+Söhne gewinnt neue Etats

Zürichs Provinzagentur +Söhne hat die Etats von Wincasa und der UBS gewonnen. Damit verbunden sind drei neue Projekte.

Nachdem die Werber den Immobilienbewirtschafter Wincasa als Neukunden gewinnen
konnten, entschied sich auch das Schweizer Immobiliengeschäft von UBS Global Asset
Management für eine Zusammenarbeit mit der Agentur. Die beiden Mandate vereint die Eröffnung des Winterthurer Wahrzeichens «Kesselhaus», eines der bedeutendsten ehemaligen Industriegebäude der Schweiz. Neu entsteht in den denkmalgeschützten Mauern ein modernes Shopping- und Entertainmentcenter.
Im Rahmen des Wincasa-Mandats steht die gesamte, über diverse Medienkanäle
verbreitete, Kesselhaus-Dachkampagne im Zentrum. Zusammen mit der UBS plant und
organisiert +Söhne Werbung zur Kesselhaus-Eröffnung Ende August einen unkonventionellen
Investoren-Event. Die Vergabe des Wincasa-Etats für das Einkaufszentrum Lokwerk ging ebenfalls an die Agentur. Nach einem mehrstufigen Evaluationsverfahren haben sich die Mieter, Wincasa und der Werbeausschuss für die Werbeagentur +Söhne ausgesprochen. Ziel dieses Mandates ist die kommunikative Neupositionierung des neuen Winterthurer Einkaufszentrums.
www.undsoehne.ch

Onfilm, Peek und Ping Pong Film gründen Stories

Onfilm, Peek und Ping Pong Film gründen gemeinsam die neue Schweizer Werbefilmproduktion Stories. Im Juli 2010 bezieht die neue Firma ihren Sitz im Zürcher Seefeld.

Die drei Partner haben sich im letzten Jahrzehnt starke Marktpositionen gesichert und blicken auf individuelle Erfolgsgeschichten zurück: Ping Pong Film sorgte mit Christian Aeby, Micha Lewinsky und Marc Foster für Furore. Peek zeigte mit «Beck & Bondi», der für die Swisscom produzierten und mit Awards überhäuften Mini-Serie unter der Regie von Tobias Fueter, ihre Spitzenqualitäten. Onfilm setzte unter vielen anderen Werbespots die mehrfach prämierte Neuvertonung «death proof» für das vegetarische Restaurant Hiltl um und repräsentiert Regisseure wie Serge Hoeltschi und Michael Steiner.
Bei Stories stehen Geschichten und die Kreativen im Mittelpunkt. Nur Werbung mit innovativem Content erziele beim Zuschauer heute noch Wirkung, erklärt Tobias Fueter, Regisseur der Stories, in einer Mitteilung. In enger Zusammenarbeit mit den Agenturen werde man Medien-übergreifenden Content produzieren.
www.stories.ch

Neuer Wirtschaftschef bei der NZZ

Der Verwaltungsrat der AG für die Neue Zürcher Zeitung hat Peter A. Fischer zum neuen Ressortleiter Wirtschaft ernannt. Fischer, der derzeit die Korrespondenz für Wirtschaft und Politik in China sicherstellt, wird im Laufe des 4. Quartals Gerhard Schwarz ablösen, der die NZZ in Richtung Avenir Suisse verlässt.

