Seed: Drei Filme für Swisscom realisiert

Seed hat für Swisscom drei Filme entwickelt und realisiert. In diesen stehen ausgewählte Kundenbedürfnisse – und die entsprechenden Lösungen – im Zentrum.

Die drei einmütigen Filme sollen einen emotionalen Einstieg ins jeweilige Themenfeld bilden. Von allen Filmen hat Seed zudem 10sekündige Teasers produziert, die auf Einstiegsseiten eingesetzt werden. Neben dem Onlineeinsatz werden die Filme im Rahmen von Präsentationen genutzt. Der Film «Aufs Kerngeschäft konzentrieren» setzt Swisscom zudem als TV-Spot ein, der im Umfeld der Live-Übertragungen des Swiss Economic Forums Anfang Juni 2010 auf SF gezeigt wird. Seed hat als Generalunternehmer das Konzept entwickelt, die Drehbücher geschrieben und die Filme realisiert.

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Y&R: Die Oakley-Rebellen nach Europa gebracht

Der Brillenhersteller Oakley wirbt in den USA mit bekannten Athleten – den Oakley-Rebellen – für seine Produkte. Advico Young & Rubicam hat für den US-Konzern ein Konzept erarbeitet, um die Rebellen-Kampagne auch in Europa zu starten.

Zu sehen ist beispielsweise der Rally-Fahrer Sébastien Loeb, der auf einer Dachkante steht sowie Jorge Lorenzo, Shooting-Star der Moto-GP-Szene, der Paparazzis von einem Balkon aus mit Wasser übergiesst. Die Kampagne kommt europaweit mit Inseraten und Superpostern zum Einsatz. In Berlin verkehren zudem beklebte Busse und einen Monat lang besetzt Oakley die gesamte U-Bahnstation beim Potsdamer Platz. Ein weiteres Station-Branding ist für Juni in Hamburg vorgesehen.
Die Oakley-Rebellen sind auch online zu sehen: Futurecom hat eine Banner-Kampagne mit den Oakley-Rebellen und die Website Be-a-rebel.eu entwickelt. Dort kann jeder zum Rebellen werden, indem er seinen eigenen Banner kreiert. Wer ein Foto und ein Rebellen-Statement hoch lädt sowie eine Brille auswählt, bekommt die Adresse einer der Websites zugeschickt, auf der Oakley Banner gebucht hat. Dort ist dann anstelle des offiziellen Rebellen-Sujets, das eigene aufgeschaltet.

Verantwortlich bei Oakley: Olaf Dunz (Brand Director), Christian Schramm (Communications Manager Europe). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Caspar Coppetti (Gesamtverantwortung), Philipp Skrabal (CD), Oliver Glutz von Blotzheim (AD), Andi Portmann (Text), Elias Zurbuchen (Grafik), Sandro Breu, Pascal Trütsch, Claudia Kuhn, Claudina Schmid (Beratung) Frederic Poppenhäger (Strategie). Verantwortlich bei Futurecom: Sandro Kümin (Design), Patrick Bucher (Text), Lisa Indlekofer (Multimedia/Flash), Tobias Danielsson (Banner), Roberto Eichin (Programming/Backend), Jean-Philippe Persico (Beratung).

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Zu guter Letzt: Wie Greenpeace mit der Ölkatastrophe wirbt

Greenpeace scheint jedes Mittel recht, um für den Umstieg auf erneuerbare Energien zu werben. Für eine Anzeige herhalten muss nun ein Bild der sinkenden Ölplattform Deepwater Horizon. «So sicher wie unsere Atomkraftwerke», steht darauf geschrieben.

