Zu guter Letzt: Schwerhörige Oma hinterlässt Verwüstung

Im neuen TV-Spot der Optiker- und Hörgeräte-Kette Specsaver spielt eine rüstige Oma die Hauptrolle. Mit dröhnend lauter Musik fährt sie durch die Gegend, merkt aber nicht, dass die extreme Lautstärke zu Schäden in ihrer Umgebung führt.

Mit lauter Musik und offenen Fenstern wird das Auto durch die Gegend gefahren. Ein Klischee das eher keine Oma am Steuer erwarten lässt. Doch statt der erwarteten Halbstaken, biegt eben eine Oma um die Ecke. Als Resultat ihrer Schwerhörigkeit sind im Spot schwappende Kaffetassen und berstende Glasscheiben zu sehen.
Der Grund für den Spot von Specsaver, in Großbritannien Marktführer bei den Optiker-Geschäften, ist eine Ausweitung seiner Geschäft auf Hörgeräteakustik. Entstanden ist der Film gemäss Wuv.de inhouse unter Kreativdirektor Graham Daldry. Rattling Stick drehte den Werbespot mit dem Titel «Big Noise» unter der Regieführung von Sara Dunlop.

www.wuv.de

Italiens Zeitungsjournalisten streiken gegen Gesetz zur Einschränkung investigativer Berichterstattung

Die italienischen Zeitungsjournalisten haben am Donnerstag die Arbeit niedergelegt. Damit werden am Freitag keine Tageszeitungen erscheinen. Online-Journalisten sowie Nachrichtenagenturen, TV- und Radiostationen wollen ebenfalls am Freitag die Arbeit niederlegen.

Die Journalisten protestieren damit gegen das von der Regierung unter Premier Silvio Berlusconi eingeführte Gesetz zur Einschränkung von Abhörvollmachten der Justiz und investigativer Berichterstattung. Aufgerufen zu dem Protest hat der italienische Journalistenverband FNSI. Mit dem umstrittenen Gesetz wolle Berlusconi nicht nur Abhörmassnahmen bei Ermittlungen einschränken, sondern auch drastische Strafen für Medien und
Journalisten einführen, die Ermittlungsakten oder mitgeschnittene Gespräche veröffentlichen, protestierte FNSI. Zahlreiche italienische Medien sehen darin einen Maulkorb für ihre Berichterstattung.
Der konservative Regierungschef und Medienzar hatte mit seiner komfortablen Mehrheit im Parlament das Gesetz bereits vor Wochen durch den Senat gebracht. Es wurde an die Abgeordnetenkammer weitergeleitet. Es gebe bei weitem zu viele Lauschangriffe, so Berlusconi, die Privatsphäre müsse viel besser geschützt werden.
www.sda.ch

Ölpest: Öffentliches Interesse schwindet

Obwohl nach wie vor kein Ende der Katastrophe im Golf von Mexiko zu sehen ist, flaut das öffentliche Interesse deutlich ab. Die Diskussionen zu dem Thema werde immer weniger.

In den Statistiken von Internetsuchbegriffen und Online-Trends auf Seiten wie Twitter zeigt sich dies sehr deutlich. Die Ölkatastrophe wird nunmehr viel weniger häufig genannt, als noch vor einem Monat, wie es auf Pressetext.de heisst. Um den 15. Juni hätten die Tweets auf Twitter ihren Höhepunkt erreicht. So drehten sich 17 Prozent aller Postings um das Thema. In der Zwischenzeit ist die Häufigkeit auf zwischen 0.2 und 0.5 Prozent gefallen.
Wie der Medienwissenschaftler Kai-Uwe Weidlich, Geschäftsführer Medien Institut in Ludwigshafen, gegenüber Pressetext sagt, wird das öffentliche Interesse in erheblichem Maße durch die Nachrichtenlage bestimmt. Das heißt, die Öffentlichkeit interessiert sich für das, was sie betrifft und das, was die Medien ihr anbieten. Da die Ölpest nur einen relativ kleinen Teil der Menschen betreffe, ebbe die Berichterstattung deutlich ab. Und sobald eine neue Katastrophe eintrete, gerate die vorhergehende meist schnell in Vergessenheit, so Weidlich.
www.pressetext.de

