Chatter: Burda plant neues People-Magazin

Nach den drei neuen Titeln - Mein Schönes Land, Donna sowie Alley Cat - will der Verlag Hubert Burda Media offenbar auch noch ein junges People-Magazin an den Kiosk bringen. Das neue Magazin soll den Titel Chatter tragen.

Der Titel soll jedoch nicht in Magazin-Qualität, sondern auf hochwertigem Zeitungspapier gedruckt werden. Dies schreibt Wuv.de am Freitag. An einem umfangreichen Online-Prtal soll parallel dazu gearbeitet werden. Die Domain Chatter.de ist bereits in Burda-Besitz. Bereits Anfang April liess sich der Verlag das entsprechende Logo schützen.
Die letzten beiden Versuche, ein junges People-Magazin im etwas niedrigeren Preissegment auf den Markt zu bringen landeten in der Schublade

Startbahnwest: Mit Eve in die Sommerferien

Der Sommer ist die Zeit der kühlen Getränke. Damit auch Eve von Cardinal immer dabei ist, wenn Freundinnen sich am See, im Park oder auf dem Balkon treffen, hat Startbahnwest für Cardinal eine On-Pack Promotion und begleitende Inserate entwickelt.

Kernstück der Promotion ist die Verlosung einer Villa in Saint-Tropez für eine Woche. Das Key Visual dazu wurde von Startbahnwest entwickelt und wird derzeit auf allen Eve-Packungen im Handel eingesetzt. Mit dem Teilnahmecode auf den Promotionspackungen kann zudem als Sofortpreis das Summer Session Album von Mahara Mc Kay im Internet heruntergeladen werden.
Begleitet wird die Promotion seit dem 25. Mai von Inseraten in der Gratis-Tagespresse der ganzen Schweiz.
Verantwortlich bei Cardinal Eve: Jérôme Rueff (Brandmanager), Carine Guttin (Junior Brandmanagerin) und Philipp Schlyja (Marketing Manager). Verantwortlich bei Startbahnwest: Chantal Weibel (Beratung), Maria-Sol Burgener (Grafik), Natasa Maricic (Text).
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Unbefriedigendes Geschäftsjahr für die UD Medien Gruppe

Die UD Medien Gruppe mit Sitz in Luzern hat bilanziert ein unbefriedigendes Geschäftsjahr 2009. Als Konsequenz wurden in zwei Unternehmen der Gruppe insgesamt zehn Stellen abgebaut.

Den zahlenmässig grössten Abbau musste dabei die DU Print tragen. Sieben der total 96 Stellen sind betroffen, wie es in einer Mitteilung der Gruppe heisst. Bei der Anzeiger Luzern AG werden drei von 25 Stellen gestrichen, je eine in Redaktion, Administration und in der Verteilerorganisation. Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus den Analysen des Geschäftsjahres 2009 sei im Printbereich die intensivere Nutzung der Wertschöpfungskette inhouse, so Akermann, CEO der DU Medien Gruppe.
Nach einem Gewinn von fast einer Viertelmillion Franken im Geschäftsjahr 2008, stand das Jahr im Zeichen der wirtschftlichen Baisse und wegbrechender Inseratevolumen. Der Abschluss weist für das Vorjahr hingegen einen Verlust von annähernd 380‘000 Franken aus. Im ersten Quartal 2010 hat sich nun der Betriebsertrag wieder leicht verbessert.

Futurecom erstellt Mobile Website für ÖKK

Das Schweiz-weit tätige Versicherungsunternehmen ÖKK hat neu auch eine mobile Website, die auf mobile Endgeräte und deren Nutzung optimiert ist. Erstellt wurde sie von Futurecom.

