Zwei neue Magazine im Kulturpool

Der Kulturpool umfasst neu sieben Magazine. Zu den fünf Kulturzeitschriften Programmzeitung (Basel), Berner Kulturagenda, Das Kulturmagazin (Luzern), Saiten (St. Gallen) und KuL (Liechtenstein) sind zusätzlich die Publikationen Juli (Aargau) und Kolt (Olten) gestossen.

Mit einer Gesamtauflage von 208’338 Exemplaren und einer Leserschaft von über 260’000 Personen ist der Kulturpool unter anderem auf Kulturanbieter ausgerichtet, die überregional ausstrahlende Veranstaltungen organisieren – Museen, Ausstellungen, Festivals, Konzerte oder Theateraufführungen. Werbung muss nur einmal gebucht werden und erscheint gleichzeitig in allen sieben Kulturpublikationen (Print & Online).

Weitere Informationen: Kulturpool.biz.

Ökopool entsorgt ökologisch bedenkliche Werbegeschenke

Ruf Lanz hat für den Ökopool, das grüne Inseratekombi von Wochenzeitung (Woz), Hochparterre, Nebelspalter und Surprise, eine Werbeaktion realisiert. Agenturen und Werbeauftraggeber erhalten diese Woche einen Entsorgungssack, mit dem sie sich ökologisch fragwürdiger Werbegeschenke entledigen können.

Der Entsorgungsbeutel ist dabei bedruckt mit Gebrauchsanweisung und den wichtigsten Infos zum Ökopool. Wenn der Sack voll ist, genügt ein Anruf – schon kommt Ökopool-Anzeigenleiter Kilian Gasser persönlich vorbei. Und entsorgt den gesammelten Werbemüll umweltgerecht in der Entsorgungsstelle Hagenholz.

Verantwortlich beim Oekopool: Kilian Gasser, Claudia Gillardon. Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Andreas Hornung (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Dennis Maitzen (Beratung).

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Etat: Neue Lgk gewinnt Interio

Im Zuge einer strategischen Neupositionierung hat Interio dieses Frühjahr den Werbeetat neu ausgeschrieben. Die Neue Lgk konnte sich im Pitch durchsetzen.

Die Werbeagentur wird für den zukünftigen Auftritt der Interio-Einrichtungshäuser verantwortlich zeichnen. Nebst dem Hauptkatalog umfasst dieser die Image- und Ausverkaufskommunikation, die Bewerbung aller Promotionen und Aktionen, die Bekanntmachung von Filial-Neueröffnungen sowie alle Massnahmen zur Kundenpflege.

Procap Magazin: Neues Erscheinungsbild, neue Chefredaktorin

Die Behindertenorganisation Procap hat ihre Mitgliederzeitschrift Procap-Magazin aufgefrischt. Neue Chefredaktorin des Blattes mit einer Auflage von 24'000 Exemplaren ist Anita Huber. Sie war vorher Kommunikationsleiterin der Gewerkschaft Transfair.

Die am Dienstag veröffentlichte erste Ausgabe nach dem Relaunch widmet sich der Geschichte des Behindertensports in der Schweiz. Bei der Umsetzung des Neukonzepts des Mitgliedermagazins arbeitete das Team der Kommunikationsabteilung von Procap (Anita Huber, Matthias Engel, Urs Manz und Bruno Schmucki) eng mit der Berner Grafik- und Designatelier Büro Z zusammen.
Das Magazin erscheint vierteljährlich in deutscher und in französischer Sprache mit einem italienischen Teil. Procap ist nach eigenen Angaben der schweizweit grösste Verband von und für Menschen mit Handicap. Die Behindertenorganisation zählt 20’000 Mitglieder in rund 50 lokalen Sektionen.

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Schaffhauser Regierung kritisiert Tele Top

Tele Top solle sofort die Konzessionsbestimmungen einhalten, fordert die Regierung des Kantons Schaffhausen. Dass das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) dem Privatsender bis Mitte August Zeit eingeräumt hat, stösst in Schaffhausen auf Unverständnis.

In einer Mitteilung vom Dienstag zeigt sich die Regierung befriedigt darüber, dass sowohl das Bakom als auch der Sender selbst die unvollständige Einhaltung der Konzessionsbestimmungen für das Schaffhauser Programmfenster anerkennten. Der Zustand sei aber weiterhin unbefriedigend. Nachdem am 10. Juni das zu Grunde liegende technische Problem gelöst sei, wäre eine sofortige Einhaltung der Bestimmungen zu erwarten. Immerhin werde der Sender mit Konzessionsgeldern unterstützt. Man habe deshalb dem Bakom nochmals einen Brief geschrieben.
Wie Bakom-Sprecher Roberto Rivola auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, geht es bei dem Streit darum, dass noch nicht alle Schaffhauser Gemeinden via Kabel versorgt würden. Man sei daran, eine Lösung zu suchen, und das Bakom habe dafür mit beiden Seiten Verhandlungen geführt. Von der Schaffhauser Regierung war am Dienstagnachmittag niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Bei Tele Top ist man zuversichtlich, dass die techniche Lösung erfolgen könne, so Geschäftsführer Günter Heuberger. Bisher habe man diesbezüglich jedoch keine Sicherheit vom Kabelnetzbetreiber gehabt. Bei Tele Top sei man personell und redaktionell für das Programmfenster gerüstet.

