Sevenone Media kündigt Vermarktungsverträge mit Publicitas Cinecom & Media

Sevenone Media arbeitet 2011 nicht mehr mit Publicitas Cinecom & Media zusammen. Das Rennen um die Vermarktung von Sat.1 und Kabel eins hat IP Multimedia gemacht.

Die Zusammenarbeit von Publicitas Cinecom & Media und Sevenone Media wird nach Jahresende nicht fortgesetzt. «Mit Bedauern haben wir gestern Nachmittag erfahren, dass Sevenone Media die Vermarktungsverträge für Sat.1 und Kabel eins über 2010 hinaus nicht verlängern wird», sagt Alexander Horrolt, Head of Electronic bei Publicitas Cinecom & Media. Das Rennen um die Vermarktung von Sevenone Media hat IP Multimedia gemacht. Sie wird ab 2011 nicht mehr nur den Sender ProSieben, den sie bereits seit 1997 vermarktet, sondern auch Sat.1 und Kabel eins vertreten.
Detaillierte Begründung steht noch aus
Publicitas Cinecom & Media hält aktuell noch das Vermarktungsmandat für den Schweizer Privatsender 3+. Das Unternehmen werde sich in den derzeit laufenden Gesprächen forciert darum bemühen, dieses Mandat weiter zu betreuen, sagte Horrolt heute Morgen auf Anfrage der Werbewoche. «Publicitas Cinecom & Media wird im TV-Geschäft bleiben und sich weiter der Geschäftsentwicklung im elektronischen Bereich widmen. Unser Team wird für die verbleibende Zeit seine Rolle als Vermarkter von Sat.1 und Kabel eins professionell wahrnehmen und wünscht der Sendergruppe für 2011 jetzt schon viel Erfolg.»
Eine detaillierte Begründung von Sevenone Media, weshalb sie die Zusammenarbeit mit Publicitas gekündigt hat, stehe noch aus, so Horrolt weiter. Für die kommenden Tage seien aber Gespräche mit Sevenone Media angekündigt. Möglicherweise steckt die Beteiligung von Sevenone Media an IP Multimedia hinter diesem Schritt.
Mitarbeiter unter Schock
Wie viele Mitarbeiter bei Publicitas Cinecom & Media von der Kündigung der beiden Mandate betroffen sind, steht laut Horrolt noch nicht genau fest. «Wir haben die Möglichkeit, dass wir Sat.1 und Kabel eins nicht weiter vermarkten werden, natürlich in Betracht gezogen», betont er. «Schliesslich warten wir seit einem Jahr auf den Entscheid, wie es weitergeht. Trotzdem muss sich diese Meldung nun erst einmal setzen. Die betroffenen Mitarbeiter werden wir selbstverständlich bestmöglich unterstützen.»
Die Horrornachricht trifft viele Mitarbeiter von Publicitas Cinecom & Media in oder kurz vor den Ferien – auf den ersten Blick kein gutes Timing. Allerdings beginnen im Herbst die Verhandlungen für das Geschäftsjahr 2011, in denen jeder Vermarkter über seine Kapaziäten Bescheid wissen muss. Horrolt übt sich in Verständnis: «Für so eine Nachricht ist kein Zeitpunkt günstig. Natürlich hat Sevenone Media zunächst abgewartet, wie sich das Geschäft in diesem Jahr entwickelt. Ich hätte den Zeitpunkt für die Kündigung nicht anders gewählt.»
Anne-Friederike Wilhelm

Lürzer’s Archiv mit 200 Best: Packaging Design 2010/2011

Nach vier Ausgaben der im 2-Jahresabstand erscheinenden Bände 200 Best Ad Photographers worldwide und drei Ausgaben 200 Best Illustrators worldwide hat Lürzer’s Archiv nun mit 200 Best Packaging Design worldwide 2010/2011 die 200 Best-Reihe erweitert.