Welt online mit neuer Bestmarke nach Relaunch

Das Nachrichtenportal der Welt-Gruppe, verzeichnet im ersten Monat nach dem umfassenden Relaunch eine neue Bestmarke. Im Juni 2010 stieg die Zahl der Visits im Vergleich zum Vormonat um 1.7 Prozent auf 31.7 Millionen. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Besuche sogar um mehr als 47 Prozent

Das Nachrichtenportal erzielte damit im vierten Monat in Folge eine neue Zuwächse bei den Visits. Die aktuellen IVW-Zahlen bestätigen, dass die Neukonzeption von Welt online mit der deutlichen Betonung unserer journalistischen Inhalte bei unseren Lesern großen Anklang findet, so Romanus Otte, der General Manager des Portals, in einer MItteilung. Mit dem Relaunch habe Welt online seinen nachrichtlichen Charakter gestärkt. Im zentralen Bereich der Homepage finden sich seit Ende Mai mehr redaktionelle Beiträge, die Seite ist insgesamt übersichtlicher gestaltet. Artikel und Kommentare sind durch unterschiedliche Überschriftenfarben optisch voneinander abgegrenzt. Auf Artikelseiten wurde die Lesbarkeit verbessert.
www.axelspringer.ch

/Department bewirbt Oakleys «Eyeshades»

/Department hat für Oakleys «Eyeshades» eine Kampagne zur Imagebildung gestaltet. Neben einem speziellen Produktdisplay werden Anzeigen geschaltet die auf augezwinkernde Art dramatisieren, dass «Eyeshades» out sind.

Oakley bringt die in den 80er Jahren eingeführten «Eyeshades» in limitierter Auflage erneut auf den Markt. Im Rahmen des Re-Launches der Oakley «Eyeshades» entwickelte /DEPARTMENT ein Opinion-Leader Paket: Während der Tour de France werden bei «Colette» in Paris einige limitierte Exemplare der Sportbrille verkauft. Zudem wurde unter anderem wurde ein spezielles Produktdisplay gestaltet, flankierend werden Anzeigen geschaltet die auf augezwinkernde Art dramatisieren, dass «Eyeshades» out sind.
Dazu inszeniert und kommuniziert /DEPARTMENT in der Pariser Galerie «L’Imprimerie» während drei Wochen eine user-generierte Fahrradfilm-Ausstellung unter dem Titel «ROLLIN‘ PARIS». Der Slogan dahinter: «Grab a bike. Make a film. Exhibit.» In der L’Imprimerie können Fixiebikes mit am Lenker montierten Videokameras gratis ausgeliehen werden. Jeder Teilnehmer kann einen dreiminütigen Film von seiner Fahrt aufnehmen. Die so entstehenden Kurzfilme werden in der Galerie selbst und auf dem Blog Eyeshade.tumblr.com ausgestellt, publiziert und an der Finissage juriert. Als Vorbild und Headliner für die Amateurfilmer fungieren der franco-chinesische Künstler Wu Yué und der Pariser Bikepolospieler «Le Lama» mit ihrer filmischen Interpretation von «ROLLIN‘ PARIS».
Weitere Projekte sind für Herbst 2010 geplant.
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Hofer Kommunikation gewinnt mit Ricoter-Werbung den «Medien Award, öga 2010»

Der erstmals verliehene Kommunikationspreis der Grünen Branche «Medien Award, öga 2010» geht an Ricoter. Der Schweizer Recyclingerdenhersteller wurde für seinen beispielhaften Marktauftritt ausgezeichnet. Verantwortlich für die Werbung ist die Berner Agentur Hofer Kommunikation.

