Apple und Amazon wegen Preisabsprachen unter Verdacht

Die US-Justiz nimmt Apple und Amazon unter die Lupe. Wegen Preisabsprachen bei elektronischen Büchern würden Leser zu viel bezahlen, so der Verdacht eines Staatsanwalts.

Die Vereinbarungen zwischen Verlagen, Amazon und Apple führten zu einheitlichen Preisen für viele der populärsten E-Books. Zudem würden Konkurrenten aus dem Geschäft gedrängt, stellte der Staatsanwalt fest. Dieser stört sich insbesondere an einer Klausel in den Verträgen, nach der die Verlage sowohl Amazon als auch Apple immer den besten Preis für E-Books einräumen müssen. Das sorge dafür, dass Konkurrenten kaum Sonderkonditionen bekämen. Amazon ist mit seinem Lesegerät Kindle einer der Pioniere auf dem Markt der elektronischen Bücher; Apple hat viele Verlage für seinen neuen Tablet-Computer iPad gewinnen können. Ein weiterer grosser Anbieter ist die US-Buchhandelskette Barnes & Noble mit ihrem Lesergerät Nook. Die drei liefern sich seit Wochen einen Preiskampf bei den Geräten – die Preise für Bestseller scheinen aber wie zementiert.

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Apple und Amazon wegen Preisabsprachen unter Verdacht

Die US-Justiz nimmt Apple und Amazon unter die Lupe. Wegen Preisabsprachen bei elektronischen Büchern würden Leser zu viel bezahlen, so der Verdacht eines Staatsanwalts.

Die Vereinbarungen zwischen Verlagen, Amazon und Apple führten zu einheitlichen Preisen für viele der populärsten E-Books. Zudem würden Konkurrenten aus dem Geschäfts gedrängt, stellte der Staatsanwalt fest. Dieser stört sich insbesondere an einer Klausel in den Verträgen, nach der die Verlage sowohl Amazon als auch Apple immer den besten Preis für E-Books einräumen müssen. Das sorge dafür, dass Konkurrenten kaum Sonderkonditionen bekämen. Amazon ist mit seinem Lesegerät Kindle einer der Pioniere auf dem Markt der elektronischen Bücher; Apple hat viele Verlage für seinen neuen Tablet-Computer iPad gewinnen können. Ein weiterer grosser Anbieter ist die US-Buchhandelskette Barnes & Noble mit ihrem Lesergerät Nook. Die drei liefern sich seit Wochen einen Preiskampf bei den Geräten – die Preise für Bestseller scheinen aber wie zementiert.

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Emmi: Verpackungsrelaunch und Neupositionierung mit viel Swissness

Der Milchverarbeiter Emmi positioniert seine Produkte unter der Dachmarke «Emmi» neu. Typische Schweizer Symbole und eine Berggipfel-Silhouette in den Farben Rot und Weiss sind die tragenden Elemente der neuen einheitlichen Verpackung. Ziel ist dabei, die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu steigern und die Übersicht im Kühlregal zu verbessern.

Im Rahmen des Relaunchs werden Produkte aus der weissen (Molkerei- und Frischprodukte) und gelben (Käse) Linie unter das gleiche Markendach gestellt. Ab August 2010 und in den folgenden Wochen erhalten rund 150 Produkte eine neue,
einheitliche Verpackung. Dazu gehören beispielsweise Produkte wie das Toni Jogurt, das Emmi Birchermüesli, das Emmi Griess Töpfli, die Vorzugsbutter sowie in der Käsetheke Winzer, Swiss Alp, Couronne oder Emmi Raclette. Weiterhin selbständig bleiben die Markenpfeiler «Emmi Caffè Latte», «Kaltbach» sowie der Bereich «Wellbeing» (Aktifit, Benecol). «Als Schweizer Unternehmen mit Produkten aus Schweizer Milch wollen wir die Herkunft gegenüber den Konsumenten einfach und verständlich kommunizieren», wird Robin Barraclough, Leiter Marketing Emmi Gruppe, in einer Mitteilung zitiert. Start der klassischen Kampagne – TV, Print und neuer Onlineauftritt – ist der 1. September.

Verantwortlich bei Emmi: Robin Barraclough (Leiter Marketing / Katharina Müller, Group Brand Manager). Kreativ-Agentur (für klassische Medien): Scholz & Friends Zürich, Wolfgang Steinhaus (Managing Director). Agentur für Verpackungsdesign: The Brand Union Hamburg, Elke Pietzsch (Consultant Director). Web-Agentur: Dot Pulse Zürich, Imre Sinka (Geschäftsführer).

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(Sortiment Schweiz)

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(Sortiment International)

USA: Nachrichtenmagazin Newsweek verkauft

Der US-Industrielle Sydney Harman übernimmt das verlustträchtige Nachrichtenmagazin Newsweek. Das teilte die Washington Post als Ergebnis einer Versteigerung der Zeitschrift mit.

