Tagesschau am Mittag um 10 Minuten verlängert

Die Mittags-Tagesschaudes Schweizer Fernsehens SF wird ab dem 30. August um 10 Minuten verlängert. Neu wird sie zwischen 25 und 28 Minuten dauern.

Davon sollen in erster Linie Schweiz-Themen profitieren und die Berichterstattung aus dem Bundeshaus. Der Grund für die Verlängerung der Sendung ist das gesteigerte Informationsbedürfnis der Zuschauer, wie SF-Sprecher David Affentranger gemäss SDA eine Meldung der Zeitung Sonntag bestätigte. Auch bei der Sendezeit gibt es eine Veränderung. Die neue Tagesschau am Mittag beginnt bereits um 12.45 Uhr statt wie bisher um 13 Uhr.

Rätselraten um den Superdirektor: Werden die Favoriten von einer Frau überholt?

Der Verwaltungsrat SRG-Deutschschweiz wählt am 21. Juni den Superdirektor. Oder bringt der neue SRG-Generaldirektor mit einer Frau Bewegung ins Kandidatenkarussel?

Aktuell sind für den Job des Kombinierten Radio-/TV-Direktor noch fünf Kandidaten im Rennen. Dies schrieb die NZZ am Sonntag vor einer Woche. Die Wahl dreht sich anscheinend um FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger, Radio-DRS-Direktor Iso Rechsteiner, Radio-DRS-Chefredaktor Ruedi Matter und SF-Direktor Ueli Haldimann. Wie die Zeitung Sonntag schreibt, könnte jetzt eine Frau die fünfte Kandidatin sein. Denn Roger de Weck, der neugewählte SRG-Generaldirektor, verfüge nicht nur über ein exzellentes Beziehungsnetz, sonder sei auch ein Frauenförderer.

Leuenberger kritisiert Medien

Bundesrat Moritz Leuenberger kritisierte an der Delegiertenversammlung der SP Schweiz die Medien scharf. Sie würden öffentliche Empörung schüren, im gegenseitigen Ringen um Einschaltquoten.

Dies zeige sich zum Beispiel in der Burka-Debatte. Wie die Sonntagszeitung schreibt, würden die Medien so aktiv in das politische Geschehen eingreifen, und dies mit fatalen Folgen. Besonders hart habe der Bundesrat die SRG kritisiert, so die Sonntagszeitung weiter. Die «Arena» habe stets die SVP eingeladen und ihr so zum Erfolg verholfen. So übernehme das Fernsehen die politische Traktandenliste einer kleinen Minderheit und blähe sie mit ihre medialen Macht auf. Auch wenn Effekthascherei zwar die Einschaltquoten erhöhe, sei dies äusserst fragwürdig, so Leuenberger.

Neuer Schweizer TV-Sender Joiz

In der Deutschschweiz geht am 1. Februar 2011 ein neuer Fernsehkanal auf Sendung. Er nennt sich «Joiz» und richtet sich an Zuschauer im Alter von 15 bis 30 Jahren.

Der Sender verbindet sein Programm mit Anwendungen auf dem Internet und dem Handy. Viele Junge nutzen Internet und TV parallel, «Joiz» soll nun die beiden Medien näher zueinander führen. Beispielsweise soll ein Zuschauer auf der Homepage des Sender eine Moderation aufnehmen können. Initiatoren sind Kurt Schaad und Alexander Mazzara, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Das Unternehmen mit gegründet habe der Multimedia-Experte Peter Schulz, der jetzt als Technischer Leiter fungiert.
Das Bundesamt für Kommunikation entscheidet in den nächsten Monaten, ob der Kabelnetzbetreiber Cablecom den Sender ins analoge Netz aufnehmen muss. Denn dieser will den Sender nicht ins analoge Netz aufnehmen. Daher hat das Unternehmen 7 Screens beim Bundesamt für Kommunikation Bakom ein Gesuch für eine Aufschalt-Verfügung gestellt.

Neuer CEO bei der Clear Channel Outdoor

Der Aussenwerber Clear Channel Outdoor hat Jürg Rötheli zum neuen CEO seines Schweizer Geschäfts bestimmt. Jürg Rötheli war zuvor CEO von Swisscom Participations und Mitglied der Konzernleitung von Swisscom.