Presserat: Kurer blitzt mit Beschwerde gegen Blick ab

Der Presserat hat eine Beschwerde des früheren UBS-Präsidenten Peter Kurer gegen den Blick abgewiesen. Kurer wehrte sich gegen den Titel: «UBS-Kurer hat geschwindelt» und gegen das Wort «Falschaussage» im Text.

Es ging um die geheim vorbereitete Rettung der UBS durch Bund und Nationalbank sowie um die Aussagen Kurers an der UBS-Generalversammlung vom 2. Oktober 2008. Kurer hatte damals gesagt, dass die UBS eine der bestkapitalisierten Banken sei. In einem Artikel vom 6. November 2009 gab der Blick die bundesrätliche Antwort auf eine Anfrage des Aargauer FDP-Nationalrats Philipp Müller wieder – unter dem Titel: «Bundesrat: UBS-Kurer hat geschwindelt». Im Text hiess es unter anderem: «Nun bestätigt die Regierung indirekt Kurers Falschaussagen an der GV.» Im Vorspann zum Artikel schrieb der Blick: «Bis heute ist umstritten, ob Kurer an der GV im Oktober 2008 die Lage schöngefärbt hat. Nun sagt Bern: Ja, aber es war ‚zweckmässig‘.»

Kurer beklagte Rufschädigung
Kurer stiess sich in seiner Beschwerde zuhanden des Schweizer Presserats namentlich am Titel und am Wort «Falschaussage». Die Zeitung habe den Eindruck erweckt, er habe gelogen. Das schade seinem Ruf als integrer Wirtschaftsführer. Zudem habe ihn die Zeitung nicht angehört und auch die verlangte Berichtigung nicht gebracht, argumentierte Kurer. Wie der Schweizer Presserat in seinem am Dienstag publizierten Entscheid festhält, hat der Blick die bundesrätliche Antwort korrekt widergegeben. Die Wertungen und der Titel seien vertretbar. Eine Befragung Kurers sei nicht nötig gewesen, da der Artikel nur eine öffentliche amtliche Mitteilung rapportierte. «Zudem waren die Vorwürfe nicht neu, sondern schon früher publiziert worden», stellt der Presserat fest.

SFLB: Für Feldschlösschen die Fussballfans interviewt

Die Fussball-WM steht bevor und eigene Wohnzimmer werden zu privaten Fussballarenen umfunktioniert. Passend dazu hat Spillmann/Felser/Leo Burnett für Feldschlösschen eine Spotserie realisiert, bei der ein Reporter statt Fussballer gewöhnliche Fans interviewt – in deren Wohnzimmer.

Zu sehen sind die vier Spots vor und während der WM, wobei sie an Spieltagen auch umfeldbezogen ausgestrahlt werden: in der Pause, vor oder nach dem Match.

Verantwortlich bei Feldschlösschen: Sabine Strehle (Marketing Manager), Yves Grüninger (Senior Brand Manager). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Reto Clement (AD), Christian Stüdi (Text), Peter Brönnimann, Martin Spillmann (CD), Petra Gayko, Rolf Zimmermann (Beratung), Sabine Bechtel (Art Buying). Regie: Michael Fueter, Kamera: Filip Zumbrunn; Produktion: Condor; Michael Gloor, Lukas Wälli (Producer).

Saatchi-CEO Kaspar Loeb verlässt die Agentur und die Werbebranche

Bei Saatchi & Saatchi gibt es einen personellen Wechsel an der Spitze. CEO Kaspar Loeb wird die Agentur – und die Werbebranche – im Verlaufe des Sommers verlassen. Michael Samak, der aktuelle CEO von Saatchi & Saatchi in Deutschland, wird zum regionalen CEO für Deutschland und die Schweiz befördert. Petar Dakovic, bisher Senior Account Director in Zürich, übernimmt die Verantwortung als Managing Director für die Agentur in Zürich.

