Zu guter Letzt: «Bleibt zu Hause!»

Die Italiener haben im letzten Jahr knapp 14 Milliarden Euro für Ferien im Ausland ausgegeben. Geld, das der einheimischen Tourismusbranche durch die Lappen geht. Premierminister Silvio Berlusconi ruft deshalb seine Landsleute in einem Werbespot dazu auf, die Ferien zu Hause zu verbringen. Nicht auf Balkonien, versteht sich.

«Wähle Italien für deine Ferien, weil Italien ein einmaliges Land mit Himmel, Sonne, Meer, aber auch mit Geschichte, Kultur und Kunst ist. Italien ist ein einmaliges Land, das du noch entdecken musst», so Berlusconi im Werbespot, unterlegt mit wahnsinnig gefühlvoller Musik. Aber sehen, beziehungsweise hören Sie selbst:

Bleibt offen, ob es nicht doch ein wenig spät für den Spot ist und viele Italiener ihre Ferienpläne bereits geschmiedet haben. Wenn sich der Erfolg in Grenzen halten sollte: am Spot kann es jedenfalls nicht liegen. Berlusconi gibt sich wirklich alle Mühe. An Adolf Ogi kommt er jedoch nicht heran. Wie der das Produkte «Schweiz» verkaufen konnte…

Neuer Chefredaktor für die Automobil Revue

Der Verwaltungsrat von Tamedia hat Olaf Kuhlmann zum neuen Chefredaktor der Automobil Revue sowie der französischsprachigen Revue Automobile ernannt. Der derzeitige geschäftsführende Redaktor der Auto Zeitung aus dem deutschen Bauer-Verlag wird seine neue Aufgabe spätestens auf Januar 2011 antreten.

Olaf Kuhlmann arbeitet seit 1995 als Chef vom Dienst und seit 2004 zusätzlich als geschäftsführender Redaktor bei der Auto Zeitung in Köln. In dieser Funktion hat der 43-Jährige die Lancierung verschiedener Sonderpublikationen und den Aufbau von Auto Zeitung Online betreut. Der Diplom-Ingenieur Medientechnik war gleichzeitig konzeptionell und redaktionell für andere, ebenfalls bei der Bauer Media Group erscheinende Publikationen im Bereich Mobilität tätig. Olaf Kuhlmann folgt auf Pierre-André Schmitt, der die Automobil Revue und Revue Automobile Ende Mai verlassen hat. Bis zum Eintritt von Olaf Kuhlmann wird die Redaktion interimistisch vom stellvertretenden Chefredaktor Martin Schatzmann geleitet.

Vontobel-Gruppe: Neuer Hauptsponsor der Grashoppers

Die Vontobel-Gruppe mit Hauptsitz in Zürich wird mit Beginn der Fussballsaison 2010/2011 neuer Hauptsponsor des Grasshopper Club Zürich. Die Sponsoring-Partnerschaft zwischen der Neuen Grasshopper Fussball AG und der Privatbank wurde auf vorerst zwei Jahre vereinbart.

Sowohl der Grasshopper Club Zürich als auch die Vontobel-Gruppe seien beide in Zürich tief verankert, kommentiert Peter Fanconi, Leiter Private Banking der Vontobel-Gruppe die neu geschlossene Partnerschaft. Details zur Zusammenarbeit werden im Rahmen einer Medienkonferenz vom 16. Juli 2010 zum Saisonauftakt bekannt gegeben.

APG erhält erneut Zuschlag für Plakatierung in Bern

Die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) darf auch in den Jahren 2011 bis 2018 die öffentlichen Plakatstellen in der Stadt Bern bewirtschaften. Der Gemeinderat gab der APG den Vorzug gegenüber der Clear Channel Outdoor Gruppe (CCO).