Als CEO des Bereichs Swisscom Participations oblagen ihm die strategische und finanzielle Steuerung sowie die wertorientierte Weiterentwicklung zahlreicher Swisscom Beteiligungsgesellschaften. Rötheli tritt seine neue Aufgabe am 1. Juni 2010 an.
Die Clear Channel Outdoor-Gruppe betreibt die klassische Plakatierung, die Flughafenwerbung und die Vermarktung von Megapostern. Unter dem Dach der Clear Channel Holding bearbeiten folgende Gesellschaften den Schweizer Aussenwerbemarkt: Clear Channel Plakanda, Plakanda, Plakanda AWI, Plakanda Ofex, Plakanda Management, Plakatron,Infotrak, Interpubli Werbe AG, Clear Channel Felice und CAC City Advertising Company. Die Clear Channel Holding ist eine Tochter der Clear Channel Outdoor Holdings mit Sitz in San Antonio, Texas, eines der weltweiten Unternehmen in der Aussenwerbung mit mehr als 870’000 Aussenwerbeflächen in über 50 Ländern auf 6 Kontinenten.

SFLB: Der Weg nach oben führt nach links

Die Botschaft der neusten SFLB-Kampagne für die grösste berufsbegleitende Hochschule für Wirtschaft in der Schweiz HWZ ist schnell klar: Nach oben kommt man am schnellsten mit der HWZ.

Wie schnell, das zeigen die aktuellen Plakate, welche den Passanten in Zürich den Weg nach oben weisen. Dieser führt nämlich erst einmal zu den Schulzimmern der HWZ. Die Plakatstellen wurden einzeln ausgewählt und mit dem jeweiligen Wegbeschrieb zum HWZ-Gebäude versehen. Begleitet werden die Plakate von Inseraten, welche mit neuen Headlines für die HWZ werben.
Verantwortlich bei HWZ: Prof. Dr. Jacques F. Bischoff (Rektor), Marc Stutz (Kommunikation). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Friederike Coninx (Art), Christian Schäfer (Text), Peter Brönnimann (CD), Dominik Mätzener, Eveline Mathis (Beratung).
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Clio-Awards: Und die Gewinner sind

In der Award-Nacht am 26. Mai wurden die Gewinner des Clio-Award in New York gekürt. Auf der Shortlist für den Clio-Award waren auch einige Schweizer Agenturen vertreten.

Die Zürcher Y&R Gruppe hat mit der Kampagne «The Insight Story» für die Sonntagszeitung einen Silber Clio gewonnen. Euro RSCG Zürich hat in der Kategorie «Poster Campaign» einen bronzenen Clio gewonnen für das Sujet «Herzschlag» sowie das Sujet «Träne» des Zürcher Kammerorchesters.
Alle Gewinner unter: www.clioawards.com/winners.

Weniger Vertrauen als Bundesrat und Parlament geniessen nur die Medien

Auf einer Zehnerskala erreichen die Medien nur einen Wert von 4.9. Die politischen Parteien kommen auf 5.1, Bundesrat und Parlament auf 5.9 - weniger als noch im Jahr zuvor.

Dies hat die am Freitag publizierte Studie «Sicherheit 2010» der ETH Zürich ergeben. Sie stützt sich auf eine Umfrage, bei der Anfang Jahr 1200 Stimmberechtigte in allen Sprachregionen befragt wurden. Durchgeführt worden ist die Studie von der Militärakademie und dem Center für Security Studies.

Das neue iPad ist da

Heute, Freitag, wird das neue iPad vorgestellt. Medienexperten erwarten vom Start des iPads und anderen Table-PC’s vor allem ein neues Geschäftsmodell und einen neuen Beriebskanal.

