Eid. Prüfung für Kommunikationsplaner: 75 Prozent der Kandidaten erfolgreich

Diesen Frühling stellten sich 140 Kandidatinnen und Kandidaten aus der ganzen Schweiz den Berufsprüfungen zum Kommunikationsplaner/-Planerin in Zürich und Biel. 75 Prozent der Kandidaten haben die Prüfung bestanden.

Das beste Ergebnis erreichte dieses Jahr Nicole Meier mit einer Schlussnote von 5,2. Platz 2 teilen sich mit der Note 5,0 nicht weniger als fünf Kandidatinnen: Sabrina Aeby, Patricia Fabbri, Stefanie Gloor, Corinne Jermann und Norina Schwendener. Keiner der 25 Kandidaten aus der Westschweiz schaffte es dieses Jahr auf einen Podestplatz. Die eidg. Fachausweise werden dieses Jahr am 25. Juni im Grand Casino Baden überreicht.
Zum zweiten Mal hat die Prüfungskommission der Schweizer Werbung SW und der Fédération romande de publicité et de communication (FRP) diese Berufsprüfung nach der neuen Prüfungsordnung durchgeführt. Die früheren Bezeichnungen «Werbeassistent» und «Planerin Marketingkommunikation» heissen seit 2009 «Kommunikationsplaner/Kommunikationsplanerin». Diese Titel passen somit auch zur Höheren Fachprüfung zum «Eidg. dipl. Kommunikationsleiter». Alle Namen der erfolgreichen Nachwuchsleute und mehr über die Weiterbildung in der Kommunikation unter Sw-ps.ch.

TWFE schickt «Swiss Power Woman» für Groupe Mutuel auf die Mission 2020

Im Auftrag von Groupe Mutuel hat die Zürcher Kommunikationsagentur TWFE eine neue Kampagne entwickelt.

Die Agentur hat die «Swiss Power Woman» als künftige Identifikationsfigur der Groupe Mutuel geschaffen. Sie soll deren Marken-Kernwerte verkörpern und als unschlagbare Kämpferin für innovative Lösungen mit Zukunft stehen. Die Lead-Generierung ist zentraler Bestandteil dieser kombinierten On-/Offline-Kampagne. Mit über 100 Banner-Formaten und einem Gewinnspiel werden qualifizierte Leads generiert.
Neben Neukunden-Gewinnung und Ausbau des Bekanntheitsgrades sei es das Ziel, die Groupe Mutuel als dynamische, innovative und finanziell gesunde Versicherung und Krankenkasse zu profilieren, heisst es in einer Mitteilung. Die «Swiss Power Woman» tritt ab heute im TV, auf Plakaten, auf einer Microsite, in einem Gewinnspiel und in diversen Banners auf.
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Verantwortlich bei Groupe Mutuel: André Grandjean (Chef Marketing), Pierre-André Fellay, Estelle Joliat (Marketing). Verantwortlich bei TWFE: Marco Fumasoli (Gesamtverantwortung), Sara Nenzi (Leitung Kreation), Markéta Breuerova (AD), Eva Friedli und Nadine Ticozzelli (Beratung), Simon Piniel (Animation), Frame Eleven (Postproduction), Details Riviera SA (Lead-Management und Programmierung).
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Inhalt & Form: M-Budget-Papagei zum Leben erweckt

Das Prepaid-Angebot M-Budget Mobile wird am 26. Mai mit zwei neuen Produkten ergänzt: Dem M-Budget Abonnement und dem Prepaid-Online-Stick. Inhalt & Form hat die Kampagne dazu realisiert.

