Die Werbewoche auf Star TV: «I AM – Was macht Nikon aus dir?»

Heute Donnerstag, um 19:45 Uhr macht Star TV eine Reise durch verschiedene historische und musikalische Ereignisse.

Der japanische Kamerahersteller Nikon setzt mit der neuen Kampagne auf den Aspekt der Glaubwürdigkeit. Auszüge aus dem wahren Leben zeigen, wie die Marke seine Kunden beeinflusst. Für den nötigen Impact sorgt der britische Superstar Robbie Williams.
Wie ein Grossteil der Szenen mit Nikon D3S gedreht wurde, mit welchen Schwierigkeiten das Filmteam in Ägypten, Spanien und Deutschland zu kämpfen hatte, und wie der Auftritt von Entertainer Robbie Williams zustande kam, seht Ihr im exklusiven «Making of» auf Star TV oder als Stream auf Startv.ch.
Die Werbewoche auf Star TV: Neu jeden Donnerstag um 19:45 Uhr auf Star TV.
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Zu guter Letzt: Wenn das Shirt plötzlich die Farbe wechselt

Der niederländische Energieversorger Nuon hat pünktlich zur WM T-Shirts auf den Markt gebracht, welche die Herzen der Holland-Fans höher schlagen lassen dürften: Die Shirts verfärben sich nämlich bei Wärme orange.

Die Agentur N=5 in Amsterdam hat sich dazu eine lustige Story einfallen lassen – aber schauen Sie selbst:

Google plant Investition in erneuerbare Energien

Google will in Italien in erneuerbare Energien investieren. Geplant seien direkte Beteiligungen an Unternehmen der Branche oder die Finanzierung einzelner Projekte, sagte der Chef von Google- Italien, Stefano Maruzzi, der Zeitung Il Sole 24 Ore vom Donnerstag.

Das Unternehmen prüfe im Moment verschiedene Möglichkeiten. Laut Maruzzi will Google seine Rechenzentren auch in der Nähe von Dämmen errichten, um die Anlagen mit einem hohen Energiebedarf mit Wasserkraft zu betreiben.
Im vergangenen Monat hat der Internet-Riese angekündigt, sich mit 38,8 Millionen Dollar an zwei Windparks in den USA zu beteiligen. Der Konzern, der längst weit mehr anbietet als seine Suchmaschine und der sein Geld vor allem mit Werbung im Internet verdient, hat zudem bereits in die Solarenergie und die Nutzung von Erdwärme investiert.

Second Life: Fast jede dritte Stelle wird gestrichen

Der Betreiber der virtuellen Welt Second Life streicht fast ein Drittel aller Stellen. Das Unternehmen Linden Lab kündigte einen Umbau an, bei dem rund 30 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen sollen.

Linden Lab nannte gemäss SDA am Mittwochabend aber keine Mitarbeiterzahlen. Laut Medienberichten hatte der Second Life- Betreiber zuletzt noch mehr als 300 Beschäftigte. Bei Second Life können sich Computer-Nutzer als Fantasiefiguren – Avatare – in einer virtuellen 3D-Welt bewegen und miteinander kommunizieren. Vor ein paar Jahren wurde Second Life eine grosse Zukunft vorhergesagt.

Republica pfeift die WM im Westside an

Die Agentur Republica hat für das Einkaufs- und Freizeitzentrum Westside in Bern Brünnen eine Kampagne mit einer Hommage an den Berner Sportmoderator Albi Saner realisiert.

Den 5. Mai 2010 werde Albi Saner sein Leben lang nicht mehr vergessen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung: Er sitzt für ein Berner Lokalradio vor dem Mikrofon, als der YB-Spieler Henri Bienvenu in der 93. Minute das überaus wichtige 2:1 gegen St. Gallen erzielt. Saner flippt völlig aus vor Begeisterung, seine Moderation (nachträglich mit Fernsehbildern visualisiert) wird mit bis dato über 90’000 YouTube-Aufrufen ein Renner.
Für die Bewerbung der Westside WM-Rasenbar nimmt Republica diesen Steilpass von Albi Saner auf und übersetzt die zu kommunizierenden Inhalte in die emotionsgeladene Sprache von Saners Moderations-Meisterstück. Statt den Spielern Hochstrasser und Bienvenu werden die Rasenbar und die Grossbildschirme zu den Hauptakteuren. Und es ist nicht das Tor, das den grossen Jubel auslöst, sondern das Public Viewing selber. Analog dem «Vorbild» wird auch der Westside-Radiospot visualisiert und ins Netz gestellt. Als Protagonisten werden hier die grafischen Elemente aus der Print- Kommunikation aufs Feld geschickt.
Die Kampagne kommt bis Ende Juni 2010 zum Einsatz.
> Zum Radiospot (mp3)
> Zum TV-Spot (mov)
Verantwortlich bei Republica, Bern: Roger Keller (Gesamtverantwortung), Stéphanie Schneuwly,
(Beratung), Rahel Bühler (Beratungsassistenz), Re Wilk (CD), Kasper Kobel (AD), Jaron Gyger (Grafik). Verantwortlich bei Westside: Massimiliano Madonna (Leiter Marketing-Kommunikation).
Radiospot: Promoton, Bobby Gertsch, Bern. Animation: Efentwell!, Kaspar Kilchenmann, Bern.
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Fussball-Werbung wird schon im Vorfeld der WM als lästig empfunden

