TBS Identity: Zürcher Theater Spektakel inszeniert

Das diesjährige Theater Spektakel legt einen Fokus auf Ost- und Südostasien. Darauf aufmerksam macht TBS Identity. Aufgabe der Agentur war dabei, eine visuelle Chiffre zu finden, welche diesem Fokus in theatralisch-plakativer Art gerecht wird.

In der kreativen Auslegeordnung fiel der Blick auf die Tradition der Kaijus (zu Deutsch: «rätselhaften Bestien»), die tief in der animistischen Mythologie Japans gründen und über das Urmonster Godzilla via Film über die Comic- und Spielwarenläden sowie die Kunstgalerien Japans herfielen. Ein Glücksfall für die Kreativen war dabei, dass der Zürcher Rockmusiker und Gastronom Martin Stricker Kaijus sammelt. Der Fotograf und Stilllebenspezialist Hans-Jörg Walter hat sechs Kaijus aus Strickers Sammlung fotografisch inszeniert. Die Sujets wurden von TBS Identity zu Plakaten, Inseraten, Webbannern, einem E-Board für den Hauptbahnhof Zürich sowie als Titel von Programmzeitung und Pocket umgesetzt. Auch die von TBS Identity konzipierte Website Theaterspektakel.ch inszeniert das diesjährige Kampagnenmotiv.

Verantwortlich beim Zürcher Theater Spektakel: Sandro Lunin, Cornelia Howald, Werner Hegglin (Leitung), Esther Schmid (Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit). Verantwortlich bei TBS Identity: Michael Schädelin (Beratung), Daniel Leber (CD/AD), Kathrin Treml (AD/Screendesign), Zahida Huber (Webprogrammierung), Nadia Ermert (Polygrafie), Marlen Gassler (Projektmanagement).

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Bundeswehr erhält Kanal auf YouTube

Die deutsche Armee will künftig mit einem Bundeswehr-Premiumkanal auf Youtube Bürger direkt informieren. Diese sollen so ein «umfassendes, realistisches und vor allem transparentes Bild über den Alltag der Bundeswehr» erhalten.

Einen besonderen Schwerpunkt soll die «Einsatzwirklichkeit der Soldatinnen und Soldaten» bilden, wie das Bundesverteidigungsminsterium am Montag mitteilte. Der Kanal ist in die sechs Rubriken Einsätze, Bundeswehr, Aktuelles, Ausbildung, Familie & Dienst und Classix unterteilt. Zum Start gibt es rund 80 Videos, die sich bewerten und kommentieren lassen – auch wenn diese erst nach Sichtung durch die Redaktion freigeben werden. Die Lancierung kommt knapp eine Woche nach den Wikileaks-Veröffentlichungen von über 92‘000 Afghanistan-Dokumenten. Der neue Kanal stehe deshalb unter dem Verdacht, das Verteidigungsministerium wolle die Informationshoheit im Internet nicht gänzlich Organisationen wie Wikileaks überlassen, so der Branchendienst Meedia.de.

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Branders: Neuer Creative Director

Die Zürcher Markenberatungsagentur Branders stärkt ihre Designkompetenz. Die Stelle des Creative Directors wird mit Edwin Schmidheiny neu besetzt.

Edwin Schmidheiny war als Creative Director bei Agenturen in Europa, USA, im Nahen Osten sowie in Russland tätig. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem zu Landor Associates, Frog Design und Interbrand. Er betreute dabei Marken wie Esso, BMW, UBS, BASF und Deutsche Telekom sowie die Fluggesellschaften Japan Airlines, Thai Airways, Swissair und Royal Air Maroc. Seine Ausbildung als Grafikdesigner absolvierte er in St. Gallen.

Cosmic: Dritte Soirée graphique organisiert

Am 10. September 2010 findet bei Cosmic die dritte Soirée graphique statt. Die Berner Werbeagentur lädt die Grafikdesignszene in ihre Agenturräume am Aareufer im Altenberg ein.