Am 26. Mai startete die TV-Kampage für das Prepaid-Produkt, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Flankiert wird der Spot durch Kinospots, einem Spot im Baggage-Claim Bereich des Flughafens Zürich, Inserate und Online-Massnahmen. Nahtlos folgen danach die Massnahmen für das günstigste Handy-Abonnement der Schweiz und den Internet-Prepaid-Stick, der mit einem – wie es sich für M-Budget Produkte gehört – beinahe unschlagbaren Preis von 10 Rappen pro heruntergeladenem MB glänzt.
Inhalt&Form hat für die Bewerbung der M-Budget Mobile Familie den computeranimierten Papagei geschaffen. Der M-Budget Papagei zeigt schnell und einprägsam die Vorteile der M-Budget Mobile Angebote auf.
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Verantwortlich bei Migros: Frank Mades (Fachmarktleiter Melectronics), Dante Venafro (Category Manager Telecom Melectronics), Markus Bettler (Leiter Marktbearbeitung Fachmärkte), Giovanna Colucci (Projektleiterin Marktbearbeitung Melectronics), Anna Korylewski (Junior-Projektleiterin melectronics). Verantwortlich bei Inhalt & Form: Serge Riedener (CD), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text), Jan Löchler (Grafik), Jürg Meyer, Melanie Scheiling (Beratung). TV-Spot, Art Work: Boutiq (Filmproduktion), Mike Huber, Philipp Zünd (Regie), Margit Gassner, Semir Saleh (3D Artists), Bettina Grünefeldt (3D-Animation), Pascal Schelbi (Compositing), Pascal Schelbli, Sebastian Harms, Christoph Gabathuler (Motion Design), Luana Derungs (Produktion), Jingle-Jungle (Komposition, Ton).
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Pepper: Fokus auf Medien-Mandate

Pepper richtet den Fokus in Zukunft verstärkt auf die journalistische Arbeit. Medien-Mandate wie die Chefredaktion des Fachmagazins Handel Heute sowie von Ecolife, dem Schweizer Magazin für Nachhaltigkeit, bilden neu die Kernprojekte der Agentur.

Das Angebot der Berner Agentur umfasst demnach nur noch die Bereiche Medien und Corporate Publishing, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Verzichten wird Geschäftsführer Reto Wüthrich in Zukunft auf Aufträge aus dem PR-Bereich. Die PR-Mandate des Swiss Innovation Forum, Climate Forum, der Bea/Pferd, der Messe Wohn-raum sowie von Das Zelt hat die Agentur niedergelegt. Anfang Juni wird Wüthrich letztmals als Medienverantwortlicher beim Swiss Economic Forum im Einsatz sein. Grund für die Reduktion des Portfolios ist gemäss Mitteilung die Schärfung des Profils als Dienstleister mit klarer journalistischer Ausrichtung.

Zürcher Gartenbeizen: WM-Übertragung nur ohne Ton erlaubt

Die Fussball-WM soll in Zürcher Gartenbeizen als «Pantomimen- Festival» daherkommen: Nach dem Willen des Stadtrates dürfen Gartenrestaurants die Spiele nur ohne Ton übertragen.

Ernst Bachmann, Präsident von Gastro Zürich, schüttelt darüber den Kopf. Ständig gebe es neue Verbote, so Bachmann am Donnerstag gegenüber der SDA zu Medienberichten über die Tonlos-Regelung. Und er fügt an «das stinkt mir langsam». Die Matches seien ja nicht mitten in der Nacht, und lärmig seien vor allem die Zuschauer, kontert er die Argumente der Stadt.
Diese macht nämlich geltend, dass die Übertragungen zu Lärmbelästigungen in den Quartieren führten, wie Reto Casanova, Sprecher des Polizeidepartementes, auf Anfrage sagte. Wenn eine Übertragung im Freien ohne Ton erfolge, dann werde auch keiner zugucken. Also wird es nach Ansicht der Stadt auch kein Fangeschrei geben. Falls allerdings ein Wirt die Anweisung nicht befolge oder sich die Zuschauer des stummen Spiels mit Kommentaren aus Radios behelfen und dennoch lautstark mitfiebern würden, werde die Polizei nicht von sich aus einschreiten, sagte Casanova.
«Wo kein Kläger ist, da ist kein Richter», zitierte er ein Sprichwort – oder anders ausgedrückt: Nur auf Anzeige hin werde die Polizei aktiv. Dann gebe es erstmal eine Verwarnung, im Wiederholungsfall eine Verzeigung und eine Busse. Im Inneren der Restaurants könnten die Spiele im übrigen ganz normal mit Ton übertragen werden. Im Gegensatz zu Gartenrestaurants, die laut Casanova rechtlich als «Anlagen» eingestuft sind, hat die Stadt gegen Übertragungen mit Ton in privaten Gärten nichts einzuwenden. Auch hier gelte aber: Wenn eine Anzeige eingehe, müsse die Polizei ausrücken.