Angeboten werden nur die Informationen, die für den mobilen Besucher von grösster Relevanz sind: Informationen zum Unternehmen, Kontakt-Daten, Notfall-Nummern und offene Stellen. Weitere Informationen, beispielsweise zu den verschiedenen Lösungen in den Bereichen Krankheit, Unfall, Erwerbsausfall und Berufliche Vorsorge, sind weiterhin auf der klassischen Website zu finden.
Die Mobile Website von ÖKK wurde von Futurecom erstellt und in ASP.NET programmiert. Sie basiert auf demselben CMS wie die klassische ÖKK Website, was Content Sharing ermöglicht und somit für eine effiziente Bewirtschaftung der beiden Websites sorgt. Die klassische ÖKK-Website erkennt mobile Endgeräte automatisch und leitet diese auf die mobile Website um.
Verantwortlich bei ÖKK: Marc Kaufmann (Leiter Serviceapplikationen). Verantwortlich bei Futurecom: Alan Ganguillet (Design), Marcel Berberich (Programmierung), Thomas Steiner (Beratung).

Swisscom: Orange fordert Rückzahlung von zu hohen Gebühren

Das Telekom-Unternehmen Orange fordert von der Swisscom eine Rückzahlung von über 900'000 Franken. Sie reichte beim Berner Handelsgericht eine Klage ein, wonach Swisscom von ihr in den Jahren 2004 bis 2006 zu hohe Interkonnektionsgebühren verlangt haben soll.

Die Klägerin hat am Freitag geltend gemacht, dass die frühere Monopolistin Swisscom beim Vertragsschluss ihre marktbeherrschende Stellung im Festnetz missbraucht habe. Orange habe den Vertrag über die Gebühr für die Mitbenutzung von Telekomnetzen anderer Anbieter für die Jahre 2004 bis 2006 unterzeichnen müssen nach dem Motto «take it or leave it», wie der Orange-Anwalt gemäss SDA vor Gericht sagte. Der Vertrag enthalte eine Klausel, worin eine so genannte rückwirkende Drittwirkung ausgeschlossen wurde. Damit wollte Swisscom verhindern, dass sich Orange auf spätere Preissenkungen durch die Eidg. Kommunikations-Kommission Comcom berufen kann.
Die Comcom entschied im Dezember 2007, dass die Swisscom von ihren Konkurrenten COLT Telecom und Verizon Switzerland für die Jahre 2004 bis 2006 zu hohe Interkonnektionspreise verlangt hatte. Die Behörde senkte die Preise rückwirkend um 15 bis 20 Prozent.
Orange stellt sich auf den Standpunkt, dass die Ausschlussklausel nichtig sei. Swisscom schulde ihr daher die Differenz zwischen den behördlich festgelegten, tieferen Preisen und den bereits bezahlten Gebühren, was sich auf 913’000 Franken beläuft. Swisscom sieht die Rechtslage «diametral anders», wie ihr Anwalt sagte. Der Vertrag sei zwischen den Parteien «auf gleicher Augenhöhe» abgeschlossen worden. Das Unternehmen beruft sich auf das so genannte Verhandlungsprimat: Die Vertragsfreiheit habe Vorrang vor behördlichen Eingriffen durch die Comcom.
Swisscom hat ihre Vertragspraxis in der Zwischenzeit geändert. Seit 2007 vereinbart das Unternehmen mit allen Mitbewerbern für die regulierten Zugangsdienste eine Regelung, wonach diese ebenfalls von tieferen Preisen profitieren können, welche die Comcom in einem Verfahren verfügt, an dem sie nicht beteiligt sind.
Das Handelsgericht gibt das Urteil im August bekannt. Beim selben Gericht ist gegen die Swisscom ein weiteres, ähnliches Verfahren hängig, in der Cablecom als Klägerin auftritt. Diese Klage betrifft den Zeitraum 2001 bis 2003.

AY&R ist für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste offizielle deutsche Designauszeichnung. Der Preis wird vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt.