Am Freitagmorgen hat der iPad-Verkaufsstart zahlreiche Menschen zum Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse gelockt. Eigentlich wäre eine Schlange von mehrere hundert Metern zu erwarten gewesen, angesichts der umfassenden Medienberichterstattung der letzten Woche. Doch gerade mal 100 Personen warten eine Stunde nach Verkaufsstart vor dem Apple Store.
Das iPad war bislang nur in den USA erhältlich, wo es reissenden Absatz findet. Über eine Million Exemplare verkaufte Apple dort seit dem Verkaufsstart vor knapp zwei Monaten. Aufgrund der grossen Nachfrage, konnte der weltweite Verkauf nicht wie geplant Ende April beginnen.
Medienexperten erwarten vom Start des iPads und anderen Table-PC’s vor allem ein neues Geschäftsmodell und einen neuen Beriebskanal. Die aktuelle Studie von Transaction Consulting aus Zürich zeigt jedoch, dass eine neue Hardware der Verlagsbranche noch kein neues Geschäftsmodell beschert. Transaction Consulting hat 131 Medienexperten mit Hilfe von Facit Digital, W&V und Werbewoche befragt und ausserdem 30 Expertengespräche bei Verlagen geführt.
Aktuell liegen bei Verlagen die Umsätze mit digitalen Kanälen bei durchschnittlich gerade mal 5 bis 12 Prozent. Prognostizierten wurden 40 bis 50 Prozent bis im Jahr 2015. Nach Meinung der Studienteilnehmer sind Content-Kategorien wie Fachinformationen, Special Interest und aufwendige Hintergrundstories am besten geeignet für Paid-Content Geschäftsmodelle. Vor allem neue Inhaltskonzepte und multimedial verknüpfter Content sowie Location-based Service sind entscheidend für den Erfolg von Paid-Content Angeboten.
Von den Befragten wollen zwei Drittel bestehende digitale Plattformen wie iTunes für den Vertrieb ihrer Inhalte nutzen, die Hälfte plant mit einem Partner aus der Branche zusammen zu arbeiten und 38 Prozent wollen eine eigene Infrastruktur aufbauen. Für zwei Drittel der Befragten sind beim Thema Kundendatenzugang Plattformen ohne Zugriff auf die Kundendaten nicht akzeptabel.

Frühere DRS3-Chefin Manu Wüst gestorben

Die Journalistin und frühere DRS3-Chefin Manu Wüst ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Zuletzt war sie selbstständige Kommunikationsfachfrau.

Manu Wüst arbeitete von 1979 bis 1981 bei der Condor Film und anschliessend als freischaffende Aufnahmeleiterin. Ab 1984 war sie in verschiedenen Funktionen für Radio DRS tätig. Sie wurde 1991 Programmleiterin von DRS 3 und erste Frau im obersten Führungsgremium von Schweizer Radio DRS. Verschiedenen Programmkonzepte wurden unter ihrer Verantwortung entwickelt und umgesetzt.
Fünf Jahre später verliess Wüst das Radio und baute eine eigene Beratungsfirma im Bereich Medienarbeit, Sponsoring und Promotion auf. Sie war aber auch verschiedentlich als freie Mitarbeiterin für Zeitungen und Zeitschriften tätig. Von 2005 bis 2007 war sie nochmals als Zeitungsredaktorin angestellt, bei der Regionalausgabe rechtes Zürichseeufer des Tages-Anzeigers. Wie die SDA schreibt, widmete sie sich anschliessend wieder ihrer selbstständigen Arbeit.

In Flagranti erwischt Prepaid-Kunden

Das Guthaben von Prepaid-Handys kann unter anderem direkt per SMS aufgeladen werden. Dies bewirbt In Flagranti in einer neuen Kampagne für das Finanzinstitut Postfinance.

Diese soll die Zielgruppe in Wartesituationen ansprechen. «Statt einer langweiligen Beschäftigung nachzugehen, kann jedermann die Zeit nutzen und schnell und einfach das Gesprächsguthaben aufladen – überall und jederzeit», so das Motto der Kampagen. Die Headlines sprechen den Betrachter gezielt und direkt in seiner unmittelbaren Situation an: beim Warten in Zügen, in Bahnhöfen, an Bushaltestellen oder bei der Lektüre.
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Primus Communications erhält Mandat von Thüringer-Tourismus

Die Thüringer Tourismus hat die Primus Communications in Zürich mit dem PR-Mandat für die Schweiz beauftragt. Das Unternehmen mit Sitz in Erfurt möchte die Region mit ihren vielfältigen kulturellen und touristischen Attraktionen nachhaltig positionieren und aktiv vermarkten.

Primus Communications hat die Medienarbeit für die Thüringer Tourismus übernommen. Das Mandat umfasst die Koordination der Kommunikationsaktivitäten in der gesamten Schweiz. Die auf Tourismus spezialisierte Marketing und PR Agentur in Zürich soll mit ihrer Arbeit das Ziel unterstützen, die Wahrnehmung der touristischen Region Thüringen beim Publikum und in der Schweizer Reiseindustrie zu steigern und positiv zu verankern.
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