Financial Times bereitet sich auf das Ende der Print-Ära vor

Financial Times rechnet damit, schon in fünf Jahren die Druckerpressen abzuschalten und sich nur noch auf das digitale Geschäft zu konzentrieren.

Seit langem wird in der strauchelnden Zeitungsbranche über das künftige Überleben und neue Strategien im digitalen Zeitalter diskutiert, nun scheinen die ersten Medienhäuser ernst zu machen. Madi Solomon, Director Global Content Standards bei der FT-Mutterfirma Pearson, bestätigte laut Pressetext gegenüber Paidcontent.org, dass sich die Zeitung derzeit auf das Aus der Druckversion vorbereite. Die FT investiert massiv in ihre Onlinepräsenz und wenn auch nicht klar ist, ob die gedruckte Zeitung je wirklich vom Markt genommen wird, so ist zumindest mit einem massiven Zurückfahren dieser Sparte zu rechnen, heißt es in dem Bericht.
Der britische Zeitungsmarkt wird inzwischen auch als eine Art Experimentierfeld für künftige Überlebensstrategien angesehen. Viele Titel setzen inzwischen auf Paid Content – noch ist allerdings unklar, wohin die Reise wirklich gehen wird und welche Modelle sich letztlich durchsetzen. Was von den Druckversionen der Zeitungen übrig bleiben und wann das haptische Vergnügen tatsächlich sein Ende finden wird, dazu gibt es unterschiedliche Meinungen in der Branche. Allerdings ist ein mögliches Aus der Print-Ära für viele inzwischen wahrscheinlicher geworden. Einzelne Titel wie beispielsweise The Seattle Post Intelligencer haben sich bereits vom Printgeschäft getrennt.

Neue Website für den Landboten

Die Internetseite des Regionalblattes Der Landbote präsentiert sich seit Mittwoch in einem neuen Kleid. Ein Regler ermöglicht es den Benutzern, die News geographisch und thematisch zu ordnen.

Dies teilte die Tageszeitung am Donnerstag gemäss SDA mit. Das Konzept, den Inhalt der Website nach persönlichen Vorlieben zusammenzustellen, sei bisher noch für keine News-Seite angewendet worden. Mit dem Relaunch wolle der Landbote seine Stellung als wichtigster Nachrichtenanbieter in der Region Winterthur weiter ausbauen.
Die Inhalte der Webseite sind in der Startphase frei zugänglich. Nach den Sommerferien sind die exklusiven lokalen und regionalen Inhalte dagegen nur noch für Abonnenten oder gegen Gebühr zu sehen.

HSG-Studie zur Wirksamkeit von Sponsoring

Die Forschungsstelle für Customer Insight der Universität St.Gallen (FCI-HSG) hat im Auftrag der IG Sponsoring zum zweiten Mal eine umfassende Studie zur Wirksamkeit von Sponsoring erarbeitet.