Entstanden ist ein Buch, das auf 248 Seiten die besten internationalen Beispiele für aktuelles Packaging Design der letzten Jahre zeigt. Damit ist 200 Best Packaging Design worldwide nicht nur eine Ideenquelle für alle, die sich mit Verpackungsgestaltung beschäftigen, sondern auch ein Fundus für Marketeers, die auf der Suche nach Designern sind.
Für den Inhalt ist wie üblich bei der 200 Best-Serie eine Jury verantwortlich, die aus den 4‘372 eingesendeten Arbeiten aus 55 Ländern die Creme de la Creme herausgepickt hat. Die veröffentlichten Arbeiten teilen sich in die folgenden Kategorien auf: Accessories; Beverages Alcoholic; Beverages Non-Alcoholic; CD-Design; Cigars, Cigarettes; Cosmetics Fashion; Food; House; Miscellaneous; Office Equipment; Pharmaceuticals & OTC; Publishing; Shopping-Bags.
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Zu guter Letzt: Kein Piep mehr für «Fuck»

Im US-Fernsehen und –Radio sollen bald wieder Flüche ausgestossen und auch ausgestrahlt werden dürfen. Die Justiz hat ein Verbot der US-Medienaufsicht FCC gekippt, da es gegen das Recht auf freie Meinungsäusserung verstosse.

Die Regeln gegen Fluchen und andere unanständige Inhalte seien von einer gegen die Verfassung verstossenden Unbestimmtheit und verstiessen gegen die Freiheit der Meinungsäusserung. Dies entschied ein Berufungsgericht am Dienstag in New York. Damit bestätigten die Richter den Entscheid des Gerichts aus erster Instanz zu einem Streit zwischen der FCC und der US-Senderkette Fox. Das Gericht hatte 2006 gemäss SDA festgestellt, dass die geltenden Regeln eine lähmende Wirkung auf die Gestaltung von Rundfunkprogrammen habe.
Zu einem grossen Teil stammen die geltenden Vorschriften aus den 70er Jahren. Sie verbannen eine ganze Reihe von Ausdrücken aus Radio und Fernsehen. Allen Medien, die diese Worte nicht durch einen elektronischen Piep-Ton überlagern, drohen hohe Geldbussen. Die FCC machte dabei einen Unterschied zwischen Fiktion wie Kriegsfilmen und anderen Programmen. Demnach ist Schauspielern in Filmen Flüche wie «fucking»
erlaubt, Musikern bei einer übertragenen Preisverleihung aber nicht.
Wie das Berufungsgericht erklärte, enthalte die englische Sprache viele kreative Arten, Sexualorgane und sexuelle Aktivitäten oder eine Erektion zu beschreiben. Selbst wenn die FCC eine genaue Liste solcher Worte erstellen wollte, um diese zu verbieten, würden jeden Tag neue Schimpfworte und unanständige Ausdrücke
erfunden.

www.sda.ch

Cecchetto & Hertig mit neuen Kunden

Der Kommunikationsdienstleister Cecchetto & Hertig mit Sitz im zürcherischen Urdorf hat zwei weitere Mandate gewonnen.

Monica und Bruno Bencivenga haben Cecchetto & Hertig mit der Medienarbeit für Day beauftragt. Das Modegeschäft an der Zürcher Bahnhofstrasse führt klassische Mode. Bei EuroKaution hat Geschäftsführer Werner Duttwiler die Urdorfer-Agentur für die Gesamtkommunikation an Bord geholt worden. Das umfasst neben den klassischen PR-Massnahmen auch die strategische Beratung bezüglich Kooperationen, Online-Auftritt und Marketingaktivitäten.
www.cecchettohertig.com

Vorübergehend keine Bieler Kommunikationstage mehr

In diesem Jahr finden keine Bieler Kommunikationstage statt. Nach acht Ausgaben hat der Stiftungsrat beschlossen, bis auf weiteres auf die Durchführung der Comdays zu verzichten. Die Kommunikationstage waren in den letzten zwei Jahren defizitär.