Der Preis wird vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Nominierung durch einen der Wirtschaftsminister und -Senatoren der Länder oder das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zudem müssen die Erzeugnisse bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet worden sein.
Mit dem Designpreis 2011 werden bis zu 25 hervorragend gestaltete Erzeugnisse und Leistungen des Kommunikationsdesigns sowie bis zu 25 Erzeugnisse aus dem Bereich Produktdesign prämiert. Weiterhin werden jährlich ein Preis für die Persönlichkeit sowie eine dotierte Auszeichnung für einen herausragenden Nachwuchsdesigner vergeben.
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Die nominierte AY&R-Kampgne für die Sonntagszeitung.

Frontwork verkleidet Warenträger für Heineken

Fontwork hat für Heineken einen neuen Warenträger speziell für Promotionen am POS angefertigt. Ziel ist, die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen und den Abverkauf zu steigern.

Die Agentur hat den Warenträger neu verkleidet. Nun soll dieser auf mehreren Ebenen wirken: Durch seine Platzierung, die seitlich angebrachte Flagge und das die Gestelle überragende Top-Schild. Ausserdem soll ein integrierter LED Monitor, der aktuelle Werbefilme zeigt, den Blick der Kunden auf sich ziehen.
Durch eine spezielle Ausleuchtung scheint die Ware in einem Kühlschrank zu liegen. Damit soll die Lust auf ein erfrischendes Bier geweckt werden.
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Neue Kommunikationsagentur Kargo

Nach rund 10 Jahren hat sich das Grafikatelier Balsi in der Folge der Erfolge zur Werbeagentur entwickelt. Das Team ist in der Kreation gewachsen, in der Beratung gestärkt und positioniert sich als die kleine Berner Kreativagentur, die geradeaus konzipiert, vorwärts kreiert und direkt kommuniziert.

Nomen est omen: Der Container als Key Visual der Agentur symbolisiert die Kommunikation als Frachtgut zwischen Sender und Empfänger. Am Stellwerk von Kargo ist ein Team von sieben Leuten tätig, das für Kunden wie BKW FMB Energie, Stadt Bern, Spitex Schweiz, Ferienverein oder Krebsliga Schweiz integrierte Kommunikationsprojekte aufgleist.
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Tamedia/Edipresse Fusion: Wirz Corporate überarbeitet Brand Design von Job Up

Im Zuge der Fusion von Edipresse und Tamedia haben die beiden Medienhäuser entschieden, ihre Aktivitäten im Online-Stellenbereich zusammenzulegen. Per Anfang 2010 wurde aus diesem Grund die Unternehmung Job Up ins Leben gerufen, welche für Alpha.ch, Jobwinner.ch und Jobup.ch verantwortlich zeichnet.

Durch die Zusammenführung der drei Stellenplattformen unter ein Dach entsteht ein Schweiz-weites Angebot für Stellensuchende und -Anbieter. Darüber hinaus ergeben sich Synergie-Potenziale, etwa bei den aktuell getrennten Markenauftritten der ähnlich positionierten Plattformen Jobwinner.ch und Jobup.ch. Aus diesem Grund beauftragte Job Up die Tochterfirma der Wirz Gruppe, Wirz Corporate, mit der Überarbeitung der entsprechenden Brand Designs. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Entwicklung einheitlicher Brand Design Elemente, Marken-Endorsement sowie Bildkonzepte und Basis-Kommunikationsmittel.

Award Night des Schweizer Dialogmarketing-Preises 2010

Am 28. Mai 2010 war es soweit: Im Kongresshaus Zürich wurden die Götter des Dialogmarketings gekürt. Verteilt wurden 3 Gold-, 5 Silber- und 12 Bronze-Awards.