Die Studie «Relevanz von Sponsoring» kommt zu zwei zentralen Schlüssen: 1. Sponsoring ist der zweithöchste Budgetposten im Kommunikationsetat der Schwei-zer Unternehmen. 2. Werden Sponsoring-Aktivitäten professionell umgesetzt, ist ihre Wirkung sehr hoch.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Tomczak und Dr. Silke Mühlmeier knüpft die «360-Grad»-Untersuchung des Schweizer Sponsoringmarktes mit aktuellen Daten an die erste empirische Studie von 2006/2007 an. Zwischen September 2009 und März 2010 wurden in der ganzen Schweiz 105 Sponsoring-Verantwortliche, 186 Konsumenten und 61 Verkaufsleiter zum Thema Sponsoring befragt.
Wirkung und Voraussetzungen
Der Schweizer Sponsoring-Markt sei sehr dynamisch, sagt Dr. Daniel E. Gundelfin-ger, Präsident der IG Sponsoring. Ausserdem ist es für Schweizer Unternehmen eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung der Unternehmens- und Kommunikationsziele, wie Torsten Tomczak bestätigt. Sponsoring findet grundsätzlich sehr guten Anklang und wird als sympathisch empfunden. Tendenziell fühlen sich Konsumenten von Sponsoring mehr angesprochen als von klassischer Werbung. Es wirkt positiv auf das Markenimage, die Kundenloyalität und auf den finanziellen Erfolg eines Unternehmens. Und: Die Konsumenten sind der Meinung, dass Sponsoring positiv für die Gesellschaft ist. Zudem unterstützt es die Verkaufsaktivitäten und erzielt somit eine absatzfördernde Wirkung.
Wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg von Sponsoring sind der Anteil des Sponsoring-Budgets am Kommunikationsetat, eine organisatorisch eigenständige Sponsoring-Abteilung, eine ausgeprägte Vernetzung mit anderen Kommunikationsinstrumenten (interne Kommunikation, Eventmarketing, klassische Werbung, Öffentlichkeitsarbeit/PR, Verkaufsförderung etc.) sowie ausgesprochen professionelles Sponsoring-Management. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen direkten positiven Zusammenhang zwischen der Sponsoring-Performance und dem finanziellen Erfolg eines Unternehmens. Sponsoring-Performance beschreibt die Wahrnehmung der Sponsoring-Aktivitäten eines Unternehmens bei den verschiedenen Anspruchsgruppen.
Sponsoring-Anteil im Kommunikationsetat
Mit einem Anteil von durchschnittlich 15 Prozent am Kommunikationsbudget nimmt Sponsoring bei Schweizer Unternehmen nach der klassischen Werbung – 28 Prozent – den zweithöchsten Budgetanteil ein, heisst es in der Studie.
Der Schweizer Sponsoring-Markt kann mit rund 700 Millionen Franken beziffert werden. Dabei kommt dem Sportsponsoring der grösste Etat zu. Wie die Studie weiter zeigt, stehen im Fokus die Sportarten Fussball – dies auch im Nachgang der Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich und im Vorfeld der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika –, Eishockey und Volkslaufsport. Daneben wird der Sozio- und Umweltbereich für Sponsoring-Engagements zunehmend bedeutender.
Die 10 zentralen Ergebnisse der Studie:
1. Sponsoring nimmt 2009/2010 bei Unternehmen in der Schweiz nach der klassischen Werbung den zweithöchsten Budgetanteil ein.
2. Die positive Einstellung der Konsumenten zum Sponsoring hat sich in den vergangenen drei Jahren nicht signifikant verändert.
3. Der Verkauf schätzt Sponsoring als brauchbares und effektives Instrument der Verkaufsunterstützung.
4. Der Verkauf fühlt sich tendenziell noch besser über die Sponsoring-Ziele und die Sponsoring-Aktivitäten des Unternehmens informiert.
5. Je stärker die Vernetzung von Sponsoring mit anderen Kommunikationsin-strumenten, desto höher ist die Sponsoring-Performance.
6. Die Ergebnisse bestätigen, dass Unternehmen mit höherem Sponsoring-Budgetanteil und eigenem Sponsoring-Team sich durch eine höhere Sponsoring-Performance auszeichnen.
7. Die hohe Wirkung eines «professionellen» Sponsoring-Managements auf die Sponsoring-Performance konnte bestätigt werden.
8. Die Analysen der aktuellen Erhebung bestätigen, dass Sponsoring eine hoch signifikant positive Wirkung auf den finanziellen Erfolg hat.
9. Eine «Objektivierung» der Erfolgsmasse (durch Kundensicht) zeigt einen positiven Einfluss von Sponsoring-Performance auf die Kundenloyalität und das Markenimage.
10. Die Ergebnisse bestätigen, dass selbst bei niedrigem Produkti-onsinvolvement Sponsoring einen positiven Effekt auf das Markenimage hat.