Es sei trotz positiver Resonanz der Besucher nicht gelungen, den Anlass auf eine stabile wirtschaftliche Grundlage zu stellen. Dies teilte die Stiftung Bieler Kommunikationstage mit. Somit fehle die Basis, um eine weitere Durchführung abzusichern. Der Stiftungsrat werde Optionen für ein Nachfolge-Format prüfen, die sich mittelfristig realisieren liessen. Ein Anlass stehe in den neuen Stades de Bienne imVordergrund. Dieser befasse sich aus breiter Optik mit der Informations- und Kommunikationstechnologie.
www.sda.ch

Kleber-Aktion für das Zürcher Gewerbe

«Herzlichen Glückwunsch, Sie sind sehr beliebt.» Mit dieser Brief-Überschrift und einem beigelegten Kleber, der den Empfänger als Lieblingsort in Zürich ausweist, überrascht die unabhängige Internet-Plattform Zuri.net in diesem Tagen mehrere Hundert Gewerbetriebe der Stadt Zürich.

Unter dem Motto «Mehr Zürich im Netz» ist Zuri.net seit bald sechs Jahren als unabhängiger Stadt-Guide für Zürich online. Hinter der Initiative des Zürcher Internet-Pioniers Reto Frei steht seit Beginn die Idee, dass man als Gast oder Konsument seine Meinung zu den Angeboten in der Stadt äussern kann, wie es in einer Mitteilung von Zuri.net heisst. Derzeit sind auf dem Portal rund 20’000 Kommentare online.
Seit geraumer Zeit können die User der Plattform Zürcher Gewerbebetriebe zusätzlich als persönlichen Lieblingsort bezeichnen. Jetzt hat Reto Frei für die 500 beliebtesten Betriebe einen Kleber kreieren lassen, den er zusammen mit einem kurzen Glückwunsch-Brief auf dem Postweg versendet.
http://zuri.net
www.escapenet.ch

Unikat: «Mit em Züüri Drämmli dur Baasel»

Mit einem komplett blauen Tram kündigt die Bank Vontobel ihre neue Filiale in Basel an. Die Agentur Unikat zeichnet für die Aktion verantwortlich.

Die international tätige Zürcher Privatbank zwei neue Niederlassungen in Basel und Bern. So steht denn auch auf dem Tram in Basel in Anlehnung an den Claim der Basler Verkehrsbetriebe «Schnäller als de dänggsch.» eben nun «Nöcher als de dänggsch.» Das in der Hausfarbe der Bank gestaltete Tram fällt unter den grünen Basler Strassenbahnen auf und soll für reges Interesse an der neuen Adresse für Vermögen in Basel sorgen.
Verantwortlich bei Bank Vontobel: Mike Rose (Head of Marketing Private Banking), Christian Schilz ( Head of Corporate Marketing).Verantwortlich bei Unikat: Martina Maurer (Art Direction), Eliane Hauser (Beratung), Daniel Meier (Creative Direction).
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Y&R Gruppe: 365 gute Gründe nicht zu Sterben!

Roadcross, die Schweizer Strassenopfer-Stiftung, kämpft gegen Alkohol am Steuer – mit einer Kampagne, die das Leben feiert.

Roadcross will den jungen Lenkern wieder vor Augen führen, dass jeder Tag ist lebenswert ist. Darum wird ein ganzes Jahr lang täglich ein Grund veröffentlicht, warum es ein schlechter Tag zum Sterben ist. Und zwar in Form eines Kalenders, der vor allem dort präsent ist, wo sich auch die Zielgruppe am liebsten aufhält: im Internet.
Die von der Y&R Gruppe kreierte Kampagne ist ab 15. Juli 2010 auf der Kampagnen-Microsite, Bannern, E-Boards in den grossen Bahnhöfen, in ausgewählten Kinos sowie auf Facebook und Twitter zu sehen. Später folgen Inserate und Plakate.
Auf Social Media Plattformen kann jeder, der Lust hat, bei der Kampagne mitmachen.
www.baddaytodie.ch
www.twitter.com/baddaytodie
www.facebook.com/home.php#!/pages/Bad-day-to-die
Verantwortlich bei Road Cross: Monique Ben-Shmuel (Projektleitung Prävention). Verantwortlich bei der Y&R Gruppe: Markus Gut (CCO, Gesamtverantwortung), Dominik Oberwiler, Johannes Raggio (Konzept), Laurie Morard (Grafik), Johannes Raggio, Sven Rufer (Text), Nathalie Jakober (Beratung), Alan Ganguillet (Online Art Director), Roberto Colacino (Online Beratung), Alberto D‘Angelo, Tobias Danielsson, Thomas Charrière, Philippe, Gassmann, Sandro Heuberger (Multimedia).
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Blue Spirit gewinnt Online-Markting Etat von Clinique

Die Agentur Blue Spirit Communications wurde mit der ganzheitlichen Betreuung der Online-Marketing-Aktivitäten von Clinique Schweiz beauftragt.