Damit geht ein langwieriges Konzessionsverfahren zu Ende. Die Stadtregierung hatte die Konzession bereits im vergangenen September ausgeschrieben, brach sie aber im Winter nach einer Einsprache der CCO ab. Die US-Firma hatte geltend gemacht, durch die kurze Dauer des Konzessionsverfahrens werde die APG bevorzugt. Im zweiten Anlauf kam nun doch die APG zum Zug. Sie wird der Stadt Bern in den Jahren 2011 bis 2013 eine jährliche Pauschalabgabe von rund 1,4 Millionen Franken entrichten. Das sind nur 100’000 Franken mehr als bisher.
Das Ausschreibungsverfahren sei massgeblich von der schwierigen Wirtschaftslage beeinflusst worden, teilte der Gemeinderat am Mittwoch mit. Das sei auch in den eingereichten Angeboten zum Ausdruck gekommen. Ab dem Jahr 2014 ist die Höhe der Abgabe vom Jahresumsatz der APG abhängig, wie die neue Konzession weiter festlegt. Der Gemeinderat hofft, dass er so von einer allenfalls verbesserten Wirtschaftslage profitieren kann. Die Konzession ist im weiteren gekoppelt mit unentgeltlichen Leistungen, welche die APG zu erbringen hat. Dabei geht es um die grossflächige Kulturplakatierung sowie um amtliche und politische Plakate.
Die im Konzessionsverfahren unterlegene CCO verzichtet darauf, den Entscheid des Gemeinderats beim Regierungsstatthalteramt anzufechten. Das sagte CCO- Sprecherin Verena Durrer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Wirz: Guido Wietlisbach neuer CEO von Assai Dialog + Digital

Bei der Dialogagentur der Wirz Gruppe kommt es zu einem Wechsel: Michel Juhasz, Mitgründer und langjähriger Leiter von Assai Dialog + Digital sowie Mitinhaber der Wirz Gruppe, wird per 1. August 2010 seinen CEO-Posten an Guido Wietlisbach übergeben. Er verbleibt aber im Verwaltungsrat und vertritt die Interessen der Wirz-Gruppenleitung neu auch im Verwaltungsrat der Gruppe, also der Wirz Partner Holding.

Als neuer Assai-CEO wird Guido Wietlisbach auch Mitglied der Wirz-Gruppenleitung und Partner der Wirz Gruppe. Wietlisbach gründete 1994 seine eigene Agentur, die er ab 2000 unter der Marke Ogilvy One führte. 2008 verkaufte er seine Aktienmehrheit an das internationale Ogilvy-Netzwerk und brachte sein Know-how in ein Start-up-Unternehmen im Automarketing-Internetbereich ein. Guido Wietlisbach war Jurymitglied bei verschiedenen Wettbewerben wie Cannes Direct Lions, Swiss Effie, Deutscher sowie Österreichischer Dialogmarketing-Preis und präsidiert seit 2008 die Jury des Schweizer Dialogmarketing-Preises.
Unter seiner Führung soll sich Assai verstärkt als moderne Dialogagentur profilieren. «Für mich ist Dialogmarketing eine Haltung und nicht eine kanalspezifische Technik», wird Guido Wietlisbach in einer Mitteilung zitiert. Assai biete die Ausgangslage, das herkömmliche Denkmuster zu verlassen und ein neues Agenturangebot zu realisieren, das nicht mehr zwischen Kanälen, zwischen alt und neu, online und offline unterscheide, sondern sich einzig an der Lösung zur Erreichung besserer Marketing- und Kommunikationswirkungen orientiere.

Radio/TV: Bakom bemängelt Qualitätssicherung bei Privatsendern

Rund zwei Jahre nach der Konzessionsvergabe verstosse eine Reihe von Lokalradios und Lokalfernsehsender gegen die Auflagen, so ein erstes Zwischenergebnis einer Untersuchung des Bundesamts für Kommunikation (Bakom). Bei ihnen sei die Sicherung der journalistischen Qualität entweder gar nicht oder nur in Spuren vorhanden.