Die Beförderung erfolgte auf Antrag des Chefredaktors nach einem mehrstufigen Selektionsprozess. Dies schreibt die NZZ in einem Pressecommuniqué. Peter A. Fischer hat sich an der Universität Bern 1992 ein Lizenziat der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Volkswirtschaft sowie Betriebswirtschaftslehre als Nebenfach und Vertiefungsstudien in Völkerrecht und Politologie erworben. Anschliessend bildete er sich am Institut für Weltwirtschaft in Kiel weiter. Von 1993 bis 1998 war Fischer wissenschaftlicher Assistent und Doktorand am Institut für Wirtschaftspolitik der Bundeswehr-Universität in Hamburg. Er promovierte mit einer Arbeit über «Regional Development and Migration in the Age of Globalisation. On the Economics of Immobility».
Per 1. Februar 1999 stiess Fischer als vollamtlicher Mitarbeiter zur Wirtschaftsredaktion der NZZ, wo er unter anderem mit den Themenschwerpunkten Arbeitsmarkt, ökonomische Grundsatzfragen und Integrationspolitik betraut wurde. Von 2001 bis 2007 war Fischer Korrespondent für Russland, Zentralasien und den Kaukasus mit Sitz in Moskau. In dieser Funktion wurde ihm 2006 der «Presszwanje-Preis» des russischen Unternehmer- und Industriellenverbands für die «beste Wirtschaftsberichterstattung aus Russland in ausländischen Medien im Jahr 2005» verliehen. Seit September 2007 ist Fischer Korrespondent der NZZ in China.

www.nzz.ch

Die IMS Treuhand geht mit BSSM baden

Die BSSM hat für die IMS Treuhand die Eröffnungswerbung gestaltet. Die beiden Firmeninhaber der neugegründeten IMS Treuhand und der IMS Revision, Stefan Huser und René Steffen, liessen sich von den Kreativen der BSSM Werbeagentur eine Badekappe verpassen, um den Start in Baden zu dramatisieren.

Die Werbeagentur aus Basel zeichnet nicht nur für die Eröffnungswerbung verantwortlich. Mit dem BSSM Markenprinzip legten sie die Basis für die Positionierung der IMS und entwickelten daraus den kompletten Auftritt vom Erscheinungsbild über die Druck¬sachen bis zur Website.
Verantwortlich bei BSSM, Basel; Urs Schneider (CD), Hannes Müller (Text), Eveline Spitz, Nathalie Ammann (Grafik), Roger Berthoud, Sylvia Halbeisen (Beratung). Fotografie: Eugen Leu&Partner.
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SFLB: Beziehungs-Probleme sind Profit-Chancen

Sunrise lanciert eine neue Promotion: Alle August-Kosten erhält man im September als Gratis-Guthaben zurück. SFLB hat eine entsprechenden Kampagne lanciert.

Zur Bewerbung der Promotion werden die Leute ab sofort darauf aufmerksam gemacht, im August doch möglichst viel zu telefonieren – um später dann entsprechend mehr zu profitieren. Dazu hat Spillmann/Felser/Leo Burnett unter anderem eine TV-Kampagne kreiert, in der Leute statt etwas gleich unter vier Augen zu besprechen, lieber aufs Telefon verweisen.
Neben Spots werden Plakate, Inserate, Online sowie verschiedene Guerillamassnahmen eingesetzt unter dem gleichen Motto: Im August möglichst alles am Telefon zu besprechen.
Verantwortlich bei Sunrise: Priska Cavelti-Heger (Director Marketing Communication), Peter Schilde, Anna Leutar (Marketing Communication Manager), Marina Stierli (Manager Online Communication). Verantwortlich bei SFLB: Simon Staub (AD), Peter Brönnimann, Martin Spillmann (CD), Daniela Steffen, Rebecca Krausse (Beratung), Suzana Kovacevic (TV Production); Produktion: Cobblestone. Regie: Axel Laubscher. Media: Mediatonic.


www.sflb.ch

SRG erwartet rund 20 Millionen Franken weniger Defizit

Das Defizit der SRG fällt im laufenden Jahr voraussichtlich tiefer aus als budgetiert. Die SRG geht für 2010 derzeit von einem Minus von rund 50 bis 60 Millionen Franken aus, statt einem Defizit von 75 Millionen.