Un Poquito de Havana

Ein Webradio verbreitet Kuba-Feeling über das Netz. Numéro 10 «sendet» über das neue Medium attraktiv aufgemachte Image-Werbung für ihren Kunden Havana Club. Auf Un-poquito.ch sind noch bis zum 3. Juni die besten Sounds aus Kuba sowie kurze Reportagen aus Havanna zu hören.

«Hot Salsa Sound für echten Cuban Spirit» verspricht das temporäre Webradio www.un-poquito.ch. Numéro 10 hat mit dem trendigen Medium einen kreativen Weg gefunden, um Werbung für ihren Kunden Havana Club und damit alkoholische Drinks zu machen. Auf dem Webradio können auf einem Livestream gleich drei Musikrichtungen angeklickt werden: «Fiesta Cuba Clubbing», «Fiesta Cuba Salsa» sowie «Fiesta Cuba Reggaeton». Die Playlisten sind von professionellen Radiomachern zusammen gestellt worden, wie Gilles Aeby von Numéro 10 erklärt. Durchmixt werden die Sounds mit kurzen Reportagen und Stimmungen aus dem Kuba von heute. Wie bei einem «richtigen» Radio gibt es natürlich auch einen Wettbewerb. Mehrmals pro Tag können über ein Telefonspiel 100 Franken gewonnen werden. Mit einem Casting-Wettbewerb wurden zudem fünf Salsa-Tänzerinnen gesucht. Wie die Videos auf der Radio-Site zeigen, werden diese inzwischen bereits intensiv trainiert von einem Choreographen aus Kuba. Die Truppe wird eine der Attraktionen sein bei der Abschluss-Fiesta des Webradios am 3. Juni in der Zürcher Kanzleiturnhalle. Mehr Hintergründe zur crossmedialen Aktion vom Web über 20 Minuten bis POS in der kommenden Werbewoche.
Andreas Panzeri
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Jürg Schmid wird wieder Direktor von Schweiz Tourismus

Der Vorstand von Schweiz Tourismus hat Jürg Schmid mit Überzeugung wieder zum Direktor gewählt. Schmid führte ST die vergangenen 10 Jahre und übernimmt nun, nach kurzer Tätigkeit bei den SBB, wieder die Führung der nationalen Marketingorganisation des Schweizer Tourismus.

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 26. Mai 2010 die Wahl von Jürg Schmid durch den Vorstand genehmigt. Sein Leistungsausweis und seine spürbare Motivation, die Aufgabe langfristig fortzusetzen, überzeugten den Vorstand umfassend. Dies schreibt die die Marketingorganisation in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der ST-Vorstand setze mit der Wiederwahl von Jürg Schmid auf einen erfahrenen und krisenerprobten Tourismusmanager und weiterhin auf eine innovative und dynamische Vermarktung des Ferien-, Reise- und Kongresslandes Schweiz, heisst es weiter.
Die Findungskommission des Vorstandes habe den Suchprozess der neuen Direktion sorgfältig vorbereitet und war praktisch auf der Ziellinie, als mit dem Entscheid von Jürg Schmid, seine Aufgabe bei den SBB innerhalb der Probezeit zu beenden, eine grundlegend neue Ausgangslage eingetreten sei, erklärt Jean-François Roth, Präsident von Schweiz Tourismus. Vizepräsident des ST-Vorstands Peter Vollmer hält dazu fest: «Es ist zwar eher ein unübliches und unerwartetes Comeback, jedoch für ST und die gesamte Tourismusbranche zweifellos ein Glücksfall».
Jürg Schmid wird die Direktion von ST per 1. Juni 2010 wieder übernehmen.