Grafikdesigner Stefan Sagmeister aus New York City stellt seine Werke für einen Abend aus. Hinzu kommen regionale und nationale Acts von Philippe Desarzens, BlackYard, Trix Barmettler, Heyday und von Cosmic selbst. Erstmals sind in diesem Jahr auch Fotoarbeiten in die Ausstellung integriert. Die Fotografinnen und Fotografen Anoush Abrar & Aimée Hoving, Dan Cermak, Luca Christen, Cortis & Sonderegger, Noë Flum, Désirée Good, Maurice Haas, Véronique Hoegger, Philippe Jarrigeon, Pierluigi Macor, Walter Pfeiffer, Andri Pol und Hans-Jörg F. Walter haben jeweils ein Unikatplakat aus der Sammlung von Cosmic fotografisch inszeniert. Zur dritten Soirée erscheint zudem ein 120-seitigen Magazin. Mit dem Kulturengagement will die Agentur das aktuelle Grafikdesign unterstützen und fördern.

> Zum Magazin

Freitag, 10. September 2010, ab 18 Uhr bei Cosmic, Uferweg 15, 3013 Bern.
Mehr Infos: Soiree-graphique.ch.

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Advico Y&R: Shreks Ohren in 3D

Advico Y&R hat für die Berner Arthouse-Kinokette Quinnie-Cinemas zum Start von Shrek 3D ein Spezialplakat gestaltet. Um die Ohren des tollkühnen Helden nachzubilden, wurde das Plakat aus der zweiten in die dritte Dimension geholt.

Zum Start von Shrek 3D wurde das Flaggschiff der Kinokette, das Kino Bubenberg, mit 3D-Technologie ausgestattet. Analog dazu hat Advico Y&R auch das den Film bewerbende Plakat aus der zweiten in die dritte Dimension geholt: die unteren beiden Ecken lösen sich ab, rollen sich zusammen und bilden so die trichterförmigen Ohren von Shrek.

Verantwortlich bei Quinnie Cinemas, Kino Bubenberg: Thomas Koerfer (VR), Elisabeth Marti (Geschäftsführerin), Robert Bucher (Marketing). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Thomas Schöb, Dominik Oberwiler (CD), Thomas Schöb (Text), Dominik Oberwiler (AD), Pablo Koerfer, Julia Kull (Beratung), Manuel Egger (Produktion); Corinne von Tobel (APG/Mediaplanung).

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SFLB: Was es alles auf der Post gibt

Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für Poststellen und Verkauf einen neuen Gesamtauftritt erarbeitet. Dieser soll schnell auf den Punkt bringen, was die Kunden bei der Post alles erwarten dürfen.

Der Claim der neuen Kampagne «Alles Wichtige gibt’s auf der Post» wird durch das neue Keyvisual unterstützt: Der Leuchtstift. Der Stift ist der rote respektive gelbe Faden, der sich durch den gesamten Auftritt, vom Plakat bis zum POP, durchzieht. Die ersten Plakate sind seit dem 19. Juli zu sehen. Nach und nach folgen weitere Werbemittel: Anzeigen, POP-Massnahmen, Webauftritt, CanalPoste-Spots, Flyer etc.

Verantwortlich bei Poststellen und Verkauf: Sandra Jann (Leiterin Marketingdienstleistungen), Andreas Etter (Leiter Marketing-Kommunikation), Angela Hächler (Beratung Marketing-Kommunikation), Michel Teutschmann (Beratung Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei SFLB: Oli Kreienbühl (AD), Patrick Suter (CD/Text), Suzana Kovacevic (Art Buying), Rolf Zimmermann (Strategie), Petra Gayko, Patricia Fabbri, Manuel Schmid (Beratung). Illustrationen: Harun Dogan. Fotos: Diego Alborghetti. Media by Optimedia: Sascha Müller (Agency Director & Client Service Director), Raphaela Gut (Account Manager).

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Exxtra: Akustische Jagdpause für die Bündner

In Chur hat ein neuer Audi Partner seine Tore geöffnet. Exxtra Kommunikation hat dazu einen Radiospot kreiert.

Die Eröffnung sei Grund genug für alle Bündner, ihrem notorischen Lieblingsthema, der Jagd, eine Schonzeit zu gönnen, so die Werber. Eine solche Pause halte ein Bündner aber naturgemäss nicht lange durch, wie jetzt in einem Radiospot auf Radio Grischa zu hören ist.