An der Eröffnungsfeier der diesjährigen öga – der grössten Schweizer Fachmesse der Grünen Branche – wurde zum ersten Mal der Kommunikationspreis der Grünen Branche verliehen. Initiiert haben den Preis das Fachmagazin Der Gartenbau aus Solothurn und der Verlag Eugen Ulmer aus Stuttgart. Ziel des neuen Medien Awards ist es, die Qualität der Kommunikation innerhalb der Branche zu fördern.
Die Jury begründete ihren Entscheid unter anderem damit, dass das Unternehmen durch seinen Firmenphilosophie beispielhaft auffalle, dies auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Kommunikation von Ricoter wird bereits seit über 20 Jahren durch Hofer Kommunikation, Bern, betreut. In der aktuellen Kampagne repräsentiert Graziella Rogers, die bis vor wenigen Wochen amtierende Miss Earth Schweiz, die Werte des Herstellers von Recyclingerden. Mit Ricoter teilt sie nicht nur den Herkunftsort Aarberg, sondern vor allem das Engagement für mehr Nachhaltigkeit.
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Die Plakatkampagne wurde bereits mehrmals als «Poster of the Week» der APG ausgezeichnet.
www.hoferkom.ch

Keine Rettung für die Medien durch iPad & Co

Der iPad geniesst seit der Lancierung viel Medienaufmerksamkeit. Für die Schweizer Medienbranche eräffenen das iPad und andere Tablet-Computer zwar neue Vertriebsperspektiven, kaum aber einen Ausweg aus der Krise.

Einige Exponenten der Medienbranche sehen in den neuen Tablet-PCs gar einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise. Aus einer Experten¬befragung der Medienberatungsfirma Publicom ging hervor, dass die Experten dies nicht ganz so euphorisch sehen. Man zweifle zwar kaum am Erfolg der neuen mobilen Endgeräte. Auch ist man von der Zahlungsbereitschaft der Nutzer für spezielle Inhalte überzeugt. Doch ob diese aber ausreichen, um ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu etablieren, scheint noch ungewiss.
Die Experten gehen nämlich davon aus, dass vom Tablet-Boom in erster Linie die Gerätehersteller, Netzbetreiber und Softwarefirmen profitieren werden. Die Inhalte-Anbieter hingegen müssen sich mit dem begnügen, was für sie übrig bleibt.
Die auf Medienforschung und –Beratung spezialisierte Publicom publiziert unter dem Begriff Delphinarium regelmässig Ergebnisse einer Expertenbefragung. Am Panel sind über vierzig Fachleute der führenden Medienunternehmen sowie Vertreter aus Werbung, Medienjournalismus, Kommunikationswissenschaft und Corporate Communications beteiligt.

www.publicom.ch
www.delphinarium.ch

Chris Häfeli wechselt zu Advertising, Art & Ideas

Nachdem Chris Häfeli Cosmic Zürich verlassen hat, entschied er sich für Advertising, Art & Ideas, der Agentur für Business Communications und Electronic Media. Häfeli verstärkt als Senior Account Executive die Geschäftsleitung.

Er habe habe die Chance des nahtlosen Übergangs sofort genutzt, so Chris Häfeli. Überzeugt habe ihn die Tatsache, dass Advertising, Art & Ideas seit 15 jahren konsequent ihren eigenen Weg gehe.
www.adart.ch

Ruf Lanz: Umgekehrte Bewerbungen für die VBZ

Seit Herbst 2001 wirbt Ruf Lanz für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich. Nun hat Ruf Lanz im Auftrag der VBZ ein neues Personalmarketing-Konzept aufgegleist.

Darin bewerben sich die Vorgesetzten der verschiedenen VBZ-Abteilungen im Internet mit Videos bei den Arbeitnehmenden. In den Kurzfilmen bewerben sich die Chefs auf persönliche Art, um so den Stellensuchenden einen besseren Einblick in die VBZ-Berufswelt zu geben.
Im Stellenanzeiger werden lediglich noch kleine Teaser geschaltet, die auf die VBZ-Homepage verweisen. Grosse, teure Stelleninserate entfallen künftig.

Verantwortlich bei den VBZ: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation), Jörg Buckmann (Leiter Personalmanagement). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Andreas Hornung (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Kristina Burch (Beratung). Realisation der Job Videos: Florina Saladin.
www.ruflanz.ch

UBI: Beschwerde gegen Berichte über Pille «Yasmin» abgewiesen

Das Nachrichtenmagazin 10 vor 10 hat mit Berichten über mögliche Nebenwirkungen der Pille «Yasmin» das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt. Die Unabhängige Beschwerdeinstanz kam zu diesem Schluss und wies eine Beschwerde gegen die Beiträge ab.