«Ich habe immer gesagt, dass Saatchi & Saatchi mein letztes Engagement in der Werbebranche sein wird», kommentiert der ehemalige CEO von Seiler DDB und Publicis, Kaspar Loeb (Bild), sein Ausscheiden. Der heute 54-jährige ehemalige Jurist und Journalist war rund 15 Jahre in der Agenturbranche tätig.
Michael Samak ist seit 13 Jahren für Saatchi & Saatchi tätig und wurde 2008 zum CEO in Deutschland ernannt. Samaks Chef ist Simon Francis, CEO von Saatchi & Saatchi Europe, Middle East and Africa. Der neue Managing Director von Zürich, Petar Dakovic, arbeitet seit März 2009 für Saatchi & Saatchi in Zürich. Dakovic ist seit mehr als zehn Jahren in der Werbebranche tätig und war in seiner früheren Position bei Draft FCB und Lowe zuständig für Kunden wie Nestlé, Coca Cola, Compaq und Sonntagsblick. Bei Saatchi & Saatchi galt sein Augenmerk hauptsächlich Manor und Seat.

Le Monde: Ringier verzichtet auf ein Angebot

Ringier hat in den vergangenen zehn Tagen das Dossier der zum Verkauf stehenden französischen Tageszeitung Le Monde geprüft. Auf ein konkretes Angebot verzichtet das Schweizer Verlagshaus nun aber.

Die Frist sei von Le Monde zu kurz angesetzt worden, begründet Ringier den Entscheid. Dadurch seien weder Gespräche noch eine fundierte Analyse des Stärken-Schwächen-Profils möglich gewesen. Man hätte gerne ein Angebot abgegeben, heisst es weiter. Dies allerdings erst nach einer ausführlichen Due Diligence.
Ende vorletzter Woche war das Interesse Ringiers an einer engeren Zusammenarbeit mit Le Monde bekannt geworden. Eine Schnittstelle existiert schon heute: Ringier ist an der Westschweizer Zeitung Le Temps mit 47 Prozent beteiligt, Le Monde mit 2 Prozent.

Yahoo vernetzt sich mit Facebook

Yahoo setzt seine soziale Offensive fort und integriert Facebook-Inhalte über Facebook-Connect. So sollen Neuigkeiten über beide Netzwerke mit Freunden geteilt werden können.

Wer die Seiten miteinander verlinkt, kann den Facebook-Newsfeed auf der Yahoo-Hompage sowie bei Yahoo-Mail und anderen Yahoo-Angeboten mitverfolgen. Zudem können Nutzer, die Inhalte auf Yahoo-Seiten wie Nachrichten, Sport, Flickr oder TV erstellen, diese Aktivitäten auch mit Kontakten aus Facebook teilen. Auch der «Gefällt mir»-Button kann künftig von Nutzern der Finanz- und Sportseiten auf Yahoo direkt genutzt werden.
Bereits Anfangs Jahr hatte Yahoo eine Kooperation mit dem Microbloggingdienst Twitter angekündigt. Seit einiger Zeit sind zumindest in den USA auch schon Tweets in der Suche integriert. Erweiterungen der Partnerschaft sollen gemäss Branchendienst Pressetext noch in diesem Jahr folgen.

Nun ist Ron auch in London

Ron Orp’s Mail expandiert nach Grossbritannien. Der kostenlose Newsletter erscheint ab sofort auch in London.

In London liefert Ron Orp seine Tipps und sein Netzwerk vorerst in die beiden Stadtteile South West London und East London. Los geht es mit South West London, im August folgt East London. Weitere Stadtbezirke sollen in Kürze erschlossen werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Ron Orp’s erscheint seit 2004 in den fünf grössten Deutschschweizer Städten und erreicht über 65‘000 Abonnenten. International erscheint Ron Orp’s bereits in Brasilia, Berlin, New York, München und Wien.

Zwei neue Mandate für Cohn & Wolfe

Cohn & Wolfe hat zwei Neukunden im Portfolio. Für den Haushaltsgerätehersteller Kaz übernimmt die Genfer Agentur das PR-Geschäft in Europa. Vom Konfekthersteller Perfetti Van Melle wurde sie mit den PR-Aktivitäten für die Schweiz beauftragt.

Für Kaz Europe wird Cohn & Wolfe eine Marketingkampagne für mehrere Märkte realisieren. Ziel ist dabei, das Produktportfolio im Verbraucherbewusstsein zu verankern und den Markenwert auszuschöpfen. Zu den PR-Aktivitäten zählen die Einführung neuer Produkte an Verbraucher- und Branchenmessen, der Kontakt zu digitalen Meinungsführern und Verbraucherbildungsanlässe.
Für Perfetti Van Melle wird die Agentur für den gesamten Schweizer Markt zuständig sein und sich um Produkteinführungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit über traditionelle und digitale Medien kümmern. Das Portfolio des Konfektherstellers umfasst Marken wie Mentos, Chupa Chups, Smint und Frisk.

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