Press’n’Relations betreut Hewitt Associates

Seit dem 1. Juni 2010 betreut Press’n’Relations den Kommunikationsetat der mit rund 23‘000 Mitarbeitern weltweit tätigen Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Agentur-Standorte in Wien und Zürich sowie der Stammsitz in Ulm werden dabei länderübergreifend zusammenarbeiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Fokus liegt vor allem auf der Fachpressearbeit. Zudem zeichnen die PR-Experten für Interviews, Pressekampagnen und Pressekonferenzen verantwortlich und beraten den HR-Dienstleister in allen Fragen der externen Kommunikation.

iAd startet am 1. Juli

Wie Apple-Boss Steve Jobs auf der derzeit in San Francisco stattfindenden Entwicklerkonferenz wissen ließ, soll die hauseigene Werbeplattform namens iAd schon am 1. Juli dieses Jahres an den Start gehen.

Dass der neue Service bei den Werbetreibenden auf reges Interesse stößt, zeigt die enorme Zahl an Vorab-Buchungen für das zweite Halbjahr 2010, die von Seiten des kalifornischen Technologieunternehmens mit 60 Millionen Dollar beziffert werden.
«iAd bietet Werbeschaffenden die Emotion des Fernsehens zusammen mit der Interaktivität des Internets und eröffnet Nutzern eine neue Art, Werbung zu entdecken, ohne dass sie dabei zum Verlassen ihrer Lieblings-Apps gezwungen werden,» erklärt der Apple-CEO gemäss Pressetext. Mithilfe der Werbeplattform könnten Millionen von iPhone- und iPod-touch-Usern erreicht werden, die bereits das neue Betriebssystem iOS 4 nutzen. Das sei eine höchst begehrenswerte demographische Zielgruppe für Werbetreibende, so Jobs.
Jobs zufolge wird iAd schon zum Start über ein reichhaltiges und hochkarätiges Portfolio an Werbekunden verfügen. Mit dabei sind unter anderem Marken wie AT&T, Best Buy, Chanel, Nissan, JC Penney, Liberty Mutual Group, Sears, Turner Broadcasting System oder Unilever. Das für das zweite Halbjahr 2010 veranschlagte Buchungsbudget von 60 Mio. Dollar entspreche mit 48 Prozent beinahe der Hälfte der insgesamt in den USA prognostizierten Werbeausgaben für mobile Displaywerbung für diese Jahreshälfte, so Jobs.

FAZ schreibt 2009 Verlust – weniger Anzeigen, höhere Auflage

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt 2009 einen Verlust von 19,8 Millionen Euro. Besonders zu schaffen gemacht hat dem Traditionsblatt der Einbruch des Stellenmarktes. Gestiegen sind demgegenüber die Auflagen sowohl der FAZ als auch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).

Das 2009 angeschobene Sparprogramm soll nun in diesem Jahr zu einer Verbesserung beitragen. Zudem rechnen die Geschäftsführer Tobias Trevisan und Roland Gerschermann angesichts der tendenziell wachsenden Verkäufe insbesondere der FAS mit höheren Vertriebserlösen. Um dem strukturellen Wandel beizukommen, soll auch das Onlineangebot Faz.net ausgebaut und als drittes Standbein «zu einem profitablen Onlinegeschäft» entwickelt werden. Gemäss Branchendienst Horizont will sich die FAZ dabei vor allem auf Themenportale wie FAZfinance.net konzentrieren.

Zu guter Letzt: Mit Ländersocken und schwarzer Magie zum Sieg

Burlington hat sich anlässlich der WM etwas Spezielles einfallen lassen. Für alle Fussballfans hält das Modeunternehmen verschiedene Ländersocken bereit. Und um die Spezialedition angemessen zu inszenieren, wurden die WM-Socken unterschiedlichsten Ritualen unterzogen.

Hier die Modelle für Argentinien, Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Italien, Schweiz, Spanien und Südafrika.

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Also, alle Fussballfans sofort die entsprechenden Modelle kaufen und die nötigen Praktiken zu Hause durchführen. Bei so viel schwarzer Magie steht dem Schweizer Startsieg gegen Spanien eigentlich nichts mehr im Wege. Nur schade fehlen Socken für die Spiele gegen Chile und Honduras…

SNK vereinheitlicht Erscheinungsbild des Kantons St. Gallen

Scholtysik Niederberger Kraft (SNK) entwickelt das neue Erscheinungsbild des Kantons St. Gallen. Die Agentur hat sich in einer Konkurrenzpräsentation gegen 47 Mitbewerber durchgesetzt.