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bewegt die Gemüter. Weshalb also nicht davon profitieren und das Ereignis für eine aufmerksamkeitsstarke Anzeige verwenden? Der Zusammenhang ist schnell gefunden: Die vor der Katastrophe propagierten Sicherheitsversprechen von den Verantwortlichen der Ölplattform und diejenige von Betreibern hiesiger Kernkraftwerke sind identisch. Beide verkaufen (beziehungsweise verkauften) ihre Form der Energiegewinnung als ungefährlich. Und nun hat sich ja gezeigt, was passieren kann… Sicher, Parallelen können schwerlich verneint werden. Es stellt sich aber die Frage, ob es angemessen ist, die Dramatik des Ereignisses für Werbezwecke zu verwenden. Simpel und effektiv – reicht dies als Begründung?
Die Anzeige wurden von der Startbahnwest gestaltet und erschien ganzseitig in der Sonntagszeitung, der NZZ am Sonntag sowie in der Montagsausgabe von 20 Minuten.

Verantwortlich bei Greenpeace: Swati Jangle (Marketing Communications Manager), Alexander Hauri (Climate Campaigner). Verantwortlich bei Startbahnwest: Rüdiger Flothmann (CD), Gesine Dittrich (AD), Dominique Wirz (Text).

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Streuplan: Küchentücher für bessere Luftqualität in Altersheimen

Streuplan hat für Walter Meier Klima Schweiz ein Spezialmailing realisiert. Dieses sollte die Geschäftsführer von Rehabilitationszentren sowie Alters- und Pflegeheimen auf die Vorteile einer professionellen Luftbefeuchtung aufmerksam machen.

Das beigelegte Küchentuch konnte nach altem Hausrezept nass gemacht und auf den Radiator im Büro gelegt werden. Die Wirkung: Weniger Infektionen der Atemwege, weniger Schluckbeschwerden, Halsschmerzen und brennende Augen. Eine professionelle Lösung für Patienten und Bewohner ist bei Walter Meier erhältlich.

Verantwortlich bei Walter Meier: Daniel Sütterlin (Marketing Manager Klimatisieren). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (Gesamtverantwortung), Stefanie Fink (AD), Sabrina Hardegger (Beratung).

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ADC Jahrbuch erscheint im August 2010

Nach der Verleihung der «goldenen Nägel» am ADC «Gipfel der Kreativität» werden die prämierten Arbeiten nun im ADC Jahrbuch 2010 veröffentlicht. Die rund 600-seitige Publikation erscheint im August.

Die 187 ADC Nägel und 242 Auszeichnungen des Wettbewerbs werden erstmals nicht nach Kategorien, sondern kategorieübergreifend nach dem diesjährigen Medaillenspiegel präsentiert. Die redaktionellen Beiträge erscheinen erstmals auch in englischer Sprache. Nach langjähriger Kooperation mit dem Verlag Hermann Schmidt Mainz wechselte der Art Directors Club für Deutschland 2010 zum Designverlag Avedition in Ludwigsburg. Für das gestalterische Konzept sorgte die Grafikagentur Magma Brand Design in Karlsruhe. Für die Vermarktungskampagne zeichnet die Berliner Agentur Checkerfoundation verantwortlich. Anzeigen können ab sofort gebucht werden.

Neuer Medienbeauftragter für den Kanton Luzern

Andreas Töns wird per 1. September 2010 neuer Medienbeauftragter des Kantons Luzern. Er übernimmt die Nachfolge von Urs Käch, der Ende 2010 in Pension geht.

Andreas Töns war in den letzten zehn Jahren in leitenden Funktionen bei der Neuen Luzerner Zeitung tätig, seit 2008 ist er dort für das Ressort Kanton Luzern verantwortlich. In den 1990er Jahren arbeitete er für verschiedene Zentralschweizer Medien, zuletzt als stellvertretender Chefredaktor des Boten der Urschweiz in Schwyz. Vor und nach dieser Tätigkeit übernahm er auf unterschiedlichen Schulstufen Lehraufträge für Deutsch und Englisch. Andreas Töns ist 42 Jahre alt, promovierter Germanist und wohnt in Luzern.