> Zum Spot

Verantwortlich bei der Amag, Schinznach Bad: Erich Hunold (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Werbekoordinatorin Audi). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation: Markus Gut (CCO), Marietta Mügge, Thomas Schöb (Text), Jonathan Schipper, Tobias Schoen (Beratung), Marietta Mügge (Regie), JingleJungle (Tonstudio), Gregor Rosenberger (Tontechnik).

Draftfcb/Lowe: Sommerkampagne für Mini realisiert

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat für Mini eine nationale Kampagne entwickelt. Diese soll in den Sommermonaten auf die Leasing-Angebote aufmerksam machen.

Zum Einsatz kommen Plakate in den Formaten F12 und F200. Diese laden in der ganzen Schweiz zum Abkühlen ein.

Verantwortlich bei Mini: Patrick Cupelin (Leiter Mini Switzerland), Eveline Bauert (Leiterin Kommunikation Mini). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Samuel Knaus (Text), Fréderic Nogier (AD), Rolf Jeger, Martin Gonzenbach, Jasmin Jost (Beratung).

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Thomson Reuters mit schrumpfendem Gewinn

Der Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters hat im zweiten Geschäftsquartal Einbussen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Das Minus lag angesichts der noch nicht überwundenen Banken- und Medienkrise aber weitgehend im Rahmen der Erwartungen.

Für das laufende dritte Quartal stellte Konzernchef Tom Glocer gemäss SDA am vergangenen Donnerstag in New York wieder Erlöswachstum in Aussicht und bestätigte seine Jahresprognose 2010. Im Zeitraum April bis Juni sanken die Umsätze im Kerngeschäft um zwei Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar.
Das operative Ergebnis sackte binnen Jahresfrist um 17 Prozent auf 655 Millionen Dollar ab. Thomson Reuters hat wie andere Informations-Dienstleister für Banken, Unternehmen und Medien mit den Folgen der Finanzmarktkrise zu kämpfen. Weltweit haben Banken massiv Arbeitsplätze abgebaut und Kosten reduziert. Dies dämpft nach wie vor das Geschäft von Thomson Reuters und Konkurrenten wie der US-Agentur Bloomberg, die ihren Kunden neben Nachrichten auch Handelsplattformen sowie Datenbanken und Softwareprodukte überwiegend auf Abonnement-Basis zur Verfügung stellen.
Trotz des Geschäftsrückgangs in den vergangenen Monaten gab sich Konzernchef Glocer weiter optimistisch. Thomson Reuters rechnet für das Gesamtjahr mit einem stabilen oder allenfalls leicht fallenden Umsatz. Vor allem der Verkauf neuer Produkte laufe ermutigend, sagte Glocer. Der Konzern war 2008 aus der Verschmelzung der kanadischen Mediengruppe Thomson mit dem britischen Nachrichtenanbieter Reuters entstanden.

Ruf Lanz: Sujet für Schönheitsklinik Formaxis realisiert

Die Agentur Ruf Lanz hat für die auf Haartransplantationen spezialisierte Zürcher Klinik Formaxis ein Sujet entwickelt.

Das Sujet zeigt den Spross einer traditionsreichen Familie vor den Gemälden seiner Vorfahren. Doch während diese sich früher allesamt noch mit einer Glatze abfinden mussten, lächelt der Spross dank der Möglichkeit der modernen Haartransplantation zufrieden unter einem dichten Haarschopf hervor.
Für Formaxis hat Ruf Lanz die einfach einzuprägende URL Haarverpflanzung.ch reserviert, die direkt auf Formaxis.ch weitergeleitet wird. Hier erhält man detaillierte Informationen. Das Motiv erscheint als Inserat, als Plakat sowie auf Postkarten.
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Zu guter Letzt: Klopapier vs. Sicherheit

Eine Berechnung des Messaging-Spezialisten Retarus deckt Unglaubliches auf: Unternehmen geben mehr für Toilettenpapier als für E-Mail-Sicherheit aus.