Im Mai 2009 hatte das Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens SF über ein damals 16-jähriges Mädchen berichtet, das nach der Einnahme von «Yasmin» eine Lungenembolie erlitt und seither schwer behindert ist. 10 vor 10 machte, von diesem Fall ausgehend, mögliche Nebenwirkungen von Verhütungsmitteln zum Thema. Nun kritisieren die Beschwerdeführer, dass die Berichte fälschlicherweise den Eindruck erweckten, «Yasmin» sei besonders gefährlich. Dies schreibt die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI am Donnerstag.
Das gesetzlich verankerte Sachgerechtigkeitsgebot sei deshalb verletzt worden, so die Beschwerdeführer weiter. Nach Ansicht der UBI jedoch konnte das Publikum klar erkennen, dass der erste Beitrag den Blickwinkel der Jugendlichen wiedergab. Es sei erkennbar gewesen, dass die beiden Folgebeiträge zum Thema beeinflusst waren durch die Position des Mädchens und seiner Familie. Ausserdem hätten sich die Vertreiber des Verhütungsmittels zu den Vorwürfen äussern und ihren Standpunkt begründen können.
Die Aussagen von der Mutter seien mit inhaltlich identischen Stellungnahmen von Swissmedic und Ärztevertretern ergänzt worden. Daher sei es erkennbar gewesen, dass Aussagen der Mutter und eines befragten Experten umstritten seien. Zwar fand die UBI, dass der zum Teil komplexe medizinische Sachverhalt wohl präziser hätte dargestellt werden können, wie sie schreibt. Die journalistischen Vereinfachungen hätten die freie Meinungsbildung aber nicht wesentlich beeinträchtigt. Auch der Vorwurf der zu starken Emotionalisierung sei unberechtigt.
Die UBI wies die Beschwerde gegen die drei Fernsehbeiträge deshalb einstimmig ab.

www.sda.ch

Vizner Borel wirbt für EWZ Zürinet

Vizner Borel setzte verschiedene BTB-Werbemassnahmen für EWZ Zürinet, das Breitbandnetz der Stadt Zürich, um. Die Agentur hatte das Mandat in einem Pitch gewonnen.

In einem ersten Schritt gilt es, die Hauseigentümer zum Unterschreiben des Leitungsanschlussvertrages für ihre Liegenschaften zu bewegen. Angesprochen werden sie mittels Broschüre, Mailings, Anzeigen, Plakaten sowie Online-Banners.

Verantwortlich bei EWZ Telecom: Christian Bommer (Gesamtverantwortung (Leiter Sales & Marketing), Jacqueline Verjee (Leiterin Produkte- und interne Kommunikation), Fabienne Brügger (Sales & Marketing), Claudia Pfister (PR, Produkte- und interne Information). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Nina Treml (Text/Konzept), Gian Maurizio (Art Direction), Sascha Knauer (Strategie), Martina Glaser (Beratung), Jonas Kuhn (Fotografie/Bildbearbeitung). Lithografie/Produktion: Detail AG.

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ADC Cannes Predictions: Die Gewinner stehen fest

Am Mittwoch vor Cannes zeigte der ADC, zusammen mit SFLB, die von Leo Burnett zusammengestellte Rolle mit internationalen Cannes-Favoriten. Mimoza Paloka von Weber Harbeke Partners machte dabei die besten Prognosen.

Dieses Jahr waren unter den 40 Filmen erstmals die Werbespots in der Minderheit: Die meisten Filme waren Cases aus Disziplinen wie Integrated, Titanium, Promo oder Direct. «Das zeigt, dass grosse medienübergreifende Ideen gefragt sind», so Martin Spillmann, Co-Präsident des ADC. Die besten Cannes-Prognosen machte Mimoza Paloka von Weber Harbeke Partners (750 Punkte). Auf Platz 2 Isabelle Meier von Spillmann/Felser/Leo Burnett (720 Punkte). Den dritten Platz mit 710 Punkten teilen sich Cyril Wirz von Publicis sowie Nadine Stüssi von SFLB.

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