Bereits seit Anfang April war die Shortlist des Dialogmarketing-Preises 2010 bekannt. Doch erst am Freitag, 28. Mai 2010 – rund zwei Monate später – wurde das Geheimnis um die Sieger gelüftet.
Die Award Night des Dialogmarketing-Preises 2010 im Kongresshaus in Zürich stand ganz im Zeichen des Olymps, als Moderatorin Eva Nidecker die Götter des Dialogmarketings kürte. 24 Mal hiess es «And the winner is …».
Die Jury vergab 3 Gold-, 5 Silber- und 12 Bronze-Awards. Gleich vier Awards gingen an die Agentur am Flughafen, die damit das Award-Ranking anführt, vor der Publicis Dialog mit drei Awards und den Agenturen OgilvyOne AG und der Y&R-Gruppe mit je zwei Preisen. Drei Awards gingen an Agenturen aus Deutschland.
Kein Award in der Kategorie «Gedruckte, nicht personalisierte Werbemittel»
Nach zähen Diskussionen hat sich die Jury unter Chairman Guido Wietlisbach entschieden, in der Kategorie «Gedruckte, nicht personalisierte Werbemittel» dieses Jahr keinen Award zu vergeben. Sie setzt damit ein Zeichen für die Qualität des Schweizer Dialogmarketing-Preises und ruft die Agenturen und Auftraggeber auf, im nächsten Jahr wieder die qualitativ besten Arbeiten in dieser Kategorie einzureichen.
Der Platin-Award
Wer den von der Post patronierten Platin-Award holt, steht für ein Jahr an der Spitze der Dialog-Götter. Entsprechend gross war die Verantwortung, die auf der Jury lastete. Unter donnerndem Applaus durfte schliesslich die Agentur am Flughafen für das Mailing «Wenn ein Newsletter zur Einkaufstasche wird» den begehrten Award entgegennehmen.
Der Publikums-Award
Im Rahmen der Dialogmarketing-Ausstellung wurden mehrere Werke als Anwärter auf den Publikums-Award gewählt. Im anschliessenden E-Voting lieferten sich am Ende zwei Arbeiten ein Kopf an Kopf Rennen. Am Ende sicherte sich die Agentur Heber.Link.Asendorf aus Winterthur den direkten Einzug in den Olymp. Bezeichnenderweise lautete der Titel ihrer Arbeit: «Den Nagel auf den Kopf getroffen».
Der Junior-Award
2010 wurde das erste Mal der SDV-Junior-Award vergeben. Dabei geht es um nichts geringeres als Kommunikations-Ideen für den Dialogmarketing-Preises 2011 zu generieren. Der Nachwuchs liess die Köpfe rauchen und reichte spannende Arbeiten ein. Entsprechend schwer fiel es der Jury in dieser Kategorie eine Entscheidung zu fällen. Deshalb durften gleich zwei Junioren einen Award entgegennehmen. Als Auszeichnung gab es nach dem Motte des SDV Juniorsclub je einen «fadegraaden» Boxhandschuh.
Die Gewinnerbroschüre mit allen Arbeiten kann als PDF auf der Webseite www.dm-preis.ch heruntergeladen werden.
Der Organisator Marc Zehnder, Kleistermeister Eventsolutions, dankte in einer Mitteilung allen Agenturen für die Teilnahme am Schweizer Dialogmarketing-Preis 2010 und allen Sponsoren für die Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang sind die Sachsponsoren zu nenne, die Papier, Couverts und anderes mehr gesponsert haben, und die Agentur Ulmann+Partner aus Luzern, welche sich der Gesamtkommunikation im Zeichen des Olymps angenommen hat.
Zur Gewinnerübersicht
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Gewinner (vlnr.): Bettina Dürkopp – comqed Dialog, Annette Brauer – Sunrise Communications, Esmeralda Schürch- OgilvyOne, Marco Ippolito – Sanagate, Migros Genossenschafts-Bund – Christian Arpagaus, Publicis Dialog – Folker Wrage, Kategoriensponsor PDC Marketing + Research Information Technology – Stefan Isliker.
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Gewinner Gold und Platin Preis: Agentur am Flughafen – Dominique Rutishauser (Links), Alois Scherrer – Andreas Scherrer (rechts).
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(vlnr.) Eric Goessler – Goessler Couverts, Marc Zehnder – Kleistermeister Eventsolutions, Patrick Werder – Xerox.
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Vorstandsmitglieder SDV (vlnr.): Rico Styger – Künzler Bachmann, Milo Stössel – Präsident SDV, Christan Huldi – AZ Direct.