Ein erstes Zwischenfazit sei ernüchternd, stellte der Verantwortliche der Abteilung für Radio und Fernsehen beim Bakom, Matthias Ramsauer, am Mittwoch vor den Medien fest. 23 von 37 mittlerweile überprüften Veranstaltern genügten den Anforderungen nicht. Bei neun der insgesamt 13 Lokalfernsehsender und 45 Lokalradios, die in den Jahren 2007 und 2008 Sendekonzessionen vom Bund erhalten hatten, bestehe gar kein Qualitätssicherungssystem. Dies bedeute, dass es bei den betroffenen Redaktionen «keine Ziele, keine Strategie, keine Regelung der Arbeiten, Rollen oder Verantwortlichkeiten» gebe. Bei weiteren 14 seien lediglich «Elemente» einer Qualitätskontrolle vorhanden.

Zu wenige Journalisten, keine Strategie für Ausbildung
Die Redaktionen seien vielerorts unterdotiert. Dies führe dazu, dass die Journalisten nicht genug Zeit hätten für die Planung, die Recherche und das Gegenlesen von Nachrichten. Oft werde auf den Redaktionen auch das empfohlene Verhältnis von 3 zu 1 zwischen Profijournalisten und Auszubildenden nicht eingehalten. Zudem hätten viele Redaktionen keine Strategie für die Aus- und Weiterbildung ihrer Programmschaffenden. Auffallend oft habe man den Eindruck, dass die Beiträge eher zufällig und ohne konkreten Aussagewunsch gemacht würden, so Ramsauer weiter. Lediglich 14 Redaktionen genügten den Anforderungen an ein solches internes Qualitätsmanagement. Die Endresultate der Untersuchung, die von externen Fachpersonen durchgeführt werde, soll Ende Jahr veröffentlicht werden.
Nun suche das Bakom das Gespräch mit den Fehlbaren, deren Namen man noch nicht bekannt geben wolle. «Wenn wir da Anzeichen von ernsthafter Renitenz feststellen, werden wir uns nicht scheuen, die Namen zu veröffentlichen», sagte Ramsauer. Als Sanktion könnten die Gebühren gesenkt werden, sagte Bakom-Direktor Martin Dumermuth: «Am Schluss kann die Konzession entzogen werden. Aus unserer Sicht ist das aber erst die Ultima Ratio.»

Privatradios wehren sich
Der Verband Schweizer Privatradios (VSP) wehrt sich gegen die Bakom-Präsentation. Es sei allgemein zu früh, um differenziert auf die Ergebnisse der Qualitätsanalyse von Programmen einzugehen, da es sich um Zwischenergebnisse handle. In einem Communiqué bemängelte der VSP aber vor allem drei Punkte: Erstens seien die Aussagen der wichtigsten Anspruchsgruppe, der Hörer, nicht in die Qualitätsdiskussion einbezogen worden. Zweitens schade die «finanzielle Übermacht der SRG» den Privatradios. Mängel in der Qualität seien oft darauf zurückzuführen, dass den Privatradios in der Schweiz relativ wenig kommerzielle Mittel zur Verfügung stünden. Zum Vorwurf, es seien verhältnismässig zu viele Auszubildende bei den Sendern beschäftigt, meint der Verband: die Privatradios seien die «Radioschule der Schweiz schlechthin». Für den VSP habe der Aus- und Weiterbildungsbereich seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Er arbeite dazu eng mit der Journalistenschule MAZ in Luzern zusammen.

Edipresse: Neuer Verantwortlicher für den nationalen Werbemarkt

Am 13. September übernimmt Thierry Furrer bei Edipub, der Vermarktungsorganisation von Edipresse, die Verantwortung für den Schweizer Markt. In dieser Funktion ist er auf nationaler Ebene für das Anzeigengeschäft und die Grosskunden zuständig.