Primus Communications baut Team aus

Die Zürcher Kommunikationsagentur Primus Communications hat zwei neue Mitarbeiter ins Team aufgenommen. Renata Scherrer unterstützt das Team um Besitzerin und Geschäftsführerin Vanessa Bay und Account Managerin Sibylle Ambs-Keller bereits seit 1. Februar, seit 10. Mai ist auch Sabine Biedermann mit an Bord.

Renata Scherrer absolvierte ihre Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten mit Weiterbildungen zur Marketingfachausbildung an der Kaderschule St. Gallen sowie zur PR-Fachfrau am SPRI in Zürich. Erfahrungen im PR Bereich sammelte sie bei der Richterich & Partner sowie bei der Kuoni Reisen Holding als PR-Assistentin. Vor ihrem Eintritt bei Primus Communications bereiste sie während zwei Jahren Südostasien, Neuseeland und Australien und arbeitete als Tauchlehrerin auf den Malediven.
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Sabine Biedermann studierte Betriebswirtschaft an der FH Heilbronn mit den Schwerpunkten Marketing, Personalwesen und Reisewirtschaft. Nach ihrem Diplom 1993 startete sie bei Mangum Management in München. Weitere Stationen waren die Deutsche Reisebüro GmbH in Frankfurt, der italienische Importeur für Olympus, Konica und Leica Kameras in Mailand, die Direktmarketingagentur Lowe Direct sowie die Event- und Incentive Reiseagentur Group Worldspan in Zürich, wo sie zuletzt in der erweiterten Geschäftsleitung tätig war.

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Walker lässt für Greenpeace Menschenmengen zu Boden fallen

«Wissen Sie, in welcher Zone Sie leben?» Mit einer laufenden Plakate-Kampagne von Walker, informiert Greenpeace über einen praktisch unbekannten Zonenplan, die vorgesehenen Störfallszenarien und weitere Fakten zur Kernenergie.

Die Greenpeace-Kampagne startete mit verschiedenen Aktionen in der Schweiz. Den Höhepunkt stellte eine Aktion am Bellevue dar. Um Punkt 12.15 Uhr fielen rund 120 Menschen plötzlich zu Boden. Die Kampagne wurde am Dienstag in einer zweiten Phase aufgelöst, mit einem Spot von Spielfimregisseur Alain Gsponer. In Zusammenarbeit mit der Walker Werbeagentur dokumentiert der Regisseur von Martin Suters «Lila, lila» damit die Ereignisse der letzten 24 Stunden auf emotional eindrückliche Weise.
Mit dieser Sensibilisierungskampagne will Greenpeace daran erinnern, dass Kernenergie nicht die saubere und sichere Möglichkeit der zukünftigen Stromversorgung ist, als die sie die Energiekonzerne darzustellen versuchen. Als weitere Dimension der Kampagne wurde ein auf den jeweiligen Wohnort abgestimmter «Zonenpass» zeitgleich an 2’000 nationale und kantonale Politikerinnen und Politiker sowie 140’000 Greenpeace-Mitglieder verschickt.

Verantwortlich bei Greenpeace: Urs Wittwer (Kampagnenleiter), Kaspar Schuler (Geschäftsleiter), Simone
Silbereisen (Marketing), Sibylle Zollinger (Medienbeauftragte). Verantwortlich bei Walker: Pius Walker (CD), Martin Arnold (Text), Stefanie Huber (AD), Rahel Witschi, (Grafik), Cornelia Nünlist (Beratung). Film: Pumpkin Film & Cobblestone, Caro Büchel & Pieter Lony (Producter), Alain Gsponer (Regie), Manuel Mack (DP), Alex Kut (Editor), Malte Hagemeister (Musik).
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