Vizner Borel läutet für Igora die grosse Suche nach der kleinen Dose ein

In Kooperation mit dem Online-Portal 20 Minuten hat Vizner Borel für Igora einen Wettbewerb konzipiert. Verschiedene kleine Aluminium Dosen werden im redaktionellen Teil versteckt.

Die Aufgabe ist, diese kleinen Dosen zu finden. Die Dosen springen aber täglich an einen anderen Ort und die ganze Suche fängt wieder von vorne an. 20 Minuten hat den Wettbewerb Online im redaktionellen Teil implementiert. «Die grosse Suche nach der kleinen Dose» wird redaktionell begleitet, auch in der Printausgabe, und auf Plakaten beworben. Parallel läuft national die Igora 100 Prozent Kampagne, die auf Plakaten zu sehen ist.
Verantwortlich bei Igora- Genossenschaft für Aluminium-Recycling: Arno Bertozzi (Präsident), Markus Tavernier (Geschäftsleiter), Daniel Frischknecht (Marketingleiter). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Gian-Maurizio (Art Direction), Nina Treml, Guillaume Borel(Text), Patricia Tschumi (Beratung). Online: 20min.
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Fünf Journalisten mit dem Zürcher Journalistenpreis 2010 ausgezeichnet

Fünf Journalisten wurden am Donnerstag mit dem Zürcher Journalistenpreis 2010 ausgezeichnet: Balz Bruppacher (Gesamtwerk), Viktor Dammann (Kategorie Zeitung), Mathias Ninck (Kategorie Zeitschrift) sowie Christian Kündig und Lukas Messmer (Kategorie Nachwuchs).

Ihre Arbeiten zeugten von einem «hohen Niveau des Medienschaffens in der gedruckten Presse», teilte die Stiftung Zürcher Journalistenpreis gemäss SDA mit. Die Auszeichnung wird seit 1981 jährlich verliehen. Pro Kategorie werden 10’000 Franken vergeben. Eingereicht wurden 121 Beiträge.
Balz Bruppacher, der vor 30 Jahren den Schweizer Dienst der Nachrichtenagentur AP mit aufgebaut und 26 Jahre lang als Chefredaktor geführt hat, habe mit seinen Berichten – vor allem mit den Analysen im wirtschaftlichen Bereich «Geschichte geschrieben», sagte Jurymitglied Andrea Masüger. Die Auszeichnung des Agenturjournalisten sei zudem «ein Denkmal für alle, die im Schatten stehen, und die im Stillen grossartigen Journalismus leisten». Der Schweizer AP Dienst wurde im Frühjahr eingestellt.
Für seinen Beitrag zur Aufdeckung der Vorfälle im Pflegezentrum Entlisberg, in dem Pflegende Patientinnen demütigten und filmten, erhielt der Gerichts- und Kriminalreporter des Blick, Viktor Dammann, den Preis in der Kategorie Zeitung. Die Umsetzung der Geschichte, verrate einen «Boulevard-Profi, der sich der Sache und den Opfern verpflichtet fühlt», so die Jury.
Magazin-Redaktor Mathias Ninck bekam den Preis in der Kategorie Zeitschrift für seinen Bericht über Ernst Roduner, den ehemaligen eidgenössischen Untersuchungsrichter. Ninck hat laut Jury «hineingeleuchtet in den Schweizer Justizapparat, der sich ungern in die Karten blicken lässt».
Der Nachwuchspreis ging an Lukas Messmer und Christian Kündig für eine Reportage in der «Zürcher Studierendenzeitung». Sie hätten einen mitreissenden 24-Stunden-Bericht aus einer verrauchten und verruchten Bar verfasst, befand die Jury.
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