Hauptgrund sei die Entspannung bei der SRG-Pensionskasse, die Ende 2009 wieder einen Deckungsgrad von 100 Prozent erreicht habe. Deshalb seien die Sanierungsmassnahmen Anfang April aufgehoben worden. Ausserdem rechnet die SRG Ende Jahr mit Werbeeinnahmen, die rund 5 bis 7 Millionen Franken höher sind als erwartet. Die Werbeerträge im letzten Jahr waren um 9 Prozent eingebrochen.
Für das Jahr 2011 soll das Defizit 42 Millionen Franken betragen.
www.sda.ch

Media Focus: Werbung legt im ersten Halbjahr 2010 zu

Wohl auch dank der Fussball-WM geht es mit der Werbung weiter bergauf. Die Werbeausgaben im ersten Halbjahr verbesserten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7.4 Prozent auf 2 Milliarden Franken.

Im Juni stiegen die Werbeausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 13.6 Prozent auf 348 Millionen Franken. Allein beim Medium Fernsehen sei im Juni eine Zunahme der Werbeausgaben von 17.3 Prozent verzeichnet worden, wie das Marktforschungsunternehmen Media Focus am Mittwoch bekannt gab. Die Fussballmeisterschaft habe wohl auch zu dieser Entwicklung beigetragen.
Die Unterhaltungselektronik- und Fotobranche legte um 49.7 Prozent zu, das Branchentotal beläuft sich auf 10.8 Millionen Franken. Rund 3.7 Millionen Franken davon entfallen allein auf Fernseh-Geräte. Die Branche habe im
Hinblick auf die Fussball-Weltmeisterschaft ausgiebig mit Werbung für Fernseher gelockt, hiess es in der Mitteilung von Media Focus weiter.
In der Nahrungsmittelbranche stieg der Bruttowerbedruck um 10 Prozent auf 39 Millionen Franken. nsbesondere Würste und Fleischwaren wurden stark beworben: Sie betrugen bei einer Zunahme von 194 Prozent fast das Dreifache vom letzten Juni.
www.mediafocus.ch

Lüdin nicht mehr VR-Präsident der Basellandschaftlichen Zeitung

Der AZ-Medien-Verleger Peter Wanner hat Mathis Lüdin als Verwaltungsratspräsident der Basellandschaftlichen Zeitung abgelöst. Lüdin bleibt noch bis Ende Jahr BZ-Verleger.

Mathias Lüdin hatte seine BZ im Jahr 2007 an die AZ-Gruppe verkauft. Der Wechsel sei im Zuge einer Konsolidierung in der AZ-Gruppe erfolgt, bestätigte eine AZ-Sprecherin am Mittwoch gemäss SDA.
Lüdin führte die BZ in fünfter Generation. Er hatte sie 2006 als Kooperation in Wanners Mittelland Zeitungs-Verbund geführt. Mangels interner Nachfolgerschaft verkaufte er mit seiner Familie die
BZ Ende 2007 an die AZ Medien.
www.sda.ch

Hilti-Team nimmt Design-Award in Empfang

Im Aalto Theater in Essen wurden am Montagabend die diesjährigen Design-Awards des Red Dot Instituts verliehen. Hilti-Chefdesigner Stephan Niehaus und sein Design-Team erhielten die Auszeichnung zum «Red Dot Design Team of the Year».