Südostschweiz Medien: Andrea Masüger neuer CEO

Hanspeter Lebrument übergibt die operative Führung der Südostschweiz Medien (SOM) per 1. Juni an Andrea Masüger, der zum CEO ernannt wird. Der 69-jährige Lebrument konzentriert sich künftig auf seine Rolle als Verleger und Verwaltungsratspräsident. Gleichzeitig erhält die SOM eine neue Führungsstruktur.

Im Hinblick auf die Medienkonvergenz und auf den Bau des in Chur geplanten neuen Medienhauses geben sich die Südostschweiz Medien eine neue Struktur. Das Unternehmen wird nicht mehr in den bisherigen Firmeneinheiten geführt, sondern neu nach Sparten gegliedert. Neu wird die Stelle eines Vorsitzenden der Unternehmensleitung und CEO geschaffen, der für die operative Führung zuständig ist. Als CEO wurde der bisherige Publizistische Direktor und frühere Chefredaktor der Südostschweiz, Andrea Masüger (Bild), bestimmt. Sein Stellvertreter ist CFO Alois Bearth.
Die neue Unternehmensleitung besteht aus den Sparten Print/Online/Publizistik (Leitung Andrea Masüger), Radio/TV (Silvio Lebrument), Verkauf/Marketing/Verlag (Susanne Lebrument), Produktion/Vertrieb (Toni Thoma) und Finanz- und Rechnungswesen/Personal (Alois Bearth). Zuständig für den Bereich Unternehmensentwicklung in der Unternehmensleitung ist Lukas Joos.

Neue Chefredaktorin bei Le Matin

Sandra Jean wird Chefredaktorin der Westschweizer Tageszeitung Le Matin. Die bisherige stellvertretende Chefredaktorin tritt den Posten am 1. Juni als Nachfolgerin von Ariane Dayer an.

Die 36-jährige Sandra Jean verfügt über ein Diplom des Instituts für Journalistik der Uni Freiburg. Ihre Laufbahn begann sie 1998 beim Westschweizer Radio. Bei Le Matin arbeitet sie seit September 2009.

Zürcher Obergericht: Freisprüche für SRG-Kaderleute bestätigt

Das Zürcher Obergericht hat zwei SRG-Kaderleute vom Vorwurf der Widerhandlung gegen das Lotteriegesetz wegen der Ausstrahlung illegaler Werbespots freigesprochen. Es bestätigte einen Freispruch der Vorinstanz.

Streitpunkt sind Werbespots eines ausländischen Wettunternehmens, die auf den SRG-Sendern SF 1 und SF zwei zwischen 19. März und 5. April 2007 77 Mal ausgestrahlt wurden. Die Lotteriegesellschaft Swisslos erstattete Anzeige. Das Statthalteramt des Bezirks Zürich verurteilte darauf den Leiter des SRG-Rechtsdienstes sowie einen für die Akquisition Verantwortlichen der SRG-Tochterfirma Publisuisse wegen Widerhandlung gegen das Lotteriegesetz zu Bussen von 3’000 und 10’000 Franken. Da die Firma diverse Sportwetten, Casinospiele und Pokerprodukte anbiete, sei der Werbespot in der Schweiz nicht erlaubt, argumentierte das Statthalteramt. Das Bezirksgericht Zürich hob die Strafverfügung wieder auf, das Statthalteramt zog den Fall weiter.
Das Obergericht bestätigte nun den Freispruch. Es verneinte jegliche Autoreneigenschaft der Beschuldigten. Es habe sich bei ihnen weder um die intellektuellen Urheber der Werbebotschaft noch um die Auftraggeber gehandelt.
Sie hätten den Werbespot nicht produziert und auch nicht den Auftrag dafür gegeben, heisst es im schriftlich begründeten Urteil. Die beiden Freigesprochenen erhalten eine Entschädigung von je 2’500 Franken.