Die meisten Medienkonsumenten haben von der Omnipräsenz der Fußball-Weltmeisterschaft schon vor ihrem Beginn die Nase voll - zumindest in der Werbung.

Wie das deutsche Marktforschungsinstitut Yougov Psychonomics aufzeigt, ist der Großteil der Rezipienten vom runden Leder in TV-Spots, Anzeigen, Plakaten, Gewinnspielen oder sonstigen WM-Aktionen bereits überfordert und genervt. Das Turnier und das Thema Fußball tauchen nach dem Geschmack der Verbraucher schlichtweg zu oft in der Werbung auf.
«Für die werbenden Unternehmen sollte das Ziel sein, diesen ‚Nerv-Faktor‘ so gering wie möglich zu halten», meint Yougov-Marketingleiter Markus Braun auf Anfrage von Pressetext. Dies sei etwa in durchdachten Kampagnen möglich, in die die Verbraucher aktiv einbezogen werden Das Thema Fußball alleine sei jedenfalls kein Selbstläufer, betont Braun. Das Thema Fußball müsse letztlich auch zur Marke passen. Ein Engagement sollte vor allem authentisch sein.
Größere Imageschäden sind dem Experten zufolge bei Unternehmen, die auf den WM-Zug aufspringen, sicher nur in Ausnahmefällen zu erwarten. Schlimm genug sei für die Unternehmen aber schon, wenn die häufig sehr hohen Werbe-oder Sponsoring-Investitionen keinen Effekt erzielten, so Braun gegenüber Pressetext.
Nicht viel mehr genervte Frauen als Männer
55 Prozent des Medienpublikums empfinden Fußball-Werbung schon im Vorfeld der WM als lästig. Der Anteil an Frauen, die WM-bezogene Marketingaktionen nerven, ist Yougov zufolge mit 59 Prozent aber nicht wesentlich höher als an Männern. Mit 51 Prozent ist auch mehr als jeder zweite Mann der gleichen Ansicht. Dabei stehen Frauen bei WM- und Fußball-Spots nach wie vor im Abseits. Der überwiegende Großteil der Werbeeinschaltungen, die im Rahmen der Fußball-WM gezeigt werden, zielt auf Männer ab, während Frauen vernachlässigt werden.
Größere Unterschiede als zwischen den Geschlechtern zeigen sich nach Angaben der Marktforscher bei den verschiedenen Altersgruppen. Vom Fußball-Hype zeigen sich demnach vor allem ältere Semester genervt. Beinahe zwei Drittel der Generation 50 plus fühlen sich mit dem Thema überfrachtet. Personen unter 30 Jahren seien hingegen noch am ehesten aufnahmebereit für WM- und Fußball-Werbenachrichten. Nur zwei von fünf Rezipienten in jungen Jahren fühlen sich von den Marketingbotschaften zum aktuellen Großereignis überflutet.

Günther Jauch wechselt von RTL zu ARD

Günther Jauch kehrt nach Jahren bei RTL zu ARD zurück. Er soll ab Herbst 2011 die Nachfolge von Anne Will antreten und den Polittalk am Sonntagabend übernehmen.

Dies schreibt RTL am Donnerstag in einer Pressemeldung. Jauch erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. Die Talkshow von Anne Will soll für Jauch ihren bisherigen Sendeplatz am Sonntag räumen. Mit Jauch werde die ARD ihr Informationsprofil weiter stärken und das Angebot klarer und verlässlicher strukturieren, sagte Programmdirektor Volker Herres. Die ARD-Gremien müssen der Entscheidung noch zustimmen. auchs Verpflichtung bei der ARD geht einher mit einem neuen Programmkonzept. So sollen die «Tagesthemen» künftig einheitlich um 22.15 Uhr beginnen.
Die Moderation des RTL-Magazins «Stern tv» gibt Jauch ab. Für die RTL-Quizshow «Wer wird Millionär?» konnte RTL Jauch aber weiter an sich binden.
Im Januar 2007 hatte Jauch Verhandlungen mit der ARD platzen lassen. Er sollte damals als Nachfolger Sabine Christiansens eine Polit-Talkshow am Sonntagabend moderieren. Jauch begründete seine Absage mit der Angst vor den Zwängen des öffentlich-rechtlichen Senders, der ihn exklusiv an sich binden wollte.
(Bild: Keystone)