«Wir wollten einen Käufer für Newsweek, der sich wie wir dem Qualitätsjournalismus verpflichtet fühlt», so Firmenchef Donald Graham. Der 91-jährige Harman, der ein Hifi-Komponentenunternehmen betreibt, hat zugesagt, die meisten Journalisten zu übernehmen. Die Washington Post Company, die die gleichnamige Zeitung herausgibt, behält den Pensionsfonds und andere finanzielle Verpflichtungen. Harman hat eine Runderneuerung des 1933 gegründeten Magazins angekündigt, das 50 Jahre lang zu Grahams Unternehmen gehörte. Newsweek beschäftigt etwa 300 Menschen.

Axpo Super League: Manor und Mobilezone bleiben Sponsoren

Manor und Mobilezone unterstützen die Schweizer Fussballliga Axpo Super League (ASL) seit 2008 als Partner. Diese Zusammenarbeit haben die beiden Unternehmen nun um ein weiteres Jahr verlängert.

Die Vertragsverlängerung wurde am Dienstag von der offiziellen Vermarktungsagentur der Swiss Football League, ISA International Sports Agency, bekannt gegeben. Manor und Mobilezone sind damit auch in der Saison 2010/11 auf den Drehbanden der zehn Axpo Super League-Clubs präsent.

SF: Tanja Gutmann wird Aussenmoderatorin bei «Happy Day»

Tanja Gutmann moderiert ab Oktober 2010 die Rubrik «Ein Dorf hilft» in der Samstagabend-Show «Happy Day» des Schweizer Fernsehens SF. Sie übernimmt die Nachfolge von Susanne Kunz, die im Herbst die Sendung verlässt.

Ab Oktober 2010 unterstützt Tanja Gutmann Röbi Koller als Aussenmoderatorin in der Samstagabend-Show «Happy Day». Die 33-jährige Solothurnerin sammelte in den letzten zehn Jahren Erfahrungen als Fernseh- und Eventmoderatorin. Zurzeit moderiert sie die Newssendung «Aktuell» auf dem Privatsender Tele M1, davor war sie Sprecherin der «News» auf Tele Bärn.

Stahelpartner und Amag: Den Churer Steinbock angelockt

Aus der Garage Tribolet wurde per 1. August die neue Amag Retail Chur. Auf die Eröffnungsfeier vom 6. bis 8. August macht Amag gemeinsam mit Stahelpartner aufmerksam. Die Kampagne zeigt: Für die Party macht sich sogar der Steinbock aus dem Churer Stadtwappen aus dem Staub.

Das Key-Visual ist als Push-Poster auf Einkaufswagen, als 1/1-Inserat in der Bündner-Woche sowie als F12 Plakat in der Stadt Chur zu sehen. Konzipiert und gestaltet wurde die Kampagne von der Amag Group Communication in Zusammenarbeit mit Stahelpartner.

Verantwortlich bei Amag: Michèle Tribolet (Assistentin der Geschäftsführung Amag Retail Chur), Camilla Hofer (Marketing-Assistentin Amag Retail Chur), Dino Graf (Leiter Amag Group Communication). Verantwortlich bei Stahlpartner: Reto Zollinger (AD), Mark Stahel (Text/CD). Verantwortlich bei Mediacom: Lars Hoffmann und Bianika Wiese.

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Blick: Kostenpflichtige App rege nachgefragt

Seit vergangener Woche bietet Ringier eine Blick-App für iPhones an. Es ist die erste Medien-App in der Schweiz, für welche die Benutzer etwas zahlen müssen. Der Verlag zeigt sich zufrieden. Genaue Download-Zahlen will Ringier jedoch nicht nennen.

Die Benutzer seien offensichtlich bereit, für den Inhalt zu zahlen, wie Ringier-Sprecher Edi Estermann gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Das Herunterladen der Blick-App kostet 4,40 Franken. Die Abokosten, die nach der Testphase von 30 Tagen erhoben werden, sind noch nicht bekannt. Laut Estermann wird das Preismodell erst in den kommenden zehn Tagen definiert. Die internen Diskussionen darüber, ob Ringier für die Blick-App auf Paid Content setzen wolle oder nicht, seien lange und intensiv gewesen, sagte Estermann. Einig sei man sich gewesen, dass eine App, die nur aus Nachrichten bestehe, nichts kosten dürfe. «Nachrichten gibt es immer irgendwo gratis.» Wenn das Produkt aber viel mehr biete als Nachrichten, könne sie auch kostenpflichtig zum Erfolg werden.
Aufgrund der ersten Erfahrungen mit Bezahlinhalten will Ringier seine Palette an kostenpflichtigen Applikationen nun ausbauen: Geplant sind Sport-Apps, beispielsweise eine Tennis-App oder eine Formel-1-App. Definitiv realisiert wird eine Eishockey-App, die zum Start der Eishockey-Saison auf den Markt kommen soll. In Betrieb bleibt zudem weiterhin die Fussball-App, die der Medienkonzern anlässlich der WM in Südafrika lanciert hat und die nun mit Informationen aus der Super League gefüttert wird. Wie viel die Sport-Apps in Zukunft kosten werden, ist laut Estermann unklar.