Handelszeitung: Stefan Eiselin wird stellvertretender Chefredaktor

Stefan Eiselin wird stellvertretender Chefredaktor der Handelszeitung. Der 42-Jährige kommt vom Tages-Anzeiger und wird sein neues Amt am 1. Oktober 2010 antreten.

Seit 2000 war der Wirtschaftswissenschafter Eiselin für den Tages-Anzeiger unter anderem als Ressortleiter Wirtschaft sowie Mitglied der Chefredaktion und Blattmacher bei Newsnetz/Tagesanzeiger.ch tätig. Markus Köchli, bisher stellvertretender Chefredaktor, wird ebenfalls auf den 1. Oktober zum Leiter der Special-Redaktion ernannt. Pascal Ihle bleibt neben Stefan Eiselin unverändert stellvertretender Chefredaktor. Spätestens im Oktober 2010 tritt zudem auch Beat Balzli sein Amt als Chefredaktor an.

Zu guter Letzt: Verlag ruft tödliches Rezept zurück

Der Verlag Hoffmann und Campe hat am Donnerstag einen Rückruf der besonderen Art gestartet. Buchhändler und Rezensenten wurden gebeten, eine Rezeptkarte aus der aktuellen Verlagsvorschau zurückzuschicken.

Das fiktive Gericht empfiehlt eine mörderische Zutat. Eingeklebt in die Herbstvorschau war eine Kochanleitung für das Gericht «Wildkaninchen mit Kapern», das mit drei Blättern Fingerhut abgeschmeckt wird. Dieses Werbemittel sei als Anspielung auf die Kochleidenschaft und Mordbereitschaft Maxie Kaisers, der Hauptfigur des angekündigten Krimis, gedacht.
Zwecks Kontrolle darüber, wie viele der Karten noch im Umlauf sind, warnt das Verlagshaus dringend davor, sie zu vernichten oder zu entsorgen und bittet um die Rücksendung. Wie es im Rückruf heisst, soll darauf geachtet werden, dass die Rezeptkarte nicht in falsche Hände gerät. Dies klingt wie ein PR-Gag für die Ankündigung des Krimis. Ist es jedoch nicht. Die Presseverantwortliche Ragna Sieckmann wies am Donnerstag gar ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei nicht um einen PR-Gag handle.

Ringier zeigt Interesse an französischer Zeitung Le Monde

Der Schweizer Medienkonzern Ringier interessiert sich für die französische Zeitung Le Monde. Die finanziell angeschlagene Le Monde sucht dringend einen Käufer.

Man habe sich das Dossier bestellt und werde es in den kommenden Wochen prüfen, wie Verleger Michael Ringier in Paris am Rande einer Medienorientierung sagte. Der Konzern-Sprecher Edi Estermann bestätigte der SDA eine entsprechende Meldung der französischen Zeitung Les Echos. Ringier wolle sich überlegen, welche neuen Formen der Zusammenarbeit möglich seien, so Estermann.
Es gibt heute bereits eine Schnittstelle von Ringier und Le Monde – Ringier ist mit 47 Prozent an der Westschweizer Zeitung Le Temps beteiligt, Le Monde mit 2 Prozent. Weil man schon ein gemeinsames Engagement habe, wolle man sich diesen Partner natürlich genauer ansehen, so Estermann weiter.
Die linksliberale Le Monde gilt neben dem Figaro als wichtigste meinungsbildende Zeitung Frankreichs. Wirtschaftlich sieht es für das Blatt jedoch weniger rosig aus. Seit 2002 hat das Weltblatt ein Defizit von über 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Auflage schrumpfte allein im Jahr 2009 um 4.3 Prozent auf knapp 290’000 Exemplare. Die Mehrheit am Traditionsblatt halten die Journalisten selber, die «Société des rédacteurs du Monde». Bisher haben fünf Investoren Interesse daran gezeigt, über eine Kapitalerhöhung in die Gruppe La Vie-Le Monde einzusteigen. Die Kandidaten müssen bis zum 15. Juni ein festes Angebot vorlegen.
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