CNN: Trennung von AP geplant

Laut US-Medienberichten will sich CNN von der Agentur Associated Press (AP) trennen. Damit würde der Nachrichtensender künftig keine Inhalte mehr von grossen Nachrichtenagenturen beziehen.

Mediabistro.com schreibt gemäss Pressetext etwa, dass sich CNN kurz vor dem Ende der Zusammenarbeit befinde, wie Personen aus informierten Kreisen bestätigt haben sollen. Noch sei jedoch keine endgültige Entscheidung gefallen, wie ein Sprecher des Senders sagte.
Trennt sich CNN tatsächlich von den Agenturdiensten der AP, dann würde er künftig keinen Content mehr von großen Nachrichtenservices beziehen. Denn schon 2007 verzichtete CNN auf Text- und Bildmaterial von Reuters. Statt Inhalte von den Agenturen zu beziehen, schlug der Sender einen eigenen Weg ein.
Durch den Verzicht auf Reuters und nun offenbar auch AP kann CNN sich darauf konzentrieren, die eigenen Inhalte besser zu präsentieren. Damit sollen infolge auch neue Kunden angelockt werden. Einzelne CNN-Abteilungen wie CNN.com oder CNN Radio operieren bereits seit 2009 ohne AP-Inhalte.

Freicom verwandelt Rätia Energie in Repower

Freicom hat für die Unternehmensgruppe Rätia Energie ein neues Corporate Design entwickelt. Entstanden sind ein neuer Name und ein neues Logo, welche den Aufbruch, aber auch die Dynamik, das Vertrauen und die Umsetzungskraft verkörpern sollen.

Kommuniziert wird die neue Marke Repower in verschiedenen Kanälen: Vom Kundeninformationsmailing über die Werbekampagne, die Unternehmensliteratur, den Webauftritt bis hin zu Mitarbeiter-Lancierungs-Event und Unternehmensmusik.
Rätia Energie ist in der Schweiz, in Italien, Deutschland und in Südosteuropa präsent. Sie betreibt eigene Kraftwerke, ist im Stromhandel tätig und versorgt Endkunden mit Energie.
Verantwortlich bei Repower: Franco Milani (Leiter Corporate Marketing), Werner Steinmann (Leiter Unternehmenskommunikation). Verantwortlich bei Freicom: Christian Ruppanner (Gesamtverantwortung), Karina Swierzy, Mark Herrera (Art Direction) Antonio Lopez (Text), Angelo Ressegatti (Grafik), Roche Hufnagl, Mirjana Vujic (Polygrafie), Norbert Scheiwiller, Nadja Grabher (Beratung), Bettina Emmenegger (PR), Raffael Soppelsa (Eventmanagment). Oli Keinath (Fotografie), Alex Kirschner (Musik).
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SF im Mai 2010 mit Marktanteil von 32,2 Prozent

Im Mai 2010 erzielte das Schweizer Fernsehen einen Marktanteil von 32,2 Prozent im Ganztagesschnitt. Sf.tv überschritt mit 421'500 Visits pro Tag erstmals die 400'000er-Grenze und erreichte somit den höchsten Monatswert seit Messbeginn.