Ein Angestellter verbraucht jährlich im Schnitt 24 Rollen im Gesamtwert von 37,50 Euro. Wir die Hälfte des Gesamtbedarfs während der Arbeitszeit verbraucht, entstehen Kosten von 18,75 Euro im Jahr oder 1,50 Euro im Monat. Managed-Services für E-Mail-Sicherheit hingegen kosten ohne Archivierung nur zwischen einem und maximal 1,30 Euro im Monat, so Retarus-Sprecher Peter Kopfmann gegenüber Pressetext. Doch trotz dieses Faktes besteht in vielen Unternehmen Nachholbedarf bezüglich Internet-Sicherheit. Denn obwohl über 95 Prozent der Mails meist unerwünschte Werbung oder Schadcode enthalten, verzichten noch immer zehn Prozent der Firmen auf Lösungen zum Schutz vor Spam und Malware. Vielen Unternehmen sei neben dem Sicherheitsrisiko auch die Wirkung von Werbe-E-Mails auf den Arbeitsalltag nicht bewusst, so Kopfmann. So sollen unerwünschte Mails oft als «Produktionsbremse» wirken. Also, liebe Chefs: Investiert in die E-Mail-Sicherheit eurer Mitarbeiter – oder ist euch deren Versorgung mit Klopapier wirklich mehr wert?

Affichage knapp in den schwarzen Zahlen

Affichage hat sich im ersten Halbjahr 2010 knapp in den schwarzen Zahlen halten können. Das Unternehmen hat sich in Griechenland verhoben. Nun soll eine neue Strategie erarbeitet werden.

Das Auslandgeschäft habe die Erwartungen nicht erfüllt, heisst es gemäss SDA im Aktionärsbrief, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Und die Talsohle dürfte noch nicht erreicht sein. Die schwierige Situation veranlasste das Unternehmen, das gesamte Portfolio – mit Priorität Griechenland – zu analysieren. Unter dem Strich verbuchte das Genfer Unternehmen einen Gewinn von 0,95 Millionen Franken. Das ist ein Minus von 84,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Der Halbjahresumsatz schrumpfte um 14,6 Prozent auf 141 Millionen. Franken.
In Griechenland erschwerten neue Gesetze die Aussenwerbung. Kunden von Affichage Hellas strichen daher ihre Budgets zusammen. Auch das Tabak- Werbeverbot setzte dem Unternehmen zu. Der Umsatz in Griechenland brach um 75 Prozent ein. Nun sieht sich Affichage gezwungen, in Griechenland Stellen zu streichen. Bei der Überprüfung der Strategie will Affichage keine Option ausschliessen, wie Finanzchef Ulrich von Bassewitz der Finanznachrichtenagentur AWP sagte. Denkbar seien ein Verkauf des Griechenland-Geschäfts, eine Kooperation mit einem lokalen Partner, aber auch die Schliessung.
Aber auch in anderen Ländern lief es nicht rund: In Rumänien – das Land wurde stark von der Wirtschaftskrise getroffen – fiel der Umsatz um mehr als 40 Prozent. Insgesamt sackten die Umsätze im Ausland um 49,9 Prozent auf 24,5 Millionen Franke ab.
Kleines Wachstum auf dem Schweizer Markt
Auf dem Heimmarkt Schweiz verzeichnete Affichage indes ein kleines Wachstum von 0,2 Prozent auf 116,5 Millionen Franken. Das Wachstum im ersten Quartal habe sich allerdings von April bis Juni wieder verflacht. Insbesondere der Juni sei schwach gewesen, sagte von Bassewitz. Im Juli sehe die Lage aber wieder besser aus. In der Schweiz verfüge Affichage über ein gutes Fundament, nicht zuletzt dank der Plakat-Gesellschaft APG, heisst es im Aktionärsbrief. Das Unternehmen verweist darauf, dass die APG einen bis 2018 gültigen Konzessionsvertrag in Bern gewonnen habe. Damit bleibe sie im Besitz aller wichtigen Stadtverträge in der Schweiz.
Beim Ausblick gab sich Affichage zurückhaltend: Während in der Schweiz Anzeichen einer konjunkturellen Erholung auszumachen seien, seien Vorhersagen für das Auslandgeschäft äusserst schwierig. Das Unternehmen will im gesamten Geschäftsjahr indes schwarze Zahlen schreiben, wie Finanzchef Ulrich von Bassewitz sagte.
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