Die Herausforderung des Projekts liege darin, die Komplexität des kantonalen Auftritts durch Vereinheitlichung zu reduzieren und gleichzeitig jeder Organisationseinheit Gestaltungsraum zu lassen, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Hauptziele sind effiziente Kommunikation, wiederkehrende Kosteneinsparungen und mehr Transparenz. Im Rahmen des neuen Auftritts entwickelt SNK das Design der relevanten Mittel und Medien: von der Website über die Beschriftung von Fahrzeugen bis hin zu Formularen und Publikationen.

Tessiner Fussballkommentator darf nicht an die WM

Armando Ceroni, der für die Radiotelevisione Svizzera di lingua italiana (RSI) gewöhnlich die Spiele der Schweizer Fussballnati kommentiert, darf nicht nach Südafrika reisen. Ein TV-Interview mit Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld wurde ihm zum Verhängnis.

Ceroni habe den Verhaltenskodex verletzt. Deswegen sei ihm die Akkreditierung für die Weltmeisterschaft in Südafrika entzogen worden, sagte RSI-Sportchef Andreas Wyden auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Entschieden hat dies die Business Unit Sport (BUS), die bei der SRG für die Umsetzung der Sportstrategie zuständig ist. Sie koordiniert und organisiert für die nationalen Radio- und Fernsehsender Grossprojekte wie die Fussballweltmeisterschaft.
Ceroni wird vorgeworfen, ein nicht autorisiertes Interview mit Hitzfeld geführt zu haben. Damit habe er riskiert, «die delikaten Beziehungen zur Nationalmannschaft» zu gefährden, schreibt die RSI in einem Communiqué. Ceroni wird wegen dieses Fauxpas die WM nicht vor Ort verfolgen können. Bereits am vergangenen Samstag hatte der 50-Jährige das Länderspiel gegen Italien nicht kommentieren dürfen. Vielen TV-Zuschauern der RSI war dies sofort aufgefallen. Denn Ceroni ist eines der bekanntesten Gesichter des Senders.

Radio 105: Neue stellvertretende Moderationsleiterin

Corinne Wacker ist seit Januar als Moderatorin im Tagesprogramm von Radio 105 zu hören. Nun wurde die 27-jährige Zürcherin von 105-Chef Giuseppe Scaglione zur stellvertretenden Moderationsleiterin ernannt.

Vor ihrem Engagement bei Radio 105 war Corinne Wacker bei Radio Argovia hauptsächlich in der Morgenshow zu hören. Von 2001 bis 2008 war sie Moderatorin und stellvertretende Musikchefin bei Radio Top in Winterthur. Moderationsleiter bleibt weiterhin der 25-jährige Jan Müller, der bereits seit 2006 beim Jugendsender arbeitet.

Schoch & Sonders: Neues Markendesign für Orell Füssli

Die Zürcher Markenagentur Schoch & Sonders zeichnet sich für die Erarbeitung des neuen Markenauftrittes der Orell Füssli Buchhandlung verantwortlich. Seit Ende Mai ist das neue Markendesign in allen Deutschschweizer Filialen präsent. Ausserdem läuft aktuell eine Medienkampagne zur Begleitung der Lancierung.

In Zusammenarbeit mit den Markenverantwortlichen und der Geschäftsleitung der Orell Füssli Buchhandlung hat Schoch & Sonders ein neues Markendesign kreiert und umgesetzt. Der Auftritt wurde zum ersten Mal seit 1993 grundlegend überarbeitet. Die Agentur war von der Entwicklung einer neuen Markenstrategie über das Markendesign bis hin zum Markenerscheinungsbild und dem Brand Manual verantwortlich. Der Claim «mein Buch» soll das Bewusstsein von Orell Füssli dafür ausdrücken, dass die Wahl eines Buches etwas sehr persönliches und emotionales ist.
Zeitgleich mit der Lancierung ist auch die Lancierungskampagne in der Deutschschweiz angelaufen. Diese ist während drei Wochen vom 31. Mai bis 19. Juni in Print, Online und Outdoor geschaltet.

Verantwortlich bei Schoch & Sonders: Roman Sonders (Strategie & Konzept; Inhaber), Dominik Schoch (Design & Konzept; Inhaber), Annina Benz (Beratung), Judith Bühling, Dominique Ghilardi (Design), Walter Engeli (Produktion), Juliette Chrétien (Fotos), Anne-Catherine Eigner (Text).

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Ringier/Springer: Mark Dekan wird CFO des Joint Ventures

Die Verlagshäuser Axel Springer und Ringier haben eine weitere Schlüsselposition ihres derzeit in Gründung befindlichen Joint Ventures besetzt. Mark Dekan, seit 2008 bei Axel Springer als kaufmännischer Leiter für den Bereich Finanzen & Dienstleistungen tätig, übernimmt die Position des Chief Financial Officer (CFO).