SF erreichte im Mai 2010 einen Marktanteil von 32,2 Prozent. Es liegt damit 1,8 Prozentpunkte über dem Wert vom April 2010 und 0,6 Prozentpunkte unter dem bisherigen Jahresdurchschnitt 2010 von 32,8 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Auf SF 1 stiess «SF bi de Lüt – Über Stock und Stein» weiterhin auf grosses Publikumsinteresse: Die vier Sendungen im Mai verfolgten durchschnittlich 655’000 Personen (41,9 Prozent Marktanteil). Ebenfalls für hohe Marktanteile sorgten die fünf Ausgaben des «Kassensturz» (durchschnittlich 628’000 Personen, 36,6 Prozent) und die vier Folgen der «DOK»-Serie «Kairo – Kapstadt» (durchschnittlich 550’000 Personen, 33,7 Prozent). Ein Höhepunkt am Sonntagabend war der SF Schweizer Film «Sonntagsvierer» (523’000 Personen, 27,0 Prozent).
Grosse Beachtung auf SF zwei fand das Super-League-Spiel Young Boys – FC Basel vom 16. Mai, aus dem der Schweizer Fussballmeister 2010 hervorging (672’000 Personen, 52,4 Prozent). Das Eishockey-Weltmeisterschaftsspiel Schweiz – Deutschland erreichte 517’000 Personen und einen Marktanteil von 30,4 Prozent. Erfolgreichste Sendung neben den Sport-Übertragungen war auf SF zwei der Eurovision Song Contest Halbfinal (438’000 Personen, 29,7 Prozent).
Mit 421’500 Visits pro Tag überschritt Sf.tv im Mai 2010 erstmals die 400’000er-Grenze und erreichte somit den höchsten Monatswert seit Messbeginn. Die Anzahl der Visits nahm gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 60 Prozent zu. Im Mai 2010 wurden durchschnittlich 29’100 Podcasts pro Tag heruntergeladen. Zudem schauten sich die Internetnutzerinnen und -nutzer täglich 205’800 SF-Videos an, was eine Verdoppelung im Vergleich zum Mai 2009 bedeutet.

Meyer Werbung: Kampagne für Striker Beer entwickelt

Die Zürcher Agentur Meyer Werbung hat für die Schweizer Biermarke Striker Beer eine Schlagzeilenkampagne realisiert.

Herausgekommen ist gemäss Mitteilung der Agentur eine Serie witziger bis ziemlich frecher Sujets, die meist situationsbezogen operieren, also in Verbindung mit dem direkten Umfeld oder einem bestimmten Zeitpunkt. Aktuell ist das WM-Sujet mit der Ein-Wort-Schlagzeile «Elfliter!», das auf Anzeigen und demnächst auf F24-Plakaten in allen grossen Schweizer Städten zu sehen sein wird.
Nebst bereits über zehn weiteren Schlagzeilen habe sich vor allem das Sujet «Zu mir oder zu Bier?» etabliert, das auf hunderten von Anstecknadeln zur Schau getragen werde und immer wieder an abendlichen Anlässen zu hören sei, schreibt die Agentur. Die Kampagne ist in ständiger Weiterentwicklung, in den kommenden Monaten sind über 20 weitere Sujets geplant.
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Online-Werbegeschäft wächst rasant

Die Flaute auf dem Werbemarkt im Zuge der Wirtschaftskrise hat dem Wachstum im Online-Bereich einen leichten Dämpfer verpasst. Mittlerweile legt das Volumen aber wieder mit höherem Tempo zu.

Die Flaute auf dem Werbemarkt im Zuge der Wirtschaftskrise hat dem Wachstum im Online-Bereich einen leichten Dämpfer verpasst. Mittlerweile legt das Volumen aber wieder mit höherem Tempo zu. Wie die Analysten von Magna Global gemäss Pressetext prognostizieren, sollen die globalen Internet-Werbeausgaben angesichts einer erwartet starken Entwicklung bis 2015 sogar die 100-Milliarden-Dollar-Grenze sprengen. Das Volumen würde sich damit innerhalb von fünf Jahren beinahe verdoppeln. Experten zeigen sich jedoch skeptisch.
Allein in diesem Jahr geht Magna Global von einem Wachstum im Online-Werbegeschäft von 12,4 Prozent auf 61 Milliarden Dollar aus. Suchmaschinenwerbung sei dabei der wichtigste Treiber. 2010 soll das Segment um 16,5 Prozent auf knapp 30 Milliarden Dollar zulegen. Zwar beanspruche Weltmarktführer Google davon weite Teile für sich. Gleichzeitig sehe sich der Konzern in einigen Ländern aber mit Konkurrenz konfrontiert. Ausgerechnet die wachstumsstärksten Märkte Russland und insbesondere China stellen für den Internetriesen eine Herausforderung mit politisch schier unüberwindbaren Hürden dar. Das Wachstum des Werbemarktes werde dadurch aber nicht behindert.
Soziale Netzwerke wie Marktführer Facebook steuern zudem viel zum Wachstum im Bereich Online-Werbung bei. Der Magna Global-Prognose zufolge wird das Volumen 2011 um 11,7 Prozent und in weiterer Folge bei konstanten elf Prozent bis 2015 zunehmen, um eine Summe von 103 Milliarden Dollar zu erreichen. Lateinamerika soll dabei die schnellst wachsende Region bilden. Die weltwirtschaftliche Erholung, die steigende Zahl an Unternehmen und starken Marken sowie der wachsende Konkurrenzdruck zwischen den Werbern im Online-Bereich seien ausschlaggebende Faktoren für den erwarteten Trend.
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