Eine erste Massnahme ist der Launch der Produkt-Webseite, welche in den nächsten Wochen live geht.
Blue Spirit hat im Frühling 2010 bereits die Einführung des Clinique Produktes «Even Better» mit einem 3-Phasen Online-Konzept realisiert.
www.bluespirit.ch

Grayling kommuniziert für Jack Daniel’s

Bacardi-Martini Schweiz hat die Agentur Grayling Schweiz mit der Kommunikation für die Marke Jack Daniel’s in der Schweiz beauftragt. Grayling wird Jack Daniel’s ab sofort bei der gesamten Medienarbeit und der Organisation von Medienevents unterstützen.

Grayling soll für Bacardi-Martini Schweiz die Brand Awareness von Jack Daniel’s in der Schweiz weiter steigern und die Medienpräsenz ausbauen. Mithilfe von Story-Telling und intensiver Medienarbeit soll die Marke für eine breitere Zielgruppe erlebbar gemacht werden. Im Kommunikationsplan sind unter anderem Aktivitäten rund um die Open Air Präsenz von Jack Daniel’s und den 160. Geburtstag des Gründervaters der Marke, Jasper «Jack» Newton Daniel, geplant.
www.grayling.com
www.huntsworth.com

Tamedia: Zusammenlegung von Regionalredaktionen

Die Tamedia prüft die Zusammenlegung von Regionalredaktionen des Tages-Anzeigers und der Landzeitungen. Die Verantwortlichen nannten im Falle des Zürcher Unterlands erstmals Zahlen, wie viele Stellen allenfalls wegfallen würden.

Es soll sich dabei um 8 bis 10 Stellen handeln. Dies bestätigte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gemäss SDA. Sollte Tamedia die Redaktionen zusammenlegen, würde die Anzahl Stellen eingespart, die der Anzahl in der kleineren der beiden Redaktionen entspricht, so Zimmer. Definitiv sei aber noch nichts.
Für die Umstrukturierungen hat Tamedia theoretisch noch bis Ende 2010 Zeit. Denn dann läuft die Kooperation zwischen dem Landboten und der Thurgauer Zeitung aus, wobei das Thurgauer Blatt zur NZZ wechselt und in die Thurgauer Ausgabe des St.Galler Tagblatts integriert wird, die im Besitz der NZZ ist. Im Gegenzug verkauft die NZZ ihre Landzeitungs-Beteiligungen an die Tamedia. Zu den Landzeitungen gehören der Zürcher Unterländer, der Zürcher Oberländer und die Zürichsee Zeitung. Letztere war bisher zu einer Mehrheit im Besitz der Verlegerfamilie Gut. Ab 2010 gehört nun auch die Zürichsee Zeitung vollständig der Tamedia.
www.sda.ch

IP Multimedia baut Promotions- und Sponsoring-Abteilung aus

IP Multimedia (Schweiz) baut seine Promotions- und Sponsoring Abteilung im Bereich Radio aus und hat im Zuge dessen Stephan Beer als Key Account Manager eingestellt.

Stephan Beer verstärkt das Team von Jacqueline Sasse, Head of Radio und Sponsoring IP Multimedia, seit dem 1. Juli und ist verantwortlich für den neu ausgebauten Bereich. Vor seinem Engagement bei IP Multimedia war er unter anderem für das Schwesterunternehmen Ad Link Media Schweiz tätig.
Ziel des Ausbaus ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Radiopartnern und Kunden individualisierte und qualitativ hochwertige Kommunikationskonzepte auf nationaler Ebenefür die Radiokunden zu entwickeln, heisst es in einer Mitteilung der IPM.
www.ipm.ch
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