Ander Veranstaltung wurden Bestleistungen im Produktdesign aus verschiedensten Branchen und Produktgruppen würdigte. Als Laudator fungierte Markus Auerbach, Leiter Designkonzept und Entwicklung bei Audi. Der Hilti-Koffer stehe für kompromisslose Zuverlässigkeit, hohe Leistung und einen emotionalen Mehrwert, so Auerbach in seiner Ansprache. Hilti habe es geschafft, aus diesem Koffer ein Statussymbol für Bauprofis zu machen.
Im Anschluss an die Laudatio traten Michael Hilti, CEO Bo Risberg und Chefdesigner Stephan Niehaus mit dem 50-köpfigen Designteam auf die Bühne, um von Prof. Dr. Peter Zec, Initiator des Red Dot Awards, den begehrten Wanderpokal «Radius» in Empfang zu nehmen. Dieser verbleibt für ein Jahr im Besitz des «Red Dot Design-Teams des Jahres».
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Unter den Augen von Prof. Dr. Peter Zec (links) stemmt Hilti-Chefdesigner Stephan Niehaus den Pokal für das «Red Dot Design-Teams des Jahres» in die Höhe. Michael Hilti (rechts) und CEO Bo Risberg freuen sich ebenfalls über die Auszeichnung, die jedes Designteam nur einmal im Leben erhalten kann.

www.hilti.com

Werbewoche macht Sommerpause

Vom 9. Juli bis 1. August macht Werbewoche online eine kurze Sommerpause. Das erste Newsmail nach der Pause erscheint am Montag, 2. August.

Während der Sommerpause erscheint einzig am 15. Juli ein Newsmail. Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!
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(Bild: Keystone)

Hesskisssulzersutter: Alle in den Letzigrund!

Um die Fussballfans in und um Zürich noch während der laufenden WM daran zu erinnern, dass auch hierzulande die alte Fussballweisheit «Nach dem Spiel ist vor dem Spiel» gilt, hat Hesskisssulzersutter vor dem anstehenden Start zur Meisterschaft 2010/11 für den FCZ eine Saisonabo-Plakatkampagne entwickelt.

Sie ist innert kürzester Zeit entstanden, lehnt sich von ihrem Look her an Fan-Transparente an und funktioniert mit einer Handvoll eingängiger Botschaften und dem Verweis auf die Website des Stadtklubs, wo die Saisonabos dann auch gleich bequem gebucht werden können.
Verantwortlich bei Hesskisssulzersutter: Oliver Schneider (Creative Director), Manuel Bächler (Art Director und Spray Artist), Dieter Boller (Texter), Jolanda Heller (Beratung). Verantwortlich beim FC Zürich: Ancillo Canepa (Präsident), Christian Müller (Marketingleiter) und Lorena Oliveri.
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Business Campaigning: Social Media Kampagne für Privatkliniken Schweiz

Privatkliniken Schweiz, der Verband der Schweizer Privatkliniken hat Business Campaigning Switzerland mit einer Social Media Kampagne als Pilotprojekt beauftragt. Sie soll die Öffentlichkeitsbildung des Verbands für Fairness bei der Auswahl der Listenspitäler unterstützen.

Die Kampagne soll die Botschaften verstärken, dass Privatspitäler nicht teurer sind als öffentliche, dass sie für höchste Qualität bürgen und dass der Gesetzgeber ein faires Auswahlverfahren vorschreibt. Der Slogan der Kampagne lautet «Die Besten auf die Listen!».
Business Campaigning Switzerland kreierte bereits 2009 die Website Userspital.ch. Sie richtet sich an Mitarbeitende von Privatkliniken und an die interessierte Öffentlichkeit. Ein Zweck der neuen Social Media Kampagne ist es deshalb, diese Website bekannter zu machen. Die Plattformen Facebook, Twitter und YouTube, sowie ein Blog, sollen für den Dialog mit der Bevölkerung genutzt werden.
Das Pilotprojekt hat eine Dauer von zwei Monaten und dient insbesondere dazu, Erfahrungen im Umgang mit Social Media zu sammeln. Nach der Auswertung im September wird entschieden, ob und wie die Kampagne fortgesetzt wird. Auch bei dieser Kampagne kommt «seReive» zum Einsatz, eine neue Social Media Applikation, die die Agentur als als Joint Venture mit Kiwi Custom entwickelte. «seReive» macht das Bearbeiten einer Vielzahl Konten, Pages und Groups in Social Networks einfacher und überschaubarer.

www.businesscampaigning.com
www.unserspital.ch

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