätigkeiten im Bereich Corporate Publishing auch die Persönlich Verlags AG gehört. Der bisherige Firmenleiter Oliver Prange wird per Ende Juni das Unternehmen verlassen und sich auf die verlegerische Entwicklung von Du Kulturmedien konzentrieren.

Maurice Nyffeler war seit 2008 für den Publigroupe-Unternehmensleiter Hans-Peter Rohner in der Funktion des Executive Assistant to the CEO & Chairman tätig. Zuvor war er beim ebenfalls zur Publigroupe gehörenden Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Web2com als Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Seine Laufbahn begonnen hat der heute 36-Jährige in der Romandie bei IP Multimedia.

Net-Metrix-Profile 2010-1: Search.ch und Bluewin an der Spitze

Am Dienstag wurde die siebte Ausgabe von Net-Metrix-Profile publiziert. Gemäss der Internetnutzungsstudie legte Search.ch im Monatsvergleich zu und erzielte praktisch die gleiche Reichweite wie der Tabellenerste Bluewin von Swisscom.

Bluewin verlor mit rund 1,754 Millionen Unique Usern (UU) bei der Monatsreichweite 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Search.ch kam im Vorjahresvergleich mit 1,742 UU auf eine rund 4 Prozent grössere Reichweite. Anders sieht es bei der Wochenreichweite aus: Bluewin steht mit 1,176 UU an der Spitze. Search.ch kommt hingegen mit 803‘000 UU auf eine deutlich geringere Reichweite.

Monatsreichweite: Top 10 Websites in Net-Metrix-Profile 2010-1

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Wochenreichweite: Top 10 Websites in Net-Metrix-Profile 2010-1

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Quelle: Net-Metrix-Profile 2010-1
Basis: 42’665 Fälle
* Vergleich 4. Quartal 2009 (Net-Metrix-Profile 2010-1) mit 4. Quartal 2008 (Net-Metrix-Profile 2009-1)

Y&R: Für Thomy den Onlineauftritt verschärft

Die Y&R-Gruppe hat die Website von Thomy überarbeitet und erweitert. Basierend auf der Visualität der von Advico realisierten TV-Spots wurde ein Auftritt gestaltet, der unter anderem eine Tipps- und Rezeptsammlung sowie einen detaillierten Produktkatalog enthält.

Passend zur Saisonalität der Produkte der Schweizer Traditionsmarke werden auf der Seasonal Page aktuelle Essensthemen mit einem interaktiven Element und einem Wettbewerb verbunden. Zur Spargelsaison beispielsweise wurde ein Online-Game realisiert, bei dem Bildpaare mit Mayonnaisen und Saucen aufgedeckt werden müssen.

Verantwortlich bei Nestlé: Marie-Eve Poget (Projektmanagement), Ulrike Henning (Consulting), Susanne Demierre & Sandra Voland (Content), Christophe Comte (Technikkonzept). Verantwortlich bei der Y&R Gruppe: Martin Sauter (Consulting), Matthias Nöthiger (Projektmanagement), Christian Erni (Creative Director), Isabelle Hauser (Design), Isabel Bischoff (Design & Flash Animation), Christos Margaris (3D Rendering), Matthias Rambold (IT Consulting), Lukas Stieger (Application Programming), Michael Höhn (Flash Programming).

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DRS: SRG Basel grundsätzlich für Studioverlegung

Die SRG Region Basel ist für die Verlegung des Radiostudios Basel vom Bruderholz an einen stadtnäheren Standort. Sie hat an ihrer Generalversammlung am Montagabend eine Absichtserklärung verabschiedet, die ein grundsätzliches Ja zur Standortverlegung beinhaltet.

Die Absichtserklärung war vom Vorstand der regionalen Trägerschaftsgenossenschaft vorgelegt worden. Das Ja erfolgte mit grossem Mehr gegen wenige Stimmen. Mit der Erklärung ebnet die Genossenschaft als Eigentümerin des Areals und Baurechtgeberin der SRG rechtlich den Weg zur Studioverlegung. Über die Verlegung selbst ist indes «noch nichts entschieden», wie Rudolf Matter, Chefredaktor von Schweizer Radio DRS, an der Versammlung festhielt. Die SRG sei aber interessiert daran, zumal das jetzige Studiogebäude auf dem Bruderholz auch sanierungsbedürftig sei, und dies würde «relativ teuer».
Matter erläuterte das Konvergenzprojekt der SRG. Dabei musste er sich indes auch kritische Anmerkungen des Basler Regierungsrats Christoph Brutschin sowie von Ständerätin Anita Fetz (SP/BS) und Nationalrat Peter Malama (FDP/BS) anhören. Brutschin vertrat die Forderung der Regierungen beider Basel nach einem Basler «SRG-Mediencampus» für Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Matter verwies darauf, dass Verwaltungsratsentscheide zum Standort Basel erst für Juni vorgesehen seien. Basel bleibe aber ein Hauptstudiostandort wie Bern und Zürich und behalte auch die Kultur, dies allerdings zusammen mit dem Fernsehstandort Zürich. Noch nicht klar sei jedoch, wo der Wissenschaftsbereich hingehe.

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