Thierry Furrer wird in Zürich arbeiten. Zunächst wird er mit Marcel Siegenthaler ein Führungsteam bilden. Siegenthaler, der bisherige Verantwortliche wird sich Ende des Jahres von den beruflichen Tätigkeiten zurückziehen. Am 1. Januar 2011 wird Furrer Siegenthalers Nachfolge antreten. Der 40-jährige Furrer, der zweisprachig ist, hat eine Hotelfachschule besucht und sein Profil mit einer kaufmännischen Ausbildung abgerundet. Zu Beginn seiner Laufbahn hatte er im Hotelgewerbe eine Reihe von Positionen inne. 2001 ging er zu Ringier Romandie und leitete dort als Key Account Manager den Anzeigenverkauf für die Magazine des Verlags. 2006 wurde ihm die Leitung für den Deutschschweizer Markt übertragen. Seither arbeitet er in Zofingen.

Etat: Cavegnwerbung gewinnt Modissa

Im Zuge einer strategischen Neupositionierung hat Modissa in diesem Frühjahr ihren Werbeetat neu ausgeschrieben. In einem Agenturpitch konnte sich Cavegnwerbung durchsetzen.

Die Agentur mit Sitz in Zürich ist ab August verantwortlich für einen neuen Markenauftritt für das grosse Zürcher Modehaus. Die neue Imagekampagne wird ab Ende August zu sehen sein.

Publigroupe: Engere Zusammenarbeit mit der Swisscom

Die Werbevermittlerin Publigroupe und Swisscom wollen auf dem Gebiet der Verzeichnisse und Suchanwendungen enger zusammenarbeiten. Unter anderem planen sie eine gemeinsame Führung ihrer Tochtergesellschaften Publidirect und Swisscom Directories.

Die Gesellschaften sind Joint-Ventures der beiden Unternehmen. Publigroupe besitzt 51 Prozent an PubliDirect/LTV Gelbe Seiten, während Swisscom die Mehrheit an Swisscom Directories hält. Von der verstärkten Zusammenarbeit und der geplanten gemeinsamen Führungen versprechen sich die Unternehmen neben Wachstum auch signifikante Kosten- und Entwicklungssynergien, wie es in der gemeinsamen Medienmitteilung vom Mittwoch heisst. Die Wettbewerbskommission (Weko) muss die Massnahme noch bewilligen.
An den Eigentumsverhältnissen und an den für die Joint-Venture-Gesellschaften angewendeten Konsolidierungsmethoden soll sich nichts ändern. Der Markt für gedruckte und online/mobil abrufbare Verzeichnisse und Suchanwendungen (Search&Find) sei sich technologisch rasant am entwickeln, begründen die Partner die verstärkte Zusammenarbeit. Zudem beobachten sie eine zunehmende nationale und internationale Konkurrenz.

Weber Harbeke gestaltet neu den Hauptkatalog von Pfister

Neu auf der Kundenliste von Weber Harbeke Partners steht der Einrichtungsfachhändler Pfister. Die Zürcher Werbeagentur wurde mit der Gestaltung des Hauptkatalogs 2011 beauftragt.

Das Resultat dieser Zusammenarbeit wird in Kürze zu sehen sein. Dies teilten die Werber am Mittwochabend mit.

Verantwortlich bei Pfister: Carlos Friedrich (Marketingleiter), Roland Flückiger (Produktionsverantwortlicher Katalog), Baba Stauffer (Art Buying/Art Consulting).

Die Werbewoche auf Star TV: «Best of Werbewoche: Rivella – Lang lebe anders!»

Im März dieses Jahres belebte eine Werbekampagne von Erdmannpeisker im Guerillastil die Welt der Werbung. Der Schweizer Getränkehersteller Rivella stürmte mit Querdenkern und Vorreitern aus verschiedenen Bereichen die nationalen Werbeplattformen.