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Zu guter Letzt: MBT-Schuhe – schön sieht anders aus

Wer MBT-Schuhe trägt, mag etwas für seine Gesundheit tun. Optisch tut man sich damit aber keinen Gefallen. Was das Design anbelangt, fällt die Kreation klar durch. Ebenso unsexy wie das Schuhwerk ist auch der neue Markenauftritt von MBT.

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Ein Hingucker sind die MBT-Schuhe nicht. Hinschauen muss man aber trotzdem. So auch beim neuen Plakat. Das Motiv wirkt zusammengewürfelt und scheint irgendwie sinnlos. Was macht beispielsweise der Hund auf dem Holzsteg, weshalb der Taucher, wo läuft die Frau überhaupt hin und was soll der Stofffetzen, der irgendwie auch noch drauf musste? Egal, schön muss es ja nicht sein. Informativ ist wichtiger, und das ist es allemal (siehe Abbildung unten)…

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Green Graffiti für L’Oréal: Kosmetika mit Kreidegraffiti beworben

Green Graffiti Switzerland hat für die Kosmetikmarke MNY von L'Oréal eine nationale Kampagne durchgeführt. Zum Einsatz kam ein umweltfreundliches Kreidegraffiti.

Das aus ökologischer Farbe bestehende Kreidegraffiti war am POS vor Manor- und Coop-Filialen zu sehen. Ziel war es, ein neues Kosmetikprodukt zu lancieren. Die Kreation und die Ausführung stammt von Green Graffiti Switzerland. Das internationale Netzwerk mit Hauptsitz in Amsterdam beschäftigt sich mit nachhaltiger Werbung und stellt in erster Linie Werbung auf dem Boden mit Hilfe von Hochdruckreinigungsmaschinen her. Werbebotschaften gelangen aber auch auf Wiesen, Fassaden, Schnee oder Eis. Die hiesige Niederlassung ist in Lausanne.

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Zu guter Letzt: Benehmen im Web 2.0

Benimm-Experten sind mit dem Treiben im Netz gar nicht zufrieden. Benehmen will eben gelernt sein. Auch im Internet. Der Deutsche Knigge-Rat hat deshalb Verhaltensregeln für Facebook und Co. erarbeitet.

Zwölf Empfehlungen sollen dabei in sozialen Netzwerken für Souveränität sorgen. Einiges falsch machen kann man beispielsweise schon bei der Wahl des Netzwerks: «Überlegen Sie kritisch, welche Netzwerke für Sie geeignet sind.» Entscheidend ist dabei, ob die Plattform privat oder beruflich genutzt wird. Geschäftspartner oder Vorgesetzte, die man im wahren Leben nicht als «Freunde» bezeichnen würde, werden auch auf Facebook nicht zu solchen. Ausserdem keine allzu intimen Informationen und nicht jeder emotionale Ausbruch muss gleich ins Internet. Zuerst denken, dann schreiben, eben. Keine plumpen Vertraulichkeiten, stets freundlich bleiben und auf korrekte Anrede und einen höflichen Abschiedsgruss achten. Vorsicht auch bei Nutzern, die möglichst viele Kontakte auf ihrer Liste vorweisen. Der Knigge-Rat weiss: Das ist nicht unbedingt ein Zeichen für Qualität! Nun kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Trotzdem noch unsicher? Knigge hilft weiter.

Namics: Neuer Leiter Marketing und Kommunikation

Ralph Hutter wechselt zu Namics. Der 36-Jährige übernimmt ab August 2010 die Verantwortung für Marketing und Kommunikation sowie für das Partner Management des Webdienstleisters in der Schweiz.

Ralph Hutter war in den vergangenen acht Jahren bei der Graubündner Kantonalbank für das E-Banking und die Onlineaktivitäten zuständig. Dabei setzte der diplomierte Informatiker mit MBA-Abschluss auf Instrumente wie Blogs, Pod- und Webcasts. Zuvor baute Hutter bei der Raiffeisen Gruppe das E-Banking und die Webpräsenz mit auf. Bei der Einführung des damals neuen Raiffeisen E-Bankings zeichnete er für die Kommunikation verantwortlich. In der Schweizer Netzkultur ist Ralph Hutter als Blogger und Twitterer «Pixelfreund.ch» bekannt. Ausserdem ist er als Referent auf Kongressen und als Dozent an Fachhochschulen tätig. Bei Namics will Hutter gemeinsam mit dem Team bestehend aus Nicole Blum (Senior Marketing Manager), Susanne Franke (Corporate Communications Manager) und Nina Studer (Marketing Assistentin) künftig den Dialog mit den Interessengruppen verstärken und pflegen.
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