Der 33-jährige Dekan (Bild) werde seine neue Position nach erfolgter Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden antreten, teilten die Medienunternehmen am Dienstag mit. Die Leitung des neuen Medienunternehmens obliegt, wie bereits berichtet, Florian Fels. Er ist derzeit CEO Central Europe von Ringier und war zuvor langjähriger Geschäftsführer von Axel Springer Polen.
Die neue Gesellschaft mit Sitz in Zürich soll die Auslandsaktivitäten beider Unternehmen in Osteuropa bündeln. Axel Springer bringt das Geschäft seiner Tochtergesellschaften in Polen, Tschechien und Ungarn ein, Ringier das Geschäft in Serbien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Das gemeinsame Unternehmen wird mit einem Umsatz von rund 414 Millionen Euro, einem EBITDA von 62 Millionen Euro und rund 4‘800 Mitarbeitern zu einem der grössten in Osteuropa tätigen Medienunternehmen.

Designpreis 2011: Agentur am Flughafen nominiert

Neben Meta Design und Advico Y&R ist auch die Agentur am Flughafen für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert. Die Werber sind mit dem Geschäftsbericht für die AVA Abwasserverband Altenrhein und der Incentivekampagne für Regus Schweiz im Rennen.

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Nominierung durch einen der Wirtschaftsminister und -senatoren der Länder oder das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zudem müssen die Erzeugnisse bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet worden sein. Mit dem Designpreis 2011 werden bis zu 25 hervorragend gestaltete Erzeugnisse und Leistungen des Kommunikationsdesigns sowie bis zu 25 Erzeugnisse aus dem Bereich Produktdesign prämiert.

Valencia für Coop: Kunden fussballhungrig gemacht

Coop hat anlässlich der Fussball-WM eine Spezialbeilage zur Coop Zeitung lanciert. Inhalt und Layout des WM-Magazins wurden von Valencia Kommunikation erarbeitet.

Das Layout ist flexibel und soll sicherstellen, dass die redaktionellen Texte und die Publireportagen der Coop Partner optisch aus einem Guss daherkommen. Das Magazin gibt unter anderem einen Überblick zur Schweizer Nati und stellt das Gastgeberland vor. Ein Interview mit Alex Frei und ein Turnierkalender zum Heraustrennen runden die Zeitschrift ab. Das Magazin wird der Coop Zeitung beigelegt und erscheint schweizweit in einer Gesamtauflage von 2,6 Millionen Exemplaren auf deutsch, französisch und italienisch.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Roland Frefel (Leiter Marketing Grundnahrungsmittel und Getränke), Lydie Goltdammer-Fourkal (Leitung Werbung), Markus Graber (Leiter Vermarktung Coop Medien und POS), Maryline Hermann (Projektleitung Werbung) und Philipp Nyffenegger (Leiter Controlling/Support CCM Grundnahrungsmittel und Getränke). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Frédérique Mathys, Melanie Nolte (Beratung), Michael Gerber (Creative Direction) Simone Perez (Senior Art Direction), Jan Kempen (Art Direction), Pierre Reymond (Grafik), Sebastian Refardt (Redaktion, Text), Marco Fritz, Alexandra Heim (Desktop).

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Nationalrat: Parlament soll SRG-Gebühren festlegen

Das Parlament soll die Kompetenz erhalten, die Höhe der Radio- und TV-Gebühren festzulegen. Der Nationalrat hat am Dienstag einer parlamentarischen Initiative von Natalie Rickli (SVP/ZH) mit 94 zu 89 Stimmen bei 3 Enthaltungen knapp zugestimmt.

Die Entwicklung der Gebührenhöhe zeige, dass der Bundesrat regelmässig auf die Forderungen der SRG eingegangen sei, die Interessen der Gebührenzahler aber kaum berücksichtige, begründete Rickli ihren Vorstoss. Das Parlament könne diesen Interessen besser Rechnung tragen. Rickli, die beruflich für private Medienunternehmen tätig ist und als Vizepräsidentin der «Aktion Medienfreiheit» amtet, stört sich zudem daran, dass die SRG zunehmend private Anbieter konkurrenziere. Vor diesem Hintergrund sei die «massive» Gebührenerhöhung der letzten 20 Jahre unverständlich.
Die zuständige Fernmeldekommission hatte den Vorstoss noch deutlich mit 17 zu 7 Stimmen abgelehnt. Kommissionssprecherin Jacqueline Fehr (SP/ZH) befürchtete mit einer Kompetenzverschiebung hin zum Parlament politische Druckversuche. Auch gefährde sie die Unabhängigkeit der Medien und greife in die Programmfreiheit der SRG ein. Fehr wies zudem darauf hin, dass von 100 Gebührenfranken 40 in die Romandie und das Tessin fliessen. Diese Verteilung garantiere den Zusammenhalt des Landes und die kulturelle Vielfalt. Aus Sicht der SVP kann für die Minderheiten das SRG-Angebot verkleinert werden.

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