Ganz nach dem Motto «Lang lebe anders», vertritt der Unicyclist Cedric, die «Rivellutionäre» in einer weiteren Ausgabe der «Best of Werbewoche».
Alles rund um die Dreharbeiten, sehen Sie exklusiv in der «Best of Werbewoche» auf Star TV oder jederzeit als Stream auf Startv.ch.

Die Werbewoche auf Star TV: Neu jeden Donnerstag um 19:45 Uhr.

Schweizer Presse: Medienmarkt 2009 stabil

Der Verband Schweizer Presse hat am Mittwoch zum sechsten Mal seine Studie «Medienbudget und Medientrends» präsentiert. Die Einnahmen aus dem Nutzer- und dem Werbemarkt betrugen 2009 insgesamt 12,9 Milliarden Franken, 3,9 Prozent weniger als 2008. Privatpersonen investierten rund 10 Milliarden Franken, davon 5,3 Milliarden Franken für Inhalte. Die Einnahmen im Werbemarkt sind um 15,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken eingebrochen. Die Medienverantwortlichen blicken optimistischer in die Zukunft als im Vorjahr und setzen auf multimediales Angebot.

Die Studie zeigt die Gesamteinnahmen der schweizerischen Medienindustrie: Zum einen wurden die Ausgaben der Nutzer für Content, Access und Hardware für den Medienkonsum erhoben, zum anderen die Ergebnisse der Werbestatistik Schweiz berücksichtigt. Gemäss Erhebung gab ein Privathaushalt 2009 durchschnittlich 2‘918 Franken für den Medienkonsum aus. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Niveau gehalten werden. Während im 2008 die Ausgaben für Internet-Downloads um rund 10 Prozent sanken, betrug der Zuwachs 2009 18 Prozent und nominal 235 Millionen Franken. Die Ausgaben für die gedruckte Presse gingen rund 1 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken zurück. Inwieweit eine Umverlagerung von der gedruckten zur digitalen Presse erfolgt sei, habe in dieser Studie nicht analysiert werden können, so der Verband.
Empfindlich getroffen hat die Branche der Einbruch der Werbeeinnahmen um 15,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Bis anhin hätten diese noch nicht durch die kommerzielle Kommunikation auf den digitalen Plattformen kompensiert werden können: Zum einen, weil dort die Tarife auf tiefem Niveau nochmals eingebrochen seien, zum anderen weil Werbeerträge direkt an die Anbieter von Suchmaschinen und andere Plattformen gingen.

Investitionen in Innovationen: Multimediale Angebote
Die Medienverantwortlichen, die sich in einer Umfrage des Verbandes Schweizer Presse zu den Medientrends äusserten, setzen auf die Entwicklung von digitalen Plattformen und einer Intensivierung der Kundenbeziehungen sowohl im Werbe-, wie auch im Nutzermarkt. Die Medienunternehmen sähen wieder optimistischer in die Zukunft. Die Verunsicherung durch die Krise weiche zunehmend dem Selbstbewusstsein, dass jede Art von technischen Trägermedien auf professionelle publizistische Inhalte angewiesen sei, heisst es weiter. Die Bereitschaft für Investitionen in Innovationen sei gross: Kostensparen sei nicht mehr die erste Priorität. Jetzt gehe es darum, die traditionellen Medienmarken mit Qualitätsinhalten in der digitalen Welt zu positionieren.
Im Grossen und Ganzen zeigte sich Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, am Mittwoch zufrieden mit dem Zustand der Branche. Sie habe im vergangenen Jahr entgegen allen Prognosen – insgesamt besser abgeschlossen als 2008. Die Sparte Presse habe zwar erstmals etwas stärker nachgegeben als in den vergangenen Jahren. «Wir haben schwierige Zeiten, aber von einer Krise zu sprechen, ist falsch», betonte Lebrument. Abgesehen von Gratiszeitungen sei 2009 kein einziger Titel verloren gegangen. So ruhig – abgesehen von einigen Eigentümerverschiebungen – sei es in der Presselandschaft schon lange nicht mehr gewesen.

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